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brrrits in feinem vorigen Tagungrabschnitte in Be

Der angehende Rafael hatte leider fein Piebestal

osort gsten Inber nur

Husten les tauses

Von Rumänien standen während dks ganzen Zapfen- ftreichls auf dem Balkon, auf welchem auch Ihre Majestät die Saifeiin wiederholt erschien. An der von der Militärischen Gesellschaft veranstalt.ten

Man nimmt es denn auch in hiesigen Kalonialkreisen trotz der entgegenstehenden Demenlis als sicher an, daß Major Von Wißrann nach Europa zmückkehrt und au» dem Reichs dienst ousscheidet. v. Wißmann hat nach der Be-

I Ein Krach, und Thürfülluvg. Fußbank und Dicken, maler rasselten hinab. .Wer sich selbst erhöhet, der

I soll erniedrigt werden', ttöstete sich, seinem Berns getren, der fange GotteSmaun nud wollte sich den Staab vom Warn» klopfen. Ein halb »uterdrückter Schmerzensschrei des Kleinen mahnte Jockel daran, daß ein Fall ans Sterneohöheu nicht ganz mibe« devklich fei. Unbeholfen betastete er den schmerzen* de» Arm de» Gefallenen, der die Zähne zusammen* biß. Inzwischen war die gesamte Küustlerzuuft vom Gerüst gestiegen und awstaud die Beiden. Der Mediziner von Sanssouci kraute sich au feinem ver­katert-« Schädel und bedauerte, daß ihm merkwürdiaer Weise bei feinen drei Besuchen auf der Klinik ein derartiger Fall noch nicht vorgekowmen sei; inbe» traf er doch da, richtige Mittel, schellte nach Fran Griebel and ließ einen Arzt holen.

wtmig genommen worden. Sie hat die erste Lesung Wert und ist in einer besonderen Kommission einer Lorberatung unterzogen worden. Dabei hat sie äne wesentliche Erweiterung iniofern erfahren, als wch die Fragen des Telegrophengeheimnisse-, der Verweisung einer Erhöhung der Telegraphen-

da» Gerüst verwandten Karzerthüren nicht eben sehr fest mehr saßen. Die Aendernog des StandpnutteS hat immer etwas bebeoklichiS, das erfahr nufer Theologe sogleich.

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76.

Eclnt

Juckel öffnete nicht ohne die geheime Besorgnis, es sei etwas von feinem Brief nud dessen Bestellung durch den Bäckerlehrling ruchbar geworden.

K°m J? d-r friedlichsten Absicht, Frühstück spendend. Die Schalen ihres Zorns von wegen der Verriegelung schienen geleert, nud unser Srfaugeuer sah au ihr vorbei dmch die offen ge­lassene Thür.waS draußen ans dern Vorflur sich begab.

Sin seltsamer Anblick bot sich ihm dar: Aus hohem aus Stühlen nud darüber gelegten auSge- hobenen Thüren geblldeten Malergerüst hantierten «ater Führung de» kleine» Theologen sämtliche Haft- geooffen mit brennenden Talglichtern noter der Decke u°>her. vor, den .alten Kasten' auf seine Feuergefährlichkeit zu untersuchen?

Nengterig trat er nach beendetem Fi ühstück näher °urde »u» Zeuge, wie da» künftige Priesterleiu ®Dn dem geschwärzten Dicken, vorher ansgeklebteu Papterpückchen vorstchtig avlöste und die so entstehenden weiße» Flecke ans )em durkleu Grunde folgendermaßen erklärte: ,DaS ist da» Eiebengestir- oder Wagen. Wenn man da dnrch die Hinterräder eine grade Linie zieht, na ^mwt man auf den Polarstern. Jetzt mal' ich die Sterne »och olle an, aber verschiedene.' Die haben in Wirklichkeit nämlich alle verschiedene» Licht; Mar» bat rott». DaS richtet sich nämlich »och der jeweUiaeu ElltwickelungSstufe der Sterne.'

Juckel war erstaunt über die astronomische Ab- landluno, am meisten über die evtstehnugSgeschicht. liche Auffassung bei einem Theologen und sprach dies offen au»: .Schon gestern fiel mir auf, wie trefflich ^c dvS physikalische Gesetz der Schwere für nnsere Duisttztllung praktisch zu verwerten nud theoretisch u erklären wvßte». Ich gestehe, daß ich Lent von

Eie so unterrichtet in natur- wtffeuschafUichen Dingen zu finden.'

Geschmeichelt lächelte der kleine Pfälzer nnd meinte* m ble R^tuug unserer neuen Schule, daß wir die modernen Natnrwiffenschasten

lieb gewonnen hatte, als eS ihr strenge» Wärterivneu* Gemüt zulteß, hatte er stch die bewußte Fußbark ge- liehe», von der scho» die Alte» sagten ,O, dn Fuß, bavk , nud damit seiner Länge zwar nicht eine Elle, wohl aber ein Erkleckliche» ,»gesetzt.

3.

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Sm Sbe»d saß in Juckel'» Zelle dessen neuer Freund an» der baterischen Pfalz.

Gebroche isch er grad ntt, hat der Doktor ge­sagt; aber in der Binde muß ich en trage, nud mit [bei Malerei isch auch nix mehr.'

.THnt'S benn noch weh?' eilnnbigte sich Juckel teuuehmevd.

, .Sch, »it im g'riugschte. Des war aber e blitz, sauber» Mäbl, wa» da heute bei der Griebel staub,

II.

line, )fort «ich tcnt' nilie.

ine i®

LOOOO, 5 000, 3000, 2000, 1500.

z: auf inn!

189t.

Exped- raaren- Matt int, k meidet 11, dS en, W irchd^ itscbe®

»in#* . Hak ibet M

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(Nachdruck verboten.)

Itt«g*Kerlm im Kaste«.

^unoreske aus dem Studentenleben von Georg Windeck.

(ftottfefcuna.)

Immer lustig ihr lieben Brüder, Steckt die bangen Sorgen a auf! Eben geht ja die Sonne wieder An dem blauen Himmel auf."

.Muß fie auch', war die Antwort de» Bewohner» k Eolttüde auf diesen herrliche» Morgeagesaug i» ;? Nachbarzelle. .Ist denn der Himmel wirklich wieder blau?' Nna folgten von allen Seiten: 1*® freies Leben führen wir', .Giebt kein schönreS al» da» flargerleben* nnd wa» der der gegen- Artigen Lage ongemeffeuen schönen Lie der mehr waren. , Buckel riegelte feine Thüre gn nud hatte den festen Watz, sich heute nm Niemand zn kümmern, sondern Ntg z» «betten.

mit bem Seischte ö* Chrischtenthum» zu versöhnen streben. So sprach M auch Hase in Jena an», bei de® ich vorige» Semester gehört habe. De» Schöuschte in Jena war bie Sternwarte auf bem 1 Karzer. Da waren alle Sternbilder an bie Decke angemalt, bi» nachher bar Ferkel, bei Anstreicher kam nub bie ganze Herrlichkeit weiß übertünchtes £ . . - ----..........

Hoffentlich verfährt man hi r gegen nufere künstlerischen ! m"8-!" ^elbe' «estellt, bie in ben morschen für

Leistungen pietätvoller!''«Ibas -------- ---

Juckel hatte bem Kleinen aufmerksam zugehört. Muß man fich benn einsperren lassen, nm bie Welt dr°ubm kenn« zu lernen? Bisher hatte er jebe Faknttät geschätzt, auch wenn er von bereu innerem Sßefen wenig mehr als einen schwachen Schimmer hatte. Die GotteSgelahrthett allein war ihm wie ein ab0«ftorbener Ast an ber frisch grünenden Eiche der Wissenschaft erschienen. Konnte» ben» bie Ange­hörige» ber theologische» Fakultät Befriedigung i» de» durch die ErfahrtmgS * Wissenschaften so sehr ^ugeengteu Jdeeukreiseu finde»? Nnr für trockene Bachstabeumensche» und grillenhafte Wort lauber Aieu ihm bisher da» theologische Stadium »och von Bedeutung. Hier aber sah er nun einen frischen lebenslustigen Jüngling, der mit Eifer diesem Studium oblafl und in ben Entdeckungen ber Naturforscher I Beschränkungen für sein Wissen, fonbern di« Eröffnung weiter Perftekttven auch für beul 2:beolo0en erblidte. Die Versöhnung von Wisse» I unb Glauben, da» HerauSreißen beS VolkSgetstes! °"8 d'm Zwiespalt .Welt oder Kirche', b-S waren d^. Ziel« ber neuen Theologie; wahrlich, hohe nub schöne Aufgaben l I

*W.ir.äffe »»<$ höher steige', wurde jetzt Mel Eiirume be» »leinen ob« auf bem Gerüst wieder aut« Und nufer Historiker dachte nicht ander», als! » der GotteSgelehrte das Steigen zu den höchsten!

n <me ?e i ®eI aber »ar schon wieder ganz bei! einer Malerei und eben eifrig bemüht, .Mar», den ein wenig nach zu röten. Von Fran! Griebel-, die den gesprächigen kleinen Kerl bald so!.

Anzrigm nimmt entgegen die Expedition d. Blattes

TTtn «, t

Moffe in Frankfurt a. M., Berlins Münchenm^ln ^9.& XXVI Jahrgang.

D°ub- u. To. in Frankfurt a.M., Berlin, HannooettVari«.

. fe gibt Leute, die ihrer gewohnten Thätigkeit £» der gewohnten Umgebung obliegen können, Beist am fremden Orte nicht sogleich zu sammeln Stehen. Zn diesen gehörte unser junger Historiker. 2$ rutschte er aus seinem hölzernen Schemel hin 2" her, schob Bücher unter die vier Beine desselben, <*Jöber gn fitzen, und brauchte nachher die Schmücker führend zum Nachschlagen. Nun fiel ihm ein, 2®fehlen Zweck ja auch erreichte, wenn er direkt E? feinen Sitz nur einen großen Kodex lege. C*, aber vermißte er auch diesen und suchte nun TMdeus ans dem ganzen Tische. So gelaugte er «Truhigem Schaffen und fühlte stch wie erlöst, ^ Jemand bet ihm auklopste. . Auf sein .Herein' vergebliche» Rütteln an ber Thür, nnb eine Stimme begann sogleich zu belehren, baß e un ^'mwer im Karzer laut nniverfitätSrtchterlichen ! EP,*® nie malen verriegelt werben bfitfen, ber au tofiTÄ ihaeu vielmehr tag» nub nachts frei fein 1 z-fjon wegen ber Feuergefährlichkeit bl» .alten

Wöchmtltche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. _____ illustriertes SonntagMatt. «, _ -»»»

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und <

käs S ä Marburg,

Sl< ^Pkgs RkNa^n seih Freitag, 30. Oktober 1891.

Bestellungen für die Monate November!m^a'i.^m^" grfttzlichen Weg sowie des nnd Dezember aus die ^bott jeder Bevorzugung bei ber Beförderung ber

unv^ezemoer aus Die Telegramme unb bei der Benutzung der Telephone

^«^£^11 A Igeregelt werden sollen. Sodann ist geplant, ein Gesetz

btlre^enb bie 'lekirischen Anlagen zu erlassen. D-r ' - ' v I betreffende Entwurf ist beieu« im Februar b. I. iw

nebst Attttlichem Kreisblatt für -ie .'Reichkarz.iger'publiziert worden Diese« Gesetz soll Lreife Marb«rg ««d Kirchhain sowie!b!° "'"en elektrllchen ariden verbundenen Gefahren Illustriertem Sonntagsblalt werden von sMerAnlarn! ?n?^,rUnran bie Errichtung allen Postanstalten, Landbriefträgern .sowielkarn gor ke?n Zweifel darü^er"?^n^»b von unserer Agentur Herr Buchbinder B. der zu regelnden Materie beide Bo>lagen w°wwaem i^n^d/?n,b/ ®rIa6, 6,en.?ir 9efte,n mib Rindt in Kirchhain und der Expedition Zusammenhänge stehen. Nock mehr aber wir» die» fahren und Mißstände"^welckVde?' «!---« M-W- «Mmiurg. M-r« 81) fort. 6. dl b.» k.

Dir sesrtzlichr Btgtln«g in ver- 6,b'«

Wendung der LleKtririlat. fIbe der Rerckiverweltung, in ler andern höchste Willenskundgebung in der Presse findet ^bre

IM nächsten ReichSiagstagungSabschnitte wirdIerlassen werden solle/"^Nun ist^Bestätigung. Die Ansichten der Presse auch die Frage der getesteten Regelung ber V«r-Ilich, daß, wenn dos'Reick mtt d,m r-re»st Orunbtätzlich in vollster Uebereinstimmung mit

Wendung der Ellktrizität eingehenden Erörterungen! erwähnt» n Gesetze ,um SSeirn hn «rho r >, I ber Auffassung be« höchst» n Gerichts Herrn. Indessen unterworfen werden. Die Verwendung der Elektrizi-! über der Erdfläcke^aem^t wird her n,fnmT 's"? I "eisten Blättern die Ansicht geltend,

tat hat gerade in ben letzten Jahren eine große ®r. Sge U Wlite I ban" °" bet Wurzel gefaß!

Weiterung erfahren unb e« ist nicht bloß wahrschein-1 von demselben adhänaia mhb$ gRennnbirfi mnn«1* to£rben ,an- ronn etne .Kasernrerung ber Prosti- N, lonbern gtrniß, ba6 bie« h. Sutunft 4 n,e^ öei fein^Sn bS hi? SiZS* dn0^ltf toilb' b° da« Zuhälterium

der Fall sein wird. Sowohl als Berk»hrSvermittler!dustrie keine Sckädicuna von Seite» |eb?TU\ e' ber jetzigen Zustände sei,

im Telegraphen-und Telephonwelen wie al« treibende I waltuna ru befürchten bat in könnte hn* bte Prostitution in den Straßen dulde.

Kraft im Bahnwesen und im Gewerbe wie endlich I Umstand/daß ein solche« Äbbänoiakeit«ne,b»ttn»RelchSanzeiger" bestätigt, daß Emin Pascha

al« lichtbildende Kraft im Beleuchtungswesen hat die der Theorie besteht der Entmin?d^ n!?n^InLx^0^9e^8 ®aS amtliche Blatt schreibt Elekttizität ewe Verwendung gefunden, wie es vorI elektrischen Industrie icködlick» i-i» batenInämlrch:Der Kaiserliche Gouverneur für Deutsch-!

wenigen Jahren noch nichtVnmal geahnt werben ÄÄ Ä1?. W ^graphisch eine Meldung der!

»~ie. SS i» b..,°lb nut E-»ch. »..» »«». Lhta 9«.X»s"b* Sb Ä'X'!'?!* ° d°--lu-»-,Iig-«., übniuMl,

UM einerseits urgesunde Au«artungen zu verhüten, I danach, die^ Beratung beider Borlaoe» C Expeditionen Stairs und Jacque« An-I

andererseits die Bahnen einer gesunden EntwickelungIgleichzeitig vorrunebmen 08 chstageIfang« September dort wohlbehalten eingetroffenI festzulegen, die Gesetzgebung zur Regelung der !___' Pet!n Bon Emin Pascha meldet die gedachte Station,!

Berwendung ber Elektrizität in Anspruch nehmen | | °ÜB er unb Br. Sluhlmann mit seiner Expedition!

M. Nach zwei Richtungen wird sich da« gesetz | AtttlfchkS Kctd). I Anfang« Juli vom Albert Eduard-See nach btm|

srberische Vorgehen wenden. Einmal soll in einem Berlin 28 Okt Der nm | ^bert-See aufgebrochen sei. Andere Nachrichten!

besonderen Gesttze da« in der Versaflung nicht oder! Neuen Pclai« in Poisdam tu Ehre» hr« »n».«»Ic^ S ?.°T" bcm Berlasien der deutschen! nicht zur Genüge ausgesprochene Telegraphen- undlvon Rumänien veranstaltete ^avienstreick hat Emin Pascha gegen den ihm!

Telephonregal des Reiche« eine feste Basis erhalten.!ewkn glänzenden Verlau' Die erteilten Auftrag gehandelt; er allein wird!

ft hon Sffiimntiten ftnnSe*» k.s______et ?. - ' *

be'etltgte Offiziere teil, darunter die Generäle von Meerscheidt-Hüll.ssem, Voigt« - Rhetz und Graf Wiiderfee, frtoie Prof.ffor Amon von Werner und Brugsch - Pascha. Den einzigen Toast brachte der Kaiser au«, indem er ber ruhmreicken Großthaten be« Prinzen Friedrich Karl gedenkend bem ver-! emigten Oheim ein stilles Glas weihte. Wenn ber Königliche Erlaß,

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gesprochen, au« dem Reichsdienft auszutrelen; r« ge- '"ö.efsen dem Einflüsse hiefiger hochgestellter Per- lonuchketten, welche einem so bewährten Manne einen gewissen Mangel an Verwaltung-talent gern nach- *a7'nr, feinen Entschluß rückgängig zu machen; er »ie« damal« sehr vorteilhafte Anerbietungen von Stellungen an der Svitze von Privatgesellschaften ben wir neft*,» ml» |r, " to«b öer Regierung nicht leicht werden,

in innigem Iteilten, die" Ueberzeugung'öustvricht baß die Ke^'!h Eraft zu ersetzen. Die widersprechen-

wir» die.!fahren und M wohl daraus, daß

man hier und da noch an ber Hoffnung festhält, II einen Ausgleich zustande zu bringen, ber bie Dienste Ibe« tüchtigen Offiziers der Kolonie erhält. I Die Teilnahme einiger nationalliberaler Abgeordneten an der parlamentarischen Friedenskonferenz lin Rom ist jetzt, nach befriedigender Erledigung der Bonghi - Angelegenheit, gesichert. Als Teilnehmer Iwerden uns bis jetzt bezeichnet bie ReichStagsabge- I ordnete» Dr. Böttcher Waldeck unb Pfähler-Saar- I brücken und bie Landtagsabgeordneten Tschocke- Breslau unb Dr. Max Weber-Halberstadt. Die I amerikanische» Sllber - Interessenten haben, laut IHamb. Korr.", in dem bekannten Newyoikcr Bankier Jesse B. Seligmann einen Unterhändler hierher gesandt, ter da» Feld hier in Bezug auf die Neigung Deutschland« sondieren soll, fich den amerikanischen IDoppelwährungSbestrebungen anzutchli'ßev. Derselbe hat Audienz bei dem Finanzminister ge» habt, doch ist eS zweifellos, baß feine Bemühungen ebenso, wie bie des in gleicher Angelegenheit vor zwei Jahren hierhergeschickten Agenten der ameri­kanischen Regierung erfolglos bleiben werden. Dre .Kreuz-Ztg.' schreibt:Da es bisher nicht möglich gewesen ist, vom Professor Dr. Virchow eine befriedigende, die Verweigerung jeglicher poli­tischer Demonstrationen auf dem demnächst statt- findenden Kommers gewährleistende Antwort zu er- halten, hat derVeresn deutscher Studenten" nun­mehr endgiltig auf eine Teilnahme an dem KowmerS verzichtet. Auch bie farbentrogenden Korporationen haben ihre Beteiligung abgelehnt.'

an (V . ~ i Stolp (Pommern), 28. Okt. Bei ber gestern

"bis heu.e Mrttag gezahlt für von ber Osten (konf) 3695 Stimmen, für Dem (deutschfreis.) 5249, für Herber 271 Stimmen. Etwa 5000 Stimmen fehlen noch.