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die der des

Ju Freud' uud Leid geht die Zeit ihre» ge. mesieueu Gang. Ob sie flüchtig dahivzueileu oder mit Bleigewichte» au dru Füße» fchlepprud zu waudrlu scheine, tu ewigem Gleichmaß finit Stunde um Stunde, Tag um Tag, Jahr um Jahr hiuab tu das uueud« licht Meer der Bergaugeuheit. Uud Vie wir ihrer auch vergaßeu in trunkenem Glück oder in der Nacht des ttefsteu Leides, e8 kommt doch et» Tag, an dem wir uns bewußt werde», daß wir mit ihr vorwärts geschrillt», daß daS stürmische Glück sauster, aber auch der Schmerz linder geworden. Uud so heilt und glättet ihre weiche Haud au unserer Seele, dir alle», das diese erfahre», weit dahiuteu liegt wie eiu ferner Tram». Nur zuweileu hebt eiu Blitz der Er« inueruvg die Bergaugeuhell aus dem Dunkel hervor. Dam, jauchzt die Brust im Glück oder zittert t» Weh um das, was sie besessen oder verloren.

Jahre sind vergangen. Dar Fräulein vou Weltin ist nicht wieder in die Stadt znrückgekrhrt. Der alle Brenn und seine Gefährtin Hansen still und einsam n der kleinen Billa am Ende der Promenade.

Der Oberförster hat die Forst emporgebracht und gtll al» einer der vorzüglichsten Männer sei«» Fache».

Er ist ernst nnd streng, die blauen Augen blicken nn» bewegt und seit Jahren hat ihn Keiner froh gesehen. Wenn er einmal lächrll, so ist's, als wenn ein Winter« sonnenstrahl flüchtig über die tote Erde huscht. Durch das volle Haar uud deu bloudeu Bart zteheu sich schon einzelne Silberfäden; aber die Reckengestal steht strack nnd anfrecht: ein Normalbanm, der Stürme kennt nud Stürmen trotzt.

Die alte Karoline ist tot nud eise junge, rüstige Frau, die Schwiegertochter des alle» Bogt, hält Ordnung nud Sauberkett im Hanse. Die großen Zimmer sind auch sitzt nicht wohnlicher geworden, aber der Oberförster fragt nicht «ehr nach Komfor uud Behage». Ja stoischer BedürsuiSlofigkett lebt er mu seinem Berns. Die Abende füllt ernste Lektüre ans; anch ist der einsame Mann ei» ge« schätzter Fachschriststeller geworden. Niemand kennt wie er den Wald nnd seine Bewohner, niemand ist mtt diesem liebevollen, genialen Verständnis in die Tierseele eingedrnngen. Die Hnnde seiner Zncht find wett nnd breit berühmt. Sei» vohlgepflegteS Wild überdauert die härteste» Wiuter, vermehrt sich fröhlich uud seiue sichere Haud befördert daS erwählte Tier fast schmerzlos vom Lebeu zu« Tode.

Ma» hat ih» durch eine glänzende Beförderung für sei« meisterhafte Thätigkeit belohnen wollen; aber er lehnt alle Lockungen ab und wünscht i» den liebgewordenen Verhällnissen zn bleiben.

Der alte Steinbruch ist mtt eine« sicheren Gitter nwsaßt. Au der Stelle im Walde, da einst WotanS toter Körper gellgen, erhebt sich jetzt eine Gruppe regellos uud roh zusammeugefügter Blöcke. Der Oberförster hat sie selbst dorthin gewälzt, al» Sühne« rmd Merkzeichen einer überrillen That, die er doch rin Lrbtag nicht vrrgrssru wird. Hierher zieht eS >ru einsame» Manu wohl zuweilen. Da»» gedentt er der schö«» Fra», die th» so ttea geliebt «vd di« er verloren. Und die Frag«, ob sie ihm nnerbtttlich ürue, ob sie glücklich sei, ob er sie jemals wieder« ehe» werde, vühll die längst begrabene» Schmerze»

Geistige und körperliche Arbeit.

Ueber die Wechselbeziehung'» von Berufs- un) Lebensthätigkeit machte dieser Tage ein Teilnehmer an dem Londoner intrrnationalen Kongreß für Hygiene und Demographie,*) Dr. Ogle, interessante und mancherlei die landläufigsten Anschauungen be- richtigende Angaben. Wie man weiß, gehört es zu den Lieblings» und zu agitatorischen Zwecken brauch­barsten Behauptungen der Sozialdemokratie, gerade den ungelernten Handarbeiter als da» am meisten ausgebeutete, unter den heutigen Verhältnisien der gestllfchaftlichen Organisation am härtesten leidende, geplagteste Geschöpf auf Erden hinzustellen. Ueber dieOpfer vom Schlachtfelde der modernen Arbeits- betriebe" werden von den berufsmäßigen Hetzblättern in Deutschland wenigstens fortlaufende Listen geführt, deren Eintragungen auf den Leser den Eindruck Hervorrufen sollen, als seien der Handarbeiter und seine Kameraden zu nichts anderem da, al» ihre gesunden Gliedmaßen, ja selbst ihr Leben für eine herzlose Ausbeutungspraxis zu Markte zu tragen. Die Mitteilungen Dr. Ogles nun, welche auf das statistische Material der jüngsten englischen Volks­zählung gestützt sind, führen den Nachweis, daß körperliche Arbeit, selbst solche angreifendster und andauerndster Art, den menschlichen Organismus nicht entfernt so intensiv angreift und abnutzt, als angespannte Getstesthätigkeit; ja die genannte ärzt- liie Autorität nimmt keinen Anstand, zu erklären, daß körperliche Arbeit, selbst wenn sie bis zur äußersten Grenze der täglichen Leistungsfähigkeit fortgesetzt wird, an und für sich positiv gesundheits­fördernd wirkt, vorausgesetzt, daß sie nicht in einer verpesteten Atmosphäre oder unter besonders exponirten äußeren Verhältnissen geleistet wird. Wenn erwiesener­maßen der Staub aller Art als der schlimmste Feind der Arbeiter bezeichnet werden darf, so scheint doch sür den Kohlenstaub in Bergwerken eine Ausnahme zugelafien werden zu müfien, wenigstens ergiebt die Statistik der englischen Kohlengrubenarbeit, daß, ab-

*) DieDemographie" behandelt die Beweglichkeit der Bevölkerung in Bezug auf Zugang durch Geburt, Einwanderung und Abgang durch Todesfälle uud Aus­wanderung u. f. w., berücksichtigt das Verhältnis der Be­völkerungsdichtigkeit zur Möglichkeit der Ernährung, sei es durch die Bodenerzeugnifle, sei es betreffs der Arbeits­gelegenheit, die Industrie u. s. w. geben. Der Begriff des Wortes reicht noch über diese volkswirtschaftliche Seite in das Gebiet des modern Kulturhistorischen hinein, doch wird obige Erklärung schon zum Verständnis desselben genügen.

de» Kaisers von Oesterreich statt, auf drfien Gesund- heit der Kaiser trank, während die Geschütz? der Hohenzolleru" den Salut abgaben. Am Freitag Abend trifft der Kaiser in Berlin eiu, um am Sonnabend die Parade über da» preußische Garde- korpS abzunehmen. Am 24. d. M. reist der Kaiser nach Merseburg, um dort am große» Festmahl der Provinz Sachsen teilzunehmen. Nachdem im deutschenReichsanzeiger" seitens der Reichsregierung osfiziell erNärt worden ist, sie hoffe auf eine auS- reichende Getreideeinfuhr und immer »och genügende Ernte, und werde also nicht zu einer Aufhebung oder Ermäßigung der Kornzölle schreiten, zumal da» praktische Resultat diese» Schrittes nicht abzu- sehrn sei, ist die weitere Diskussion über diesen Punkt müssig. Die Reichsregierung bleibt bei ihrer bisher beobachteten Haltung stehen, und wir!) ihren Entschluß auch so bald nicht ändern. DaS Morgenblatt desHamburgischen Korrespon« denten" berichtet auS Berlin: Die seitens der Re­gierung In Aussicht genommene Maßregel, zur Ver­sorgung der Armee mit Brot den Weizen heranzu- ziehen, sei ein bedeutsamer Schritt auf den von der Regierung zielbewußt eingeschlagenen Wegen, Deutsch« land vom wirtschastliche» Standpunkte auS unab­hängiger al» bisher vom Auslande zu machen. Wenn in diesem Jahre da» russische Roggen- ausfuhr-Berbot möglicherweise durch die schlechte russische Ernte begründet sei, so sei doch nicht aus­geschloffen, daß später einmal politische Gründe allein für derartige Schritte maßgebend würden. Solchen Eventualitäten soll im Bereiche de» Au»führbaren mit den zur Verfügung stehenden Mitteln die Spitze abgebrochen werden. Die auf diese Angelegenheit bezüglichen Fragen feien unter besonderem Hinblicke auf die augenblickliche Lage in den verschiedenen Ressorts einem sorgfältigen Studium unterworfen worden. Zur Lage des deutschen Kornmarktes schreibt die kouservattvePost":Wir befinden unS sicher in einer ernsten Lage und die Berant- Wartung der verantwortlichen Räte der Krone ist eine große. Allein die Hoffnung darf noch nicht aufgegeben werden, daß nach Ueberwindung der ersten Schwierigkeiten nach dem Ausfuhrverbot die Preisbewegung sich minder ungünstig gestalten wird." DieGermania", die ebenfalls eine Reform des Getreidehandel» nötig erachtet, schreibt:Etwas, was in den letzten Monaten besonders klar geworden, ist, daß die Börse überhaupt kein geeignetes Institut ist für die Getreideversorgung des Lande», und daß ihr dieseAusgabe" genommen werden muß. Im

feierlichsten Tone, wenn auch meist mit dem bekannten Augurnlächeln, wird ja statt vom Geldverdienen von dieser idealenAufgabe" der Börse gesprochen, der die Börse in diesem Jahre aber in keiner Weise gc« recht geworden ist. Sie hat nicht rechtzeitig für die nötigen Einfuhren gesorgt, hat die Anfuhren oft sogar gehindert, hat wiederholt in künstlicher Weise die Preise in die Höhe getrieben und dort gehalten." DieNordd. Allg. Ztg." polemisiert gegen Graf Kanitz, welcher in einer Zuschrift an dieKreuzztg." die Aufhebung oder Herabsetzung der Getreidezölle verlangt und den handettpolltifchm Eewägungen entgegentritt, welche für die Staats­regierungen für die Ablehnmch jener Maßregel ent­scheidend waren. DieNordd. Allg." führt au», nach der heutigen Lag« der Dinge müsse jeder Vor­urteilslose im Interesse der nationale» Landwirtschaft selbst dann, wenn er bisher Gegner der argrarische» Politik gewesen sei, Argrarier in dem Sinne werden, daß er die Notwendigkeit des staatlichen Schutze- in der Pflege der Landwirtschaft au» den Momenten erkennt, welche die gegenwärtige Situation charakteri­sieren. Neben der nationalwtttschaftllcheu sei auch die politische Seite zu betonen, im Falle eines Krieges könne durch bloße Ausfuhrverbote anderer Länder, so lange die Abhängigkeit der VolkSernährung vom Auslande besteht, ein Zustand insceniert werden, welcher einer auszuhungernden Festung gleiche. Auch der Getreidehandel zeige sich der Sagt der Dinge nicht gewachsen, e» habe den Anschein, als ob dieser Handel noch wenig auf die eingetretenen neuen Ber- hiiltniffe eingerichtet fei. Auch im legitimen Ge- tetdehandel mache sich eine Ungewißheit geltend, ab die Getreideproduktion der Union, Indiens u. f. w. den Weltbedarf deckte bei Einstellung der russischen RoggenauSfuhr und wenn die heimische Ernte nicht ganz mittel werde. Der westdeutsche Getreidehandel sei mehr auf den Import eingerichtet, der ostdeutsche ser sür den Getreide-Import »och unentwickelter, vielleicht weil im Oste» oft selbst der Exporteur das dortige Getreidegeschäft als Transithandel betreibe. Möglich sei auch, daß der östliche Getreidehandel durch de» Schutzzoll eingeschläfert sei. Die Reform de» Getreidehandel», die verbesserte Organisation zur Ver­sorgung einzelner LandeSteile mit dem ihm erforderlichen Zuschuß-Quantum an Brotfrucht sei unentbehrlich. DerKöln. Ztg." wird au»Petersburg gemeldet, bestunterrichtete Kreise behaupten, AlexiS werde in Paris die in Peter»burg gepflogenen, vom Zaren jedoch nicht unterschriebenen Verhandlungen zwischen der russischen und französischen Regierung besiegel»,

.Wohin ist fie, Bro»»?' fragte er mtt gewaltiger Stimme. .Ich will e» wisse», Braun! Ich rnvß eS wissen I" Seine Ange» rollte» »»heimlich. Er schüttelte Me gebrechliche Gestalt deS Alte» in feinen starken Hönde», daß dieser sich en einem Tisch halte» mußte.

Aber er ließ sich nicht an» seiner Fassung bringen. Mit höhnische« Blick sah er ewpor zu dem dornigen Menschen, der ihn zerknicken konnte wie einen dürren Zweig.

.So?" fragte er gedehnt. .Lass« der Herr Oberförster erst gefälligst meinen Rock lo». Also

Herr Oberförster müssen da» wiffe»? 3hm, btr Herr Oberförster nnd da» gnädige Fräulein, «öcht' ich, hätten nicht» mehr mit einander zn schaffen. Wenigsten» meinten da» gnädige Fräulein Derarttge», US ich mir zu fragen erlaubte, welchen Bescheid ich tau Herrn Oberförster Über die plötzliche Abreise ®tS gnädigen Fräulein» geben sollte. .Nicht»', hat ff gesagt. .Machen Sie sich darüber kein« Gedank«u, Erau». Er kommt nicht wieder. Er kennt mich. « weiß, daß er tot ist für «ich, so tot wie Wotan.'

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1 freund- gesunde (4689 Bl.

(Nachdruck verboten.)

Ipötsommersonm.

Novelle von Gertrude Franke.

(Fortsetzung.)

gerechnet die dem Betriebe eigenen Gefahren schlagen- der Wetter u. dergl., die Arbeit in den Bergwerken nicht gesundheitsschädlicher ist, als die von jeher für dos hygienische Ideal angesehene, landwirtschaftliche Arbeit. Ferner betonte Dr. Ogle, daß niemand schwerer und länger zu arbeiten habe, als der Hoch­seefischer; dennoch bewirke der Umstand, daß dieser Beruf nicht mit dem Todfeinde der Arbeit in ge­schloffenen Räumen, dem Staube, zu kämpfen habe, daß die Sterblichkeilsziffer im Fischereigewerbe unter Einrechnung der Unfälle auf hoher See hinter dem Prozentsätze einer ganzen Reihe von industriellen Beiriebe» zmückstehe. Wenn aber der Staub, schlechte Gase, giftige Substanzen, verbunden mit gesundheits- und vorschriftswidrigem Verhalte», unmäßigem Trinken re., ständige Quellen der Krank- heit und Sterblichkeit unter de» Handarbeitern bilden, so stellt Dr. Ogle dem gegenüber die statistisch erhärtete Thatsache, wie ungleich aufreibender das Uebermaß geistiger Thätigkeit, toa» bei den höher stehende» Klassen mehr und mehr zur Regel wird, auf den Gesundheitszustand der letzteren wirkt, wie unter ihnen Nervenkrankheiten, Gehirnerweichung, Wahnsinn, Selbstmord zehnmal größere Ver­wüstungen anrichten, als auf Rechnung der BerufS- thätigkeiten des ungelernten Handarbeiters zu setzen ist. Mit anderen Worten, wenn von einer Über­mäßigen Inanspruchnahme der Arbeitskraft unter den heutigen Verhältnissen überhaupt geredet werden kann, so trifft die- eher auf die höheren Stände, als auf die breiten Schichten des Volkes zu, obwohl e» gerade die letzteren sind, nach deren Wünschen die tägliche Arbeitszeit gar nicht niedrig genug be» messen werden kann.

Aerttsches Reich.

Berlin, 19. August. Der Kaiser und Kaiserin wohnten gestern Vormittag an Bord Nacht , Hohen zollern" einem größeren Manöver

wieder aus und zeigt ihm, wie unauslöschlich feine Liebe fei.

Nach dem Bescheide be» alten Braun, der nur dem Worte gab, va» er selbst sich nicht «ingestehen wollte, hatte er keine» Versuch gemacht, sich der Zürnenden zu näher». Sie hatte recht: er kannte die Beständigkeit ihre» Gefühls im Gute» und im Böse». Eine grausame Verkettung der Umstände hatte seine That, wiewohl fie in seinen Augen ent­schuldbar, doch für ihr Gefühl zn einer gemacht, die man nie vergißt. Er trug schwer an diesem Bewußt­sein und trotzdem zürnte er ihr, daß ihre Liebe nicht größer gewesen al» ihr Zorn, daß fie nicht doch noch gekommen, wenn anch später, da der Eindruck des Geschehenen gewildert, und gesagt: »Hier bi» ich. Ich habe vergessen." Er hatte oft gelauscht, wenn ein fremder Schritt im Hausflur getönt; oft hatte es feine gewaltigen Glieder wie ein Blitz durchzuckt, wenn er im Walde eine Gestalt gesehen, die ihr glich. Einmal noch hatte er versucht, von dem alten Braun ihren Aufenthalt zu erfahren; aber Haß und Hohn und die Berficheruug, daß alle feine Bemühungen umsonst sein würden, war die Antwort gewesen. Nach tausend ausflammenden kurze» Hoffnungen, nach ebensoviel Euttäuschuuge» glaubte er fich endlich dareingesuuden zu haben. Nur selten verirrten fich noch die süßschmerzlichen Gäste ans einer wonnevollen Zett in sein einsames Herz. Das Leben hot ja da» köstliche Hettmittel für jeden Schmerz: Arbeit. Er hatte Arbeit die Fülle, und fo war auch ihm endlich fein kärglich Teil an menschlicher Zufriedenheit geworden.

Nun lag der Sommer wieder prangend über der Wett. Die lachende Sonne spiegelte sich in den Auster» d«S Forsthauses, die jetzt blitzblank an» dem frischgetüllcht«» gelben-Gemänerisahen. Bor der Thür war eine Lande errichtet, nm die die Weinrebe» mit braunen, ungell Triebe» lustig emporstrebten. I» dem kleine» Ziergarten, der dem Walde abgevonnen war, blühten allerlei bnntfarbe« Sommerkinder, deren Pflege de» Oberförster in seinen Mußestunden beschäftigte. Ein

deutschen UebungSgeschwaderS bei der Insel Fehmarn bei. An Bord der Nacht befanden sich auch der kommandierende Admiral von der Goltz und die Admirale Knorr und von Reiche. Am Nachmittage lief daS ganze Geschwader unter dem üblichen Salut im Kieler Hafen ein. Der Kaiser empfing dann den Reichskanzler von Caprivi und den österreichischen Botschafter Grafen Szechenyi, welche in Kiel ein ge­troffen sind, sowie de» Oberpräsidenten von Ost­preußen, Graf Stolberg-Wernigerode. Abends 7 Uhr fand Galatafel auS Anlaß deS Geburtstages

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Eo sagte daS Fräulein. Und wenn der Herr Ober­förster fich nun gütigst hinwegbemühe» wollten die Zimmer sollen gereinigt werden da ist die Kätzlern schon oder soll die Ihnen vielleicht wieder- holen, wa» da» gnädige Fräulein gesagt? He, Kätzlern I"--

Viktor ging. Der Novemberviud riß ihm die Thür deS Vorplätze» an» der Hand und warf fie hinter ihm zu, daß die bunten Glassplitter klirrend und prasselnd mn^etfielen. Ein Schauer von Schnee­flocken, mit Regen nutelmischt, schlug ihm in» Gesicht. Er biß die Zähne zusammen, als fühle er einen heftigen, körperlichen Schmerz, und verließ, ohne einen Blick znrückzuwerfen, da» Stöcklein Erde, da» «inst «in Paradies für ihn gewesen.

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Gegen Abend ist sie anfgeftanden. Wir kriegten keine» schlechten Schreck, als die Küchenthür plötzlich aufging und fie wie ein Geist vor uns stand. Die Kätzlern kreischte laut auf, denn fie sah wahrhaftig so schlecht ans, daß men sich entsetzen konnte. .

'Fran Kätzltrl. sagt fie aber ganz ruhig, 'päckeu Eie das Notwendigste an Wasche und Kleidern für «ich zusammen. Mit dem Elfnhrzuge verreise ich!,

1 i Ich brachte fie nach der Bahn und so fuhr fie in die tkg, t Nacht hinaus."

Die Augen am Boden, hatte Viktor zngehört. Als der Alte aber Miene machte, zu gehen, hielt tt ihn mit eine« Ausdruck fest, der einen Entschluß »erriet.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, WWWVVwVvlf sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler

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