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We faktisches politische! Kapital herau-zuschlagen.

Zaren seien jedoch von jeher die französischen «chltgthuereien zuwider gewesen. Wenn er auch Krnwärtig seinen Widerwillen überwunden habe, 'Verde er doch niemals einem Bündnis mit Frank N^beistimmen. Da- Verbot von Fahrten der Meisburger Privatdampser zum Geschwader für ^Daurr de- kaiserlichen Besuche- sei auf direkten glichen Wunsch erfolgt, um Ausbrüche» über- ^beuer Begeisterung Vorzubeuge». Einzelne offiziöse ^sche Blätter beginnen bereit-, da- Zuviel der Mchrn Begeisterung zu geißeln. Die allgemeine

Maschinenmeister W. Hofmann auS Dresden ge­wesen sein, der eS fertig brachte sich sechsmal zu

1 gleicher Zeit zu verloben. Da es Hofmann hierbei

: aber mehr auf den Geldbeutel al- auf die Herzen

: seiner Bräute abgesehen hatte und sich zur Er«

: leichterung der ersteren unerlaubter Mittel bediente,

: so geriet er mit den Strafgesetzen in Kollission und hatte sich heute vor der hiesigen Straskammer gegen ' «ine Anklage des Betrug- und de- Diebstahl- zu verantworten. Angeklagter, ein verheirateter Mann in den 30er Jahren, logierte sich im August 1888 bei einem Ackermann in Kirchham, mit deflen Tochter er sich vorher in Hamburg verlobt hatte, ei», und erschwindelte durch allerlei falsche Vorspiegelungen ' von seiner Schwägerin 115 Mk. Nach zwei Tagen ward derselbe dann nicht mehr gesehen. Die Ange­hörigen der enttäuschten Braut entdeckten später, daß der liebenswürdige Bräutigam vor seiner Abreise nicht nur die Kommoden und Schränke durchwühlt, sondern der Braut auch noch weiter 20 Mk. in Vaar entwendet hatte. Kurz darauf tauchte Hof­mann in Berlin auf, Verlobte sich dort mit einer Köchin, ließ sich zweck« Anschaffung der Aus­steuer 700 Mark autzahlen und verschwand. Ungefähr zu derselben Zeit verlobte sich derselbe erneut mit einem Dienstmädchen, welchem er sich als Wachtmeister vorstellte. Diese- gab ihm, in der ledigen Hoffnung Frau Wachtmeisterin zu werden, ihr Sparkassenbuch über 145 Mark. Innerhalb weniger Tage folgten hiernach zwei weitere Ver­lobungen mit Dienstmädchen, von welchen er aber­mals unter allerlei Vorspiegelungen Geldbeträge in Höhe von 750 und 200 Mark erschwindelte. In den letzteren beiden Fällen war die Hochzeit auf ein und denselben Tag festgesetzt worden. Der Angellagte, der wegen ähnlicher Vergehen jetzt im Zuchthause zu Dresden fitzt, und von dort hierher vorgeführt worden war, gesteht diel alles, wie er selbst sagt reumütig ein, und wird hiernach in Anbetracht seiner Vorstrafen von der Straskammer wegen Betrug- in

6 Fällen und wegen Diebstahls zu 6 Jahre»

Zuchthaus und zu 1200 Mark Geldstrafe bez. 80 Tagen

Zuchthaus verurteilt. Weiter hat der Angeklagte die

Kosten zu tragen und werden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 6 Jahren abgrsprochen. Der zwanzigjährige Knecht Heinrich Höres aus Lumda, welcher schon oft bestraft ist, ist wegen Dieb- stahl- angeklagt. Derselbe hatte sich im Dezember vorigen Jahres in Ilschhausen vermietet, den Miete- thaler in Empfang genommen und hatte nach einigen Tagen unter Mitnahme eines Gefchirrriemers im Werte von 1 Mk. und eines Taschenspiegel« von

10 Pfg. Wert sich entfernt, angeblich um sich in seiner Heimat die Papiere zu hole«. Angeklagter giebt zu den Riemen mitgenommen zu haben, will aber von dem Spiegel nichts wiffen. In seinen Dienst sei er nicht wieder gekommen, weil er keine Legitimations­papiere erhalten hätte. Angeklagter wird zu 3 Wochen Gefängnis, wovon 2 Wochen durch dir Unter­suchung als verbüßt angesehen werden, verurteilt. Der wegen Beleidigung verurteilte Tagelöhner Engel­hart au« Homberg hatte Berufung eingelegt. Die­selbe wurde, da der Berufungskläger nicht erschiene» war, verworfen. Der Tagelöhner Nikolau- Wagner auS Singli« ist angeklagt wegen schweren Diebstahls. Angeklagter soll im Dezember 1890 an­der Mühle bei Singlis einen Sack Korn gestohlen haben. Neuer Termin wurde anberaumt, da noch weitere Zeugen geladen werden sollen. Wegen Sittlichkeit-Verbrechen war angeklagt der Tagelöhner Josep Kappel aus Neustadt. Die Verhandlungen wurden unter Ausschluß der Oeffentlichkeit gesührt. Das Urteil lautet auf kostenlose Freisprechung.

Kirchhain, 28. Juli. DaS gestern vom hie- figen Turnverein im Garten den BohnhosrhotelS abgehalten- Stfftungsfest nahm seinen Programm- mäßigm Verlauf. DaS Turnen begann mittag- V*4 Uhr mit Freiübungen der sämtlichen Turner, an welche sich Geräteturnen in 3 Riegen anschloß, sämtliche Urbungen wmde» gut auSgeführt und konnte man sehen, daß der Verein auch in diesem Jahre wieder Fortschritte gemacht hat. Während de« Turnens spielte die Kapelle Spanknebrl in be- kannt guter Weise. Nach dem Turnen begann der Tanz, der Turner und Gäste bis zum Morgengrauen m ungetrübter Heiterkeit zusammenhirlt.

Caffel, 29. Juli. Wie auS Berlin berichtet wird ist Er. Exzellenz der Herr Minister de»

Geestemünde, Bremen, Minden, Hameln und Hildes­heim zur Verausgabung und zwar nach Frankfurt a/M. und nach Basel, nach letzterer Station hin und zurück über MainzWeißenburg. Ditz Hinfahrt nach Frankfurt a/M. bezw. Basel muß mit dem Sonderzuge erfolgen. Bezüglich der Rückfahrt ist dar Nähere aus den Fahrkarten zu ersehen. Für die Strecken der Preußischen Staatsbahnen werden auf jede Fahrkarte eines Erwachsenen 15 kg, au jede halbe (Kinder-) Fahrkarte 7 kg Freigepäck ge wohrt. Alle« Nähere ist aus aus obengenannten Stationen aushängenden Bekanntmachungen zu er­sehen oder 6er den Fahrkarten - Ausgabestellen zu erfragen.

Marburg, 29. Juli. Die vielbesprochene ReichstagtS-Stichwahl in Cassel hat den Sieg deS Nationalliberale» Dr. Endemann ergeben. Er erhielt 10 795 Stimmen, sein sozialdemokratischer Gegner Pfannkuch 9275. Außer den Konservativen stimmten auch saft sämtliche Antisemiten und Rccht»- parteiler sür Endemann. Bei der ersten Wahl am 16. Juli übten von 27 000 Wahlberechtigten 19 230 (71 v. H.) ihr Wahlrecht au«, davon erhielten Stimmen: Pfannkuch 7872, Doktor Endemann 4528 Dr. Förster (Antisemit) 4134, v. AlvenSleben (kons.) 1539, Martin (heff. Rechtsp) 1324. Diesmal sind 20 070 Wähler, also rund 800 mehr als in der ersten Wahl, an der Wahlurne erschienen. 1890 erhielt der Sozialdemokrat Pfannkuch in der ersten Wahl 9170 Stimmen, in der Stichwahl 10 233, während auf den siegreichen Kandidaten vr. Weyrauch 11735 fielen. Die sozialdemokratischen Stimmen sind also um rund 1000 seit dem vorigen Jahre zurückgegangen.

Marburg, 29. Juli. (IX. Mtttelrhei- nrsche» Turnfest in Hanau.) Das Einzel- wettturnen begann Montag Morgen um 7 Uhr und hatte sich die stattliche Zahl von 231 Turnern dazu gestellt, e» verlief in musterhafter Weise und zeigte auch hier, wie der Krei« in seinen turnerischen Leistungen immer vorwärts schreitet. Bon den heute Nacht wieder hier eingetroffenen Marburger Turnern errang Herr Conrad G ü n t h e r vom hiesigen Turnverein mit 52'/. Punkten den 20. Preis, außer­dem erhielt Herr Martin Gräbner, Mitglied des hiesigen Akademischen Turnvereins, mit 49 Punkten eine lobende Anerkennung: war in anbetracht der regen Beteiligung der besten Kräfte al« ein günstiges Resultat zu bezeichnen ist. Die vier ersten Preise wurden errungen von 1. Carl Burger, Turnge­meinde Hanau mit 631/, Punkten, 2. August Hern, Turnverein Wiesbaden mit 63 Punkten, 3. Carl Schreiber, Turngesellschaft Hanau mit 61% Punkten und 4. Theodor Kahle«, Turn- und Fecht- Club Frankfurt a. M. mit 611/, Punkten. Bei dem Wettturnen fungierten als Kampfrichter vom hie­sigenTurnverein" die Herren V. Schneider, Carl Heuser jr. und Georg Gans, vom .Akademischen Turnverein" Herr stud. theol. Fett.

Marburg, 29. Juli. Man schreibt unS: In den nicht vom Monde erhellten Nächten zu Ende Juli und Ansang August wird der Strrnschnuppen- schwarm der Perseiden sich gut wahrnehmen laffen, deffen Höhepunkt auf den 10. bis 12. August fällt. Der Schwarm zeigt sich Ende Juli ungefähr in der geraden Aufsteigung 15 Grad und 50 Grad nördlicher Abweichung und zieht in der Bahn des dritten Kometen deS Jahres 1862 einher, welchem ttae Umlausszeit von 120 Jahren zukommt. Eine gleiche Periode trennt die besonder» reichen Sternschnuppen- älleu diese« Schwarms von einander, deren Aus- trete» sich mehrere hundert Jahre rückwärts Ver­ölgen läßt.

Marburg, 29. Juli. Das Ober-BerwaltungS- grricht in Berlin hat nachstehende, für Jäger intet* rffonte Entscheidung gefällt: Die Zurücknahme einer bereits erteilten Jagdscheines kann erfolgen, so- er» deffen Inhaber sich an einem Schieße» beteiligt !jat, durch welche« leichtsinniger Weise ein Mensch gefährdet wurde, selbst dann, wenn nicht feststeht, daß er selbst gerade den gefährliche» Schuß abge- ,eben hat.

Marburg, 29. Juli. Die Ziehung der ersten Klaffe der 185. kgl. Preußischen Klassrnlotterie ! wird nach der amllichen Bekanntmachung am 4. i lugust, früh 8 Uhr, in Berlin ihren Anfang nehmen. '

Marburg, 29. Juli. (Strafkammer.) Ein Don Juan und Glückspilz ersten Ranges muß der 1

Gemeinden unter 15 v. H., in 2597 zwischen 15 und 30 v. H., in 9652 zwischen 31 und 50 v. H., 11059 Gemei den erhoben 51100 v. H. und 4248 über 100 v. H. Zuschlag zu den Staats­steuern. In Pari« zahlte der Kopf der Bevölkerung 1869: 94 Fr., 1887: 110 Fr. Dabei hatte Paris allein schon 1878 fast 2000 Millionen Fr. Schulden und 1886 sämtliche französische Gemeinden deren 3020 Millionen. Die griechische Re- gierung erklärt eine Zeitungsnachricht, nach welcher sich die zur orthodoxe» Kirche übergetretene Sion« Prinzessin Sophie nun auch noch einer neuen Taufe (durch Eintauchen des ganze» Körpers in das Wasser unterziehen werde, sür ersunden. Zur Durch­führung deS Einkommensteuergesetzes werden einer größeren Anzahl von LandratSämtern als Hülfs- beamte im Sinne deS § 37 deS gedachten GesetzeS RegierungSaffefforen betgeordnet. Soweit die vor­handenen RegierungSaffeflore» nicht sür andere Zweige der Verwaltung notwendig gebraucht werden, find die verfügbaren dem Finanzminister überwiesen und ist ihm die Verwendung derselben zur Durchführung der Steuerreform überlasten. Die Entschlüßung über diese Verwendung im Einzelnen ist teils bereits erfolgt, teils steht sie unmittelbar bevor, so daß eine der Maßregeln persönlicher Natur, welche zur Durch­führung deS Einkommensteuergesetze- sich al» not­wendig erweisen, alsbald zum Abschluß gebracht fein wird.

Hamburg, 27. Juli. Der erste neue Weizen aus Asien, insgesamt 15 000 Sack, kam am Freitag mit dem Dampfer .Banda" von Kalkutta hier an.

Breme«, 28. Juli. Die Vorbereitungen zu bet wissenschaftlichen - Expedition nach Spitzbergen von Bremen au» find so eifrig betrieben worden, daß der zu diesem Zweck mit besonderen Einrichtungen versehene FischdampferAmely" der Firma Droste, GehrelS u. Co. am Sonnabend seine Probefahrt abgelegt hat und am Sonntag Nachmittag 5lzi Uhr nach dem Nordkap abgegangen ist. Die Dauer der Expedition ist auf höchstens etwa acht Wochen be­rechnet, wovon, wenn alles nach Wunsch verläuft, ungefähr drei Wochen durch die Hin- und Rückfahrt in Anspruch genommen werden. Es handelt sich nur darum, die Ergiebigkeit besonder» der Stein­kohlenlager genauer zu untersuchen und gleichzeitig festzustellen, ob sich dem deutschen Handel Aus­sichten erschließen, die Erzeugniffe der Natur auf Spitzbergen lohnend zu verwerten. An der vom Kommerzienrat Stänglin (Stuttgart) ausgerüsteten Expedition betelligen sich vr. Max Graf Zeppelin und Proseffor Baur (Beide auS Stuttgart), Berg- resrreudar Cremer (Berlin) und Dr. Faber (Statt- gart) als Schiffsarzt. Außerdem hat sich Fürst Karl von Urach, Graf von Württemberg, als Paffagier angeschlosten.

Hessen -Nasslm.

Merrburg, 29. Juli. Wie auS dem Inseraten­teil der heutigen Nummer ersichtlich, veranstaltet der hiesige Barhtonift Herr Philipp Ströbel den 5. August ein Kirchenkonzert in der reformierten Kirche unter Mitwirkung der Herren Trusheim von hier. Herrn Ströbel, der von einem früheren Konzert einem Teil des hiesige» Publikums bereits bekannt sein dürfte, stehen von auswärts die besten Receusionen zur Verfügung, mid wolle» wir hoffen, daß er sich auch hier bei einer größeren Zuhörerschaft die näm­liche» Sympathieen erwerbe» wird. Der Organist der St. Elisabethkirche Herr L. TruSheim ist uns gleichfalls auS früheren Konzerten in der lutherischen Kirche auf daS Bortellhafteste bekannt. Da» Pro­gramm ist ein sehr gewählter und verspricht einige Stunden edelsten Genuffe». Hervorheben wollen wir noch, daß ei» Teil deS ReinerttagS dieses Konzertes ür den GlockenfovdS der reformierten Kirche be­stimmt ist, ei» Umstand mehr, dem Konzerte eine möglichst zahlreiche Zuhörerschaft zu wünsche».

Marburg, 29. Juli. (Ferien-Souderz»g nach Frankfurt a. M. und Basel). Am 8. August d. IS. wird ein Sonderzug mit 50*/, Fahr­preisermäßigung von Hamburg nach Frankftnt a/M. und Basel über CaffelGießen bezw. MainzWeißen- bürg befördert werden. Rückfahrkarten I. II. und H. Wagen klaffe gelangen auf den Stationen Har­burg, Lüneburg, Netzen, Celle, Hannover, Northeim, Göttingen, Münde»,- Caffel, Marburg, Gieße»,

Aerttschrs »eich.

Berlin» 29.Juli. Zur Nordlandreise de« Lais e r s bringt der neuesteDeutsche Reich«anzeiger" folgende amtliche Mitteilung:MaalSnaeS, den 27. Juli. Seine Majestät der Kaiser haben heute in gewohnter Weise Regierungsgeschäfte erledigt. Das Lkfioden Sr. Majestät ist ein durchaus befriedigendes. D« ,Hohenzollern" fährt heute nach Mo. am 29. wch Trondhjem. In der Dauer der Reise ist keine Kenderung beabsichtigt." Im Etat der preußischen Eisenbahnverwaltung ist für dieses Jahr zum elften» ale die Errichtung eines außerordentlichen Dispositionsfonds für eine eventuell erforderliche schleunige Vermehrung der Betriebsmittel vorgesehen, »ad zwar in der Höhe von 20 Millionen Mark. Zu gleicher Zeit find aber auch die Ausgaben sür Ke Erneuerung der Betriebsmittel »och extra erhöht norden. Zur Reform der preußischen Etsenbahn- tarise führt derHamb. Korr." aus, daß hinsicht­lich des Personentanss keine durchgleifenden lenberungen zu erwarten seien. Die Reform würde mu die Schnelligkeit und Sicherheit der Besörderung, sowie der B> quemlichkeit des reisenden Publikums tetreffen. Dem Vernehmen nach plant der preu- ftsche MilitärfiskuS in Spandau den Bau ei er Tuchfabrik und Sprengstofffabrik. Reichskommissar von Wißmann reist in der nächsten Woche nach Ostaftika zurück. Spätesten- zu Ende September wird dann der ^roße Transport des Wißmann- Dampfers nach dem Vikrorio-Ser seinen Anfang nehmen. Bei der Reichstagsersatzwahl im Wahl- Kise Memel ist die Wahl deS konservativen Kandidaten kchlick wahrscheinlich. AlS ernster Gegenkandidat war der der fteisinnigen Partei in Betracht gekommen. 8» den in letzter Zeit wiederholt gemeldeten Mei-

Mngsverschiedenheiten, welche anläßlich des Besuches u« Kaisers von Rußland in Berlin zwischen dem Kaiser und dem Fürsten Bismarck bestanden Haden, bringt diePost" noch folgende Mitteilung: »Fürst Bismarck wat mit einet zweiten Reise des Kaisers nach Rußland nichi einverstanden. Als der Kaiser die Gründe des Kanzlers dagegen hüten wollte, bezeichnete dieser als Gegengründe die per­sönlichen Gesinnungen des Kaisers Alexander gegen uusercn Kaiserlichen Herrn, die nicht der Art seien, v» ein solches Entgegenkommen von Seiten Kaiser Mhelms zweckdienlich erscheinen zu laffen. Seine Majestät verlangte zu wiffen, woraus Fürst Bismarö schließe:Ich weiß das aus Briesen", war die muwort des Kanzlers,die ick neben meinen offi- jiiHtn Berichten auS St. Petersburg vertraulicher- «ist zu erhalten pflege. Da der Kaiser diese Briefe l« sehen verlangte, suchte der Kanzler diesem Ber- jRtn zu begegnen mit der Begründung, daß die Mese verttaulich seien, wich aber dem Befehle, sie

Majestät vorzulegen. Der Kaiser la# sie Swg später dann doch nach Rußland." «ber die Bedeutung des Besuch- der französischen s il-tte in Kronstadt enthält dieKöln. Ztg." Mnde Mitteilung au- Petersburg:Wenn die Wzen Behauptungen sich bestätigen, daß der vor- ichrige Kaiserbesuch bei dem ftanzöfischen Geschwader »ft vorher im Programm enthalten gewesen sei,

*. bürsten die französischen Bündnishoffnungen ~9°>. In Bezug hierauf erklären hiesige, besteinge- ! Rte Personen diese Hoffnungen für unbegründet. 1 Leitenden russischen Kreisen wird sogar geäußert, trankreich würde anscheinend versuchen, auS dem

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler mFrankstlrt MDL, Caffel, Magdeburg ».Wien; Rudolf XXVI Moste tn Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; L. AA11 'M*9a** l * * * * 6 * * * 109< Daube u. To. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

^«chtetung der Ruffen werde bald »achfolge». ^ton Interesse, da» an« Anlaß deS Bochumer ^rprozeffe- der Frage der Gemeindesteuern z^vandt wird, dürften einjge miS mitgeteilte über die Höhe der französische» Ge- , > n d e z «s ch l ä g e besondere Beachtung verdienen. F 2<chre 1889 betrugen diese Zuschläge t» 3539

X Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain Illustriertes Sonntagsblatt. Spedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und (fn . .

Feiertagen. Ouartal-Abonnements-PreiS bei der Expe- IvlflrDIIrfle

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