Hessen-Nassau.
rein fti|
lg
75
;s-
ltt«
che
'n H
C ü Cl ► ö h n M W In
i (592*
Euren Gewerben, Eurem Handel und Eurer Schifffahrt eröffnen sich durch die Bereinigung mit
habe.
l wolle»
snts vollstrecken zu lasten, womit zugleich eine »Bevölkerung Euch durch Stammesgemetnschast, durch Gewähr dafür gegeben werde, daß die Ab I Sprache und Sitte verwandt und durch Gemeinsam, büßung genau in einer den militärischen Vor-1 kett der Jntrreffen befreundet ist.
schristen entsprechenden Weise erfolgt. -* Wie! Wenn Ihr Euch nicht ohne Schmerz von früheren, der .Köln. Zig.' zufolge verlautet, wird In Euch lieb gewordrmn Berhältuiflen lossagt, so ehr- kürzester Zeit der bekannte und erprobte Afrika. Ich diesen Schmerz und würdige denselben als eine reisende vr. Oskar Baumann im AuftrageIBürgschaft, daß Ihr und Eure Kinder auch Mir der deutschen ostafrikanischen Kompagnie wieder nach und Meinem Hause mit Treue angehören werdet, dem dunklen Erdteil gehen. Er wird eine große Ihr werdet die Notwendigkeit bei Geschehenen er- Expedition in da» Innere, in die Gebiete zwischen kennen. Denn sollen die Früchte deS schweren dem Kilimandscharo^ Gebirge und dem Biktoria-See,I Kampfe» und der blutigen Siege für Deutschland leiten. Zweck derselben ist vor allem dir Erforschung I nicht verloren sein, so gebietet e» ebenso die Pflicht de» deutschen Mastai-Grbirtrs, de» unbekanntesten I der Selbsterhaltung, als die Sorge für die Förderung im nördlichen Deutsch-Ostafrika, und außerdem die! der nationalen Interessen, Kurheffen mit Preußen Weiterführung der Vorarbeiten für verschiedene Eisen- fest und dauernd zu vereinigen. Und — wie schon bahnpläne. — Wie die .Kreuzztg." auS sicherer Mein in Gott ruhender Herr Vater r» ausgesprochen Quelle erfährt, ist begründete Aussicht vorhanden, — nur Deutschland hat gewonnen, wa» Preußen daß auf Beranlastung des Reichskanzlers demnächst! erworben.
gegen den Geheimen K°-nm-rz.enr°- v Bleichröd-r Diese, werdet Ihr mit Ernst erwägen und fo S°che° de» in letzter Zell vielfach besprochenen ^traue Ich Eurem deutschen und redlichen Sinne, MerneideS da» Verfahren von neuem wt-der °ufge-I^ß Ihr Mir Eure Treue ebenso aufrichtig geloben nommen werden werd. werdet, wie Ich zu Meinem Volke Euch aufnehmr.
MOW Mihi«
Wöchenlliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchham. - ___________ Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatter, sowie die Armoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler inFrankfntt mW-, Lasse!, Magdeburg u.Wien: Rudolf YYVI Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; ®. L. AAVL Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
Marburg, 8. Oktbr. Heute, am 8. Oktober Meine» Staaten reichere Quellen. Meine Vorsorge 1891, werden es 25 Jahre, ,-it Kurhessen unb toltb ®urcm wuk,°m entgegenkommen, speziell bie kurhessische Provinz Oberhessen burch Eine gleiche Bertheilung der StaatSlaste», eine öffentliche Bekanntgabe einer Proklamation Königs zweckmäßige energische Verwaltung, sorgsam erwogene Wilhelm I. dem preußischen Staate ein-»Gesetze, eine gerechte und pünktliche Justizvflege, verleibt wurden. Der hiermit verbundene osfi-I^rz alle die Garantieen, welche Preußen zu Dem zielle Akt fand hier in Marburg um 11 Uhr Vor-19cma*t- °l» was e» sich jetzt in harter Probe be- mittag» auf dem Marktplatze statt, woselbst eine wahrt hat, werden Euch fortan gemeinsame Güter schwarz und we>ß dekorierte Tribüne errichtet war, I fe'n- von welcher herab der damalige Regierung» birekior! Eure kriegstüchttge Jugend wird sich ihren Wegner im Beisein der kurhessischen Regierungs-1 Brüdern in Meinen andern Staate» zum Schutze und Justizbehörden, der städttschen Behörden, der Ides Vaterlande» treu anschließen, und mit Freude Geistlichkeit und sonstigem Publikum nachstehende I wird die Preußische Armer die tapferen Kurheffen Proklamationen verlas: ! empfangen, denen in den Jahrbüchern deutschen
Allerhöchste Proklamation IRuhme» nunmehr ein neues größeres Blatt eröff- an die Einwohner des vormaligen Kurfürstevthums! net ist.
Hessen. I Die Diener der Kirche werden auch fernerhin
Durch da» Patent, welche» Ich heute vollzogen! die Bewahrer des väterlichen Glauben» sein, habe, vereinige Ich Euch, Einwohner der Kurhessischen I Euren Lehr-Anstalten, den vieljährigen Pflegerinnen Lande, mit meinen Unterthanen, Euer» Nachbaren l deutscher Kunst und Wissenschaft, werde Ich Meine und Deutschen Brüdern. I besondere Aufmerksamkeit widmen, und wenn der
Durch die Entscheidung de» Krieges und durch preußische Thron, je länger desto mehr, als der die Neugestaltung de» gemeinsamen Deutschen Vater-1 Hort der Freiheit und Selbstständigkeit des Deutschen landes nunmehr von einem Fürstenhouse getrennt,!Vaterlandes erkannt und gewürdigt wird, dann wird dem Ihr mit treuer Ergebenheit angehangen, tretet! auch Euer Name unter denen seiner besten Söhne Ihr jetzt in den Verband des Nachbarlandes, besten «verzeichnet werden, dann werdet auch Ihr den
Igehaltenen Artikel über den Thronwechsel in
-«tyqes »euy. Württemberg: Wie die Freude, so teilt da-
W. Berlin, 7. Oktober. Kaiser Wilhelm,! württembergische Land jetzt auch da» Le d d<s der in Folge deS Todes der Königs von Württew-I Königshauses, und ebenso nehmen an diesem Leid berg seine Rückkehr auS Ostpreußen beschleunigt hat,»Seine Majestät der Kaiser, alle deutschen Fürsten ist am Mittwoch Vormittag nieder im Neuen Palais!und Stämme Teil mit aufrichtiger Trauer im Herzen, bei Potsdam eingetroffen. Bei der am Dienstag! aber auch mtt dem Wunsche, daß Gott auch ferner Abend in der zwölften Stunde erfolgten Abreise des I das Württemberger Königshaus und Land in Seinen Monarchen auS Trakehnen Hane sich ttotz der späten »Schutz nehmen, daß au» der gemeinsamen Trauer Stunde eine große Menschenmenge auf dem dortigen »der deutschen Fürsten und Stämme das „Gefüh Bahnhofe eingefunden. Als der Kaiser sich an der Id er Solidarität" neue Kraft und Stärkung gewinnen, Thür seine» Salor wagen» zeigte, stimmte das Publi-1 und daß da» Württemberger Land wie zu seinem kum die Nationalhymne an. Der Kaiser, der von »König Wilhelm II. und seinem Hause, so auch zu dieser spontanen kudgebung sichtlich bewegt erschien, I Kaiser und Reich in den Tagen, wie der Freude hörte die erste Strophe der Hymne an, worauf der »so deS Leide», fest, furchtlo» und treu bis in die Zug unter brausendem Hnrrah der versammelten I fernsten Jahrhunderte halten möge! — Die Bor- Menschenmenge sich in Bewegung setzte. — Zur Teil-!arbeiten zur Durchführung de» Wildschaden« e- nahme an den BeisetzungSseierlichkeiten de» Königs »setze» find in Preußen bereit» im Gange. Die von Württemberg wird der Kaiser sich Donnerstag! zuständigen Organe sind veranlaßt worden, mit früh von Potsdam »ach Stuttgart begeben und daselbst l Bezug auf § 18 deS angeführten Gesetze» zu er- AbendS 9 Uhr rintreffen. Die feierliche Beisetzung! wägen bezw. zu beschließen, ob eS angemesten bezw. findet statt am Freitag, den 9, Vormittags 10Uhr.!notwendig ist, von den gegenwärtigen Pächtern der In der Gefolgschaft werden sich befinden: zwei I gemeinschaftlichen Jagdbezirke eine schriftliche Er- Generaladjutanttn, zwei Flügeladjuianten, ein Leibarzt, Illärung darüber zu fordern, daß fie bereit sind, ein Hofmarschall und ein Vertteter deS au»wärtigen!für die Zeit bis zum Ablauf de» bestehenden Pacht- AmtS. — Der Königliche Hof legt heute für|tiertrage» die Vergütung der durch das Gesetz dem Seine Majestät den König von Württemberg die! .Verpächter" auferlegten Wildschäden auf fich zu Trauer auf vier Wochen an. (Die Damen tragen I nehmen. Wird letztere» vom Jagdpächter abgelehnt, schwarzseidene Kleider und zwar die ersten vierzehn Iso sind laut dem Gesetze die Gemeindevorstände be- Tage mit schwarzem Kopfputz, schwarzen Handschuhen, I fugt, den laufenden Pachtvertrag derart zu kündigen, schwarzen Fächern und schwarzem Schmuck, die letzten »daß das Pachtverhältni» mit dem Ende des laufenden vierzehn Tage mit weißem Kopsputz, grauen Hand-1 Pachtjahres erlischt. Dieses Kündigungsrecht läuft mit schuhen, weißen Fächern und Perlen, die letzten acht | dem 4. Novbr. d. I. ab, worauf man achten möge. __
Tage aber mit Blonde». Die Herren nehmen für »Bor kurzem ist eine Verordnung über Beschränkung dir ganze Zeit der Trauer einen Flor um den »des Hau sie rha n del» veröffentlicht worden. Wie linken Arm. Die Herren vom Zivil tragen zum I nachträglich bekannt wird, ist dem Ministerialerlaß gestickten Rock in den ersten vierzehn Togen bei »eine sehr umsaffende Erhebung vorangegangen, um großer Gala schwarze Kniehosen, schwarze Strümpfe,! den Umfang kennen zu lernen, in welchem Handel Schuhe mit schwarzen Schnallen und Degen mit | unb Industrie durch den Handel im Umherziehen schwarzer Scheide, in den letzten vierzehn Tagen I Schaden erfahren haben. Man hatte sich dabei be- blanke Schnallen, zur halben Gala die gold- bezw. I sonders mit der Frage beschäfttgt, wie sehr dabei filbrrbordirrten Beinkleider von der Farbe der Uniform I dem Bedürfnis namentlich der ländlichen Bevölkerung, Md in dem einen wie in dem anderen Falle den von dem Hausierhandel Nutzen zu ziehen, Rechnung gold- beziehungsweise silberbordirrten Hut mit weißer zu trage» sei. — Die preußische Regierung macht . Feder; zur kleinen Uniform dagegen schwarze Unter-! darauf aufmerksam, daß die Militärbehörden befugt i beider beziehungsweise Kniehosen, schwarze seidene l sind, gegen die zur Probedienstleistung bei Civil- f Strümpfe und Schuhe mit schwarzen Schleifen. In denlbehörden beurlaubten Militärpersonrn wfte» vierzehn Tagen die Herren schwarze wollene »wegen militärischer Vergehen Disziplinarstrafen zu i ( Westen und schwarze Handschuhe, in den letzten vierzehn I verhängen, und doß r» ferner im Jnttreffe der mlli- l \ Tagen schwarze seidene Westen und graue Handschuhe ) I lärischen Disziplin geboten erscheine, solche Strafen 1 \ 7» .Reichsanzeiger" schreibt in etoem sehr herzlich | nicht von den Civilbehörden, sondern militärischer- !
Thelseu schlug die Hände vor das Geficht uud Elenden ausah. Das war dem stolze» Gefühle deS schwankte auf die Baronin zu. .O Gerta, bist Du! BarooS uuerttäglich. Lieber bas Schellern Mer eS wirklich, die so zu mir spricht? Kao» Deiue traute, I seiuer GlückeShoffuuugen, als verächtlich dasteheu tu liebe Stimme so herzlos zu mir feto? Schau, ich Iden Auge» der Frau, mit welcher er eiust vor dem köuute alle» ertrugen — uud eS ist wahr, ich habe | Altäre heilige Schwüre ausgetauscht hatte. Er wollte gefehlt, — ich — ich liebe diese spauische Gräfin — [die» thnu, alles ertragen, aber Gerta wußte sich »er» aber ich kam, eS nicht ertrugen, daß Du mich ver»!söhnen lassen, fie durfte ihn nicht verachten.
achtest, Gerta!" I Thelseu ettte auf fie zu, sank vor Serta nieder
Um die Lippen der jungen Fran ,nette eS weh. und umfaßte ihre Kutte. „Gerta", stöhnte er auf, »ütig. .Ich verachte Dich uicht, Berndt", gab fleLnnb wenn Du mich uicht mehr liebst, so vergieb zur Antwort, .denn Du hast hohe, herrliche ©gen. j mir um unseres Stüdes willeul" schäften. Daß ich Dir gut genug zum Pflücken | Die junge Frau griff krampfhaft mtt der Hand gewesen und nun ,n wertlos znm Behalten bin, da»!nach dem Herzen. Ihr Sind, nm deS Kinder willen! giebt mir keinen Grnud dazu. Ich verachte Dich „Berndtl" schrie sie mtt zitternder Stimme auf und nicht — ich achte Dich uicht — Du bist mir gleichgülttg I war im Begriffe, fich zu ihm herabzubeugeu......
geworden." — Die Gestalt der jungen Frau zuckte f „Verheiratet! Meiu Gott, daß Sie «ich immer au zusluumeu, als sie diese Lüge—die erste ihres Lebens—I diese lästige Fessel erinnern müssen! — O, diese aussprach. Aber Thelseu sah nicht ihr Beben, er! Heirat war der dümmste Streich meines Lebens!" — fühlte nur den folgenschweren NachhM ihrer schreck. I erklang eS ihr da plötzlich in den Ohren und fie sah lichen Worte. |in die flehenden Augen ihre» Gatten, dieselben
»So wird eS Dir leicht, mir den Laufpaß zu! Augen, welche gestern ihre zärtlichsten Blicke au die geben", rief er bitter, «so hast Du vielleicht nur auf! Buhlerin verschwendet. Ihr Herz wurde eisig, dttse günstige Gelegenhell gewartet —• | „Keine Komödie, wir find hier nicht auf dem Theater",
„Keiu Wort mehr", sagte Gerta, fich stolz anf. | sagte fie hart mtb wendete fich zum Sehe«. „Du richtend. ,Mr find fertig mit einander. Du hast! bist frei, vou dieser Stunde au bin ich uicht mehr mich um «ein Glück betrogen —" ISDeta Weib!" klang eS noch Thesseu in den Ohren,
„Gerta, Gerta!" |bonn war Gerta durch die Thür verschwuudeu und
„Bezogen, sage ich. Aber ich verzeihe eS Dir. |alles hatte ein Ende. Nun hatte er ja was er wollte, Mache nun, daß die Sache zu Ende kommt. Der!nun wurde er frei, und dennoch zerfleischte entsetz. Fürst ist Dtt gewogen — Dn bist sein Liebling — IlicheS Weh sein Herz.
eS wird ihm ein Leichtes sein, die Lösung nufere» j Drinnen in der Schlafstube Mer lag Gerta vor BnMe» zu beschleunigen." | der Wiege ihres Kindes und weinte, als ob das Herz
Im Herzen ThelfeuS kämpfte» die widerstrebeudsteu | ihr brechen wollte. (Fortsetzung folgt)
Gefühle. ES war ih« so leid gewesen, sein gekränkt zu haben und über Nacht waren ih« so gute! An der Eaffeler Verkaufsbude de» Metzgers Schlott Vorsätze gekommen. Aber diese Fran, welche vor! an» Homberg, ist zu lesen:
hm stand, «ar nicht mehr jene weiche, willfährige! Ochsen, Kälber, Hammel, Schweine Gerta, welche ein Kuß von ihm wieder gut «achtel Haben Köpfe uud auch Beine,
und waren fie noch so erzürnt mit einander gewesen —I Darum muß beim Fleischverwiegen
le war da» tief gekränkte Weib, welches ihn al» einen! Jeder ei» Stück Knochen kriegen.
(Nachdruck verboten.) I »Aber das war nur eine verbindliche Redensart, Auf -er Schattenseite. lein Hllldignngskompltmeut, der Schönheit borge, xsrv“'- S Ä’ÄÄt'w*- bae mtt b“ We aaH®at*e f<i« Bei»bra*SSou"«?“&« i «m Tisch gedeckte Damast.Serviette, welche einige I heiligem Altar — hat er dieses mtt Füßen in treten. * f, ?enc°"fsewieseu hatte. .Unterbrich mich nicht",»seine Ehre zu beschimpfen — einer Buhlerin halber, sagte fie kall darauf, .ich bin noch nicht fertig." Ium dieser ein verbindliches Kompliment abstatten zu
1 Thelseu nahm ans bet mtt bem aromatischen | können?" * H
Uünk »'füllten Taffe einen Zug nnb setzte biefej Thelseu blieb stehen nnb sah seine Gattin mtt tiSbonn ntebtr. .Aber ich muß wiederholen, dieser | einem scheuen Seitenblicke an. .O, Du bist ent. ton ~ x „ Isetzlich bitter in Deiner Redeweise, Gerta!"
«ohl uicht sür die Frau, deren Ehre toi .Findest Du das? O, mein Her, ist erstarrt bei «isptellos« Weise mtt Füßen getreten worden ist. | Deiner Rede, Berndt. Es ist nur der Widerhall ttbtnÄ9 Ehn Deiner Fran für ein Lust. Deiner eigenen Worte, welcher Dir so unsäglich bitter »orive, für ein Richt»?" I,n den Ohren klingt!"
.Gerta!" | .Gerta!" brachte Thelseu mühsam hervor, indem
.Nun wohl, ich bin auf rasfinierte Art beschimpft, | er vor seiner Gattin stehen blieb, welche fich in ihren 5® einem Manne beschimpft worden, den ich bislang | Sessel zurückgelehnt hatte und ihr wachsbleiche» Haupt « den edelsten, den besten anzusehen gewohnt »ar. | anf das Kiffen stützte, .Du machst mir ein Bereuen «U kennst diesen Manu, Berndt, schütze mich vor | entsetzlich schwer!"
2* hatte mtt flammenden Augen gesprochen | .Bereneu?" sagte die junge Frau mtt einem ver. be5 dlick auf ihren Gatten richtete, | Lchtltchen Zocken nm die Lippen, .überlasse da« nn.
baB 8f<net ihrer Augen nicht ertragen helfen Schulkuabeu, unlgo — ft sagte doch die »d blickte scheu zur Sette. Spanierin, nicht wahr?L Hier ist nichts «ehr zu
^.3« der Thal", sagte Thelseu betreten, .ich kenne | bereuen, hier ist nur noch zu klären. Ich sage Dtt, «ich kaum wieder, Gerta l" Idaß ich Dich fteigebe."
e | ^'Meinst Du, daß ich mich selbst noch kenne,! .Niemals!" schrie Thelseu ans. .Weib, magst " "VT kommen wir zur Sache. Ich «kläre»Du eine einzige schwache Stunde so furchtbar an-
£1 ®e,tatn Mü^orten e-alS rechnen! Ich sage Dir, daß ich bereue, daß ich Dich
____Schimpf bettachten wüßte, läng« dtt Seine jlie6e nach wie vor!" '
«^u, ,!,ih Lehe Dich ftei," | Gerta schüttelte energisch da» schöne Haupt. .Ich
»fcu?*1*01 Thelseu sprang hastig ans und durch. | glaube es nicht", sagte Re bann. V
nb V Stanur. .Unb baS wagst Du .So glaMst Dn mtt nicht mehr?" rttf b« Baron
aües mtt so kalttächelnber Mene zu sag«» — |mtt tonlos« Stimme, .dann — bann allerdings ist l-rW -UTu »och dtt altt ttaute Gerta, welche ich liebte-" |alle» an»!" v
i ‘verriet. Da» ist d« Grenzpunkt. Ich! Gerta stand rasch vou ihrem Sitze auf. Ls i« old** i ÄLÄ“ ^en'tf'?aÄ‘r8 eiufiehst. Birubt", sagte fie. ’®te»
| anq nur al» lästige Feffel bett achtet." jttirb «n» Biele» erleichtern!"
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn» und rww» .
Fetertagen. — Quartal-Bbonnements-PreiS bei der Exve- Pllfff,
bitten 2 Mk., bei Men Postämtern 2 M 25 Pfg.sexkl.
-Z'zL ST" Freitag, 9. Oktober 1891