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l>amal« liegt aber tm gegenwärtigen Augenblicke,

ifi, ein Grund vor, die Hoffnung aufzugeben.

Den lauten

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«mwickelung ist, abgesehen von einzelnen Verhältnis-! Endlich aber kommt in Betrackt hob für

Stttoen,9-HflmfQn9iei^ Distr.kten, eine ItaU ÄKÄififcÄ gawten günstige gewesen. Ebensowenig wie und Hebung der Leistungsfähigkeit der vaterländischen

ppigen > Aui- 1 und atze die wuchs« Srnft t4478

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kreudiges Belle», das sich allmählich in Sugstgewinfel konnte ihn nicht halten. Zuletzt war wir s durch all dar Dröhnen und Saufen in meinem 5°^' ^ gefallen. Ich hatte mich

doch getäuscht.'

Sie schloß die Augen und atmete schwer. Er starrte hinab ans ihr weißer Gesicht nud empfand die Qualen einer Verdammten. Endlich erhob er sich.

.Du bedarfst der Ruhe', flüsterte er mit der. sagender Stimme. .Lebe wohl!'

.Ja, gehe nun, Geliebter I' hauchte sie müde. .Um mich sorge Dich nicht. Mich macht die Frende gesund. Denn nicht wahr, da er mich für Dich ge. rettet hat denn ich hätte wohl die Nacht nicht über, lebt, wenu ich ste ohnmächtig im Schnee zugebracht °uu bist Du ihm auch gut und hast Gednld nud gönnst ihm noch ein Weilchen fein bescheidener Glück?'

Sr nickte.

Erfolge möglicherweise in Frage zu stellen, welcbe vou jenen Verhandlungen für eine fruchtbare Ent­wickelung der vaterländischen Arbett erwartet werden dürfen.'

.Sie bot ihm die Lippen zum Kuß. Da» rostge Licht der Ampel lag wie ein Heiligenschein auf ihrmr vo» der süßeu Müdigkeit der Glückes umschleierten Antlitz. Die Traulichkeit der Schlafgemaches, der

Erntearbeiten durch die Ungunst der Witterung stehen zahlreiche Meldungen über einen reichlichen Eldrusch der eingebrachten KornS gegenüber.

Ein völlig zutreffende» Bild über den Ertrag ter Ernte wird sich erst nach ihrer Beendigung ge­winnen lasien, und für die Frage, ob ein Mangel an Nahrung-stoffen zu besorgen sei, wird insbe­sondere das thatsächliche Ergebnis der Kartoffelernte w» Gewicht fallen. Wenn auch die bisherige Ent­wickelung der Kartoffelfrucht in manchen Gegenden durchaus nicht befriedigt, so entbehrt doch zur Zeit die Annahme eines völlig ungenügenden Ertrages der Begründung.

Lippe» preßten sich kur, uud scheu aus ihreu Mund. 'Leb wohl!' sagte er rauh. Ihm »«S, al» fei» ein Lebewohl für immer.

I Die vorstehende amtliche Erklärung bestätigt I unsere früheren Meldungen über die Haltung der Regierung. Sie läßt zugleich erkennen, daß die »Regierung grundsätzlich und nicht nur vorläufig ab- I wartend in ihrer bisherigen Stellung zu der Ge- I trridezollfrage zu beharren entschloffen ist. Ebenso I wenig wie eine Herabsetzung oder gar Aushebung I der Getreidezölle ist ein Verbot oder eine Verzollung I der Kartoffelausfuhr zu erwarten. Die Nordd. Alla. Igtg.* bemerkt mit Bezug auf eine solche Maß-! I regel halbamtlich:Bei derartigen Vorschlägen wird »übersehen, daß ein Teil der geltenden HandelSver-1 l träge sowohl allgemein den Erlaß von Ein-, Aus­lund Durchfuhrverboten, als insbesondere die Ein- Ifühlung einer Ausgang-abgabe für Kartoffeln, und Izulässig macht." Hebet die Gründe, welche diel I Regierung, wie bereit» gemeldet, zur Einführung »von Staffeltarifen für die Beförderung von Getreide und Mühlen - Erzeugnlffen vrranlasien, bemerkt das l genannte Blatt:Bei diesem Entschlüsse der Staat»- Iregierung war, wie wir zuverlässig erfahren, der Gesichtspunkt entscheidend, daß durch eine solche I Maßnahme der hart bedrängten Landwirtschaft der! Ostprovinzen abgeholfen und gleichzeitig den industriell | entwickelten zentralen Bezirken des Reiches die er-! forderliche Brotfrucht au» dem Jnlande zugeführt! werden könne." Eine weitere Folge der gegenwärtigen! Lage de» Getreidemarkts ist der Entschluß der! Militärverwaltung, zum Soldaten brot Weizen zu, verwenden. Diese Aufbefferung der Ernährung unserer | Armee wird, wie verlautet, eine dauernde 6lei6en.L

öon Kiel au» an Bord der Yacht .Hohenzollern' putschen Hebungsgeschwader entgegenxe'ahren auf offener See begrüßt. Heute'

Marburg,

Mittwoch, 19. August 1891

Deutsch» Urtch.

Berlin, 18. August. Huser Kaiser ist von der Knievrrletzung soweit wieder hergestellt, daß er am 24. d. M. an dem Festmahle tellnehmen wird, welches die Provinz Sachsen in Merseburg veran-

- ----,------.u vor dem Kaiserpaare

statt, worauf das ganze Geschwader nach Kiel zurück-

" Recht bedenklich sieht eS jetzt mit der Ge­sundheit des Großherzog» von Mecklenburg einer kurzen Besserung ist abermals eine ^Verschlechterung eingetreten. Man hegt nicht geringe 11 Besorgnisse. Der Großherzog kränkest schon von Kind- l^eit an. In Koblenz ist am Sonntag die »Gräfin Hacke, die einstige Palastdame der verewigten Kaiserin Augusta, gestorben. Die- |feI6e war 1812 als Tochter des Kamwerherrn 4 Grafen Eduard von Hacke und seiner Gemahlin | ?"bwe, geb. v. Sydow, geboren. Lange Jahre war Ifie die Vertraute der Kaiserin und wirkte besonders be, zahllosen Werken der Wohlthätigkeit mit. Die Handel» - Vertrags v e rh andlungen »zwischen Deutschland, Oesterreich - Hngarn und der j Schweiz find jetzt auf unbestimmte Zeit vertagt. E» ist unmöglich gewesen, für jetzt eine volle Ver- I stdndlgung zu erzielen. Man hofft aber späterhin »auf em befriedigende» Einvernehmen. An den Bundesrat waren zahlreiche Eingaben über den Hausierhandel, die Abzahlungsgeschäfte, »die Konsumvereine und die Waarenhäuser ! T ü* Offiziere und Beamte gerichtet worden. Wie »nachträglich bekannt wird, waren die betreffenden »Eingaben Gegenstand eingehender Beratungen und wäre beschlossen worden, die Punkte der Eingaben, welche den Geschäftsbetrieb der Detailreisenden, den Hausierhandel, die Abzahlungsgeschäfte und den Branntweinverkauf durch Konsumvereine betreffe», dem Reichrkanzler zu überweisen. Eine charak- teriftifäe Bestimmung, durch welche das neue Einkommensteuergesetz neue» Recht schafft, befielt in der Ausdehnung der Einkommensteuerpflicht auf die wichtigsten uud steuerkrästigsten Erwerbs­gesellschaften. Dabei wird im Wesentlichen von Sketche» Gesichtspunkten auSgegangen, wie bei der Gesetzvorlage von 1883. Nur insofern sollten die Vorschläge der letzteren eine Erweiterung erfahren, als den Aktiengesellschaften mit Bezug auf die Ein- kommensbesteuerimg die Berggewerkschafien und die eingetragenen Genossenschaften gleichgestellt wurden, weil eS an stichhaltigen Gründen mangelt, welche eine Hnterscheidung in dieser Hinsicht rechtfertigen könntm. Insbesondere betreiben in neuerer Zeit zahlreiche eingetragene Genossenschaften ihre Geschäfte

-jen «w-----"""" 'fte wolle» mir alle

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Auch das von der Kaiserlich russischen Regierung erlassene Verbot der Ausfuhr von Roggen vermag die Forderung einer Herabsetzung oder Aufhebung der Getreidezölle nicht zu unterstützen. Als Ersatz für den Ausschluß russischen Roggens von den deutschen Märkten wird einerseits die Verwendung des Weizen- zur Bolksernährung in erweitertem Umfange, sodann ober die Zufuhr von Roggen aus anderen zur Abgabe dieser Getreideart fähigen! Ländern in Aussicht genommen werden können.

Die vielfach geforderte Aufhebung oder Herab etzung der Getreidezölle würde aber weiter, wenn überhaupt, bei der gegenwärtigen Höhe der Getreide­preise eine merkliche Einwirkung auf den Prci» des Brotes gor nicht zu äußern vermögen.

Schon die im Frühjahre diese» Jahres gemachte | Erfahrung, daß die Erwartung einer solchen Maß-! regel eine Haussebewegung im AuSlande hervorgerufen | hat, läßt kaum einen Zweifel darüber, daß jede! Herabminderung der deutschen Zölle zrmächst z»! iner Erhöhung bet Preise auf den ausländischen! Märkten sührrn wird, sodaß, zumal bei der gleich-1 zeitigen Beteiligung des Zwischenhandels an den Vorteilen der Maßregel, für den inländischen Konsum!

>»nur ein äußerst geringer, vielleicht gar kein Nutzen

«ruJ' M « mi v«. tyiuvc |u uioji i oem suraware« x

®®e0etoebt lag. Sonst wäre ein gefährliche I auSdeaken konnte? ! «Hirnerschütterung »nansbleiblich gewesen. - Aber « " 7

i^? selbst scheinen der Erholung dringend zu bedürfen', \® ?aar Stauden langsam wie Swig-

»We er nach einem raschen, prüfenden Blick ans 1Z . ®a hörte er nebenan einen

^«3«. -ES hat Sie arg getroffen!' «ÄL<M «LA* bann Jngeborg« leise i. .^ktor schuttelle langsam den Kops. .ES geht|Sogleich trat der junge Arzt lächelnd zu

. Iwe a 6teklWÄ |*S& - -°°A' Sjs» I? Ä

Pjsä «SMfitA&Sa&SS kJ» e.n<? Wte er die vorfichtigen Schritte des! Langsam, als tiüge et eine schwere Last, näherte M?« das Flüstern der allen SStzlern, die voll Angst | sich Viktor dem Schlafzimmer. Der «rtt batte sich S thre Herrin bemüht war, das leichte Klirren des > empfohlen. v

bti» bte Schüffel, das Tropfen des Waffers, | Eine Ampel von mattrotem Glase b.rhr.<f.f. »i« JWJ ^""pressenausgerungen wurden. Er lauschteIgedämpftes Licht. Zwischen den weik.» Siff?n Ä k?ftse Laute mtt einer nervösen Angst, als tofirbe er 3nae6orae btaffe» ffleflefit ÄSWi* . * £"«L-b" »d ei-» ÄX filÄÄ If tickte die Wanduhr. Wenn ste anrnckte zum »bis über den Rand des Bettes hinab. Tief in die

stets öca' »usammen. Sr ballte die Hände,!Stirn lag da» feuchte Haar. Die dunklen Augen

Seit Ä? MnSkeln krampften sich, als könne er die gackerten unruhig, wie zwei Flammen dem Eintreten.! ein paar armselige Stunden znrückdrehe».»den entgegen. !

8-??" Stunden nur! Und doch, könnte er ste nn- .Viktor!' rief ste drinaeud. .ste mi,rr.l

ien jh erkehrz,!

ÄÄMSffil'SiÄ XXVI. Jahrgang.

^flubeu. Co. tn Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».

Lrschemt täglich außer an Werktagen nach Sonn, und Äff 4QQ getertttgen. Quartal-AbonnemeMS-Preir bei der Erve.

*'** 1*®* dttwn 2 Mk., ber allen Postämtern 2 Mk. 2S $fg. («fl.

d^bUseld). JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile _______________ 10 Pfg-, Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Die an das ungünstige Wetter der letzten Wochen geknüpften Befürchtungen einer ungenügenden Ver­sorgung des Lande» mit Nahrung-stoffen entbehren der hinreichenden Begründung. Wie die im ver. Menen Frühjahr lautgewordenen Besorgnisse, daß die vorhandenen Vorräte an Brotstoffen nicht groß genug seien, um die Ernährung der Bevölkerung dis zur nächsten Ernte sichet zu stellen, sich nicht

ck Erroll de- Feldbaues! Nutzen naturgemäß umsomehr, je höher bie @etreibe=

ÄSwnteretzreisefinb., niedriger sich'Ä

»nd. hör. bang, 9 Uhr.

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PO» sit lassen, dH Stritt öefell- staaten it eine >t. d. I. >000, M.42, mailich rttet tgart ie!

>0000, (4893 ben bei Bin.

Bestellungen auf die

Leitung

nebst Amtlichem Kreisblatt Mr -ie greife Marburg ««- Lirchhai« sowie MÜriertem Sonntagsblatt werden von allen Postanstalten, Landbriefträgern und der Expedition unseres Blattes (Marburg, Markt 21) fortwährend entgegengenommen.

Amtliche Kttttbgebttttg über Lie Brotboruteuerttttg.

Der deutsche .Reichsanzeiger' erklärt offiziell, daß regierungsseitig nicht beabsichtigt wird, eine Er- Mäßigung oder Aufhebung bet Getreidezölle eintreten ju lassen. Die betreffende Bekanntmachung hat folgenden Wortlaut:

.Da» Königliche Staats-Ministerium ist am 15. d- Mts. in die Beratung darüber eingetreten, ob bei bet andauernden Steigerung der Getreidepreise eine Veranlassung gegeben sei, in der Frage der Aushebung beziehung-weise Ermäßigung bet (Betreibe. }8He von bem bisher eingenommenen unb von bent Minister-Präsibenten in der Sitzung be» Hauses ber abgegebneren vom 1. Juni b. Js. bargelegten Etanbpunkte abzugehe».

Das Ergebni» ber Beratung geht dahin, daß eine solche Veranlassung nicht vorliege, daß jener Standpunkt vielmehr auch gegenwärtig festzuhalten sei. Für diese Auffassung sind folgende Erwägungen mlscheidend gewesen:

Spät kam der graue Novembertag herauf. Der Sturm heittte uud bog die widerwMg ächzenden Tanueu, daß sie ihre laugen Aefle wie wehende Trauer« schleier schwangen. Düster, als solle die Sonne nie Kim., mL"iS?",einen, hing der schwere Himmel über der

langfau Dicht vor metaa »e^aS^ Ä1

* gepeinigte Mann hatte den Tag wie einen

608 809(1 und zog ihre blaffe IHand an feine Lippen.

I tJreubt auf unbeschreiblicher

L, '0 Vittor!' rief ste stürmisch, feine Hand an

Mwld pressend, .Dank! Dank! Ich war so! !thöricht! Rie ber Schuß fiel Viktor '

I Sie vollendete nicht. Forschend blickte fie in sein MteS Gestcht; daun strich sie leicht und tröstend über feine Wange. .Wie blaß Du bist, Liebster 1- M-rt- sttAlNch. .Doch hab' keine Sorge! Ich Idin wie erlöst von Augst und Kummer. Sieh!' »fuhr sie fort, indem fie feine Hand hielt und demütig btt Augen in bie feinen fentte, .das hab' ich für Dich gethau. Gott weiß, was Ie» mich gekostet und wie ich biefeu Tag hinbringenI I konnte. Ss hielt mich an keinem Ort hier im Hause, I i"L" 9(fc «och so ahnungslos die bretteu Glieder !Steckt. Ich mußte in ben Walb, Dir entgegen.! I Draußen wurde eS bester und der Gedanke an Deine! Inf10*' glückliches Erstaunen versüßte mir bas | dori vorüber ^D?Nbtteü^m/« xue xranitmtett des schlaf gemaches, der

kommen und'alles hätte ich in Deine treue BruitI*tnre8fl' ber allem an« auSgefchüttet. Endlich höre ich fern das Rollen I ®a8 si? ba» lose Gewand, das die anderen Sette da» Rollen des Waaeu» Rtfi febe 8 Me We6tett ft6h f*,n nnf sro"k I Wotaw rufe, schreie, er hört nicht. Tausend furcht, bare Mauten bestürmen mich: Dein Haß auf tbe Deine Drohung, Dein uuerbtttticheS Pflichtgefühl­en^ t6Me' nm vou dem wahu.

N» Trieb, erfüllt, Wotan zurück,uhalleu, durch.

«Ä Sitter, springe hinab von w» dott noch stufenartig gefügt!

Snttht gähnt vor mir eine ebene, steile Wand. Was thut^? Hinab! Die Sinne schwanden mir

Wöchmtliche Bellagm: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh Aug Koch.

c j.. (Nachdruck verboten.) ! den die Haushälterin tu Erwartung der Herrin bereit. Spatsommersomte. l gestellt. Ruhig brannte das blaue Flämrnch-U.

Novelle von Gertrude Frauke. !be» weißen Kachelofens, der eine

tlt k'@8 ist nichts, ÄXer!' sagte ber Arztem^

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[2068 »jj.. Verletzung. Nm eine tiefe Ohnmacht. Ein | Alles sprach von dem glücklichen, fnralnfen ffl.ft.rn

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völlig zutreffende» Bild fibrr h.n I w Getreidezölle die I aus. Nach einer kunen Neffen