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> I Wtttwe erstaunt zurück «uo verrachtete baS sanfte, t« liebliche Gesicht des schwarz gekleideten Mädchens, ij »Was verschafft mir die Ehre Ihres Besuches?" I stotterte sie verwirrt.

I »3ch habe gehört, daß es Jhueu sehr schlecht «geht", .antwortete das jnuge Mädchen, .und wollte sehen, ob ich Ihnen vielleicht Helsen kann."

I Die alte Fran verbarg das Gesicht hinter ihre« I rnuzltgeu Händen nnd begann zu schluchzeu. Johanna war tief bewegt; sie ließ sich ans einen Stuhl uieder l uud redete ihr freundlich zu. Nach Verlanf von I einigen Angeublicken hatte sich die Wtttwe soweit «erholt, daß sie neben dem jungen Mädchen Platz I nehmen nnd demselben ihre Geschichte erzählen konnte. I ,Ach jal Ich bin sehr unglücklich I- murmelte sie «starren Blickes und die Hände gesaftet. .Ich glaube l uicht, daß eS eineu Menschen giebt, der mehr ausge» I halten hat in seinem Leben, als ich."

I Und trotzdem ein gewisser Stolz sie verhindert I halte, sich jemals fremden Personen gegenüber zu 6t» I klagen, obgleich sie lieber Hungers gestorben wäre, I als die Treppe hiunnterzustetgeu und in den Straßen «zu betteln, vermochte sie doch dem jungen Mädchen gegenüber nicht das Geständnis ihrer Leiden zurück» zuhalten.

Ihr Schicksal war da» vieler anderer Unglück» licheu Frauen. Sie war die Tochter eines recht» schaffeuen Arbeiters und hatte eine ziemlich gute Erziehung »haften, die sich auch heute noch In ihrem sanften und bescheidenen Auftreten kund gab. Mtt zwanzig Jahren hatte sie einen Wagenlackirer ge» heiratet, mtt dem sie zwei Jahre lang ziemlich glücklich gelebt hatte. Dann war das Unglück gekommen. Peter Sperling hatte sich dem Trunk- ergeben und verpraßte dar Geld, welches er verdiente. Nach Verlauf von einigen Jahren begannen seine Hände infolge des AlkoholgennffeS ,n zittern, so daß er seinem Tagewerk, welches viel Gewandtheit und Sicherheit verlangte, nicht mehr nachgehen konnte. Das Elend brach schnell herein und mtt ihm die

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I Aufrechterhaltung des Frieden«,- denn der Friede allein kann das Vertrauen einflößen, welches zur gesunden Entwickelung der Wiffenschast, der Kunst und des Handels erforderlich ist. Nur so lange der Friede herrscht, steht es nnS frei, ernste Ge­danken den großen Problemen zu widmen, deren Losung mit Billigkeit und Gerechtigkeit ich als die hervorragendste Aufgabe unserer Zeiten betrachte. | Sie dürfen sich daher versichert halten, daß ich foit» fahren werde, mein Bestes zu thun, um die guten Beziehungen zwischen Deutschland und anderen Natlonen zu erhalten und beständig zu stärken und daß man mich stets bereit finden wird, mich mit Ihnen und denselben zu vereinen in einer gemein­samen Arbeit für den friendlichen Fortschritt, den freundschaftlichen Verkehr und die Förderung der Zivilisation.

London, 11. Juli. Bei dem gestrigen Hosballe im Buckingham - Palast zu Ehren des kaiserlichen Paares waren der Saal und die Zugänge mit sel­tenen Pflanzen, Blumen und Palmen herrlich ge- u .. ,, - . schmückt. Unter der glänzenden Festvetsammlung . vom Blatt ablas.! herrschte die strengste Hofetikette. -----

arserworte lauten: Mhlord! Empfangen ' meinen herzlichsten Dank für das warme

sensal. m, -------- .. .. -------

------- Lageren Resums des Wiener FremdenblatteS ent» ig vc« nehmen wir das Folgende:

»7 vup vic oentpenuen öiacuen,

A"Häsin die Kriegsschiffe stationiert sind, sich I

1j Pflichten, die Nachsendungen vorzunehmen, wenn« QT; W Kriegsschiff sich anderswohin begeben hat, oder Bert

IT Aufbewahrung zu übernehmen, wenn ein Kriegs-1die beid

WöchentlicheBeilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. - _________^llustnertes Sannlagsblatt. 8^^: a. - _,r5Sxi_

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und LMM«. <

Feiertagen. Ouartal-Abonnements-Preis bei der Erve-

bition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. fexkl.

Bestellgeld). JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile DieNstittl 14 CWf IftQI

10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg. 'vlvllSlUlj, Irr. 1ÖJ1,

l9i^rUd °erbOten) gtEute^fittelnb ^fteb^n' « bfr S-brechliche Stühle bildeten das ganze Mobiliar.

. Tm er bIetben ? Nebenan in einem kleinen, vollständig dunklen Kabiuet

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Peru war im Begriff, dem jungen Irländer btn btfrMtlffien « aL^e? .etetn mSnbcteH mehrere dunkle Korridore auf den schmalen

_____ ätschen die Schultern zn st°ß-n !l?plötzlich I fO Ä ?r fonn? nm ¥ b??^ Treppenflur, auf dem sie sich befand. Ein? Fra! _____ ^eiB0e fei" Handgelenk erfaßte und ihm.Hast gewahrte er den Mann ni-b?^l^,n I* !e^r I mL cn^^tnbe ,an ber ®anb nnb einen Korb voll

Waffe aus der Hand drebte. »^7 ?elcher sich in diel nasser Wäsche auf dem Rücken, welche nach ibr die

Patrick war soeben aufgesprungen. Kov? 3r,rf^ 8n9n?<0<8 hatte und den Treppen hinauf kam, zog sie aus der Verlegenheit

»S°rt, ich h b's", raunte er eiftgst Bidach zu. | ntiiÄ fetnen ®Iiden btehbt fr * « End/des Korridor? £ £

i Ä?^reBb fr -» d« Sengen® . Witttoe Sperling bewohnte Zimmer zeigte,

erstickte OchS zu Hilfe zu kommen, stürmten! seinem Versteck b?raus nnd^ °nS I Johanna klopfte au die ThÜre, die im nächsten

«.den Mauern der Häuser entlang von dannen. I Angeublicken böite er eAriHr°nnh\ «I." 9^"! Augenblick von Frau Sperling geöffnet wurde. I UoHe und Teufel!' schrie Peru? .wer hat fich N?u m Peru unb W ,bon L ®'ü be wo das junge Mädchen den

iRfrfcanben, diesem Manne zu Hilfe zu kommen?' nach dem andern an ihm eiuerFnß in dieses Hans gesetzt hatte, fühlle sie einen

LZ blickte wütend nm sich, denn die Dunkelheit Boulevard deaChav^ ,?Dtbtt Hnb bo0en in den schmerzlichen Druck auf ihrem Herzen. Ste war a ; und die Schnelligkeit, mit der bfcZ j? Ä ich ste' L 8 f, I ^^-"'abgehärmten Frauen und Kindern begegne" (7962 hatte" ihn verhindert, das Geficht Echinpswinkel hel^rttete'ud- ^we^Ä'mi'r ^t n^ E b füb^e i»sti"ktiv, daß hinter jeder dieser Thören,I

-- der ihm den Dolch entrissen hatte, zu erkennen, entwischen bX Z ' L ^voch l in den Wohnungen, aus denen weder Gesang noch!

»ks war der Freund des Maurers, einSchlosser', aufangen 1 P 8 W° W' schlau «Lachen scholl, tiefer, hoffnungsloses Elend wohnte. |

D*aU^tn' ä" d-m Chef der Banditen wendend. Vorsichtig folgte er ihnen m8hr#nh c*Im ^eser Eindruck wurde noch schmerzhafter, als fiel f W Hafter Fluch entfuhr seinen Lippen. '' ' .»et hat mir hen SRriff n.finM.n»

«9 hnhaur

>g und große« ittbfiüd, Straße gethkih

Ä" en 14. zs vor 9ureau, setzt. - w chaberr bekannt r Aus

... - - ---------- Die Musiker der

Königin spielten. Der Kaiser eröffnete mit ber Prinzessin von Wales, der Prinz von Wales mit der Kaiserin den Ball, der sich bis zu später Stunde ! ausdehnte. Die Morgenblätter erklären überein­stimmend, daß durch die gestrige Rede des Kaiser» die Bonde zwischen der englischen und der deutschen Nation fester geknüpft worden seien. DerStand- art bezeichnet die Fassung der Rede als gelungen, dieselbe beweise großen Takt. Dar Blatt begrüßt in dem Kaiser den wahrhaft großen, gewiffen- > s <o - ih"frn und fähigen Herrscher, besonders aber

allen Nationen. Man scheine in Frankreich zu ber» geffen, daß es das sicherste Mittel zur Beseitigung der Tripel-Allianz sei, wenn man ihre Ueberflüssigkeit beweise.

Pa» w vci öunoucu wellveuv.

I . war ansgestanden. AIS er Pern bemerkte,Ian Patricks "Fetten bina"''^/"i.lul I fc ^tuu|uc °eirar, m

§teinbs°erfich. I xiv |war eine durchlöcherte Decke über ein tofihig Stroh

» Tn denn?' fragte Pern. | Das HanS Nr 35 in h« $») . ,e "^S-bttitet; das Bettzeug der allen Frau befand

-»»Der Brief... Du weißt doch!' sagte OchS noch | Etagen hoch Die hob« Ianfler 8ett a"f dem Leihhaus; ihr Mann

l*lh.8te»lc8 bon dem Kampfe... ,Sr hat ihn mir!lüden sieht aus als ob I?8 ®db davon berttunten, bevor er starb.

| »trasche genommen... solch' ein StrauchdiebI- wohnt, sogar durch d??5SÄ" bt = U ^"trotze, welche ihr geblieben war, hatte Ihr habt ihn nicht totgeschlagen?' schrie Fran^Svertt«? S , Pe "»f da» Bett ihres Sohnes gelegt, nm ihn zu

*4 ^"bew er sich zu Seidenspinner und Schniegel» I Hause» ein ^kleines blsweilm zu ihr zu kommen.

sandte, denen e» endlich gelungen war, das I Zimm», welches im'Winter »ikia 1 ? e ^?be ®ort" vollständig nackt. Ein kleiner,

17. ri.Vrlaffen. fz im SM vo? !i»? °n?b^»?^b. L Itaet ®de Kanonenofen diente zum

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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes.

fomte dleAnnoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler

3-hrgang.

Daube u. Co. m Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris'.

Mnm |S'J n°Cb(.n?tre?efitnmen unb "ft signalisiert ist.Iverabschieden, worauf der Kaiser seine Seereise nach

IWtt WMpostKoUgkeß. I Erleichterungen im Drucksachen- und! Norwegen antreten wird, während die Kaiserin noch

Nachdem der Welipostkongreß seine Beratungen I Wacireriprobenverkehr sind beschloffen, so sollen I mehrere Tage bei ihren ältesten Söhnen in der eschlossen hat, dürste eine kurze Ueberficht über die ^sitenkarten mit gedruckten Initialen, wie p. k., englischen Sommerfrische Felixstowe verbleibt Die resultate derselben von Jnreresie fein. Einem 1?'°' P,P;C als Drucksachen und nicht mehr Kaifertage in London zeichnen sich aus durch einen

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6 China, Kapland, Natal, Betschuanaland und werden - ""sgestellt am Sonnabend stattgehabten Parade durch eine nach

2/MTransvaal außerhalb des Weltpostvereins Bon den! waren ' mtt d-n "" Weltpostvereine vertreten I Hunderitausenden zählende Menge, alles das waren ^^,chEn Beschlüffen feien ?JZÄ«n«Ä toie * nad> ben ««wütigen Beteuerungen

!e Herabsetzung der Tarife der $oft2ntoeifunaen tombinkn ^r ,9;^ A untet: Lr*r Seitungen die Riesenmetropole an der

er Nachnahmen und Wertbriefe, dann die Aus- ba8 mtnim?m «?u1krfb ^9 dar Verfchren auf Themse noch nicht gesehen hat Am Sonntag war -hnung der Musterdimensionen Bisher war a ft?n» unh «L; ? I s' ® « ®bd bet Salfei der Gast des englischen Ministerpräsidenten

>r gestattet, Muster in der Dimension'Zn 20 Qm.S°rb ®aIi8bui9 °»f deffen Landsitz Hatfield. Das versenden, nach dem 1. Juli 1892 werden bielffibLftehtfinnhr.r -L8^ der «politische Moment der Besuches war die in ihrer

ster» Dimensionen 30 Cm. fein. Wichtig ist man in Wertbriefen ^ber ^eine^Sde'lst? °b"d schlichten Einfachheit packende Rede des Kaisers auf einer, daß sich alle dem Welipostoereine anaehöriaen l d!.^» ! Edelsteine versenden die Begrugung durch den Lordmayer der City os

Maaten wechselseitigen Schutz gegen Markenfälschungen Die Aufhebung des "^^!^°"don, die in den Londoner Journalen einen

l internationalen Verkehr zuaesaot haben. Es' gab I h-n sRnftnnmÄ.«» h Dcppelsystems bei I Sturm des Beifalls hervorgerufen hat. Daß die nsher förmliche Fabriken von falschen österreichischen Mandat de poste8 toi-b nammtttck"in^ l eine offizielle politische Bedeutung haben sollte,

Briefmarken, namentlich in Belgien und Frankreich Kreflkn begrüßt Sn ii IT'T? büt(Xu8' daß der Kaiser sie nicht!

rwaltungen von der Existenz dieser Fabriken wußten, Palleten zu schrsitticben ^itfPi^lInn^b h?9rnah ^ S, ®U H«^chkeit benjentgen, in beten Namen nnte denselben doch nicht beigekommen werden I Mitteilungen, die Ausdehnung I Sie gesprochen, den Ausdruck meiner Gesinnungen

^l keine Vertragsbestimmung darüber existierte. Die düngen aus änroeHnrar an? ^wollen. In diesem schien

Staaten haben sich nunmehr verpflichtet, auch die vackewerkebr hi» ' ^weffurgs- und Post-1 Lande habe ich mich stets zu Hause gefühlt, r-chahmung fremder Postwertzeichen ebenso wie diech dm Wertbrief Anweisuna^ ®nteI eintt Königin, deren Name stets in,

-r eigenen zu verhindern, respektive zu verfolgen, -hr die Zulassuna' ber ^nt»nfi»n h^vs ®lt"nei,un8 bleiben wird als ein edler Charakter! ^schloffen wurde ferner die einheitliche Taxierung TponS $>ame' bie ^ ist in ber|

d Verrechnung im Richtveieintverkebre. BisherISimmii^htnn s.- de Wechselprotesterhebungen durchIWeisheit ihrer Ratschläge estanden nach jedem NichtvereinSlande verschiedene! d-r aihfrfiinfi ?°ft "" Auftragsverkehr, schließlich | England dauernde Seanuna tcren, künftig wird e« nur ine lore »S. h» s,,nc5 neutn UekereinkommenS wegen dies läuft dassi

kichtvereinSlandern geben. Für den mternatwnalen mmentS^durch die Post'"durch wttLes^/^b^ abetn- ^kkhr 'st die Erleichterung deS Verkehrs mit ge- nur im Verkehre mit weniaen V«,U*b -'««»»»w «««» lvigeno, werbe

loffenen Postvalisen (Felleisen) und mit Kriegs- Verfahren nn? 9 »®.ta°ten bestehende I ich stets, soweit es in meiner Macht steht, die -ffen in sremden Häfen beschlossen. Bisher war facht und aleich»iti^ auch h?«^ ^iem- historische Freundschaft zwischen diesen unseren beiden ft, ,-hr Ichw!,,q »L I, d-dmch ,r. wftft * R-Iwm» »m-h,«,, »üch, »i, L--° H«-lich!-ft

worden, daß die betreffenden Staaten, in I I erwähnte, man so oft nebeneinander gesehen zum

I ^1^6 der Freiheit und Gerechtigkeit. Ich fühle Detttschrs Reich. in meiner Aufgabe ermutigt, wenn ich sehe,

iq c* r- g . . PaB weise und fähige Männer wie Sie dem Ernste

b^e7d7n ajontog tterbe« ^ unö der Ehrlichkeit meiner Absichten Gerechtigkeit

den Ma;estaten von der Königin Viktoria j wiederfahren lassen. Mein Ziel ist vor Allem die

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