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gelegen, daß den deutschen Schiffen mindestens eine
JEkches Reich
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Ausland.
freudigen Widerhall gefunden und in allen Teilen
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Die traurigst- Jahreszeit ist unstreitig der Urber. I Savg der Herbstes in den Wiuter. Es liegt das seelisch Verstimmeute dieses Vorgang» tief begründet tn der Natur der Sache. Der Abschied ist immer schwerer, al» da» Seschtedeusein und der Anblick ist bei eine« Sterberdm schrecklicher als bei einem Toteu. Die Erde stirbt während deS HetbstanS- ganges; mau fühlt schon de» heranuahende» Tod,
! den eiskalten Hauch, der ihn umgiebt. ohne indessen ' ^"its den heiliger, Frieden zu verspüren, welcher 1 s^ll treuer Gefolgsmann zu fein pflegt. So ist e» auch mit dem Meuschenherzeu beschaffen, welches $n Tode verwundet wurde, uud doch noch nicht sterbe« kann. Die Freudigkeit des Lebens ist dahin und mau blickt auf etu Leicheufeld getäuschter, irrege, NLHoffuuug-« - aber der Frieden fehlt, jener: «üchtige Versöhner der Welt. Unser Auge blickt schaudernd in eine erstarrte Wunde — die Blutung $ot aufgehört und die Nerven zucken nicht länger, der grausige Fleischriß liegt noch offen und bloß vor de» teilnehmende» S»ge — er ist nicht gr, heilt v»d kau» »icht mehr geheilt werde».
Gerta Hausmann führte eia stilles, einsames Lebeu. Sie war mit ihrem Vater vor die Stadt hiuavSgezoge» i» eine der daselbst zahlreichen Ville» »nd hatte das obere Stockwerk bezöge». Außer Vater HauSmau» lebte »ur noch Werner Schmidt Är sie, dessen »»geheuchelte wortlose Teil»ahme Gerta s g!quälte« Herze» »ugemet» wohl that. Wevn sie die Wohuu»g verließ, berührte sie t» der Regel die Stadt »icht, soaderu giug die Allee weiter )tno”t bis sie au den große» allgemeiueu Friedhof der Residenz kam; dort weilte sie viele lange Stunde» — ihr Ltebliug schlief ja dort de« letzte», traumlose» Schlaf. Au die Vergangenheit zu denken vermied Gerta ängstlich. Sie dachte aa uichts, als au die Erfordernisse des jeweilige» Augenblicks. Sie war ihrem gute» alte» Vater eine pflichttreu Tochter, der Buhne eine gewissenhafte Künstlerin — ab» «etter nichts. Einmal hatte sie auf der Straße Berndt Theisen gesehen und war, um ihm uicht 6e» ?e8n'“ wüssen, rasch wieder umgekehrt. Aber der flüchtige Moment des WiedersehevS hatte hiuge. nicht, am ihr mühsam beruhigtes Herz in eine» Strudel des gräßlichste» Zwiespalts ,» stürze». Erst « s"8ela»gem Ringe» war sie wieder die Alte, hre» Kollegen gegenüber — mit alleiniger Ausnahme de» Herr» Berger, »ar sie unnahbar geworden.
Mindesten eine Entschädigung zahlt. L„, des Papstes wurden die Vorräte an Nahrungsmitteln, Wein u. f. w., die für die Pilger bereit» geliefert find, an die verschiedenen Klöster verteilt.
! Trier, 12. Oft. Für die während der Ausstellung de» heiligen Rocke» nach Trier beorderten Eisenbahnbeamten hat der Bischof Dr. Korum
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FriedenSruf und stehen vollständig mit unsere»
erden rn ier» alle h-ssischen stn von m eit« , Wochen werden, u beliebt r, Stoch mer mit nn müg. tgen.)
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Schönheit der Gräfiu uicht möglich gewesen I S- wußte ihre Netze so gut uud sein zu stille», daß der I ahruuaSlose, sich so klug düukeude Gimpel gefangen I dartu flatterte, ehe er glaubte, daS erste bindende Wott gesprochen ,n haben. Zu den Äugen der stolzen I Gräfin leuchtete eS ttiumphirend auf, uud je berauschter «den Baron die Leidenschaft wachte, desto kühler und l berechnender wurde die Gräfin innerlich. Eudlic I stand fie am Ziele! Sie mußte um jede» Drei heirate», wen» fie uicht einet trostlosen Zukunft in ldie Augen sehen wollte. Ihr Vater war alt und I konnte bald von der Erde scheiden wüffeu — von I ihrem Bruder aber, einem lüsternen Verschwender, batte fie eher Schlimmes al» Gnte» zu erwarten. Nun lag der Baron zu ihren Füßen uud stammelte die Erklärung der Leidenschaft und fie entfachte ihn mit ihren Glutangen zu immer neuen Ausbrüchen nnd Beteuerungen seiner Liebe. Nu» gehörte der Man» ihr aa, nm welchen Tausende sie gierig de. neide» würden. Sie liebte ihn nicht, durchaus uicht — eher vermochte fie ihn zu verabscheuen — war ihr Herz doch längst uicht mehr frei. Aber dieser Mauu zu ihren Füße» konnte ihr alles gewähren I wonach ihr Herz lechzte. Sie wollte leben — fie wollte
7" "ad fie würde es nn» kö«»eu! Ob fie de» liebkflehelldeu Maa» z» ihre« Füße» betrog, was Ä?Ä.?^d Weuu sie »ne ihre» Zweck erreichte! Halb hatte fie ihn schon erreicht, denn Berndt von Theisen verließ als ihr erklärter Bräutigam t» einem Freudenräusche daS Palais ihres Vaters.
XII.
Ibe» Papstes in Rom als unhaltbar. Ein freilich «ganz bedeutungsloses klerikales Blatt, die .Equilla", wollte, wie die „Mgd. Ztg." hört, seinerseits die Entrüfwng Europas auf die römische Bevölkerung lenken dadurch, daß eS ein Attentat gegen sich selber in Szene setzte, und ließ deshalb von einem Setzerjungen zwei Vetterlipatronen vor die Thüre der Redaktion legen und anzünden. Natürlich wird die „Squilla-" jetzt allgemein verhöhnt, und der Anstifter de» Attentat» wird wohl außerdem noch wegen groben Lnfugs belangt werden. Die Unterbrechung der französischen Pilgerfahrten dürfte übrigens ein für die Finanzen de» Vatikan» sehr unangenehme» Nachspiel haben. Diese Pilger hatte man im Vatikan ein quartiert und für ihre Beköstigung Verträge mit einer Reihe von Kaufleuten abgeschlossen. Letztere bestehen nun darauf, daß ihnen entweder der Vati-
! Liebe tu ihrer verlockendsten Gestalt! Seit diesem I freundlichen Empfang von Seiten Elvira'- besuchte I THelfen das Haus ihres Vaters fast täglich und j d-r sonst so sehr auf die strengste Etikette halteude Graf del Rio schien diese Besuche uicht ungern zu sehen. — Er verhinderte fie zürn Wenigsten uicht, was ihm doch ein Leichter gewesen wäre. Von feiner geschiedenen Gattin erfuhr der Baron soviel wie E», — er wußte, daß fie wieder in der Residenz weilte und vom Publikum abgöttisch gefeiert wurde — da- war alles. Ein wärmeres Interesse nahm! er »icht an ihr, und er vermied eS auf das Aeugst. lichste, ihr irgendwo zu begegnen. Sein blasierter Sin» redete ihm ein, daß Gerta Hausmann feinem Herzen gänzlich gleichgiltig geworden fei.
Auch Werner Schmidt, welchen er wider Willen im Duell so schwer verwundet hatte — sein Schutz hatte fehl gehen solle» — .xistirte für ih» »icht mehr. Sie wäre» schon einigemale ohne Gruß an einander ans der Straße vorübergegange», so fitmb, als ob ihre Interesse» fich niemals im Leben gekreuzt hätte». Für de» Baron «xistirte nur noch Elvira del Riol — diese liebte er leedeuschastlich — wenigstens redete! er sich dies tagtäglich mit der ganzen Energie feine» | Willens und dem Trotze gekränkter Eitelkeit vor. |
Als er heute wieder bett altgewohnten Platz neben | Elvira einnahm, war er fest entschlossen, ihr sein! Fühlen zn offenbaren. Aber als et nun in die feucht-1 schimmernden, unergründlich tiefen Augensterne der! Südländerin blickte, wollte ihm fast der Mut vergehen.! Er war sonst kein Feigling, beileibe nicht, — und,! wie vir wiffen, aufs Höchste von fich eingenommen. Über die Schönheit Donna Elvira's schien ihm derart begehrenswert, daß er nicht den Gedanken zu fassen sagte, dieses Wnudermädchen könne fich ihm zu eigen chenke». Er war zum ersteu Male verzagt uud eutte vor dem faScinierendeu Augenspiel der Gräfin >en Blick scheu zu Boden. Aber Elvira war ebeu-j all» entschlossen, Thelsen heute zur EiklStung zu zwingen, — nnd was wäre einer Fran von der seltenen
(Nachdruck Verbote»^
M der SchEenleite.
Roman von Georg.Höcker.
scn:
2 neu« bverdcck 2 neu« 16033
. Der Kaiser und dieZdem sinnzösischen Geschwader. notD ma)t
stock ^"'dw Scko^baw? ^schloß Hubertus gewiß, ob die deutschen Offiziere n«h London I natürlich in Italien 'zu Nachdem dtt Regt«
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^seigm nimmt entgegen die Expedition d. Blatte», r®je «teAnnonem-Bureaux vonHaasenstein nndLogier «Frankfurt euM., Büffel, Magdeburg u.Wien- Rudoli YYVT
Moss- in Frankfurt a. M., Berli^ München uft6In-GL ÄÄVL IayrgaNg.
Daube u. Co. in Frankfurt a. M-, Berlin, Hannover, Paris'.
Wöchentliche Beilage«: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchham - Illustriertes Souutagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. «eg. Koch.
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(Fortsetzung.) j
schon.bekannte Außenwelt Zj f“® war in London und Paris
Me», hatte seine dortigen elegante» Bekanolschaftea Kröche«, i» de«» Gesellschaft rauschende Festlich. M besucht — uud da» Eade vom Liede war daß
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k*ä' M?- a: JlM Ihre Schönheit hatte unr die SiuÄchkett ^"chütlufen, die niedrige Leidenschaft; höhere Pfühle waren ihm nicht gekommen, Unterwegsan L,^ise war ihr Bild ia V-rg.ffenheit geraten ÄlWnBflen b°tten fr ans seinem Herzen ittteJ^8 v n ana ^eder den Heimweg ange- y^.und Elvira del Rio anfs Nene erblickt hatte Zwchte auch die alle Leidenschaft in feinem Herze».' ^treuenstimme wieder hören, avs's Nene roter ser, fi» threr bestrickenden Schönheit stehen, und N ketwugslos in fie verlieben, war bei Thelsen das ------- eines Augenblicks. * 1
i «etthl 5!e treundlich mit glückstrahlenden Blicken 4 hx- ßH®0“““ Elvira entgegengetreten — wie hatte te, nut ^ Stimme ihm mit leisem Beben verfichert, wie ehlt zu Mch seine Rückkehr fie mache — welch' beredtes Kreisen, ^^. ^tteu dazu ihre feucht schimmernden Augen icb 7 Hier wußte fich Sernbt Thelsen geliebt
hibeHt"g-blwg nnb Liebel Nicht die lkkkÜ tz„"^"t>hastigkett Gerta's, welche weder vergeben, >6037 leuntr, — o, wie er diese SiseStugend
1 ia haMu meinte! - nein, die beranschende
b- ^treter nS StZ - ®mQt* 7't dem Chef de» Zlvtlkabinett« und nahm!Die Virchow-Feier au Ehren de» 70jähriaen
? bM Z«ppen Marken, Forschers hat bereit» «n Montag Abend ihren Etef 4riMt.-r?ant FraPe V" de«'Anfang genommen. Die freisinnigen Fraktionen deS
« « ? Fruhstuckstasel geladc» worden. — deutschen ReichsiLgeS und preußischen Abaoordneten
drr.Tasel hat sich daS Katferpaar! Hauses ließen durch eine Deputation de« Jubilar JQr,CIi<fi.T^nn^r5U9t8 “m S /< Uhr ein Ehrengeschenk übetreichev. Der Deputation ge- «ch Zagdsr^ch HubertuSstock m der DchorshatdeWrten an die Heeren Eugen Richter, LangerhanS, beseben. Auf der Fahrt von der St-twn Wildpark xwörcke, Meyer, Alberty — frühere Weih-! fXerär« b bEn kW®'0Q“ff^f des Erzbistums Posen-Gnesen, JaniSzewSki,
sekretarS v. Bötttcher^exrtzegen. — Bei der Arckumst I der während des Kulturkampfes in Preußen ein auf dem Berlmcr 7Stettiner Bahnhofe wurde der! Jahr im GesänaniL fast erb dann bi« tn {,;n,Tl MiLtürbevoldnächtigte bei der Berliner I Begnadigung in Krakau mehrere Jichre in der Ber- x°bbnt°nischen Botschaft, Oberst von Ruffel, von balung lebte, ist in Gnchn gchorben - Tst £ ^^stat empfangen. — Bom Stettiner Bahn- merkwürdigen Aeußerungen, welch? der zum Präfi- h 0/“™ T U^C ,18 ti)nc d«nien de» parlamentarischen Friedenskongresse» in 2“ „^ ^brechung di- Wetterretse nach Ebers- Rom auSersehere «bg. Bo«ghi über ^die soge-1 $on Ebertwald?^s" eu°? h* 1 Uhr.Inannten Ansprüche Frankreichs aus Eifaß-Lothriugm
«an Eberswalde aus setzten die Maiestate« sodann! gethmt hat, haben in Rom -selbst Erstaunen und!
”ad) Jagdschloß HubertuSstock!Unwillen hervorgerufea. Herr Bonghi erklärt fetzt! fort, woselbst die Ankunft Äm 7 Uhr erfolgt«. Dielin ewem offenen Briefe, was er gesagt habt feien | SufeT8 S® St‘l,T”kn,Wfta Leine ’^^ten rob diese werde « auf dem "e? ®“ff6I,n Fr'-drtch ist mit Kongreß jedenfalls nicht zur Sprache bringen. Da» «»I £ud, 6T ^^S^eihe um Montag von Homburg Ich ja alles recht gut. ccher man muß doch fragen I lunäfc^frr Unb ^el6en 2“8e Abends «welchen Zweck der ganze Kongreß haben soll, wenn'!
att^ommen’ ~ Freiherr Iso einflußreiche Mitglieder den Frieden aus dem-I ber kaiserlichen «selben predigen wolle», während ihre Priüatanficht!
.Rordd^^llg.^tg^et8e^"langere^tichrist "worwsWedttew'beru^ ^t. zurlstellung de» heiligen Rocke» nach Trier beorderten ,
^"Marsch Mtwten, sobald er die erforderlichen - Der .Kampf um Rom" dm di- sran- h°t. - Jn zösischeu Pilger ins^Leben riefen, entbrennt mit Ke k S ^«den letzt Vorbereitungen für den! immer größerer Heftigkeit. In Frankreich bereiten «ptz-d-« getr.ff.nj die Bff«-i? i* 8.g« i.«
's« tff-nd-r» d«r»nledt-n Pro,,ft «rr, »u, den di-»-gl-mng ,h«ii<i«
ErscheiM täglich «cher an Werktagen nach Sonn« und rwww <
16 SÄ4 &trtl^e2^r Q«rtal.«LmmementS.Preir beider Erpe- vJldtDlltlt.
w*. «41. ^tmn 2 Mk., hei allen Postämtern 2 Mk 25 Psg. (erfl.
MittWsckl Dffnfc’r 1RQ1
10 Ps»-, Reklamen für der Zeile 25 Psg. IÖ31,
unterstützen, die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse zu gedeihlicher Entwicklung zu bringen zum Wohle deS Reiches und des Lander." Der Statt« Ratter banfte für die freundliche Begrüßung. Die Entschließung sei, wie mit Recht angenommen worden, auf den Kaiser zurückzuführen. Es sei die« that« ächlich ein Zeichen des Vertrauen», welches der Monarch in die Bevölkerung setze. Er werde den Dank, welchem Dr. Petri namens der ganzen Bevölkerung Ausdruck gegeben, zur Kenntnis des Kaiser» rringen; derselbe würde um so wohlthuender davon berührt werden, als er den Interessen deS Reich,- landeS stets die lebhafteste und wärmste Teilnahme wtdme. Der Statthalter dankte sodann für die hm persönlich ausgesprochenen Sympathiern und prach di- Hoffnung au», er werde ferner die Ge- kan die bestrllten Lieferungen abnimmt' oder H'm F?-ro^de?Rttchsl?nd?VbeÄ
Menge tn Hochs auf den Statthalter au». Der Statthalter begab sich zu Wagen nach dem Palai», vo derselbe den Präsidenten des LandesauSschuffe» Dr Schlumberger in Audienz empfing.
^zu Ecsüllung unserer Wünsche gezeigt hat. Euer
Ä “? i-i- »-«-» di, bm Mich, «uf- Do'chla-«" ta sS’SfeL
Aufhebung bei Garantiegrsetzes nichts einzuwenben, Interessen, den ebelmütiaen Freund sR,hSrf, K da Italien es nie beobachte, und bezeichnet die Lage «ai «S« mS»