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et5ä,Lr®u ®°Li4 um möchte. wendete sie fichab. .Es ist gut, ich weiß iS Augen tanzende» Buchstabe« überflogen und ste zu
8~, I?"“£ murmelte fie; daun plötzlich vou der Litdeu-Iden verhängnisvollen eutscheideudeuWorten zusaruwen- „™bm.,K,rt.9 * * * *,fÄ ft.ld6e^.6tennn81VHlxmanntX s^ug sie dre beiden Häude vor gesetzt hatte, da war e» ihm nicht anders, als ob er ’hro ^6<*eJi?*® ffl8/»1»”'Ibo8«,®Äfr r*R' lch Unglückliche!' schrie ste auf.Ider Vergeltung erkältende Hand auf seinem Nacken
D-im« wahrhaftig, lieber tot als Dein Weib fetal* Und spürte nud fühlle, wie ihn ungesühnte Schuld tief
irübnen 1Bbhftrf,n,bafr e& ” Bnr "°ch Seit gar Srvideruag finde« zu Boden lltiderdrückte. Dabei kam tha eine wahn. Sr?t oebe 5n®ktb ro,? 8“®nbel !cnn‘e' efr Pe aus dem Gemache. witzige Wut an; er eilte uach den Zimmern, welche
toe«,« eÄfrfr ^““L fr" begann eine gar unerquickliche, häßliche Zeit die Treulose bewohut und begann eia Zerstörung-,
be“to “* Iaf btn dura eigene Schuld so schwer um stiu Glück werk, das Nudisch zu ueuneu geweseu wäre, weuu Mrtbmfl anf aftr, nA J?.« t ®^°^"lger Der. betrogeoeu Mann. Mit eiserner Stteuge wachte nicht die furchtbare Leideuschaft de, sich um fein bnn S h fr? m”JeI ?bdfe“ über seines Hauses Ehre, und Elvira spielte höchstes Gut, um seine Ehre betrogeu sehenden Mannes
aSe Bi* ?teu konnte! Nein, ketue beueidevSwerte Rolle mehr ill dem Hause, dessen erklärlich geung geweseu wäre. Eine heiße Lust kam
2t9b?m^«6, üf K an?» ?0^ k ?"?/^«°kte Königin zu setu ste durch ihr frevel, ihu au, die Finger uw deu alabasterveißeu HalS der
SlKh JJ w?» ? ^ PMb'1*’m”. bist hafte» Gebühren verspiell hatte. d'O.vedo ließ sich Treulosen legen und diesen würgen zu dürfen, bis
«öüflbe? ?nr Ä ’*bet fralV8 ^ ^ur °°ch * ttn»t9f8 Mal bet der Barouill melden; kei« Atemzug mehr über die Lippeu drang, die ihm Sh.t.KwK.r frfi?h.,lfrfr» “$Mfr- b°" st°U ihrer aber empfing Theisen den Verhaßte«. ES vorgeloaeu hatten, ihn zu lieben. .O, welch-tu Gimpel w!r^^»^nfrnnnbnnbk.b?fr folgte eine kurze, heftige Auseinandersetzung unterlwar ich!* schrie er eiu über das andere Mal; .welch
nnh Wnf.k.« Ifih'h k9 m”9 bter «nge». Bediente erzählten später, fie hätten ein Narr des Glückes, da» liebste, schönste Weib war mb nnn®nl«« Di6^» »^, toto fiCb^.SDlan” ®aI°” eta eigentümlich klatschendes Ge. mein eigea; fie vergötterte mich, and ich Narr, ich ttat
nHntffrfinbM? “mfk Sfr ®‘nn ich Iräafch, da» fich blitzschnell wiederholt habe, und einen I ihr Herz mit Füßen, wandte mich ab von meine« rnS Dl!. eiuschretten zn gleich daravs solgeude», dmnpseu, erstickten Aufschrei Glück, um iu die Häude eiuer Dirue zu falle»; Gerta,
Dir,l "bschenlicht» Weib! vernommen Thatsache war, daß der jngeudliche «erta, Da bist gerächt!* Die letzten Worte wiederholte
fi* Äwil fr« ? J 8fi b? Spanierin, I «ttachee gleich darans in erfichtltcher Erregung nud er zu vielen Malen; die Dieuerschast war oft Zeuge nm Tfir6»ebp!?hM. hHinh/finu™ I ? *r bochgeröteteu Wangen das Haus des Barons wie er fie, weuu er wie geistesabwesend iu de« Zimmer«
M ihr Trotz I verlassen hatte, um niemals wieder iu dasselbe zurück. I auf uud niedermandette, plötzlich und uuvermittelt
.t^hfnnh fi^9?nA "Ufbänwte, I ^kehren. Dennoch sollte Thelseu nicht wiederholtem I auSstieß. ES graute der Dienerschaft ost vor ihre«
»Wito Furcht vor dessen auf. I Skandal entgehen. Eines MoraeuS war feiue Gattin I Herrn, und flüsternd teilten fie fich «u, es sei, als vraulendemZoru. I verschwunden. Sie war bet Nacht nud Nebel mit I ob der Wahnsinn aus deu Augen des BarovS leuchtete.
hn6 ®frbt.$oft8atto<6ee eulflohe«. Bon England Das ging durch Tage. Dauu plötzlich, al» Thelseu
bfAer ^unc*nLfiaMntf6b7nJh.roe8f^,fiIJk L ” 9/1 ffr -"biett Thelseu eisige hohuerfüllte Zeile« von I gerade vo« seinem RechtSaowalt, dem er die Schetdllugs-
*ktU fr'«"! Ifr'.“ m?ea stE t6m «ttteilte, daß er, toenu setueS! angelegeuheit uaterbrettet, gekommen war, brach er erffint ihm wirklich tuet sei, so schnell wieIzusammen. Die Dienerschaft sand ihn aas de«
tuahr *»1? 'm»bf,h? «2*tn« om» ' I bte Ehescheidungsklage wider sie etaretchea I Fnßbode« des Gemaches ouSgestreckt ltegead vor.
eln kstuurel lebt, töte« erst Dich «ndlmöchte, da ste sonst keiae« »ageablick aastehea würde, IBlnt vars ans seinem Mnnde gequollen; die ka«m ffilhirn t««».fk.M k«6 u. cx. durch das vermrüliche UrteU der Welt, der I vernarbte Wunde, gesprengt von der ia ihm gähreade»
thr« §?°®Er l Stiw«e ihre» Herzes» z« folgen. Al» Thelfe» des! fürchterlichen Wat der Sattäafchaag und dem iu feine«
fr' I ®fri hatte, wußte er »och immer nicht, I Herze« tobeuden Schmerz, war wiederum oufgebroch««,
2f 6^r^toJf?«fiffn.t«r9fnn.^,b k4 6<t??b<? Ifr? l« dlmselb« staub, ungeheuerlich «Mete ihu bet |nab der Engel de» Tode» ttat «tt stegreicher SRleae fie hfin fr “• Da»» aber, al» er zn wiederholtes °« da- Sräskeslager de, i« der Irre erschöpfte
ste fette« Blick nicht länger «ehr zu erttagen ver. j Male» die gleich grttfe»de» «obolde vor fetten |sWan«e» Hera».
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt sür die Kreise Marvnrg «nd Mrchhain. - Illustriertes SormtagMatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Berlag von Joh. Aug. Koch.
frfr' gegenseitiger Hochachtun g, gestützt aus «die Ktrchennot bet großen Stähle hat ihren hoch. > einen unzweifelhaft politischen Charakter burch den unsere uralte Zusammengehörigkeit, bte ja viele Jahr.! herzigen Sinn allzeit lebhaft angeregt und durch ihr! Wortlaut de» kaiserlichen Telegramms an den ver» Hunderte bewiesen haben, werden wir auch ferner thatkräftige. Eingreifen vielfach Linderung erfahren, dienten Gelehrte». «atf« hTta bkfem illiftttlttlttt • TftS tft lohettt (RnthrtfflM I _• Mee r* rr*._ em» , SROÖ gramme: .Ihr stets den reinsten und höchsten Ideale«.
frm ®oIb“t.e" m8 H"z ge-1 einen neuen Aufschwung. Mögen solche Bestrebungen I nachstrebender Geist ließ in seinem hohen Fluge aller schtteben. Diese» ZusammengehüngkettSgefuhl und! immer offene» Ohr und bereite Hand finden. Gott Getriebe von Politik und der damit vnbundenm die barau» rntspttngeude Einigke.1 werben auch im schütze und erhalte Deutschland, Kaiserin! — Dem I Parteiungen weit hinter fich.* In ber vorigen Woche sfr ,.8tU bewährte! Vernehmen nach ist bem General ber Infanterie! hat nun die wissenschaftliche Welt den fiebrigsten
w.nn?ntnbnn,brfi- *tibc« on Schulter,Iv. d. Burg, kommandierender General des 2. Armee-!Geburt,tag eines Manne» gefeiert, ben neben Helm-
™>n»»Un T Kriegsherren derernst rufe», I Korp», der Abschied bewilligt worden und für den-1 Holtz zu nennen, gewiß gestattet ist. Virchow ist
mrt Begelsterung gegen jebmeben Fe mb gehen.* ! selben der Generalleutnant v. Blomberg, Kom-1 allerding» im Aufttage de» Kultusminister- beglück.
bet 5. Division, zum kowmanbiereuden Ge?!wünscht worden, und man kann hiernach nicht sagen,
Aeittsches rleich. Eli'LLS™ Korp» ernamt worden. Die 5.1 daß die Staatsregierung diesem JubiläumStage fern»
W »wfiit 9o nr. -n i e < t fi l Dwision hat der Generalleutnant Bogelv. Falcken> I geblieben sei. Aber Virchow hat weitere Au-zeich- W. Bern», 22. Oft. Unser Kaiser hatteIstein, Direktor des allgemeinen Kriegr-Departements!nungen nicht erhalten. E» war kein Anlaß daru
S ,Lto”S'nl" a“f d.«R-ich,k»»jI,iS tft btcßoloniotd Iponbierenbe« Boi lag. ri, s-wahiu», b«
unh gewahrte dem Maler Lenbach eine S>tzung,!rat heute unter dem Vorsitz des Dirigenten der! Prädikat- Ercellenz an Herrn von Selmboltz ist aber welcher daS erste authentische Vollbart.Porträt de»!Kolonial-Abteilung de» Auswärtigen Amts, Wirk-lein solches Ereignis. Vom .Getrttbe der Politik Monarchen malen wird. Am Mrttwoch Morgen I lichen Geheimen Legattonlrats vr. Kayser zusammen. I und der damit verbundenen Parteiungen^ ist Bttchow hatte der Kaiser einen längeren Spaziergang m der getreten. Die Mitglieder deS Kolonialrats hatten allerdings zeitlebens niemals fernaeblieben Wie ^geb.mMfi,°n J?ot,§b untErnD”®t” »nd hörte I sich fast vollzählig eingefunden. Nach einem kurzen! man weiß, werden Helmholtz und Virchow durch ?Or7 «'fi ^ucfbIuI,b,e Vorsitzenden auf die seit der letzten innige Freundschaft seit ihren Studier jähren ver-
mS.r h^Ärbh irl bk" Krieg»- Hauptversammlung in den Schutzgebieten erzielten bunden. Sie haben zusammen die Pepiuiöre 6e- mTrite für b,» xorir le Fortschritte ttat der Kolonialrat in die Beratung der sucht, und sind dann stet, in engster wissenschaftlicher
hÜn„ k bf,SBr ,^ f d- Phm zugegangeuen Vorlagen ei». Diese Vorlage» und GemütSbeziehung geblieben. Daß die Kaiserin
General von Verdy dankte für diese Auszeichnung betreffen unter anderem da» Zollwesen in Deutsch.! Friedrich Virchow zu seinem Geburtstage ein Herz-
"studttn üb» bh,n h^tto* * 8fU0ld?rfLtin ^ue» Buch Ostaftika und die ben MissionSgefellschaften in den liche, Glückwunschtelegramm schickte, ist etft jetzt be-
£m,fi?.rL? deutsch-französischen Krieg. — Schutzgebieten zu gewährenden Zoll, und Steuer, kannt geworden. Wir wollen hier anknüpfen, daß
bitant bfe6 °-^fi - r.-1 Erleichterungen, sowie die Lokal-Etat, der Schutz, die sogenannte deutsch-nationale Studentenschaft an
bringt die „Post folgend« Zeilen: Ihre Maiestat I gebiete von Kamerun, Togo und Südwest-Afrika. Virchow die Bedingung gestellt bat. bei dem auf dreiÄen"Gebnrt,t°7 f h° ha Die Beratung wandle fich zunächst den erftgedachten den 7. November onbera?mten Virchow. Helmholtz-
dreißrgsten Geburt-tag. Da» deutsche Volk verehrt I beiden Gigenstände» zu. Einstimmigkeit herrschte! Kommers jede politische Anspielung zu unterlassen m b-r «ckmch«» Frm, .1- .»ttr b-,°b->, b.6 b°> di, a-b-ml°--'wr,b- bi,f« M S
® o“ ?' b.k "-b-. «»»fchimz ,» |d. Noch etaet -ingihmb,» wi, et «Bären lagt, an bleiern Komme,« nicht Idl.
Mutter einer blühenden Knabenschaar, aus der I Genera'.dlSkussion wurden diese Gegenstände einem! nehmen können.
fi-»,f.1 -ft Deutschlands zukünftigem Herrscher Au,schuß von fünf Mitgliedern überwiesen, der durch Erfurt, 21. Oktober. Der sozialdemokratische berufen ist. Um so williger und freudiger sind ihr! zwei weitere Mitglieder als die besonderen Vertreter Parteitag in Erfurt ist am Mittwoch geschloffen.
angewandt, um so warmer bringt ihr der MisfionSüttereflen vrrstär» wurde. Den Au,schuß Der nächste wird in Berlin abgehalten werden. Vor- S ^ @9Utnfl. b«' T J°,?e,8tr jr!lbtn die Herren von der Hkydt, Konsul a.d.Dohsen, her nahm die Versammlung den neuen Programm»
b°6 b,e Altona noch Staats. Minister von Hofmann, Gutsbesitzer vr. entwmf an; in demselben wird als neue Forderung
lange ^ahre an der Sette ihre. Hohe» Gemahls Schröder, Direktor der Deutsch-ostasrikanischen Ge- die Abschaffung aller Gesetze aufgestellt, welche die SS fie S' hJ K •ÜT?itnF8etoii^t Schaft Assessor Luca», Staatssekretär a. D. von Frau in öffentlicher und privatrechtlicher Beziehung
was sie thut da» Beispiel vollkommener Werblich- Jakobi und Ehrendomherr vr. Hespers. Im An- dem Manne unterordnen. Der bisherige Vorstand
fr; T Berührung gekommen, ob schluß an die Etat-entwürfe gab der Vorsitzende dem. wurde wiedergewählt, der Ausschluß der Bertteter
kJ?;». - I- x r",ktr fr! ruil b°n de« Em. nächst eine umsaflende Darlegung der gegenwärtigen der Berliner Radikalen aus der Partei bestätigt, drucke gewmneuder Huld und bestrickenden Liebreize, I Lage in den Schutzgebieten und bet nächsten Ab-1
r« erzählen, er hat et» Bild empfangen, zu dem sichten der Verwaltung, woraus in die General- - - w w
bie Erinnerung noch nach Jahren gern zurückkehren biSkussion eingetreten würbe. I AtssM» UKftKft.
mn-- warme Teilnahme sür —(Virchow-Helmholtz.) Die Verleihung Marburg, 22. Okt. Zu Ehren des Geburts-
Alle», was das Volk angeht und bewegt. Zumal I des Exzellenztitelr an Herrn von Helmholtz bekommt I tageS Ihrer Majestät der Kaiserin Auguste
(Nachdruck verboten.)
A«f der Schattenseite.
Roma» von Georg Höcker.
(Fortsetzung.)
Die Stimme versagte ihm vor Zorn, ober er JjWte die Hand seiner Gattin, welche diese ihm ver. Mich zn entziehe» trachtete, derart gewaltsam, daß st« eine« leise» Ansschret nicht nnterbrfitfen konnte. . »O, Dn Barbar, Tu abschenlicher Barbar!* stieß äi hervor, nnb nun ttat mit einem Male die volle, gezügelte Leidenschaftlichkeit ihre» Jnnenn auf Mn schönen GefichtSzüge« hervor nnb entstellte Wen förmlich. .Ich btt eS mfibe, Dein Weib 5» heißen; es war schon schlimm genug, baß ich wich «Ach Deine Sentimentalitäten habe laugwelle« 7,n">; sitzt, wo Du wich zu brntalifiereu assangen «M, hat weine Gebulb ein Ende! Ja, ich bereue »wischen Dich nnb jene — blaffe Sckönheit ge. zu fein, die mit ihrer rührenden Naivität fo «zn Dir paßt«.*
»Schände diese Heilige sicht, Du bist e» nicht "ttt auch nut ihren Nawe« zu nennen!* unterbrach K Thelseu, mit dem Fuße den Loden stampfend. . »Wir find einmal beim SnSsprecheu, laß doch kmschetdeude Wort falle« I* meinte die Spanierin, 2* M währenddem zu dem Käfig de» Papageis ge. T^bet und bem letzteren ein Stück Zucker bargereicht 1»« i. "ufere Ehe ist nicht» anbeie8 als eine halt.
Täuschung. Sieb mich stet.*
. Thelseu fühlte orbentlich, wie ihm die Sinne bet herzlosen Worten de» Weibe», um dessentwillen .alle- geopfert hattt, fich zu verwirren begannen. = ? horte die Worte wohl, aber er wagte fie nicht wabr zu hallen; die Demütigung, welche jenes Wie Weib ihm bereitete, war eine zu furchtbare, Zerschmetternde. Im nächsten Augenblick erfaßtt ? ein ssrchtbarer Zorn. .Nein!* stieß er mit jS^r entstellter Stimme hervor, »ich gebe Dich ~ sreil Jetzt durchschaue ich Dich, Du gleißende,
Mion's Mk., anen^o^ämtmtfrm 25 «ßfo.^rfL Marburg, sowie dieAunoncen-Bunaux von H?asenstein uitbSogtet
»*" Freitag, 23. Oktober 1891. UV Jahrgang.
2-±2_____________Daube u. Co. m Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
Air deutsche Kaiser!«
Auguste Viktoria begeht am 22. d. M. ihren Geburtstag (geb. im Jahre 1858.) Neben dem kaiserliche» Gemahl, ber al» ein Vorbilb deutscher Energie uud Willenskraft gilt, schreitet die Kaiserin einher als die hohe, und doch so einfache, als die mild- thätige und warmherzige Gebieterin, al» die Förderin aller Werke bet Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Unsere Kaiserin wird auch eine schöne Frau genannt; aber nie ist sie wohl schönet, als int Kreise der sechs Söhne, welche fie dem Kaiser bescheert, die fie in echtem deutsch« Sinne heranzuziehen bemüht ist. Wo die Kaiserin ihren Gemäht begleitete auf dessen Reisen durch das deutsche Vaterland, wo sie in freundlicher, liebenswürdiger Art Fühlung mit ber Bevölkerung suchte unb sank», ba flogen die Herzen ihr allent- halben entgegen, und von Mund zu Mund ist daS Lob ber hohen Frau weiter verkündet. So erschallt denn jetzt zu ihrem Wiegenfeste ber innige Wunsch, daß sie bem Kaiser unb ihrer Familie und bem deutschen Baterlande noch lange in blühenber Gesunb- heit, in edelster Herzensgute erhaltm bleiben möge!
Ein politischer Trinksprnch drs deutschen Mititärdevollmächtigten i« Vie«.
Lei dem kürzlich gefeierten Judlläum deS österreichisch- ungarische» Infanterieregiments Wilhelm I. beutscher Kaiser unb König von Preußen, Nr. 34, brachte der im Aufttage beS brutschen Kaisers an ber Feier teilnehmende deutsche Militärbevollmächtigte in Wien, Oberstleutnant v. Deines, den nachfolgenden Trink- spruch au»: ,Se. Majestät unser allerhöchster Herr hat mir befohlen, diesem tapferen Regimente zum heuügen Tage seine herzlichen Grüße zu überbringen »d zugleich den Dank für dieses erhabene schöne Fest auSzudtücken. Se. Majestät wird es ganz besonders freuen, wenn er hören wird, wie erhebend daS Regiment diesen Tag gefeiert hat. Zugleich bitte ich ben Herrn Obersten, gestatten zu wollen, i» meinem Sternen unb im Namen der Offiziere deS Kaiser Franz Garderegimenls ben kameradschaftliche» Tank auszudrücken für ben Beweis treuer Waffenbrüberschaft, beffen wir Ihrerseits teilhaftig ttnde». Dem Beispiele unser beiderseitigen aller- höchste» Krieg-Herren folgend, die in treuer inniger Waffenbrüderschaft verbunden, sind unsere Armee», M wir unauflöslich vereint wie niemals zuvor. Nichts auf Erde» wird eS geben, waS uns tarnten