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i nicht auf eine vollständige Verwerfung gefaßt. Den i Gegnern deS Gesetze» wird dir Entscheidung des 1 JuristentageS eine starke Stütze sein, und es ist nicht unwahrscheinlich, daß sich die Wirkungen deS Beschlusses bereit» im Bundesrate bei dessen bevor­stehenden Beratungen über die Vorlage zeige». DiePost' meldet aus Posen, die in Petersburg beschlossene neue Noten-Emission sei bis au Weitere» verschoben, da der Geldzustuß von den ReichSbankabtrilungen an die Zentralstelle seit jüngst in stetem Steigen begriffen sei. Nachdem nun- mebr die Bewaffnung aller Teile des deutschen Heeres mit dem neuen Gewehr Muster 88 durchgeführt Ist, hat die Freigabe der Anfertigung und de« Verkaufes der Gewehre, wie der Carabiner diese» Systems an die Privatindustrie staltgefundem Demgemäß wird man alsbald die Anpreisung von Jagdgewehren dieser Konstruktion erwarten können. In den ersten acht Monaten seit dem Inkraft­treten des deutschen Altersversicherungsge­setzes find 111325 Ansprüche auf Altersrente anerkannt worden. Erhoben sind bisher 149 026 Ansprüche. lieber die Ausführung desNational- d en km als für Kaiser Wilhelm I in Berlin ist, wie dieVofl. Ztg." erfährt, eine Entscheidung noch nicht getroffen. Dagegen bestätige es sich, daß keiner der vier Entwürfe des engeren Wettbewerbes, welche jetzt im Berliner Zeughause ausgestellt find, zur Ausführung gelangen wird. Der Gesamtbetrag der RoggenauSfuhr aus Rußland beläuft sich für die Zeit vom 28. Juli bis zum 15. August a. St. nach Mitteilung der Graschdani» auf 22 : Millionen Pud, gegen 3 Millionen Pud Ausfuhr während derselben Zeit des Vorjahre». Der erste Berliner Kursus zur Ausbildung der Lehrer -

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in Amerika untersucht und frei von gesundheits­schädlichen Eigenschaften befunden worden ist. Der Absicht der Reichsregierung, durch Veröffent­lichung de» Wortlautes und der Begründung des TrunksnchtgesetzeS das Urteil der öffentlichen Meinung kennen zu lernen, wird bereits in einem fehr weiten Umfang entsprochen und hierdurch der Regierung ein ausreichender Maßstab zur Beurteilung d«c Ansichten an die Hand gegeben. Eine stattliche Anzahl von Aeußerungen über da» Gesetz liegt be­reits vor, und weitere sind seitens der Schank gewerbetreibenden angekündigt. Letztere gedenken in nächster Zeit öffentliche Versammlungen darüber abzuhalten. Der Protest des in Köln versammelten deutschen Juristentage- hat in Berlin großen Ein­druck gemacht. Man war nur auf Einwände, aber

machen; um sie später aber, wie deS Gerichts-Direktors Hafersack Tochter, fitzeu ,u lasten. Sie köuueu sich selbst denken" fuhr der Beamte eifrig fort welche Betrachtungen au dieses Verhalten geknüpft werden und nun mit einem Mal kauft er von dem Besitzer desselben, Herrrk Stern, den Bubmho für eine Summe, die diesen nicht allein aus allen Verlegenheiten, womit er bisher zu kämpfen hatte, '^ousreißt und feiner Tochter anch noch eine schöne Erbschaft sichert, sondern er macht diesen angesehenen Oekonomeu auch noch zu seinem gut bezahlten Ver­walter. Nun heißt eS natürlich auch noch" schloß er seine Mitteilungdaß er die schöne aber etwas stille Camilla heiraten volle; ja, daß er sich feier, lich mit ihr verlobt habe. Ist dieses wahr, so werden sich die Gerichts-Direktors, welche ihn der» scheuchten, nicht wenig ärgern."

Bei den übrige» Gäste», welche anwesend waren, wurde» ebenfalls gnte und schlimme Bemerkuugeu über das sür eine mittlere Kreisstadt schon Auf. sehen erregende Ereignis gemacht. Die Bemerkungen verstummten indeffeu beim Etutritt deS AffefforS von Steinberg, welcher fäwmtliche Herrn auf das artigste begrüßte und sich dann an seinen Freund LucaS wandte.

Wie gehts, mein lieber Freund -r- kommen Sie, Sie solle» mich heute auch noch von einer andern Seite kennen lernen. Ihnen habe ich es zu danke» daß ich den ölten trübseligen Menschen auS. und ttneu wie ich hoffe fröhlicheren «»gezogen habe. Doch jetzt ge»vg davon wir wollen uns nun eine vergnügte Stunde mache». He Kellner, die Weinkarte l Ich will unser Tischgeträuk suSsuchen; zuerst Rüdesheimer Berg er reizt die Eßlust, ist feurig vvd macht zum Scherzen geneigt, daun Hochheimer Domdechaut, schwer uud zuverlässig, aber doch wllde, unter seinem Einfluß schwingt sich die Menschenseele »höhere Regioue». Zum Schluß bringe» Sie den chaumevde» lustigen Franzmann natürlich de» >este», er soll uns nach Tisch da» Selett nach dem Lubeuhof gebe». Sie solle» sich, «eia Freund

ziemlich entschiedene Sprache. DerRetchsanzeiger" bringt eine amtliche Erklärung der Regierung der Bereinigten Staaten Über Schutz der Er­findungen und der Handelsmarken der Aus­steller auf der Weltausstellung in Chicago, welche im wesentlichen besagt, das amerikanische Patentgesetz gewähre den Ausländern dasselbe Recht wie den Bürgern der Union. Die Erteilung eine» Patentes auf eine Erfindung fei auch bann noch Möglich, wenn diese bereits in einem anderen Lande patentiert sei. Jeder Aussteller habe innerhalb zweier Jahre vom Tage der Schaustellung der Erfindung ab gerechnet rechtlichen Anspruch auf Erteilung eines Patente». War den Markenschutz anlange, so ge­nieße der Ausländer denselben Schutz im Gebrauche der Handelsmarken wie der Bürger der Union. Dasselbe Blatt teilt einen Erlaß des FinanzmtnisterS mit, wonach die Ausführungsverordnung vom 11. April 1883 zu dem Verbote der Einfuhr von ameri­kanischen Schweinen, Schweinefleisch und Würsten bezüglich der lebenden Schweine ohne weiteres ihre Geltung verloren hat; auf Schweinefleisch und Würste bagegen finden die bisherigen Vorschriften An­wendung, soweit nicht durch amtliche Bescheinigung dargethan wird, daß das Fleisch nach Vorschrift

[Nachdruck verboten.).

Li« wnnderlicher Freier.

Bon H. F.

(Schluß.)

Pfg, [5501 ein.

Bestellungen auf die

Zritimg

nebst Amtlichem Areisblatt Mr die Kreise Marburg ««d Kirchhain sowie Illustriertem Sontttagsblatt werden von allen Postanstalten, Landbriefträgern und der Expedition unseres Blattes (Marburg, Markt 21) fortwährend entgegengenommen.

tn den Jugend- und BolkSsptelen ist am Montag in I Regiment von Seydlitz und dem Ulanen-Regiment den Räume» der Königlichen Turnlehrer-«Hennig» von Treffenfeld, aus der Brigade A unter Bildungsanstalt daselbst eröffnet worden. ImIGeneral-Major Graf von Wartensleben mit dem Auftrage der Regierung und zugleich al» Direktor I Magdeburgischen Husaren - Regiment Nr. 10 und der genannten Anstalt war der Geh. Reg.-Rat Dr.lbem Thüringischen.Husaren-Regiment Nr. 12, anS Köpke an» bem Kultus-Ministerium erschienen. An «der Brigade B (17. Kavallerie - Brigade) unter dem Kursn» nahmen 67 Herren teil. Die Wichtig-«General-Major von Schnackenberg, au» dem 1 und keit diese» Unterrichts wird bekanntlich jetzt allge-lT Großherzoglich Mecklenburgischen Dragoner-Re- "em anerkannt. «giment Nr. 17 und 18 und au» der Brigade C

Erfurt, 15. Sept, lieber die gestrige Parade (19. Kavallerie-Brigade) unter General-Major von bet Gamflädt entnehmen wir derMagd. Ztg." und zu Schach en mit dem Oldenburgischen Dragoner- Folgendes: Die Paradeaufstellung war der Chaussee Regiment Nr. 19 (Oberst Erbgroßherzog von Olden- parallel erfolgt und unterschied sich von den dis-Iburg) und dem Königs - Ulanen - Regiment Nr 13 Hensen Paraden dadurch, daß die Truppe» in Folge An die Kavallerie schloß fich die 4. Feld-Artillerie- ber formierten Reserve - Division in brei Treffen I Brigade unter Oberst von Mohl mit dem Magde- aufgestellt waren. Das erste Treffen wurde von burgischen Feld - Artillerie - Regiment Nr. 4 und der 7. «nd 8. Division gebildet. Die 7. Division Idem Thüringischen Feld - Artillerie - Regiment Nr. unter General-Major von Jena war auS der 13.119, der Reserve. Feld - Artillerie - Abteilung und Infanterie - Brigade mit dem Infanterie - Regiment I dem Magdeburger Train-Bataillon Nr. 4. Ihre Fürst Leopold von Anhalt-Deffau und dem 3. Magde-1 Majestäten der Kaiser und die Kaiserin ritte» burgischen Infanterie-Regiment Nr. 66 und au» der «mit Seiner Majestät dem König von Sachsen und 14. Infanterie-Brigade unter General-Major von Iden anderen Fürstlichketen zunächst die Fronten der Heydwolff mit dem Infanterie-Regiment Prinz Louis I Truppen entlang. Hierauf erfolgte der Parademarsch, Ferdinand von Preußen und dem Anhaltischen I welcher wegen der überaus großen Hitze nur einmal Infanterie-Regiment Nr. 93 zusammengesetzt. Die stattfand, bei der Infanterie in Regimentskolonnen, 8. Ditnston unter General - Major von Oidlmann bei der Kavallerie in Eskadronsfront im Schritt, wurde gebildet aus der 15. Infanterie-Brigade unter! Seine Majestät der Kaiser führte das KönigS- General- Major Rössel mit dem Magdeburgischen I Ulanen-Regiment (1. Hannoversches) Nr. 13 Aller- Fustlier-Regiment Nr. 36 und dem 3. Thüringischen höchstselbst mit gezogenem Säbel Ihrer Majestät Infanterie-Regiment Nr. 71 und aus der 16.Iber Kaiserin unb Seiner Majestät bem König von Infanterie-Brigade unter General-Major von Hagen! Sachsen vor, während der General der Kavallerie mit dem 4. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. I Graf Waldersee cotoyierte. Ebenso führten Graf 72 »nd dem 7. Thüringischen Infanterie-Regiment I Blumenthal fein Füsilier-Regiment Nr. 36, Seine Nr. 96, sowie der Nnteroffizterschule zu Weißenfels I Durchlaucht der Fürst Günther zu Schwarzbura- und dem Magdeburgischen Pionier-Bataillon Nr. 4.1 Sondershausen sein Infanterie-Regiment Nr 71 3m zweiten Treffen stand die Reserve-Division unter «Seine Hoheit der Herzog von Sachsen-Altenburg General-Leutnant von Müller, gebildet a»S der 7. sein Infanterie-Regiment Nr. 96, Seine Königliche Reserve-Jnfanterie-Brigade unter Oberst von Müller Hoheit bet Prinz Georg von Sachsen sein Ulanen- mtt dem 13. Reserve-Infanterie-Regiment (Oberst-1 Regiment Hennigs von Treffenfelb Nr. 16 Seiner Leutnant Moeller) unb bem 14. Reserve-Jnfanterie- Majestät bem Kaiser W. Bei der Kritik sprach Regiment (Ober-Leutnant Stüber), und aus der «Seine Majestät der Kaiser, wieW. T B " meldet 8. Reserve - Infanterie - Brigade unter Oberst von «über die vorzügliche Haltung bfcr Truppen fei» Amannn mit dem 15. Reserve-Jnfanterie-Regimrnt I vollstes Lob au». Nach Beendigung der Parade Oberst Leutnant von Oesterreich) und dem 16.1 bestiegen die Majestäten amFürstenhof- wieder den Reserve - Infanterie - Regiment (Oderst-Leutnant von Wagen und kehrten nach Erfurt auf demselben Wege Kalckstein), sowie einer Reierve-Pionier-Kompagnie. I den sie bei brr Hinfahrt benutzt, zurück. Nach- Im dritten Treffe», befehligt vom General-Leutnant I mittags um 61/* Uhr fand da» Parade-Diner im von Kleist, Inspekteur der 1. Kavallerie - Inspektion I Rathause statt, an welchem indeß Seine Majestät tand auf dem rechten Flügel die Kavallerie-Division I der König von Sachsen nicht teilnahm, da Aller- A. Sie war zusammengesetzt aus der kombinierten höchstderfelbe alsbald nach der Parade die Rückreise Brigade unter Oberst von Haeseler mit dem Kürassier-1 nach Dresden angetreten hatte. Bei der Tafel trank

Herr Lucas war über diese Rede des sonst so ssstchere», ängstlichen Mannes in hohem Grade über- tascht »vd eS ward ihm klar, daß fich sein Freund «» der bisherigen Trägheit ausgerafft uud «eueS, stischeS, praktisches Sehen errungen hatte. Eie schiede» vm für diese» Tag, vud käme»wie verabredet Ptt bestimmten Stunde in W. zusammen.

Als Herr LucaS in die Gaststube deS Hotels ein- «at, wo der Affeffor speiste, war dieser noch nicht frgemDärtig; er traf dagegen einen alten Bekannten, Jtt ebenfalls Gerichts-Affeffor »nd also ein Kollege «» ihm war. Herr LncaS erwähnte «egen diesen

Einladnng nnd des nachherige» Besuche» auf 3® Hose.Wie? fragte der Bekannte -kennen Sie meinen Kollegen von Steinberg, seit drei ^agen setzt er die ganze Stadt i» das größte Erstaunen, «orher so lange er hier ist in seinem Privatleben träumerischer Werther, wie als Richter ein treuer Verwalter seines Amtes, hatte er fich ans der einen r*Üe zum Gegenstand des MUIeidS gemacht, nnd der andern zu einem ausgezeichneten Mitgliede *tae8 Standes ewporgischwungen, dem es an Fort- «wwen nicht fehlen wird. Von Hanse aus Besitzer 2®c8 ansehnlichen Vermögens nnd anS sehr angesehener imwilie, hat er vor etwa einem Jahre auch noch eine Me Tante, die hier lebte und starb nnd der er so er konnte daS Leben erweiterte, beerbt. Er ? ®er uneigennützigste Mensch von der Wett und 7? Edelmut in Person, das -konnte ih» aber nicht Z1 Verlänmdnng und Mißkennung schützen. Da hat 5nämlich von seiner Taute eine Hypothek von hohem xttrage auf de» Bubeuhof und mm geht er schon

drei Jahre täglich hinaus, nm, wie behauptet EJ* der einzige» Tochter des Besitzers, einem

schöne», liebenswürdigen Mädchen de» Hof zu

über de» Lebemann wunder», der jetzt vor Ihnen! werberfchast, vor einem unglücklichen Schritt, der das steht und Ihnen diese» neue Leben verdankt.« arme Mädchen für sei» ganze» Leben an einen M«ue Herren!" rief er dann feinen Tischge-1 Menschen, den sie nicht liebte, gefesselt haben würde, nossen zu, welche sich in einiger Entfernung zusammen-«Wehre» Sie »icht ab, Freund, e» ist so», versicherte gesetzt hatten, ,,e» ist heute zwar nicht mein wirklicher der edle Manu, ,e» ist so; was mich aber anlangt, Geburtstag, aber was viel wichtiger ist, mein Wieder-1 so habe ich nach genauer Prüfung meiner selbst ge- geburtStag; Sie können mich deshalb sehr verbinde», funden, daß ich a»ch nicht das für Fräulein Stern en ®te lümmtlich «eine Freunde sein wollten - fühlte, was ich fett meiner Umwandlung für Liebe würde mir Ihre Einwilligung znr großen Ehre I hatte. Es war nur eine süße Gewohnheit, die mich "urechoen!' «Tag für Tag zu ihr hiutrieb. Freilich hielt ich e»

.Di- H-neu verbeugten sich alle bejahend, und so für Pflicht, ihr meine Hand anzntrageu; sie wußte ba"e der flotte Affeffor sie aCe uuf seiner Seite.laber vollkommen frei über die ihrige verfügen können; Auch da» Mahl war aus feine besondere Bestellung auch nicht einmal der Schein eines physischen oder M?ÄO»6BelS5tt8;r5ie nicht minder die Tafel fich im I moralischen Zwanges durste aus ihr lasteu. Ich be- schönsten Blumenschmuck zeigte. ES war nichts der-1 schloß deshalb, den Bubenhof, ans den ich ohnehin säumt, um da» Fest zu einem recht angenehmen zn Verschreibung befitze, zu einem Preise anzukaufen, möget!. In der That störte eS auch kein Mißtou. I welcher Herr» Eteru zu einem völlig unabhängigen ©tanifle trab scherzhafte Toaste folgten einander; ja Manu macht, und seiner liebenswürdigen Tochter in der Festgeber hielt sogar eine humoristische Rede, Ansehung der Wahl ihres künftige» Lebensgefährte» °« er feine Wiedergeburt auf das ergötzlichste «volle Freiheit gestattete. Ich habe Ihr nunnach, feierte. Die Gläser klangen und als der Champagner dem der Kans eine volle Thatsache geworden blo» nA "klangen frische Burschenlieder kurz, der I auseinander gesetzt, und ihr für den Fall, daß sie fich gattfreie, lustige Assessor von Steinberg hatte alle«für mich entscheiden wolle, meine Hand angebote». Herzen gewonnen. «Sie verwarf diesen Vorschlag ober ohne mich im

.Und als er nun mit seinem Freund nach Buben-1 mindesten zu kränke», und zwar mit einer Auftichtigkeit, das ansbrecheu wollte, umringten sie ihn und eS I die mich über alles rührte. Ein so reines, unschuldige» schüttelten ihm sogar diejenigen versöhnt die Hände,!Wese» kau» nur beglücken, wünscht aber auch beglückt welche vorher in nicht sehr freundlicher Weise von«zu werden--das konnte ich ober nicht. Ich habe

ihm gesprochen hatten. Diese günstige Stimmung I ihre und meine Freiheit" fuhr er mtt wahrer Ge- wurde noch besonder» dadurch befestigt, daß der Gast-1 ungthnnng nnd leuchtenden Augen fort .nicht zu ü*ver vor feinem Aufbruch die Tafel noch reichlich «teuer erkauft; nebenbei aber auch einem ewig teure» mtt Flaschen bestellen ließ; wa» den Gästen die l Freund, der mir ein so großer Wohlthäter ward, e» noch hatten zu dem Bewußtsein verhalf, daß «freie Bahn gebrochen!'

fie auch ohne ihn auf seine Gesundheit trinken könnten. I Damit entzog er ihm feinen Arm und zog ihn__

-Hb«» Sie, Frenud Luca»'fing der Affeffor! ihm den Brnderknß gebend tiefbewegt an seine an, al» fie Arm in Arm die Stadt hinter fich hatten, I Brust; während sein Gefährte diese ftenndschaftliche Sie haben mir nicht allein, al» Sie mich durch! Zärtlichkeit nur in stiller Rührung erwidern konnte. Ihren aufrichtigen Vorhalt zvm andern Menschen« ,<Dn, grennb* nahm er feine Stehe »ieber auf machten, einen großen Dienst erwiesen; Sie bewahrten I, Du bist nun der Glückliche, bem ihr reine», süße» wich auch, dnrch Ihre Bedenken gegen die Frei-ß Herz gehört. Ihr seid für einander geschaffen--

eit in rätst' entner iO M-

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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. - _____________Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

Btion 2 M., bei allen^ostämten^^M^ 25 Pfg«ä Marburg, sowie die Annoncen-Bureaux von H?asenstein und Vogler

8*H8w £'8^Ä7 Donnerstag, 17. September 1891. Jahrgang.

----------yTa^yeuamenm^ote Zeile --i> Pfg. ___________r__Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».

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Berlin, 16. Sept. Die Börse hat fich gestern durch die Nachricht, englische Truppen seien auf der Insel Mytilene ausgeschifft worden und hätten die kleine Festung Sigri besetzt, in Schrecken jagen lassen. Wir haben die unwahrschein­liche Nachricht übergangen und mittlerweile hat sich bereits herausgestellt, daß an derselben kein wahres Wort ist. Die Engländer werden fich hüten, durch eine solche Festsetzung im Aegäische» Meere Rußland eferb« geradezu zum Kriege herauszufordern. Immerhin führt ihre Presse hinsichtlich der Dardanellen eine