totnn du ein gutes Werk damit zu sttfteu imstaude wärest', sagte der juuge Mauo lebhaft, uud die Dame fuhr augeregt fort:
„UedrigruS köautr wirklich eine kuustgeübte Haud nuferen Lampen samt uud sonders nicht schaden, da der alte, schwachköpfige Jim fein Geschäft zuweilen arg vernachläsfigt. Fast täglich habe ich Klage über thu zu sühreu — wohlan, ich schreibe, Authory.'
»IS der junge Handelsherr Mr. Authory S. Clark gegen die elfte VormtttaaSftuude nach seiner in der unteren Stadt gelegenen Office fuhr, hatte er selbst den Brief der Stiesmntter zur Beförderung tu der Tasche. AIS dies geschehen, war aber bei ihm auch die Annonce und das darauf bezügliche Gespräch vergessen. —
Der nächste Morgen führte den jungen Manu indessen nach der in einem Sesteuflügel seines großen HanseS gelegenen Bibliothek, nm ein für fein Geschäft wichtiges Werk daraus zu eutnebmen. Leim Durchschreiten eines iudeu Garten mündenden Zimmers, welches von seiner Stiefmutter zur Aufbewahrung des häuslichen Wäscheschatzes benutzt wurde und mÄhtige Schränke uud Truhen aufwieS, stutzte Mr. Authory überrascht. Dort au einem großen Tische em Fenster, auf welchem eine förmliche Batterie von Lampen ausgestellt war, stand ein hochgewachsenrS Mädchen uud schieu in ihre prosaische Beschäftigung so vertieft zu fein, daß sie den Eintritt des jungen Mannes gar nicht wahrgeuommeu hatte.
Wohl brei Minuten betrachtete dieser daS trotz seiner Originalität höchst anmutige Bild. Durch die halb zugezogene Gardine fiel ein Strahl der goldigen Morgeusouue gerade über den dunkeln Scheitel des feinen, etwas vorgebeugten Kopfes und ließ ein wahrhaft holdseliges Profil erblicken, das gegen den Hellen Hintergrund wie gemeißelt erschien. Die ebenmäßige Figur zeigte auffallend schöne Formen, wie auch der Schuttt der Kleider unleugbare Eleganz bewies. Anthony Clark zögerte noch immer weiterznschreiten, weil er boronf wartete, daß bie junge Unbekannte
vielleicht einmal bie tief auf bie Arbeit gesenkten Augen heben würbe, aber vergeben». Nun trafen seine prüfenben Blicke bie rührigen Finger — wie sonderbar I Ein Paar waschlederne Handschuhe bedeckten dieselben bis zum Gelenk, hieran schloffen sich eine Art Schutzärmel aus grauem Futterstoff, die bi» über den Ellenbogen hiuaufteichten; ein kleine», weiße» Schür,chrn vervollkommnete diese seltsame Toilette.
DaS also war bie junge Dame aus guter Famile, welche ihr Brot zu erwerben genötigt war? Er hatte mit seinen Vermutungen demnach doch recht gehabt. »Eine Dame, hml* Im Augenblick dachte er gar nicht mehr au seine Abficht, jenes Bnch zu holen, sondern beschäfttgte fich mit dem Gedanken, daß diese Bezeichnung hier in der That höchst gerechtfertigt erschien, wobei ein merkwürdiges Gefühl, halb Befriedigung, halb Freude sein JuuereS bewegte: .Wie glücklich mochte das arme Mädchen sein, etwas Beschäftigung — uud hoffeullich auch recht lohueude — gefunden zu haben!' —
Gleichsam iustiuftiv, als ob e» die Nähe eine» Fremden ahne, schlug daS schöne Mädchen jetzt die Augen empor nnb trat, merklich erschrocken, zurück, währeub ein Heiß-.S, verräterisches Rot fich über Auttitz nnb Hals ergoß. Mr. Anthony Clark wußte nichts aubereS zu thuu, als leicht zn grüßen und rasch nach der Bibliothek httrüberzuschretteu, von wo aus er dann seinen Rückweg dmch einen anderen Teil de» HanseS nahm.---
Etwa vier Wochen mochten vergangen sein, während welcher die junge Fremde alltäglich nm die zehnte Morgenstunde bei MrS. Clark erschien, nm sämtliche im HanShalt gebrauchten Lampen in Ordnung nnb Staub zu setzen. Nach Bereiubarnug würbe ihr regelmäßig bnrch bie Lady selbst ein Dollar für ihre Arbeit verabreicht» ben sie auch mit ruhiger Würde, man hätte fast sagen können, mit vornehmer Herablassung entgegen« a^m, al» ob fie selbst dem Hause rium großen Dienst geleistet hätte und »icht die
lreter finden, welche für eine einheitliche Fleischschau eintreten. Auch die Ansicht machte sich vielfach geltend, daß e» am zweckmäßigsten sei, wenn die Tierärzte nur einen Unterschied zwischen gesundem und ungenießbarem Fleische machten, wodurch die da» Gewerbe stark schädigende sogenannte Freibank beseitigt würde. E» gelangte folgender Beschluß zur Annahme: „Der deutsche Fleischerverband möge dmch feinen Vorstand bei der Regierung beantragen, um eine einheitliche Regelung der obligatorischen Fleischschau und der WährschafiSgesetze herbeizu- sühreu, die Ansicht der Aerzte, Tierärzte, Landwirte und Metzger zu hören.' AuS Anlaß eine» vorge- kommenen Falle» wird beschlossen, daß auf dem BerufsgenossenschastStag in Hannover auch die Frage angeregt Werben soll, wer ersatzpflichtig sei, wenn ein Geselle bei einer Hülfeleistung im Betriebe eine» andern Meisters verunglücke oder entschädigt werden müsse. Der nächste Bezirkstag soll im Jahre 1892 in Kreuznach abgehalten werden.
Mönche«, 14. Juni. Die Gemahlin de» Ministerpräsidenten Fchrn. v. Crailsheim ist um Biitternacht gestorben.
Attsllmö.
London, 12. Juni. Wie das.Amtliche Blatt' meldet ist Oberstlieutenant Sir William Cordon Cumming au» der Armee entlassen, da die Königin keine weitere Verwendung für seine Dienste habe.
Konstantinopel, 14. Juni. Nach weiteren Mitheilungen der „Agence de Constantinople' ist der Aufstand in West-Arabien veranlaßt durch den Stamm der Afyrs unter Scheikh Seist-Eodin, dem mächtigsten, aber auch unruhigstem Stamm von Jemen. Die militärischen Abtheilungen, welche damit beauftragt waren, den Stamm zur Ruhe zu bringen sind geschlagen worden und verloren etwa 100 Mann, darunter mehrere Offiziere. Der Gouverneur von Jemen berichtet bei der telegraphischen Mitteilung der Vorsalle, daß die Asyr» Schnellfeuergewehre und Kanonen englischen Fabrikat» hätten, und bittet um schleunigste bedeutende Verstärkungen. Der gestrige außerordentliche Ministerath hat die Entsendung von 10,000 Mann de» syrischen Armeekorps beschlossen.
Buenos Aires, 14. Juni. Nach einer neuen Prüfung der Sachlage hat der Senat da» sechsmonatliche Moratorium nunmehr beschlossen. Vorher war vereinbart worden, das Morotorium für in Gold oder Silber zahlbare Effekten auf 3 Monate zu redvziren.
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Prinzip der relativen Dienstalterrberechnung mit ben neuen der absoluten Berechnung unvereinbar ist Es. ist baher zunächst ber neue Grundsatz Hinsicht lich aller Gerichtrschreibergehülfen, die nach ben 28. Juni 1889 bie Gerichtsschreiberprüfung bestauben streng durchgeführt worben. Später hat sich bi< Justizverwaltung jedoch der Erkenntnis nicht verschließen können, daß die strenge Durchführung jene» Grundsätze» zu Unbilligkeiten führen könnte. Der Justizminister hat daher in einem au» Anlaß einet Einzelfalle» ergangenen Erlasse vom 15. Oktober 1890 die Vorstandsbeamteu eines Oberlandesgerichtt ersucht, die Bewerbungen solcher Mllitäranwärter, welche am 28. Juni 1889 den Vorbereitungsdienst für die GerichtsschreiberPrüfung vollständig oder zum Tell zurückgelegt hatten, um Gerichttschreiber- oder Sekretärstellen einer wohlwollenden Prüfung zu unterziehen. Dabei wurde ausgesprrchen, daß es nicht im Widerspruche mit den allgemeinen Anstellungsgrundsätzen stände, wenn ein Militäranwärter der oben bezeichneten Art, welcher nach den ftüheren Grundsätzen zur Anstellung an der Reihe sein würbe, bei fortgesetzt tadelloser Führung ausnahmsweise in einer Gerichtsschreiber, oder Sekretärstelle angestellt werde, für welche er eine besonder» gute Qualifikation an den Tag gelegt habe. Diese Verfügung ist den Vorstandsbeamten der Übrigen Oberlandesgerichte zur Kenntnisnahme und Nachachtung mitgeteUt.
Hannover. In Hannover hat die Polizei ben am 27. Juni zur Langensalza-Feier bisher üblichen Umzug von Solbaten der ehemaligen hannoverschen Armee verboten.
Bochum. Im Bochumer Steuerprozeß ist die Verkündigung des Urteil» auf den 19. Juni, 4 U ,r, anberaumt worden.
Coblenz, 10. Juni. In dem gestern hier abgehaltenen Bezirkstag bei Vereins beiber Hessen und Nassau im beutschen Fleischerverbanbe würbe auch über bie Bestrebungen zur Erlangung einer durch Reichsgesetz geregelten einheitlichen Fleischschau und Währschastsgesetz berichtet: Dieser Punkt veranlaßte eine mehrstündige Erörterung. Der Verein ist sich klar darüber, wie die „Gobi. Zig." berichtet, baß es vor allem darauf ankomme, daß bie maßgebenben Kreise sich über eine einheitliche Fleischschau einigten. Es komme an einzelnen Orten im Bezirke be» Vereins vor, daß bie Händler sagten, dort könne man überhaupt kein Vieh mehr verkaufen. Man müsse sich bestreben, bie Interessen ber Metzger mit benen ber Landwirtschaft in Uebereinftimmung zu bringen. Auch in landwirtschaftlichen Kreisen würden sich Ver-
Aem Sttstav-Adolf-verei«.
Marburg, 16. Juni 1891,
Hör' ein Läuten, hör' ein Singen FesteSschmuck trägt jedes Hans, Denn der Tag wird Mannen bringen Kämpfen einen edlen Strauß.
Seid willkommen all ihr Braven Marburg grüßt mtt Herz nnb Hand, Weckt die Herzen die da schlafen Kündet eS dem ganzen Land.
Wie vor nah 200 Jahren Ist entfaltet das Panier, Um das Taufende fich scharen Auch die Hessen, — ja auch wir. Uud erzähll wie an» dem kleinen Senfkorn ward ein großer Baum, Darunt' viele arm' Gemeine Viele Christen finden Raum.
SagtT wie manche» Kirchlein stehe. Wo der Christ zerstreut und arm, Sagt'S in manchem Bethau» flehe Eine Mutter heiß und warm.
Manch ein Kelch ans dem Vergeben Eine müde Seele trank, Manch ein Friedhof nach dem Leben Erdenpilger letzter Gang.
Wie viel Glockeutöne tragen Deinen Ruhm durch'» ganze Laub, Wie viel Orgelklänge sagen Wozu all Dein Geld verwandt.
Manch ein Pfarrhaus, vom Verfalle Hat Dein Schetfleiu e» bewahrt, Ja. wer zählt die Werke alle All' ans Pfennigen erspart.
Ans die Herzen, ans die Hände Werft nicht achtlos Groschen hin,
»wie igen ,län- 251
wer,
Marburg, Dienstag, 16. Juni 1891
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-Abonnements-PreiS bei der Expedition 2*/. Mk-, bei allen Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler mFrankfurt iffi, Cassel, Magdeburg «.Wien; Rudolf XXVI Moste m Frankfurt a. M-, Berlin, München u. Köln; G. L. 1 MU*7* Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».
(Nachdruck verboten.)
Novellette von D. Freiiu von Spättgen.
(Fortsetzung.)
Wohl demjenigen, dem e» einmal vergönnt ist, einen Blick in solch ein verborgenes Leid zu thuu, der in die Lage versetzt wirb, heimlich geweinte Thräneu ttockueu zu können I'
»Du bist ein Schwärmer, Anthony. Diesen weichen,' meuscheufteuudlicheu Sinn nnb bas poetische Gemüt muß btt beine deutsche Mutter vererbt haben. Dein Vater besaß hiervon nicht»', versetzte bie stattliche Dame mtt einem leichten Seufzer, inbem fie ba» ebel geformte Antlitz be» Stiefsohne» wohlgefällig betrachtete. »Wab meinst bn, Anthony, ob ich biefe Annonce beantworte? Man könnte ja bann sofort erfahren, inwieweit beine Vermutungen zutreffend find oder nicht.'
,Thne da», Mutter; e» würde mich herzlich freuen,
Deutsches Leich
Berlin, 14. Juni. Heute
Majestäten dem Gottesdienste in der Friedens- znhe bei. — Heute Montag wirb die kaiserliche Familie fich in der Frieden-kirche zu Potsdam zu einer stillen Gedenkfei-r für Kaiser Friedrich ber» einigen. — Am Sonnabend Vormittag fand im Auen Palai» bei Potsdam eine Sitzung der LandeLverteidigungskom Mission statt, -nwelend Waren ter Kaiser, Prinz Albrecht von Preußen, General - Oberst von Pape, die kommandierenden Generale Frhr. von Meerscheidt-Hülleffem, gon Serien, Knegsminister von Kaltenborn, General- Inspekteur der Fußartillerie von Lellbach, General- Inspekteur des Ingenieur-Korps und der Festungen Solz, der General-Inspekteur de» Militär-Erziehungsmd Bildung»wefens von Keßler, General Adjutant non Wittich, der kommandierende Admiral v. d. Goltz, iontte-Admiral von Hollen. Am Abend nahm der Sailer an dem Abschiedsessen Teil, da» von den Offizieren des Leibhusaren - Regimentes dem Herzog Emst Günther zu Schleswig-Holstein anläßlich seiner Beisetzung in den Generalstab der Armee gegeben war. — Das preußische Staatsministerium Mt heute Mittag im Reichsamt des Innern in Berlin eine längere Sitzung ab. — Der Schluß der Mußischen Landtagssession wird voraussichtlich, nachdem nun auch über die neue Landgemeinde- «bnung (ine definitive Einigung zwischen Herrenhaus md Abgeordnetenhaus erzielt worden ist, am kom- atnben Freitag oder Sonnabend erfolgen. Ob der Kaiser die Session persönlich mit einer Thronrede schließen wird, steht noch nicht unbedingt fest. Möglicherweise wird die Bochumer Haire noch zum Gegenstand einer Debatte im Wgeordnetenhause gemacht werden, um für später Ähnliche» unter allen Umständen zu verhüten. — Die gestrige Berliner Produktenbörse schloß mit einem Nachlaß der Roggen- und Weizenpreise bi» z» U/s Mark. Der anhaltende Regen, die kühle Sitterung, sowie Klagen Über die leidenden Rcggen- filder hatten zu Anfang der Börse eine Preissteigerung jeröorgerufen. Jndeß lagen von Weizen größere wssische und indische Offerten vor. — Tas Ergebnis kr vorjährigen Ernte im Deutschen Reich Mit sich nach einer überschlägigen Berechnung des W vorliegenden Materials: beim Weizen auf etwa 2839 0 00 Tonnen (zu 1000 kg), beim Roggen nf etwa 5 877 000 Tonnen, bei Kartoffeln auf ttoa 23 320 000 Tonnen. Nach dem Durchschnitt
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
der zehn Vorjahre 1880/89 bezifferte sich der Ertrag beim Weizen auf etwa 2 479 000 Tonnen, beim Roggen auf etwa 5 702 000 Tonnen, bei Kartoffeln aus etwa 23 884 000 Tonnen. — Die „Köln. Ztg." meldet au» Petersburg, da Rußlands Interesse dahin gehe, hohe Getreidepreise zu erzielen, so seien die Russen jetzt bestrebt, zweckentsprechende Erntenachrichten in bie Welt zu senden. In Folge beffert erscheine c8 angebracht, selbst amtliche Erntenachrichten mit größter Vorsicht aufzunehmen. — Innerhalb der Städte mit städtischer Polizeiverwaltung iit Preußen besteht der lebhafte Wunsch, die schwer sauber zu erhaltende Uniform der städischen Polizeibeamten in Preußen zu ändern, namenllich den roten Kragen abzuschaffen und sie für die Folge ähnlich zweckmäßig anzuordnen, wie die königliche Schutzrnannschaft zur Zeit uniformiert ist. ES ist nicht unwahrscheinlich, daß bei Beratung des Etats de» Ministeriums be» Innern im preußischen Herrenhause bie Frage zur Sprache gelangen wirb.
— lieber bie Dienstalter»bestinimungen bei Bewerbung um GerichtSschreiberstellen ist noch vielfach Unklarheit vorhanden. Regierungsseitig in der Petitionskommission erteilten Aufschlüssen zufolge, war nach dem 1. Oktober 1879 für die Bestimmung des Dienstalter» bei Bewerbung um Gerichtsschreiberstellen zunächst ein relatives System zur Einführung gelangt. MilitäranWärter unter sich und Zivilanwärter unter sich wurden nach dem Zeitpunkte der Ablegung der Gerichtrschreiberprüfung rangiert. Sobald aber Militär- und Zivckanwärter in Mitbewerb traten, hatte die ältere Anstellung als GerichtSschreibergehülfe ben Vorzug gegeben. Da dies System sowohl für bie Zivil- als auch Militär- aumärter unerwünschte Folgen hatte, wurde durch Ziikulaiversügung vom 28. Ium 1889 angeordnet, daß den Militäranwärtern, welche die Gerichts- schreiberprüfung bestanden haben, für bie Anwartschaft auf Gerichtsfchreiber- und Sekretärstellen eine feste 2lr. cienr.etät beige legt würbe. Dieselbe würbe in der Art bestimmt, daß der Tag des Bestehen» der GerichtSschreiberprüsung zu Grunde gelegt, jedoch das Dienstalter um eine nach der Dauer der Militärdienstzeit verschiedene Anzahl von Jahren zurückdatiert wurde. Allgemeine Uebergangsbestimmungen sind nur zu Gunsten der bereits als Gerichtsschreiber geprüften, nicht auch zu Gunsten der bereits im Vorbereitungsdienst zur GerichtSschreiberprüsung befindlichen Militäranwärter getroffen worden. Eine einfache fortdauernde Anwendung der alten Grundsätze auf die Letzteren war unmöglich, das ba» alte
Achtet b’ranf was soll die Spende Gebt, ja gebt mtt Christeufiuo.
Noch gibt'» viel zu thuu im Laude Arme Weber suchen Brod, Fleiß'ge Menschen nicht im Stande Ein Haus zn basen ihrem Gott.
Laßt die Männer welche tragen Was verirrt »icht müsfig fleh'« Haltet's nicht für leere Klagen Gebt! o gebt! laßt fie nicht geh'». International sein Streben, Nicht Parteien gllt e» hier, Alle Brüder die da leben Und in Not, die suchen wir.
Ans die Herzen, auf die Hände, Doppelt gibt der da gibt gern, Auch die allerkletuste Spende ,r Wird gelohnt von Gott dem Herrn.
B.