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®Mnng unb "Eines guten Betragens arbeitete st> mich ba^ empor. Ich wurde Kapitän, erwarb ein UeiNkS Vermögen and tonnte mich verheiraten •
daß ich meine gute Fran nicht lange behielt; fie starb einige Tage, nachdem fie wir einen
■ Sohn geschenkt hatte.'
,Um diesen Sohn handelt es stch jetzt.
«Ich habe Ihnen gesagt, daß ich einen anderen Namen -vngeuommen hatte, ich hieß früher LoniS Ponsart. BrS jetzt hat dieser Namenwechsel keinerlei Schwierigkeiten für mich gehabt.'
.. -Aber iu einigen Monaten tritt «ein Sohu in die Kriegsschule von Satut-Cyr ein. Da er nun dort Papiere über seine Geburt betbriuge» muß, so, wird es heran! komme», daß er nicht das Recht hat, den Namen Merentter zu trage», mau wird ihu zwinge», stch Ponsart zu nenne«, wie fei« Vater ursprünglich Ihh’ druken Sie, daß unter setueu Kameraden Söhue von denen fein können, die mich früher gekannt >abe» und Zeugen meiner Schande waren. Sie begreife», >aß ich erröten muß vor metuem Ktude und gezwungen bi», ihm zu gestehe», daß ich den Name», welchen er tragt, entehrt habe...'
.Ich wußte, daß Ihr Vater ein Freund des gegen, oärttge» GroßfiegelbewahrerS ist und hoffte durch seine Vermittelung die Erlaubnis zu meinem Namens.
,”i<6 ^bych schämte, ihm mündlich dar Geständnis meiner Schnld zu mache« so enthüllte ich ihm dasselbe tu einem SiicfeZ^ ' ,Uud null denken Sie, mein liebes fffab, dieser 3rief, der das Geständnis meiner Schande enthält er ist augenscheinlich in die Hände des Mörders Ihre- i i ^t»s gfoöen, der jetzt eine Waffe gegen mich schmiedet, i
etaet jener Gauklergesellschaft anküudtgte, die auf dem äußern Boulevard im Freien ihre Kunststücke zu zeige» pflege».
„ ,' ^E wiffen umi, was ich Ihne» z» sage» hatte«, versetzte Merentter mit einem tiefen Senker, als ob eine schirre Last von seiner Brnst genommen wäre. „Wenn Sie meine», so teile» Sie die Thatsache» dem Manne mit, tu deu Sie Verttaueu setze». Er wird feiner gangen Geschicklichkeit und all' seiner 6tb£J"' ”” di« «°g-lege»hett zu einem guten Ende zu führen.«
„O, welch' große» Dienst habe» Sie mir erwiesen I' ^^.Aohauna, welche die Tragweste einer derartige« Enthüllung wohl begriffe».
.L«b«u Sie wohl, teure» Kind', sagte der unglückliche Gret», dem junge» Mädchen beide Hände reichend.
Etnige Tage nach dem Besuch MerentterS kam fie nut ihrem Bruder von dem gewohnte« Spaziergänge znrück, als der Knabe in der Nähe der CstkuS Fernando dem Boulevard einen Kreis von Neugierige» «blickte. Zu gleicher Zeit erklangen die Töne einer
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und feine Borstandsmitglieder durch den preußischen Minister des Innern bestätigt werden, eine Reorgani-
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. ,2k aufwallender Herzltchkett warf stch Johanna t» fetae arme.
fc drückte einen väterlichen Kuß auf ihre Ststn »ud ging dann langsam wie ein Gebrochener hinan».
s*1 ”°6” et« schmutzige» und zerknittrrteS Stück Papier an» seiner Brieftasche.
^.'Diesen Bries fand ich bei «einer Rückkehr au»
Rußland vor:»
.Lieber Herr!»
Wenn Sie nicht wolle», daß Ihr Sohn erfährt
ältesten Söhne des Kaiser» werden für den Sommer m Felixiown am Ausfluß der Themse Aufenthalt
der heißen Monate verweilen wird. — Sinkommenstenergesetz Vorbehalte Vereinbarung mit den Reichrunwsttelbaren
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Gewohnheit angenommen, an sch önen Nach« ittageu eine Stnude mit Georges ans ,pa$‘e“n i” sehen, um das Kiud an die frische Last zn bringe».
Stimmenzersplittcrung sind Stichwahlen erforderlich, im Ganzen haben die Deutschen da» Feld behauptet.
>— Nach einer dem Bundesrat zugegangenen Heber* Ht ber grgebniffe bes Heeres-Ergänzung».
,eschäfte« für dos Jahr 1890 werden in den l alphabetischen und Restantenlisten geführt 1476 466 I Mann. Davon sind al» unermittelt in den Restanten« lrsten geführt 42 324 Mann. Ohne Entschuldigung aulgeblieben find 114581 Mann. Anderwärts gestellungspflichtig geworden 368 291 Mann. Zurück- I gestellt 521 629 Mann re. — Fürst BiSmarck l wrrd, tote verlautet, in den nächsten Tage» seinem Stammgut Schönhausen einen etwa achttägigen Be- I such obstatten; von dort beabsichtigt der Fürst zur l mehrwöchentlichen Kur nach Kisfingen zu reis n. — ®ie Srage der Organisation der Behörden für die
IWasserwirtschaft hat, wie die „Berl. Pol. Nachr.' vernehmen, neuerding» da» preußische Staats- nunisterium beschäftigt. Dasselbe soll sich dahin
I schlüssig gemacht haben, von der Einrichtung von | Strombaubehörden mit Polizei- und Zwangsbefugnis labzusehen. Dagegen sollen administrativ-technische Sttomämter für die größeren Flußgebiete eingeführt werden, denen als Aufgaben die Prüfung aller größeren.wasserwirtschaftlichen Anlagen, sowie die • I Aussicht über die Ausführung derselben und die Be« obachtung der gesamten wafferwirtschaftlichen Per- hältniffe des Stromgebietes Zufällen würden.
Der preußische »Staatsanzeiger' bringt folgende Mitteilungen: Bei der diesjährige» Be- ^ratung de» Etats der Verwaltung der indirekten Steuern im preußischen Herrenhause ist e« al» ein llebelstand bezeichnet worden, daß gegen Steuer« pflichtige, welche aus Unkenntnis der gesetzlichen Bestimmungen zn geringe Stempelabgaben entrichtet haben, Strafen festgesetzt oder Strasver- fahren zur Einleitung gekommen sind. E» ist deshalb der Wunsch ausgedrückt worden, die Steuerbehörden möchten angewiesen werden, daß fie da» Publikum
I wollte gern sehen, was es gäbe und Johanna ein, obgleich fie persönlich an derartigen l Vorstellungen wenig Geschmack sand. u
I. ®8 wäre» in der That zwei derartige Künstler ek3K««« und eine Frau. Sie waren beide alt.
I Der Manu trug eine» lauge» weißen »art und an de» Seiten seines kahle« Schädel» fiel lauge«, graut» IHaar aus die Schulter« herab.
L Unter feinen Füße» war ein kleiner durchlöcherter “^rettet ««b nm ihn her standen eine Anzahl Gewichte und eiserne Kugel».
I Er trug einen geflickten Tricotauzug, der in Folge bü°figru Waschens feine ursprünglichen Formen verloren unb schlotternd an feinem magern Körper herabhiug. mtt ”h,nDr»nfn?Me? fltbe”<2! Mb fctne Hände " be« aufgetriebeuen Adern zstterteu beständig.
„ t »ran saß auf einem Schemel neben der Orgel, welche von einem «naben gedreht wurde. Ihr schwarze», von zahlreichen weißen Fäden durchwobene» Haar war mit einem verblichenen »and zusammengebuuden. ^"l^e Jacke, einen roten Rock und schmutzige weiße Tricot». Ihr Rücken war gekrümmt von der Last be» Elends; das von der Sonne gebräunte zeigte zahlreiche Runzeln und einen stumpfen nieder geschlagnen Ausdruck.
jeher bestrebt in den Politiken Kämpfen der Gegenwart immer wieder btfjenigen Faktoren m den Vordergrund zu stellen, denen mit volkstümlichem Empfinden die Erhaltung der bestehenden monarchischen Staatsordnung am Herzen liegt, seben und beobachten wir auch gerne die Fortentwickelung derselben. Gne der ersten stelle» nimmt hierbei unstreitig da» Kr-ie^gervereinswesen ein Dasselbe beweift,, wie fest der monarchische Staat!» > grundgedanke im Balke wurzelt, und wie derielbe . gerade auch in der ^schlichteren Auffassung der einfacheren Bürger den ssestiuhenden Punkt bildet, um ben sich ihre politische Gedankenwelt dreht. ES »find überaus zahlreiche Massen, die in diesen »er» " rmen geeint find, und längst haben die einsichtt. «volleren Führer der Einzelgruppen erfannt, roie nur durch den Zusammenschluß möglichst Aller daS fest, gefügte Äan6 gebildet iwerden kann, «welches „in gleichem ©djrftt und tritt* zu marschieren und, in ktner Mitte die edelsten Güter nationalen Strebens uno Lebens bergend, nach allen Seiten hin Front -»»machen versteht. Für Preußen und die dem- selben rn der Heeresverwaltung avgeschlasseven HeereSkontingente, ausgenommen Baden und.Hessen, die eigene Landesverbände besitzen, kommt unter diesem Gesichtswinkel in Betracht der unter der Leitung Er. Exzellenz des königlichen General- leutnantS z. D. Herrn v. Skenthe, gen. Fink stehende Deutsche Kriegerbund mit dem Sitze in Berlin, welcher soeben feinen neunzebnten Geschäftsbericht für das Jahr 1890 veröffentlicht. Ein Bändchen, dessen Lekiüre einen vollen und anziehenden Einblick m die Entwickelung und Gefamtthäitgkeit de» Bundes darbietet. Der Bund besitzt preußische Ko>porations- rechte, und mit welchen Verhältnissen derselbe rechnet,« mögen au« bem reichen statistischen Material hier'i i»ur die Zahlen darthun, daß seine Gesamtstärke am« i ,o .... -1: 1891 174 größ-re Kreis- ober ®auber=i a
U? ^nbe, geg&ebert in 6010 Vereine mit 504 655
daß Sie früher ein Gauner waren, der gestohlen bat und von der Marine fortgejagt ist, so müffen Sie hullberttansenb Franks bezahle».
.. Wenn Sie das Geld gutwillig geben wollen, so schreibe» Sie au Herrn Gustav nub geben ben Brief Herrn Irre, Weiuhäubler in ber Rue Polouceau.
Soffen Sie sich nicht einfalle», «ich sangen zn wolle» ^vst weiß Ihr Sohn sofort, was für ein Mensch ®te st"d. Gustav.«
»Sicherlich ist er daS; aber Sie werden begreifen, mit welcher Vorsicht wir haubeln müsse». Vergessen Ste nicht, daß ich meine Ehre in diesem Augenblick tn Ihre Hände gelegt habe, liebe Johanna.« “
„Gewiß nicht. Herr Merentter, denn dieser Mensch hat jedenfalls Complicen", antwortete da» tauge Mädchen nachdenklich. ,Menn man versucht, sich feiner U bemächtigen, so wird er sich rächen, und welche Rache kann er nehmen. Großer Gottl.. «
»ie ich die Goldstücke unter t ^knlich anflaS unb mich überwacht. Das fch/.6«*06 mU ben Banknoten war eine Falle gewesen, ■ ich gegangen war.' ' '
>n Wu» ,».'^sr bliebe« «och drei Monate unterwegs. Sie tzenh-l» beuke», welches Leben ich während bkfer
babf‘ Meine Kameraden hatten den SS °icht gemeldet, sodaß ich keine offizielle Sttase 5 batte ihre Verachtung zu erdulden _ “te es» Aussätziger gemieden. Kein Schimpf, 2. I 2«« te<5anbe wurde mir erspart. Es war «erechttgkett, längö * benagte mich nicht darüber.'
auf 9 b‘i unserer Rückkehr nach Frankreich wmde i eW wurde mit Schimpf nnb
f41- fortgejagt.'
atzt Ni»» nfs vorauf einen anderen Nam« an und " E Mcttrose auf ein Handelsschiff'
509488 Ml. :34 Pfg. beziffert. Alle Aemter im ^en Bundesvorstände, dessen 16 m Berlin ansässige irr einen i *'*«GeschäftSleitung führen, find
cntcr be: “ Eh-renämier. In die Details der Ver-
rusfta, ■ to,e eine eigene Presse, ein eigenes, 3 M ^00 Knegerwacsen umfassendes Waisenhau», eine lltaerstutzungSkasse, aus welcher allein 41665 Mk. an »orü^rgehend notleidende Kameraden gezahlt sind,
WechM Iälmg
Wöchetüttche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchham. - _________________ ^üusitterles Sanuiagsblali. ,,::1 r„,„s M w
^rscheuct täglich außer an Werktagen nach Sorm» und v
*5 - Ouartal-Abonnements.Preir bei d««xpe. Wf itVhtWrffr
*'■» dltwu A Mk., bet allen Postämtern 2 Mk. So Ps«. («11.
JnftrtionSgebühr für die gespaltene Zette 4Q&rH*nnrfl ’S ItiOl
__ Pfg-, Reklamen für die Zeile LüPfg- SetMWvllf, ö. loHl.
nbeitei Klavier eit liebt des, ge sie Rei« I u Land Luiminal-Romaü von Henry Cauvaiw i i e ß eH (Fortsetzung.)
lageu -twa unser-r zehn in demselben Raum, »er von der im Spiel dureywachteu Nackt erschöpfte S-etÄÄa,i,y|,‘‘ “ i-1"
8t > ,J‘tn «ock trat offen, und ich hatte einige «geublide vorher eine mit Banknoten gefüllte Bries. ^- in d„ Settentasche desselben gesehen. ' „ -Nach Verlauf einer Stunde, al« ich glaubte, da £ schlich auf
RTi.t 2er Hivgematte und zog die
£.:t W® der Tasche des Schlafende». Als Begriff war, mich mit dem gestohlenen (gelbe ÄKÄ fpr°u« "eser plötzlich vollständig munter «« fetaer Hängematte und packte mich am Äragen, 7 ßleichzettig die Kameraden munter machte.
« n”8„Bid,t «-irrt, meine Herren-, rief
ch, EpjtzbN stimme, .Ponsart ist wahrhasttg
entgegen die Expedition d. Blatte»,
wwte bte Annoncen-Bnreanx von.ßaafenfttin unh
in Frankfurt a. M-, Cassel, Magdeburg u Wien- yvin (v.r
__UVI Wfling.
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- VerernSthätigkeit angespannt wird, nicht in bem rein die Bundesorgane -wg/strengt in »nfS nebm/n kn5hfT Sfenbißa,'9 "er Festlichkeiten am
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bei allen Mitgliedern vorhanden fein müffen, sondern! wird dereinst auch vielleicht eine Vereiniauna I V -----’?<■*"“ -"»cgvunmrrieivaren
tn dem ernsten Geiste, daß eine fortwährende Ein-1 deutschen Kriegerverbände ruftande fnmnt»n ® ti L ® n Heranziehung derselben zur Einkommen- wirkung auf die Mitglieder und ber^’»KleberI»te — Ibereits erfolgt sein. - In Straßburg
unter- und aufeinander zur Hebung und Bethätigung I Verwaltungen — doch Deutschland eine Einbeit büdet'l l»« ^a6en am ätzten Sonntag die
vaterländischen und monarchischen Sinnes al» ihr so find auch die Bestrebungen der Krie^ervereta/in I^deratSwahlen stattgefunden. Infolge der
erster Linie dem Kampf gegen die Sozialdemokratie! ________
mit den zwei Marschrichtungen: einmal Sammlung ] aDer königstreu gcsinnten und vaterlandsliebenden!
ehemaligen Soldaten in den Kriegervereinen, und! gWi» 7 e»..n gn;„ k ., «...
trs,r «... .... _ „ .... I England, wo es am Sonnabend in Port Windior
m zahllosen amtlichen Beziehungen stehen und aufgrund | Windsor, wo ein Gardebataillon^'al«
in Gegenwart aller Fürstlichkeiten die Trauung der Prinzessin Luise von Schleswig - Holstein mit dem
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