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Huyieen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte«, sowie die Annoncen-Bnreaux von Haasenstein und Boaler m Frankstrrt a.M., Eaffel Magdeburg u. Wien; Rudolf XXVI Moffe m Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln - « L. ' AA1, Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari«'.

tze f, 'S.

1891,

Wöchmüiche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain ______________Illustriertes Sounlagsdlatt. Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn« und £Wir* .IT...

Feiertagen. Ouartal.AbvnnernentS.Prei« bei der Sxpe- 111101*0111*0.

dition 2 am, bei allen Postämtern 2 Ml 25 Psg. ($1.

Bestellgeld). JnfertionSgeStihr für die gespaltene Zeile flSottttllBettb 10 IRQ!

10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg. ^VUUUVUIV, IV X/UVVC1 AOal

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18 ihr, als ob des Schicksals Bestimmung selbst sie von dem treulosen Satten trenne. Klein Gerta war daS letzte Band zwischen ihnen gewesen, «nd der Tod hatte eS zerrisse»; er hatte das Bindeglied dahingerafft, welches einzig, venu auch nach hartem Kampfe, die gähnende Klaft zwischen den beiden

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(Nachdruck verboten.)

Auf -er Schattenseite.

Roman von Georg Höcker.

(Fortsetzung.)

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B-rudt AelseuS Herzeu flammte eS erbittert auf. Begräbnis seiner «indes in dir Gemächer feiner ®r erfimtK: ^-m Gatttu begab - -S war am Abend des,wetten Christi

hatte ste Vicht alle« I tageS erfuhr er, daß die Baronin sich gleich nach Grund, ihm dafür dantdar AU ftta ? Durfte ste I dem Ädaauae btS ßcidbciMtnotS bon har snnfitimm I« eta« WraBrtle »tt Ihm,- wrnJÄ

&>t0tu dntS Vorkommnisses, das so zn sagen zum! Kopf, er kouute sich Sicht denken wobt» Gerta in s1 ^ret "ehr würdig, I einem solchen Momente eutsetzltcheu Schmerze« ge. m m «ran O so I gaoaeu war. Er hatte ste i» ihrem Schlafzimmer

mochten die Verhältaiffe ihren Lans nehmen. l zu finden gehofft, den Kops «es in hie eiff, hta Theisen hatte seine Pflicht in reichem Maße ge- Bett-S verärabm. f ® Stffc be8 thau, hatte bereuen und wieder gut machen wollen, Thelseu wartete stuudeulaua ans die Zurückknukt X« iu ^E«°8Ei- der Leidenschaft ber. fetegU fc f-StaÄ WffJÄ schuldet. WieS mau ihu zurück, so that mau dies I auf jedes Geräusch. Aber e« war tntenftiff im aaf eigene Gefahr. Thelseu gestand stch nüchtern «HauS und selbst das ihm ftüher ost so lästtae Geschrei

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haitt sto wohl noch ganz gern, aber dies geschahlja schon feit Stunden auf dem Friedboie. Der mehr atthergebrachter Gewohnheit halber, als ans 1 Diener kam auf den Zehenspitzen herein als die ffitoir« S m 6ei" 6intn ^^rachten hatte sich Nacht stch tief h-rabgesenkt hatte nud zündet- dm SS??, Re?,a?b^ Hundertmal des TageS! eleganten Kronleuchter au. Der Diener entfernte sich ihn rtn* iLrwJ1« «b e em ,®tboIenb wollte er! dann, und wieder verging eine Stunde, ohne ttgeud ihu auch znrückweiseu, er kam ihm nicht ans de«!etwas zu briugeu. H

SSLÄ « (rei war, wen» - hatte die! Da eudltch - Thelseu wollte eS schon ängstlich ^p°"ierio ihm damals so bedeutnugSvoll zugerufen.!werden, denn Mütter lassen stch in ihrem ©JiS hhfem «ehflnf«1!1 b°8 8* ^ebetc ^eiß bei! oft zu unberecheubareu Handlungeu hiureiße^wurde b f»h.®^an^nJrr , r u , r, die Hausglocke gezogen. Ihr Ton schallte durch dar

Aber war Thelseu auch leichtfertig i» seimr Liebe, I HauS uud bald erschallte» auch Tritte auf dem Vor. so war er auf der cwderu Seite doch wieder durch.! saal. Aber daS war nicht der leichte, elastische Schritt au« Edelmann. Er hatte sich aageubltcklich vergessen! seiner Gattin der Baron stand onf «ab öffnete können tu seiner Letdeuschasttichkeit nnd einer Anderen! die Thür um uachzusehe». * T

Ä"-. ? würbe stch niemalsI VattrHanSmauu ttat mit kar^m, unfreundlichem einer That schuldig gemacht haben, wegen welcher er! Groß in« Zimmer. '

vor de» «»gen der Welt hätte erröten müsse». 8lnf| .Sie find es, Schwiegervater?' fraate Tbelkeu her anher» Sette scheute Theisen auch heu Eklat, Ibeftemhet, heu» her alte Mau» hatte ihu erst vor oelche» «r mache» mußte, weu» eS zu eioer Schethung I Kurzem verlassen, als her Wagen, welcher vom Kirch, «nb» » °^"ohtn schon genug über Gerta! Hof zurückkehrte, vor hem Hause hielt. ^Thelseu hatte u»d ihn. Der Baron wollte deshalb »och eine» I feinen Schwiegervater ersucht, mit herani in (Bert» ®?rjn<$ t»a<5en, in wenigstens leidlichen Verkehr nrttlzu kommen, aber der fchlnchzende Alle hatte gebeten. Krm®n» n^ kommen- gelang ihm dies Nicht, thu in fettie AlleWohnnngEMÜ^Hren zupassim; St ^?t.,b^l5Be^.49?t8 L°uf 8'^- bet Schmerz um «erta's verlorene« Liebling h2 dann war er steil Al» aber Thelfe» sich »ach demßihn z» sehr niedergeschlagen, er «nßte allein mit stch

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E thi, "tr°8 « «'lsuaues P»z zu befriedigen. > daß er mit jenem dämonisch schönen Weibe in Seri 8ottS «JhJfltflec ^«htntnng getreten war, aber ist irren nicht menschlich? ?1*L M'' Wie et doch selbst, daß et nunmehr sein! Er hatte »och nie stch während feiner allerdings fehl M°E gau, verloren batte. Trifft ein Unglück unser! kurzen Ehe irgend einen Fehltritt zn Schulden kowm-u ur $$ ' so Uammert fich diese» verzweiflnngSvoll au! lassen, dnrste feine Gattin nnr de« Versuches halber [5^ Macht an, welche eS höher stellt in solch' rückfichtSloier Weist mit ihm rechten? Eie

»r, »fni*.?«9, tnLatIe.Ätaße solbst unterliegen «stützte stch ans dar Vollgefühl ihrer Reinheit - nun

>e- >- war^Ä^b^en einer fatalistischen Anwandlung! ja, Gerta war ein anbetungswürdiges Geschöpf diew iueude Mutter, bereu Ltebltag I aber gab ihr die» da» Recht, seine herzlich gemeinte 1 tot bDr 'E.80 ®«tta der Kleinen! BAe um Versöhnung rundweg abznschlageu, ihn einem I w®en I® ttvigk» Schlummer schloß, da tooij Echulkuabe» gleich wegwerfend zu behandeln? In

E» flieht nicht« Zarteres, al« die Liebe. Mrd I entfremdeten Herzen av«zufüllen"ve'rmocht"bäüe' s° spießt ste, jener! Theisen ehrte den Schmer, seiner Gattin; er war MMderblume gleich, den Kelch und zieht sich eng in! zart und rücksichtsvoll gegen ste aber anch fein ^zusammen. Zwei liebende Herze», welche sich Her, hatte fich gegen Gerta verhärtet. Diese hatte ^vrber entsremdev, beginnen allmählich fich au« dem! seinen ManneSstolz aus eine empfindliche Weise ^«euschein der Liebe zu entfernen; ste find ans getroffen. Er hatte stch vor ihr in etaer Weise sr»btY "ud gleiten in tiefen Schatten. Zuletzt I gedemütigt, wie er eS nie für möglich gehalten hätte. kS schneller und der Eonaenstrahl, die Berföhuung,! Sein stolzer Nacken war geschaffen zum Erheben, ^»ag ste nicht mehr zn erreichen. Wenn die Liebe nicht znm Sengen. Wenn ta jener Stn"de, wo die f°8t man, weinen die Engel uud als die! alte Liebe für Serta wieder neue Triebe tu seinem »SLrtbeB Horze» des Thelfeuscheu Ehepaares zu I Herzen geschlagen, wenn damals Gerta ihm verziehen, ,tiaelt!l auch das herzige Kind! ihn zu fich emporgezogen hätte ste wären auf's :r a5« ®M6 ^^b^ta hatte es am Christabend | Neue glücklich mit einander geworden das stand

S,raennei!e etc rauhen Zuge ausgesetzt, fest bei ihm. Aber so hatte seine SaAn fich einzig ^«eiu Moment war dies gewesen, aber ein Moment laus den Standpnutt verletzten Gefühls gestellt und ix? bon Jahren ö» vernichten.! ihm in schonnngsloser Weise feine Erbärmlichkeit vor fei«»!!.®^^^?a zur Kirche am ersten Weihnacht». I die Sagen gehalten. Er hatte erbärmlich gehandelt $.1,^8«' ba schloß GertaS Liebling seine klaren! kein andere» Wort, eS war daß einzig richtige N°°"g«a süt immer and die ttostlose Mutter - er hatte fein Weib verraten, dessen Ideal er bis toiFi Meinend über das Lager ihres entseelten kleine» I zur Stunde gewesen war. Aber die Leidenschaft äT8; . . __ . _ , I hatte ihn forlgeriffeu, seine stnnliche Charakter-

m taaf«b Thräueuströme wecken keinen Tote» l veraulagvng hatte ihm einen üblen Streich gespielt. Stt h em S4l«mmer wieder ans nnd ktzn Trostes- Es war ein Fehler, daß er fich hatte sortreiben lassen, befriedige». I daß er mit jenem dämonisch schönen Weibe In Der-

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i Schl«fe und der Initiale:'A. Die Kaiserin geleitete 1 Gleichwohl dürfte es nicht überflülsig erscheinen, , den Kaiser nach dem Bahnhofe. DasArmee-! darauf hinzuweisen, wie diejenigen der Landwirtschaft V-rordnungSblatt' veröffentlicht folgenden Armee- nicht al« wahre Freunde nahetreten, welche in der ' d bfehl: Seine Majestät König Karl I. vonlGeltendmachung von Forderungen für dieselbe übers h«u « au, dem Leben geschieden. Ziel hinautschi.ßen und ein Wohlwollen fordern, : Mit Mrr betrauert die ganze Armee den Heimgang wie eS leicht dos Gegenteil Hervorrufen könnte" ' en§ deutschen Fürsten, der in dem glorreichen Durch Bestimmungen der letzten GewerbeordnungS- ' ®tle(9e lb70/71 Meinem verewigten Großvater, l Novelle, welche mit dem 1. April 1892 inS Leben : Basler Wilhelm I., treu zur Seite gestanden hat, treten sollen, ist der Erlaß einer Arbeitsordnung wahrend Württembergs Söhne, dem Befehl ihres für Fabriken mit mindesten« 20 Arbeitern obli- Könt0S folgend, m enger Waffengemeinschaft mit gatolisch gemacht worden. Auch muß die Einführung chreu deutschen Brüdern gekämpft haben Seit jener der Arbeitsordnungen in bestimmter Form und unter großen Zeit hat de« dahmgeschtedenen Königs Maiestät I Eifüllung gewisser Vorschriften erfolgen. Mit Rück- nicht aufgehört, diese Waffengemeinschast zu pflegen sicht hierauf hat der Verein deutfcher Eisenhüiten-

und zu fördern. Um Meiner und Meiner Armee leute den für seine Mitglieder im Jahre 1885

sichtbaren Ausdruck zu geben, bestimme ausgestellten Entwurf einer NormalarbeitSorduung

Ich, daß dre Offiziere her Armee drei Tage und unter Beachtung der neuen Vorschriften revidiert

b« , des Infanterie-Regimentes von Lützow (1. Der neue Entwurf ist fertiggestellt. Derselbe ist Rheinische«) 9?r. 25, welches mit König Karl seinen I lediglich auf die allgemeinen Berbältnisse und Be- hochverehrten Chef verloren, acht Tage hindurch den dürfnisse der Werke der Eisen- und Stahlindustrie Trauerflor um ben linken Unterarm anzulegen haben, zugeschnitten und soll dem einzelnen Werke nur einen Jagdhau« Rominten den 6. Oktober!891. Wilhelm." Anhalt für die einzuführende Arbeitsordnung geben.

Der Bundesrat de« deutschen Reiches hieltIDagegen bleibt t« den einzelnen Werken überlassen, am Donnerstag >n Berlin feine erste Sitzung in der die ihren besonderen Verhältnissen und Einrichtungen Herbstsession ab Es fand eine Trauerkundgrbung entsprechenden Bestimmungen durch Abänderungen ober °us be« Tode« des Kontg« Karl von Württem- Zusätze zu diesem Entwürfe von sich au« zu treffen oder berg sta". dem neuen Komge Wrlhelm wurden die den Entwurf durch Erlaß von Spezialordnungen zu er- Sympathie« der Versammlung ausgesprochen. Als- ganzen. - Noch in diesem Monat werden in Bremen die dann beschloß der Bundelrat do« neue Trunksuchts- ersten großen Zufuhren amerikanischen Specks ge etz ben zuständ gen Ausschüssen M überweisen, au« Chicago erwartet. In ben betr. kaufmännischen Die Zusammenberufung de« Reichstage« ist frühesten, Kreisen hegt man die besten Hoffnungen für ein für den 17. November m Aussicht genommen. reges G-schäft in der nächsten Zeit Der deutsche Die Polit. Nachr." schreiben- E, ist eine Wirtek°^^greß in Stuttgart befcbloft bSi* ®en^ b^' Finanzlage des Trunksuchtsgesetze» eine Eingabe an den Reichs- al, bedenklich dargestellt und verbreitet wird, e« tag be« Inhalts, bie Konzessionserteilung für neue würde zur Aufnahme von A n l e. h e n geschritten Wirtschaften- soll reichsgesetzlich geregelt werden. Das werden muffen, um den Etat zu balancieren. Trunksuchtsgesetz sei nicht ganz verwerflich, nur die Dl« Hand elSvertragsVerhandlungen in §§ 6 bi« 10 müßten als daS WirtSgewerbe schädi- Munchenzwischen Deutschland, Oesterreich-Ungarngend nebst den entsprechenden Strafbestimmungen und Italien sind am Donnerstag von Neuem wieder gestrichen werden.' - Die katholischen Geist- aufgenommkn. Die ,Ireuzztg." hatte in einemIlich en werden neuerdings, laut derErml. Ztq" Artckel das gegenwärtige Verhalten der Reichs- aufgrund be« Militärgesetzes vom 8. Februar 1890 regierung zur Landwirtschaft beklagt.!zur Ersatzreserve übergeschrieben, auch ohne fich einer Dazu schreibt letzt die -Nordd. Allg. Zlg.": .Wir! Musterung unterzogen zu haben. ^Sie müssen an glauben nicht daran, daß d,e Regierung, ebenso die Ersatz-Kommisfion ihres Bezirk« ein Gesuch ein- wemz w.e von de» Vorwürfen der einen fich durch reichen unter Beifügung eine« Berechtigungsscheine« solche von anderer Sette in der konsequenten Ver- zum einjährig-fteiwilligen Militärdienst und einer vom solgung derMigen mittleren Linie ihres Verhaltens Generalvikariat au-gestellten Bescheinigung der Subdia- werde abbringen lassen, dre ihr durch die pflicht-1 konatrweihe. Mehrfach war in jüngster Zeit von den mäßige Rücksichtnahme auf die berechtigten Ansprüche Verhandlungen die Red? welche ^im deutschen B uch - aller Beruf«mteressentenkreise vorgezeichnet ist, druckg ewerbe stattfinden infolge des Wunsches der

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brauäd ne S üglich» ünstiga lig $i [6011

Äl i.a -Junö einen Schaden davon haben würde, gegen den

kU ^ o^Tjber ihr heutigen Tage« durch die Verhältnisse auf dem 1. Oktbr.Idem Getreidemarkte zugefügte nichts bedeuten will, dieses Jahres begonnene neue Quartal dieses I hoben niemals die Vorteste verkannt, welche Blattes werden von allen .Postanstalten und Imit ber gesetzlichen Zulassung be« Lege, schein wesen« Landpostboten, sowie von der Expedition ent- °h?In^ftÄnb- Da nun die moderne

x.» f, !Produktion Mit dem Verkehr untrennbar verbunden

^egengenommen. Dre bereits erschienenen ist, so würde auch sie an den Vorteilen partizipieren. Nummern nebst (sonntagsblstt und Beilagen lZu den letzteren rechnen wir in erster Reihe die werden nschgelieferi. I durch den Warrant geschaffene Möglichkeit, ba» in

I dem Erzeugnis steckende Geld schnell zu neuen «»N produktiven Unternehmungen flüssig machen zu können,

Kmmstlos Warrants. ferner die Erleichterungen in der Befriedigung be« Die Prch'e, welche bie Interessen bes Handels-1 Krebitbedürfniffes und in der Uebertragung des siondes vertritt, ist von ihrem Standpunkte aus I Eigentums an Maaren. Nur Jemand, der über mzweifelhaft auf richtiger Fährte, wenn sie sich für Iden Gang der Entwickelung der wirtschaftlichen Vor- da» Zustandekommen eine« Warrantgesetzes bemüht; l gänge nicht unterrichtet ist, könnte diese Vorzüge, denn durch die Schaffung de» Lagerscheins würdenlwelche mit dem Lagerscheinwesen verbunden sind, die Interessen de« Hanbelsstandes bedeutend ge-I leugnen wollen. Aber federleicht wiegen bie Vor- förbeit werden. Wenn die Aussichten auf ein!züge gegen die Schäden, welche der Warrant für Zustandekommen eines solchen Gesetze« den Wünschen I die produktiven Kreise mit fich bringen würde, dieser Presse bisher nicht entsprachen, so durfte der! Durch die Ausspeicherung großer Waarenmaflen Grund wohl vornehmlich darin zu suchen fein, daß «würde unzweifelhaft ein Mittel geschaffen, mit die verbündeten Regierungen auf die Anschauungen! welchem auf die Preise der Erzeugnisse ein Einfluß in landwirtschaftlichen und industriellen Kreisen Rück-1 gewonnen werden kann. Sobald die produktiven ficht nahmen, und diese waren dem Erlaß eine»«Kreise nun mit den Lagerscheinen die Verfügung Warrantgesetze» entschieden abgeneigt. Neuerdings I über die in den Lagerhäusern aufgespeicherten «in ist infolge der Vorgänge auf dem Getreide-! Waareu in bie Hände des Han del» stände» über- »arkte von landwirtschaftlicher Seite der Gedanke I tragen haben, hat der letztere bie Macht, ben der Errichtung von Kornfilos nach amerikanischem! produktiven Kreisen die Preise für ihre Erzeugnisse Muster ausgesprochen. Die Kornfilos sind Getreide-1 zu diktieren. Das ist nicht nur theoretisch nach- Lagerhäuser, in welche der Landwirt seine Waare l weit bar, sondern auch wie die Glasgower Vorgänge M Aufbewahrung ablrefern kann und dafür einen! bezüglich des schottischen Eisenmarkte« gezeigt haben, Waarenschein empfängt, der verpfändet und verkauft! in der Praxis längst gemerkt worden. ES wäre werden kann. Diesen Gedanken hat die oben ge»! deshalb ein verhängnisvoller Schritt, wenn ein Teil kennzeichnete Presse aufxegriffen und geglaubt,' hier! der produktiven Stände feinen Widerstand gegen da« den Punkt gefunden zu haben, an welchem eine! Warrantgesetz aufgeben und bie Errichtung von »eitere und aittsichtSvoLere Agitation für da«!Lagerhäusern befürworten wollte, um einen augen- Warrantgesetz einsetzen soll. Sie sucht zu beweisen,! blicklichen Vorteil zu erlange-'. Dieses Vorgehen daß die Wünsche auf Errichtung der Kornsilo» und I würbe sich in ber Zukunft bittet rächen, her von ihr empfohlenen allgemeinen Lagerhäuser bon denselben Grundsätzen ausgehen und daß deshalb! , .r, M .,

jene Kreise ber Landwirtschaft nunmehr mit ihr an! nfUfl.

«-em Strange ziehen müßten. «erlitt, 8. Okt. Der Kaiser ist heute früh

W,r wollen heute nicht Untersuchen, inwieweit Ium 7»/. Uhr von der Wildparkstation bei Potsdam «e Handelsstandspresse zu einer solchen Behauptung I mittel» Sonderzuges zu den Besetzungsfeierlichkeiten dMchtigt ist, da« aber möchten wir doch betonen, I nach Stuttgart abgereist. Er wird begleitet von daß, falls die von einzelnen Landwirtschastskreisen! den Generalen von Wittich, von Hahr ke, den Flügel- gesorderte Einrichtung der Kornfilo« thatsächlich mit! Adjutanten Oberst-Leuts, v. Kessel und v Zitzewitz i dem Warrantwesen identisch wäre, die Landwirtschaft und dem Ob«Hofmarschall Grafen zu Eulenburg i M ihrer Forderung fich ms eigene Fleisch schnitte! Der Saif«r trug einen großen Lorbeerkranz mit

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