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Erscheint täglrch außer an Werktagen nach Sonn, und Fetertagen. Ouartal-AbonnemeMS-PreiS bei der Erne» dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Psg. (erfi. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Da, Hotel, welcher Herr von ValladoreS und feint ^"trr bewohnten, lag am Anfang der Avenue de »illierSt Er bestand ans einem hohen Parterre nnb ber ersten Stage, welche letztere eine lange Reihe von Ammern enthielt. die zum Empfang großer «efell- vorzüglich gelegen to nn. Sie hatten dar Hotel möbliert, wie e, war, zwei Monate vorher von tnintert® ®beIm8BB der sich in Spiel «n 6an!Mta8 den dritten Februar hielt eine lange ®^1 d-r den Eingänge des Hotels. Nachdem fie ans den roten Teppich, welcher nach der blnnengeschnSckten Treppe führte, ihre Jnsaff« ab.

»st den Revolver in der Hand ans den Dächern »so gefährliche Banditen gekäwpst hatte, um ja retten.

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Preis« :bach s

Für die Monate August und September werben Bestellungen auf die

Leitttng nebst Amtlichem Lreisblatt für die Kreise Marburg uud Kirchhain sowie Mftriertem Sonntagsblatt zum Preise von 1 Mk. 40 Pfg. bei freier Lieferung ins Haus, für auswärtige Leser durch die Post bezogen mit Hinzurechnung des Bestellgeldes angenommen.

Neuzugehende Abonnenten erhalten das Blatt bis zum Schluß dieses Monats unent­geltlich.

Post-Abonnenten, welche die Oberhesstsche Zeitung unregelmäßig erhalten, wollen sich direkt bei der Postanstalt beschweren, bei welcher das Blatt bestellt worden ist. Die Postanstalten sind verpflichtet, dafür zu sorgen, daß der Besteller die Oberhessische Zeitung ganz pünktlich erhält und sind weiter ver­pflichtet, fehlende Nummerst unentgeltlich zu ersetzen.

(Nachdruck verboten.)

Ver«.

Kriminal-Roman von Henry Tauvaia.

(Fortsetzung.)

^.Die antnnft Johanua's ließ nicht lange ans sich starten. Strahlttid vor Fcende nnb bezaubernd schön M«nt weißen Äldbe nnb ben schönen Haar, welches «Most ans ihre Schaltern fiel, trat fie mit Georges » der Hanb ein.

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.O, jetzt sollen fie ihn mir nicht Bieber nehmen«, Jagte Johanna, ihren Bruder in die Arme schließend »fie müßten mich denn selbst umbringen.«

'^iebabeu nichts za fürchten, gnädiges Fräulein«, antwortete Btdach Die gefährliche Bande ist Gott fei Dank anschädlich gemacht. Nur ihr Führer ist noch übrig geblieben nnb hoffentlich wirb auch er balb in nufere Hände fallen.«

.. .«^möchten Sie Recht haben; denn so lauge lebt uud frei ist, wirb e, immer wie eme schwere Drohuug über mir uub Georges schwebeu.«

«Wir werben Sie balb vo» ber Sorge befreien* PhÄWi *tufach; .Sie »erben doch auch ferner mit dabei sein, nicht wahr, Herr O'Keddy?

»Das verstehtstchl« antwortete Patrick fröhlich. Mst Ihnen gehe ich bis au's Ende ber Welt. Welches ist nnfer nächstes Ziel?«

»illorläufig gehen wir nach bem Polizeibureau am gonleDorb be la Cho pelle. Ich möchte bie beiden Sch»«!-- bort verhören. Nachher müssen wir nach «ortevt.

"Nach grient 1?" sagte Patrick, große Augen machend.Was wollen vir benn da?" 8

Das werbe ich Ihnen auf ber Bahu erzählen. Kommen Sie, wir haben keine Zett zn verlier«/«

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain - Illustriertes SonntagMatt. Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug Koch.

>g, beste Zinn, '

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Aevtsches »eich.

Berlin, 24. Juli. Die ^Nordd. Allg. Zig." bringt folgende Mitteilung: »Au der letzten Berliner Börse sollen den Börsenblättern zufolge Gerüchte verbreitet gewefen fein, nach denen die Reichsregierung ! eine Suspension der Getreidezölle in erneute : Erwägung zu ziehen beabsichtige. Mit diesen Ge- , luchten scheint die Meldung eines Berliner Blattes in Zusammenhang zu stehen, nach welcher Konferenzen zwischen Mitgliedern der Regierung und Beriretern hervorragender Getreidefirmen Deutschland» in Berlin staltgefunden haben sollten, zu denen die letzteren aus ausdrücklichen höheren Wunsch" nach Berlin gekommen wären. Von einer solchen Konferenz ist, wie wir bestimmt versichern können, an zuständiger Stelle nichts bekannt." Die großen Kavallerie­manöver, welche in diesem Herbst in der Provinz Posen stattfinden, werden vom Prinz > Regenten von Braunschweig, Prinz Albrecht von Preußen, geleitet werden, zu welchem Zwecke derselbe am 8. September 'n Thorn eintrtffl. Die strengere Bestrafung der Aufreizung zum Koutraktbruch und die Strafverhängung über die Abhaltung von der Arbeit, wie fie von den verbündeten Regierungen vorge­schlagen wurden, find bekannllich vom Reichstage abgelehnt worden. Sie werden jetzt aber in einem anscheinend osfiziösen Artikel derBerl. Pol. Nacht." doch noch wie folgt in Aussicht gestellt:Die Ver­treter der verbündeten Regierungen haben ihrer Ueberzeugung von der Zweckmäßigkeit dieser Maß- nahmen einen so festen Ausdruck gegeben, daß man erwarten darf, man werde baldigst auf anderem Wege zu dem gewünschten Ziele zu gelangen suchen." Vor einiger Zeit verlautete, daß in Eisenbahn- krnsen eme Abänderung der Bedingungen für die Einstellung von Privatgüterwagen in Erwägung genommen sei, um die Versender oder Empfänger in größerem Maße zur Beschaffung eigener Güterwagen von gewöhnlicher Bauart zu veranlassen. Von einer Abänderung dieser Be­dingungen zu solchem Zwecke ist jedoch abgesehen worden, da es sich im Allgemeinen wirtschaftlich richtig, den Betriebsverhältnissen der Eifenbahnen entsprechender und für alle Beteiligten vorteilhafter ergeben hat, daß die Sorge für die rechtzeitige und : ausreichende Beschaffung der erforderlichen Güter- i wagen gewöhnlicher Bauart der Eisenbahnverwaltung i verbleibe. Dagegen sind die Eisenbahnen ermächtigt 1 worden, in besonderen Fällen, z. B. bei regel- I mäßlgenMassenscndungen, zwischen bestimmten i

ES war alle«, was fie ,n sagen vermochte; aber »ber Freude ihres Herzens fiel fie den fangen Leuten »»ben Hals und küßte fie stürmisch.

»tdach war wie vom Schlage gerührt. Er sank »einen Stnhl: eS flimmerte ihm vor b« Augen «41 s^nen Schläfen hämmerte nnb pochte er.9 X Johanna verlangte nach einer Erzählung ihres Erichen Abenteuers. Patrick beeilte fich, ihre« N»sch zu beliebigen. Sie war erstaunt über beu uud bie kaltblütige Gewandtheit, welche Bidach xi diesem Unternehmen euttvickett hatte. Der mutig, «sährte bei fangen Manne» übrrhänste ihn mit ^verdientem Lobe. War er es doch, der beu «Wen Plan entworfen hatte, Hessen Erfolg ein so tonet nnb vollkommener gewesen war. '

Währeub das fange Mäbcheu ihre betonnbernben 2» dankbaren Blicke auf ihn richtete, saß Bibach skiuem Stuhl nnb senkte verlegen bie Bugen,

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s<bw«, in biefetn linkischen, schüchternen Aschen d«u tarnen jungen Manu wieder zu er.

WWM-MUZM- OMMLMWMW rat Koch selbst mtt dkn? in . I «'gewiße Daseinsberechtigung zuerkennt

kulin behandelten Fälle« unabweiSlich hervorgeht, daß als B-itStam m f w Jahrhunderts,

bei de^n Bea^räbniffenU blÄ -w« unzweifelhaft vorhandenen Rassenabneigung

$en ö"r Ausführung gelangen, uns veranlaßt, an-1 wörtlich zeichnen zu lassen Soll bie

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Beglerümg, auch wenn fie nicht bestellt oder honoriert über den Antisemitismus fAreTbt bi!f,aSSL.

bon^btelen Armen, die d°S kirchliche Begräbnis nur wird es wohl auch in nicht allzu ferner Zeit

auch fi rfardi rweg t. (4! weg H »hnm reichliis ober

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Da die umliegmden Kreise neuerdings wieder stark von fremden Zeitungs - Kolpor- teuren heimgesucht werden, welche mit großem len. R Redeschwall und allerlei sonstigen unkontrolier- 2' 3 baren Mitteln ihre Ware auf dem Wege des £____ Hausierhandels an den Mann zu bringen

*"* suchen, so machen wir unsere Leser auf dem v attil um fte 6or Täuschungen zu bewahren, tit all barauf aufmerksam, daß allein dieOber- zu hessische Zeitung" und das mit ihr verbun­deneKreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain" amtliches Organ ist, und nur die durch diese veröffentlichten amtlichen Bekannt- Mchungen maßgebend für Behörden und Pri­vate sind, nicht aber der von andern Blättern oft nur lückenhaft wiedergegebene Nachdruck ine auf derselben.

milfaf Die Exped. d.Oberh. Ztg."

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1 Kleid ans ber Zeit Katharinas von Siebtet nnbl .Gewiß! ... ObaleiL man in ffl.mi.h.

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JtaMubeÄtrieb? auf bentl In diesem Augenblicke näherte sich ein niedlicher

¥'lt. daß ton M,r«° lommro, gehn di fol»» Ü f41« bie torwnrteto« Ä Ä i ch«ibenÄ^ttt"i«Ihübschen Amerikanerinnen, welche sein Vermögen jqretoen Zutritt in einigen fremden Salons gesunden I kannten, zngeworfen würben <mr

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fanbetbac, sagte Herr von ©aferte IMJelnb. I Im Laufe beS Tage» hatte er ans Lorient folaeube

»Und merken Sie toohl: nufere Wttte werben noch!Depesche erhalten' * aue «orte« jeigenbe

bau bet spanischen Gesandtschaft nnb einigen anged »Wenn Sie ^fbren Mörder fernen

stosst, daß el fanen nicht »fader leicht sein würbe,ß ' ^fa Freund '

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Zeigen nimmt entgegen die Expedition b. Blatter, sE dteAmioncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler

Sonnabend, 25. IM 1891. ÄftftäÄ.ÄW MI. Jahrgang.

Daube u. Co. m Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, 'Paris.

/♦ 86 Mt. ,eP,era und senkte verlegen bie i /4 9J 2*tcb » wie ein fange» Mädchen ertötete.

3/, 10«r ziemlich schwer, in diesem »nfififien. f»6<6

S bAB küh»-° jungen Mann wieder ',n % N' welcher fa dieser bewegten Nacht ein so ge.

. ' S Uutttuehm-u »tt solcher Energie nnb «e.

, jüi» ^6eit »n Ende geführt hatte.

* ter "tch^ ""ge^hen, daß er e»war,