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Recht auffällig sichtbar nahm er ouu den mitge> brachte» Bücherfloß tu seine» ltuke« Arm u»d grüßte höflich mit de» Worte»: .Verzeihung, mein Fräuleiu, daß ich Sie ßöre, allet» ich muß hinüber »ach der Bibliothek!* Dabei war aber Anthony keines- wegS westergeschrttte», soudera etwa sechs Schritte von dem junge» Mädchen stehen gebliebe».

.ES steht mir kein Recht zu, dieses Zimmer für mich allein beanspruche» zu wolle», Mr. Clark*, tut» Segnete sie mit volltönender, überaas sympathischer Stiorme. Also wußte die Fremde darum, daß er der Hausherr war. Rasch erwiderte er:

»O doch« Miß, Miß* (augenscheinlich verlangte eS th», ihre» Name» zu erfahre») .Northlmdl* klang eS sehr leise zurück.

,O doch, Sie baden ein Recht, hier gaoz unge­stört zu sei», Miß Northlaud. Sie find ja die Wohl- thät-ri» für das gange Haus, ich meine: seit Sie -"erst hier eins«treten, ist es Licht geworden.*

Der schöne Mädchenkopf senkte sich tiefer aus die Brust herab. .Mau ist zu gütig gegen mich*, flüsterte fie bescheiden.

.Vielleicht ist e» sehr anmaßend von mir, Ihnen ein plnmpeS Lob zu speudeu, aber ich kann eS doch nicht unterlassen, Ihnen zu gesteheu, daß ich Ihren Mut, Ihre WilleuSstärke und Selbstverleugnung__

bewundere*, sagte Anthony nun eigevthümlich erregt.

.Das Wörtleiu .mutz' ist eia strenger Lehrmeister, Mr. Clark, welches mit eiserner Hand alle rebellische» OppofitiouSgelüste herabzadrücke» versteht. Aber dennoch giebt eS »och etwas Mächtigeres als diese» moralische» Zwang, mb diesem Mächtigere» bringt «an gerne Hochmut, SUelkeit and thörtchte Eigenliebe zvm Opfer*, versetzte das schöne Mädchen, indem ihre grotze« Ange» frendig aoflevchteten.

.Sie habe, Elter», Mitz Northlaud, eine Mutter, sür die Sie sorgen?* forschte er, näher treteud.

.Jawohl, em meiner Matter willen stehe ich h « ob diesem Platze, rnd das Bewußtsein, für sie, die mir ans Erden daS Teuerste ist, «eine Kindes-

pflicht zu erfülle«, hat ben Gedanken au Demütigung und Erniedrigung noch niemals in mir anffommen lassen.*

Mr. Anthony erwiderte fein Wort rnd so war eS mehrere Minuten ganz still im Zimmer; Mitz North. land hatte nnterdeffen ihre Beschäftigung wieder auf. genommen.

.Haben Sie keine Verwandten oder Fremde hier in Nenyork?* fragte er nnn eindringlich mb leise. 63 kam ihm so vor» als ob feine Stimme plötzlich einen veränderten Klang bekommen hätte.

«Nein, keine; wir ftab erst vor einigen Monaten «8 ben Westen ans St. Louis gekommen mb b-rjer noch ganz frentb hier*, lautete bet einfache Befcheib.

D'e Sprecherin gewahrte nicht die sichtliche Ueber. raschrng tu des fingen Mannes Zügen; unverwandt und forschend waren seine Augen ans das seine Profil gerichtet. Nnr als er sich jetzt säst ehrfurchtS. voll vor ihr verbengte und leise sagte: .Auf Wieder« sehe», Mitz Northland*, schaute fie eigeuthümlich be« fremdet auf rnd entgegnete schüchtern:

.Ich hoffe, datz Ihre Frau Mutter meine kleine» Dienste »och einige Zett wird gebrauche» Mnuen.*

Nicht langt verweilte Mr. Anthony in der nahe» Bibliothek, schon nach fünf Minuten kehrte er daranS zurück; allein dieses Mal durchmatz er beinahe hastig ba8 Gemach, indem er in Anknüpfung »u das vorige Gespräch nur die halb prophetische, halb ausmuuterube Bemerkung hiuwarf:

«Mitz Northlaud, gewiß wird fich auch an Ihnen das Dichterwort erfüllen: Wa» man Schwerstes je gefnnben, Liebe hat eS überwuubenl*

An bemselbe» Abeub nach bem Diner war eS bas erste Mal, baß Anthony seiner Stiefmiüter gegen» über die Rede ans die Fremde brachte. Er blätterte dabei tu einem »nche und seine gleichgflttge Miene »etgte nicht» von der Erregung mb Unruhe, die i» ihm arbeiteten. Ernst rnd wie befläufig fragte er:

«Hast du niemals nach den FamüienverhäÜniffen

den feindseligen Eingeborenen gefoltert wurden. Mehrere erschaffen fich, nm ben Qualen zu entgehen. Der deutsche Sttafzug sei beshalb so zahlreich, well der deutschfeindliche Stamm von einem sehr mächtigen Häuptling befehligt werde, der viele tausend Krieger, mit modernen Gewehren bewaffnet, inS Feld stelle» könne. Bel der Abreise deSGaboon" ankerte ein deutsches Kriegsschiff im Kamerun-Flufle.

Bochum, 16. Juni. Zur Bochumer Stempel- affaire hatte» Elberfelder Zeitungen miigetellt, daß daS große Eisenbahnunglück bei Sonnborn durch den Bruch eines Gußstahlrades veranlaßt sei, welche« vom Bochumer Gußstahlverein geliefert sei. Die »Köln. Bolksztg." erfährt zu diesen Mitteilungen» daß das betteffende Rad allerdings aus Bochum ge­liefert worden fei. Der Bochumer Verein fei aber an dem Unfälle schuldlos, weil das betteffende Rad, einer ganz bestimmten Vorschrift entgegen, unter einem BremSwagen angebracht war. Jedenfalls ist sehr zu wünschen, daß die Stempel-Affatte schleu­nigst amtlich aufgeklärt wird. Im AuSlande wird die ganze Angelegenheit schon zu ben schmutzigsten Angriffen auf die deutsche Industrie ausgenutzt.

daß Gottes Segen reichlich auf Eurer Arbeit ruhen möge und ihr eine Fülle schöner Er­innerungen aus dem Euch wohlbekannten Marburg, dem die meisten von Euch wohl einst als begeisterte Studenten angehört, mit nach Hause nehmen möget, wir grüßen mit dem Gruß: Seid herzlich willkommen!

Seid herzlich willkommen

* ihr Männer, die ihr Euch aus allen Gauen unseres Hessenlandes und auch aus unserem ^eiteren Vaterlande in diesen Tagen in unserem alten lieben Marburg, wo die erste evangelische Universität zur Hebung und Hütung des evangelischen Glaubens gegründet würbe, zusammenfindet, um das Hauptfest der Gustav-Adolf-Stiftung für unseren Kon- fisiorialbezirk in diesem Jahre, wie einst vor vierzehn Jahren, in unseren Mauern zu feiern. Seid herzlich willkommen! das können rnd dürfen wir Euch wohl im Namen fast aller evangelischen Bewohner unserer Stadt prüfen, die ja wohl wissen, um welch heiliges, segensreiches Werk es sich handelt. Gilt es doch hier das paulinische Wort zu bethätigen: Lasset uns Gutes thun und nicht müde werden, dvm zu seiner Zeit werden wir auch ernten ohne Aufhören. Als wir denn nun Zeit haben, so laffet uns Gutes thun an Jeder- MNN, allermeist aber an des Glaubens Ge- nossen. Und ist doch der Verein kein Neu­ling, auch nicht in unserem Hessenlande. Im Gegenteil, lange Jahre hat er schon im Segen gearbeitet auch in unserem engeren Vater- lrnde und Namen wie Scheffer, Heppe, Schmidt, Ebert, Seebohm u. a., deren Träger längst von dem Herrn über Leben und Tod aus ihrem irdischen Schaffen abgerufen wurden, erinnern daran, datz er von starken Schultern getragen wurde. An ihre Stelle aber sind andere Kräfte getreten, die mit demselben Feuer der Liebe und Begeisterung dafür ein­treten, zur Linderung der Not der Glaubens- gmoffen in der Diaspora die Herzen ihrer evangelischen Mitchristen zu erwärmen. Dies Fest soll und wird davon zeugen. So grüßen vir auch denn im Namen unserer Mitbürger, die stets bereit sind, Gastfreundschaft zu »ben, wir grüßen Euch mit dem Wunsche,

Landhofmeister im Herzogtum Schlesien, ®ra Ludwig Schaffgotfch auf Kynast unb Greiffen­stein, erblicher Mitglied des Herrenhauses, ist nach mehrwöchigem Krankenlager Montag in Warmbrunn gestorben. Der Graf war seiner Wohlthätigkeit wegen sehr beliebt. Die Gesamtvorstände des Preußischen Herrenhauses und Abgeord« netenhauses traten Montag zu gemeinsamer Be­ratung über den Bau bei LandtagSgebäudes zu­sammen. In berselben gelangte bie Billigung des Bauplanes im großen und ganzen zum Ausdruck, in Detailfrage» gingen die Ansichten auseinander. Die deutsche Handwerker-Konferenz ist Mon­tag Vormittag 10 Uhr im Saale XIV. bei Reichs- tagsgebäudeS in Berlin, in welchem auch dal Landes­ökonomie-Kollegium und der Kolonialrat ihre Sitzungen abzuhalten pflegen, zusammengetreten. Die Leitung hat Unter-Staatlsekretär Dr. von Rottenburg über­nommen. Von Regierungs-Vertretern nahmen an den Verhandlungen außerdem teil vom Reichsamt bei Innern bie Geh. Ober-Regierungsräte von Wödtke unb Lohmann, Regierungsrat Dr. Wilhelmi und Regierunglassessor von Sybow und vom Handels­ministerium Geh. Ober-Regierungsrat Dr. Sichert und Geh. Regierungsrat Dr. Königs. Das ursprüng­liche Programm hat insofern eine Einschränkung erfahren, als verschiedene Gegenstände durch die Novellen zur Gewerbeordnung und zum Kranken­kassengesetz mittlerweile schon ihre Erledigung ge- funden. Zu Beschlüssen dürste el kaum kommen, da nach den Intentionen der Einberufer mehr eine gegenseitige Aussprache als eine formelle Beschluß­fassung beabsichtigt ist. Sämtliche Teilnehmer sind zu Stillschweigen über die Verhandlungen verpflichtet worden. Römischen Journalen zufolge werden die Handellvertraglverhandlungen zwischen den Vertretern Deutschlands, Italiens, Oesterreich- Ungarns und der Schweiz, am 27. Juli in Bern beginnen. Die italienische Abordnung wird aus dem Generalsekretär im Ministerium del Aulwärttgen, Malvano unb anberen höheren Beamten zusammen­gesetzt werben. Aul Kamerun überbringt der in Liverpool angekommene Dampfer .Gaboon* Nach­richten, bi! zum 4. Mai reichenb, denen zufolge die zweite deutsche Expedition zur Züchtigung der eingeborenen Stämme, welche die erste (Zintgraffsche) Expeditton angegriffen haben, zur Zeit noch nicht aufgebrochen war. Sie werde aus 300 (?) Weißen zumeist Deutschen und aus 1000 Togoleulen be­stehen. In Betteff der ersten Expeditton wird noch gemeldet, daß einige Weiße (?) vor ihrer Tötung von .

Marburg,

Mittwoch, 17. Juni 1891

Hessen--Nassau.

Marburg, 16. Juni. Auf das morgen, Mitt­woch, den 17. Juni in der lutherischen Pfarrkirche stattfindende Kirchenkonzert wollen wir hiermit noch­mals aufmerksam machen und dasselbe seines guten Zweckel halber zu recht zahlreichem Besuche empfehlen. Dasselbe beginnt präzis 5 Uhr.

Marburg, 16. Juni. (Schwurgericht, zweite Sitzung.) Der Gerichtshof besteht aul den Herren Oberlandelgerichtlrat Hackel aus Cassel (Vorsitz.), Landrichter Wurzer und Gerichtsafleffor Drießen (Beisitzer), sowie dem Protokollführer Gerichtsschreiber Sprenger. Die königl. Staatsanwaltschaft ist ver­treten durch ben ersten Staatsanwalt, Herrn Grawert. All Geschworene wurden aulgelost die Herren: Ackermann Jakob Schneider in Göttingen, Landwirt Daniel Bender in Ebsdorf, Ackermann Joh. Müller t« Großseelheim, Gutsbesitzer Joh. Peil, Gutspächter Julius Zimmermann in Holzhausen, Wirt Marttn Roniwi in Cappel, Landwirt Joh. Heinrich Dülfer L in Wiera, Kupferschmied Heinrich Klee Hierselbst, Apotheker Adolf Hilgenberg in Treysa, Kaufmann !?arl Gausmann in Wetter, Kaufmann Albert Roth Isierselbst, Rittergutspächter Senil Saul in Schrecks- bach. Verhandelt wird gegen bie Ehefrau bei Zimmermannl Conrad Krieger, Elise geb. Haumann

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(Nachdruck verboten.)

Licht."

Novellette von D. Freiin von Spättgen.

(Fortsetzung.)

Deutsches Leich.

Berlin» 16. Juni. Montag früh 8Vs Uhr sand im Sterbezimmer von weiland Kaiser Friedrich III. im Neuen Palais zu Potsdam eine Gedächtnisfeier statt, an welcher nur die kaiser­liche Familie teilnahm. Die Andacht hielt Kandidat Keßner. Um 9 Uhr erschienen Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin mit den drei ältesten Prinzen im Mausoleum bei der Friedenskirche und legten daselbst Kränze nieder, die Majestäten einen mäch­tigen Kranz aus weisen Nelken und Sedum mit Palmenwedeln unb einer Schleife mit ben Initialen der Allerhöchsten Herrschaften; die Prinzen widmeten einen Kranz aus weißen Seerosen mit einer Schleife und der Aufschrift:Bon den Enkeln.* Erbprinz und Erbprinzessin von Meiningen spendete» ebensalls kostbare Kränze, auch von den Osfizierkorps der dort garnisonierenden Regimenter unb vielen Privat­personen trafen im Lause bei Morgens Blumen- spenden ein. Den Rest bei Tages verbrachte die kaiserliche Familie in stiller Zurückgezogenheit. Der Kaiser hat etwa 120 Einladungen an Mit­glieder beider Häuser del preußischen Sanbtagel von allen Parteirichtungen zu einem Gartenfeste auf der Pfaueninsel bei Potsdam am 17. ds. nachmittags ergehen lassen. Alle preußischen Minister werden dem Feste beiwohnen. Für die Teilnehmer des Festes wird nm 5 Uhr auf dem Potsdamer Bahn­hof in Berlin ein Extrazug nach Wannfee und inWannsee ein Dampfer bereit stehen. Nach einer kaiserlichen Kabinettsordre haben die an Kaifermanövern teilnehmenden Kürassier-Regimenter zu den bei dieser Gelegenheit stattfindenden großen Paraden fortan ohne Kürasse zu erscheinen. Das .Armee - Ver­ordnungsblatt* veröffentlicht mit kaiserlicher Geneh­migung von dem Kriegsminister erlassene Bestim­mungen über bie Vorbildung unb Ergänzung der Stabshoboistm, Stabshornisten und Stabstrompeter. Der erste Teil regelt bie Kommandierung zur aka­demischen Hochschule für Musik, der zweite Teil die Besetzung von Stabshoboistenstellen. Der Erb-

beS Mädchens geforscht, das feit einige» Woche» hier ein» und auSgeht, Mutter?*

»Nein, wieso? Ich denke, fie ist sehr bescheiden unb zurückhaltend. Auf mich macht,fie eine» ans. nehmend günstigen Eindruck. Vielleicht bin ich aber bei dieser Meinung beeinflußt durch eine Aehnlichkett, welche mich an ftühere glückliche Zeiten erinnert. Hast du, mein Sohn, etwa» gegen das Mädchen ein- zuwenden?*

.Ich eiuzuweudeu? Allerdings!* Der junge Handelsherr war aufgesprungen und ließ fein schönes, kluge» Ange mehrere Sekunden prüfend auf den wohl- gebildeten Zügen der älteren Dame haften, dann fuhr er» tief mb schwer aufatmend, fort:

.Als ich heute, auf bem Wege zur Bibliothek, zufällig einige Worte mit ber jungen Dame (er be­tonte letzteres Wort ziemlich scharf) wechfette, erfuhr ich, baß fie ben Namen .Northlanb* führt mb mit ihrer Mutter aus St. LoniS herübergekommen ist. Du hast mir nm früher baS große Verttanen ge» chenkt, mich in eine mir ziemlich nahe gehende An­gelegenheit einzuweiheu, mb soviel ich mich ans beinett bamaltgen Mitteilungen erinnere, ist btefer Name bir durchaus nicht unbekannt, vorausgesetzt, baß irgend welche Beziehungen bestehen sollten, zwischen zwischen...* Er stockte.

.Northlaud! O mein (Bott, also doch! Ja, diese Aehnlichkett mit diesem Marne, den ich einst liebte, frappierte mich sofort.* Tief erblaßt hatte Mr». Clark jenen Ausspruch hervorgestoßen mb bie Hitttbe dabei aufs Her, gepreßt: ,O Anthony, fie, diese arme Kleine, wäre Marys mb NorthlandS Kind? Nein, das kann» das darf ja nicht möglich sein!*

Dieses Rätsel bald reckt bald zu lösen, soll und mir eine Pflicht sein!* gab ber Sohu mit S achdruck zurück, tnbem er seinen Arm zärtlich um bie Schütter ber tief erschütterten Stiefmutter legte, lit dem Taschentuche vor de» Augen weinte diese jetzt leise vor fich hin.

(Fortsetzung folgt)

8ine8 Morgen!, bevor Mr. Anthony wie ge. »chnlich nach seiner Office fuhr, trat Mrl. Clark, Um Ausgange gerüstet, noch einmal in beS ©tief. We8 Privatzimmer unb sagte in mütterlich her,- Her Weise:

.Bitte, thue mir den große» Gefalle», Anthony, ?, krage die Bücher, welche ich mir gestern abend der Bibliothek holte, wieder an de» alten Platz. Aweißt, ich liebe die Ordnung fie liegen auf einem Schreibtisch.* '

.Da das Verhältnis zwischen dem Sohne mb S zweiten Frau des verstorbenen Mr. Clark ein

inniges war, so entgegnete er ebenso freundlich zuvorkommend:

«nzeigm nimmt entgegen die Expedition d. BlatteS, sowie ine Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler mFranktzrt -uM., Laffel Magdeburg u.Wien; Rubolf XXVI MoffemFrankfurt a. M., Berlin, Münchenu. Köln; <S. ß.11 Daube u. Co. iu Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

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öchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg unb Kirchhain Illustriertes Sonntagsblatt. ihpeditton: Markt 21. Redaktton, Druck und Berlag von Joh. Lug. Koch.

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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und

m in» Feiertagen. Quartal-Abonnements-PreiS bei der Erpe-

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Bestellgeld). JnserttonSgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg-, Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

_ .O gewiß gern, liebe Mutter, aber.. .*

HmscM« Den Schluß seiner Rede hörte die Dame nicht m. »* 8chr. weil fie Elle zu haben schien mb bas Zimmer SgS> ? n! verlassen hatte.

Zögernd mb mit einer ihm selbst unerklärlichen «saugeuheit stand Anthony Clark noch einige Minuten * ber Thür beS Zimmers, da« von ber Fremden fljrem prosaische» Geschäft benutzt wurde. Er J»e eS selbst uickt, warum er gerade diesen Weg 5* der Bibliothek ein geschlagen hatte. EinersettS Mtte er eine Begegnung mit dem jungen Mädchen, Mnerseits trieb eine innere Gewalt ihn vorwärts, rtoer den» »icht ber Hausherr hier, der überallhin Mre» u»d gehen konnte, wie eS ihm beliebte ? Mit Schlußfolgerung trat er endlich ein.

,ltl» da staub fie wieder, die so eigentümlich lttC Dosierende mb boch so mädchhast schüchterne Gestatt. I3*3 r® leichte» Rot war ihm nm in bie Stirn gestiegen,