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ßargevto Aldea' und aller anderen Torpedoboote.
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freundliche Wohnung für ö Dame oder Herrst zu mrethen. Ratz, ist der (3421
aus mitangesehe» und erzählte ihn dem Güter- aufseher Endres in Maurach. Dieser setzte ungesäumt die Gendarmerie in Kenntnis; In der Wohnung des Herrn Koppay, dem Hause de« Herrn Spital Verwalters LezkuS, wurde« die drei Engel gesunde und Herr Koppay daraufhin im AmtSgesävgniS, dem sogenannten »Hotel Schmitt", untergebracht, da man ihn anfänglich für einen Hochstapler hielt. Nachdem anderen Tag» seine wirklichen Personalien festgeftellt waren, so wurde er gegen Bürgschaft entlaffen. Auf eine weitere Entwickelung der Sache darf man gespannt sein." Wir geben diese Mitteilung, für welche wir dem „Volk' die Verantwortung überlassen müssen, wieder, um eine Aufklärung über de« Vorfall, der wohl geeignet wäre, großes Aufsehen hervorzurufen, so schnell als möglich zu veranlassen.
— Auf verschiedene Geschäftszweige in Berlin übt zur Zeit der — Bart des Kaisers einen bedeutenden Einfluß auS. In den größeren Bllder- Kolportagehandlungen herrscht eine gewiße Aufregung, da die Händler die alten Katserporträts
zweier Börsengruppen darstellt, deflen Entscheidung von der größeren oder geringeren finanziellen Leistungsfähigkeit der einen oder andern Gruppe abhängen wird. Wie zu ftühern Zeiten die Stärke der Baissepartei an de« Börsen die Getreidepreise au eine in den Berhältniffen nicht gerechtfertigte Tiefe hinabdrückte, so hat jetzt die einstweilen siegreich gebliebene Hauffepartei den Preis übermäßig in die Höhe geschraubt. Auf wie lange, steht dahin. Die Landwirtschaft, die von der Börsentreiberei so oft geschädigt worden ist, wird diesmal den Vorteil von den Sünden ihrer gewohnhettSmäßigen Feinde haben. Auf wie lange, das steht dahin. Es ist heute, wo die Erntearbeiten zur Neige gehen und das erste heimische Korn bereits zu Marfte kommt, geboten, sich über Bedarf und Vorrat der Wirklichkeit — im Gegensatz zu den Hoffnungen und Bestrebungen der Börsenparteien — Rechenschaft zu geben. Deutschland verbraucht nach Abrechnung deS Saatgutes jährlich 5 500 000 Tonnen. Wenn die im „Reichsanzeiger" unlängst veröffentlichte Erntestatistik auch nur annähernd richtig ist und wenn daS übrige Deutschland keine schlechtere Ernte macht als Preußen, so kann mit aller Bestimmtheit gesagt werden, daß heute weit mehr Roggen in Deutschland lagert, al» in einem Jahre aufgezehrt werden kann. Der „ReichS- anzeiger" berechnet ' für Winterroggen 82 Prozent einer Mittelernte, die zu 1313 Kilogramm für den Hektar angenommen wird. Die Anbaufläche für Roggen beträgt in Deutschland annähernd 6 Millionen Hektar. Darnach wären in Deutschland weit über 6 Millionen Tonnen Roggen gewachsen. Da der verbrauch schwerlich 5V« Mill, ausmacht, verbliebe eine halbe Million Tonnen als Saatgut, was mehr als reichlich genügen würde, und e» hätte zur BolkS- ernährung gar keiner Einfuhr fremden Roggens bedurft. Der Durchschnitt der Roggeneinfuhr ist 600000 Tonnen. Im Jahre 1887, das annähernd die gleiche Ernte hatte wie 1891, betrug sie sogar nicht ganz 350 000 Tonnen. Nun ist den Ruffen der Zweck ihres Ausfuhrverbots, so plump und durch- ichtig er auch war, wirklich geglückt. Das Ausland, insbesondere Deutschland, hat sich schrecken lassen und in Rußland unsinnige Mengen Roggen zu Schwindelpreisen gekauft, die jetzt in Deutschland lagern und chren drückenden Einfluß aus den Preis des heimischen Roggens sehr bald fühlbar machen werden. Nimmt man auch an, daß die alten Vorräte so gut wie aufgebracht sind, so wird sich doch mit Sicherheit sagen lassen, daß eine Einfuhr von
Preistreiberei der letzten Zett der Zoll gar keine Rolle gespielt hat, daß bei Aufhebung der Zölle der Preis höchst wahrscheinlich nicht im mindesten fich ander» gestellt hätte, läßt sich zwar mathematisch nicht beweisen, aber mit größter Gewißheit annehmen. ES hat sich noch bei allen Zollerhöhungen gezeigt, daß der Preis von ihnen nicht beeinflußt wurde. 2r ist sogar regelmäßig nach allen Erhöhungen heruntergegangen. Wenn nun, obgleich Deutschland über und über mit Roggen versorgt ist, die Preise gleichwohl auf ihrer Höhe bleiben, so möge man nicht die Zölle, die daran unbeteiligt sind, anklagen, sondern den einzigen Schuldige«: die Börsenspekulation, als die modernste Erscheinung deS Kornwuchers. ES wäre sebr dankenswert, wenn von amtlicher Sette eine Statistik über die Menge der Roggen- einfuhr nach Deutschland in dem laufenden und nächsten Monat veröffentlicht würde, und zwar zugleich mit dem di- dahin sicher zu ermütelnde« Ernte-Ergebnis. Dann würden die Klagen über den Mangel an Brodftucht bald verstummen. Biel- leicht würden auch die Preistreiber an den Börsen anderen Sinnes werde».
„mit dem Schnurrbart" nicht mehr abnehmen wolle«. Auch die Gypsfigurenfabrikante« sehen fich zur Herstellung neuer Modelle veranlaßt. Eine gleiche Belebung übt der Bart des Kaisers auf die Xylo- graphie und die Photographie aus. Daneben laufen noch zahlreiche andere Geschäftszweige, die auS dem großen Ereignis Profit schlagen wollen.
— In Betreff der mehrfach erwähnte« Vorgänge in dem Westfälische« Dorfe Spenge, bei denen es zu einer heftigen Prügelei zwischen den Bauern und den Sozialdemokraten ans Bielefeld kam, veröffentlicht jetzt der Pastor Jskraut in der „Köln. Volksztg." eine längere Darlegung. ES geht daraus xrvor, daß daS gleichzeitig mit der Sozialdemokraten- rersammlung stattgehabte Missionsfest nicht als Segenkundgebung gegen die Sozialdemokraten, sondern chon lange vor deren Versammlung geplant war; daß ferner die den Sozialdemokraten seitens der Bauern verabreichten Hiebe einfach Notwehr waren, die Sozialdemokraten ihrer Wuth über ihre vereitelte Agitation zuerst durch Handgreiflichkeiten Ausdruck gegeben hatten.
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>00 000 Tonnen den wirklichen Bedarf Deutschlands fürs nächste Jahr mehr als gedeckt hätte. Allem Anscheine nach erreichen aber die Kauft, welche Teutschland seit vier Woche« im AuSlande gemacht bot, daS mehrfache dieser Summe. Daß bei der
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Das Kapitel der hohen Lebensmittelpreise und der Meinungsaustausch über die Ursachen derselben steht selbstverständlich fortgesetzt im Vordergründe allgemeinsten JntereffeS. Namentlich ist die« hinsichtlich des Roggenpreise» der Fall. Zur Teuerung es letzteren führt die „C. Ztg." folgendes auS: Sein mit den Berhältniffen Vertrauter kann ernst- satt bezweifeln, daß die Auftreibung de» Roggenpreises auf die jetzige Höhe in den Berhältniffen nicht begründet ist, fich vielmehr als ein Kamps
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DC* »Unsere geschätzten Leserinnen finden in unserer heutigen Beilage auS der Feder des „Ver- aflers deS .Buchs der Mutter", Herrn Dr. med. A. Kühner die wichtigsten „Regeln und Belehrungen „über die PM deS Kindes". Wir wollen nicht unterlassen, hierauf ouimerkiam zu machen.'
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Mark gytbe ihr aus Jquique vom 29. d. M. zugegangene Xpcsche: Nach der Landung bei Valparaiso ge« j^nintn die Kongressisten zwei Schlachten und zwar ti Concou am 22. und bet Placilla am 28. d. M. Conco« verlor der Feind 1500 Tote und Beredete und ebensoviel Gefangene, 14 Kanonen, (000 Gewehre, drei Mitrailleusen und viel Mu- ition. Placilla büßte der Feind seine ganze ntmtg [rtiUerie ein, 3000 Mann wurden gefangen genommen, unm- zgch dem Einrücken in Valparaiso bemächtigten sich "wen je Kongreßtruppen der Schiffe „Almirante Lynch', Keren «argento Aldea' und aller anderen Torvedoboote.
— (Ein Berliner Professor als Dieb verhaftet.) sfische rtti dieser Ueberschrift bringt die Stöcker'sche Zeitung e-Re- W Volk" folgende Mitteilung: „Die ehemalige Wallfahrtskirche in- Alt-Zirna und bei Ueberlingen rgt noch gar manche Schätze, welche den Kunst- »Haber entzücken, insbesondere sind darin wunder-
Washington, 30. Aug. Dem hiesigen Vertreter ' mit e kongreßvartei, Pedro Monti, ging folgende De- d« asche des Ministers Errazuriz aus Jquique vom Gäste g. d. M. zu: Unser Sieg ist ei» vollständiger. )er Kommandant giebt an, daß von den puppen BalmacedaS, deren Zahl 12000 Mann {trug, 3000 zu Gefangenen gemacht wurden; seine wze Artillerie ist erbeutet. Die Torpedoboote Pmirante Lynch' und „Almirante Condell' und le anderen Schiffe befinden fich in unseren Händen, icmia, Godoy, Banados und Biel flüchteten auf iswättige Schiffe. Unsere Verluste sind wenig erde« [Miet;.
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