Wöchentliche Beilagen: Kreis Blatt für -te Kreise Marburg und Kirchhain
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engen produziert wird, aber die Börser-Machinatio- ien haben da« Getreide höher im Preise gehalten, iß nötig war. Wenn immer flotter Absatz erfolgte, nichts zurückgehalten wurde, dann mußten die Preise »ringer bleiben, und die Notiz der Freisinnigen Leitung beweist, daß die Börsen Interessenten auch ar nicht um Mittel verlegen find, verstärkte ®fr reiSezufuhren fern zu halten. Dergleichen geht aber wch immer nur zeitweise, ein Umschwung kommt |ei5, wenn andere Getreideländer nicht mehr im
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Stauung der Assessoren wird noch lange andauern und zumal diejenigen, die eine Anstellung im Richterdienft luch-n, werden vor der Hand noch lange warten muffen, da jährlich nur ungefähr 150 zur Anstellung gelangen, und die Jahresklasien der älteren Assessoren zum Teil erheblich stärker sind.
Hannover, 7. Juli. Der zum preußischen Eisenbahnminister ernannte ehemalige Eisenbahn-DireklionS- Prästdent Thielen in Hannover hat am Montag von seiner bisherigen Wirkungsstätte osfiztellen Abschied genommen. Die Beamten der hannoverschen Elsenbahndirektion brachten ihrem ehemaligen Präsidenten einen glänzenden Fackelzug. — Zum Nachfolger des jetzigen Ministers der öffentlichen Arbeiten als Präsident der Königlichen Eisenbahndirektion Hannover ist der Oberregiernngsrat bei der Königlichen Eisenbahndirektion Berlin Reitzenstein in Aussicht genommen. Er steht anfangs dev fünfziger Jahre und gilt als einer unserer tüchtigsten jüngeren Verwaltungsbeamten. Er war bereits im ■ Sommer 1875 als damaliges Mitglied der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. vom Handelsminifter Achenbach nach England gesandt worden, um die englischen Eisenbahnperhältnifle aus eigener Anschauung kennen zu lernen. Seine Wahrnehmungen veröffentlichte er bald darauf in einer größeren Arbeit: „lieber einige Berwaltungseinrichtungen und daS Tarifwesen auf den Eisenbahnen Englands", die weit über die Fachkreise hinaus Beachtung und Anerkennung gesunden hat. Seit nahezu zehn Jahre« bekleidet er seine jetzige Stellung in Berlin. In Stettin wo er längere Zeit gelebt hat, wurde er mehrfach als Kandidat der gemäßigten Parteien für die Reich»- tagSwahlen ausgestellt.
.Mit einem zornigen Blick wandte sich der Alte zu 80 Lachenden.
und der Schichautschen Werft, hierauf unternahmen die Minister mittels Dampfer eine Fahrt nach den Hafenanlagen. Nachmittags besichtigten sie andere größere Etabliffements. Nach dem Diner fanden Bera tungen statt. Abends erfolgte dann die Weiterreise nach Königsberg. — Aus Petersburg berichten verschiedene Blätter: „Der offiziöse „Rishki Westink" meldet, alle deutschen Konsuln in Rußland haben von der deutschen ReichSregierung den Befehl erhalten, sofort genaue Aus künfte über die Vorräte an Getreide und Mehl und über die Ausfichtm der in Rußland be vorstehenden Ernte zu sammeln. ES werde in ein- geweihten Kreisen versichert, dir deutsche Regierung würde in allerkürzester Frist genötigt sein, die Ge- treidezölle aufzuheben! — Die „Nordd. Allg. Ztg* bemerkt hierzu, daß von der ganzen Meldung kein Wort wahr ist. — Der Entwurf eine» neuen sozialdemokratischen Parteiprogramms, welches dir Parteileitung in diesen Tagen hat veröffentlichen lassen, erfreut sich nirgendwo einer besonderen Hochachtung. Ein Blatt schreibt sehr richtig, die ganzen sozialistischen Pläne glichen einem Vor- lchlage, eine Reise nach dem Mond zu machen. Aber wie man dort hinauf kommen solle, daS wisse niemand. Und so wissen auch die Herren Bebel und Genossen selbst nicht, welche- der Weg zu ihrer sozialdemokratischen Glückseligkeit ist. Darauf kommt eS aber in allererster Reihe an. — Hinsichtlich dem Bundesrate zugegangener zahlreicher Eingaben betreffs der Steuerfreiheit des Branntweins für Heilzwecke hat sich derselbe insofern ablehnend verhalten, als dieselben nachträglichen Erlaß oder Vergütung erlegter Branntweinsteuer verlangten; im übrigen aber, soweit diese Eingaben eine allgemeine Regelung der Steuerfreiheit des Branntweins für Heilmittel, insbesondere auch die Aufstellung eine» Verzeichnisses solcher Heilmittel, für welche steuerfreier Branntwein verwendet werden darf, erstrebten, wurden dieselben dem Reichskanzler überwiesen. — Die Zahl der Gerichtsassessoren betrug in Preußen am 1. Juli d. I. 1875; am 1. Januar 1891 waren 1868, am 1. Juli 1890 1833, am 1. Januar 1889 1770, am 1. Juli 1888 1680, am 1. Januar 1888 1585 Assessoren vorhanden. Die ungemeine Steigerung der Zahl der Assessoren hat also in den letzten Jahren nachgelassen, und wenn auch am 1. Juli d. I. noch mehr Assessoren vorhanden waren, al» an einem der früheren Termine, so scheint doch zur Zeit der Höhepunkt überschritten zu sein. Von einer Aussicht auf durchgreifende Besserung der Verhältnisse für die jüngeren Juristen kann man aber darum nicht reden, denn die
Er ergriff zwei der große« eiserne« Kugel« zu seine« Füße» und begann imtt denselben zu spielen, als ob sie von Holz, statt von Eisen wären. Er ließ fie über Hals und Arme rollen und balancierte fie schließlich eine auf der audereu mit einer Hand.
Die Zuschauer wäre« entzückt imb applaudierte« aus Leibeskräften; eS waren jetzt miudesteuS zwei- hundert Personen versammelt.
Zum zweiten Male machte er mit seinem Hute die Runde und die Einnahme war «och größer als die erste.
„Hier, mein Alter*, sagte er da««, während er dem vor Staunen immer «och ganz verdutzten Gaukler den Inhalt deS HuteS in die Hände schüttete. .Nun gehen Eie hin und esse» Sie sich satt, und Ihne«, meine Herrschaften', fahr er mit fröhlichem Lachen zu der Menge gewandt fort, .sage ich meinen schönsten Dank für Ihren freundliche» Besuch.*
3« dem Augenblick«, als der junge Mann de» KreiS der erstaunten Zuschauer verließ, sah er fich Johanna gegenüber.
„Verfitzen Sie*, sagte baS junge Mädchen bewegt, .ich hoffe, Sie erkeauen mich wieder.*
Ein wenig überrascht zog er feinen Hut uud schien fich z« besinne«.
»Ich heiße Joha««a Lac-dat*, fuhr fie fort, „und Sie fiud, wenn ich nicht sehr irre, Herr O'Keddy."
.Oh, gnädiges Fräulein, verzeihen Sie*, ries der jmlge Irländer etu wenig verwirrt. .Ich hatte Sie nicht gleich erkannt... wie konnte ich auch erwarten, Ihnen hier zu begegnen ... aber ich freue «ich Sie wtederznsehen. ES wäre mir sogar sehr erwünscht, einige Worte mit Ihne« zu spreche».*
.Ich wohne ganz in der Nähe', versetzte Johanna, .am Boulevard de Clickh Nr. 20. Weuu Sie iu einer Stunde etwa frei fein sollten.. .*
.Gewiß, gnädiges Fräulein, vorausgesetzt, daß «ein Besuch Ihnen nicht lästig ist.*
.Er wird wir im Gegenteil sogar sehr ange. nehm sei«.*
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Großbritannien. Die deutschen Majestäten erfahren während ihrer Anwesenheit in England von Tag zu Tag vermehrte Ovationen. Die ersten Tage dieser Woche sind den Familienfestlichkeiten, der Vermählung der Prinzessin Luise von Schleswig- Holstein, der Enkelin der Königin Viktoria, mit dem Prinzen Aribert von Anhalt, sowie der silbernen Hochzeit des Prinzen Christian von Schleswig- Holstein, Schwiegersohnes der Königin gewidmet gewesen. Daran anschließen wird fich der amtliche Besuch der Kaiserpaares in London, sowie die militärischen Schaustellungen, darunter besonder» eine große Parade der Londoner Freiwilligen. Es wird deshalb am nächsten Sonnabend in London ein
Bet diesen Worten zog er eiligst seine« lieber« zieh» ans uud warf ihn auf die Orgel.
.Bevor ich aber aufauge, müssen mindesten» hundert Sons auf dem Teppich liegen uud damit Sie nicht zn warten brauchen, werde ich fie selbst htulege».*
Er «ahm ein Füusfrauksüück ans der Westentasche und warf eS auf de« Teppich.
Der KreiS der Neugierigen schloß fich dichter zusammen; alle waren gespannt, wo der jonge Man» mit seinem sonderbaren Beginnen hiuauSwollte.
.Anfgepaßt, Mnfikl* ries dieser munter, .erst kommen die ZwouzigktlostLcke daran.'
Der kleine Bursche, welcher de» wustkaltscheu Teil der Vorstellung zu letten hatte, war augenscheinlich ebenso ausgehungert, wie die beiden Künstler. Das hinderte ihn jedoch nicht, fein schauderhafte» Instrument mit außerordentlichem Eifer in Bewegung zu setzen. ES klang jetzt wie eine Sieges- trompete.
Der neue Akrobat hatte die Gewichte genommen nud nachdem er fie einige Augenblicke mit gestrecktem Arme von fich gehalten hatte, warf er fie iu die Luft und fing fie mit der Oberfläche feiner Hände wieder aus. Darm vollführie er alle möglichen anderen Künste mit den schweren Etseustücke», die ihm augenscheinlich nicht die geringsten Anstrengungen ver- ursachten.
Da» auf derartige Schauspiele immer sehr be- gierige Publik«« klatschte bewundernd in die Hände.
Ohne der Begetsternng desselben Zeit zn lassen, fich abznkühlen, nahm der junge Manu feinen Hut nud machte eiligst die Runde mit demselben. Die Sousstücke flogen jetzt nur so herbei und eS war sogar hin und wieder Silber dazwischen.
«Ich wußte wohl, daß brave Arbeiter keine armen Leute im Stiche lassen*, rief er, nachdem er seinen Platz auf dem Teppich wieder eingenommen hatte. »3'tzt sollen Sie auch noch etwa» Andere» sehe», paffen Sie aus, meine Herren l*
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Er machte eine tiefe Verbeugung und entfernte fich dann raschen Schrittes, um der neugierigen Menge zu entgehen, die fich bereits nm th« gesammelt hatte.
IX
Als Patrick eine Stunde später bei Johanna eintrat, war Bidach bei ihr. Das junge Mädchen hatte ihm soeben ihre seltsame Begegnung iu Clamart erzählt und ihm bann bie Enthüllungen MerentierS mitgeteilt. Bibach war von be» wichtigen Entbecknngen tm höchsten Grabe überrascht.
.Ich hätte mir schon längst bie Ehre eines Besuche» gegeben, gn&bigeS Fräulein*, sagte Patrick O'Kedby, Platz uehmenb, .um mich nach Ihrem Befinden zu erkuubigeu, aber ich war bisher so vollständig von den Sorgen um meine neue Einrichtung in Anspruch genommen, daß ich nicht bie Zett dazu fand. Herr Raveneau hat mich über die Geschäfte der Bank auf dem Lausenden erhalten. E» ist etn Unglück, gnädige» Fräulein, und ich sehe', fuhr er mit einem Blick auf bie ärmliche Umgebung in bem Zimmer des jungen Mädchens fort, „daß auch Sie mutig Ihren Teil davon auf fich genommen hoben. Unter diesen Verhältnissen blieb mir natürlich keine Wahl. Ich habe Ihnen schon gesagt, daß die bei Ihrem Herrn Vater deponterte Summe nicht mir gehörte; ich habe daher mein Vermögen, welches fich glücklicherweise gerade auf etwa fünfhnnderttansend Franks belief, flüssig gemacht und die mir auvertrante Summe znrück- erstattet."
.Aber dann ist Ihnen ja gar nicht» geblieben, Herr O'Kedby*, sagte Johanna schmerzlich bewegt.
.Biel allerdings nicht, aber oaS thuts? lieber kurz ober lang hätte ich mein Gelb ja boch unter bie Leute gebracht*, antwortete er sorglos. .Der Verlust ist vielleicht ei» Glück für mich.*
.Aber wovo» leben Sie be»»?*
«Ich arbeite*, antwortete er vergnügt. .Sie haben ja vorhin selbst gesehen, daß ich ganz leidliche Lörper- krast habe, und außerdem bin ich ein vorzüglicher
für das deuttche Reich im Ganzen eine Aussicht aus eine erträgliche Ernte, dann werden die Getreidepreise nicht blos fallen, sondern pmzeln. Man kann da« sagen, ohne fich optimistischen Auffassungen hinzugeben. Alle Spekulationskniffe werden nicht im Stande dann sein, die heutigen Preissätze festzuhalten.
abungtn verkäuflich werden. Auch gab die Hausse artet, wohl hauptsächlich, um durch einen Preis- ruck weiteren Zuzug abzuhalten, Juliweiz n ab.
izeu verlor infolge bissen bis zu vier Mark, oggen wurde in die Abwärtsbewegung hinemge- ofjen. Auch brachte der starke Rückgang der Rubel- oten die russischen und die Berliner Preise einander äher." Daraus geht hervor, daß die Abgabe von
dem Korn nach Deutschland bereit» in größerem aßftabe begonnen hat, und daß es infolgedessen mmöglich geworden ist, die bisherigen hohen Preise roch weiter zu halten. Sonst hätte schon in den iarken Flurdeschädigungen der letzten Woche, die in wer ganzen Reihe von deutschen Gebieten zu ver- eichnen waren, ein Grund gelegen, an den alten sreissätzen festzuhalten. Der ganze Verlaus dieser sreisbewegung hat gezeigt, daß die einander sich «kämpfenden Spekulationsparteien an der Börse oirklich die Situtation benützt haben, um einen er- «öhten Profit zu erzielen. Natürlich ist infolge des Zolles das Korn im deutschen Reiche teurer, al» in mdern Ländern, in welchen unter anderen Bcding-
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler in Frankfurt a.M-, Cassel, Magdeburg u.Men; Rudolf xxvi. Habraaua. Mosse in Frankfurt o. M., Berlin, München u. Köln; ®. L.
Daube u. Co. in Frankfurt a-M., Berlin, Hannover, Pari».
Marburg,
Donnerstag, 9. Juli 1891
(Nachdruck verboten.)
Per«.
Kriminal-Roman von Henry Cauvain.
(Fortsetzung.)
Deutsches Deich.
Berlin, 8. Juli. Die Londoner Zeitungen, welche bisher stets heroorhoben, daß der Besuch des deutschen Kaiserpaares keine besonderen politischen Folgen haben würde, werden nachgerade etwas anderen Sinnes. So schreiben die „Times*, die sonst freilich al» recht arge politische Mantelträgerin bekannt ist: „Es besteht kein Zweifel über die Auf- richtigkeit der Empfindungen, welche die große Menge des englischen Volks anläßlich der sichtbaren Beweise beseelt, daß die Elemente jener großen Allianz, welche vor drei Viertel Jahrhunderten Europa befreite, zu bestehen nicht aufgehört haben. Da» englische Volk nimmt nicht ohne Befriedigung wahr, daß die Element- dieser Allianz eine Stärkung durch das Band erfahren haben, welches die Herrscherhäuser von Deutschland und England verknüpft. Diese Festigung der teutonischen Staaten birgt keinerlei Bedrohung irgend welcher anderen Macht; dieselbe ist nur eine weitere Sicherung dasür, daß der Welt der Frieden bewahrt bleibt.' DaS ist auch gerade genug. In Paris wird diese Sprache schon verstanden werden. Auch viele andere britische Zeitungen äußern sich in gleichem Sinne. — Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht, bei dem Ministerium der geistlichen, Unterricht»- und Medizinalangelegenheiten den Geheimen Regierungs- und Vortragenden Rat Naumann zum Geheimen Ober Regierungsrat, den Provinzial-Schulrat Dr. Köpke zum Geheimen RegierungS- Rat und Vortragenden Rat und den Geheimen Re- gieruugs- Rat Dr. Schottmüller zum Vortragenden Rat zu ernennen. — Der neue Preußische StaatSan- zeiger veröffentlicht daSneue Einkommensteuergesetz (Einführung der Selbsteinschätzung rc.) — Der Finanzminister Dr. Miquel und der Handelsminister v. Berlepsch find in Begleitung des Regierungspräsidenten v. Holwedi Dienstag Vormittag von Danzig in Elbing eingetroffen und begaben sich sofort vom Bahnhof aus mit dem Ober - Bürgermeister Elditt, dem Landrat Etzdorf und dem Vorsteher der Kaufmannsschast Kommerzienrat Peters zur Besichtigung der Messtngwerke von K. Räuber
Mühsam erhob fie die Gewichte; ihr Kopf zitterte . J®ter der Anstrengung. Mit Ausbietung aller Kräfte . ^suchte fie die Arme zu erheben; aber bevor fie ”*ate ° ^selben in eine wagrechte Sage gebracht hatte, ließ «aqer » ßr erschöpft bie Gewichte falle», welche neben ihr auf beschaff «n Tippich rollten. Mit höhnischem Lachen nahmen : unb i •« Zuschauer be» verunglückte» Versuch auf. Die ckur seAman schien e» nicht zu hören. Teilnahmslos, außer wegen den Rücken gebeugt, ließ fie alles über fich
y -Sie hat fett gestern nichts gegessen', rief er, auf •* arme Fran bentenb, „unb ich auch nicht... boch «nn ich mir nicht beu Arm gebrochen hätte, fo sollten sehen, wie ich trotzbern damit umspränge... aber LatnH«e arme Fra» hat nicht mehr bie Kraft.'
^.3» gleicher Zeit warf er einen kläglichen Blick ------ die magere Einnahme.
»Mit stumpfer Tetluahmlofigkett bückte fich bie Alte Ub umfaßte mit ihren runzligen Händen die Ringe «r Gewichte. Ihre langen Arme spannten fich an, man sah, wie bie Ader» an ihrem fleischigen »yni halse »»schwollen.
l(f j Claude sind, ihr Korn auf Lager zu halten, sondern gjyj bare Einnahme denken müssen. Wir wollen ; hoffen, daß sich auch die letzten Gewitterschäden im . billif »eulschen Reiche nicht als so erheblich erweisen lverden, al» wie hier und da befürchtet wird. Bleibt
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Mrchbrach und fich neben den Alten stellte. Er war '»«aut nach englischer Manier gekleidet, ein weicher WhA faß auf feinen blonde» Locke», fei» helle», roi| Ange blickte kühn nnb mutig iu bie Welt. I . s. »Aber gehe« Sie doch nicht fort, «eine Herren, #- . P* sehen ja, daß bie alten Leute bald vor Hunger Mess', rief er eifrig. „Sie «olle» Kraftprobe» teyee, „erde Ihne» gleich welche zeigen.*
eutlichkeit an. Die Freisinnige Zeitung des Abg. Hugen Richter kündigt ebenfalls diese Erscheinung Ä«n, der en'erste Anfänge fich schon vor zwei Wochen llbeobad)ten ließen. Das genannte Blatt schreibt: V.An der Berliner Produktenbörse schlug die Hauffe- Htzewegung in eine Baisse um, trotzdem ganz bedeutende Steigerungen der Weizenpreise au» Newyork Ijnb Paris notiert wurden. Die Ursache gaben die ? vorliegenden Weizenangetote aus Australien, Chile 7-und Rußland, sowie das Bekanntwerden des Falllssc- ^Dents eines Londoner JmporihauseS, wodurch Weizen-
Awschwnng in -en Getrei-epreisen
hblhbigt sich jetzt langsam, aber mit zweifelloser
Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Martt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
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