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lavzen europäischen Kontinent gehoben, nur Rußland »ache davon eine Ausnahme. Wie dieNordd. «llg. Ztg.^ witteitt, ist ein Besuch der Kaisers Alexander in Berlin in diesem Sommer über­haupt nicht in Aufsicht genommen gewesen. Er kann also auch eventuell nicht unterbleiben. Der Stapel- l-uf des zweien großen deutschen Panzerschiffes auf der Bredower Werft in Steltin wird möglicher­weise in Gegenwart des Kaiserpaares am Geburts­tage des Prinzen Heinrich, dem 14. August, statt- sinden. Entgegen dem Entscheid eines Provinzial- schulkoücgiums hat der preußische Kultusminister ver­fügt, daß Kinder, deren Eltern in der gesetzlichen Form aus ihren Religions-Gemeinschaften ausgeschicden sind, ohne einem anderen Bekenntnisse deizutreten, deren Eltern also konsessionslos geworden find, nicht angehalten werde» können, einem Religion»- unterrichte an den öffentlichen Schulen bcizuwohnen, auch wenn die Eltern erklärt haben, daß die Kinder zu

Arbeitern unter 18 Jahren die zum Besuch der Fortbildungsschulen nötige Zeit gewähren müssen und der obligatorische Besuch der Schulen durch Ortsstatut angeordnet werden kann, sind beibehalten worden. Sie haben aber eine wesentliche Erweiterung erfahren. Zunächst ist dadurch, daß nicht wie bisher di« Gihülfen und Lehrlinge in Handelsgeschäften ausdrücklich von den Bestimmungen über das Fort bildungsschulwesen ausgenommen sind, auch die Gründung von Handelsfortbildungsschulen in Aus- rcht gestellt. Sodann sind die Anstalten, in welchen Unterricht in weiblichen Hand- und Hausarbeiten erteilt wird, gleichfalls den Vorschriften der Gewerbe­ordnung unterworfen worden. Es ist silbstverständ- ' ich, daß gerade diese Anstalten eine große Förderung durch die Neuerung erfahren werden. Allerdings hat die Einbeziehung des Haus- und HandarbeitS- Unterrichts eine Aenderung der bisherigen Be­stimmungen insofern nötig gemacht, als die obliga­torische Besuchsverpflichtung durch Statut nur für

Spanien. In Madrid herrscht eine furchtbare Hitz«. Seit 12 Tagen zeigt das Thermometer dort 100, in Valencia und Mcante 104 Grad Fahrenheit. In Sevilla ist an vielen Stellen das ASphaltpflaster geschmolzen. In der Provinz Ciudad Reale weist der Boden riesige Sprünge und Risse auf. Die Quellen und Brunnen trocknen auS, die Vögel sterben masienweise.

, Großbritannien. Der Lordschatzkanzler Smith, Führer der Regierung im Unterhaus-, ist nicht un­bedenklich erkrankt. Ministerpräsident Lord Salis­bury hielt in einem Londoner Club eine längere Rede. Die auswärtige Politik wurde nicht darin berührt. Einen Zwischcnsall hat es, wie nach­träglich bekannt wird, in der Londoner Guildhall beim Besuche des Kaisers gegeben. Lord Susfield, einer der höchsten Würdenträger des englischen Hofes, rannte so ungestüm in den Saal, daß er mit seinem Arme der Gemahlin deS englischen Botschafters einen derartigen Schlag vor die Brust versetzte, daß diese ohnmächtig wurde. Der Lord spazierte dann gravi­tätisch weiter und entschuldigte sich mit keiner Silbe. Der englische Ministerpräsident empsing hierauf eine geharnischte Beschwerde des Botschasters, und nach einer Stunde erschien alsdann der Lord und bat um Verzeihung.

Schweden-Norwegen. Der deutsche Kaiser t wohlbehalten und bei bestem Wetter an Bord >rrHohenzollern" in Bergen in Norwegen einge­troffen und von der Bevölkerung auf das herzlichste begrüßt. Der Kaiser erledigte dort die aus Deutsch­land eingetroffenen Regierungs-Schriftstücke und machte verschiedene Ausflüge in Bergen und Um- gegend. Von dort geht die Reise nach Norden.

nach dem Abschlufle der augenblicklich mit der Schweiz schwebenden Verhandlungen vertagt.

Frankreich. Die Deputierten kammer wird in zwei Wochen eine Interpellation wegen angeblicher Verschärfung der Paßvorschriften in Elsaß-Lothringe« beraten. ES handelt sich aber nur um Verweigerung deS Paßvisums für solche französische HandlungS- reisende, welche in Elsaß-Lothringen beständig gegen Deutschland agitiert haben. Auf dem Kirchhofe Pore Lachaise in Paris wurde da« Mausoleum zum Andenken an den von Prinz Peter Bonaparte er­schaffenen Viktor Noir im Beisein zahlreicher Abge­ordneter eingeweiht. Zwischm den Republikanern und Boulangisten kam es dabei wiederum zu Strettig- keiten. Die Boulargisten wurden samt ihrem Redner Susini nach kurzem Handgemenge aus dem Kirchhof hinausgeworfen.

Ainnermtg an die taulondjährige iche bei Dagobert-Hause«, welche am

Bevor uns 50 Jahre schwanden, Zo« oftmals ich zum Ort hinaus, Wo eine Eiche hat gestaodeu Nicht fern von Dagoberte? Haus. Ihr war, wie alte Sage» melden, Eintausend Jahr die LebeuSM. Gleich der von Bonifaz gefällten Dem starken Donnergott geweiht. Eia halb Jahrhundert ist verschwunden. Daß unsre Eiche sand ihr Ziel, Daß sie nach ost geschlagnen Wunden Gepeitscht vom Stnrme uiederfiel.

Vom scharfen Beile klein gespalten Ward sie zu Asche uud zu Rauch, Kein Epähncheu blieb von ihr erhalte», O Menscheuklud, so gebt DitS auch!

seinem ersten Kanonrnschuffe gegen Deutschland ihm der Beistand Frankreichs nicht fehlen würde; wes­halb sollte es sich seinerseits an einem Vertrag linden, von dem man nicht vorher wiffen könnte, welche Unbkquemljchkeiten er am Verfalltage mit sich brächte?" Schließlich wird der deutschen Politik, wie üblich, an- empfohlen, ihren russischen Beziehungenstets das­jenige Maß an Pflege zu widmen, das früher stets festgchalten wurde. Die Beschaffung der Träger, welche zum Transport deS Wißmann-Dampfers nach dem Viktoria - Nyanza nötig werden, ist dem indischen Kaufmann Sewa Hadji zu Bagamoyo über tragen worden; er hat sich verpflichtet, den Träger für 18 Dollars zu stellen, während sonst der Preis 35 Dollar (zu 21/ RpS.) für den Mann und Monat beträgt. Um ihm die Anerkennung der Träger zu ermöglichen, ist für Bagamoyo und Saadani biS bis zum 1. August d. I. die Annahme von Trägern allen Personen mit Ausnahme Sewa HedjiS unter­sagt; die Träger müssen alle in Bagamoyo, von -wo die Expedition nummhr auSgehen soll, amtlich eingeschrieben werden. Hebet den Zeitpunkt des Ausbruchs ist noch nichts Genaues bekannt.

Die Neuanordnung, welche zuerst au» der GewerbeordnungS Novelle in Kraft treten wird, betrifft das F-ortbildun.gsfchulwefe». Der Termin hierfür fällt nicht wie eine durch mehrere Blätter gegangene Notiz besagte, auf den 1. April 1892, sondern sogar schon auf den nicht mehr sehr fernen 1. Oktober des laufenden Jahres. Die bisherigen Borschrfften, wonach die Gewerbetreibenden den

Znr Jugendzeit sah Christenheere Vorbei sie wider Sachsen zieh», Hetwkrhren mit dem blutgen Speere, Jndeß besiegt die Heiden flieh».

Ja ihre« kühle« Schatte» ruhte Ei» Pilger oft uud WanderSmanu, Der dau» gestärkt mit heiter« Mute Zog fürder die beschrsttne Bahn.

Wie maucheS Vöglein, das bedrohte Falk oder Habicht mit dem Mord, Fand feine Rettung von dem Tode In einem sichern Neste dort!

Wie oft erkor die grüne» Zweige Zn ihrem Heim Fra» Nachtigall, Die, wen» der Taa ging spät ,»r Neige, Hier flötete de» süße» Schall.

Zuletzt ohn' alle Pietäte, Ward sie, vom Alter auSgeschätt, Zur Wohnung und unsauberu Stätte Zwei Borstentieren anSerwählt.

Die, während oben Vöglein sangen, Sinmischten eklen Schauerton, BiS mit dem Meffer kam gegangen Sin Man» und gab verdienten Lohn. Der Stnrmvind kam, nahm diese Schande Und hat ein gutes Werk getha», Bedrückt durch langer Jahre Bande »am ihr des Alters Schwachheit an.

Und welche grimme Macht ist eigen, Zerstörung bringend, bösem Sturm, Hat mancher Sturz uns wollen zeigen, Wer denkt nicht en de» StegeStnrmS Kaum weiß maa »och das Fleckche» Erde. Wo »ufer Baum staud 1000 Jahr, K-vm, welcher Tag ih» einst gestörte, Das wunderbare Exemplar.

Arbeitgebern obliegenden Verpflichtungen bestimmt, als auch, daß Vorschriften erlaffen werden können, durch welche die Ordnung in der Fortbildungsschule und ein gebührliche» Verhalten der Schüler gesichert wird. Namentlich von der letzteren Ermächtigung küssten die Gemeinden vielfach Gebrauch machen. Außerdem wird aber auch in Zukunft die Unter« richtsvertrilung einer Neuregelung deshalb bedürfen, weil in die Gewerbeordnungsnovelle die Bestimmung über die Freilassung der Stunden des Gottesdienstes an Sonntagen ausgenommen ist. Allerdings ist dies eine cura posterior wenigstens für diejenigen von den gegenwärtig schon bestehenden, auf mehr als 900 in Preußen allein zu veranschlagenden Fort­bildungsschulen, welche von dieser Bestimmung befreit sein wollen. Sie können bei der Zentralbehörde um eine Ausnahmestellung bis zum 1. Oktober 1894 nachsuchen und werden dies jedenjalls auch vielfach thun.

Straßburg, 17. Juli, Der preußische KiiegS- minister von Kaltenborn-Stachau unternimmt zur Zeit eine Inspektionsreise in Elsatz-Lothringen. Heute Freitag trifft derselbe in Straßburg im Elsaß ein.

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die männlichen Arbeiter unter 18 Jahren erfolgen darf. Es dürste sich hieraus wohl die Notwendig­keit einer Aenderung der betreffenden Ortsstatuten ergeben, wie denn die letzteren überhaupt wohl einer Erweiterung unterzogen werden dürften. Es i : nämlich sowohl neu angeordnet, daß im Statut die zur Sicherung eines regelmäßigen Schulbesuchs den Schulpflichtigen, sowie den Eltern, Vormündern und

A«sta«d.

Österreich-Ungarn. Wie es heißt, plant man in Wien eine erhebliche Vermehrung der österreichischen Kriegsflotte. Im ungarischen Reichstage hat es chon wieder einmal gewaltigen Spektakel gegeben. Gründe dafür sind keine anderen vorhanden, al» daß die ungarischen Radikalen dem heutigen Ministerium Szapary ebensolche Schwierigkeiten zu bereiten trachten, wie seinem Vorgänger Tisza.

Schweiz. In Bern gilt das Zustandekommen des neuen Handelsvertrages mit Deutschland und Oesterreich-Ungarn als gesichert.

Italien. Die Gehälter sämtlicher italienischer Vertreter im Auslande sind durch königliches Dekret aus Sparsamkeitsrücksichren herabgesetzt worden, und zwar bekommen die Botschafter 12 000 Mk., die Gesandten 4000 Mk. pro Jahr weniger. Der Beginn der Handelsvertragsverhandlungen zwischen Italien, Deutschland und Oesterreich-Ungarn ist bi»

Deutsches Leich.

Berlin, 17. Juli. Die preußischen Minister Dr. Miquel und Frhr. ü. Berlepsch find von ihrer Reife nach Ost« und Westpreußen in Berlin eingetroffen und haben am Donnerstag eine Kon­ferenz mit dem Reichskanzler von Caprivi gehabt. Sie derReichsanzeiger" mitteilt, haben sich im Zum d. I. die Ernteaussichten auf dem

(Nachdruck verboten.)

Der«.

Krrminal-Roman von Henry Canvai u.

(Fortsetzung.)

-W°S sagst Dai" rief Per» a»fspri»ge»b, bleich und mit funkelnde» Ange».

»Die Wahrheit, alter Freund. Sperling isi ei» ordentlicher Mensch geworden. Er trägt weiße Wäsche, eine» anständigen Rock und schlägt die Auaeu nieder wie ei» Jesuit. Er wohut mit seiner Mutter ta der Rue d'Aujou, tu demselben Haufe, wo sich der Fkchffaal des Irländers befindet.*

.Du bist ein ganzer Kerl, Frettchen«, sagte Peru, er zwei LouiSd'or in die Hand de« »ver- schwitzten Bursche« gleiten ließ. .Also Sperling Pfeift, Sperling hält es mit unseren Feinden. Na warte, Bnrsche, deine Rechnung soll bald gemacht ein ... 3n acht Tagen ist OchS frei und Sperling tot ... oder ich bin nicht mehr Euer Meister.'

A" foH IebcnI s4rteen die drei Banditen im Chor.

le»teu eine letzte Flasche Wein und verließen alSbald das Lokal.

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OchS war in der That von der Polizei festge- uommeu, und zwar bei einer Fran, deren Zuhälter er war, und mit der Btdach ihn eine» Abends in einem Balllokale getroffen hatte.

Drei Beamte der Kriminalpolizei waren tu das Zimmer eiugedrungeu uud hatte« ihn sestgenonnuen. ehe er anch nnr Gelegenheit gehabt hatte, sich zu DtnetDlger»

Btdach hatte der Polizei feine wahren Gründe

«tcht nennen wolle« und ihn deshalb »egen der Teil- uoljme an einem Diebstahl -denuvctert, der zwei Tage früher auf de« Bahnhof Saini Lazare vorge­kommen war.

AIS die Verhaftung vollzogen war, begab er sich nach dem Depot, nm dem Verhör beizuwohuen, welchem der Bandtt vor dem Krimiual-Jnspektor, deu Bidach kannte, unterworfen wurde. Der ehemalige Polizeibeamte strahlle vor Vergnügen. Er glaubte sicher, den Mörder L-c-dats und gleich,ettig de« Ränder ^gefaßt zu habeu, welcher tu der Rue Taitbaut Herrn von Caserte überfallen hatte.

AIS er sich OchS gegenüber sah, wurde er einiger» "saßen enttäuscht. Er ließ ihm durch einen Beamten d» Monse anziehen und die Mütze anfsetzen, welche der Mörder ans seiner Flucht in der Rue Taitbaut fortgeworfen hatte. Die Mütze war ,n klein und die Aermel der Blonse ließen sich au deu Haudgelenke« nicht zuknöpfen.

Er hatte das Maß von der Hand genommen, die rch in blutigen Zügen an dem Thürpfosten des kleine« HävSchenS, in welchem LacSbat ermordet war, abge­drückt befand. Diese Hand war länger und nicht so breit als diejenige Ochs'. Er ließ Fran», de« rüheren Kammerdiener Lacödats, kommen und stellte ihn dem Verhafteten gegenüber. Allein Franz konnte ans das Bestimmteste versichern, daß der Mensch vor ihm niemals in dem Zimmer feines Herrn gewesen sei. Mtt einem Male schlug Bidach sich, wie von einer plötzlichen Inspiration erleuchtet, vor die Stirn.

.Gewiß', rief er eifrig, .der Andere ist der Mörder, de« ich de« Dolch avS der Hand drehte, als er O Kedky treffe« wollte. Er hiett ih« ta der taten Hand. Herr Sott, warn« bin ich nnr nicht früher darauf gekommen...'

Eine« Angeuklick stand er wie erstarrt bei de« Gebauk«, daß feine gewohnte Geistesgegenwart ifa iwabe ta diesem entscheidenden Augenblick verlasse«

Allein fein Selbstvertraa« kehrte bald zurück.

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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain - Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

r Afl Interesse- daran hätten, würde es ge-

>, 4, hloffen fein. .Dies Interesse findet bisher nur tn Frankreich statt. Rußland ist ficher, daß bei

------- fache rechtfertigt keinerlei Bedenken gegen die Zulaffung solcher Kinder an die staatlichen höheren Lehranstalten.

IT $e »Hamb. Nachr." bringen an leitender Stelle v En »Zur Auswärtigen Lage" betitelten Auf- lZan-er s°tz. dessen Verfasser augenscheinlich Fürst Bismarck irschlu sellst ist. Die Ausführungen über Deutschland und .irrt, England lauten: Bon Sentimentalität sei die eng- Sicht Politik niemals angekränkelt gewesen. Wenn lSK« man bie politischen Eoentualitäten ins Auge fasse, h- . "it denen England in Zukunst zu rechnen Habe, so UV trürde man da» Gewicht erkennen, welches die

Haltung Deutschlands bet jeder Gefährdung englischer endet snteressen für England in die Waage bringe. Eng- slosstl besitze für feine Annäherung an Deutschland, I, ksp. an den Dreibund, schon jetzt ein ausreichende»

8 a ieqmvalent; es erhalte mindestens ebenso viel, als

------- » gebe. Weiter beschäftigt sich der Artikel mit der tu^^en Au ein rusfisch-fronzösischeS (7JU ranbnig glaubt der Verfasser nicht. Nur, wenn

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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und LMNN. < .

Feiertagen.'OuartalMbonnements-PreiS bei der Erve- 799t 2 entgegen bte Expedition d. Blattes,

dition 2 Mk., Bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Psg. (erfl.on?e °'5.dmnoncen.Bureaux von Haasenstein und Vogler

Bestellgeld). Jnsertiousgebühr für die gespaltene Zeile IQ cyf: iQQ< nf£rt Magdeburg u.Wien; Rudolf YYVI Ojflhrrtrtttn

10 Pfg., Reklam?n für die Zeile 25 Pfg öOUÄ(WenÜ, 18. 1891. Mossem Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. AAV1 -xya^9alt9-

___________________________'__ Daube u. Co. rn Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».

?Ve A > Nach Ritters zuverlässigen meteorologischen Auf- jungen war dieser Orkan am 18. Juli und nicht G ^ Vilmars hessischer Chronik steht am 18. Juni.

' « dieser Eiche befindet sich in dem von Carl Wilhelm

L',elS iweiland Superintendent, Professor rc. in Marbura)

Ä i &.9/6enen J^buchDie Borzeit". Jahrgang 182i, Xj n6tt1elbe Seite 31« auch schreibt: Wollt ihr deutscher *li 2 deutschen Sinnes herrlichstes Abbild, das Gott > « j»11 H'^nrel und Erde aufgestellt hat, sehen, so geht

'iS ^"gobertshausen eine Stunde weit von Marburg und nah am Dorfe eine Eiche, hoch und hehr, und

' S -s-l°lchem erstaunlichen Umfang, daß ihr werdet sagen

01 eine Eiche sahn wir nie. Diese av heilige Gotteseiche, unter der Deutschlands J "nj i°*^eifi ehemals sein Wesen hatte, ist, weil sie unten , gegen die Mitte des 18. Jahrhunderts für den

* !' gj ^^^hirten des Dorfes zum Schweinestall gemacht Alt ökonomischer Geist und Sinn des Jahrhunderts, J* j -»W du nicht für Werke! Oben singt eine ' in deinen grünen Zweigen und unten Hausen

** ~ Noch immer treibt diese alte Eiche Blätter

^eifle und erneuert alljährlich das beschimpfte An- e,t,er ehrwürdigen vaterländischen Vorzeit.