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hinaus, um den Besucher mit freundlichem aber mit Unem leiseu Anfluge vou Schalkhüstigkeit gemischten Lächelu zu empfangen. Fräulein de Pit war eine reizende Erscheinung: dunkelbraunes Haar mit blaneu Angen. Die hohe Stirn deutete aus Klugheit, uud der offene, ehrliche Blick ließ tu eine Seele schauen, die kein Geheimnis ,» verbergen hatte. Ihr schlanker Wuchs und die Ungezwungenheit ihres Benehmens erhöhten noch den Zauber, welcher von ihrem Wesen anSging.

Sir war höchst einfach gekleidet, aber sie war nichts­destoweniger eine durchaus vornehme Erscheinung. , ,H°uriot kannte ste ,n genau, um nicht sofort die «ichte Mischung von schelmischer Ironie in ihrem GefichtSanSdrnck vahrznnehmrn. Er fragte ste nach dem Grunde.

.Mit welchem Recht?' erwiderte ste hester. .Wenn Du Gehetmntffe hast, kann ich d«m nicht auch welche haben?'

tDie Marquise empfing den jungen Mann eben- falls mit einem schalkhaft angehauchten Lächeln. Henriot wußte nicht, was er davon denken sollte. Hatten die Damen den Zweck seiner Mission erraten ? Sollten fie die Abfichten LanzocS bereits geahnt haben? .. freute fich, daß die Angelegenheit einen so schnellen und günstigen Verlauf nahm, aber nach einigem Nachdenken erkannte er doch die Haltlosigkeit seiner Vermutung.

Dir Marquise mochte inzwischen wohl auch die Verwunderung auf seine« Gesichte gelesen haben, denn sie beeilte fich, ihn Über die Ursache ihrer Hestrrkest -ufzuklären. *

.BIS Dein Brief aukaw, lieber Henriot', sagte ste, .»ar ich grade dabei, meine Blumen zu begießen, war iS, wie Du weißt, immer gern selbst thne. Da metnL"3?J,er " und schmutzig waren, ließ ich mir vou Martha das Btllet vorlesen; ich konnte nicht ahuen, daß eS ein Geheimnis ruthtelt; denn daran hast Du nne nicht gewöhnt.'

Du kannst ganz ruhig fein', fügte da»

Minuten entfernt liegenden Glashütte. Unterwegs begegneten ihm zahlreiche, mit den Erzengniffen seiner Fabrik beladene Lastwagen.

»och früh am Morgen, aber die SlaS. Hütte stand bereits in voller Thättgkeit. Nach seiner Ankunft durchschritt er sofort die einzelnen BüreanS, hörte hier und da kurze Berichte, durchflog die Korrespondenz und erteilte noch einige Aufträge.

war, setzte er fich au seinen Schreibtisch und schrieb die folgenden Zeilen:

.Hochverehrte Frau Marquise 1 Eden komme ich von Paris zurück. Wenn Sie Zett haben, bitte ich Sie, mir nach dem Frübstück einige Minuten zu einer Unterredung unter vier Angen zu schenken. Ich habe Ihnen ein Projekt mitzuteilen, welche» Sie sehr interesfieren wird.'

Nachdem er das Brieschen in einen Umschlag ge­steckt und adressiert hatte, schickte er es durch einen Boten nach dem Schlosse. Daun begab er fich in

Wohnnng' nm ein wenig Toilette zu wachen.

Die Absendung des Billetts an die Marquise hatte ihm das Her, erleichtert. Je länger er zögerte, desto größer wmde der innere Kampf. Es war am besten, die AugelegenheU so rasch alS möglich ,n er- ledigen. Er befand fich in einem qualvollen Seelen- zustande. Ein junges Mädchen lieben und den Safttag üb-raehmen, fie rott einem anderen zu verbinden aus Pflicht, Anhänglichkeit und auch ans Verstandes- rückfichten, ist gewiß eine lobenswerte, aber auch eine sehr harte Ausgabe.

.Wenigsten» werde ich doch die Qual abkürzen dürfen', sagte er fick», al» ob er selbst seinem Mute oder seinem guten Willen nicht ganz vertraute. In jedem Falle war eine lange PrüfnngSzett überflüssig. Er wollte so schnell al» möglich die Schiffe hitttn fich verbrennen.

.Machen wtt ein Ende damit', murmelte er während er nach de« Schlosse fuhr. '

Als Martha die Räder des Wagen» auf de« Sande de» Schloßhofe» knttfcheu hörte, eilte fie

preisen wird, die internationalen Schiedsgerichte, wd wohl geeignet, kleinere Streitfälle zu schlichten. Wo <s sich aber um wirkliche ober vermeintliche Sebenlinteteffen der Nationen handelt, da werden

Irsch ernt täglrch anher an Werktagen nach Sonn, und Feiertagen. Onartal-AbonnementS-PreiS bei der Srpe. drtron 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk 2S Pfg. («kl Bestellgeld). JnfertionSgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

nationale Konferenz von Parlamentariern zusammen­trat. Ihr schließt sich unmittelbar der Kongreß der Friedknsgesellschaften an und auch eine Versammlung deS italienischen Radikalismu» will fich mit der Friedensfrage befassen, fo daß also nicht weniger als drei große Vereinigungen binnen 14 Tagen sich in der ewigen Stadt mit dem Rätsel abmühen werden, wie der Krieg aus der Welt geschafft werden kann. Man braucht wahrlich kein Prophet zu sein schreibt dieSL P.", um es schon jetzt zu lagen: alle Mühe wird wiederum vergeblich fein. 3a, bei der Zusammensetzung der parlamentarischen Konferenz fie übertrifft an Bedeutung die beiden anderen Berfammlungen bei Weitem ist e» gar nicht ausgeschlossen, daß die Herren in bitterem Um tiiben von einander scheiden werden. Wie dem aber auch fein mag: sic werden sicherlich nicht klüger vom Rathaufe kommen, als sie hingehen. Das einzige Heilmittel, was man in Rom wieder am

Marburg,

Freitag, 6. November 1891.

fie versagen, denn kein Volk kann die Entscheidung darüber einem Dritten überlasten. Die großen nationalen Staaten der Ge,erwart find nicht künst­lich gefügte Gebilde und Maschinen, sondern ein­heitliche lebendige Organismen, welche weit mehr al« durch dos geschriebene Wort, durch die natürlichen Entwickelungsgesetze beherrscht werden. Niemals werden abstrakte juristische und diplomatische Formeln im, Stande fein, den Gang der staatlichen und nationalen Entwickelung und die durch ihn verursachten Reibungen und Kämpfe zu verhindern. Kein Schreib­werk kann den .Kampf umS Dasein', den die Völker wie die Einzelnen kämpfen, abschaffen.

Die Befürchtungen, welche hinsichtlich de» Erfolgs der interparlamentarischen Frie­denskonferenz geäußert wurden, scheinen fich tm vollsten Maße zu bestätigen, denn die EröffnungS- sitzung, die am 3. auf dem römischen Kapitol staü- sand, dürste für den Verlauf de» Kongresses be­zeichnend bleiben. Wenn die Angaben über die Zahl der erschienenen Abgeordneten auch noch schwanken, so steht doch sest, daß die Beteiligung den gehegten Erwartungen nicht entsprach. Rach der .Voss. Z.' waren nur .etwa 120 Konserenz - Mitglieder, meist italienische" erschienen. Der ungünstige Ein­druck, den diese geringe Beteiligung machen muß, wird noch verstärkt durch den Umstand, daß die ausschlaggebenden Großmächte viel schwächer ver­treten sind, alS Kleinstaaten wie Rumänien und Griechenland. Die Franzosen waren trotz zahlreicher Meldung, bi» auf fünf ferngeblieben, von den Deutschen mochten etwa sieben Abgeordnete zugegen sein. Der Präsident Biancheri brach in einer schwungvollen Rede eine Lanze für die Idee der Schiedsgerichte und der Völkerverbrüderung und betonte die Ausschließung aller trennenben Sont er­logen von der Konferenz. Nach der Begrüßung der remden Gäste durch den Bürgermeister Roms, eröffnete eine deutsche Ansprache Baumbachs den Reigen der Erwiderungen. Baumbach» Rede, in welcher er den Sympathieen Deutschlands für Italien und der deutschen Friedensliebe Ausdruck gab, fand noch dem .B. T." nur .ziemlich lebhaften Beifall'. Nachdem darauf der öfterr.ichische Redner einen kleinen Höflichkeitserfolg" davongetragen, erweckte die anmaßende Rede des französischen Grasen Douville- Maillefeu einen wahren Sturm des Beifalls. Aus den Worten des Franzosen,auch verstümmelt bleiben wir frei und stolz, bleiben wir die Nation, welche zuerst die Volksrechte proklamierte', spricht ein Hochmut, der es schwer verständlich macht, wie

der Gesetzentwurf, betreffenb die Feststellung des ReichShauShaltsetats für da» Etatsjahr 1892/93, nebst den dazu gehörigen Anlagen. Bildung einer festen Kolonial-Mehrheit im Reichstage. Das offizielle Organ der nationalliberalen Parte schreibt: »In kolonialpolitischen Kreisen »st neuer­dings vielfach der Gedanke angeregt worden, im deutschen Reichstage aus denjenigen Parteien, die den kolonialen Plänen günstig gegenüberstehen, eine freie parlamentarische Vereinigung zu bilden; man glaubt, durch eine solche engere Fühlung und festeren Zusammenschluß zwischen den kolonialfreundlichen Elementen eine glattere Erledigung aller aufiauchenden Fragen herbeizukühren.' Die Handelsvertrag, - Verhandlungen mit Italien werden bekanntlich in dieser Woche zum Abschluß kommen, e, sollen dann sofort die vor einigen Wochen abgebrochenen Besprechungen mit der Schweiz von Neuem ausgenommen werden. Aus Mailand wird der .Nat. Zig.' gemeldet, in dem neuen Handelsverträge zwschen Deutschland und Italien sei der deutsche Weinzoll von 24 auf 15 Mark herabgesetzt. Eine allgemeine Konferenz der Vorstände der JnvaliditätS- und AlterS-Bersich erungs-Anstalten wird Mitte dieses Monats in Berlin abgehalten werden. Kein Krieg! Ewiger Friede! daS ist die ver­lockende Losung, mit der in Rom die inter-

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(Nachdruck verboten.)

Are Mrlchbrüder.

»»velle von Edouard Cadol. Deutsch von H. Lembke.

(Fortsetzung.) n.

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg unb Kirchhain - Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

Betreffs des ueuen ArtiUerie- "tJann bJeaEt9, 8tg mitteilcn, daß Ausrüstung der Feldartillerie mit neuen Protzen und Lafetten handelt, während die alten Gußstahlrohre in Gebrauch bleiben. Das zur Zeit noch m Händen befindliche alte Lafetten- und IS^nnhto bfCr FUdartillerie hat die Konstruktion 1873 und ist somit etwa 19 Jahre alt, es dürfte ""h" ber Zeit gewesen sein, dieses Material,

i"u^ Mädcheu hinzu, ich thue als wüßte ich vou gar nichts. Du weißt ja, ich bin nickt nenat-ri«

2?? fWt,tbe 14 "ch allein kffeuf unb IP,"®!.bann konferieren so lange ihr Lust habt. Die Damen ahnten also nichts von den Absichten imtc °t?ebanette d°S; aber er wäre 1?"Ä. 6 U gem|'-!«»= Mit

»tot Muth- Wo«.

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S&j***"ää -Du bist so stU, Henriot', sagte ste Land-« es fich nm Dein eigenes Jnter'esse?tzüst Dn UnL ?nn.E^keittn gehabt? Wenn das der Fall wäre w ea* I**«»-

Hemden. Sie lächelte ihm freundlich in aab ihm Ä.11"bam«» m '-ä -Ä « Ä'1

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vt- Mve sSrrnlich, wie ste Gründe gegen h m£ß. & 6rrt de Lan^c» hervorsuchte. Henttat bemühte sich, schm, ün voran», dieselben zu wider- l'g«, ohne noch ihre Ratm zu kemn« 1 "

(Fortsetzung folgt.)

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition b. Blatter ,

fotme d'e Annom-en-Bureanx von Haasenstein unb Vogler ntgranffurt a. M., Cafsel, Magdeburg u. Wien: Rudolf TTVI röoffe tn Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln ® 2 AllVI.

Daube u. Eo. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris'.

Zwei Kilometer von Manbenge, ans dem rechten 5 der Sambre, steht man in einem Thalgrnnde »e Anzahl weittänstger, geschwärter Gebäude von W allzu großer Höhe.

An» zahlreichen, viereckigen Schornsteinen steigen wenfhörlich dicke Rauchwolken empor, die nachher «l feiner Kohlenregen auf die Umgegend herabfinken. ®«n e» dunkel geworden ist, steht mau bisweilen « glübende Lohe an» den Essen schlagen, und «vch die Oeffnungen der Gebäude könnte man glauben, 5*® fßtafcl der Hölle zu erblicken. Da» ist die »O ^dütte Hemi Hardouin», deren Erzeugnisse täglich lV y der Eisenbahn und auf dem Wasserwege nach Gegenden Europa» versandt werden.

.In einiger Entfernung von den Oes.n liegt ein Mies Wohnhaus, dessen rote Manern von Wetnlaub « Jasmin verdeckt werden. Der größte Dell des- ist zu BüreanS ffir das Geschäft eingerichtet.

letne schattige Allee führt durch den hinter dem Mnhanse liegenden, wohlgepflegten Garten zu einer Glichen Villa, in welcher der Besitzer und Leiter ^Fabrik fein Quartier aufgeschlagen hatte.

L3m Erdgeschoß liegt der Salon, da»- und Gezimmer und die Küche, während da» erste Stock- Schlaf- und ArbettSztmmer und einen Raum WftU, der al» Bibliothek und Archiv dient. Sine Mpe höher liegen die Zimmer für die wenigen

Zwei Tage ncch der mifgetetlten Unterhaltuvg von Men den beiden Milchbrüdern in Pari», stieg M cf* 1BBf dem Bahnhof von Manbenge an» dem Hub A^llzuge. Sin mit einem schmucken Braunen jMWe», leichte» Fuhrwerk erwartete ihn. «r be- Fi«» unb fuhr tm scharfen Trabe nach der zwanzig

W. Berlin, 5. Rov. Der Kaiser und die Kaiserin wohnten am Dienstag Nachmittag der St. HubertuS-Parforcejigd im Grünewald bei und Miten am Abend nach Potsdam zurück. Am Nülwoch Morgen arbeitete der Kaiser von 7/t Uhr ab zunächst längere Zeit allein unb unternahm darau kurz vor 10 Uhr vormittags eine Promenade in die »ichste Umgebung de» Neuen PalaiS. Nach seinem Srbeitszimmer zurücka-kehrt, empfing der Monarch im Wirk!. Geh. Rat Dr. v. LucanuS zum Bortroge, konferierte daraus mit dem Staatssekretär Frhr. von Marschall und daran anschließend mit dem Minister t. Heyden. Die deutsche Kaiserin hat den städtischen Behörden in Berlin und Potsdam für die ihr zu ihrem Geburtstage dargebrachten Glück »ünsche ihren verbindlichen Tank abgefiattet. Daß die Berliner Stabtbehörden den Wünschen der S-iserm aus den Bau neuer Kirchen in der Reichs- Hauptstadt wiederholt in weitgehender Weise Rech- img getragen haben, ist bekannt. Die nächste (120.) Plenarsitzung des Reichstage» ist d»m Präsidenten v. Levetzow nunmehr auf den 17. November d. I., nachmittags 2 Uhr, anberaumt Bnf der Tagesordnung dieser ersten Sitzung nach der Vertagung stehen außer der ersten Beratung des Sesetzentwurfs, betreffend die Bestrafung des Sklaven­handels, vier schriftliche und drei mündliche Berichte dn Petitionskommission. Bon denselben betreffen die ersteren: die Ausdehnung des Kranken- und fts Unfallversicherungsgesetzes auf die Insassen der Befangenen-, BefferungS- rc. Anstalten, die Revision de» Wuchergesetzes vom 24. Mai 1880, die Privat- weiten der Mtlitärbüchsenmacher und den Handel nit Waffen mb Munition derselben, sowie die Be­einflussung der Gastwirte in Bezug auf Versamm- tagen durch Amtsvorsteher und Landräte. Die Endlichen Petitionsberichte betreffen die Einführung eines Zolles auf mit Salz bestreute grüne Häringe «nd kommunale Besteuerung de» Weins, die Ver- Ähung der Rechte der jurtsti chen Person an Jnnungs «sschüffe, sowie die Abänderung der Unfallversicher- wgSgesetze. Für die dann folgenden Tagesord- Amgen ist u, a. als Material in Aussicht genommen: »er Kommisfionlbericht über den Gesetzentwurf, be. treffenb die Abänderung des Gesetzes der Kranken- »aficherung der Arbeiter vom 18. Juni 1883, und tr Kommission sbericht, betreffe d den Gesetzentwurf »der das Telegraphenwesen des Deutschen Reiches. Werbern wird demnächst als Vorlage erwartet:

1 vs. Baumbach den französischen Redner^dealück- 1 wünschen und chm die Hand schütteln konnte. Mau muß eingehenden Berichten über diese Vorfälle ae- spaunt entgegensehen. "

Die .Nordd. Allg. Zig." bringt folgende borauW vom Reichskanzler st°ammL Auslassung: .Die ^Hamburger Nachrichten« geben ihrer Verwunderung darüber Ausdruck, «daß und von Sfr bon Schweinen von Amerika und von Oesterreich-Ungarn her einseitig und ohne Aeqmvalent wieder hergestellt bat gerade in dem ^ent«, wo dieses KonzessionSobjckt bei den schwe-

Zollveihandlungen sehr wertvoll hätte werden können. Die Hamburger Nachrichten scheinen also Snt, ^bezüglichenSchweineeinfuhr-

^ bote al» sanitäre Maßregeln seitens der srüherm Reechsregterung erlassen wurden, und der sanitäre Charakter derselben stets gegenüber der freihänd- sm au8l,9unR als einer wirtschafts-politischen °9ran^er Tendenz seitens der Vertreter ^.R-'^regterung im Reichstage und sonst betont °rbenf«. Dw -Hamb. Nachr." können sich da- ruber aus den Reichstagsverhandlungen und Druck- suchen ausgiebig unterrichten, so z. B aus dem Aktenstück Rr. 91 de.

Utmbertobe, welche- de dito Fri.drichsruh den 7 ?eSmard"8h' "®er Reichskanzler,

d Reichstage eine Sammlung von Aktenstücken, bett, dre »deutschen Schwelle-Einfuhr- Verbote rc zur gefälligen Kenntnisnahme unterbreite SBenn ^4 diese Aktenstücke nur auf die Einfuhr eifn "x - europäischen Ländern be­ziehen, so hat in der ReichrtagSsitzung vom 9. Ja- nuar 1883 der Reichskanzler Fürst von Bismarck die fanitaiSpolizetllche Ausgabe de» Einfuhrverbots r'*". Schweineprodukte außer Zweifel ge- stelltt Mcn sollte metnen, eS würde der derzettigen Reichsregrerung schlecht angestanden haben, falls sie Maßnahmen zu Konzessionsobjekten hätte machen wollen, deren samtätspolizeilicher Ursprung von ihrer worben^isti' Unb "uferamtlich stets betont

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