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und den Betrieb der Provinzial- und KreiSverwaltung zu überlasien, oder den Bau Privatgesellschaften anheim zu stelle». Zu deu Mitteln, mit welchen der Handel und Verkehr durch zahlreiche Eisenbahn« bauten rc. gehoben werden soll, wird auch die An­lage von solchen Nebenbahnen nach allen Richtungen hingehören. Major von Wißmann, der bereits in Deutsch-Ostafrika angekommen ist, wird noch im Verlaufe dieses MonatS mit seinem Dampfer nach dem Biktoria-See aufbrechen. Wenn auf deur Marsche und am See alles klappt, wird der Dawpfer in etwa sechs Monaten auf den Wellen des afrikanischen Binnenmeeres schwimmen können. Der General­gouverneur von Soden teilt mit, daß die Meldungen von Kämpfen, welche Dr. Peters auf seinem Marsche zum Kilimandjaro-Gebirge zu bestehen gehabt haben lallte, ganz unbegründet sind. An der deutschen ostafrikanischen Küste wird eine etwa 300 Kilometer lange Telegraphenlinie errichtet werden. Von der Expedition Zintgraff im Hinterlande von Kamerun dringt da- neueste .Deutsche Kolonial« blett folgende Nachrichten: Nach einer Meldung des Dr. Zintgraff von der Barombi-Station (am Elefanten-See) find der Rittmeister Frhr. v. Gem­mingen, sowie der Leutnant Hutter am 25. Juni wohlbehalten aus der genannten Station eingetroffen. Leutnant Hutter hat am 28. Juni den Marsch nach der Miyimbi-Station in Begleitung von 40 Balis, 20 BonyangS und 30 Weileuten angetrcten, um in Miyirnbi zunächst auf eine größere Anzahl von Balis zu warten, die ihn noch Baltburg bringen sollen. Mit den Vorarbeiten zu dem geplanten Wegebau ist bereits begonnen. Außer der Balistatton sollen für denselben drei Stationen, Miyimbt, Dikunni und Barombi, angelegt, bezw. unterhalten werden, so daß von Barombi aus die Strecke Mungo - Barombi« Dikunni, von $ thront aus die Strecke Dikunni« Miyimbi und von Miyimbi aus die Strecke Mtyimbi - Bali in Angriff genommen wird. Das .Milit. Wochen bl." schreibt: Das gegenwärtige Flotteumaterial bedarf einer namhaften Auf« frilchung, um auch nur den defensiven Aufgabe», die es erfüllen soll, gewachsen zu sein. Seit Jahr und Tag werden diesbezügliche Projekte beraten; man spricht von Anschaffung zweier Schlachtschiffe und mehrerer Kreuzer, ohne daß es bis j-tzt wohl in Folge der finanziellen Bedenken zu einem definitiven Entschluß gekommen wäre, und wollen wir daher das Bauprojekt vorläufig nicht näher be­sprechen. Dagegen dürfte der Bau einer schnell- fahrenden Kaiserlichen Jacht, um welche fich deutsche

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wachsam und stark tote bisher; weder Volk, noch Fürsten verlangen nach einem neuen glorreichen Tage von Sedan. Aber muß es sein, nun, dann wird es auch sein, indessen so sehr eilig ist die Sache nicht.

deu kristallklaren Seen, den fich öffnende» Thälern und Schlachten, an all dem stets wechselnde» Bilderreich« tum einer modernen Bergbahn, der ihren lebhaften Geist mit immer neuen Vorstellungen nnb Ideen erfüllte nnb begriff nicht, tote man während einer solchen Reise die»Times* lesen könne, dieses ungeheuere Jonrual mst den kleinen Buchstaben! Wenn sie jetzt noch hätte wähle» können zwischen der Praxis aut der Reise nnb bet Semütsfrische, bet lebhaften Empfänglichkeit für bte Wunder bet schönen GotteSwelt, so hätte fie trotz dien Ungemachs doch roteber das letztere gewählt.

Da heute die schützende Hand der Vorsehung über Frau Edlar auSgebreitet zu sein schien, so kam fie ohne weitere Zwischenfälle in deu Abendstunde» glücklich au der Brenuerbahn in F.... an, wo fie in einem behäbigen, anspruchslosen Gasthaus, ohne befrackte Kellner abstieg. Warnm hätte fie das nicht thuu solle«? Wer konnte dem anheimelnden, sauberen HauS ausehen, daß es ihr so böse Gemüts sturme bringen würde? Ahnungslos und zu« Umfallen müde trat fie ein.

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Der nächste Tag wat ein Sonntag, de» Fran Mathilde nicht zur Reise benutzen wollte. Ihrer Gewohnheit gemäß, stand fie ziemlich zeitig ans and ging nach einem kleinen Holzoorbav bet in einem vor icm Gasthaus befindliche« Garten stand. Man konnte von hier ans einen guten Teil deS sanberen, kleinen Städtchens übersehen, das aber jetzt »och in sonn­täglicher Ruhe und Stille vor ihr lag, Rings am den Ott Hern« standen hohe znm Teil bewachsene, znm Teil kahle, rotbraune Gipfel, in ihrer Höhe da und dort schon mst Schnee bedeckt. Eine erfrischende und kräftige Lust umfing fie, während fie fich an dem einfachen nnd derbe» Frückstück labte. Sie fühlte ich einsam nnd gedrückt. Es war da» erste Mal, daß fie fich so wett von za Haase entfernt, so mitten unter wildfremden Menschen befand; fie hätte fich

Dort nehmen Sie die Brenuerbahn nnd fahre» übet Padua und Bologna nach Storni"

Das sagte der Maua mit einer Miene, als ob es fich um eine Spazierfahrt von einer Viertelstunde gehandelt hätte. Frau Mathilde seufzte tief auf. Sie verzweifelte daran, jemals nachRom" zu kommen und wünschte innerlich, daß von all den Wegen, die nach Rom führten, doch anch einer nach München führen möchte. Ihr kleines, hübsches Hans in der Au erschien ihr jetzt schon wie ein glücklich zn preisendes Bueu Retiro, als ein Paradies inmitten all dieser schrecklichen Nowadenwirtschaft der Reisewelt. Und dabei trug fie der dahin rasende Zug von Minute zu Minute immer weiter weg vom Ziele ihrer Reise tu eine Gegend, in die fie gar nicht wollte I 68 wat fürchterlich, es wat auch dumm. Ach, wie recht erschieu ihr jetzt der Ausspruch deS Ovkels Sarueu, demzufolge e« ein Uufiuu fei, fein Gut wegzngeben, um die Güter anderer Leute zu besehen! Oder wat sie eS nut, die an all diesem Ungemach schuld war? Verstand sie das Reisen nur nicht? Dem ihr gegenübetfitzeudeu Engländer, der fich wieder in seineTimes" eiugewickelt zu haben schien, passterten solche Sachen gewiß nicht, nnb ihre Konsine Jesfie hatte auch nichts davon geschrieben, daß die Weltso" wäre. Also fie selbst wäre schuld? Fran Mathilde hätte keine Fran sein müssen, wenn fie fich gege n diese fatale Erkenntnis gewehrt hätte so gut fie konnte. Das Bewußtsein eigener Schuld war ihr, wie ihrem ganzen Geschlecht nnettrSgltch. Sie verlor fich in philosophischen Grübeleien über die Erziehung btt deutschen Mädchen im allgemeinen und übet ihre Erziehung im besonderen nnb eS gelang ihr dadurch wirklich, sich wieder lammrein von ihrer Schuld zu waschen.

Infolge dessen wurde fie auch wieder »eiteren Sinnes und gennßfähig; fie freute sich an deu immer malerischer und vUd-romautischer werdenden Berg- formen, an den feinen Farbenuntetschieden zwischen den Thalgtüuden, Mittelgebirge nnb Hochgebirge, au den tofenben Wasserfällen, ben schwindelnden Brücke»,

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deren der Herzog Ernst die dirrjührigen thürin­gischen Manöver nicht besucht, sei lediglich darin zu suchen, daß dem Herzoge das Besteigen eines Pferdes schwer wird und er daher die Manöver im Wagen niitmachen wüßte. Wie grundlos die Mitteilungen über eine Verstimmung die zwischen dem Kaiser und dem Herzoge bestehen solle, waren, beweist die That- fache, daß der Monarch eine Einladung zu der Jagd des Herzogs in Tirol für den November angenommen hat. DerReichsanzeiger" veröffentlicht aufgrund des Gesetzes bett, de» Schutz von Gebrauchs­mustern eine kaiserliche Verordnung, enthaltend Bestimmungen über die Anmeldung von Gebrauchs- munern. Der bekannte nationalliberale Abg. Oechelhäuser nimmt in einem, mit seiner vollen Namensunterschrift versehenen Zeitungsartikel zu den Getreidezöllen Stellung. Der Artikel erregt wegen seiner Bestimmtheit viel Aufsehen und wir geben deshalb das Resultat der Ausführungen wieder. Herr Oechelhäuser sagt:Die beabsichtigten Herabsetzungen der Eisenbahnfrachten für Getreide sind nur ein Tropfen auf einen heißen Siem. Die sofortige Suspendierung der Getreidezölle ist im Interesse der Arbeiter, wie Arbeitgeber eine unabweiSliche Forderung. Das Ausweichen der Reichtrrgieruug vor deren Lösung wirkt um so peinlicher, wenn man gleichzeitig nicht daS mindeste Entgegenkommen auf sonstigen Gebieten der BolkSernährung bemerkt, insbesondere der Auf­hebung der gegen die amerikanischen Einfuhren von Fleisch 20. gerichteten Verbote, welche doch wahrhaftig nicht auSschließt, daß die erforderlichen sanitären Maßregeln getroffen werden.* Die Russen sind unermüdlich in der Erfindung von Vorschlägen, durch welche Deutschland geärgert werden soll. Ein Blatt empfiehlt jetzt einen Ausfuhrzoll auf Hühnereier, die in vielen Millionen jährlich auS Rußland nach Deutschland ausgeführt würden. Der russischen Finanzminister ist heute in großer Geldverlegenheit. Frißt in der Not der Teufel Fliegen, warum soll der Leiter der rusfischen Finanzen nicht auch einen Ausfuhrzoll auf Hühnereier erheben? Als ganz zweifellos gilt es, daß auch dem nächsten preußischen Landtage ein Gesetz über die Erweiterung deS Sekundärbahnnetzes zugehen wird. Neuer­dings will man auch wissen, daß im ArbeitSministerium auch Beratungen über die Schaffung von Tertiär­bahnen stattfinden. Wie eS heißt, befinden fich alle diese Dinge noch im ersten Stadium bet Vorbe­ratungen, und es wird namentlich bet in Betracht kommende Kostenpunkt erwogen. Man beschäftigt sich mit der Frage, ob eS vorteilhafter sei, den Bau

Angesichts der Le-artfeier

wird die europäilche Sage vielfach eingehenden Er­örterungen unterzogen, und die Urteile lauten meist dahin, daß zu irgend welchen direkten Besorgnissen em Anlaß heute nicht vorhanden ist, wenn fich die Verhältnisse im allgemeinen auch etwas weniger günstig gestaltet haben. Die Ursache davon sind bie Panslavistentreibereien in Rußland und die deutschfeindliche Agitation in Frankreich. Die End- fcheidunz über Krieg und Frieden in Europa ruht heute beim Zaren, und man kann trotz aller kriegs- luftigen Elemente in Petersburg und Pari- ruhig annehmen, daß dieser sich zehnmal besinnen wird, bevor et einmal den Krieg erklärt. Daß auch ge­wisse diplomatische Vertreter deS Zarenreiches, nicht etwa bloS die säbelrasselnden rusfischen Generale, recht kriegslustig sinh, geht aus dem Verhalten des russischen Botschafter- von Mohrcnheim in Paris hervor, der bet allen ihm dargebrachten Ovationen, nnd hieran ist kein Mangel, die Franzosen in ihrer Auffenduselei, und damit auch indirekt in ihren Kriegsplänen, bestärkt. Selbst die Parlamenis- »itglieder find von dem Revanchefieber bereits er­griffe», und beginnen in Wort und Schrift versteckte Andeutungen zu machen, welche auf die Revanche

Li« Nachrttf.

Ich möchte einen Kranz Dir winden, Wie er dem Ehrenmann gebührt, Ter, eine etoge Ruh zu finden, Dem Erdenleben ward entführt.

Es gingen mehr als 50 Jahre Dir, Brehm, in treustem Dienste hin. Als längst schon bleichten Deine Haare, Kam Dir das Scheiden in den Sinn.

Schon frühe toegm guter Gaben Nahm man Dich in den Dienst der Post. Jung sahst Du hin noch Boten traben Mit Klang des Posthorns hoch zu Roß.

Du sahst die roten Diligencen, Du schriebst des PaflagiereS Schein, Sahst, tote beladen mit dem Ranzen Gr stieg in Wagens Fond hinein.

s Nachdruck verboten.!

In Freiheit dressiert.

Eine Reifenovelle von Woldemar Urbon.

(Fortsetzung.)

Fra» Mathilde schüttelte verdutzt bas Köpfchen. Bar es möglich, daß e8 auf bet Wett zwei so himmelweit verschiedene Menschen gab, wie z. B. fie ttb dieser Herr aus Alteuglaud? War eS möglich, baß ein Mensch inmitten all dieses aufregenden Trubels eise solche fischblüttge Ruhe bewahren konnte S Sie betrachtete deu Manu mit riestgem Respekt.

Der Zug wat fchou etwa eine Stunde oder noch taget im Gehe», als der Kondukteur tu deu Wagen riattat, um die Billets zu kontiolliereu. Der Mau» sprach schlecht Deutsch nnb Fran Mathilde mußte *e$r erraten, als fie verstand. Indessen wies fie ihr Met ruhig vor, als er zu ihr kam.

»Dieses Billet bient nicht, Madame*, sagte bet «oudukteur plötzlich nnb gab ihr ben Schein zurück.

»Warum nicht, mein fiert?* fragte fie erschrocken.

»Nach Wie»!*

. »So ist eS, Madame 1 Sie find wahrscheinlich zu stütz eingeft legen nnb haben infolge dessen den falschen 9®g erwischt. Der Zug nach Mailand stand auf tat dritten GelelS nnb fuhr fünf Minuten später ab.

»Aber nm8 Himmels willen, mein Herr, was soll 4 denn nun machen? Ich will ja nach Rom!*

Der EuglSnbet sah mit seinen ruhigen, grauen tagen über seine Brille hinweg in daS Gesicht bet Ofgeregten, hübschen Frau Mathilde.

»Hab' Sie Geduld, Ma'am?, rS führe» alle Wege bach Rom.*

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schreibt dieNordd. Allg Zig.:Der Besuch uu- seres Kaiser- bei feinem hohen Verbündeten ist an erster Stelle eine Erwiderung der im vorigen Jahre unserem Allerhöchsten Herren und der ganze» Armee erwiesene Ehre der Anwesenheit des österreichischen Monarchen bei den Manöver» in Schlesien. Freudig bewegten Herzens empfing damals die Bevölkerung der Landesteile, in welchen das kriegerische Schau­spiel fich vollzog, den erhabenen Souverän, und bet Willkomwensruf, bet dem erlauchten Herrscher au8 den Reihen ber Einwohnerschaft entgegentönte, war der Wirberhall der begeisterungsvollen Stimmung, welche bas ganze deutsche Volk erfüllte. Aber noch einem anderen Zweck dient unverkennbar die Teil­nahme unsere- kaiserlichen Herren, an jenen Waffen- übungen des österreichisch-ungarischen Heeres. In ernster Arbeit den Pflichten ihres Herrscherberufes nachkommend, durchdrungen von dem Streben, mit scharfem Auge darüber zu wachen, daß das Rüstzeug des Heeres seine Schärfe bewahre, und die Bürg­schaft dafür biete, daß seine Verwendbarkeit an keiner Stelle in Frage steht, unterziehen sich die beiden Herrscher den Anstrengungen des Dienstes um sich selbst ein llittil darüber zu bilden, ob die Truppen auf der Höhe der Anforderungen de» Tage- stehen. Alle äußere Prunkentfaltung, alles Schaugepränge vermeidend, und nur auf Kern und Wesen ber sich unter ihren Augen abspielenden Bilder de- Krieges achtend, bethätigen beide Monarchen aufs Neue da­mit den Ernst und bas Gewicht, welche sie auf die Festigung und Stärkung ihres Bündnisse- lege», al» dessen vornehmster Zweck ihnen die Pflege und Sichet- ftellung des europäischen Friedens gilt*

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mit jemandem bespreche», mit einem Gleichgesinnte» plaudern nnb unterhalte» mögen nnb da hierzu niemand vorhanden zu sein schien, so fühlte fie fich eben verlasse» und wehmütig gestimmt. Die Erlebnisse btt letzte» Tage, bte Strapazen bet Reise nnb bte ihr zunächst bevorstehende» Besorgungen, ihre ganze Sitnatlou hatte durchaus nichts VeitraueueuweckeudeS für fie, fo mutterseelenallein unter total unbekannten Mensche» fing daS Heimweh an, fich bet ihr eiuznstellen. Ihre Koffer waten tu Rom, ihre Freunde und Bekannte» tu München nnb fie saß mit ihren paar Siebenfache» in Tirol. WaS sollte benn das noch werden?

Da trat noch ein Herr in ben Garten und gleich darauf tu baS HolzhäuSchen, wo der Wirt den Früh- stücksttfch für seine Gäste eingerichtet hatte. Er wat ein außerordentlich starker Manu von etwa zwei Zentner, mit brettern, etwas gebeugtem Rücken nnb einem runde» Kalabreser auf dem Kopse. (Fortsetzung folgt)

Werheff. Zeitung nebst Amtlichem Lreisbtatt föt die Kreise Marburg und Kirchhain sowie Mttstriertcm Sovntagsbtatt werden von Men Postanstalten, Landbriefträgern und ber Expedition unseres Blattes (Marburg, Markt 21) fortwährend entgegengenommen.

Deutsches Reich.

Berlin, 3. August. Kaiser Wilhelm traf am Mittwoch Morgen von Potsdam in Berlin ein und fuhr sofort in das Manöverterrain de- preußischen Gardrkorps bei Jüterbogk, von einer von nah und fern zusammengeströmten Menschenmenge mit lautem Jubel begrüßt. Der Kaiser verfolgte den ganzen Verlauf der Hebung und hielt zum Schluß eine Kritik ab. Im Laufe des Nachmittag- traf der Monarch wieder in Berlin ein und speiste im dortigen Schlosse zusammen mit ber Kaiserin. Abends um 6*/i Uhr erfolgte die Abreise zu den großen Manöver» nach Oesterreich. Aus gut unterrichteter Quelle erfährt dieNordd. Allg. Ztg.", die Ursache, wegen

Marburg,

Freitag, 4. September 1891

weder Maß noch Ziel nunmehr kennen, so liegt das b<i tn ihrem Charakter. Deutschland ist auf der Hut,

a nrti »,10=11 tyua nach Wien. loO*

ar»J abzielen. Ueberraschen kann da» nicht. An der ,Huld des Zaren" haben fich die Franzosen in ihren

_ »«ber dieser nicht, mein fiert', erwiderte Fran talar ziemlich heftig.

»Doch, Ma'arne! Such dieser führt nach Rom. tatr Sie mußt' diese Sttecke verlasse» i» F....

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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, iowie die Annoncen-Bnreaux von Haasenstein nnb Bögler in Frankfurt a.M., Caffel, Magdeburg u-Wieu; Rudolf XXVL Stoffe in Frankfurt a. M-, Berlin, München u. Köln; G. L. AAVL Daube u. Co. in Frankfutt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marvurg und Kirchhain. Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.