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Nachtrag zur Geschichte des Tomiuikauer- oder Predigerklosters z» Marburg.

6lfe Bickel, Wittwe der Heucheu Bickel, wohn­haft ,u Marburg, und ihr Sohu Heinrich Bickel geben testaweutSweise dem Prior und den ConveutS« rüder« PredtgerordeuS ,u Marburg 7 TuruoS. Marburger Währuug, jährlichen Zinses von ihrem Gute gn HermerShavseu. Dafür sollen sie ihre, lrer Eltern und Nachkommen Serleugedächtniffe und Begängnisse halte« zu ewigen Tage». 1493, Sonntag Quesimodogeniti.

Rußland. König Alexander von Serbien ist auf seiner Reise nach Petersburg über Kiew in Moskau angekommen. Die Festlichkeiten zu Ehren der Anwesenheit des srarzösischen Geschwaders in Kronstadt verlaufen unter programmmäßiger Be­geisterung. Am Sonntag kamen mehrere hundert Franzosen noch Petersburg und wurden dort ent­husiastisch begrüßt. Die Stadtgemcinde Petersburg hat jedem sranzöstschen Kriegsschiffe einen prachtvollen Humpen verehrt. Der Admiral Gervais hat sich mit seinem Stabe zum Besuche der französischen Ausstellung nach Moskau begeben. Bon Kronstadt geht das Geschwader auf Einladung drr Königin Viktoria von England direkt nach Portsmouth. Die bezügliche Meldung ist bereit- aus Paris gekommen.

Afrika. Am Kongo haben neue Kämpfe mit menschenfressenden Negerstämmen stattgefunden. Ein am Luonafluffe ansässiger Stamm war in den Bezirk Jsangui eingefallen, schleppte 50 Männer, Frauen und Kinder fort und verzehrte sie. Die Truppen des Kongostaates schlugen den Stamm und ergriffen

Beim Schlußabschied erwähnte der Großheizog, daß der Eibgroßherzog demnächst sich verloben werde.

Schweiz. Die schweizerisch^ Bundesversamm­lung ist am Montag Nachmittag in Bern zu einer außerordentlichen Session eivberusin. Es handelt sich nur um innere schweizerische Gesetzentwürfe. Stanley brach heute Vormittag bei einem Spazier­gang den linken Unterschenkel.

Frankreich. Alle Pariser Zeitung!n beschäftigen sich mit der durch die Volkszählung festgestellten Thatsache, daß die Bevölkerung von Frankreich in den letzten fünf Jahren nur um etwas über 200000 Köpfe zugenommrn hat und schon über 10 Millionen hinter der des deutschen Reiches zurücksteht. ES ist Thatsache, daß in verschiedenen Gemeinden be­reits für jedes Kind eine Prämie gezahlt wird, meist acht Tage nach der Geburt, so sehr hat die Zahl der Geburten sich verringert.

Großbritannien. In den englischen Journalen tobt jetzt ein lebhafter Streit darüber, wie viel Schulden eigentlich der Prinz von Waler, der Thron- folger, hat. Bekannt ist, "daß an den Prinzen außer­ordentlich große Repräsentationsansprüche gestellt werden, ohne daß er dafür ein Einkommen hat. Die Königin Viktoria hat bekanntlich schon stets ge­spart, aber nie viel herausgegebeu. Man schätzt die Schulden de- Prinzen auf etwa 20 Millionen und dürfte hiermit auch wohl das Richtige treffen) während verschiedene Zeitungen, die von 50 Millionen reden, sicher übertreiben.

die folgende» Worte: Euer Hochwohlgeboreu bitte ich, meinem Kammerdiener gn gestatten, einige Hemden und andere Kleidungsstücke ans meiner Wobnnua zu holen.*

Nunmehr »ahm Btdach die drei Briefe ans feiner Tasche, welche Merentier und Johanna früher erhalten hatten.

aus der Unterlaflung einer Zuziehung von Medizinal- beamten eine sanitäre Schädigung der Arbeiter in >en gewerblichen Anlagen oder der Nachbarschaft er- olgt ist.

Hannover, 27. Juli. Der Rücktritt der Re­gierungspräsidenten von Hannover, Grafen Wilhelm BiSmarck, ist nach einer aus Friedrichsruhe den M. N. N. zugehenden Mitteilung nunmehr sicher.

und Stelle ein Gutachten über die dort zu treffenden Verwaltungseinrichtungen zu erstatten, welches die Unterlage zu der Kolonisation dieses Teiles de» deutschen Schutzgebiete« abgeben soll. Welcher Um­fang der kolonisatorischen Aktion im Kilimandjaroland zu geben sein wird, die« dürfte allein von drr Entwickelungsfähigkeit desselben abhängen, über die cs bisher noch an zuverlässigen und erschöpfenden Angaben fehlt. Der Berliner Eisenbahn­minister hat alle Direktionen streng angewiesen, darauf zu achten, daß die Personenzüge prompt durch- gesührt werden. Dann eist können Abschwächungen etwaiger Verspätungen in Betracht kommen. Um die Richtigkeit der Behauptung zu ergründen, daß durch die Ministerialverordnung vom 19. Juli 1884, welche die Beteiligung von Medizinal- beamten bei dem Verfahren wegen Einrichtung und Veränderung gewerblicher Anlagen einschränkt, die sanitären Jntereffen beeinträchtigt würden, und um festzustellen, ob und inwieweit dies etwa that- sächlich der Fall gewesen, find die königlichen Re­gierungen zu Mitteilungen darüber aufgefordert worden, ob sich eine Abnahme der Fälle, in denen Medizinalbeamten bei gedachtem Verfahren zugezogen wurde», seit jenem Erlaß herauSgestellt hat und ob bestimmte Fälle nachgewiesen werden können, in denen

ö«n Schnurrbart abuehme» zu dürfe» uud klebte ihm einen falschen Backenbart an.

Nunmehr rekognoscterte Franz ihn auf das Be- stimmteste als den Mann, der unter dem Vorwande, ein Angestellter des Hanfes gn fein, sich Eintritt in das Zimmer feines Herrn verschafft hatte.

Schließlich wurde dem Verbrecher eiu schwargrr Bart angeklebt und uv» erkannte ihn anch Klara al» den Unbekannten, welcher den kleinen George» abge- holt nnd in dem Wagen entführt hatte.

Peru sah ein, daß es vollständig nnwöglich war, noch länger gegen «inen Mann wie Bidach ouzu« kämpfen. Von diesem Angenblick trat ein vollständiger Wechsel in seinem Anftreten ein. Er wurde frech und spottfüchtig. MU chuischer Rohheit ergählte er feine verbrecherische Laufbahn.

Sei» wahrer Name war Andres. MU gwölf Jahren war er als Schtffsjnnge ans ein brasilianisches Sklavenschiff gegangen. Bis gn seinem zwanzigsten Jahre hatte er sich in allen Weltteilen als Seeräuber uwhergettiebe». Wenn er sich am Lande befand, »erbrachte er die Nächte wtt Spiele» uud machte sich !!ei» Gewiffeu daraus, feint» Gegurr am anbei» Morgen gn ermorden, wem, das Glück diesen gn sehr begünstigt hatte. '

(Schluß folgt.)

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-AbonnemeMS-Preis bei der Expe­dition 2 Mb, bei allen Postämtern 2 Mk 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

.DU Handschrift dieser Briefe scheint allerdings ^"f^iedeuzu sein*, sagte er, .aber nach einer nur oberflächliche» Prüsnng wird man doch finde», daß fie große Sehnlich kett mit einander habe». Ein Schrribverständiger wird keine» Angenblick über den Urheber derselben in Zweifel fein. .Ich glaube*, fuhr er g» dem Untersuchungsrichter gewendet fort, .daß diese Briefe allein schon hinreichen, ihn seiner Verbrechen gn überführen, namentlich, wenn man be. denkt, daß der eine mit den Worten .der Mörder Ans Vaters' uatergeichuet ist. Sie werde» jetzt Ihre Prahlerei vielleicht bedauern', fuhr er zu Peru gewandt fort, .denn fie bricht Ihnen den Hals!'

AlSdann nahm Bidach das Maß der blntigen Hand, welche er auf dem Thürpfofteu de» Häuschens tu Clamart abgegeichnet hatte, aus feiner Tasche nnd ei dem Richter. Dasselbe stimmte vollkommen mtt der Hand Pern'S überein.

.Sie sehen', fnhr er nach dieser Demonstration ledern kalten, ruhigen Tone fort, .daß Leute Ihre» Sch ageS nicht linkshändig sein dürften. Nur infolge dieser EigeuthümlichkeU find Ihre Opfer mtt bem SeBen davongekommen. Anstatt in» Herg, trafen LnL'L d» .recht-« Seite, nnd so war die Wnnbe nicht tätlich.'

Znm Ueberflnß mußte Pern auch »och die alten »uwpen -»ziehen, welche er nach dem lleberfall deL Herrn von Caserte weggeworsen hatte. Dieselben paßte» vollkommen.

«»dann wnrde Fravg, der ehemalige Kammer- diener Lac«dat», hereingernfen nnd Pern gegenüber- estellt. Der erstere erkannte ihn nicht gleich, aber vidach Bat be» ll»terf«ch»aAirichter, dem Angeklagte»

Neuordnung der Vorbedingung für fett LmMrig-FreiWilligerr-Menst »ie derDeutsche Reichsanzeiger" offiziell elklärt im Prinz'p beschlossene Sache. Es kann vielleicht ewige Monate dauern, bis die neuen Bestim- inkraft treten; daß sie inkraft treten werden,

liegt keinem Zweifel mehr. Soweit bisher zu mren ist, wird auch nirgends in der Deutschen eine nennenswerte Kundgebung gegen die egelung laut. Betroffen werden durch die en Bestimmungen die Gymnasien und alle ähn- w llnterrichisanstalten, deren Zöglinge beim Be- m einer bestimmten Klaffe einfach infolge dieser

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Marburg,

Mittwoch, 29. Juli 1891

BalladoreS znm Opfer gefallen war, ans den Mord deS Herrn ßac<jat, den nächtlichen lleberfall des Grafen Caserte nnd dann las er die geheimnisvolle Koirespondeng vor, welche der Grmordnng deL nn« glücklichen Bankiers vorhergegangen war.

Bestürzt »nb verwirrt vernahm Pern biefe Ent- Hüllmrgen. Allein gleichwohl verfnchte er gn protestieren. Er gab ,«. daß feine Mutter mit Herrn Lac-dai mehrere Unterredungen gehabt habe, aber er snchte st- onf eine andere Weise gn erklären.

.Wir waren arm nnd von Allem entblößt in Paris angekowmen', sagte er, .meine Mutter dachte sich wohl, daß der Mann, den sie in BueuoS-AyreS ge­liebt und dessen Sohn ich bi», in Paris wohnte. Sie wandte sich an ihn mit der Bitte, nrs ans der Verlegenheit gn ziehen. Als er mich das erste Mal sah in Clamart, schien er sehr bewegt nnd schloß wich in seine Arme.

.Er war sehr zärtlich gegen wich, denn ich erinnerte ih« an die glückliche Zeit seiner Jugend nnd an die Liebe, welche er ehemals für meine Mntter hegte. Er weinte viel, als er nuS fp elend sah. .Alles, was ich habe, soll Ench gehöre»', sagte er, .denn Dn, mein Sohn, bist mit der liebste von alle» meinen Kindern.' Sus diesem Grunde machte er anch sein ganzes Vermögen gn Geld nnd drängte es nnS beinahe mtt Gewalt aus. Später hat ihm dann wahrscheinlich das Gewissen keine Ruhe» gelassen, weil er feine anderen Kinder beranbt hatte nnb in­folge dessen hat er selbst Hand an sich gelegt.' . »Die Ausrede ist recht gut erfunden', sagte Bidach kalt, al» Pern geendet hatte. »Aber der Unter»

Bttb mtt hoffentlich gestatten, einige Kleinigkeiten daranf zu erwidern.

.Sie erinnern sich, daß Sie am Tage nach Ihrer Verhaftung um die ErlaubutS Baten, einige Wäsche nnB andere Gegenstände hole» lasse» gn dürfen. Siner Ihrer Wärter, den Sie nicht kannten nnb bet k-i° anderer wat als ich, diktierte, Ihnen batanf ein Billkt für de» Untersuchungsrichter nnb Sie schrieben ,

(Nachdruck verboten.)

Vern.

Kriminal-Roman von Henry Canvain.

(Fortsetzung.)

-Esches -eich.

1 Berlin, 27. Juli. Kaiser Wilhelm ist au : seiner Nordlandreise von Tromsö in Maalsnäs einge- troffen, wo die JachtHohenzollern' zwei Tage vor Anker liegen bleiben wird. Von seinem neulichen kleinen Unfall ist der Kaiser jetzt völlig wiederher­gestellt, doch hat derselbe auch während der Un­päßlichkeit die laufenden Regierungsgeschäfte erledigt. Dem Vernehmen nach dürfte der Kaiser etwa am 8. n. Mts., bezw. an einem der nächsten Tage von seiner Nordlandreise wieder in Berlin zu erwarten sein, während die Kaiserin mit den Prinzen und chrem Gefolge schon früher im Neuem PalaiS bei Potsdam ein treff en wird, um den Kaiser bei feiner Ankunft daselbst zu begrüßen. Zu dem Unfall deS Kaisers bringt der »Reichsanzeiger' folgende Mitteilung:Tromsö, den 26. Juli. Seine Majestät der Kaiser haben sich von dem Unfall, der Sie be­ttoffen hatte, schon soweit erholt, daß Allerhöchfl- dieselb« am Sonnabend mit bandagiertem Knie an Deck fein und an allen Mahlzeiten teilnehmen konnten. Am Sonntag haben Seine Majestät den Gottesdienst abgehalten.' Der deutscheReichS- anzeiger" veröffentlicht die neue Landgemeinde- Ordnung für die sieben östlichen Provinzen der preußischen Monarchie. Der Kaiser unterzeichnete es am 9. Juli. DaS neue ReichstagSge- bäude in Berlin ist jetzt so weit hergestellt, daß in ungefähr vier Wochen das Richtfest gefeiert werden änn. Dann wird man auch mit dem Ausbringen )er Kupferteile deS Aufbaues beginnen, welche jetzt ämtlich in Arbeit nahezu vollendet find. Nach den mit der letzten Post eingetroffenen Nachrichten aus Ostafrika ist Dr. Karl Peters am 24. Juni . von Tanga aus mit einer Kompagnie der Schutz- ttuppe und 250 Trägern nach dem Kilimandjaroge- ! biet aufgebrochen, um nach Information an Ort ]

M, t, 4552 wolle,

Ausland.

Oesterreich-Ungarn. Die Wiener RegierungS- organe äußern sich über den französischen Flottenbesuch in Kronstadt sehr kühl. Sie erklären denselben ein­fach für eine Demonstration, die nichts weiter zu bedeuten habe. Bei der Czernowitzer Zollbehörde sind zahlreiche Unterschleife entdeckt. Zahlreiche Be­amten sind von ihren Posten enthoben worden. Fürst Ferdinand von Bulgarien ist aus Koburg, wo derselbe einer Gedächtnisfeier für seinen Vater bet« gewohnt hatte, wieder in Wien angeksmmen. Er degiebt sich in den nächsten Tagen nach Sofia zurück.

Luxemburg. Die Einzugsfeierlichkeiten in Luxemburg find ohne jede Störung verlaufen und haben mit einem großen Ball ihr Ende erreicht.

weg 11 Reuth jetzt v i beroch

llangung der Berechtigung zum Einjährigen- abgehalten wurden, waren bekanntermaßen " ^nchschnitt recht streng; selten hat die Mehr- ier Examinanden diese Prüfung bestanden, braucht nun wohl nicht anzunehmen, daß diese (45 ouch auf die neuen Schulprüfungen über- 1* werden soll, und zudem liegen hier die Ver- - bezüglich der Vorbildung der Examinanden

auch fdi ich günstiger, immerhin stehl fest: Der Be- »sartz« simgsschein zum Einjährig - Freiwilligendienst i» Zukuntt nur durch stelige und ernste Arbeit

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Wag, ®lSen allmallgell .Ersitzen' des Scheines zum Wohn» dienst wird damit ein Ende gemacht. Die

>«e Tage später begaoueu vor dem Gerichts- der Seine die mit großer Ungeduld erwarteten -----^dliwgtu gegen die Banditen des schwarzen oermieq > wie die Journalisten fie getauft hatte». gaffe 2t H hatte sich um die Einlaßkarten zu deu Ber.

*8« förmlich gerissen. Voll Neugier be- wan die Angeklagte» »ab bie Zeuge».

ber jungen Leute errungen werden, und die bis­herige Hoffnung, daß ja einmal doch die betreffende Klasse und damit der ersehnte Schein erreicht werden würde, ist fortan nicht mehr zu sagen. ES wird angesichts der Neuordnung wohl kaum im Publikum an solchen Stimmen fehlen, welche in den neuen Vorschriften neue Jugendüberbürdung und dergleichen erblicken. DaS ist indessen recht unzutreffend. Es soll nur der planmäßigen, häufig genug von den Eltern noch geförderten Zerfahrenheit gesteuert werden; daS wirkliche Wissen soll entscheiden, nicht aber ein äußeres Scheinwissen.

Ze 34.

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glaube wttklich', sagte er, als fie deu Kranke» hatte», »daß ich besser gethau habe, in Paris Tiere zu jagen. Statt des glücklichen der reigeudste» Frau, die mau fich denken »ich ich vielleicht jetzt diesem uvklücklicheu n, deu da« Fieber verzehrt. Das tägliche

-S ich mir mit der Spitze meiner Floretts ist mir doch lieber als die nutzlosen Millionen _____- «aen Freundes John Fitzgerald.

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Wöchentliche Beilagen: Kreis Matt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Illustriertes Sonntagsblatt. Hcpedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler mFrankfurt 0.3»., Cassel Magdeburg u.Wien; Rudolf YYVI Mofse in Frankfurt a. M-, Berlin, München u. Köln; G. L AA11VU*7*üt»ng. Daube u.Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

heiÄ 5 seine Mutter hatte» gaerst nach ver- j7te Verbrechen zu leugne» nnb gegen deu Z»vgrrichter auzukäwpfen. Aber ber Beamte ?«a Bidach gegenüber.

fwrgengeabtr Schärfe nnb Klarheit setzte ^Erfolg seiner Nachforschaugen anSeiaauber.

0Bf die Art des Aagriffr, dem Herr von

'">43 letzteren war Bidach der Held deS Tage». ____L-> Augeschnldigte erschienen vor dem SeriehtS- Bal Jua, Peru, Ochs, Schuiegelfritz, Seidenspinner ; Deuts» ^dschnavel. Man hatte die Hinrichtnuz Wolfs 50 W nm ihn seinen Komplicen gegenüberzn- ' *r war gn dem Verhör nuter seinem wahren keinwe- "schienen; aber er hatte sich in das alte -7' « gehüllt. Es war nicht möglich gewesen, - -l J Wort, geschweige den» ein Geständnis

gen, »

Reicht »fache Anspruch auf den Berechtigungsschein zum jährig-Freiwilligendienst hatten. Nun kann man -------- «cht sagen, daß die jungen Leute, welche in dieser "ha ^en Berechtigungsschein für den Einjährig- a«vch« Migendienft erworben hatten, nicht die ersorder- *eSC||t allgemeine Bildung besessen hätten. Sicher ist _______ bei den meisten Einjährigen der Fall gewesen. ;er ZuM Darstellung der Militäibchörden fft aber auch Schrtio rrtiert worden, daß eine ganze Zahl von Ein- ;u tret, »en in gewissen Unterrichtsgegenständen sehr > [45 °ch beschlagen war, und daß sich hieran» Unzu- . vesteh, ihkeiten ergeben haben. Die Folge davon find Zimnm 1 btc Reformen, die heute im Prinzip beschlofien Äer 0 mb deren Kernpunkt ist, daß der BerechtigungS- ~ " für den Einjährig-Freiwilligendieust nicht mehr Vorrücken in eine bestimmte Schulklasse ohne [3t »e» und selbstverständlich erworben wird; im

1 »teil hat ein jeder eine besondere Prüfung in »wart eines Staatskommiffars zu bestehen und L Okto! erst hat er Anspruch auf den Schein. Diese [39 img wird nach den bekannten Unterrichtsgrund- Dtttfttt e^deS Kaisers ganz sicher darauf achten, daß ein 'S gediegenes Wissen vorhanden ist, und dem

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