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bewußt, als daß sie hätte annehmen können, ihr Gatte könne sich der spanischen Kokette wegen vergessen. Zudem schien diese mit dem spanischen Gesandt» schastSattachee, dem Marqnts von Orveder innig litrt zu sein. Franen bemerken so etwas sehr schnell und die gegenseitigen Blicke, welche die beiden jungen Leute in scheinbar nnbewachten Momenten sich zu. warfen, entgingen dem klugen Ange Serta'S keines» wegS. Aber dennoch berührte fie baS Gebühren ihres Gatten peinlich noch dazn in ihrer Gegen- wart. Die Fran will ihren Gatten ganz besitzen; sie mag kein Tändeln, noch überhaupt den Verkehr mit eine« andern Weibe von Setten d«S Geliebten dnlden, well fie weiß, daß fie aHt8 zu spenden, aber fast nichts zu empfangen hat von dem Manne ihrer! Wahl, eben deshalb wacht fie eifersüchtig darüber,! daß ihre Gnnstbezengungen keinem Flatterhaften zu] Teil verden. Gerta war deshalb über Theisens Br» | nehmen nichts weniger al» erbaut, und die Spanierin. I welche schon durch ihr südliche» Temperament sich! ihr Mißfallen zugezogen hatte, that dies nunmehr in] noch höherem Maße. |

Seit diesem Abende bei Hofe batte Gerta e» nicht] verhindern können, daß fie in Gesellschaften öfter»] wtt der Spanierin zusammentraf. Sie mußte e»] über stch ergehen lasten, daß Donna Elvira fich in] entzückenden Lobrserhebnugeu über ihre Kunstleistnug] erging. Gerta war bei solchen Gelegenheiten von] abweisender Kälte in GefichtSauSdruck und Sprache,] aber die Spanierin ließ fich nicht irre machen, fie] wußte geschickt di« Gelegenheit zu benutzen, der] Künstlerin, in welcher fie vom ersten Augenblicke eine] Feindin gesehen hatte, zwischen den Beteuerungen] ihre» Entzücken» bittere Pillen beiznmischen. Direkt | unartig konnte fich aberGerta al» feingeblldeteDame] der Gesellschaft gegen die Aufdringliche nicht be.] tragen. Sie mntzte die LtebenSvürdigketten nnb]l Bosheiten Elvira'» über fich ergehen lasten, mn so]! mehr, al» Theisen nicht Snstaub nah«, offen für bie], Spanierin zn schwärmen. Diese» offene Zuschan»]i

;] tragen seiner Gefühle, welche bazu noch von ber I Fremben mit geringschätziger Kälte belohnt würben, jttat zwar wenig gefährlich für bie Eifersucht beS i] Weibes, aber sehr demütigenb für bie Gattin. Gerta | stellte Theisen ernstlich über sein Betragen zur Rebe, aber bieser gab ihr lachelnb zur Antwort, das sei pnr eine unschuldige Huldigung, der Schönheit bar» ] gebracht, nnb gang nnb gäbe in ber großen Welt. ] Gerta könne die» allerbing» nicht wiffen, btnn fie | sei leibet in beschränkten Verhältnissen ausgewachsen. ]Was sollte bie jnuge Frau erwidern? Sie mußte ] schweigen, da» war da» klügste in ihrem Falle, «ber ] bittere Thräuen entlockte ihr in der Einsamkeit ber ]vorwnrf ihrer Herkunft. Da» war ba» erste Mal ] gewesen, baß ber vorurteilsfreie Manu btefeu Punkt | angegriffen hatte nnb nrm kam er bet jeber folgen» | den Gelegenheit konsequent barauf zurück.

| Zwischen ben Ehegatten herrschte überhaupt uuu» ]mehr eine gewiffe Verstimmung, welche ost genug in ] spitze Reben überging. Da» Saud der Liebe nm» ] schlang ihre Herzen nnr noch lose nnb lockerte fich |bon Tag zn Tag in erschreckenber Weise. Theisen ] verbrachte nun oft ganze Tage außer bem Hanse, ]ohne daß feine Gattin wußte, wo .er wellte. Daß er bas Theater besuchte, wenn Gerta spiette, bavon war jetzt gar keine Rebe mehr, benn in solchen Fällen hatte der Baron immer eine Abhaltung. Auch ber Kuß, welchen Theisen bisher seiner Gattin immer noch vor bem «nsgehen ans bie sttschm Lippen gebrückt hatte, kam mehr nnb mehr tu Sb» nähme nnb nnr fetten war auf Augenblicke ba» alte berzltche Einverständnis wieder hergestellt. Um sein Kind kümmerte stch ber elegante Baron so viel wie gar nicht. Gerta bagegen war auf ihr kleines Mädchen eifersüchttg bis gmn Urberwatz. Seide« Theisen einwal das zahnende Sind, welche» naturgemäß fort» während ans dem Munde näßte, «tt ber Geberde des Ekels unsanft von seinem Arm in das Bettchen gefetzt hatte, seitdem hütete Fran Gerta ihren Liebling vor ihrem Vater. E» schien ihr, al» ob er jedes

I Witterung seinen Aufenthalt in Ostpreußen auf Jagdschloß Rominten noch um 23 Tage ver­längert, wird also nicht, wie bisher angenommen wurde, schon am 3. d. M. nach Berlin zurückkehren. Positiv sichere Nachrichten über die Abreise von Rominten und die Ankunft im Neuen Palais bei Potsdam sind bis zur Stunde noch nicht nach Berlin gelangt. Wie von anderer Seite ver­lautet, dürfte der Kaiser sich von Rominten aus direkt zu einem Jagdausfluge nach Hubertusstock in die Schaafhaide begeben und, wie schon im ver­gangenen Jahre, sofern das Wetter günstig bleibt, dort etwa einen achttägigen Aufenthalt nehmen. Einem Telegramme aus Dresden zu Folge wird der Kaiser Wilhelm Ende November d. I. sich nach Dresden begeben, um daselbst an den aus Anlaß der Vermählung des Prinzen Friedrich Auguststattfindenden Festlichkeiten teilzunehmen. | Nach der Rückkehr des Staatssekretärs v. Bötticher ] nach Berlin beginnen die Vorbereitungen für ] Bundesrat und Reichstag. Der Staatssekretär I findet den Abschluß einer Reihe von Vorarbeiten vor, welche er selbst angeordnet hat und welche | dem Bundesrat alsbald zugehen sollen. Die Ausschüsse des letzteren werden ihre Thätigkeit schon io der nächsten Woche, das Plenum die seinigen in etwa 14 Tagen beginnen. Der deutsche Reichsanzeiger brmgt folgende Mitteilung: Im Interesse einer wirksamen Beteiligung der deutichen Kunst und Industrie an der W e l t - Ausstellung in Chicago haben die staat­lichen Eisenbahn-Verwaltungen sich bereit erklärt, Ifür diejenigen Gegenstände, welche nach einer von dem Reichtkommissar auszufertigenden Bescheinigung auf ber genannten Ausstellung zur Schau gebracht werden sollen, bei der Beförderung nach den Ver­schiffungshäfen auf den ihnen unterstellten Bahnen nur die halbe tarifmäßige Fracht in Ansatz zu bringen. Die Güter find mit Bezettelungen zu versehen, welche I darthun, daß fie für die Ausstellung bestimmt sind; außerdem ist in den Frachtbriefen zu vermerken, daß bie mit denselben aufgegebenen Sendungen durchweg Ausstellungsgut enthalten. Für bie etwaige Rückbeförberung der Schaustücke ist die gleiche Bersügung in Aussicht genommen. I» Preußen wird, den .B. P. N." zufolge ein einheitliche» Wasserrecht verbreitet, welches aber die ganze Materie, soweit sie nicht besser lokaler oder provinzieller Ordnung zu überlassen ist, sowohl nach der privat- als nach der öffentlich rechtlichen Seite umsassen soll. Die wichtige Frage, in

I S?ber .stichhaltigen Grund vorschützen, welcher ihr | Fernbleiben in Zukunft entschuldigt hätte. Mau | Ede fie tu diesem Falle der Launenhaftigkeit ge- | öiehru haben und diesen Vorwurf konnte Gerta schon |,n Hivficht aus ihren KÜnstlerberuf nicht Über fich k* lassen. Die junge Fran folgte deshalb dem «Wunsche ihres Gatten und begab fich mit diesem zu | der großen Bratulattousconr, welche gn Ehren deS Ortsfestes der Fürstin stattsand. Wir wissen von ba6 Gerta von Theisen es gewohnt war, den Mittelpunkt auch der strahlendsten Gesellschaft abzu- | «eben. Es mußte fie demzufolge verletzen, ohne daß fie besonders eitel war, als fie sah, wie fich das Hauptinteresse nicht ihr, der nach langem Fernsein Wiedererschtenenen, sondern der südlichen Donna zu- ®abit- welche in ihrer lüsternen Schönheit ba» keusche ] Gefühl bet jungen Frau aus'» Tiefste verletzte. Sie behandelle deshalb die Gräfin bei Rio, al» biefelbe stch ihr vorstellen ließ, ziemlich von oben herab; diese» Bestreben würbe indessen von Donna Elvira ]aus das getteulichste unterstützt, als die Spanierin »suhr. daß ihr stolzes Gegenüber von Herkunft eine bürgerliche Schauspielerin sei. Der erste Blick bringt ] Sympathien und Auttpathien; er läßt Herzen znsammenschlageu nnb fich fremd von einander ab- wenden. Die Gefühle, welche die beiden Frauen bei ihrer ersten Begegnung bewegten, waren erkältender Natur. Sie haßten fich von der ersten Sekunde ihres Bekauntseius instiuttiv; nur war der Unterschied, daß um Gerta'» Lippen fich ein geringschätziger Zug geltend ""äste, während die Spanierin einen Blick verzehren­de» Haffes aus ihre Gegnerin heftete.

.Unter solchen Umständen war e» für die selbstbe- wuß^ Künstlerin doppell schmerzlich, gn sehen, daß tyr Gatte fich gleichfalls vor ben Triumphwagen der Fremden spannen ließ und dieser uns das eifrigste «ildigte. E» war ein eigentümliches Gefühl, welches rum ersten Male empfand. Nicht daß es Eifersucht gewesen wäre, darüber fühlte fich die junge Fran erhaben; fie wat stch ihre» eigenen Werte» gn

Eme Woche ber Ueberraschungen, ben Namen verdient die letztvergangeue, wirklich mit gutem Recht, wenn man auch nicht gerade sagen kann, daß diese Ueberraschungen hervorragend schlimmer Natur waren. Die angenehmsten Ueberraschungen, welche nach dem wochenlangen Streit über die Bedeutung der soge­nannten russisch-ftanzösischen Annäherung dargeboten wurden, waren unstreitig die Ministerreden, welche loustatierten, daß Europa sich etwas sehr unnötiger I Weise aufgeregt habe, als ber Zar aller Reußen stehend den Vortrag der Marseillaise anhörte. Der Reich» kanzler von Caprivi hat in Osnabrück, wo er M Teilnahme an den Jubiläumsfestlichkeiten seine» Regimentes eingetroffen war, eine so ausgeprägte Friedensrede gehalten, daß man wirklich annehmen I tarn, ber nächste Krieg liege noch im recht liefen Schlafe. Es kann natürlich auch anders kommen, denn unser Wissen ist heute noch ebenso sehr Stück, werk, wie zur Zeit deS Apostels Paulus, aber die Wahrscheinlichkeit eine» nahen Krieges ist in Wirklich-] w gering. Das hat auch ber französische Kollege w» deutschen Staatsmannes, ber Minister Ribot, ] °ri ber Enthüllung des Denkmals be» Generals! Wjetbe, eine» ber anerkannt besten Generale Frank-' . ^vu JC,.tu «e.uen^aujern wurm

»mifteHflBHe französische behauptet, die Reichsregierung sei damit einverstam

«wister führte aus, Frankreich habe heute eine sehr1 ° " -

Morragende Stellung daS klingt etwas über« Mänglrch, weil in Wahrheit die französische Repu- dlik nur so tanzt, wie in Petersburg aufgespielt mrd in Europa errungen, und würde thöricht M, wenn es dieselbe wieder aufs Spiel setzen

(Nachdruck verboten.)

Auf der Schattenseite.

Roman von Georg Hocker.

(Fortsetzung.)

-.Lran Theisen vermied e» deshalb, ihr Ange gn dem uM des Giafen zu erbeben und daher kam es, N das wehmütige Zucken um die Lippen ihres Mchtzten nicht bemerken konnte. Da indessen LTeile ein Zusammentreffen soviel als irgend iS Ü£Vnk«n.' Donnie es nicht fehlen, daß ein N M den Seltenheiten gehörte. MU aufrichtiger Feindschaft hing die junge Frau dagegen an Herrn & Sie verkehrte häufig tu dessen Familie und liebenswürdigen Töchtern des Künstlers Mbttdete treue Gefährtinnen. Ob ihrem Gatten Mer Verkehr angenehm wat, wußte sie nicht zu sagen.

hätte sich indessen in ihrer Erbitterung, welche «von Tag zu Tag zunehweu fühlte, von diesem M die geringste Einschränkung ihre« freien Willens Arn lassen. Zudem war ihr Later auch über ihre ^- Fieunhschaft glücklich; er verstand fich mit Berger bas Trefflichste.

Die Mitteilung ihre» Satten, daß es nunmehr * bet Zeit wäre, ihre langveruachläsfigten Pflichten, JW fie der Gesellschaft schuldete, wieder anszu» ^«eu, fand daher bei bet jungen Frau durchaus I .^offenes Gehör. War fie der Gesellschaft übet- « ?55^ ihr langes Fernsein entfrembet, so machte « ®ta Ei» bängliches Gefühl außerdem geltend, »war ihr, al8 ob durch die Aufnahme der früheren] »bangen ihr ohnehin schwankendes Glück vollend» tzw.» *?erb Esse. Sie wollte indessen ihrem fiv, immer noch liebte, wenn auch nicht] ^iSrUich nite in ber Zett ihrer Honigmonde, nicht] erttgegeutreten, «dem fie ihm eine abschlägige sttz a" «"b. Ste staudea nicht mehr ans dem Fuße, StiTÄJ"8 kSuneu, fie habe an seiner

Deutsches Reich.

W. Berlin, 3. Okt. Der Kaiser hat, w!e man erfährt, wegen ber gegenwärtigen schönen

' Bestellungen auf die DiinM. Zsilrmg nebst Amtlichem Kreisblatt für bie Kreise Marburg und Kirchhain sowie Illustriertem Souutagsblatf werden von allen Postanstalten, Landbriefträgern und der Expedition unseres Blattes (Markt 21), ebenso in Kirchhain von unserer Agentur Herrn B. Rindt fortwährend entgegen genommen. Die Exped. derOberhess. Ztg." I

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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Mrchhain. - Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Marti 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

I wollte. E» ist erfreulich, baß bie französische Re-I Boulanger tobt! Das war auch eine lieber« Ir » flKcbe Absichten hat. Die Franzolen]raschung, welche Europa in ben letzten Monaten zu I=7* kb anbmr ober sie werden]teil geworben ist, der Mann, welcher sich schon als

stch vorläufig auch begnügen müssen, denn Kaiser Diktator von Frankreich, al» Sieger über Deutsch. « .xanber will vom Kriege vor ber Hanb nichts land sah, ist allein und verlassen geflcrben, gestorben ] ® . Echoe liegt in Wahrheit heute Krieg und | durch seine eigene Hand. Auf dem Grabe seiner

rZneoen in Europa. Und da ein Krieg, wenn es]auf dem Kirchhofe von Brüssel bestatteten Geliebten, . damit schief geht, dem Zaren nicht den Thron allein, der Madame Bonnemain, hat fich der einst so ge- I da» Leben kosten kann, so wird er sich ] feierte, von Tausenden umjubelte General, eine Kugel

tro Vßer Hetzereien der Panslavisten in seinem] durch den Kops gejagt. Der Tod ist sofort einge- «eiche noch eine ganze Reihe von Jahren besinnen, | treten. Ein Glücksritter und Spieler, allerbin,» I e e.1 x . Ium bie höchste Gewalt in seinem Vaterlanbe, ist

\~ auc, Ruckreise von Kopenhagen, seiner]General Boulanger Zeit seines Lebens gewesen unb | nach Rußland hat der russische Kaiser | alS solcher ist er auch gestorben. Das Spiel war

, 'ein'r Familie nun doch Berlin passiert. Die total verlo en, und so machte er es, wie die Aus- | /E ber vorzeitigen Abreise aus Dänemark, wo ] geplünderten von Monaco und griff zum Revolver. I eigentlich der Aufenthalt bis Mitte Oktober dauern! Boulanger stand sehr hoch, um so tiefer ist sein Fall |b" Pölich- Tod der jungen und]gewesen. Es ist bekannt, wie er es durch Reklame I blühend schonen Großfürstin Paul, der Schwägerin l jeder Art dazu brachte, daß er im Jahre 1886 zum L18 oaren. Unbedingt nötig war die Berührung ] Kriegsminister berufen wurde, wie er in dieser "lchi; ba bie Großfürstin in Petersburg ] Stellung bemüht war, sich seinen Lanbtleuten als K 7,^dtte./benfo gut zu Wasser bie Reise]ber Führer deS Revanchekrieges mit Deutschland zu ] "iolgen können, immerhin liegt also eine]präsentieren. Durch glänzendes äußerliches Austreten I gewlste Höflichkeit vor, auf die wir freilich nicht imponierte er ben so sehr auf ben Schein sehenden allzuviel geben wollen. Im Auftrage d es zur Jagb Parisern unb warb buchstäblich in Frankreich ber Mann m Ostpreußen anwesenden deutschen Kaisers begrüßte deS Tages. Zur Zett des Schnäbelezwischenfalles wollte I»hT\ Preußen den Zaren. Der]er sogar einen Krieg mtt dem deutschen Reiche vom I Aufenthalt m der Reichshauptstadt war nur kurz, Zaune brechen und nur der energische Widerstand deS HrJg* a6tt $a^enb desselben die bündige Präsidenten Grevy vereitelte diesen tollkühnen Plan, rverficherung eme» Gegenbesuches in Berlin abge- DaS Hinscheiden seiner Geliebten hat dem verwöhnten 9 >rw. ]General nun auch ber äußeren Mittel beraubt und]

Der russische Finanzmimster wollte Deutschland ] und so machte er dann ein Ende. Eine Großthat] beglücken, unb zwar nicht bloß mit seiner Huld, ] ist dieser Selbstmord wahrhasttg nicht, weil Boulanger wndem auch mit einem Teil ber neuen russischen m seinem ganzen Leben kein großer Mann gewesen] Anleihe, die, wie bisher, in Frankreich unterzubringen,list. Er ist 54 Jahre alt geworden. I

nun doch schon etwas schwer wirb, weil die Fran- Im Uebrigen herrschte in der Polittk Stille! RnllenttÄ T6r*ne? ®e?beuteIo TVrfen ®et Besuch Kaiser Franz Joseph» in Prag ist von Russenliebe schließlich vorzieben. Ziel Berliner österreichischen Zeitungen viel besprochen, aber in SÄJ W belett fü2 Deutsch- Wahrheit sind die Hoffnungen auf eine Aussöhnung lanb das Geschäft zu machen, aber die Sache war zwischen Deutschen und Czechen, welche gehegt werden, doch zu anrüchig Die gesamte deutsche Presse, ohne doch nur schwach. Der Fanatismus der Czechen T°rtET/a0te diesmal deutlich und I kennt eben keine Grenzen. Rußland hat in Zentral- - la ♦H°"de f°eg von ber Geschichte! unb es asien in aller Stille einen kecken Griff gethan und hat geholfen. Von lenen beiden Geldhäusern wurde das wichtige Panier-Gebiet, welches den Eingang .-----'-n|zu Indien beherrscht, annektiert. Die Engländer

Iden, daß die neue Anleihe tn Deutschland aufgelegt]haben gewaltigen Lärm erhoben, nur find sie werde, aber da» war eitel Flunkerei unb so ist denn I zu spät aufgestanden.

zum Ende die ganze Sache inö Wasser gefallen.1 Deutschland ist nicht dazu ba, Rußland die Bajo­nette und Säbel zu schleifen, mit welchen wir einmal gekitzelt werden sollen.

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8 mit »ge» gegen (5861 ^repve.

Erscheint täglich außer an

Feiertagen. - Quartal-WonnemeMs-Prei- bei der Erve. 9Ö1 mmmt eMgegen die Expedition d. Blatte«,

ditton 2 M., bei allen Postämtern 2 Mk 25 Pfg.fi^. fome d>e Armoncen-Bureaux von Haasenstein und Boaler

Bestellgeld). JnserttonSgebühr für die gespaltene Keile A CM+ntin». 1QO1 ^gssel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXVI QdbTftrtttft

10 Psg., ReNamen für die «eile 25 Ps» ä WVNNMg, 4. ©1101)61 1891. Mosse,nFrankfurta. M-, Berlm, Münchenu. Köln; B. L. AA,L »v>CljrglHlg.

___ Daube u. Eo- m Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari«.