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gleicht, ich.

höchst zweifelhafte Erleichterung der augenblicklichen Schwierigkeiten durch Aufgebeu des für unsere künftige Entwicklung erforderlichen Boden- erkaufe» würde«. Sie hat durch di« teilweise Ermäßigung der Ge- treideftachttarife und durch die ungeordnete Benutzung von Weizen für da-Soldatenbrot di« ersten Schritte auf dem Wege gethan, auf welchem rin Anwachsen des anormalen Zustande- in unseren Getretdepreis»

U.Sie uoch liebte? Sie rechueteu nicht mit der Zähigkeit meiner Gefühle, tin Lieben wie im Haffen. Darum bitte ich Sie: Vermeide» Sie es, meinen Weg abermals ,» kreuze». SS wäre vergebens. Nach langer Unrast habe ich ei»e» Berns gesnnde»,

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allen Postanstalten, Landbriefträgern und der Expedition unseres Blattes (Marburg, Markt 21) fortwährend entgegengenommen.

I 3m Leben und Sterben Dei» Viktor." I>ie irre», mein Herr", schrieb Jogeborg darauf, «wenn Ste anvehmeu, daß ich Ihnen de« Verlust «meine» treue» Freundes uoch jetzt Nachträge. ES «kann Sie aber kau« Wunder nehme», iocnn ich Be. i bevkeu trage vor der Begegnung mit einem Manne, I der zwetwcu mein Leben so verhängnisvoll gekreuzt. !«ich wiederhole: metue erste

fiel dem Wahn zum Opfer, daß Ste die Verheißungen, mtt Denen Sie wein Siuderher, be. thort, auch einlöfeu würden. Dann, als ich ruhig uud wunschlos geworden, griffen Sie noch einmal in

I mein Schicksal, neue, selige Hoffuuugeo erweckend uud doch meiuem Herze» die furchtbarste Wunde schlagend. Uud schlimmer als alles: Sie bettogeu "ich. Sie tonnten mir ins Auge sehen, meine Lippen küffe», al» mein Liebling schon von Ihrer Hand gefallen war. Nie wird die Erinnerung au jeue« Morges tu mir verlöschen, da ich time wurde, daß ich nicht bloß de» Freund daß ich anch den Mann verloren, den ich lebenslang geliebt. Ich! wartete aus Ihr Komme», wie ei» z»m Tode Ber. Erteilter aus das Wort:Suade!" Doch Sie tarnen °ichti Sie überließe» mich der Verzweiflung. Dem Raube. der Lüge, der Verstellung fügten Sie das! Häßlichste am Manne die Feigheit hinzu. Nun, desto schneller vnrde ich gehellt, nnr war es eine I Kur, deren bitterer Nachgeschmack mir hente uoch auf» der Zunge steht. Hente noch, nach drei Jahren,! denke ich au Sie mit den Schauern, die ein ver> I derbenbringeader, unheilvoller Dämon uns ein flößt. | eu meinten wich zn kennen rmd setzten voran», daß!

s>nL^!^!!.^«e Liebhaber hatten sich eingefnnden, nm das Hänschen des Fränlein von Weltin zn taufen. Stan(| etaen hatte die Neugierde getrieben. Viele «^eu deu Wunsch der Fränlein», sich deS liegenden Besitze» bllldmögltchst zu entäußern, anSbeuten zu S" Äb?tea «»«Ulehmbare Preise. Jugeborg 4 J Versprechungen, ftnchtlose Unter.

Handlungen hingehalten und ihre Abreise verzögerte sich trotz thrar peinlichen Ungeduld von Woche zn «volye. |

Endlich trat ei» alter, »euzugezogeuer Herr als Scmser a»f. Das stille, saubere Häuschen sagte ihm a»L»ehmrnd g» und leicht wurde man hmrdelSeius.

I Schichten der Bevölkerung verhindert werden soll. I Da» Reichsbankdirektorium hat durch die Herauf. I setzung der Beleihungsgrenze für Getreide eine Maß. I regel ergriffen, welche der Regierung auf ihrem i Wege folgt. Von den verschiedensten Seiten werden «beachtenswerte Vorschläge zu weiterem Vorgehen aus Idem eiugeschlagenm Wege laut. So ist der Blick lauf da» (sogenannte) Berwendung-gesetz gelenkt und I die Ausdehnung der in demselben namhast gemachten I Verwendungszwecke auf Beihllsrn für Rotstand-fälle [in sachgemäße Anregung gebracht. Alle» da- sind Maßregeln und Vorschläge, welch« «in« Linderung einer eventuellen Notlage an den Stellen, wo fiel wirklich eintritt, in Aussicht nehmen. Ein rührige-1 Weiter- und Zusammenarbeiten aller beteiligten! Faktoren auf diesem Gebiete und in dieser Richtung! wird mit Sicherheit dahin führen, daß die äugen-1 blicklichen Schwierigkeiten überwunden werden, ohne! daß zu Mitteln gegriffen wird, welche zweischneidig I smd und viel mehr schaden könnte», al- ste zu! nutze» vermögen." Die Prob« auf die» Exemprl! wird in der Praxi- bald gemacht werden. |

oh, gleicht,

Graf Moltkes Werk über -en deutsch- frmtzöstsche« Krieg, welches derselbe kurz vor seinem Tode beendet hat, ist soeben erschiene«. I» der Einleitung deS Werkes

Wochenschau.

Kaiser Wilhelm hat seinen Aufenthalt in Kiel beendet und ist nach Potsdam zurückgekehrt mit der Kaiserin. Im Kieler Schlöffe hat unter Beisein deS Kaiser- eine große Galatafel zu Ehren be» Kaisers Franz Joseph von Oesterreich an dessen Geburtstag stattgefunden, auf welcher unser Kaiser die Gesundheit »seines guten Freunde- und treuen Verbündeten" au-brachte. Das am selben Tage in den Kieler Hafen eingelaufene deutsche Manöverge­schwader gab die Salutschüffe ab. Von seiner Knie- vrrletzung ist der Monarch völlig wiederhergestellt, er hat auch in Kiel schon wieder ein Pferd be- stiegen und einen längeren Ritt unternommen. An

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S« nächste» Morgeo erhieU Jugeborg fdgenben JJuJugeborg! D» hast mich zweimal z»rückge. «le». Ei» letzte» Mal noch nahe ich mich Dir. habe meinen Stolz niedergekämpst »nd mein U >» beide Hände genommen, dies Herz, das Dir solange ein Atemzug in meiner Brust. Nun <8e ich Dich: Spricht kein Funke der alten Liebe S'f mich? Kannst Du nicht vrrgeffen, was in ff® Augenblick der lleberellnng, da ich wir selbst gehörte, geschah? Di« ganze Liebe eine» nn» fföeworen MännerherzenS, sollte sie nicht ersetzen »»w, wa» Dir meine Hand einst geraubt? Jugeborg, »tr daS Glück eines Menschenlebens so wenig, » «n er ohne Befinne» mstörst, nm eine längst 'N furchtbare Qualen gesühnte Schuld lebenslang "asrn? Sei barmherzig, Geliebte! Uebe die schönste

fc#tr»es »eich.

I Berlin, 22. August. Der Kaiser «nd die «Kaiserin haben gestern Abend Kiel verlaffen und -1 sich uoch Berlin begeben. Heute findet auf dem I Tempelhofer Felde daselbst die große Herbstparade «ES galt nnr noch, einige Formalitäten ,n erledige» I und Jugeborg war frei und konnte den Staub Rode», I Waldes für intmmer von ihren Füßen schütteln.

L 3» dieser Angelegenheit hatte ste heute den alte» I RechtSbetsta»d ihres Vaters aufgesucht. Hanna war I zu Han» geblieben und spielte aus dem schattige» I n8ter deu großen Nußbaum mtt weißem Sand«, l die ste in kleine, zierliche Formen preßte. Eie war I dabei ganz stillvergnügt und stötte ihre Wärterin I Marie nicht, die mtt gekreuzten Armen behaglich i» keinem bequemen Gartenseffel lehnte. Ermüdet von Iber Hausarbeit »nd Der Hitze DeS Tages, überließ fie I &em bieiz eines lockenden HalbschlummerS. «Erst langsam, Dann in immer schnellerem Tempo I nickte ihr Kops vornüber. Wohl machte fie noch et» I paarmal De» Versuch, Die Augen offen zn halten. lAber Die süße Lockung war für ihre phlegmatische, IDent Genuß zugeneigte Natur zu groß. Eie legte

Die breiten Arme auf Die Tischplatte nnD bettete Den Kopf, nm Den fich ein Nest bfinner, brauner Flechten schlang, schwer daraus. Bald verkündeten ihre regel« mäßigen Atemzüge, Daß Der Schlaf DaS geringe Maß ihrer seelischen Fähigketten mtt festen Banden gefeffett hatte.

Hanna» geschickte Finger waren iuDessen mit Der Anfertigung allerliebster Eaudtörtchen beschäftigt ge. wesen. Tante Jugeborg sollte ihre Kunstwerke sehen, kosten nnD loben. Aber wo blieb Tante Jugeborg? Mit Der Uuberechenbarkett kiuDltcher Laune fuhr Di- Schöpferin plötzlich mtt Den Händen über ihr müh, s seliges Werk Md zerstörte es in einem Augenblick. Dann blickte ste zerstreut und gelangweitt im Garte» umher, ffgte Die Sperlinge auf, Die fich mtt gesträubte» Feber» ta De» lockere» SanD Des Weges gewühlt^ bemerkte, Daß Marie eingeschlafeu, n»D machte eine» vergebliche» Versuch, fie zu wecken. Nur ei» Dumpfe» Grunze» entlockte fie Der selig Schlämmenden.

Ratlos stand Hanna neben ihr, vo» Zett zu Zett ihre Schulter schüttelnd und ungeduldig ihren Name«

~ ***** v,c ÄociuuociBng Illl ®en<ni

gt» Freundes, leise berührt sie seine Hand mtt ; gern Fingercheu.Aber nicht wahr, Mann, Den 8' SS? "achst Dn mir doch?* bittet fie mit ihrer e Stimme.

105, k «r stößt fie von fich nnD Dann reißt er fie plötzlich K ***"

% ja", mnrmett er,Du, Dul Dich liebt siel! 97»Lei» Spielzeug sollst D» haben!"

ubeh ubebö [457

angt Wie» L. Oll es ii [3785

J"111 die Expedition d. Blatte», "

^^onHaasenstein und Sogt«

Jahrgang.

______________________________________________________a. M., Berlin, Hannover, Pari».

^S°r «« Schuß abgefeuert!^EDaS^EntMen "der I SCbaiI^fe?^er@kt^^rJu $ I berühmte Stratege:So lange die Nationen Pariser bildeten dann noch Die in letzter Woche! nicht übel sind $ 9 / für ihn Die Zetten I ein gesondertes Dasein führe», wird es Streitigkeiten

ziemlich zahlreichen Fürstenbesuche. Die Könige von !___' ___________________16eben, welche nur mit den Waffe» geschlichtet werden

.Griechenland und Serbien, der Prinz von im Jntereffe der Menschheit ist zu

»ebfl Kreisblatt für -ie em paar russische Großfürsten hatten fich an der I Eine «ene KttN-aebttttg-er VrtttKillKen I^^ ba& die Kriege seltener werden, wie sie furcht»

Kreise Marbnrg Mt- Kirchhain sowie Seme eingrsunden, und die Pariser sonnten sich im! Regierung ;«r Kornwüfraae eLni^t w&

P° Mrgeiz der Fürsten, sondern die (Stimmungen i|oer Böller, das Unbehagen über innere Zustände; 'IdaS Treiben der Parteien, besonders ihrer Wort- 11 fllhrer, welche den Frieden gefährden. Leichter wird il«fL^Ifltn^toere ^"tschluß zum Krieg« vo» einer (I Versammlung gefaßt, in welcher Niemand die volle «Verantwortung trägt, al» von einem Einzelnen, wie Ihoch er auch gestellt sein möge, und öfter» wird Iman ein friedliebendes Staatsoberhaupt finden, al­leine Volksvertretung vo« Weifen! Die großen Kämpfe Ider neueren Zett find gegen Wunsch und Willen «der Regierenden entbrannt. Die Börse hat in «unseren Tagen eine« Einfluß gewonnen, welche bk «bewaffnete Macht für ihre Interessen ins Feld zu I rufen vermag. Mexiko und Egypten sind von «europäische« Heeren heimgesucht worden, auf die I Forderungen Der hohen Finanz zu liquidieren. «Weniger kommt e» heutzutage darauf an, ob etil Staat die Mittel besitzt, Krieg zu führe«, als daraus! ob seine Leitung stark genug ist, ihn zu verhindern.

«So hat dar geeinigte Deutschland seine Macht bisher Inut dazu gebraucht, den Frieden in Europa zu wahren^ leine schwache Regierung beim Nachbar aber ist die größte Kriegsgefahr. Au- solchen Berhältniffen ist auch der Krieg vo« 1870/71 hervorgegangen. Ein Napoleon auf dem Thron von Frankreich hatte seinen Anspruch durch politische und militärische Er. folge zu rechtfertigen. Nur eine Zeitlang befriedigte» die Siege der französischen Waffe« auf fernen Kriegs­schauplätzen, die Erfolge deS preußischen Heere- er» regten Eifersucht, sie erschienen al- Anmaßung, al- Herausforderung, und man verlangte Rache für Sadowa. Die liberale Strömung des Zeitalter- lehnte sich auf gegen die Alleinherrschaft de- Kaiser»/ er mußte Bewilligungen zugestehen, fein« Macht­stellung im Innern war geschwächt, und eines Tage- erfuhr die Nation aus dem Munde ihrer Vertreter, daß fie Den Krieg mit Deutschland wolle!"

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Tugend Des Weibe», großherziges Verzeihen! Eine eble Fran kann nicht zürnen, wo fie Rene fieht. Ich kenne meine Jugeborg zn genau, um nicht zu wissen, baß ihr Herz mir noch gehört nnD daß es fich nur

MLJ2Ü etn Tier häufte, habe ich arm«, unglückliche» Menschen geschenkt. Im Verein mtt einer gleichstrebenben Freundin habe ich ein Asyl für verlaffene, verzweifette kranke Frauen errichtet. Meine kleine Hanna ist Das KtnD einer solchen Unglücklichen, j Mein Leben hat Zweck nnD Ziel. Ich bin zufrieden, Si- wollen - glücklich. Nicht ein einzelner Mensch, nicht ein Tier soll mein Herz, meta Sinnen und Denken befitzen. Der Menschheit, Deren Weh A"1?grk°mtt,al» ^ "ich selbstisch in mich zurück. 8°8, h»D Da» ich erst begreifen gelernt in Gaffe» Md Mnkelu der Großstadt, Den Elende» dieser Wett soll meiue Kraft gewidmet sei». Und so schulde ich Ihnen, mein Herr, noch Dank, daß Sie wenn °".ch ohne e» zn wollen mtt Ihrer raschen That mir die Augen geöffnet haben. Und dieser Saal fei Ihnen zm» Schluß Dargebracht. Leben St« wohl! I Jugeborg von Weltin." I

K*"*S(EÄfüt * *** M-rdm, «rt mrwn. -

_______Illustriertes Sonntagsblatt. w

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sorm- uud zwm

»K »äeä s* Marburg,

L'zL «7 »*" Sonntag, 23. August 1891

(Fortsetzung.)

-ZS «uv®1 M fich an Der Thür. Ihm ist'S, als sei Der : stch «oben unter feinen Füßen fortgezogen, Da alle wffaungen mtt einem Schlage zerstört. Er thnt Schritt vorwärts, als wolle er etnDringen in w Hansl Sann aber lacht er höhnisch auf. GW «nrrnell er durch Die Zähne. .Soll fie M Dich htimuSweisen? «elüstet'S Dich Danach? - v°uua fieht erschrocken Die Veränderung im Gesicht

Arm. Marburg rmd Kirchhain sowie Seine eingesunden, und Die Pariser sonnten sich im! Regieriraa mr KararoUfraae Jürrstriertem Sormtagsblatt werden von Huldsonne vieler Majestäten und Hoheiten.!bringt die »Nordd. Allgem Ztg " in nachtalaenden

, D°! ü-bu»«-g-,«w.d--, w<lch,s M MaiÄu»" "5*1

bf* e"*i* »°>»d-ns höchstsXlitnuna ber

«wat, ist m Portsmouth angekommen und von den

>1 britischen Marinehörden und Geschwadern unter de« «üblichen Ehren empfangen. Es wird viel Pulver lund viel Champagner verknallt werden, auch dürfte le» an allerlei Trinksprüchen nicht fehlen, aber im «Ganzen hat dieser Besuch verzweifelt wenig zu be- für die französischen Gäste zu verspüren. Wenn di« I englischen Schiffsgeschütze wiedereinmal scharf schießen I sollten, so werden ja trotz aller heutigen Höflichkeiten «doch die Franzosen diejenigen sein, welche! Da» «weiß man in England ganz genau. Außerdem sind ! in England wieder einmal einige größere Stteiks ausge- I brachen. Die Gründe dafür find diesmal aber nicht! | höhere Lohnforderungen, sondern Lohnherabsetzungen. | In Belgien» Hauptstadt Brüssel tagt gegenwärtig «der internationale Sozialisten - Kongreß, auf welchem natürlich auch die Herren Bebel, Liebknecht und ihre Freunde anwesend find. Aber während ans Dem vorigen Kongresse in Pari» noch ein gewisser Schwung I In deu Verhandlungen, ein starke» Selbstbewußtseiu Mtrr den Kongreß-Mitgliedern zu konstatieren war, geht e» diesmal recht langwellig z«. Kleinliche Eifersüchteleien machen sich breit und von Würde ist in diesem! ! internationalen Arbeiterparlament wirklich nicht» zu! bewirke«. ES wird das auch vo« einem nicht ge-j ringen Teil der Anwesenden deutlich genug empfunden.! Herr Athana», wohlbestellter Räuberchef in der! Türkei bekanntlich, bereitet der türkischen Regierung! haushohen, schweren Aerger. Bor zwei Woche»! hatte er einen französischen Großgrundbesitzer aus | ber Gegend von Heraklea in sein Lager, dessen Be-, freiung dem Sultan 100 000 Franks kostete und nun ist schon wieder eilt Bahnbeamter, ein italienischer I Unterthan entführt, für welchen selbstverständlich

die große Berliner Herbstparade schließt sich der Manöverbesuch in Oesterreich-Ungarn.

Dir Hochflut von Nachrichten in der auswärtigen Politik, die auS Anlaß der Kronstädter Ereignisse Europa heimgesucht hatte, ist jetzt wieder etwas im SrrlMfen begriffen; blo» in Frankreich schwärmt man noch immer den Zaren an. DeS Zaren Bruder, der Großsürst AlexiS von Rußland, unbekannt durch Leistungen in seiner Eigenschaft als russischer Groß- Admiral, aber wohlbekannt durch seinen Deutschenhaß, wäre von den Franzosen auf seiner Reise nach Bichy beinahe abgeküßt worden, wenn er sich das! al» Prinz hätte gefallen lassen können. So haben! sich denn dir braven Bürger der ftanzöfischen Repu-1 bli! mit furchtbarem Hurrahgeschrei zufrieden geben | Essen. In Paris fanden verschiedene Versamm-1 bogen statt, in welchen dem Zaren Weihrauch ge« j streut und die gröbsten Schmähungen gegen Deutsch-1 losgelaffen wurden. Zum Schluß spräche«! ram die Pariser Anarchisten, die vom Zaren! natürlich nichts wissen wollen, in ihrem Sinne, «nb| bie Versammelten klopften sich dann gegenseitig t>ie| gaJen au». Auf den Hauptmacher dieser Ver-1

(Nachdruck verboten.) I

Zpiitlonttnersoitne. I

Novelle von Gertrude Franke. {