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Großes und berechtigte- Aufsehen hat ein Erlaß Kaiser Wilhelms an daS preußische StaatSministerlum gemacht, welcher sich mit dem Nachtleben und den Schattenseiten der Großstädte beschäftigt, wie sie namentlich in den letzten sensationellen Gerichtsverhandlungen in Berlin in erschreckender Deutlichkeit zu Tage getreten sind. Der Kaiser will, daß diesen schaurigen Szenen mit aller Energie ein Ende ge- macht werde, und beauftragt das Staatsministrrium, geeignete Vorschläge zu machen. Daß hier Dinge vorliegrn, mit welchen gründlich aufgeräumt werden muß, ist allseitig anerkannt, und es ist gut, daß die onst ja sehr heikle Sache einmal gründlich zur Sprache gebracht worden ist. Die Einberufung des Reichstages zur Wiederaufnahme feiner Verhandlungen ist noch nicht erfolgt, doch wird noch immer mit Sicherheit angenommen, daß um die Mitte des November herum der Wiederbeginn der Verhandlungen stattfindet.
.Höflichere Leute als Du dürfte» allerdiugs zu finden fei»', eutgeguete der neue Bräutigam.
Diese Aeußerung des ältesten Freundes brachte das Maß der Leid'» znm Hebe,laufe», welche deu arme« Historiker iu letzter Zeit betroffeu hatte». Zum ersten Mal hatte eine zarte Regung, wie er ste bisher nnr aus Dichteru gekannt, fein Herz er« schüttelt. Liebenswürdiger, al» er gehofft, war ihm die Schöne entgegeagekomme», aber nnr, nm ihm zu geige», daß ma» mit dem »»beholfene», karzfichtigeu, arme» Stndenten fich eioe» Scherz machen darf und fich freut, wenn der Vertaner sfelige auf deu Leim geht. Urd.uuu sagt der Freuud auch, deu er waruen will, fich von ihm los. Verbittert erhob fich Juckel, zahlte feine Zeche »ad ging mit einem kurzen Gruß zur Thür hinaus. Auch Möckel blieb in schlechter Laune. Er hatte fich's so hübsch gedacht, hent' abend schon ein bischen seine Verlobung zu feiern, »ud nun kam eS so. Aber wenn ihn der Freund auch im Stich ließ, so wollte er allein vergnügt sein. Diesen Humpe» auf'S Wohl seiner lieben kleinen Braut! Ach, iS ist doch etwas so ganz Anderes, den Wein tote hier vom Faß zn trinken, als auS der Flasche wie zn Haus im Osten. Frau Müller soll ja so güten alten Lützelsachser haben; versuche« wir deu doch mal! Und Möckel probierte nach und nach deu geräumigeu Keller der .Kümmelspalterei* durch. Aus dem Wege »ach feiner Bude untersuchte unser Jurist, ob die Rollläden in Heidelberg noch immer eueS den Wächtern der öffentlichen Ordnung so der« >aßte Geräusch vou fich geben, wenn mau kräftig mit >em Spazierstocke daran heruuterfährt. Schrupp, ist auch schon der Arm der Gerechtigkeit »ach ihm auSgestreckt. .Ihre Karte, mein Herr, ich bitte.*
.«ein; Pick-Bnbe?*
.Mein Herr, ich muß Sie ersuche«, mir Ihre Studentenkarte zu gebe«. Sie find doch Student?*
«Na, ob.* ♦ * »
Drei Tage dauerte es gewöhnlich, bis der be»
■ daß auch Meinungsverschiedenheiten mit dem Gou- 1 verneur von Soden obwalteten. Daß diese unüber- druckbar sein sollten, ist nicht recht zu glauben. Vorläufig ist jedenfalls die Wißmann'sche Dampfer- : Expedition nach dem Viktoria-See vertagt, sie mußte : auch vertagt werden, weil e» nach dem Mißgeschick, von welchem die Expedition Zelewiki betroffen war, unmöglich erschien, für den Dampfer dir genügende Zahl von Trägern zulammenzubringen, lieber die Verwaltung deS Gouverneurs von Soden sind auch verschiedene Beschwerden eingelaufen; man behauptet, « gebe zu viel Verordnungen und erhebe zu umfangreiche Steuern. Deshalb kann man aber eigentlich nicht Herrn von Soden anklagcn. Dieser soll die Mittel schaffen, welche zur Deckung der Verwaltungskosten des ostafrikanisch! n Schutzgebietes gehören, und woher soll er sie ander» bekommen, als au» Steuern? Von Emin Patcha liegen nun endlich sichere Nachrichten vor; er hot wirklich des deutsche Schutzgebiet verlaffen und scheut auf dem Wege nach feiner früheren Provinz zu sein. Damit ist er selbstverständlich aus dem Reichtdienste ausgeschleden, da er die ihm erteilten Ordre» direkt mißachtet hat. Dr. Karl Peters, der amKilimandscharo-Gebirge seinen Sitz hat, hat dort einen Zusammenstoß mit einem Ein- geborenen-Stamm gehabt, der zwar geschlagen wurde, doch fiel auch ein deutscher Unteroffizier. Ebenfalls Kämpfe haben in Kamerun stattgefunden, wo der Stamm der Abo-Leute aufsässig geworden war, und den Weg in» Innere sperren wollte. Hauptmann von Gravenreuth führte eine Expedition in das Ge- biet der Abo, die total geschlagen wurden. Deutscher- eitS wurden vier Weiße und eine Anzahl schwarzer Soldaten verwundet. Bon Interesse ist auch, daß die deutsche Jaluit-Kompagnie al» erste deutsche Ko- lonialgesrllschaft ihren Mitgliedern eine Dividende gezahlt hat, und zwar im Betrage von 4 Prozent. Das ist doch etwas.
Dr« ostafrikanischen Kolonislangelegenheiten nahmen dreSmal einen recht breiten Raum in der Tageserörterung ein. Zunächst steht fest, daß Major von Wißmann, der augenblicklich in Kairo am Gallenfieber krank darniederliegt, sein Abschiedsgesuch eingereicht hat. AIS Grund für dasselbe hat er genannte Krankheit angegeben, doch wird behauptet,
Im AuSlonde war es sehr ruhig. Die Kammer- Verhandlungen in Wien und Pest sind recht still verlaufen und werden in diesen Tagen schon vorläufig geschloffen, weil die Delegaiionen — das gemein- fame Parlament — seine Beratungen beginnt. In Böhmen zeigt fich der czechische Uebermut wieder in seiner vollsten Glorie, eS kann kaum einem Zweifel nterliegen, daß es mit der Sammet-Hanvschuh- Politik des Minister-Präsidenten Grafen Taaffe nicht mehr lange so weiter geht. Die Czechen tanzen der Wiener Regierung vor der Nase herum.
In Rom erfolgt der Zusammentritt des Parlaments erst im November, und dasselbe gilt vvn London.
Tanzt a. c hin zj. - ron R
Mm 31 Oktober ««- 1. November.
Der 31. Oktober erinnert un» an das gewaltig«, großartige Reiormatinnswerk unseres teueren Gottes- «annc» Dr. Mari n Luther. Freilich ist der Name mb daS Werk dieses Mannis von vielen, vielen wenn arch zum Teil iitr aus Unverstand, gründlich gehaßt, wie daS noch des Herrn Wort auch nicht anders fein kann: sie werden euch in den Bann thun; eS kommt aber die Zeit, daß, nnr euch lobtet, wird meinen, er thue Gott einen Dienst t aran; inbeffen jedem evangelischen Christen muß dcs Herz höher schlagen, wenn er seines Luther und der Segnungen ver Reformation gedenkt. ES kann hier richt unsere Sache fein, auf dieselben näher hinzu- »eifen, inbeffen soll der heutige Tag wenigstens unS wieder an die Kraft der Reformation erinnern, die auch heute noch wirkt und allein nur wirken kann gegen alle Verwirrungen de» bösen Feindes und Verirrungen de» meufchlichen Herzens: das Wort
ErscheeM täglech außer an Werttagen nach Sonn- und Feiertagen. — Ouartal-AbonnementS-PreiS bei der Erve- deNon 2 Mk., bei allen Postäuetern 2 Mk 25 Pfa. (erkl Bestellgelli). JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile 10 Psg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
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Hand drückte: Hier lieS selbst und suche selbst in der Schrist nach des Herrn Befehl, ob du auf rechtem Lege bist und in der Wahrheit wandelst. Wohl gab es Bibelübersetzungen, aber sie waren unzu- länglich und dem Volke unzugänglich, wie ja auch heute noch dem römischen Christen. Indem wir uv» aber diese» hohen Rechtes freuen können, dürfen und wollen, müssen und wollen wir
, F-rieozeit war zu Ende. DaS Winter, semester begann. Zu denen, welche Heidelberg nicht oloS als genußvolle Sommer. Universität anseheu. fouderu wlffeu, daß die alte Neckarstadt nicht nnr au Wein, souder» auch au Weisheit schwer ist, M.M& *?le °>ir gesehen haben, der angehende Ge. MtcktSsorfcher Juckel. Er hatte feinen Freund Möckel zu bestimmen gewußt, daß auch dieser das * wieder nach Heidelberg komme.
N»u hatte er ihn vom Bahnhöfe abgeholt, und beide saßen im Hiuterstübcheu der .Sümmelspatterei* beim Will kommeutt unke.
.Eine Nevigkeit habe ich anch mitgebracht; aber Dir nur, verstehst Du? Niemand sonst darf etwas davon wissen. Errätst Du, worum eS fich handelt?'
»Keine Spur.*
-Du hast doch bei »ns iu Berlin mein kletueS blondes. Koufiucheu Martha öfter gesehen?*
«Ist ste nicht reizend?• »Hm.-
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,®o8 genflgt doch boll komme». Also knrz und gnt: ich habe mich heimlich mit ihr verlobt.*
.Kovdoliere.*
»Juckel, mach keine schlechten Witze.*
.. 'Nein, es ist mein voller Ernst. Ich betonte eben Man», der dem Otterngezücht der Weiber traut.
wich vielleicht an Dich, morgen hat ste Dich vergessen.*
- -^"^elche», ich habe Dich immer für einen trockenen «““»«“Wei gehalten, nnb der bist Dn anch. feuer Dinge an» dem realen Beben hast Dn kein IrtetL*
Gereizt erhob fich der Historiker: .Wenn Dir meine lluterhaltnng zu trocken ist, so mußt Dn Dich nach angenehmerem Umgang nmsehen.*
«eehrter Herr,
’ war zwar nicht recht paffend, daß Sie nenttch
Marburg, Sonntag, 1. November 1891
und Tank-ag, ver ui.mittelbar darauf folgt, zuhilfe, diesim Vorsatz den rechten Nachdruck zu verleihen. Thut Buße! ruft uns zwar jeder Tag, dieser aber ganz besonder» laut einmal wieder zu, wie daS ja auch der erste und grundlegende Ruf les Herrn bet erste und grundlegende Rus darum auch uvierS Luther war. Buße und darum einen Bußtag kennt nur die evangelische Kirche, die sich hält an Gottes Wort und Beseh'. Wohl kennt auch die tömi'che Kirche eine Buße, aber keine biblische Buße, keine Buße alS SinneLänderung, al» wirkliche Abkehr von der Sünde und wirkliche Hinkehr de» Sünder» zu dem lebendigen Gott, als völlige und doch fortwährend sich vollziehende Umgestaltung des inwendigen Menschen. Aber sagen wtr das nickt etwa in selbstgerechter Ueberhebung über unsere Brüder, sondern in ernster Erinnerung an unsere eigene Verantwortung, daß wir, die wir de» Herrn Willen wissen, auch danach thnn; doß unser Bußtag auch wirklich ein Tog rechter Buße fei, die uns durchdringt mit all unserem Denken, Wollen und Handeln an und für uns, an und für alle Menschen. Dann wird auch der diesjährige Bußtag nicht vergeblich sein, vielmehr ein großer Gewinn für un» und unser Volk. GedächtniStog der Resotmation und Bußtag des evangelischen Volkes reichen sich also die Hand, rufen unS beide zu: Thut Buße und glaubet an das Evangelium! Hören wir aufs neue diese» Ruf Bitt offenen Ohren und willigen Herzen.
(Nachdruck verboten.)
Jung Berlin im Kasten.
bworeske aus dem Studentenleben von Georg Windeck.
^Schluß.-
Vochenschan.
Bon der französischen Volksvertretung hat der Minister des Auswärtigen Frankreichs, Herr RIbot, zum Beginn dieser Woche über die Annäherung der Republik an Rußland gesprochen; er hat darin betont, daß dieser Wechsel in der Politik erfolgt sei, da beide Staaten schon lange die gemeinsamen Interessen gehabt hätten, wie denn auch ihr Finden nach langem Suchen nichts Anderes bedeuten solle, als neue Garantieen zur Sicherung des europäischen Friedens zu schaffen. Zwar haben allein die Moskauer Panslawisten und die Pariser Chauvinisten nach Krieg gerufen, allein Herr Ribot schwingt die Frledens- ahne und die Völker Europas könnten sich also unter dem Schutze der Kaute und der Republik ruhig die Zipfelmützen über die Ohren ziehen. Allein es ist doch gut, wenn jenen beiden Friedensbürgen handgreiflich klar gemacht wird, daß man in anderen Ländern auf die Freundschaft untereinander noch mehr giebt, als auf das russisch-französische Friedens-
so viel vom Karzer berübetgesehen habe»; aber ich verzeihe Ihne». Vielleicht treffe ich Sie ei» andermal, morgen ist es mit nicht möglich.
m G.
__ Non »och der Briefumschlag: Herrn stud. jur. Möckel in Hi Idelberg.
Wie entrüstet war Margaretha, als ste »ach erhielt"» SBo<l6eC 6n8 ®ellia folgendes Schreibe» Mein Fräulein,
eS wurde mir zwar uicht schwer, zu errate», daß Fräuleiu «reiche» Minke hinter dem mysteriösen S. sich verbirgt; dennoch ist besagte junge Dame tu flauem Irrtum befangen, wen» sie bei mir ein auch nur vorübergehendes Juterisse für ihre werte Persou erwartet. Ich leugue zwar keiueSwegS, daß ich uenlich vom Karzer aus auf die Straße ge. seheu habe ; sollte tobet zufällig ein Blick auch ihr Fenster gestreift habe», so b,dauere ich daS lebhaft. Auf die Ehre, Sie zu tteffe», verzichte ich. Ihr Bries ist mit hierbei uachgeschickt wordeu; doch bekam ich ihn erst fitzt, da ich nicht direft von Heidelberg »ach Berlin gereist war. DieS ist der Grund, weshalb ich Sie uicht früher bat, mich uicht mehr mit derlei Schreibe» zu beehren, zu denen Ihnen nichts ei« Recht giebt
m Möckel, stud. jur. |
Das war zu viel. Weluend vor Scham «ud «erger bedeckte Margarete ihr Gefickt mit deu Händen. Das hatte ste nicht verdient. Solche Grobheit hatte fie dem blassen kurzfichiige» Jüngling aber auch nie zugettant. War iS uicht Mitleid mit btt Unbeholfenheit de» junge» Manner hauptsächlich gewesen, weshalb fie ihn damals am Philosophen» wtge nicht knrz akgewiesen? Und hatte der verlegene Jüngling nicht selbst gesagt, er habe ihr MchttgeS miizuteile» ? Freilich war e» ihr anfgefallen. daß der wpertiuente Mensch seit jenem Tage sich nicht meh" -or dem Karzer gegeigt, aber in der Stadt meinte fie ihn noch oft gesehen zn haben.
WöchentlicheBeilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain - Illustriertes Sonntagsblatt. Hchedition: Martt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh Ang Koch
Patronat. Dies wird bewiesen durch den in dieser Woche stattgchabten Besuch deS Königs Karl von Rumänien in Potsdam, der mit ganz außerordentlichen Ehren empfangen worden ist und zwar ziem lick genau zu der Zeit, zu welcher der Zar aller Reußen von Kopenhagen durch Deutschland in sein Reich h.imkehrte. Hat der Besuch dis rumänischen Königs, der als friedlieber der und kluger Regent in ganz Europa sich der größten Achtung erfreut auch nicht» mit neuen politischen Abmachungen zu thun, er zeigt dock, wa» klar zu Tage liegt, daß toS für die Orientsrage so wichtige Rumänien keine Neigung hat, hinter dem russischen Bären herzutanzen, sondern die ihm widersahrenen Kränkungen nach dem letzten Türkenkriege, wo eS für die Russen bei Plewna die Kastanien aus dem Feuer holen mußte, noch lange nicht vergessen hat. Di- Begrüßung der beiden Monarchen in Potsdam war die herzlichste, der Empfang, wie schon gesagt, der denkbar ehrenvollste, wie er sonst eigentlich nur dem Beherrscher einer Großmacht zu Teil wird. Von rauschenden Festlichkeiten ist abgesehen. E» fanden Galadiner, Zapfenstreich, militärische Uebung und Festoper statt Der König hat ganz außerordenllich befriedigt den deutschen Kaiserhof verlassen.
«ergetlich trat Fräulein Margaretha Mink« in P Schlafzimmer; ärgerlich warf fie ihren neuen eonmerbnt auf die Kommode. ,Dte Leute sage», Z sti kokett. Auch der blaffe junge Manu wird «ch für kokett halten, wen» ich morgen nicht zum AdkzvonS komme. Und ein Rendezvous ist e», ei» ^lldtcheiu, wie eS in den Romanen immer herab» L'l wird.* Stolz erhob ste ihr Köpfchen. Ver. «Üblich fuhr fie nach einer Welle in ihrem Selbst. MLche fort: „Rann denn der alte Satori das Müft mit dem Vormund nicht allein abschließen? «vum will Mama, daß ich ihn hi» begleite? lleber. «Pt spricht Mama so viel vo» Augelegellheite» fitzt wir, mit deveu andere junge Mädchen verschont Was gehe» mich d«s Vormunds Geldge. Me an? Die arme Mama, fie macht in letzter «« Set» ein so ernstes Geficht, wie ich eS gar nicht ittsfli: ta-W gewohnt bin; trotz aller Schmerzen hatte fie ihre Heiterkeit bewahrt. Gehorchen mnß ich J® gehorche» will ich; aber für unhöflich soll mich fcLfieIe$rle H"r ktudent doch auch uicht hatten.
Griebel muß mir feinen Namen sagen.*
Tawit hatte ste ihren Hut wieder aufgesetzt und s? «der die Straße z» der gesprächige» Fra» de» Ar Vaters ^»gegangen. Diese war längst daran Fuhnt, Gretchen in müßigen Stunden bei fich zu nnb «S hat nicht schwieriger, diplomatischer Me bedurft, bi» Gretchen im Laufe des Gesprächs daß stud. jur. Möckel au» Berlin der letzte ff!'11 sei, welcher vor den Ferien im PalaiS royal 3>ett habe. In ihrem Zimmer angekommen, setzte 0B be« Tisch nnb schrieb auf ein zier. W» Blllet:
euch unserer Pflicht, die sich daraus von selbst er- ziebi, allezeit eingedenk bleiben und lesen und suchen ia der Schrift und uns derselben nicht schämen. Leite Kreise deS evangelischen Volkes vergessen diese Wlicht und daher allein ist die Gleichgültigkeit und Zaghaftigkeit so vieler evangelischer Christen unserer Tage schon hinreichend zn erklären, darum: wach' aus, evangelische» Volk! Besinne dich auf dein Recht Md deine Pflicht! Das sei heute, am Reformation»- schtllg der Weckruf an uns: Halte, was du hast, daß niemand deine Krone nehme! Wachet, stehet stst im Glauben, seid männlich und seid stark! Denn Herr spricht: Ich habe wider dich, daß du die t'sedsßEche Liebe verläffest, darum thue Buße!
Indem wir uns das sagen lassen zum Refor- »ationSsest, kommt unS unser jährlicher Buß-, Bet-
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, von Haasenstein und Vogler
m Franksutt a. M., Caffel, Magdeburg u.Wien: Rudolf YYVT SWoffe ut Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln • ®. £ •ÄJLVl. Danbe u. Co. tu Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».
dis lebendigen Gottes. „Dos Wort fie sollen lassen stöhn', das war Luthers Gewißheit und Grund, aus dem er selbst stand und auf den er zunächst all wahrhaft deutscher Mann sein deutsches Volt tii stellen wollte und, Gott sei Dank! gestellt hat. »ei Gestellt besonders durch seine tenlidje Uebersetzung er der heiligen Schrift, die er jedem damit in die