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haben: 1. sie tragen die Kosten des Militärdienste-; 2. sie gelangen 12 bi- 16 Monate später zur Prüfung und um eben so viel später zum Gehalt und zum ferneren Avancement. Wird dem Anträge aber genügt, so werden die jungen Männer, welche in den Staatsdienst treten wollen, sich zum Militär­dienst mehr drängen; eS kann aber keinem Zweife' unterliegen, daß bei einem jungen Manne, der gern der Militärpflicht genügen will, der Militärarzt eher über kleine Kärperfrhler hinwegsieht; da- beweisen die jungen Leute, welche behufs Beförderung Soldat werden."

Friedrichsruhe, 16. Juni. Fürst BiSmarck, der bei dem nassen Wetter der vorigen Woche, von einem Hexenschuß befallen war, ist von dem unge­fährlichen, aber lästigen Leiden jetzt wieder hergeftellt, hält sich aber noch im Zimmer zur Schonung auf.

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den Lampen liegend, eine prachtvolle Marschall-Niel. Rose liegen. Was bedeutete das? Beim Anblick der Blüte war Grace dunkle Glut in« Geficht geschossen und eise tiefe ZorueSfalte legte sich über die weiße Stirn. Empörend I Das mußte der unverschämte Nigger, der Butler deS Haufe- gethau haben, welcher ihr beim Kommen und Sehen stets deu Mantel an- nud ausziehen half und sie dabet immer so keck anstierte oder seine wulstige» Lippe» z» süßlichem Grinsen verzog. Empörend war dasl Mit dem Zeigefinger der linken Hand schob fie die Mtgelbe Blüte an das entgegeugesetzte Ende de« großen Tische»; allein eben so schnell ergriff fie dieselbe wieder, fie mit fast wildem Ungestüm an die Brust pressend. Allmächtiger Gott, wäre rS denkbar, konnte iS möglich sein, daß er Aothory Clark, dessen Bild stch in ihrer jungen Brust gar fest eiugelebt hatte, drssen milde, zam Herzen dringende Stimme ihr noch jetzt durch daS Gemüt klang, daß er jene Blume hier ans diese« Tisch gelegt? Eiu Zitteru überfiel die hohe Mädcheugestalt uud wenn er es wirklich gethau, wußte fie kS danu nicht eher als Demütigung und Beleidigung auseheu, die er, der reiche hochgestellte Manu dem armen, schutzlosen Mädchen damit aoge- thau? Durfte fie die Blüte, ohne erröte» z» müssen, anch wirklich auuehmeu? WaS würde die Mutter dazu sage»? O gewiß, Authory Clark war eines unedlen Gedankens nie fähig, das war ja sonnen­klar I Mit fliegenden Händen, gewiß daS erste Mal weniger gewisseuhast alS sonst, verrichtete Grace Northland an diesem verhängnisvollen Morgen ihre Arbeit. MrS. Clark sei auSgegangen, bedeutete fie der aufwartende Bmler, als fie stch zur Dame des SaufeS, tote alltäglich, begeben wollte. Wie Brace bet dieser Auskunft voll Beruhigung vahruahm, 6er» taten die Züge des Schwarzen heute nur steife Würde und stumme Ehrerbietung. Gott fei Dank, endlich konnte fie bem fie heute so eigentümlich be­engenden Hanse de» Rücken weudeul, flink eilte dar nage Mädchen in die anderen Häuser, in welchen

Pfg.)

erreicht, so magst du hiugeheu uud thuu, was dir Pflicht und Herz gebieteu. Bist du damit etuverstaudeu, Mutter?'

Unter Tbräueu nickte diese ihm zu.

Anthony Clark vermochre in der darauf folgende» Nacht gar keine Rahe z» finde». Immer uud immer staub daS hochherzige Mädchen mit de» ernsten, charaktervollen Zügen und deu wunderbar schönen Augen vor seinem fieberhaft erregten Geist. Uud als gegen Morgen der Schlaf stch endlich auf seine Lider herabseukie, mar eS ihm, wie wenn ihr holdes Angesicht, von einer leuchtenden Strahlevkroue umgeben, sich über ihn uiederbenge uud die melodische Stimme tu sein Ohr flüstere: ,WaS mau Schwerstes je gefuudeu Liebe hat es überwunden!---

Gau, seltsam unsicher und befangen hatte Miß Northland am anderen Morgen das Clarksche Haue betreten uud war viel eiliger als sonst durch die weite Halle der unteren Etage die Treppe hinauf uach dem är ihre Obliegenheiten bestimmten Zimmer geschlüpft. Dort augekommeu atmete fie förmlich erleichtert ans, daß ihr heute niemand begegnet war, weil sie stch uach ihrer Idee heute in einer krankhaft erregten «ewütsstimmnng befand. Zu ihrer Schande mußte ie auch heute selbst die Wahrnehmung mache», daß ihr die zu verrichtende Arbett zum ersteumale drückend nud peinlich erschien. W-un Mr. Clark nur nicht etwa wieder bei ihr eintieten nud ein Gespräch mit hr aukuüpfeu wollte, dachte das junge Mädchen hoch- lopsendeu Herzens heute würde fie ihm nicht mehr o unbefangen in die klugen Augen blicken uud uicht mehr so präzise autworteu tonnen 1 Warum aber ürchtete fie stch davor? lieber dieses Warum indessen »«rmochte stch Grace uicht klar zu werden uud schob e« aus »ihre krankhaft erregte GernütSstimmmig!*

Bei ihrem Eintritt in den gewohnten ArbeitSranm and alles wie sonst am bekannten Platze. Sie zog ivk Schürze, Schutzärmel nud Handschuhe aus der mttgebrachte» Tasche hervor und war eben im Begriff, an die Arbett zn gehen da gewahrte fie, dicht

Es war ein zauberisch schöner Joliabend. Gleich Diamanten strahlte» die Sterne am Himmel, and wer nie eine amerikanische Sommernacht durchlebte, der hätte denken tonnen, ein Teil der Gestirne wäre zur Erde herabgesallen, so glitzerten und funkelten die zahlreichen glow wonns (Leuchtkäfer) allenthalben im thauigen Grase Kob duftigen ^Gesträuch. In traulicher Eintracht saßen Mutter uud Tochter auf der kleinen Veranda, während Polly, eine junge Negerin, welche Grace, seitdem fie so guten Verdienst erzielte, zum Beistand der Mutter ins Hauswesen genommen, geräuschlos hin uud her glitt uud den Ttzeetisch abräumte. ,Du bist heute so still, mein Kind, was ist dir? Znweilen scheint eS mir, als ob deine Gedanken ganz wo anders weilen, als zu Hansel* sagte MrS. Northland, nachdem fie schon einigemal uach der prächtigen Rose geschaut hatte, die an deS jungen Mädchens Busen prangte. .Ich deuke darüber uach, daß wir doch jetzt sehr glücklich eiu tonnen, M'a*, entgegnete die Angeredete mit »alb abgewandtem Geficht.

,Du, meta SugelSktad l Wie sorgst nnd plagst dn »ich für wich das zn vergelten, vermag nnr Sott*, lästerte die teere Dame in tiefer Bewegung.

.Ich ernte ja auch reiche Früchte. Die Mühe i so gering, in anbetracht, daß ich deine Stirn wieder ohne Sorgeusalttu erblicke*, lautete die heitere Erwiderung.

(Schluß folgt.)

wird, wie nunmehr bestimmt angenommen mied, am kommenden Sonnabend erfolgen. Vorangeht, we auch schon im vorigen Jahre, eine Abendgesellschaft, welche der Kaiser heute Mittwoch Abend auf der Pfoueninsel bei Potsdam den Parlamentariern giebi. Im vrrigen Jahre verregnete die Festlichkeit, und auch diesmal scheint das Weiter fie nicht begünstigen zu wollen. Zum Glück sind wenigstens alle wichtige Gesetze der Landtags seision trocken unter Dach und Fach gebracht. Mit Ausnahme der zurückgestellten Volksschulvorlage sind alle von der Regierung ringe» brachten Gesetzentwürfe genehmigt. Ta- Ministerium für Handel und Gewerbe hat die Handelskammern davon in Kenntnis gesetzt, daß zufolge amtlicher Mitteilung die königlich rumänischen Zollbe­hörden feiten- de- Finanzministeriums in Bukare angewiesen worden sind, künftig bei der Einfuhr von Waaren, welche nach dem rumänischen Generaltarif zollfrei sind, Ursprungszeugnisse nicht mehr zu fordern. Major von Wißmann äußerte bei einem Bankett in Hannover in einer Rede folgendes: Ihn verbinde noch heute eine persönliche Freundschaft mit Emin. Trotzdem habe er dessen Zurückberufung sstr seine Pflicht gehalten und er habe viele Gründe dasür gehabt. Namentlich müsse Emm wegen einer ge­naueren Verständigung über fein künftiges Vorgehen an die Küste zurückkehren; auch der jetzige Gouverneur v. Soden wünsche das, well er doch in letzter Linie für Emins Schritte verantwortlich sei. Jetzt stehe er vor einer neuen Aufgabe, der Oberleitung der ungemein starken Karawane rach dem Viktoriasee. Er habe die Ueberzeugung, daß er fein Ziel erreichen werde, vorläufig allerdings habe er die ein­leitenden Schritte zur Durchführung seine- Dampfer- untervehmcn- thun müssen, ohne daß die vollen Mittel dazu fichergestellt seien. Das klinge leicht­sinnig, allein er sei von der Leichtigkett der Durch- führurg seines Unternehmens und von der Opfer» Willigkeit de- deutschen Volkes überzeugt. Im Herrenhause hat Herr v. Woyrsch mit Unterstützung von achtzehn anderen Herren den Antrag eingebracht, daß den Referendaren, wenn sie die große Staatsprüfung bestanden haben, die Bestallung als Asskssor um diejenige Zeit voraujdatiert werde, welche sie als Studenten bezüglich Rcferendarien durch den Militärdienst verhindert worden find, die Referen­dariats- bezüglich die große Staatsprüfung früher abzulegen. Dem Anträge ist folgende Begründung beigegeben: .Zur Zeit sind Diejenigen, welche ihrer Militärpflicht genügt haben, doppelt geschädigt gegen Diejenigen, welche Militärdienste nicht geleistet

Ausland.

Paris, 16. Juni. Der sranzöfische Gesandte in Peking teilt amtlich mit, daß aufgrund der von ihm erhobenen Vorstellungen die chinesische Regierung ernstliche Maßnahmen zum Schutze der Europäer in den Hafenstädten getroffen hat. Die Rädels- sührer der letzten Christenverfolgungen sind gefäng­lich emgezogen, und e- soll ihnen der Prozeß ge- macht werden. Die Herabsetzung der französischen Getreidezölle wird definitiv am 1. August beginnen. An der Grenze von Tunis haben sich Ränber- stämme au» der Sahara gezeigt. Die'Garnisonen sind daher verstärkt worden. Dien-tag abend fand wieder einmal eine Boulanger-Versammlung statt, deren Ende eine feierliche Prügele» war. Die wenigen Boulangisten, i»te noch in Paris sind, werden heute kaum noch beachtet. Einen Sensations­artikel bringt der .Figaro*. Er klagt, daß Frank reich in Europa ganz vereinsamt, auch auf Rußland kein Verlaß mehr sei, und rät daher zu einem Aus­gleich mit Deutschland. DerFigaro* will Deutsch­land den Elsaß lassen und fordert nur Lothringen. Dafür soll Luxemburg dem Deutschen Reiche unter Aufhebung seiner Neutralität al- Bundesstaat ein» verleibt werden, auch soll Deutschland eine Anzahl französischer Kolonien bekommen. So weitgehende Vorschläge hat allerdings noch kein Pariser Blatt gemacht.

Belgrad, 13. Juni. Königin Natalie ist in Ungheni (Bessarabien) bedenklich erkrankt. Mehrere Professoren der medizinischen Fakultät in Kiew wurden, demN. Wien. Tagbl." zufolge, zur Konsultation ierufen.

härteste, ' len, dich ittel mit blendend wird.

j verseh«

Pfund Lasche in einen an*

(Nachdruck verboten.)

Licht."

Novellette von D. Freiin von Spättgen.

(Fortsetzung.)

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte», sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler ____

mgrantfurt -uM-, Cassel, Magdeburg n.Wien; Rudolf XXVI Mosse m Frankfurt a. M-, Berlin, München u. Köln; @. ß. *' *V buuB< Daube u. Co- in Frankfurt a. M-, Berlin, Hannover, Pari».

Deutsches Reich.

Betilm, 16. Juni. Den letzten Montag, den tzterbeiag Kaiser Friedrichs, verbrachte die Kaiser­liche Familie, nachdem dieselbe Kränze aus dem Stabe des entschlafenen Herrschers niedergelegt batte, in stiller Zurückgezogenheit. Am Dienstag Vor- »ittag unternahm der Kaiser zunächst einen längeren Spazierritt und arbeitete dann mit den Oifizierea des Marine-Kommando», sowie mit dem Chef deS Kilitärkabinetts. Später nahm der Kaiser noch zahlreiche persönliche Meldungen höherer Ossiziere entgegen. Der Kaiser hat dem Präsidenten deS preußischen Abgeordnetenhauses, Herrn v. Köller, ws Anlaß des fünfundzwanzigjährigen Jubiläums, welches derselbe als Vertreter desselben Wahlkreises begeht, mit einem Allerhöchsteigenhändigen Glück­wunschschreiben fein Bildnis Kupferstich in prächtigem Goldra^men überreichen lassen. Der Kaiser hat aus seiner Privatschatulle 200 000 Mark zum Ban deS vierten Turmes am Dom zu Saumburg bewilligt und dabei den Wunsch au-ge­sprochen, daß mit den Vorbereitungen sofort be­gonnen werde und dieselben so weit gefördert werden, daß der Monarch bis zu seinem Eintreffen in Naumburg im Herbst diese» Jahre» persönli-b die letzten Entscheidungen treffen kann. Der preußische .StaatSanzeiger" bringt folgende offizielle Mitteilung: »Der Kaiser hat am Montag dem Minister bei Innern Allerhöchstsein lebensgroßes Bildnis mit toter gnädigen, die erfolgreichen Bemühungen um ta» Zustandekommen der Landgemeindeordnung an- tiknnenben Kabinett--Ordre überreichen lassen." lieber die Verhandlungen der deutschen Hand- imtertonferenj, welche letzten Montag im KeichSamt des Innern in Berlin zusammergetreten P, wird späterhin ein offizieller Bericht im deutschen .Reichsanzeiger" proklamiert werden. Vorläufig soll unbedingte Verschwiegenheit über den Verlauf der Verhandlungen beobachtet werden. In Ab- georbnetenfreifen scheinen einige vertrauliche Mit­teilungen Über Spezialbestimmungen des neuen deutsch - österreichischen HandelSver- trages gemacht zu sein, welche befriedigt haben tröffen. Wenigstens haben in den letzten Tagen lonservative Abgeordnete, die sonst nicht eben von dem neuen Vertrage erbaut waren, sich dahin ge­äußert, daß wohl kaum an einer Annahme deS Beitrage« im Reichstage zu zweifeln wäre, wenn «ch lange Debatten vorausgehen möchten. Ter Schluß des preußischen Landtages

öchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 2L Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

Nesse«-UM«.

Marburg, 17. Juni. Die 42. Jahresver­sammlung des Hessen - Casselschen HauptvereinS der evangelischen Gustav-Adolf-Stiftung, welche augenblicklich hier stattfindet, hatte bereits am gestrigen Tage zahlreiche Delegierte und sonstige Freunde der Gustav-Adolf-Sache in unserer festlich geschmückten Stadt versammelt. Programmgemäß wurden von 3 Uhr ab am Bahnhofe die mit den Bahnzügen von Nord und Süd eintreffenden ftemden Gäste empfangen und nach dem Rathau»saale ge» leitet, woselbst die Delegierten um 6 Uhr zu einer Vorversammlung zusammentraten. Herr General­superintendent Fuchs au» Cassel eröffnete dieselbe mit einer kurzen Ansprache, unter Zugrundelegung des Bibeltextes Collosser 3, BerS 17: .Und alles wa»,ihr thut mit Worten oder mit Werken, das lhut alle» in dem Namen des Herrn Jesu, und danket Gott und dem Vater durch ihn." Sodann ergriff Herr Oberbürgermeister Schüler da» Wsrt, um die Männer der Gustav-Adolf-Sache in Marburg» Mauern zu begrüßen und ihnen ein herzliche» Willkommen zuzurufen. Nachdem Herr Generalsuperintendent Fach» hierfür gedankt, gab der­selbe einen kurzen Rechenschaftsbericht über die ThStig- leit des Vereins im verflossenen GeschäftS-Jahr, mit dem Hinzusügen, daß eine endgiltige Abrechnung infolge der frühzeitigen Anberaumung der Versamm­lung erst Ende Juli dorgelegt werden könne, zu deren Prüfung durch zwei Casseler Mitglieder er die Ge­nehmigung der Versammlung erbat. Eingegangen an Beiträgen sind im Vorjahre etwa 9560 Mk, welche statutengemäß zu einem Drittteil an die Zentral­kasse nach Leipzig abgeführt wurden, während die beiden anderen Drittteile zur Unterstützung von Diakporageweinden im Regierungsbezirk Cassel und in anderen Ländern Verwendung fanden. Infolge der erfreulichen Zunahme der Beiträge sei jedoch zu hoffen, daß im kommenden Jahre auch die Unter­stützungen zahlreicher bemessen werden könnten. AlS nächstjähriger Versammlungsort wurde Schlüchtern bestimmt, und ferner beschlossen, den Ertrag der heutigen Hauptversammlungskollekte der im Bau jegriffenen _ neuen evangelischen Kirche in Hün- eld zu überweisen. In mehreren Ansprachen wurde hiernach dem Wunsche einer gedeihlichen Ent­wickelung und segen-reicher Wirkung deS Vereins Ausdruck gegeben und damit die Vorberatung be­endet. Abends um 8 Uhr fand sodann eine freie Versammlung der Festgäste und der evangelischen

le die nämliche Beschäftigung zu verrichte» hatte, und wenige Stunde» später lies Grace Northland bereits leichtfüßig die Treppeustufe» z» bem traulicheu HävSche» Nr. 9 auf Dolly Ward hinan.

Hätte fie währenb beS Wege» um eiu einziges Mal uach rückwärts geschaut, bann würde fie wohl icher nicht mehr im Zweifel über den Geber jener Rose gewesen fein.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Som,- und LUUH- *

Feiertagen. Quartal-Abonnements-Preir bei der Expe-j4flrn1lr<l.

dition 2*/t Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exkl.

L'zLSU" 2"" Donnerstag, 18. Juni 1891

Msenniz Athouy, das wäre eine grausame Strafe für w Ä Aw oft, als ich mich damals voll Empörung tJ°£eL?Bortea?oJ? Mary losgesagt uud North. Ads Reichtum und Auseheu höher uud höher stieg, oft habe ich da das Glück dieses Paares be- Andet uud berufen 1 Und tief im Herzen grollte ich einstigen Frenndiu, weil von rechtswegen der 5 an ihres schönen Gatten Seite m i r gebührte, >r, die ihn ebenso, vielleicht noch tauiger geliebt, 'd auf diese Weise soll ich endlich, endlich wieder Maih hörenI Anthony, ich kaun'S uicht faffeu!' -Gottes Wege find uuersorschlich*, versetzte der redete sauft.

Aber, mein Himmel, was fitze ich hier so müßig lasse die kostbare Zeit verrinne»*, rief Mrs. lk vuu heftig anfspringeud. »Mary, meine atme 9 in Not und Elend, während ich in Wohlleben Ueberfluß schwelge. Fort, mein Sohn, bringe in ihr! An mein reniaeB Herz ziehen will ich Teure uud ihr Sind. O, welch eine Schmach 'S für mich, daß gerade hier in unserem Hanse arme Mädchen sich so erniedrigen mußte, Anthony!* .Erniedrigen? O nein, Mutter! Das, was Miß lthlaud gethau hat, webt einen Glorienschein um edleS Haupt*, klang eS auffallend feurig ans langen Mannes Munde, sodaß Miß Clark in oer Urberraschnna zu dem Stiefsohne aufblickte. Willst du meine Ratschläge befolgen, Mutter?* er nach einer Panse.

«Thne ich daS nicht stets, «uthouy?* .Wohlan, so lasse die junge Dame, welche zweifel- die Tochter deiner Frenndta ist, morgen noch ein« zum letzteumale hier ihre» schweren Amtes w-nur damtt ich ihr bann unbemerkt folgen nud ». Northlands Wohnung erforschen tag». Ist das