Einzelbild herunterladen
 

M 259

Kealschr» Reich

ter.

: u.

. 90

M

3»» »jedenfalls ein Freuud des Herrn Batons, denn LJ« 1M« «bstcht hier zu frühstücke». Er kommt mich Mvubeuge uud behauptet sogar, er sei de» Herr» ^lors Bruder.»

Kabi mit i

' VM

1 Uhr 65^5

mit I > M j.u.»

v.

f 2H immc

imer ter.

Zimm

r. Za [trnma e m I 'l. Zi> Zimm« imer. nmeri

ffir sich et». Situ ga»z°s Weseu war von einer warmherzigen Offenheit und Freimütigkeit, die den ^orzügiu seines Jugendfreundes mindestens die Wage yeIt Seine Lebensgeschichte war sehr einfach.

dkU ftühzettigen Tod seine» BaterS vom Militärdienste befreit, besnchte er die technische Hoch, schule zo Chgloa», wo er sich zu einem ausgezeichneten Mafchineu.Jageuieur ausbildete. Eine günstige Ge- l'geuheit, die sich ihm darbot, benatzte er und schiffte fich nach Amerika ein, von wo ans er mit liebevoller ^"/""ksawkeit für seiee Mutter sorgte, ohne daß es freilich nötig war, da sowohl Fran de Pit wie auch die Lanze cS schon tu jeder Weise für die alle Frau etr traten.

! Vorfalls, wie er einfacher und gesetzmäßiger nicht gedacht werden kann. Es erscheint noiwenlig, den­selben öffentlich festzustellen, denn ohne Zweifel wird die unrichtige Meldung der beiden genannten Pariser Blätter in sämtliche Zeitungen Frankreichs über- gehen und au» der Maus ist wieder einmal ein Elefant geboren.

gespielt uud dazu Lieder eigener Erfindung gesungen nur um fie i« Bett festzuhalteo.

Uud dabei zeigte diese TeUuahme keineswegs etwa eine» unterwürfigen oder gar kuechtischeu Charakter. Im Gegenteil, er kehrte sogar oft eine gewisse Autorität heraus, weuu fie etwa» thuu wollte, was ihr schade» kouute. Uud fie uaterwarf fich ihm «willig, nicht au» Furcht vor dem euergischeu Toue seiner Stimme, sondern au» instinktivem Vertraueu zu der größere» Einsicht diese» Spielkameraden, der nenn Jahre älter al» fie selbst war.

Die i» solcher Art gemeinsam verlebte Jugend er,engte allmählich eine innige Frenudschaft. War e» da zu verwundern, daß Martha betrübt war bei

I Henriot» Abreise nach jenen so ferne» u»d für fie Iso unbekannten Gegenden?

| Leider war die Heimkehr »och trauriger al» die I Abfahrt. Zwei llaglücksfälle hatten fie veranlaßt: I Der Tod der alten Fran Hardouin uud ei» Schlag. ! anfall, welcher de» Marqqi» de Prä traf uud ihn I lähmte. Sech» Monate »ach HenriotS Heimkehr I raffte ihn ein zweiter Anfall dahiu.

I Die kurze Zeit bi» zum Tode de» Marquis hatte der juvge Mau» sehr geschickt auSgeuvtzt, indem er eine Glashütte in der Nachbarschaft des Schlöffe» erwarb, welche durch schlechten Geschäftsgang zurück« g> komme» war, die er aber durch seine in der neuen Welt erworbenen industriellen Erfahrnugeu wieder zum Aufblühen zu bringen hoffte. ES war eia schweres Stück Srbest, »nd leider nicht das einzige, welches ihm oblag. Die VermögenSverhältuiffe de» «Marqut» befanden sich bet seinem Tode tu einem höchst vervorreneu Zustande, bet welchem die arme Frau de» Kopf verlor, uud Henriot hatte e» über. nowBien, dieselben wieder zu ordnen »ud tu» Klare zn bringen.

... ®Iat war die Lage bald für ihn and ebenso für die Beteiligten; unr nicht für die Marquise, weühe fich niemals um Geschäfte kümmerte. Wozu sollte fie auch? In ihrer Lebensweise hatte fich nicht» per»

I Nach dem Tobe Hardouin» war dessen Wittwe °uf das Schloß zur Marquise de Prä gezogen, wo Xo$tet Martha eine zweite Mutter wurde. |£J* "wa, weil.di- Marquise selbst keine gute Mutter gewesen wäre, im Gegenteil, fie war oft nur m eb weil sie das wußte, erbat fie fich

«r. be[ Mutter ihres Patherkiudes Henriot. ?leWe«AJat Martha so weit, daß fie |*ner besonderen Pflege mehr bedurfte. Aber die Mai qutse wollte ttotzdem nicht ohne Frau Hardouin sein.

«ich nicht verlassen», hatte fie gesagt, ,Dn bist hier zu Hanse. Allein würdest Du Dich nur langmetkn, und außerdem müßte ich mir Detuet- wegen Sorgen machen. Es ist genug, daß Henriot fort geht, es hat nn» da» Herz schwer genug gemacht.' I Das letztere galt besonders für Martha. Ihre Phan aste malte ihr allerlei Gefahren für den Pflege, fohn ihrer Mutter aus. Er war ihr ältester Freund. I Mt- gut war er stets zu ihr gewesen I Wa» hatte er! nicht alle» erdacht, um fie zu unterhalten, ohne jemals I wüde zu werden I Welche Freude hatte er an seinen I eigenen lustigen Einfälle» gehabt, weniger feinet. I well fie sich darüber frentel Einmal,! wahrend einer Krankheit, hatte er ihr acht Tage laug selbstkowponierte Opern auf de« Puppentheater vor.!

Ivom 17. April:Die Aufrechterhaltung der land« I wirtschaftlichen Zölle ist tringend notwendig, weit leine Herabminderung derselben zum Ruin der land« I wirtschaft, namentlich de» Bauernstandes führen muß. Der Vorstand wird beauftragt, bei dem Reichskanzler I und dem Reichstage vorstellig zu werden, einer Herab« Minderung der landwirtschaftlichen Zölle entgegen« I zutreten und dem deutschen LandwürlchafiSrat von I diesem Beschluß mit dem Ersuchen Kenntnis zu geben, denselben auch seinerseits unterstützen zu wollen.'

I Düsseldorf, 2. Nov Die im hiesigen Schlacht- I hause Vorgevommene Untersuchung der ersten au» 1100 Seiten bestehenden Sendung amerikanischen Speck» ergab 6 als ttichinö». Der Speck war laut I Attest in Amerika auf Trichinen untersucht worden.

Straßburg i. E., 2. Rovbr. Die Pariser BlätterEstafette'undParti National' vrröffent« I lichen eine Meldung, welche besagt, daß zwei Fran- I zosen in der Gegend von Schirmeck von deutschen I Forstbeamten arretiert worden seien, und zwar wegen Wilddieberei, obgleich keiner von ihnen Waffen trug. I Die beiden Männer befinden sich im Gefängnisse von Schirmeck und protestieren gegen ihre Gefangen­nahme, die nach ihrer Aulsage auf französischem Boden vollzogen worden sei. Es ist da» wieder eine Verdrehung der Thatsachen. Zwei deutsche Forstaufseher trafen am 20. v. M. auf deutschem Gebiete im Staatswalde nächst der deutsch-französischen Grenze auf zwei mit Schlingenstellen (Lacets) be­schäftigte Wilderer, von denen sie jedoch nur de» einen, de» Sägeknechts Eugen Walt-r, 32 Jahre alt, aus Lavigny, habhaft werden konnten, während der andere fich flüchtete. Walter, der 22 Stück Schlingen für Hirsche bei sich hatte, wurde von den beiden Forftschntzbeamten arretiert, dem Amts­richter vorgeführt und demnächst in da» Molsbeimer Amtsgefängni» eingeliefert, wo er sich noch in Unter.

daß der Diener fie für »rüder halte» mußte. Und Brüder waren fie in der That. Wenn fie auch uicht demselben Blutes wäre», hatte» fie doch dieselbe Milch HeuriotS Mutter, die Frau eine» Dorfschullehrers, hatte zu gleicher Zett mit ihrem Kinde, das der Frau d« Lauzac genährt. Mehr al» einmal hatten beide al» SäuzUage in derselben Wiege geschlafen und fich gegeusettig im Schreie» Gesellschaft geleistet. Zusamme» hatte» fie auch die erste» Gehversuche ge. macht und wate» dabei um die Wette auf die Erde gepurzelt. Wurde» fie einmal ruf kurze Zeit von einander getrennt, so fühlten fich beide unglücklich, wa» fie jedoch keineswegs hinderte, fich, sobald fie S1 ÄTa, w"enL «egen einer Kleinigkeit 65dlfi brüderlich in die Haare zn fahre», um sich bfltflttf ebenso brüderlich wieder zu verttageu.

_ « allem, hatte fich durch die Macht der

Gewohuheit ettre ans Gegenseitigkeit beruhend^ sehr lebhafte Zuneigung bei ihnen herauSgebtldet.

Der Sohn de» Schulmeisters hieß eigentlich ebenso wie Herr de Lanzcc, Henri. Beide waren an demselben Tage getauft und hatten dieselbe Pathtu gehabt, Fränlein Henriette de RccqneS,. welche später Marquise de Pr« wurde, eie war die Mutter von Martha de P.», welche Lanzcc heiraten wollte, nm fich zu arrangiere». I

Da der beiden Knaben gemeinsame Vorname Henri z» drüsigen Verwechselungen führte, so hatte mau der Sache dadurch abgeholfeu, daß man den Sohn d'S Lehrer» Henriot nannte. Der Vater Henriot»! war ein sehr braver, rechtschaffener, alter Herr, der! da», was ihm an Büchergelehisawkeit abging, reichlich durch gesunden Menschenverstand ersetzte. Er war! wsssiÄa

N L-' SS".N fiS

mer. Sanal Bett mmtt t.

i. m.» . m- ® Zi°-

M den Schlaf aus den Augen und setzte fich im « aufrecht.

.Henriot! Herzensbruder!" tief er fröhlich,komm U herein, alter Junge!»

Dieser ließ fich nicht zweimal rufe», voll warmer Mchkeit schüttelte er Lanzcc die Hand.

»Aber schämst Du Dich nicht, HB mittag zu schlafen?" et im Tone freundlichen Vorwurf».Du bist '»icht etwa krank?" fügte er besorgt hinzu.

»«ott bewahre! Ich bin nur sehr spät nach Hanse °«me», wetter nicht». «her ich stehe sofort vir wollen dann gleich ftühstücken. Dn, Stühaufsteher, «i ßt ja vor Hunger beinahe um» »eju Ich freue mich unendlich über Deinen Besuch.« «ar alles wurde in einen so herzlichen Ton gesagt,

(Nachdruck verboten.)

Die Milchßrüder.

ille von Edouard Cadol. - Deutsch von H. Lembke.

_ . (Fortsetzung.)

Da» verworerene G-rausq de» Sttaßenv-rkehrS dem entfeinten »raufen eine» aufgeregten bi» in das Schlafzimmer Herrn de LauzacS, » nichts störte ihn. Er erwachte erst, al» fein «^ absichtlichem Geräusch bei ihm eintrat.

igetu t, *

eine^

$ ites * ioE

Hesse«-AasslM.

Marburg, 3. Nov. De» Kaisers und König- Majestät haben durch Allerhöchste Ordre, dd. Hubertu». ftod 14 Oktober 1891, allergnävigst zu bestimmen

würte, in großem Maßstabe zur Versorgung der Bevölkerung herzustellen, sollen angeblich in B rlin in Angriff genommen werden. Schlägt der Versuch ein und würde eventuell der bestehende Maiszoll aufgehoben, bann brauchten wir uns künsttg so gut wie gar nicht mehr um rukfiscke Ausfuhr- Verbote zu bekümmern. Mit Hilfe de» Mais würde dann die deutsche Landwirtschaft den heimischen Be­darf decken können. In dem preußischen Etat soll auf dem Gebiete der Bautechnik ein mue» unteres Glied eingeordnet werden. Bis­her waren, abgesehen von der Eisenbahnver­waltung und Verein;«lte» anderen Ausnahmen, eiats- mäßsge Stellen nur für Architekten und Ingenieure avsgrbracht, welche die Qualifikation für das höhere StaatSbaufach erworben hoben. Soweit Techniker, welche auS den mittleren Fachschulen, Baugiwerk schulen, landwirtschaftlich-technischen Instituten u. s. w. her vorgegangen sind, bei Slaaisbauten Verwendung fänden, standen fie in einem priratrechilichen Ver­hältnis. Hierin fall eine Aenderung eintreten und bamit im nächsten Jahre der Ansarg gemacht werden. In der landwirtschaftlichen Verwaltung gedenkt man, nach Meldung ter »Berk. Pol. Rachr.', den Melio- rationSinspektoren Kulturingenieure von der bezeichneten Art beizugeben, welche die Bezeichnung Wiesen-Bau meister führen dürsten. Im Bereiche der allgemeinen Bauverwaltung sollen bei den größeren Regierungen boutechnische Sekretäre angestellt und den wichtigsten Lokalbaubeamtenfl cllen technische Bauschreiber teils in etatmäßiger Stellung, teils diätarisch beigegeben werden. Endlich sollen auch ffir eine Reihe von Technikern dieser Art Beamtenstellungen zur Ver­wendung bei größeren Bauausführungen etotificrt I »erben. Man hofft auf diese Weise den fühlbaren Mangel an Technikern solcher Art zu beheben.I Anläßlich der heutigen Feier des 50jährigenDoktor-! jubtläumS des großen Physiologen Professor! v. Helmholtz in Charlottenburg stattete als erster I der Kultutminister Graf von Zedlitz seine Glück­wünsche ab; dann folgten die Deputationen zahlreicher! Behörden. Körperschaften und Anstalten. Namens der Akademie der Wissenschaften überreichte Professor Dubois-Reymond die Stiftungsurkunde zur Helm- holtzstistung und beglückwünschte den Jubilar. Die .National-Zeitung' publiziert einen Brief von ,)r. von Steinen au» Marburg, worin dieser auf eine vertrauliche Mitteilung Emin Pascha» vom 4. Febr. d. I. mitteilt, Emin Pascha habe von Keyeri, König von Ruanda, die Einladung erhalten, dieses bisher weder von Europäern, noch von Arabern

>n

«

. Md lnw.< 6554

MWsch Icilmg

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Matt für die Kreise Marvurg und Kirchhain -

|_________________ Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Berlag von Joh. Äug Koch.

auch nicht von Stanley bettetene Land zu besuchen. Emin Pascha habe beabsichtigt, dieser Einladung zu folgen. Auch nicht eine Silbe des Schreibens deute auf die Absicht hin, einen Zug nach Wadelai zu unternehmen und fich liebergiiffe in dos englische Gebiet zu erlauben. Hingegen möchte Emin Pascha von Ruanda nach Kamerun zurückkehren. Hierzu bemerkt die ,,Nat.«Ztg.': Auch durch einen solchen |3u9 ohne Erlaubnis durch den Kongostaat nach Kamerun würde Emin Pascha seine Befugnisse über- schritten haben. Sofort nach Eintreffen der tele­graphischen Meldung des Kaiserlichen Gouverneurs für Ost-Afrika, daß Emin Pascha Anfang» Juli von dem Albert-Edward Njansa nach dem Albert Njansa aufgebrochen sei, wurde der Kaiserliche Bot­schafter in London beaufttagt, Lord Salitbury hiervon in Kenntnis zu setzen unb ihm bei diesem Anlaß mitzuteilen, daß Emin Pascha bei diesem Zuge in I Idie englische Interessensphäre gegen die ihm auS- ldrücklich erteilten Instruktionen handele, und daß l die Kaiserliche Regierung unter diesen Umständen diel Verantwortlichkeit für sein Unternehmen ablehnen müßte. Nach Meldung des Botschafttrs hat der Premier-Minister für diese Mitteilung seinen Dank ausgesprochen. Das deutsche .Kolonialblatt" ver­öffentlicht in seinem amtlichen Teil eine KabinettSordre über die Anrechnung von KrirgSjohren für die aus! dem aktiven Dienst zur Truppe des Reichs-Kom- missarS für Ost-Afrika übergetreteneu Militär-! Personen. Trotz wiederholter Aufforderung deS Reichskommissars für die Beteiligung der deutschen Industrie an der Weltausstellung inChicago haben sich bis jetzt wenig ober gar feine deutschen! Papierfabrikanten dazu berett erklärt. Es wird! deshalb beabsichtigt, im November eine außerordeat-1 liche Generalversammlung des Verein» deutscher!

bief e^2f not (en Tn ht®et^n in welcher! cmgencjctr, wo er sich noch in Unter-

PezuanSki' meldet die Ernennung de» Prälaten Dr gloria v. Steblewski zu Wreschen zum Erzbischos von Posen und Gnesen. Damit ist wieder ein pol- Äscher Prälat zum Erzbischof ernannt. Es wird abzuwarten sein, wie er sein Verhalten gegenüber ! der preußischen Regierung einrichten wird. Die pol­nischen Zeitungen in Posen find mit der Ernennung ihre» Landsmann» selbstverständlich sehr einverstanden.

Barme«, 2. Nov. Der Landwirtschaftliche Pro­vinzial-Verein ffir Westfalen und Lippe erklärte in der Ausschuß-Sitzung am 30. Oktober, auf Antrag be» Vorsitzenden, unter Bestätigung seines Beschlusses

Zi-a ..-Hol Sie der Teufel!' fuhr er ihn an; .ich

S'®1 doch nicht geklingelt! Was »olle» Sie denn ?

J®« Diener war erst kurze Zrit bet ihm, aber

"Z b,°

5-/1* L.*®8 ist jemand da, der darauf besteht, den Herr» ipreche»-, sagte er gleichmütig.

« -Wer denn?'

Berlin, 2. Novbr. Heute Vormittag um -Uhr hatte der Kaiser mit dem Flügeladjutanten wm Dienst einen eiwa einstündigen Spazierritt in die Umgegend des Neuen Palais unternommen. 8on demselben zurückgekehrt, arbeitete derselbe als­dann von 9*/< Uhr mit dem Chef des Zivilkab!nelt» unb nahm daraus die vortröge be» Staatssekretärs M Reichs Marineamts, V zeadmiral Hollmann unb W Ches» de» Marinekabinett», Kapitän zur See Freiherr v. Srnden-Bibran, entgegen. Während der Rachmittagstunden vei blieben die kaiserlichen Maj stäten im Neuen Palai» und nahmen dort auch da» Früh- ßück allein ein. Heute, Dienstag Vormittag, gedenkt der Kaiser an der St. HubertuS-Parsorcejagd im Stunewald bei Berlin teilzunehmen. In amtlichen 8erliner Kreisen hält man daran fest, daß der Reichstag am 17. November wieder zusammen- »etrn und die Beratung über die Handelsverträge gegen Ende November ei folgen wird. Die neuen Handelsverträge zwischen Deutschland und Oesterreich Ungarn einerseits und Italien andererseits werden Ende der Woche in München unterzeichnet. Ei- sind fix und fertig. Aus dem kaiserlichen Zwilkabinett ist dem Vorstände der Baugesell- schuft .Eigenhau»' in Berlin, welche die Er- richtung von Arbeiterhäusern anstrebt, ein Aner­kennungsschreiben zugegangen. Der Kaiser, welcher schon zwei Häuser von der Gesellschaft erworben hat, teilt die Ziele derselben durchaus und hofft, daß wch weitere Kreise dem Unternehmen ihr warmes ....-reffe entgegenbringen werden. Der ständige Zimm Lllschußdes preußischen Lande».Eisenbahn- Zum» rate» ist zum 13. November zu einer Sitzung noch Berlin berufen. Auf der Tagesordnung stehen der Entwurf.einer Umarbeitung des Betriebsreglements, stwie Anträge der Tarifkommisfion. Auf 120 mer» Millionen Mark beziffert dieM. Allg. Ztg.", bie ech 180 Millionen gesagt, die neue Militär- Zim» ja-derung an den Reichstag. E» wird wohl wch etwa« heruntergehen. Als Bersusser der neue: 11 ^""^"-Broschüre «Annehmen ober Ab- m -Mchnen?' nennt bieKreuzztg." den Wirklichen Ge­men SegationSrot a. D. Lothar Bucher. Die tube i >H°mb. Nachr.' erkläen, Fürst BiSmarck stehe onÄmUifprunge der Broschüre gänzlich fern. Graf -rbert BiSmarck ist am Montag Nachmittag i» Barzin zu kurzem Aufenthalt in Berlin ringe- »ffen unb im Hotel Kaiser Hof abgestiegen. Die ^che, Mai»brod, das ziemlich billig kommen

Erscheint täglich außer an

skä.- VJiarburd. ÄE. ninnnt entgegen die Expedition b. Blatte»,

bttwn 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk 25 Psg.(erfl ,on?e dreAmwmen.Bureaux von Haasenstein unb«oaler

vestellgell,). Jn^ttonSgebnhr für die gehaltene Zeile Wfhnndl 4 ^nhPntfiPT 1QQ1 Magbeburg u.Men; Rudolf YYVI Qtöfirttrtnrt

10 Psg., Reklamen für bie Zeile 25 $fa 4/4U44WUJ, -ü. yCvDCmVvT 1O«71« MostemFrankftrtta. M., Berlin,Münchenu. Köln' S L.

_____ Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».

öeckm Hruriotl" lief Lanzcc erfreut; nun mit S S,bester Laune.Den schickt mir der 03 f<6te tr da»u leise hinzu. Gleichzeitig rieb

* IW» Jlffi n»H Ä«.» V GH 1 eil ei » .