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Die Exped. der „Oberhess. Ztg."
banalen Applaus, diesem Todfeind jeden künstlerische» Erfolges aus ihrem Entzücken geriffeu werden, sondern dnrste nugestört fortträomeu. Bald nach den Schlußakkordeu de« mächtige« Werkes erhob eine silberhelle Stimme. Berta kannte fie wohl, >ie Besitzerin derselben war eine Kollegin, die Coloratur- srugeliu deS Hoftheaters. Sie sang das träumerische Schubertsche Lied .Aus Flügeln des Gesanges», - damals w« eS gerade Mode, denn der liebliche Tondichter hatte erst vor Kurzem seine Auge» geschlossen — und die Seele der jungen Frau erhob sich aus dem lauschigeu Verstecke hoch hiuauf tu das Reich des Ideale». Sie war wie bezaubert, und als die Eängeriu die Schlußworte leise verhaucht hatte, klang die wunderliebe Melodie «och einmal in Gerta's Herzen fort. Nun wechselte in buuter Reihenfolge Gesang mit Mnfikvortrag nnd Deklamation — auch Frau Knrze-Schetteubacher deklinierte mit vielem Aufwande vou Kuost den berühmten Monolog Iphigeniens, welchen Gerta oftmals selbst schon vou der Bühne herab gesprochen hatte — heute hörte tudeffeu die Barouiu so viel wie utchtS vou Alledem; die vorige Sphäreumufik klang uoch iu ihrer Seele uach, und ie fühlte sich wunderbar erhoben. Es giebt Stunden, iu deueu nufer geistiges Juuere, die Seele wie wir es kurzweg bezetchueu, deu Heimweg autrttt. Der Atem dauert ruhig fort dabei uud das Herz fährt fort zu klopfen, wie gewöhnlich — aber unser Bewußtsein ist in solche» Momeuteu über bas Irdische erhaben. Wir find Geist im Geist uud genieße« die Verzückung dis Himmelreiches. Wen» die Seele iu ihrer Heimat ist, dauu wird — und sei es our ans kurze Augenblicke — rwser geistiges Auge frei uud unbeschränkt. Wir wisse», was wir vorher nur ahne» dürfe», aber wir wisse» «S allerdings uur, um S sofort wieder zu vergesse«. Es ist dar geistige Baud, welches uuS mit de« Seheimuiffeu der Schöpf««« »erbtlldet, sich aber sofort wieder löst, ve«u wir au» äuge», vou Neue« uns auf der Erde heimisch «r ühleu. Aber diese seelische Verbindung ist köstlich
nebst Amtlichem Kreisblatt für die Kreise Marburg uud Kirchhain sowie Illustriertem Sonntagsblatt werden von allen Postanstalten, Landbriesträgern und der Expedition unseres Blattes (Markt 21), ebenso in Kirchhain von unserer Agentur Herrn
(Fortsetzung.)
Gerta faltete die Häude über die Brust und indem M sich lang anSstreckte aus dem weichen Ruhelager, sie halb die schönen Ange«. Sie fing allmählich zn träume« au; zu trämueu vou deu ver. ttngeuea goldeueu Tageu, vou ihre« lieben, u«. Auldige» Kind, vou tausend anderen Sachen. Sie Ifl”8<t 3ett zum ersten Male wieder recht glücklich. Heute bedrückte fie uicht das Weh, Mes sonst ihr Herz so schwer überkam; inmitten 6tftH6enben‘grSe«bmifl foob °”4 i6re Brust ®8 mochte eine kleine Weile während ihrer rräumereien vergaugeu sein, als Gerta deu Sarteu IW füllen hörte. Ihr erster Impuls war aufzu-
Demonstrauten uicht bedacht, oder aber, richtiger ge'agt, nicht bedenken wollen und die grobe Herausforderung an dir Italiener gerichtet, von denen sie wissen wußten, wie eifersüchtig jene wachen, daß Niemand dem Charakter RomS als Hauptstadt Italiens zu nahe tritt. Niemand hat ein Recht zu solchem Vorgehen, wag er, wie gesagt, über die sogenannte römische Frage denken, waS er will, mag er der Ueberzeugung sein, daß Rom unverbrüchlich und für alle Zeiten dem päpstlichen Stuhle gehört, oder aber der Anschauung huldigen, daß Niemand ein Recht hat, einem Staate seine natürliche Hauptstadt vorzuenthalten. In Rom, wie in vielen italienischen Städten haben umfangreiche Kundgebungen gegen die unbedachte Herausforderung der Franzosen stattgefunden, und aus dem heißen Blut der Italiener, aus ihrem sehr stark entwickelten Nationalstolz ist es zu erklären, wenn auch nicht zu billigen, daß nicht blo« den schuldigen Pilger», sondern auch anderen Landsleuten derselben recht unsanft mitgespielt ist. Dem heilige» Stuhle ist mit dem stattgehabte» Spektakel recht wenig gedient, und es wird ja auch aus Rom telegraphiert, daß der Papst seine entschiedene Mißbilligung über das Verhalten der französischen Demonstranten ausgesprochen hat. Le. XIII. kennt seine Lands- leute viel zu gut, als daß er nicht wußte, wie ein solches Auftreten nirgendwo auf der ganzen Halbinsel Billigung finden wird. Man sagt, daß nur einige wenige junge Leute die Schuldigen waren; das ist richtig. Aber die ganze Handlungsweise tst eine derartige, daß fie nur als „echt französisch" charakterisiert werden kann. Die großartige fran- zösische Eitelkeit und Selbstüberhebung, die nichts respektiert, spricht zu deutlich au» diesem Streiche, al- daß er nur als eine Dummheit einzelner Weniger bezeichnet werden könnte. Die Italiener müßten nicht die sei», welche sie si»d, wenn fie dies nicht empfinden sollten. Einen außerordentlich schweren Schlag hat durch diesen Vorfall jene Richtung in Italien erhalte», welcher der Dreibund rin Gräuel war, und die unter Außerachtlassung aller nationalen Würde mit den Franzosen liebäugelte. Daran, sich o etwas bieten zu lassen, auf Rom, als Hauptstadt de» geeinte» Italiens, zu verzichten, hat diese Partei aber nie und nimmer gedacht, und durch den unbe- rachten Streich der Franzose» in Rom sind deshalb die italienische» Sympathieen für Frankreich, wo sie noch bestanden, unzweifelhaft ganz gewaltig abge- kühlt. Darin liegt die Bedeutung dieser Zwischen- alleS, aus welchem Italien ermessen kann, was die
Aus Rom und aus Wim.
ES tst eine bekannte Thatfache, daß keine Nation Emopas eiue solche Anlage zu exzentrischen Streichen besitzt, wie di« französische; Niemand ist empfindlicher, wenn Angehörige fremder Staaten im eigene» Lande Ausschreitungen begehen, als die Fran- zosm, Niemand läßt sich aber in fremden Staaten leichter zu unüberlegten Ausschreitungen hinrrißen, als gerade die Franzosen. Dafür ist der dumme Streich, den mehrere junge Franzose», die als Pilger uach Rom gekommen waren, an der Gruft des Königs Viktor Emanuel im Pantheon daselb verübten, ein schlagender Beweis. Wenn die junge Leute den Papst als eigentlichen Herrn der ewigen Stadt ansehe«, so war das ihre Sache, die Niemanden etwas anging und wegen der Niemand mit ihnen zu rechten hatte; ober an d-r Grust de» ersten Königs von Italien eine polllische Demonstration zu Gunsten des Papstes zu veranstalten, daß war ebenso ; unnütz, wie herausfordernd und exzentrisch. War r würben bie Pariser wohl sagen, wenn ein Deutscher an ber Statue der Stadt Straßburg auf dem Ein- trachtSplatze der Seinestadt ein Plakat mit der Inschrift befestigen wollte: „Es lebe der Deutsche Kaiser!- Man würde sich wie rasend geberden, Genugthuung fordern, mit dem Säbel rasseln und den Deutschen in Frankreich ganz gehörig den Texv blasen! In Rom liegt die Sache »och schlimmer. Am Grabe sollen überhaupt keine weltlichen Dinge zur Sprache kommen, an der Grust hat die Stimme der Parteien, der Leidenschaft und deS Hasset zu schweigen. DaS alles haben die französischen
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«»d der »llSbrnck .träume«" ist viel zu schwach für seien. Allein, ehe die Baronin «och ihre» S«tschl«ß die avgevbltckltche Wonne. — llud Gerta träumte I iu die Thal nmsetze» ko«»te, schlug der Klaua einer ihre» verflossenen GlückStram» wieder von Neuem männliche» Stimme °uihrOH°einKl-«gberste durch — fie träumte ihn süßer uud berauschender,!zu eleklrifiereu schieu. Der Sprechende war kein et es iu Wirklichkeit gewesen war. Das ist ja! Anderer als ihr Gatte. Was hatte aber ihr Gatte ebe» das Vorrecht'oeSTräumeuS, daß wir die alltäglichen mit der Gräfin bei Rio über fie ru veiban^lu? Härten nnd Uuebeuheiten vermetbe«, -nb n°s tu der Die Baronin schämte stch zu horchen, deuu ihr!ffeaer Vollkommenheit in jenem Glücke ergehen dürfe»,! Charakter verabscheute alles Heimliche. Aber die welches allem Irdische» versagt bleibt. Gerta ttäumte I Neuzierde ist ein mächtiger Faktor, fie h« die ~ nnbk sie merkte eS nicht, wie d e Zeit vou dannen tageubhastesteu Entschlüsse schon über bett Haufen
Ellb« erreicht «nb bie große! geworfen. Zudem war Gerta dauk der Etu- Masse deu Wintergarten wieder verlasse» hatte. flüsteruuge» ihrer UebeoSwürdige» Kollegin, der Fran Draußen im Ballsaal erklangen nun schmetternde | Knrze-Schetteubacher, in letzter Zett ans ihren Gatten Fanfaren, znw Tau, einladend, der mit einer prunk-1 argwöhnisch geworden. — Sie lauschte! — Ja dar volle» Polonaise beginnen sollte, welche der Landes, war die liebe Stimme ThelseaS, bereit Klang so ost
achtele uicht! ihr Herz hatte höher schlagen machen nab bereit
„Sie vermied ängstlich jede Berührung »Zauber avch eben unwillkürlich auf fie eiuznwirken
mit der A«beuwell, nm uur noch eine Stunde MI begann. Aber was hatte er mtt der spauischeu
dem süße» Träumen htugeben zu können. Auch di-!Kokette — plötzlich kam dieser wieder der Name rauscheudeu Tauzwetseu, welche uuumehr uebeuau I Gerta'S in den Mund — über fie ,n sprechen? Sie erklangen, machten auf fie kaum einen augeMtckltcheu! mußte e» wisse«, ja, fie hatte jedeusallS ein Recht Etuoruck...... I daraus, er zu wisse», — uud damtt beugte fie ihceu
^Schou^seit einiger Zett drang leise», aber be. I Kopf geräuschlos über die Causeuse uud spähte durch redteS Geflüster au ihr Ohr. ES hatte fich offenbar Ida» Tauueugezweig nach den Beiden aus. Ihre irgend ei« Paar a«f den trauliche« Platz settwärtS Augen hatte» stch schon an die Dnnkelheit gewöhnt, ' ^er plätschernde» Fontaine gesetzt, welcher von de«!welche in dem Wintergarten herrschte and Gerta Ruheorte Gerta'S nur durch eiue doppette Reihe! erblickte deshalb bald ihren Gatten, welcher eua an chlanker Tannen getrennt wnrde. Die Baronin! der schönen Spanierin saß und deren rechte Vaud in Wie b0L SlflPern und auch der «laug der be.lber seinen hielt. .Pah, Gräfin", sagte Tbelseu eben telligte» Stimmen schien ihr bekannt, aber fie hörte! in französischer Sprache, .wie können Sie meine mc mechanisch mit den Ohren, ihr Geist beschäftigte! Fra» tu Vergleich z« stch briuge» —* ich uoch mit ganz anderen, wettevtlegeneu Dingen.! ,O, mein galanter Herr", warf Elvira bei Rio
Da hotte fie plötzlich ihren Namen vou einet lein, „Ihre Gattin »erbten! in bet That dar Prädikat weiblichen Ettmme ausspreche», (gerta horchte n».|ber Schönheit."
, ^8' bie Spr-cheriu war Ne! ,3hm ja, fie mag ein Stern fein, ein im Bet- 6lra beI, a ®e8 iu aller Welt hatteIhältnir strahlender Stern sogar, aber im Vergleich Hefe Aber fie zu sage»? I zu der alles belebende» Sonne —• Der Baton hielt
Gerta warnnuvöllig aus fitem träumerische» I inne und warf eiue» heißen »lick auf da» Mädchen. ZnstMde erwacht und Willen», durch ihr «ufsteheu! Die Sp-utettu lachte spöttisch auf und diese» den Sprechenden pr venateu, daß fie nicht allein j Lache« ffinttt ber atemlos hotchenben Getto 6t» tief
(Nachdruck verboten.)
Auf der Schattenseite.
Roman von Georg Höcker.
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Bestellungen auf die DSnhess. Zritrmg
Wöchenüiche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. - __________ Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Berlag von Joh. Ang. Koch.
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/zB gingen und zur Gesellschaft sich zurückzübegeben;
( - S'I l8 ruhte sich so süß hier - die junge Frau
ii. : Ver iv i**p yi» — vic junge grran
. S*66 deshalb im halben Traum besaugeu liege«.
I Stille war mm an» dem trauten Gemache ent»
und e» machte fich jene» konventionelle r Ellern, vermischt mit Stuhlrücken uud Hüsteln, _____ Wkud, welche» tu Gesellschafteu gang uud gebe zn n2en «* J’ftegt Aber dies dauerte Sicht lange, deu» ehe erden * ’ ®etta aus fiter gemütlichen Lage anfznschenche» urcb * Muocht hätte, ertönten schon die ersten Akkorde einet Michen Mufik. ES war die berühmte Vetthoveusche T^uhschetusonate, welche von Küustlethänden ans Tzv, Klaviere» vorgetrageu wurde uud ihre sehn- (26! ta bk bet Ionf<btttben
. T^wuudersüßeS Träumen kam über Gerta, welche fiter Ruhe gestött worden wat, Nsich deshalb zwanglos dem Eindrücke des löst.
Tonwerk» htugeben durste. Wohlthueud wat die einsame Lauscherin, daß der fürstliche «s Wegen war. Sie konnte deshalb nicht dnrch
Franzose» sich ihm gegenüber erlauben würden, I über da« Ereignis nicht zu ergänzen vermochten so wenn e» sich mit gebunden Händen dem Nachbar! waren fie doch über die Ausrüstung der verunglückten auSlieferte. Solche Vorkommnisse find schätzenswerte! Expedition und über ihre Vorgefchichte wohl unter» Zechen einer weitverbreiteten Strömung, die nur! richtet. Nach ihrer Meinung wäre bi« Niederlage nicht auf den ersten Blick immer deutlich erkennbar I keineswegs auf die zu geringe Stärke de» Expedition», ist. Rom und Italien werden aus diesem Symptom f korpS zurückzuführen, vielmehr fei eS wahrscheinlich, meljr gesehen haben, als Frankreich lieb sein wird.!daß, so widersinnig eS auch sein möge, im Gegen-
• I ttil der ungewöhnlich starke Umfang der Expeditto«
AeuMkS Keick. ihren Untergang herbeiführte. Offenbar seien die
w — r. I WaheheS d«S Glaubens gewesen, daß man fie mit
W. Berlm, 4. Ott. Unser Kaiser wird am Stumpf und Stiel auSzurotten gedenke, und hätten Dienstag oder Mittwoch dieser Woche voraussichtlich in der Ueberzeugung, daß es sich für fie um Sei« ein neues Jagdhaus Rominten in Ostpreußen ver- oder Nichtsein handele, mit ganzer Macht die Expe- laffen und sich direkt nach HubertuSstock bei EbeiS-1 ditio» an ungünstiger Stelle auf dem Marsche über- walde begeben, um dort eine Woche hindurch ebenfalls fallen. Rach Ansicht dieser Herren war eine Expe- Purschjagden abzuhalten. — Tie Kaiserin lebt iw ditio», wie die ZelewSki'sche, überhaupt nicht geeignet zwischen im Neuen Palais bei Potsdam sehr zurück-Idir WaheheS niederzuwerfen, gegen die ein Kampf gezogen. Auf ihren täglichen Spazierritte» ist jetzt sich erfolgreich nur durch .fortschreitende Anlage von ber junge Kronprinz Wilhelm bet Begleiter seiner FortS" führen lasse in ähnlicher Weise, „wie bie Mutter — Die Verhandlungen zwischen den Römer es in ihren Kämpfen mit den germanischen europäischen Möchten über ein gemeinsames Ver-1 Stämmen fiafen." halten bezw. Vorgehen gegenüber den Feindseligkeiten — Der Minister der geistliche», Unterricht»- denen Europäer in China ausgesetzt sind, haben, und Medizinalangelegenheiten hat an die Provinzial- wie die „Äoss. Ztg." zuverlässig erfährt, trotz gegen» Legierungen folgende allgemeine Verfügung erlassen: eiliger Meldungen, ihren Abschluß noch nicht ge- „Ich habe die Wahrnehmung gemachst daß einzelne funde». Die Mächte find dahin einverstanden, daß königliche Regierungen Bewerbungen um Verwendung dre Forderungen Englands und Frankreich an China im Schulaufsichtsdienst unter dem Hinweis ablehnend zu unterstützen find und deren Forderungen nötigen- beschieden haben, daß die Besetzung erledigter Krei»- falls mit Gewalt durchgesetzt werden müssen. Iw schultnspekttonen in der Ministerialinstanz zwischen hat die chinesische Regierung Erlläruugen erfolge. Die maßgebende Entscheidung über Er- mi entgegenkommenden Sinne bei verschiedenen nennung ständiger Schulaufsichtsbeamten muß ich Regierungen abgegeben. ES verlautest daß die allerdings meiner eigenen Entschließung Vorbehalten europäischen Mächte Bürgschaften für diese Er- Ich wünsche aber nichst daß die königlichen Regieklarungen gefordert hätten. Unter allen Umstände» rungen bie sich dort meldenden Bewerber an mich tft man gewillt, mit aller Kraft für die Wahrung I verweisen oder von eigenen Vorschlägen für die Be- der Interessen der Europäer in China einzutreten. — setzung erledigter Stellen ihrerseits absehen Biel- Der Reichstag ist bekanntlich bis zum 10. November mehr lege ich besonderen Wert darauf daß die ”at^ bitfet r^st liegt es in der Befugnis Jnittative der königlichen Regierungen auf diesem des Präsidenten, die Sitzungen zu einem beliebigen Gebiete eine lebhaftere werde. Für die gedeihliche Tag wieder anzuberaumen. Wie es heißt, wird Entwickelung des Unterrichts- und Erziehungswesens denn auch beabsichtigst de» Reichstag in den nächsten in der Volksschule ist es von größter Bedeutung Tagen nach dem 10. November wieder einzuberufen. — daß daS verantwortungsvolle Amt des Schulinspek-^ Mit der letzten am 26. September in Berlin ein- tors nut in die Hände von besonders zuverlässigen gelaufenen ostafrikanischen Post find nach einer und im Volksschuldienst al» hervorragend tüchtig er. Berliner Nachricht der „Allgem. Ztg." auch einige probten Beamte» gelegt wird. Dies« Voraussicht Herren von der deutsch-ostafrikanischenlwird fich ebensowohl bei seminattsch, wie bei aka- Schutztruppe angenommen. Sie hatten Ostafrika demisch gebildete» Schulmännern erfüllt finden; in. verlassen, ehe der Ueberfall in Uh ehe an der Küste I dessen werden die königlichen Regierungen in erster bekannt geworden war, und erfuhren von dem Un- Linie ihr Augenmerk auf die Lehrer an den Lehrer- gluck der ZelewSkische» Expedition erst in Port bildungsanstalte», sowie auf die Leiter größerer Said. Wenn sie -daher auch die bisherigen Berichte Volks- und Mittelschulen zu richten haben Ich
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bition * 2 Mk., bei allen Postämtern 2^Dtf 25 Pia^e^ Marburg, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler
Dienstag, 6. Oktober 1891.