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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 $DH., bei allen Postämtern 2 Mk. 2ö Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg , Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Berliner Produktenbörse bringt da» «Berl. Tgbl." folgende Zeilen: „Die Preistreiberei am Weizenmarkt begegnet in den soliden Geschäftskreisen immer lebhafteren Widerspruch. Einige KommissionShäuser haben bereits erklärt, daß sie bei der gegenwärtigen Börsen- lage überhaupt Aufträge nicht mehr ausführen. Die Hauffepartei, deren Operationen von einer Berliner Bank unterstützt werden, hält da» Berliner Lager vom Markt fern und nimmt alle Kündigungen auf, sodaß da» Angebot per Juli im Vergleich mit der Neigung zu Deckungen sehr klein ist. Am Dienstag erfolgte an der Börse wiederum eine Preissteigerung von co. 8 Mk. per Juli. Die Zufuhren von Waare sind zwar reichlich und bestehe» meist aus guter Waare, welche an sich ohne Tadel ist. Aufgrund der scharfen Schlußscheinbedingungen wird indeß ein sehr großer Teil dieser Waare als unkontraktlich zurückgtwiesen, lediglich weil derselbe etwa» Besatz Beimischung vo > fremden Körper», Sämereien) hat. Am Weltmarkt ist Weizm schwach und die Offerten ind reichlich; so wird nordamerikanischer Red Winter,
man könnte sagen der beste Weizen der Welt, zu 167 Mk. cif. Hamburg per Juli-August Abladung angeboten, ein gegen den Berliner Wert sehr niedriger Preis. In Berlin wird der hohe Preis, welche» Weizen jetzt erreicht hat, durch die scharfen Schlußscheinbedingungen geschützt" — Eine hochgestellte, dem russischen Hofe sehr nah stehende Persönlichkeit äußerte sich zu dem Peter-burger Korrespondenten der „Kölnischen Zeitung" über die jetzigen russischfranzösischen Beziehungen: Es halte sehr schwer, den Ezare» dazu zu bringen, daß er Frankreich offenkundige Beweise seines Wohlwollens gebe, nachdem aber das Ei» gebrochen, werde er mit seiner ost bewiesenen Beständigkeit auf diesem Wege fortfahren und offen vor seinem Volke beweisen, daß er die jetzige französische Regierung zu seinen Freunden zähle. Es sei wahrscheinlich, daß der dem Ezare» vorgeschlagene Plan einer Reise der Kaiserin und des Thronfolgers nach Pari» ausgesührt werde. Dergleichen verlaute, Präsident Earnot werde zu Weihnachten nach Petersburg kommen. (In der ganzen Mitteilung scheint viel Flunkerei zu sein.) — Wie der „Nationalzeitung" aus den Kreisen der hiesigen chinesischen Gesandtschaft mitgeteilt wird, werde das Material für die geplanten chinesischen Eisenbahnbauten nur anfänglich in Europa bestell!, später werde alles möglichst in China selbst hergestellt. Die Entscheidung über die Bestellungen in Europa liege in den Händen des chinesischen Gesandten in Berlin, welcher der Vertrauensmann des Vizekönigs fei. Letzterem sollen zu den Eisenbahnbauten 20 Millionen jährlich zur Verfügung stehen; was davon in Europa gebraucht wird, soll größtenteils der deutschen Industrie zugute komme». — Vs» de» 82 größeren Gütern, welche die deutsche Ansiedlungskommission in den Provinzen Posen und Westpreußen bis Ende 1890 erworben hat, find jetzt 42 parzelliert und 33 vollständig oder doch zum größeren Teil mit Kolonisten besetzt. Davon find 30 Dörfer mit evangelischen und 3 mit katholischen Ansiedlern besetzt. In 22 Kolonien find deutsche Schule« eingerichtet worden; wo eine Schulgründung nicht sür nötig erachtet worden ist, hatte sich der Anschluß der Ansiedlerkinder an eine bestehende deutsche Schule ohne Schwierigkeiten erreiche» lasten.
Stratzburg, 21. Juli. Die Weihe de» Bischoss Dr. Fritzen und des Weihbischofs Marbach fand heute im Münster im Beisein der Bischöfe von Trier, Metz und Münster, des päpstlichen Hausprälaten Scher aus Mülhausen, des Trappisten-Abtes in Ot-
Gleichwohl wird man hoffen dürfen, daß wenigstens em großer Teil der irregeleiteten und verhetzten Bauern und Handwerker jetzt in der Stichwahl gegen einen Sozialdemokraten sich entschließen wird, den nationalliberalen Kandidaten zu unterstützen. Hauptsächlich aber beruht die Hoffnung auf schließlichen Sieg auf der Heranziehung säumiger Wähler. Es sind diesmal rund 20 000 Stimmen abgegeben worden; der Wahlkreis zählt aber gegen 30 000 Wähler. Die säumige» und gleickgültigen Wähler gehören nie den extremen, sondern stets den gemäßigten mittleren Richtungen an. Sie herauszuziehen ist freilich bei der unausrottbaren politischen Gleichgültigkeit breiter Schichten nicht leicht, aber insoweit müßte eS doch gelingen, daß im Verein mit der aus andern Parteien zu erwartenden Unterstützung der Vorsprung des Sozialdemokraten überholt werden kann.
seiner Nachbarschaft eine jener leichte» Letter» der- chafft, welche die Gasarbeiter zum Putze» der Laterueu gebrauche» u»d deren Halme oben mit einem Hake» versehen find. Anßerdem hatte Btdach »och ei» lauge», starke« Seil »m seine» Leib gewickelt.
Die Leiter je an einem Ende tragend, begaben ich Bidach und Patrick gegen nenn Uhr nach ihrem Posten.
Der Abend war sehr dunkel, de» ster»e»losev Himmel bedeckte» dichte Wolken.
Sie schritte» ans der rechte» Seite der äußeren Boulevards entlang uud blieben endlich am Boulevard de la Chapelle in der Höhe der Paradiesgaffe stehen.
Nachdem ste sich überzeugt hatte», daß die Gegend ringsum menschenleer war, überschritten ste den Fahr, dämm.
Bidach hatte den dunklen Eingang der Sackgaffe sehr ost nud in den verschiedensten Verkleidungen observiert. Er kannte die Umgebung daher ganz genau.
auf jeder Seite der Paradie-gaffe erhoben sich zwei ziemlich hohe Häuser. Zu dem Erdgeschoß des einen wohnte ein Trödler, dessen Geschäftsräume stets gegen nenn Uhr geschloffen wurde». Der Laden rechts davon war nicht vermietet, nud die fett längerer Zett geschloffenen Fensterläden waren mit großen Plakaten bedeckt. Die Thüren dieser beiden Grundstücke sinnen nach dem Boulevard hinaus.
8m Ende der Sackgaffe, diese abschließend, lag das kleine einstöckige Häuschen, welches der Baude ttru'S als Schlupfwinkel diente. ES gehörte dem Destillateur, dessen Laden in der Rne de ChartreS lag. In der Nachbarschaft hielt man das HauS für unbewohnt. Hinter dem Grundstück, in welchem der Trödler wohnte, befand sich ein anderes, lltedrige», mit Ziegeln bedecktes HanS. Der Bewohner desselben war ein Seffelschmied, welcher feinen Laden ebenfalls «WH ra schließen pflegte. DaS HanS ragte über die Fluchtlinie der Nachvarhänser hinaus, so daß es au jedem Ende einen Winkel bildete, in welchem bei ^acht stets ein tiefe« Dunkel herrschte.
ei welcter bekanntlich der Kandidat der vereinigten iationalliberalen und Freisinnigen Dr. Endemann tit dem Sozialisten Pfannkuch in Stichwahl kommt, ihreibt die „Rat. liberale Korresp." folgendes: „Der ozialdemokratische Kandidat Pfannkuch hat einen Porsprung von etwa 3300 Stimmen über den mit in der Stichwahl stehenden uationalliberalen didaten Dr. Endemann. Es wird großer Än-
evgungen bedürfen, diesen Vorsprung einzuholen, al die andern in Betracht kommenden Parteien Nationalliberalen wenig günstig gesinnt find.
n den meisten Konservativen wird man wohl das intteten sür den nationalliberalen Kandidaten sicher rten dürfen, allein sie haben nur 1300 Stimmen d darunter befinden sich noch eine Anzahl von ttamontanen, auf deren Unterstützung wir trotz er Hirtenbriefe über die Bekämpfung der Sozial- cikcaiie wenig geben möchten. Auch auf die terstützung durch die hessischen Portikularisten fe» wir nicht viel; man wird froh sein müssen, n sie sich der Wahl enthalten. Den Ausschlag den offenbar die „Deutsch Sozialen" oder, deutel ausgedrückt, Antisemiten, die über 4000 Stimmen fgebracht haben. Es befinden sich darunter sehr schieden artige Elemente, neben den fanatischen derhetzern auch viele aus wirtschaftlichen Be- ängniffen, deren Ursache mit mehr oder minder chtigurg dem jüdischen Geschäftsbetriebe zur st gelegt wird, mißvergnügte und mißgestimmte dwirte und Gewerbetreibende. Die von den isemitischen Hetzern in diesem Wahlkreise betriebene üatio» tor-t eine über alle Begriffe heftige und wische. Seit Wochen weilte der ReichStagsabg. ermann von Sonnenberg im Wahlkreise und mit dem antisemitischen Kandidaten Förster von rf zu Dorf, mit aufhetzenden Reden und Fingern die Bauern bearbeitend. Einige Agitatoren en sogar, um sich angenehm zu machen, den
Hierauf rutschten sie ans dem Bauche liegend »ach dem Räude des Zinkdache» und lugten vorsichtig mit dem Kopfe Über denselben hinweg, um die unmittelbar unter ihnen liegende Eiugangsthür ins Auge zu saffeu. Bidach hielt das znsam «eugerollte Seil i» der Hand, jeden Augenblick bereit, dasselbe hinab zu werfen, nm, wenn nötig, schleunigst nuten sein zu können.
Sie mußten lauge warten in dieser unbequemen Lage. Ring« um sie her herrschte das ttesste Schweigen. Nur hin und wieder vernahmen ste das Geräusch vo» Schritte» ans dem Boulevard, welches sich aber stets bald wieder entfernte. In der Sackgasse ließ sich kein Mensch sehen.
Die Uhr der kleinen Kapelle in der Rue d'Affre chlug, ste schlug elf, und immer ließ sich noch nicht« vernehme».
.Ich fürchte, wir warten hier umsonst", flüsterte Bidach Patrick tu« Ohr. .Sie kommen heute abend nicht."
ES war ei» kühner Plan, de» Bidach entworfen hatte. Für de» Fall, daß nur einer vo» der Bande kommen sollte, hatte» ste fich vorgenommen, sich mit Hilfe des Seiles schleunigst vom Dache htnabzn- schwinge» und de» Banditen ohne WettereS nach der etwa zweihundert Meter entfernte» Polizeiwache zu irtngen. Würden sie dagegen in größerer Anzahl kommen, so hoffte Bidch die Mittel z» entdecke», mittels deren man Einlaß in das HanS erlange» bunte; und ebenso hoffte er mit Hilfe deS Schorn- tetueS die Unterhaltung der Ettolche belausche» zu können und aas diese Weffe etwa» über George» z» erfahren.
Es war Bidach unbekannt, daß daS Zimmer, welche» den Banditen als Aufenthaltsort diente, >urch einen Ofen und nicht durch einen Kamin gesetzt wurde, daß also an eine Belauschung ihrer Unterhaltung durch das Schornsteinrohr nicht gedacht werden konnte.
ES war ungefähr elf Uhr, al» ste bei dem Schein
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rte, rehlt Prei' >ack
Bidach, welcher die seltsame Konstruktiv» diese» Gebäude» aufmerksam studiert hatte, dachte fich, daß da» Dach deS letztere» mit dem n»r wenig höheren schwarzen Hanse i» Verbindung steheu müßte, und aus diese Kombiuattou hatte er feinen Plan gebaut, ben er während de» Abendessen» Patrick O'Keddy anSeiuandergesetzt hatte.
Al» ste fich überzeugt, daß Niemand in der dunklen Gaffe ste bemerkt hatte, stellten st- ihre Leiter in den dnnkle», durch da» Hau» des Keffelschmied» gebildeten Winkel und kletterten auf da» Dach.
Nachdem ste sich orientirt hatten, krochen ste vorfichtig weiter. BidachS Voraussetzung war richtig. Beide Dächer waren fast vollständig abgeplattet und standen mit einander in Verbindung.
.Wollen wir die Leiter Heraufziehen?'' fragte Pattick leise.
.Da» ist nicht nötig", antwortete Bidach in temfelben Tone. .Wir werden ste vielleicht bald ge- brauchen, und in dem Winkel sieht ste Niemand."
Sodann untersuchten sie ihre Umgebung auf der rechten Sette. Hinter dem hohen Hause, dessen Fassade nach dem Boulevard hiuau» lag, erhoben sich andere zwei- oder dreistöckige Häuser, welche ihre AuSgäuge in der Rue de ChartreS hatten.
Sie erlangten die Sewißhett, daß e» mit ein wenig Gewandtheit uud Kühuhett möglich war, mittelst der Letter in dieser Richtung einen Rückzug zu bewerkstelligen, falls ihr Unternehmen vernnglücken ollte. Nachdem ste fich über die Lage der alten Gebäude, so gut e» die Dunkelheit erlaubte, orientiert hatten, kehrten ste nach dem Dache des für ste am wichtigsten HauseS zurück und trafen ihre Dispositionen.
Sie befestigten da» mitgebrachte Seil au einem ter Schornsteine und ließen e» zusammengerollt neben ich liegen.
Sodann horchten ste, ob nicht ein Geräusch aus >em Schornsteine zu ihnen dränge. Da ste jedoch nichts vernahmen, so schloffen ste, daß noch Niemand bi dem Hanse anwesend sei.
der konstrvativen Partei I-, der btzren Selsiou war er Vorsitzender der Zuckersteuer - Kommi;sion. Persönlich soll er ein liebenswürdiger Herr sein. Er steht im 51. Lebensjahr, ist bei Königgrätz verwundet worden, ist doppelter Fideikommiß - Besitzer und Landrat a. D. Durch seine Ernennung wird das Reichstagsmandat für den 10. Königsberger Wehrkreis, Rastenburg-Friedland, frei. — Der im Reichsamt des Innern ausgearbeitete Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Trunksucht, für welchen sich auch der Kaiser lebhaft interessiert, ist fertig ousgearbeitet und soll demnächst zur Publikation gelangen. Vor allem muß darauf gehalten werden, daß in dem Gesetzentwurf alles vermieden bleibt, was denselben zum Klaffengesetz stempelt. “ haben in Deutschland auch genug Beispiele, vuB Personen im Säuferwahnsinn endeten, die mit Champagner begonnen haben. Der Trinker
Marburg,
Donnerstag, 23. Juli 1891
Deutsches Deich.
Berlin, 22. Juli. Am 20. d. M. früh hatte der Kaiser an Bord der „Hohenzollern" Bodö wieder verlaffen und seine Nordlandreise zunächst bis TromSö fortgesetzt, woselbst derselbe bereits wohlbehalten eingetrcffen ist. Nach den gettoffenen Anordnungen wird Kaiser Wilhelm während seines Aufenthalts aus Skaarö am Walfange, der Forellen- fischerei, der Rentierjagd und Adlerjagd tellnehmen. — Nach Rückkehr des Kaisers nach Deutschland soll in deffen Beisein eine größere militärische Hebung, der Uebergang größerer Truppentctle über die Havel, stattfinden, bei welcher die Truppen teils aus Pontonbrück-n, teils auf schnell gebauten Flößen übergesetzt werden. Im Tegeler - See bei Hohenschöpping und in der Nähe von Potsdam finden in dieser Hinsicht jetzt sortwährend Hebungen der verschiedensten Truppenteile statt. — Die Ober- Präsidien von Ost- und Westpreußen sind nun endlich besetzt. In Königsberg wird Gras Udo Stolberg, in Danzig Herr v. Eoßler einziehen. Wie man sagt, wäre Herr v. Goßler weit lieber nach Ostpreußen gegangen, in deffen Hauptstadt er ausgewachsen und in der fein Vater als Kanzler von Preußen viele Jahre lang deS höchsten Richreramtes gewaltet. Herr von Goßler ist der vierte unter den jetzigen Oberpräsidenten, der einst im Ministerium gethront hat. Herr v. Achenbach (Brandenburg), Gras Eulenburg (Heffen-Naffau) und Herr v. Putt- kamer (Pommern) sind darin seine Spezialkollegrn. Graf Stolberg gehört im Reichstag zu den Führern
(Nachdruck verboten.)
Per«.
Kriminal-Roman von Henry Cauvain.
(Fortsetzung.)
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Dresdt
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uern ein wenig bet der Feldarbeit, auch ein neues ücl der Wahlmache unter der Herrschaft deS gemeinen gleichen Stimmrechts. Leider richtete diese Hetze ganz besonders gegen den, von den tschsreifinnigkn unterstützten nationatliberalen didaten, was für die Stichwahl nicht gerade nstige Aussichten eröffnet. Sehr begreiflich, aber lom wahltaktischen Standpunkt au» nicht geschickt,
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gleich behandelt werden, ob er nun offen heimlich dem Laster stöhnt. — In letzter Zeit sind eine große Zahl von Anträgen auf Alters-Renten in der Provinz Schlesien zur Anweisung gekommen. Durch die in den einzelnen Kreisen erfolgte Bekanntgabe der Zahl der AlterLrentner ist die Bedeutung deS Gesetzes gerade für diejenigen Kreise, die an den Wohlthaten derselben beteiligt sind, nahe gerückt worden und trägt wesentlich dazu bei, namentlich in der ländlichen Bevölkerung daS Interesse für daS Gesetz zu beleben. — lieber die Getreidespekulationen an der
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SteGtr ****iw*v**6*6 spuu-iu yuue vc« vnyu sehr nach seinem Geschmack gefunden.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. BlmteS, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Boaler mFrankflirt a.M., Eassel Magdeburg u.Wien; Rudolf XXVI Mosse ut Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; ®. L. 44 * *' Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
.Derselbe wohnt mit einer Verwandten in einem den Hotel in der Avenue de VillterS", fuhr Herr Laserte fort. „In den nächste» Zagen gtebt er , ‘in große» Fest, einen Maskenball, nm fein ei einznweihe». Er wird eine vornehme Gestll- n und namentlich viele Spanier nvd Amerikaner fich empfange». Seine Verwandte, die Marquise "a d'Argnella, welche früher blendend schön gewesen muß, wird die Honneurs in seinen SalouS Er hat mich eben in der liebenswürdigsten e gebeten, ihn auch z» besuchen, aber ich bin ' noch zu schwach."
-Er ist ein Spanier?"
bo8 heißt Mexikaner, wenn ich nicht irre, 3J‘U" « spricht ausgezeichnet französisch. Er ist über.
M ein origineller Mensch. So hat er z. B. die LSS, alle Augenblicke die Livree seine» Kutscher»
' ® die Farben seines Wagen» zu ändern."
»Und wie heißt er?"
Aarqui» Lout» de Valladore»."
Wie ein elektrischer Schlag fuhr e» Bidach durch ‘ Glieder. Aber weder Herr von Caserte noch bemerkte seine Austeguug.
Nachdem der Graf sie verlassen hatte, gingen Bidach sciu Gefährte nach einem guten Restaurant am »arb, nm dort zu speisen. Sodann begaben sie in dem alten BronSmiche und verwandelten sich Paar liederliche llmherireiber.
.«Shrend der Mahlzett hatte Bidach dem junge» £*Der feint» Plan auSeinaudergesetzt, wie ste e» wollten, nm, ohne entdeckt zu werden, die ge de» verdächttgeu Haust» beobachten zu a. Der unerschrockene Patrick hatte den originellen
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int, gell diesen Hetzereien gegenüber die Herbeiziehung mbedii es ß;centtoten Gräbner, des Geschäftsführers des n ‘ krem» zur Bekämpfung des Antisemittsmus.
MchM IMm sw* Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Mardvrg und Kirchhain. -
Illustriertes Sonntagsölatt. Expedition: Martt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
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