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Kolonialrat wird demrächst wieder in Berlin zuiamimntrete», um die in den nächsten ReichShaus- halt einzustellendrn Forderungen für Kolonialzwecke zu begutcchten. Infolge deS bekannten Mißgeschickrs der Expedition Zelewski in Ostafrika werden die Forderungen diesmal höher sein, als im Vorjahre. Auf Anregung des preußischen Lande». Oekonomiekollegiums hat die landwirtschaft­liche Verwaltung beschlossen, Seminarien zur päda­gogischen Ausbildung solcher Kandidaten einzurichtrn, welche sich dem landwirtschaftlichen Lehramt an LandwirtschaftSIchulen, Ackerbauschulen und Winter­schulen widmen wollen. Vorläufig werden derartige Kurse an den Landwirtschaftsschulen zu Weilburg, Re­gierungsbezirk Wiesbaden, und HilveSheim eingerichtet. Das Rittergut Bukowitz, Kreis Schwetz, früher dem Reichstags - Abgeordnete» Grafen Skargcwski- Lubastren gehörig, 1325 Morgen groß, ist von der deutschen Ansiedlung«. Kommission angekauft worden. Die außerordentlich zahlreichen Eisenbahn- Unfälle der letzten Zeit haben dem preußischen Eisenbahnminister Anlaß gegeben, die eingehendsten Untersuchungen inbezug auf die Sicherheit deS Be­triebes eintreten zu lassen. Dieselben haben dem Vernehmen nach ein günstiges Ergebnis gehabt. Die Regierung wlll nun von neuem der Frage ernstlich näher treten, durch welche Mittel dem so häufigen Vorkommen von Unfällen vorgebeugt werden kann. Seit einer Reihe von Jahren finden meist alljährlich unter Zuziehung von Vertretern deS Reichs-Eisen- bahn-Amtes im Ministerium der öffentlichen Arbeiten in Berlin sog. Unfall-Konferenzen statt, die sich in der letzten Zeit auf solche Uebelstände untergeord­neter Natur beschränkt habe», die ohne große Koste» zu beseitigen sind. Geplant ist, in einer unter Zu­ziehung der übrigen deutschen Bahnen abzuhaltenden Konferenz die zur größeren Sicherheit des Betriebes erforderlichen Maßnahmen zu beraten, dabei dürften besonders die schleunige Ausstattung aller Bahnhöfe mit Weichenstellwerke», Eivsührung durchgehender Bremsen für alle Personenzüge, Wahl eines einheit­lichen BremSsystews für alle deutschen Bahnen, Ver- tärkung des Oberbaues nach dem Vorgänge vieler andern Staate», schleunige Einsührung einer befferen Beleuchtung der Bahnhöfe u. s. w. in erster Linie in» Auge gefaßt werden. Ein Urteil Lord WolseleyS über Graf Moltke. Moltke besaß, wie General Wolseley in einer kürzlich erschienenen Schrift erklärt, in ausgesprochenem Grade das große Ersorderniß des erfolgreichen Feldherr«: Die uner- chütterliche Ruhe, die auch Wellington und Napoleon

atmend vor Serta stehe».Was ich vorhtu gesagt, nehme ich zurück", sagte er,Sie sollen Ihre» freien Wille» habe», aber ich btite Sie bet Allem, was Iharn heilig ist, heben Sie das nnselige Verlöbnis mit meinem Schwager wieder ans!"

Aber ich begreife dies Jntereffe nicht", meinte Gerta mit kühler Znrückhaltang,ans welchem Grunde nehmen Sie so Teil au mir?"

Weil ich Sie liebe, Gerta", ries der Graf mit Stimme und sank vor dem jungen Mädchen nnwillkürlich auf die Kater.

Dieses wich entsetzt zurück und schlug die Hände vor'S Gesicht.Weil Sie wich liebe» ?" wiederholte sie alsdann mit tonloser Stimme.

Mißverstehen Sie mich nicht", bat Corost und blickte Gerta mit flehendem GefichtSauSdrncke an. Nicht wie der Mann das Weib liebe ich Sie, denn eS wäre ein Frevel, sonder» anders, höher und heiliger!" Gerta hatte die Hände finken lasse» »»d blickte zaghaft ans de» immer noch Kuieenden.Ich war ein tief unglücklicher Mao»", begann Corost mit weicher Stimme,ehe ich St« kermeu lernte. Mein Weib verstand mich nicht und so zog ich mich tief, verletzt zurück und wurde menschenscheu."--Er

enfjte tief auf und dunkle Schatte» malte» fich a»f feiner Stirn.Da sah ich aber Sie, Gerta", fuhr er fort »ad sei» GefichtSauSdruck heiterte fich auf, uud ich fühtte wich unwiderstehlich zu Jhueu hin. lezogeu. Zu Ihrem filberreiueu Lachen, Ihrer hold, tilgen Stimme wurde ich wieder jung! Ja", rief Corost mit steigender Wärme,meine Jugend ist eS, welche ich in Ihnen liebe, wein verlorenes LebenS- glückl Ist diese Liebe Sünde oder darf ich Sie weiter liebe», natürlich rein und doch heiß, mit der ganze» Glut des Verdammte»?"

Sehnsuchtsvoll streckte er beide Arme »ach Gerta aus und dieselbe sagte leise:Bleiben Eie mein Freund, wie Sie eS immer gewesen find."

Intendant sprang ans.Sie mache» mich glücklich mti diesem Worte', ries er au»,aber dann

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ßlanbett Sie auch au meine Frenudschast und onttanenl Der Gras wendete fich kar, uud eilte zu der ® e t v , i Thüre; im nächsten Augenblicke hatte fich die Thüre

Nichts mehr davon , bat das innge Mädchen,!hinter ihm geschlossen. Gerta überlief eS mit eisigem wenn Sie mein Verlöbnis »ti Thelseu meinen.' I Schauer uud es war ihr, als mfiffe sie de» Davon-

,O, daß ich mtt tausend Zungen darüber zu Jhueu! eilende» wieder z»rückruseu. Aber sie brzwaua fich reden und Sie überzeuge» könnte, Gerta, daß eS Ihr! und bald huschte wieder seliges Lächeln über ihr Unglück wird I' I Antlitz.Was kann mir begegne»', sagte ste zu fich

Ich liebe Thelseu und er liebt mich", entgegnete! selbst,er liebt mich ja I' n t iw

Gerta einfach,daS ist die sicherste Bürgschaft nuferes I

Glücke»." I vn.

, '<O, diese grenzenlose Täuschung", rief der Graf! Der Baron von Thelseu und Serta Hausmann eidenschastlich,haben Sie den Mühlbach schon mit! waren ein Paar geworden. Wie eS fich leicht denke» der Blume spiele» sehe»? Er spielt so lange bis er!läßt, war die Hochzeit eine glänzende gewesen: Vater ste losgeriffe» hat ans dem gewohnten Grunde, daun! Hausmann hätte das auch gar nicht anders gtthau, geht er weiter uud spiest mtt eiuer auderu, die erste! er habe uur dies eine Kind, hatte er gesagt, er sehe aber mag verdorren uud sterben I O Gerta", tief er! nicht ein, weshalb er deswegen sparen solle, Md im aus Md sank vou Neuem auf die Kuiee,meine | übrige» wolle er den Refideuzleru beweise», daß auch Jugend, mein Glück, Sie dürfe» den Menschen nicht lein Kleinstädter im Staad sei, Feftlichketten zu heirate», ich lau» er nicht mtt ansehen. Sie fiudIarrangieren. Was irgendwie zum Bekanntenkreis n rem und zu gut, um das gewöhnliche elende Idee jungen Brant gehörte, war geladen worden nnd MeuschenlooS zn teilen.' ! größten Teils auch gekommen. Nur der Adel hatte

, »®ttht« Sie auf, Exzellenz', bat Gerta mtt weicher, I einige Schwierigkeiten gemacht Md war ziemlich her« aber Festigkeit verratender Stimme,denn Sie bitten! einzelt erschienen, doch das wnrde kanm in dem all. vergebens. Ich habe Berndt Thelsen «ich versprochen! gemeinen Frendenjnbel bewerft, der selbst den feind« und keine Macht der Erde soll mich daran hindern,! licheu Kritiker, Doktor Rivgelberg, welchen mm meinem gegebenen Worte und meiner Neignng tren! anstandshalber ebenfalls hatte einlaben müssen, zu zu bleiben." I einer begeisterten Lobrede auf die bräulliche Künstlerin

Ist das Ihr letztes Wort?" rief der Graf, derIhiuriß, in welcher er Gerta derart feierte, daß die lästig aufgesprungen war.Mein letztes", wieder«!ebenfalls anwesende Frau Kurze.SLetteubacher anf holte Gert« entschlossen. ! ihren bisher getrenen Paladin giftige, wuterfüllte

Corost griff nach seinem Hut und wollte gehen.!Blicke schoß.

,DaM leben Sie wohl", sagte er kalt,und mögen I Graf Corost war der Feierlichkeit fern geblieben. Sie den Schritt nie bereuen. Ihr Freund kann ich! Am Morgen deS HochzettStageS hatte er ein mit dem nicht «ehr fein, denn ich tarne meine Jugend nicht I Dienstsiegel verschlossenes Kouvert an Gerta gesandt, terben sehen. O, die Menschen find nicht wert, daß «welches, al» ste den Inhalt in Augenschein nahm, die mau ein Wort an sie vergeudet", rief er mit einem! formelle Einwilligung der G-ieraliuteudanz zu der wilden HaßauSbruche.Alle, Alle! Gerta, Gerta, eS I beadfichtigten Eheschließung enthielt. Sonst hatte er wird der Tag kommen, der schreckliche Tag, wo Ste«nichts von stch verlauten laffen. Werner Schmidt i ertretm am Boden liegen uud verscheidend an meine «hatte auf die dringende Bitte Theisens seinen Schwer» Worte, meinen verstoßenden Ruf denke« werden!" j bezwungen Md war Brautführer gewesen. Er hatte

ausgezeichnet, wenn auch dieser oft einen EnthusiaS-lbehölde» von Wichtigkeit ist. Auch der dritte Teil mus zur Schau trug, den er nicht empfand.Der«der finanzministeriellen Anweisung ist der Ausführung Pul« aller große» Führer im Felde', sagt General! nahe und dürfte in Bälde erscheinen

Wolseley,muß verborgen schlagen, so daß auch der Eine Fürstenunterhaltung Über de» nächsten schärfste Beobachter die Schläge nicht zähle» kann.«Krieg. Dem Londoner .Standard'wird aus Wien Alle Auge» seiner Umgebung unb derer, bie an ihm gemeldet: Für die friedliche Gesinnung deS Kaiser» voruberziehen, um fich in» feindliche Feuer zu stürzen, «Wilhelm giebt ein Zwischenfall, der sich während sind auf ihn gerichtet; er ist beständig forschenden! feines letzte» Besuches in Österreich ereignete, einen Blicken ausgesetzt, ununterbrochen scharf beobachtet, Beweis. Es war an einem Abend nach den Ma- und auS ferner Miene trachtet jeder zu lese». Was l növern in Göpfritz, man an der Tafel deS Erz- immer in feinem Inner» vorgeht, er muß darum I Herzogs Albrecht, und da kam daS Gespräch, rein immer daS Aussehen deS glücklichen Spielers haben, l inferenativ, auf die Frage, ob es, vom militätischen und sein Gesicht muß in dem zuversichtlichen Ausdruck Standpunkte aus, weise sei, einem verdächtigen Feinde deS Manne« wiederglänzen, der auf der gewinnenden «Zeit zur Erhöhung seiner Kraft zu laffen, ob es Sette steht. Wenn Napoleon sein Herz auf den nicht vielmehr bester, die Entscheidung herbeizuführen, Lippen zu haben und jedem einen Einblick in seine ehe es dem Feind möglich geworden, alle seine Vor« innersten Gedanken zu gewähren schien, so war das I bereitungen zu beendigen. Der Name Rußlands mchts als die Leimrute des durchtriebenen Vogel-«wurde zwar nicht genannt, doch jeder der Anwesen- fängerS, der geschickt angenommene Ausdruck des l den wußte, wer gemeint war. Der Tischgesellschaft vollendeten Schauspieler», desten tiefe Kenntnis der gehörten der deutsche Kaiser, der König von Sachsen menschlichen Natur e9 ihm ermöglichte, mit ihren Erzherzog Albrecht und einige hohe deutsche unb liebenswürbigen Schwächen zu spielen'. Wie man österreichische Offiziere an. E» wurden Meinungen der .Post" von zuständiger Seite mitteilt, gedenken «für und wieder geäußert, da sprach Kaiser Wilhelm die beiden Bankhäuser Mendelssohn und Warschauer l mit besonderer Betonung, so daß fie auch von Leuten von dem Au»legen der neuen 3proz. russische»«gehört werden konnten, die nicht an demselben Anleihe in Berlin zurückzutreten, waS zur Folge Tische saßen, die Worte: .Ich bin entschieden haben wurde, daß diese Anleihe in Berlin nicht zur «der Meinung, daß die ungeheure Berant- J Zeichnung gelangt. Nachdem erst unlängst die I wortlichkeit, welche der Krieg in unserer Preste in San Franzisko dem Auftreten deS Zeit auferlegt, alle in der Militärwiffenschaft ange- Kreuzergeschwaders reiches Lob gezollt hat,Inommenen Theorien zu Nichte machen muß. Ich lyffen die letzten Nachrichten aus Chile erkennen, I würde einen Krieg nicht beginnen, wenn ich wüßte, daß unsere Mattosen auch dort ihrem guten Ruf «daß ich, wenn ich ihn aufschiebe, noch ein einzige« Ehre machen. Die musterhafte Ordnung an Bord «Jahr, nein, einen einzigen Monat, den Frieden >L>r. M. SchiffeLeipzig ,Alexandrine' und «sichern könnte, ich würde auf den Sieg meiner guten --Sophie"- sowie bie tadellose stramme Haltung der «Sache bauen, auch wenn die Chancen auf beiden Mannschaften haben nicht allein bei her heimischen I Seiten gleich wären unb ich keinen Vorsprung auf Md fremden Bevölkerung Valparaiso-ben günstigsten I der meinigen hätte. Es ist viel gewonnen wenn Eindruck hervorgerufen, sonder» auch die chilenischen man einige Monate mehr Frieden hat" König Behörden haben sich dahin geäußert, daß sie ein «Albert von Sachsen äußerte sich in demselben Sinne derart vorzügliche« Austreten, wie es die Mann- und hob hervor, wie oft ein Krieg, der unvermeid- schaften des deutschen Geschwaders bei Urlaub an I lich geschienen habe, durch irgend welche zufällige Land gezeigt, bisher nicht für möglich gehalten.! Umstände vereitelt worden fei, besonders, wenn bie Bo» der Anweisung des Finanzminister« zur Aus-«Diplomatie Zeit zur Intervention gehabt habe: in uhrung des Einkommensteuergesetzes ist anderen Fällen habe fich der Krieg und in feinem der zweite Teil erschienen. Er enthält neben allge- Gefolge do» Elend nicht vermeiden laffen weil einer meinen Bestimmungen Verordnungen, welche fich auf der beiden Teile, in der Furcht vor der wachsenden die Vorbereitung der Veranlagung durch den Ge- Kraft seines Gegners, plötzlich einen äußersten Ent- memde- (Guts-) Borstand, auf die Voreinschätzung, schluß gefaßt habe. Erzherzog Albrecht sprach gleich- die Veranlagung, die Rechtsmittel und die Geschäfts-1 falls über die ungeheure Verantwortlichkeit davor ordnnng der Kommissionen beziehe», und bietet dem- die zu einem Kriege treibe» wollten, in einer Zet/ nach Material, welche« hauptsächlich für die Steuer- wo die Waffen zu einer so mörderischen Vollkommen-^

Bestellungen auf die WerM Zritmg nebst Amtlichem Kreisblatt für die ßreise Marburg und Kirchhain sowie MKrier'cur Sonntagsblatr werden von allen Postanstalten, Landbriefträgern und der Expedition unseres Blattes (Markt 21), ebenso in Kirchhain von unserer Agentur Herrn 8. Rindt fortwährend entgegen genommen.

irball! Die Exped. derOberhess. Ztg."

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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain

Illustriertes Sonntagsblatt. Spedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

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W. Berlin, 30. Sept. Kaiser Wilhelm fat in den letzivergangenen Tagen, während seines illlfenthalte« auf Schloß Rominten, in gewohnter Seife die regelmäßigen Vorträge entgegen genommen. ta8 Befinden des Kaisers, sowie auch der Herren »esGefolges ist andauernd da- allergünstigste.' So-

bis jetzt bekannt, dürfte der Kaiser am 3. Ok- der aus Ostpreußen wieder nach dem Neue» Palais ti Potsdam zurückgekehrt fein, wo am Mittwoch

Kaiserin mit ihren ältesten Söhnen von Caffel eintteffen wird. Der Kronprinz von Ztal ie n ist am Dienstag in Hamburg eingetroffen «b hat die Sehenswürdigkeiten der Stadt in Augen­genommen. Zur Rückreise des Zaren d derKrzztg." auS Königsberg geschrieben: ich aus Kreisen der Ostbahn höre, lag am nabend Vormittag Befehl vor, in Trakehnen

Sonderzug nach Alexandrowo bereit zu halten, die Möglichkeit eine« Zusammentreffens Kaiser Helm« und de« Zaren daselbst in» Auge gefaßt de. Später kam bann bie Abbestellung. »atssekretär v. Bötticher hat anläßlich der eralversammlung des landwirtschaftliche» Vereins Rheinpreußen in Remscheid in einem Triuk- e geäußert, da» Gedeihen und Blühen von dwirtschaft und Industrie hänge von der Er- ng des Friedens ab. Vielfach würden Be- lungen lauf, dtesen Frieden gefährdet zu sehen, en, bie zu allen Zeiten möglichen Zufälligkeiten echnet, sei der Friede zu keiner Zeit so ver- t gewesen, al» gegenwärtig. Der deutsche

(Nachdruck verboten.)

Auf der Schattenseite.

Roma» von Georg Höcker.

(Fortsetzung.)

.»Exzellenz", sagte das Müdche» mtt bebender Stimme, »ist zwar bet Ihne» etwas Altes, baß Sie fich

Dinge kümmern, welche Sie dnrchanS nichts an=

Ich muß Sie inbeffen boch hüten, meine Verhältnisse au» dem Spiele zu lassen." Gerta stch hoch aufgerichtet Mb ging an dem Intendant er dem Fenster zu, ans dem fie noverwandt blickte, ^.«her um Himmelswillen", sagte Vater Hausmann ^ängstlicher Stimme,was hat denn dies alles zn ten?"

Das werde» Sie sofort erfahren", «einte der dant schroff,wenn ich Ihnen sage, baß in bent °kte Ihrer Tochter eine Klausel steht, nach welcher e »ur mtt Einwilligung der Generali», JQp*wj schließen darf. Ich versage diese Einwilltgnng," **8*7 Exzellenz", rief Vater Hausman», Md HauSkäppchen anf seinem Kopfe hin Md " zdaS wäre ja wirklich eine heillose Bescherung!" »»Dürfte ich Sie bitte», mich mtt Ihrer Frälllei» Mer einige Worte allein reden zu lassen?" fragte 'M statt jeder Antwort.

. Hausmann blickte seine Tochter mit fragen, tltffl »Mewißheit an.Ich sehe nicht ein", sagte diese $ - Stm f'iif1 "Ie^nnB8' »tt04» eine solche Unterredung der Graf blickte fie so bittend an, daß Gerta tößlr f®'6'» wußte. Sie nickte ihrem Vater zustimmend dieser verließ kopfschüttelnd das Wohnzimmer.

M s* .ta stch mit dem Intendanten allein sah, wendete kurz um Md sagte in förmlichem Tone:Ich W'ivie Sie seheu, Ihrem Ansinnen Folge gegeben. e, ,®az kann ich Ihnen nun dienen, was wünschen *»on mir?"

I Corost war in heftiger Erregnng tm Zimmer 1 "*d niedergeschrttten und blieb endlich tief auf,

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, JJVwk VIIIIIP könne die Annoncen-Bureanx von Haasenstein und Bögler

__1 V AOtXA in Frankfurt cuM., Toffel, Magdeburg ».Men; Rudolf XXVI

Donnerstag, 1. Oktober 1891. SWoffe in grantfurt a. 8R., Berlin, äRflncben u. Äöln: £ AAVL ________________ ___________Daube u. To. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Poris.