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Berlin:

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Deutsches Reich

W-«wliM, 30. Oft. Zu Ehren des Königs

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StptÜ * Wenigen, die was davon erkannt, ®lC1 ?le tbnrirht nm.n ihr hnHoa CS.,,J

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Juckel strengte setae Augen an; ja, wirklich, eS täuschte iyu nicht: drüben zwischen Rouleau uud Gardiueo lugte ein brauuhaarigeS Köpfchen hervor. Die roten morgeufrische» Wangen, anb sitzt dies Aafblttzeu der strahlenden Aeugleiu; das hatte er vur einmal im äulflMeh hatte er nicht geschrieben .Wenn Sie fich wieder am Fenster zeige», so werde ich zu meiner Freude daraus ersehen, daß Sie mir verziehen Haven r' "

wünscht, weil durch sie einmal die öffentliche Meinung geklärt wird und weil sie weiter auch Anregungen praktischer Natur zu geben pflegt. Bedingung wäre dann aber, daß sie innerhalb des nun einmal durch die geschichtliche Entwickelung der letzten Jahre ge­gebenen Rahmens sich bewegte. DaS wird allen Anzeichen nach leider nicht der Fall sein. Diejenigen! iolonialfreunde, welche daS deutsch-englische Ab- kommea seinerzeit mit dem lebhaftesten Mißfallen «snahmen, haben sich glücklicherweise nicht in den mollwinkel gezogen, sondern mit an die Ver- ttung deS uns verbliebenen Kolonialgebirtes Hand gelegt. Von ihnen find allo keine retrospektiven!

achtungen oder nutzlose Klagen zu befürchten.! «gegen kündigen schon jetzt die Blätter der Kolonial-1 ner an, daß auch im bevorstehenden Winter der!

Jetzt ermuuterte er fich. Allerlei ging ihm durch de» Kopf, an daS er früher »je gedacht. Als er eudlich aufstaud, fiel ihm sogar ei», daß wa« doch m diesem Jammerlokal »och welliger aas den Schmock seines äußere» Menschen gebe, als selbst er gewöhnlich für nötig hielt. Nicht einmal einen reinen Kragen

L»ußnT0 bfe Karzeret. Unser Geschichtsforscher «hätte nie grmeint, daß er derselben Geschmack ab«, !Winnen könne. Dennoch staub fest, baß natfihrm °Sst die für Möckel übernommen/St»fe abgkbZ |®af' Fr'nnd Jockel fich uach der Röcksette der I Uotverfität hiogezogen sühtte. Die Ferien hatten I und mtt ihnen die für Exameu-Kandidaten | L h Än Woche». Aoch Juckel ochste schon StafhS1"' c,3" Erholung pilgerte er nach. PÄL8 bin Philosophenweg entlang, und da begegnete les ihm eines schöllen Tages» daß er auf einem der schmaleu Pfade, welche durch die Rebberge herauf führen, ein weiß-S Kleid erblickte. Unwillkürlich blieb ±. 0°Wr8reund stehen md rückte an feiner drille. Jetzt fiel ihm ein, daß er ja erst neulich | JLÄ ®t8ren unmotivierten «oglotzens fich entschuldigt hatte. Ferner hatte dieselbe junge Dame szweife^s bemerkt, daß er nach Wiedererlangung! settler Freiheit täglich ein paar Mal am Karzer vor. ft* war nud uach ihren Fenstern hiuaufge. gnckt hatte. Seine Sünden fiele» ihm schwer anfs! H-rz, und beschleunigten SchrttteS wollte er weiter.! Srb^atie ba8 ®*iße Kleid aber auch schon de», enel<bt' Mb üor ihm stand leibhaftig

JÄJH® °° seinen Hut grüßte und stammelle i» aller Verwirrung eine Entschuldigung. I

-Was soll ich denn eutschnldige» ?' kicherte Gretchen. I ,2>a6 daß Ich bin nämlich sehr zerstreut.* |

ben gesunden Arm und blickte eine Zeitlang iu den tiefen Schatten, der wenige Schritte vor d-m Tische b-ganu, ans welchem bte tote Glnt der Uvschltttkerze I flackerte. Die Gegenstände der Außenwelt sollten S*6,tLter®in,^t M sriber nicht stören. Nach einer Weile entgegnete er:

., -'D°s isch es net, wenigschteuS net allei; Sie als I Historiker müsse wisse, daß alle Z-tte ihre besondere VoistilluugSwelte habe. De Grieche dachte aunersch o 8i btJ?omtr' be8 Mittelalter anuersch als de »euere Zeit. Wenn wer verständlich nnb gar, wie der Pfarrer, allgemein verständlich sei» will, muß wer an Gegebenes anknupfe. Man kann ja anSwähle."

Denken viele Theologen wie Eie?"

Die meiste neuere."

Gott sei Donk!"

Ruhig und voll tiefer Zufriedenheit hatte gestern Juckel nach der Uuterrebuog mit dem kleinen Pfälzer seinen Rnhepfühl ausgesucht. Gleich Lantenklang zog e« 1-tt durch seine Seele, als das Morgenrot Über die Dächer glänzte und ihm die Stimmung zum Be. wußtsein gelangte, in welche er gestern durch die schalkhaften «ndentungeu d.S FreuudeS versetzt worden war. 1 * I

Wie herrlich ist am Morgen das Erwachen | Wenn man am Abend sterblich sich verliebt- I Man hört vor Lust das Herz im Leibe lachen I

Und weiß nicht gleich, was es zu lachen giebt. I

| kaiserlichen Wirte und trat die Rückreise über Berlin an. Donnerstag Nachmittag begab sich der Kaiser von der Station Wildpark aus um 4 Uhr 49 Min. mittels SovderzugeS nach Liebenberg, um eimr Ein­ladung des Grafen zu Eulenburg zur Teilnahme an großerin Jagden zu entsprechen. Bon dort kehrt derselbe dem Bernehmen nach erst am Sonnabend Abend nach dem Neuen Palais zurück. Wie ver- j lautet, steht die Ernennung des Prinzen Hein­rich von Preußen zum Kontreaomiral und zum Generalmajor nahe bevor. Beide Chargen find dem Range nach identisch. Die russische Kaiser-Familie wird heute Freitag erst in

imd Dezember auf die

Zritung

nebst Amtlichem Srrhbliitt für die streife Marburg «nd Kirchhain sowie Illustriertem Sonntagsblatt werden von allen Postanstalten, Landbriefträgern sowie von unserer Agentur Herr Buchbinder B.j Rindt in Kirchhain und der Expedition unseres Blattes (Marburg, Markt 21) fort­während entgegengenommen.

(Nachdruck verboten.)

Inng-Derlin im Kasten.

oreske aus dem Studentenleben von Georg Windeck.

(Fortsetzung.)

Bei Berlin nnb Paris fanben kleinere Qua. entgleis»»«» statt. Niemand ist verletzt. d 8 ,3® Tunis stürzte ein Hans eia in welchem ftab «tötet 9efetert ttuibc* 30 Personen

. ~ und Hagelwetter haben am Donners. uÄe^ftEag in vielen Bezirken Deutschlands stattgefnndeu. Im hohen Norbe» ist berettS sehr scharfe Kälte eingetrete». 19

. 3» Yonngstowu Ohio, fand eine Explosion

Glasnr.Anstalt der Ohio-Pulvermühle» statt. Die Pnlverwetke, welche 500 Faß Pulver entbiefte» finb total zerstört. Zwei Menschen find getötet *

Kolonialpolitik.

Wenngleich <s ziemlich gewiß ist, daß schon der gegenwärtigen Finanzlage wegen größere Mehrforde- mngen für die Kolonialpolitik im Reichshaushalts etat für 1892/93 nicht werden gefordert werden, so tarn man doch ficher sein, daß es im nächsten Winter wieder im Reichstage zu ausgedehnten Kolonial- debatten krmmen wird. Es werden der ReichS- verttetung die im ützten Jahre in den deutschen Teilen Afrika» stattgehabten Vorgänge, wie es früher schon üblich war, in Weißbüchern authentisch mit. geteilt werden und auf der Grundlage dieses Materials sowie dessen, waS der Etat bietet, wird sich die Diskusfion entwickeln. Nun wäre eine solche

schri'eve»'.. ®te mtr -iumal «.

I., 3uckel wußte nicht, wohin er blicken solle, i« kernm.38"1'0^ P6te tr 08 s^ue» Brillengläser! |mftjnt?i?el-SlänIein' t<6 6°6e 36en Mr Wichtiges ImlrmfrFHA uit Neugierig, nnb eS thnt

Äb' baJ «erabe jetzt über meine Zeit I nicht frei verfügen kann. Dieser Herr bort wünickt .ftede», nnb ba meine Mutter 11 so mußte ich den Führer sviele» iinh km Sm b08 66bl^e tuuge Mädchen mit der Spitze °i»er kleinen gebeugten Gestalt, welche mit sichtbarer Anstrengung zwischen ben Reb. bffe£f*°mnätl8 -Indessen wäre eS ja möglich, tS morgen wieder Heer etwas zu thnn h&ttt,* I (ibt®re. ^en nach einer Weile fort und blickte dabei ltinüber zu Juckel, nm die Wirkung ihrer Worte zu erforsche».

«Bestimmt mein Fräulein?'

iw ^ nd damit war die f Thorbogen verschwunden, wie man

(Schluß folgt.)

lfnme,Ä»',5ß0la^tern' begaben, wurden "sie bom Publikum mit Hochrufen begrüßt. Afa rttßfrttiS «».et n ft*. , Älfjanber aus Süd- Der Rnnb T 8 ?^ember wieder eintreffen. Der Bundesrat des deutschen Reiche» hielt am Donnerstag in B-rlin eine Plenarsitzung ab In derselben wurde der Vorlage, betreffend die Außer, kraftletzung der AuSsührungsbestimmungen zur Ver­ordnung wegen des Verbots der Einfuh! von Schweinen rc. amerikanischen Ursprungs vom 6. März I «Verschiedene Speziale! at» wurden

L-Endigen,, An,schüffen überwiesen. Der Ln empfing im Berliner Schloß

' bott,ßen rumänischen Gesandten ieweDeputation rumänischer Studierender L°^n b1n?8elVinet ^"'versität. Der König gab in I ®rto^ern9 o»f die Begrüßungsansprache der Ausdruck, daß noch «ihr rumänische I fnntm.n ,2 ^hs^erfitat nach Berlin

or habe» K?' tot"" fo ^hr der König

lu ermt tn ® Eigenheit, sich solide Kenntnisse zu erwerben, um sie dereinst im rumänischen Vater- wökl'b^^» r» können. Wir können das sehr

S - D« König von Rumänien h!t ^"^-chikanzler v. Caprivi mit einem Besuch ttne stunde dauerte. König Karl Orden'^-Ä b'n höchsten rumLischen

Orden. Wie dieN. A.Z." neuerdings erfährt, waren dre Entwürfe neuer Lehrpläne und Prüfungsordnungen sämtlichen mitoeÄ^^ E°lleg'en zum Zweck der Informa:ion mitgeteilt worden. Es war dis jedoch nur ver- efchehen; die Kollegien für Brandenburg

, "b S°chsm hatten sich deshalb nicht für ermächtigt gehalten^ die Entwürfe den Lehrerkollegien zugänglich !»u machen wahrend dies seitens der ar deren nI°«"x'°^E"hukke>llegien geschehen war. Nachträg- mb. b,ann söEche Provinzial - Schulkollegien sa"®tlfd,e Lehrerkollegien aus- e,rte.t be8 Kultusministers ermächtigt, und tst selbstverständlich für Berlin keine Ausnahme qe- macht worden. Die Veröffentlichung des gefamtm

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gewesen, smo gaupg mrvversrauoen worben.

2? Schriften, welche man ihnen -»schreibt, werde» Echtheit untersucht, ba» heißt entstehnngs«. uich behandelt werde» müsse».' "Gut", ries Juckel,nun sehe ich, wie Sie für selbst fertig werde». Dürft» Eie aber Ihrer e» Gemeinde verschweigen, was Sie wisse»?

1 ~ Eie citterten vorhin Faust gedenke» Sie

sich durch die dort niebetgelegte Erfahrung I .

rTn 8» lassen: hatte bet Dievstmaun für nötig befunden, einznpacken.

Wenigen, die was davon erkannt, I und wahrhaftig drüben bewegte es sich an der

flnu9 ihr volles Herz nicht wahrten, I Gardine im Fenster gegenüber. Verschämt und «aa.

tz^Pöbel ehr Gefühl, ihr Schauen offenbarten, haft näherte fich Juckel den Scheibe». D?S w« man von ;e gekreuzigt und verbrannt? notwendig, denn vor diesen spannte fich »och ein ena.

Vtt l6e Gottesmann stützte feinen Kops ans > maschiges Drahtgitter, den Durchblick erschwerend.

* * «r* R-rwr, «Nd «rchh-i« - nBusmerles SonnwgMatt. Spedition: Markt 21. - Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

Erscheint täglich aub^- .

Kr»; ä Marburg, --

L'zL's'L'8ri,e Sonnabend, 31. Oktober 1891. XXVI. Jahrgang

---- D°ube u. Eo. in Frankfurt a. M., Berlin/Hannover. La^ir.

»icht nur nicht zu mißbilligen, sondern geradezu er=

®anjtg e'ntleffen uvd von dort aus über Elbing n.owiui, au. urt. Zu Ehren des KönigssReise ursv^natt^""?m"^-'"'« Aufschub der > i v o n Rumänien fand am Mittwoch im Offiziers-1 schönem Donn-rk^-. ®nfunft in Danzig jkasino des 1. Garde - Feldartiller,e-Regiments In hervora"ruftn doü erfolöenz ist dadurch ! Berlin ein Diner statt. Während desselben erhob I ein lirmiil Z n- Donnerstag in Kopenhagen M d-- rn.b f.stt. wie fZe,

h«i her Sonig von Rumänien die Gnode ,,hadi Ruiimd de« i1"6 K-iieem >»«

S°be, die Unifoem de- Regime»-, dem er "-her An v° M-le- 7" bil $d~

I Enr zmückzukehre».Ich erhebe mein Glas auf Iba8 Wohl des früheren und wieder eingetntenen Kameraden, S. M. den König von Ruwänien. Er lebe hoch!" Der König dankte und drückte seine

I Freude darüber aus, daß er die Privz'pien, die in I d'r preußischen Armee vorhanden seien, auf die ru­mänische Armee habe übertragen können, daß er die-

I ^lben seiner jungen Armee eingepflavzi habe und daß dieselbe darauf stolz sei. Er erhebe sein Glas

I und fordere die Anwesenden auf, da- Glas zu leeren lauf das Wohl Sr. M. des Kaisers von Deutschland |vr lebe jhoch!" Nach beentetem Diner begaben sich der Kaiser und der König Karl mit einer Es­korte der Garde-Kürassiere nach dem Schlosse resp zur Galacper in das Berliner Opernhaus. Der König hat am Donnerstag Nachmittag Berlin wieder verlassen. Am Vormittage begaben fich die kaiser-1 lichen Majestäten gegen 9 Uhr vom Neuen Palais bei Potsdam auS mit ihrer Umgebung zu Pfeide! nach dem Bornstedter Felde, woselbst zu Ehren be« ! KömgS von Rumänien, welcher von Potsdam zu! Wagen dort emgetroffen war, ttne größere Gefechts-1 Übung stattfand. Nachdem dieselbe ihr Ende erreicht begab fich der Kaiser uit dem Könige rach Po!s- bam und entsprach dort einer Einladung des Osfi | zierkorp» des 1. Garderegiments z. F. zur Ta'ell

»Verstand? Der eben saften mir bisher nicht allein rflüsfig, sondern geradezu störend für Ihr Studium, nehmen mir meine Ausrtchttckeit nicht Übel. Wie aller Welt wolle» Sie mit Verstand nnb rechtem 6®»e den biblischen Wunderglauben Vorträgen?' »Entstehungsgeschichtlich.'

3»ck-l musterte auf diese vielsagende Antwort den 1 **** Men GotteSmaun von oben bis nuten. Lächelnd hierdi- We er fein Verhör fort:

c Vo^ . .Unb Sie meinen, daß Ihre vorgesetzte Behörde! om einverstanden fein wird, wenn Sie für Schöpfung 25 'I ?Wi8 Entstehung sagen und an Mofis Stelle

i 50 Ä ^wtu sitzen?'

d'e ich < & 'die gehen viel zu weit fürs erste. Bedenken sßZ S» daß vir nicht ein leeres Blatt zu beschreiben

S?, mit der ewigen Weisheit, die fich übrigens iai"s M im Menscheuhiru heute noch ebenso offenbart c unc, L->r» ben Seite» des großen Führers durch die nnen . M. Dieser, wie alle anderen erleuchteten Gottes, mgen»'»et nach ihm, find nicht immer von Ebenbürtigen , 10 2 Soeben gewesen, find häufig mißverstanden worden.

20 - 1 ......

Bestellungen für die Monate Novemberi K?^^^ l^n Man muß w.rklich den Mut bewundern, mtt welchem die deutschiretfinnigen lund sozialdemokratischen Poli.iker in Kolonialange­legenheiten verfahren. Nach den Abstimmungen, I b,e rm Reichstage über die Kolonialforderungen stat,- | «funden haben, könnten doch auch jene Herren nicht lim Zweifel darüber sein, daß die große Mehroeit des deutschen Volkes mit einer thalftäfligen Kolonial IPolitik der tetbünbeten Regiermgen einverstanden 'st Es ist deshalb mindestens eine sonderbare Zn- I wutung, daß das deutsche Volk eine von ihm ge< I wünschte Politik nicht bloß mißbilligen, sondern! völlig rückgängig machen solle. Die Kolonialgegner!

l werden ihre Forderungen mit den Unglückefällen, welche im Laufe der Zeit wiedereingelreteu sind, l namentlich mit der Vernichtung der ZelewSkischen Expedition und sicherlich auch mit den Meldungen l über Rücktrittsgedanken WißmannS motivieren. In «der Presse lassen sie sich schon in Andeutungen nach! ! diesen Richtungen auS. Jedoch mit solchen Argu- I mentotionen werden sie wenig Eindruck machen.

Eine große Politik wird natürltch nicht ohne Opfer | durchgesetzt und selbst wenn Wißmann au« dem | Reichsdienfle treten würde, was übrigens noch nicht! gewiß ist, so hätten wir sicherlich einen tüchtigen! Afrikakenner verloren. Aber glücklicherweise haben! wir ja gegenwärtig schon eine ganze Zahl'von Mannetn, die mit len afrikanischen Verhältnissen| üöBig vertraut sind, ganz abgesehen davon, daß! ! Wlßmann sicherlich in privater Thätigkeit immer j noch für unsere Besitzungen in Afrika wirken könnte und wahrscheinlich auch würde. Also mit diese»! Gründen werden die Kolonialgegner ebensowenig erreichen, wie mit dem Hinweise darauf, daß die! Ertragnisse auS den Kolonien immer noch nicht ihren | Wartungen entsprächen. Bis dies der Fall sein!, ±. <2,ulUEt,

Aber 01^ "och ernt« Zett vergehen, nach dem Regimentshause. Nach" derselben verab-

Vorteile bringt, wird die Thatsache genügen, daß unser Har del mit den Kolonien fich zusehend- hebt s und daß beispielsweise der Lokaletat für Kamerun trotzdem er erhöhte Ausgaben aufweift, durch bte dortigen Einnahmen allein balanziert werden kann. DaS sind Anzeichen, die auf eine erfreuliche Ent- Wickelung unserer Kolonien deuten. Und wenn die Kolcnialgegrer glauben, durch ihre Angriffe das Interesse an unseren Kolonien, dos fich von Jahr , , zu Jahr mehr hebt, ersticken zu können, so befinden

rschlag a la Bamberger erneuert werden soll,I sie sich auf lern Holzwege.

ach die Kolonien mit möglichst wenig Kosten! --

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w Wöchentliche Beilaam: Kreis-Nlaee hir di- gwl, _____...... ,