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Vereine werden beim Einzug der Kaiserin Aufstellung nehmen. Die Bürger schmücken und beflaggen ihre Häuser. Die benachbarten Landgemeinden, wo die Parade stattfindrt, und Jersitz, wo die Kaiserin im
auf 2—3 Millionen beziffern — Die Direktion der Deutschen Bank teilt mit, daß die Verluste durch die betrügerischen Rubelspekulationen sich zwar noch nicht genau festftellen lassen, eS seien jedoch bindende Verpflichtungen eingegangen, wodurch der Verlust der Deutsche» Bank auf den Höchstbetrag von Wk. 1 100 000 beschränkt bleibe. Das Engagement sei bis auf kleine zweifelhafte Beträge abgewickelt. — Theorie und Praxi- find manchmal sehr verschieden. Der .Vorwärts" berichtet über eine Volksversammlung, in der Liebknecht eine große Rede gehalten und den Menschen als das »höchst- stehende Tier" bezeichnet hat. Die Sozialdemokraten würden aber sicherlich entrüstet werden, wenn ein „Bourgeoisblatt" berichten wollte, die „anwesenden Tiere" hätten dazu „Bravo gebrüllt." Theoretisch jubeln fie der Rede Liebknechts zu; eS sollte sich aber einmal jemand unterstehen, die prccktische Konsequenz daraus zu ziehen.
Glogau, 5. August. Nach Meldung hiesiger Blätter nimmt das in der Gegend von Glogau seuchenarttg auftretende gastrische Fieber größere Dimensionen an.
Kissiugeu, 4. August. Die Ueberreichung des Ehrenhumpens an den Fürste» Bismarck seitens der Studenten findet am 10. August statt. Am Tage vorher versammeln sich die Vertreter der deutschen Studentenschaft, welche alle Kommilitonen zur Teilnahme ausfordern. Die Festordnung am 10. August ist folgende: Um 1 Uhr Rundfahrt der Vertreter der Studentenschaften durch die Stadt. Um 2 Uhr Auffahrt vor der Saline, Ueberreichung des Humpens (die Studentenschaft erhält eine ganz besondere Aufstellung), darauf Festkommer» im Altenburger Haus, gegenüber der Saline, Rückfahrt in die Stadt nach dem Kurgarten, um 7 */» Uhr Festspiel im Theater (Ertrag zugunsten der Kissinger Stadtarmen). Um 9 Uhr Tanz im Kursaal.
erstattet Herr Justizrat Wolf, dem dieselbe übertragen war, ein kurzes Referat. Aus demselben geht folgendes hervor: Au» Anlaß deS Weidenhäuser Brückenbaues mußte den Geschwistern Fendt Hierselbst von ihrem an der Brücke gelegenen Mühlenbose eine 1 L 14 qm große Fläche dauernd und eine 2 a 43 qm große Fläche für die Dauer des Baues der neuen Brücke enteignet werden. Die Entschädigung hierfür wurde vom Bezirksausschuffe im ersteren Fall auf 3110 Mk., im letzteren dagegen auf 60 Mk. monatlich bis zur Rückgabe festgesetzt. Die Eigentümer des Grundstückes erklärten sich hiermit jedoch nicht zufrieden, sondern wollen den Weg der Klage be» schreiten, wenn sich die Stadt nicht zu einer Erhöhung der Summe von 3110 auf 7500 Mark und von 60 Mark auf 100 Mark verstehen werde. Der Stadtrat lehnte diese Forderung ab und sprach sich für Aufnahme deS ProzeffeS auS und auch der B.- Ausschuß erklärte sich heute nach längerer Debatte mit dem Beschluffe des Stadtrats einverstanden.
II. Beschluß über de» Ankauf des Lauffschr» HauseS. Bekanntlich hatte der B.-Ausschuß in seiner Sitzung vom 7. Jult dem Beschluffe deS Stadtrate» „dem Besitzer des Lauf'schen HauseS in der Wetter- gaffe die Anlage eine» Ladens zu gestatten" nicht zugestimmt, dagegen empfohlen, den Ankauf diese» HauseS seitens der Stadt zwecks späterer Verbreiterung der Wettergaffe in Erwägung zu ziehen. Nachdem dann Herr Oberbürgermeister Schüler mit dem Besitzer des fraglichen Hauses in Unterhandlung getreten und letzterer einen festen Kaufpreis von 15 000 Mk. gefordert hatte, lehnte der Stadtrat de» jetzigen Erwerb des Hause» ab und beharrte auf dem zuerst in dieser Sache eingenommenen Standpunkte. Mittlerweüe war von den Bewohnern der Wettergasse eine Eingabe an den B.-Ausschuß gerichtet worden, in welcher letzterem für seine Stellungnahme gedankt und die Erwartung ausgesprochen wurde, daß der B.-AuSschuß bei seinem Beschluffe beharren und dadurch eine der inneren Stadt zugute kommende und schon von unseren Vorfahren als dringend notwendig anerkannte Berkehrserleichterung fördern möge. Herr Schaaf brachte weiter einen in ähnlichem Sinne gehaltenen und 'eingehend begründeten schriftlichen Antrag ein und machte darauf aufmerksam, daß sich -aS Lauffsche HauS gegenwärtig mit 3*/, und das Daubersche Hau» sogar mit 4*/, Prozent der georderten Kaufsumme verzinse und die Stadt eine dergestalt günstige Offerte zum Erwerb deS ersteren wohl kaum wieder erhalten werde. Herr Siebert wünschte die Festlegung der Thatsache, daß die Stadt,
ErscheiM täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Ouartal-AbonnemeMs-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Psg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Psg.
oft,
ToNköpfcherr.
Novelle von A. L.
(Fortsetzung.)
»8n was denke» Str dell» jetzt Ml» wieder, Fräulein Hedwig?• war Dörtes Frage.
„ Die Gefragte fuhr mit dem Kops aus und begann ihre Arbeit wieder.
»Ich? Au gar nichts, Dörte."
„Da kommt ja der »antat eben über den Hof. Nun kann der seinen Senf auch drein geben."
„Dörte, schneide die Bohnen fertig. Ich will de« Zisch ansetzen zum Abeudeffeu", sagte Hedwig plötzlich, staud aus und verschwand tu die Küche.
„Aber das Fischwaffer — kocht ja noch lauge nicht —" wollte Dörte ihr nachrufeu. Und da auch Herr vou Krochlitz seine» Weges ging, mußte sie, was ie noch zu sage« hatte, in Form eine» Selbstge- prachs vollende«. „Wen« ich richtig gesehen habe, so ist fie aus lauter Verlegenheit öeggelanfen. Rot geworden ist fie, das weiß ich stcher. Ich tarn’» »tcht klein kriegen", setzte fie kopfschüttelnd hinzu. „Vor dem, den fie gern hat, hält sie Stand, nnb vor dem Gleichgilttgeu läuft fie davon. Da» war doch bei uu» nicht so, al» wir jung waren!"
Al» Hedwig an diesem Abend ihr Zimmer betrat, and fie ans dem Tische einen Zweig wilder Rose« stehen, der in einet ihrer Blumeuvaseu nntergebracht war. Ihr anfängliche» Erstaunen wich einem freudigen Schrecken, der ihr da» Blut in die Wangen jagte. Sie erinnerte sich nämlich eine» Vorfall», der vor vierzehn Tagen geschehen war.
Sie war eines Abends mit ihrem Vater und dem Baurat über Feld spaziereu gegangen, letztere beide im Gespräch für stch, Hedwig hinterher am W«ge Blumen zu einem Strauß pflückend. Eie kamen an dem Latteugehege vorüber, wo fich die jungen Pferde am Tage tummelten. Plötzlich ries Hedwig: .Welch' chöue Rosen!" — Neben dem Lattenzauu lag ein etwa zwölf Fuß breitet Sumpf, hinter diesem ragte ein Hausen großer Steiublöcke empor, der mti Brombeer- 0eta«< nnb blühendem Ginster überwachse« war. An einer Stelle diese» Haufen» hatte fich ein wilder Rosenbusch angefiedelt, dessen Blüte« soebe» anfbreche« wollte«.
.Da» laß Dir vergehen, Hedwig", sagte der alte »leim». „Wer zum Henker soll den» btt dahinüber gelangen?"
Marburg,
Freitag, 7. August 1891
verbraucht werde». Und im Gründe ist'» leine so «»ebene Partie. Wenn er fein Gut übernimmt, so chafft er fich einen tüchtigen Inspektor an, kümmert ich nicht mehr um Hof nnb Stall, wa» Menschen uub Tiere sehr gut. bekommen wirb, nnb schneidet ben lieben langen Tag seinem jungen Weibe Berliner Cour. Was meinen Sie, Fräulein Hedwig?"
„Er mag für manche ein ganz angenehmer junger Mau» fein."
„®i nun", fuhr Dörte fort, „hab' ich etwa sagen wollen, er sei ein widerlicher GraSaff? Von den beide» Etadtfränlein», die wir gestern zn Besuch hatte», nähm' ih» jede mti Handkuß. Soviel hab' ich wohl weggekriegt. Und von Adel ist er auch — also nur tapfer auf die gnädige Frau loS, liebes Fräulein. Kommen Sie ihm nur hübsch freundlich entgegen, so hängt er Ihnen bald ganz am Halse."
Hedwig lachte.
„Wir wollen sehen, Dörte."
„Und wie wär' eS denn endlich, damit ich keinen vergesse, mit dem Baurat? Zwar so weit ein ganz feinet Mann, aber ein bischen zu ernst, gar nicht» von dem, wa» junge Dame» doch sonst so gern haben. Was meinen Sie zu dem Banrat, Fräulein?"
Hedwig gab keine Antwort, sie beugte stch um tiefer auf ihre Schüssel.
„Also der uuu schon garuicht", dachte Dörte. „Da wird's denn wohl mit dem Herrn von Krochlitz das richtige feix."
3» diesem Augenblick erschien Herr von Krochlitz in der Thür de» Wohnzimmer».
„Herrje, wen» man den Fuch» nennt, kommt er gereimt" schrie Dörte. „Wie kommen Sie da an» bem Hause, statt vom See uud vom Hose her?"
„Ich biu von hinten hereingetreteu", antwortete der Volontär mit schlauer, geheimnisvoller Miene. ,£atie was im Hause zu besorge». Ihr ganz er» gebener Diener, Fräulein Hedwig. So fleißig noch?"
„Wenn die Herren morgen wa» esse» wollen!" war die Antwort ia ganz gleichgllttgem Ton. „Bohnen
Deutsches Deich.
Berlin, 6. August. Unser Kaiser ist qu: seiner Nordlandreise von Bergen in Odde im Har- dangersjord angekowmen. Am 8. d. Mts. wird die Mckkehr de» Monarchen nach Kiel erwartet, zwei Tage früher trifft bereit» die Kaiserin mit ihren ältesten Söhnen ans England ein. — Für den Dom» bau in Drontheim hat der Kaiser tausend Kronen angewiesen. — Die kleine Verletzung am Knie, welche fich der Kaiser durch Ausgleiten auf dem schlüpfrigen Deck der Jacht „Hohevzollern" zugezogen Halle, ist jetzt völlig wieder geheilt. — In Posen werden,
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0) speciell ial- end
Bestellungen auf die
Leitung
nebst Amtlichem Kreisblatt Mr die Kreise Marburg und Kirchhain sowie Illustriertem Sonntagsblatt werden von allen Postanstalten, Landbriefträgern und der Expedition unseres Blattes (Marburg, Markt 21) fortwährend entgegengenommen.
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lege, fallen gelassen werden soll und zu diesem Zwecke Staatsmittel flüssig gemacht werden sollen. — Die Reichsregierung interessiert fich lebhaft für die in Aussicht stehende Weltausstellung in Chicago, und demzufolge sind die in Berlin anwesenden Vertreter de» AuSstellungskomitees sehr zuvorkommend empfangen. Verschiedene Gastmähler ihnen zu Ehren haben stattgesunden. Jede Beschickung der Au»stellng durch deutsche Industrielle wäre aber zwecklos, wenn Deutschland nicht auf eine Herabsetzung der über« Hieben hohen amerikanischen Zölle rechnen könnte. Geschieht das nicht in absehbarer Zeit, ist die ganze Chicagoer Weltausstellung für uvS keine Mark wert. Au» dem Erscheinen der amerikanischen Vertreter darf man aber wohl folgern, daß sich in Washington in dieser Beziehung ein Umschwung vollzieht. — Der Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten hat aufgrund der Ermächtigung deS Bundesrats bezw. des Reichskanzlers die Einfuhr von lebendem Vieh auS Oesterreich-Ungarn sowie die Einfuhr lebender Schweine aus den Mastanstalten Bielitz-Biala und Steinbruch in das städtische Schlachthaus zu Neisse widerruflich gestattet. — Der Reichskanzler hat den Vertrag mit der Ostafrikaniscken Gesellschaft über Gründung einer ostafrikanischen Usambava-Eisenbahnlinie, wie der „N. Allg. Ztg." von Berlin gemeldet wird, genehmigt. Die Gesellschaft bedarf nunmehr nach Maßgabe des Reichs- gefetzes über die Schutzgebiete der Genehmigung de» Bundesrates, die erst nach Beendigung der Ferien erteilt werden kann. Die Gesellschaft hat bereit» mit dem am 6. von Neapel abgehenden Schiffe Ingenieure zum Zwecke der Vorarbeiten abgeschickt. — Der älteste Sohn des verstorbenen ersten Statthalters des Reichslandes, Feldmarschall» Frhrn. v Manteuffel, der Major a. D. Frhr. Edwin von Manteuffel, früher im 1. Garde-Regiment z. F., ist nach einer amtlichen Meldung nunmehr seit dem 1. Juli d. I. als kommissarischer Hilssarbeiter bei der kaiserlichen Zollverwaltung für Ostasrika enge» ieflt worden. — Auf Veranlassung des deutschen Zentralkomitees für die aus Rußland ausgewiesenen Juden hat der Eisenbahnminister verfügt, daß diesen Auswanderern bei Benutzung der vierten Wagenklasse auf den preußischen Staatseisenbahnen diejenige Vergünstigung zuteil werde, die für die Arbeiterbeförderungen, bei denen ein öffentliches Interesse vorliegt, gewährt wird, also eine Ermäßigung von 25 Prozent des üblichen Fahrpreises. — In dem Steckbrief gegen den Beamten Frank von der Deutschen Bank wird der erlittene Verlust
öchmmche Bellagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg «nd Kirchham Illustriertes SonntagMatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
wie von dort berichtet wird, zu den am kommenden Sonntag bevorstehenden Besuch der Kaiserin $m Friedrich au# Anlaß des Jubiläums ihres dor- tigen Husaren - Regimentes seitens der städtischen Behörden und der Bürgerschaft große Vorbereitungen getroffen. Dir Stadt schmückt die Bahnhofstraße mit Flaggenmasten und errichtet beim Eingang in die Stadt eine Ehrenpforte, wo die festliche Begrüßung der hohen Frau stattfindet. Gewerke und
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatter, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler Ä.^Etzrt a.M., Cafsel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXVI Mofse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L.
Daube u. Eo. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
Hesse«- «assmt.
Marburg, 6. August. Die russische Regierung Ifat zur Erinnerrng an den vierten internationalen Gesänguiskongreß, welcher im vorigen Jahre in St. Petersburg stattsand, dem Herrn Professor Dr. von Lilienthal Hierselbst eine Denkmünze verliehen.
Marburg, 6. August. (Bürger-Ausschuß.) In der gestrigen Sitzung des Bürger-Ausschusses wurden folgende Punkte der vorliegenden Tagesordnung erledigt:
I. Bericht über die Fendtsche Enteignungsache. Ucber diese in voriger Sitzung vertagte Sache
»nd Hammelbraten; Ihr Leibgericht, Herr vo« Krochlitz!"
„Wen» Sie es zuberetie«, ist alles Ambrosia." Hedwig bergog ben Mund.
«Wenn Sie also täglich am Tisch der Götter itze», welch« olympische Rolle spiele« Sie bttm da? vielleicht lerne ich bet dieser Gelegenheit de« unbekannten Gott kennen, von bem «n» Paulus aus Athen geschrieben."
Nu» war guter Rat teuer. Herr vo» Krochlitz wiegte fich leise auf seine» Beine« nnb besah bie Fingernägel. Erst fuhr ihm burch ben Kopf, an die ! teftar spendende Hebe anznknüpfen, aber er glaubte ich z« erinnern, daß diese mit Herkules verheiratet worden sei, und mit dem Alkwäonide» in Konkurrenz iin treten, schien ihm doch mißlich. Dan« aber fiel ihm etwa» von Cere» ei», womit fich Hedwig ganz gut vergleichen ließ, «nd er begann demgemäß: „Da Sie die Nahrung spendende Göttin find, so möcht' ch wohl zum Wnto au Ihne» werde«, der Cere» in ein Gebiet entführt."
Aber da» Stettiner Pensionat, wo Hedwig einige Jahre gewesen war, war der hohe« Schule, welche Herr von Krochlitz besucht, da doch noch Über.
• @8 war, wenn Sie erlauben, die Tochter der Cere», Proserpina, welche Pluto entführt hat", erwiderte Hedwig spöttisch.
»Ganz recht", war die »nverftorene Antwort, riuuere mich an» „Orpheus." Sie kennen doch die stnfik an» Orpheus, Fräulein?"
„Allerdings, aber die von Gluck."
,S»n Gluck? Die mein' ich. Habe da eine trächtige Eurydike gehört."
Dörte faß mit offenem Munde und vorgeneigtem Kopfe und hörte diesem gebildete» Gespräch zu. Sie verstand Mar kein Wort davon, aber fie nickte bei» lllig allemal mit dem Kopf, wenn einer der beide» Redner sei» für ober wider abgab. Ihre Be» wnudernng galt der Schlagfertigkeit, mit der jeder de» ander« zn bedienen wußte. Ans einmal sagte fie:
iommer- ten beim (1948
•Seife.
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Husaren - Offizier - Kasino speist, errichten ebenfalls Ehrenpforten und schmücken ihre Häuser. — Das Gesetz über die Polizeioerwaltungen der Städte soll nach einer Andeutung de» Mi- »isterS Herrfurth in der gestern den Vertretern der Berliner Vororte bewilligten Audienz gegenüber dem bekannten Entwürfe insofern günstiger für die Städte nnb die entsprechenden Landgemeinden gestaltet werden, als der bisherige fiskalische Standpunkt infolge Ein- - tretens de» Finanzministers Dr. Miquel, welcher
Ar kommunale Angelegenheiten au» seiner früheren Thätigkeit ein großes Wohlwollen an den Tag
»Machen Sie mir nichts weiß! Ein junges Mädchen «u neunzehn Jahren hat immer etwa» zu denken, ««weder denkt fie au den Schatz, den fie hat, ober Ite träumt von einem, ben fie nicht hat."
, au- -Hedwig hörte nur bald auf das, wa» fie sagte, auckb-r, "Reinst Du?" sprach fie mechanisch vor sich hin. Nerkaus. bet 3huen ist da» Raten nicht gar zu schwer.
jungen Männer, bie fich das Jahr über auf sehen lassen, find bald gezählt. Der _2L— Arschrötige Fritz Krause von Domerow ist'» wohl mbeti sucht. Ein solcher Bär und ein so seine» Gewebe : ne« Ei- paßt nicht zusammen."
xisch,, »Nein, Dörte!"
- ,Na, da ist ja auch der Grashüpfer, der Sarlchen Jktn. Ex kriegt zwar mal zwei Güter mit einander, e» ist guter, fetter Boden, da» muß man sagen, dafür fehlt ihm der Segen Gottes unter der den er nutet den Sohlen zn viel hat. Wisse» rvarnm dieses Figürchen immer schwere Kanonen Sporen trägt? Damit ihn der Wind nicht noch 2? in bas Stettiner Haff weht. Aber wen haben «r nun noch?"
Hedwig wurde etwa» unruhig, beim schließlich ■»Bte $£*te doch ans ben Rechten kommen, nnb da ctv Ty fühlte, daß fie nächsten» für bie Farbe ihre» [3299 Weficht» nicht mehr stehen könnte, benutzte fie eine zu «oben fallende Bohne, trat eine halbe Wendung zu Atch« und der Alle» ihre Schulter zuznkehren, al» ” wieder anfgerichtet saß.
nj*®« ist freilich der Herr vo» Krochlitz — der Gott hat ihn werde» lasse», also muß er auch