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..Was wollten Sie sage» ?" fragte Johanna bewegt. u..£>, Sie begreifen es nicht, gnädiges Fräulein ... «»keu Sie nur, Herr LacLdat ist kurz vor dem «igkeitStage einer so großen Summe ver.
«Sie halte« Nachrichten über meinen Vater ver» laugt', sagte Johanna, als der Kasfirer fie verlassen hatte; .ich werde ste Jhueu geben: .Mein Vater war ein energischer entschlossener Mau», der »ameutltch tu der Jugeud ei» sehr bewegtes Lebe» geführt hat. Er entstammt einer armen Familie. Mit zwanzig Jahren giug er »ach Amerika, wo er fich zuerst tu Neuyork uiederlteß. Später zog er »ach Kalifornien uvd blieb dort mehrere Jahre; schließlich, ich glaube im Alter vou dreißig Jahreu, begab er sich »ach Buenos, AhreS, wo er zwei Jahre blieb n»b mit Laudaukäufe» sehr glückliche Geschäfte wachte. Dana kehrte er »ach Pari» zurück, verheiratete sich und gründete dar Bankhaus, welche» er mü großem Erfolge leitete, bi» der schreckliche.. .*
Eie vollendete den Satz nicht »ud drückte von nenem da» Taschentuch an die Aage».
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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertage». — Quartal-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
irtschaftliche Mitteilungen gehören zum elmäßigen Inhalt des Blattes.
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Marburg, Mittwoch, 24. Juni 1891
fichtigt wird, wo kein wirtschaftliches Bedürfnis vorhanden ist, da findet nur eine Einkommens- oder KapitalSverschikbung ohne wirlschafrlich?» Nutzen statt, und der Terminhandel ist dann nicht nur nicht produktiv, sondern er kann nach verschiedenen Richtungen hin die Interessen der Volkswirtschaft schädigen. Der Handelsstand sollte daher selbst mit aller Energie dahin trachten, daß solche unfruchtbaren und schädlichen Umsätze auS dem Verkehr verschwinden. Wil der kaufmännische Stand diejenige Stellung in Staat und Gesellschaft einnehmeo, welche ihm nach seiner Aufgabe in der Volkswirtschaft zukommt, so muß jeder Einzelne besorgt sein, daß Sitte und Mora! bei allen Geschäften die oberste Richtschnur bilden. Börsenspiel hat in einer Zeit, wo alles bemüht ist, die gesellschaftlichen Gegensätze zu mildern oder auszugleichen, keinen Platz in der wirtschaftlichen Arbeit eines Volkes. Und wir meinen, daß e» für diejenigen Börsenmitglieder, welche ihre Geschäfte au solider Basis betreiben und welche doch wohl die Mehrzahl bilden, nicht unmöglich sein wird, in der angegebenen Richtung nach und nach mit Erfolg zu wirken."
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Syen». t Summe haben, man könnte sonst... Großer , unter ott, was sollte da» werden..."
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golvetc »gen, als ob er sich eint» furchtbaren Gedankens »fte» Mehren wollte. —
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«Sei Gott ... mein Vater fich einer Zahlung stziehen?" ries Johanna, „o niemals I Unmöglich I Wn Sie, Herr Ravenean, Sie werden das Geld ®tn. Mein Vater hatte ei» großes Vermöge», er die Rechtschaffenheit selbst, Niemand..."
»Wir könnten vielleicht »och das Schlafzimmer "rchiuchen...*
»C bitte, lasse« Sie aus sofort htuaafgehe«... De* ® ganze Haus muß durchsucht werde». Großer nesi^ r* muß ich auch da» »och ertragen... Verzeihen (386$ ^«ir, daß ich Sie nicht begleite r aber ich kann mehr... da» ist zu viel!"
Eie sank in einen Sessel und neigte da» bleiche W ans die Brust. Der Schmerz hatte fie über»
»Könnten die Papiere fich vielleicht in irgend einem Iberen Möbel befinden ?" fragte der Kasfirer das ,en vorige Mädchen.
»Ich glaube nicht", lautete die Antwort.
»Und doch muß ich morgen unter allen Umständen
. seilsgetreuen Korrespondenzen, bespricht die- eiben in Leitartikeln und teilt wichtige Vorgänge durch ihre Verbindung mit der „|um= ßnental - Telegraphen - üompaguie in (365| stklitt" sofort in Telegrammen mit. Die tein. provinziellen und lokalen Nachrichten werden
dunkel, , <, . wzuladen.
Wr die Kreise Marburg it Kirchhain und
brch zahlreiche Korrespondenzen erörtert und . utsführlich mitgeteilt, ebenso die Verhand- mlm langen des hiesigen Schwurgerichts und der Strafkammer, wie auch der städtischen Be-
Alle politischen Ereignisse bringt die „Ober- sessische Zeitung" in zuverlässigen und wahv
Lerminhandel.
Die Getleidezollfrage hat veuerdüigS die allgemeine Aufmerksamkeit auf den Terminhandel gelenkt, dem man mit Recht den Vorwurf macht, daß er sittlich verwerflich und von den unheilvollsten wirtschaftlichen Folgen sei. Wohlgcmerkt: nicht dasjenige Termingeschäft ist hier gemeint, das auf thatsächliches Liefern und Empfangen der Ware gerichtet ist, sondern jene-, bei dem e» sich überhaupt nicht um die Ware handelt, sondern lediglich um Gewinn aus den fortwährenden Preisschwankungen und Differenzen. Die ganz unbestimmte Mutmaßung, daß der Preis fallen ober steigen müsse, die bloße Wahrnehmung, daß andere auch kaufen oder verkaufen, der reine Zufall bestimmt derartige Geschäfte und stempelt sie so zum reinen Glücksspiel. Daß auf solche Art bei günstiger Gelegenheit mühelo» Vermögen zu erwerben find, verleitet die Beteiligten, die durch die Verhältnisse gezogenen Grenzen zu überschreiten, und übt seinen Zauber auch auf Fernstehende aus; so wird die Leidenschaft geweckt, welche dann regelmäßig ihre Opser fordert. Eine ausführliche wissen- schaftliche Arbeit über den Terminhandel liefert im neuesten Heft von „Conrads Jahrbüchern" A. Bayerdölffer. Er verteidigt daS Effektivgeschäft, verurtellt aber strenge die oben geschilderte Abart deS Terminhandels. Maßnahmen zur Abhilfe hält er für wenig wirkungsvoll, so lange nicht die Kaufmannschaft selbst helfend einschreitet, und er begründet diese Ansicht in folgenden bemerkenswerten Worten: «Der Zug unserer Zeit geht mit verstärkter Macht dahin, daß der Einzelne nicht lediglich seine Interessen verfolgen, sondern bei allen seinen Handlungen prüfen soll, wie weit die Ziele der Gesellschaft ihm eine Verfolgung seines eigenen Vorteils gestatten. Der Kaufmann hat hiernach zu erwägen, wo durch seine Thätigkeit die Erreichung der gesellschaftlichen Aufgabe deS Handels gefördert und wo sie gehindert wird. Diese Aufgabe liegt darin, die Ware möglichst vorteilhaft von der Produktion zum Konsum zu übertragen. Daraus folgt, daß in der Regel jeder Umsatz die Ware dem Konsum näher bringen soll; nur so wirkt der Handel produktiv, und nur dadurch ist der Gewinn gerechtfertigt, welchen er im Dienste der Volkswirtschaft bezieht. So kann auch der Terminhandel direkt produktiv sein, wenn z. B. ein Importeur dadurch, daß er für spätere Lieferung verkaufen kann, veranlaßt wird, eine Ladung Kaffee vom ProduktionSland zu beziehen; er ist auch indirekt noch produktiv, wenn er in Verbindung mit Effektiv- geschästen und zur Unterstützung derselben gebraucht wird. Wo eS fich aber um reine Differenzgeschäfte handelt, wo keine Uebertragung von Waare beab-
wälttgt. AIS Herr Raveneau und der Schlosser fich entfernt hatte», trat Bidach näher.
„Beruhige» Sie fich, gnädige» Fräulein", sprach er saust. „Ich kann Ihnen die Verfichernng geben, daß Herr Lac^öat nicht selbst Hand an fich gelegt hat... er ist ermordet worden."
»O es muß jetzt unter allen Umständen bewiese» werden, Sie sehe», daß seine Ehre in Gefahr ist."
Bidach, dessen Schüchternheit vollständig ver. schwanden schien, erzählte dem jungen Mädchen in aller Kürze, was er gestern abend in dem kleinen Häuschen zn Clamart gesehen hatte. Namentlich sprach er ihr auch von der Hand, die in blutigen Zügen an dem Thürpfosten abgezeichnet war.
„Ja, Ihr Vater ist ermordet worden", schloß er, „ermordet und beraubt, trotz der 37 Franks, die der Polizeikommissar voll Stolz in einer Schublade ent. dickt hatte. Alle feine Taschen find uwgedreht worden, wie ich mich Überzeugt habe, denn in jeder derselben habe ich Spuren jener blutigen Hand gefunden. Ich weiß noch nicht, wer sein Mörder ist, aber ich versichere Sie, daß ich ihn entdecken werde... ich habe meine Anzeichen ..."
„Anzeichen? ... welche? ... welche?"
»Der Manu, welcher Ihren Vater ermordet hat, ist ein ehemaliger Seemann; das Rafirmesser, dessen er fich bedient hat, war mittel» Bindfadens fetzge- bnnben und der Knoten kann nur von einem Seemann herrühren. Außerdem ist der Mörder linkshändig, denn die bluttge Hand, die da» Verbrechen begangen, die da» Opfer durchsucht hat und deren sichtbare Spuren fich nu dem Thürpfosten befinden... ist die linke Hand. Jetzt, gnädiges Fräulein, würde o «.mtrJ?oa großem Nutzen fein, einige» an» dem -A-^hrer Herrn Vater» zn erfahren... aber öieHei^t ist e» Ihnen lieber, wenn wir diese Unter»
Deutsches Reich.
Berlin,22.Juni. Vom Kaiserlichen Hofe. Montag Morgen arbeitete der Kaiser von 71/2 Uhr ab allein und von 9 Uhr ab mit dem Chef deS ZivilkabinetS. Später hörte der Monarch von halb 11 Uhr ab den Vortrag de» Minister» des königlichen Hause» v. Wedell und empfing den Maler Professor Döpler. Am Nachmittage um 1V* Uhr sahen die Majestäten den Fürsten zu Hohenlohe- Langenburg und den mit Urlaub aus München ein- getroffeven diesseitigen Gesandten daselbst Grafen Philipp Eulenburg als Gäste bei sich zur Tafel. Am späteren Nachmittage begaben sich die Majestäten zunächst mittelst Sonderzuge» nach Treptow und von dort auf dem kaiserlichen Dampfer „Alexandria" nach Grünau, um dort der Ruderregatta mit ihrer Begleitung beizuwohnen. — Die Rückfahrt von dort nach dem Neuen Palais zu Potsdam erfolgte »ach beendeter Regatta auf demselben Wege. — Die Kaiserliche Jacht „Hohenzollern" wird den Kronprinzen Wilhelm und. seine vier ältesten Brüder am 6. Juli Mittags in Vlissingen an Bord nehmen und nach Felixtown bei Harwich überführen. — Wie die „Poft" hört, kann die B e s e tz u n g der drei erledigten preußischen Oberpräsidien jetzt al« vollzogene Thatsache betrachtet werden. In Pommern wird demnach Staatsminister v. Putttamer und in Ostpreußen Staatsminister v. Goßler Oberpräfidenl. Das Oberpräsidium in Westpreußen erhält Graf Clairon d'Hausionville, bisher Regierungspräsident in Köslin. — Durch den „Reichsanzeiger" wird amt-
rebung bi» morgen ober ans einen bet nächsten Tage verschieben?'
.Nein, bnrchaus nicht, Herr Bibach, wir müssen nnS beeilen, ich werde alle Ihre Fragen beantworten. Ich darf jetzt nicht mehr mutlos sein.'
Während fie so sprach, wurde die ThÜre von neuem geöffnet und Herr Ravenean trat ein. Johanna brauchte nicht erst zu fragen, fie las in seinem ver» störten Antlitz die schlimme Nachricht, welche er brachte.
.Nichts', sagte der alle Kasfirer, .ich habe nichts gefunden; ich werde morgen früh nach der Bank von Frankreich gehen, vielleicht hat Ihr Vater dort sein Vermögen deponiert.'
.Mein Gott, mein Gott, wir find verlorenI' murmelte der greife, alte Herr, während er die Treppe hinabstieg, nachdem er vorher in herzlicher Weise von Johanna Abschied genommen hatte.
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Illustriertes Sonntagsblatt. Expeditton: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
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|Kvlf : Kriminal-Roman von Henry Eauvain. (Fortsetzung.)
। bor dem Beginn deS Vierteljahrs er- hüben wir uns zu erneuter Bestellung auf die
Anzeigen nimmt entgegen die Expeditton d. Blatter, sowie btc Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler in Frankftlrt a.M., Cassel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXVI Masse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; ®. L. AA111 Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
evgUö ^runden... könnte man nicht vermuten, er habe
Icho» ■ den Preis seine» Leben» fich der Zahlung ent» 1de« Uhen wollen?'
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lich bekannt gegeben, daß Minister v. Maybach unter Belassung des Titels und Range» als Staatsminister von seinem Amte entbunden, sowie Eisen» bahndircktions-Präsident Thielen in Hannover zum Minister der öffentlichen Arbeiten ernannt worden ist. — @tn kaiserliches Dankschreiben an den Eisenbahnminister v. Maybach lautet: „Mein lieber Staatsminister von Maybach! So ungern Ich Sie aus Ihrem bisherigen Amt scheiden sehe, in welchem Sie sich hervorragende und dauernde Verdienste erworben haben, so habe Ich doch im Hinblick auf Ihren leidenden Gesundheitszustand Mich entschließen müssen, Ihren wiederholten An- tiägen auf Dienstentlassung stattzugeben. E» ist Mir Bedürfnis, Ihnen bei dieser Gelegenheit Meinen Königlichen Dank für die langjährigen und erfolgreichen Dienste, welche Sie der Krone und dem Vaterlande mit voller Hingebung und aufopfernder Treue geleistet haben, noch besonder- auszusprechen. Als ein Zeichen Meiner Anerkennung verleihe Ich Ihnen Meine Büste in Marmor und lasse Ihnen dieselbe hierneben zugehen. Ich verbleibe Ihr wohlgeneigter und dankbarer König Wilhelm R. Neuer Palais, den 20. Juni 1891. An den StaatS- Minister von Maybach." — Die Verhandlungen der deutschen Handwerker-Konferenz in Berlin sind am 17. ds. Mts. geschlossen worden. — Da» preußische Abgeordnetenhaus hat in der abgelaufenen Tagung 108 Vollsitzungen, 92 Abteilungs-, 236 Kommission»- und 322 FraktionSfitzungen abgehalten. Die Zahl der Regierungsvorlagen beträgt im Ganzen 58. Davon sind 2, betreffend die Ueber- weisung von Beträgen aus landwirtschaftlichen Zöllen an die Kommunalverbände und die Verlegung des Landes-Buß- und BettageS, abgelehnt, während 2 weitere Gesetzentwürfe, über die öffentliche Volksschule und Abänderung de» AuSführungSgesetzes zum deutsche» Gerichtsverfaffungigesetz, unerledigt geblieben. IS Anträge sind von Abgeordneten eingebracht; davon 4 durch Annahme der angeregten Gesetzentwürfe erledigt. Auf 7 Anträge sind Resolutionen beschlossen worden, 2 abgelehnt, 3 zurückgezogen, 1 durch Ueber- gang zur Tagesordnung, 1 weiterer durch Vereinigung des vorgeschlagenen Gesetzentwurfs mit einer Regierungsvorlage erledigt, 1 Antrag ist unerledigt geblieben. Die Zahl der Petionen betrug 2899, von denen 1147 unerledigt geblieben sind. Erledigt sind zur Zeit 5 Mandate für die Wahlbezirke I. Osnabrück, II. Osnabrück, I. Düsseldorf, IV. Köln und I. Aachen. — Die friedlichen Versicherungen der Thronrede, mit denen Kaiser Wilhelm den preußischen Landtag geschloffen hat, finden allenthalben freudigen Widerhall. So schreibt das offiziöse Wiener „Fremden- dlatt": Der Herrscher sieht keinen Anlaß, eine Gefährdung des Friedens zu befürchten, unter deffen
„Und Sie kennen niemand, der einen Groll auf ihn gehabt hätte?'
„Niemand. Mein Vater war die HerzenSgüte selbst; sein Hans und feine Börse waren stets Men Unglücklichen geöffnet.'
„Aber diese Reisen... Diese häufigen Besuche', murmelte Bidach wie selbstvergessen vor sich hin... „Doch wir müssen un» auch mit den verschlossenen Wertpapiere» beschäftige»; würde»Sie mir gestatte», gnädige» Fräulei», de» eiserne« Geldschrauk einmal in Augenschein zn nehmen?'
Johanna wintte zustimmend n»d Bidach schob die Gardinen bei Seite, um volles Licht zu haben. In dem Augenblick, al» er fich dem Schranke näherte, konnte er einen Rus des Erstaunens nicht unterdrücken und hastig kniete er nieder, nm das Schloß einer genauen Besichtigung zu unterziehen, wobei seine Finger vorfichtig tastend Über die feinen Spalten der Thür glitte».
.Habe» Sie etwa» Besoudere» entbedt?' fragte Johanna.
Bidach staub auf.
„Eigentümlich', sagte er halblaut, »nb sein Gesicht zeigte eine» besorgte» AaSbruck; „e» ist »»zweifelhaft emaab hier gewesen", fuhr er bann in festem Tone fort, „ber versucht hat, ben Schrank zu öffnen."
„Unmöglich, Herr Bibach", rief Johanna lebhaft erregt.
,34 sehe hier Schrammen in bem Eisen, die unzweifelhaft von einem Brecheisen herrühren. Sind Sie vollstäubig sicher, daß keiner Ihrer Diener..."
„Vollstänbig... sie sind alle schon Über fünfzehn Jahre bei nn». Ihre Zuverlässigkeit ist Über allen Zweifel erhaben."
„Gestatten Sie mir, ein Verhör mit ihnen vor- znnehmeu?"
in 1 toben in ihren öffentlichen Sitzungen, ferner ♦ h ie des Landwirtschaftlichen Vereins und an- |uUI feier Vereine. Gemeinnützige und Land-
'381fr Göerh-ss. Z^itimg nebst deren Gratisbeilagen Lreisblatt
Im erzählenden Teil werden größere und inere Romane und Novellen zum Abdruck men.
Anzeigen finden bekanntlich in der „Ober- ssischen Zeitung" stets eine wirksame Bereitung. Dadurch daß alle Staats- und _ munalbehörden des Bezirks die „Ober- sische Zeitung" zu ihren Bekanntmachungen utzen, ist deren Halten für Jedermann von ößtem Nutzen.
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