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d» Behörden nicht um dieselben kümmerten. Es ist nun ja schon häufiger namentlich bei den von den Versicherungsanstalten vorgenommenen Revisionen eine erstaunliche Unkenntnis de« JnvaliditätS- und Alter»v-rficherungsgesetzeS, an dessen Durchführung der allergrößte Teil der deutschen Bevölkerung in­teressiert ist, zum Vorschein gekommen, aber daß der Schreiber deS an das sozialdemokratische Organ ge­richteten Briefes sowie der den letzteren veröffent­lichende Redakteur annehmen, die Behörden seien ge- zwangen, alle über 70 Jahre alten Personen aufzu­suchen und ihnen die Rente einzuhändigen, ist wirk­lich so naiv, daß eS erheiternd wirkt. Soweit ist man mit dem JnvaliditätS- und AlterSverficherungS. gesetz den versicherungspflichtigen Personen doch nicht entgegengekommen- den Anspruch auf Rente muß schon der Versicherte selbst erheben, und wir sind überzeugt, daß der in Frage kommende 71jährige Analphabet sicherlich schon, falls er die nötigen Be. dingungen erfüll« kann, die Rente erhalten würde, wenn er sich statt an einen Sozialdemokraten an die untere Verwaltungsbehörde seines Wohnortes gewandt hätte. Der Fall beweist aber wieder einmal, wie notwendig es gegenwärtig, wo durch die VersicherungS- gesttze an die Mitwirkung des Einzelnen große An­sprüche gestellt werden, die Kenntnis wenigsten- der hauptsächlichsten Bestimmungen dieser Gesetze ist.

Die Invaliditäts- nud Alters- vcrlicherrmg.

»Weder das eine, noch das andere. Als Ihre Frau vor zwanzig Jahren von Ihnen ging, suchte und fand ste lloterkuast bei m-.iuer Mutter.«

»Bet Ihrer Mutter? Warum?«

Weil dieselbe auch die Mutter vou Will» von AEjmar war, LucieS erster Liebe, der tu demfelbe« Jahre mtt seinem Schiffe aus hoher See zu Grunde giog. Metue Mutter lebt schon lauge uicht wehr.

weüre gute Frau ist tot. Seitdem aber führte i ® 6om Weiher den Namen meiner Wtttwttheiw.^ UtItetrein vereiusawt-S

69eU? A°en 1« sagt- der Gras, nach Atem ringend. »Aber wo ist ste jetzt?«

Der Konsul deutete auf den maurischen Thür, bösen, der in den anstoßenden Raum führte und Ä'ÄX*"* E«"»» "

Ju der Mitte des maurischen Bogens aber stand, wie in einem mouuwrotalen Bilderrahweu, auf de« Hivtergruudi der schweren, violetten Vorhänge die Gestalt einer Frau hoch, schlank und stattlich und vou jener wunderbaren Schönheit, wie ste nur den v-rgönnt ist'Abstammung in ihrer Reise

Ein dunkler, herweltugesütt-rter Mantel umwallte LRLbtolb «

Die untergehende Sonue tauchte die oan»e Er.

ein warmes glühendes Licht, das wie ein Märchenzauber darüber lag.

Vergebens. Die Zunge klebte ihm am Gaumen.

Er wollte herzugehen. Vergebens. Seine Glieder versagtea ihm den Dienst.

.M hör«. Alles war totenM. Die Luft selber schien erstorb« zn sein.

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s°»ster Windhauch säuselte vom Flnffe herein

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?et Schloffertag beschließt,

den Vorstand zu beauftragen, dahin zu wirken, daß I^n VerbandSwegen die Errichtung von JnnungS- I Krankenkaffen möglichst gefördert werde. 2. Der IVI. Deutsche Schloffertag beschließt, eine Unter. I stutzungSkaffe in Sterbesällen der Verbandsangehörigen zu erstreben und beauftragt den Vorstand, da» hier- für erforderliche Nebenstatut bis zum nächstjährigen > Berbandstage zu beschaffen. Ferner wurde eine Resolution angenommen, beim Reich» - VersicherungS- I bahl" vorstellig zu werden, daß die einzelnen VersicherungS - Anstalten angewiesen werden, Hand- werkilehrlinge als nicht unter den Begriff des § 1 be» Alters- und Jnvaliditätsverficherung»gesetzeS fallend zu betrachten. Weiter wurde beschloffen: -1) die Schlaffer-Innungen des Verbände», welche noch keine Innung» - Schiedsgerichte haben, aufzu- fordern, dieselben umgehend einzurichten und 2) die rj£"b^3n?Un9'n aufzuforden, sich den Innungs- Ausschüssen lhre» Orts anzuschließen und bei den­selben dahin zu wirken, daß Jnnungsausschuß Schieds­gerichte errichtet werden, 3) die Errichtung von Hand- werkerkammern an Stelle der Gewerbekammern an­zustreben.

(Nachdruck verboten.)

Spätes Glück.

Roman von Friedrich Meister.

Hannover, 10. Juni. Bei der ReichStagS- Ersatzwahl in Meppen für den Abgeordneten Windt- horst ist Amtsgerichtsrat Brandenburg in Bersenbrück (Zentrum) gewählt worden. Die Gegenparteien hatten keinen Kandidaten ausgestellt.

Hamburg, 10. Juni. Nach einer mtt den Senaten in Hamburg und Bremen neuerdings ge- troffenen Verständigung find künftighin alle tele­graphischen Ersuchen, welche die Verfolgung flüchtiger, in Hamburg, Bremen oder Bremerhaven bei mutetet Verbrecher betreffen, zur Vermeidung von Ver­zögerungen nicht an die Senate in Hamburg und Bremen, sondern an die dortigen Polizei-Tirektiouen

! und wühlte in dem sonnigen Haar, bis dasselbe wie 1 ^n goldener Nimbus das herrliche Antlitz umSrahlle.

. dunkle Mantel glitt langsam hernieder und enthüllte -tue statueuhaste Gestalt in anschließendem, : schneeweißem Gewände.

Die Augen, die ihn in der Halle des alten Schlosses am Weiher an jenem schrecklichem Abend so zornig und verachtungsvoll augeblitzt hatten, erglänzten jetzt in unendlichem Mitleid und zartester Liebe. 1 5 -So war es kein Traam!« ries er bebend. .Mir ist V-rz-ihnug geworden! O Lucie!«

.H-ktor! Gatte!'

« s-iuem Herzen in Thrän« seligst« <e>lDue»e--

Sie waren hinauSgegaugen in den Garten, Hand in |

Der Nachtviud liSp lte in dm Gesträuchen, die ewigen Sterne fnuk-tteu vom Himmel hernieder und die Nachtigall flötete so hinreißend wie noch nie zuvor.!

Sie waudelteu schweigend neben einander hin. | Gedachten ste der öden Wüste der letzt« zwanzig Jahre? Dachten ste daran, wie doch -tn wenig offenes I der einen Sette, ein wenig fteundliche Güte aas der andere» alles so gänzlich... |

Was aber helfen solche Gedanken jetzt? Weder! i» Z-U noch Ewigkeit kehrt zurück, was vergangen!

Am Ende eines LaubmgangeS erschiene» zwei! .Gestatt« ei» jaager Maa» and ei» Mädchen, j ?°be noch eine U-berraschung für dich, mein Hettor«, lächette Lucie. I

.Noch eine, du Süße?« |

»Still!« I

Dar junge Paar kam näher, Hand in Sand: er! Übersichtlich, ste sch« und schüchtern. I

»Onkel«, ries der jnnge Manu frisch and fröhlich.! t.' n? 8rT°n gefunden hast, kannst da doch!! wohl eine Tochter entbehr«! Wie? Sie bleibt ja! immer »och ei» Glied der Familie I« I

,3ch, eine Tochter entbehren ich, Hektor?' I

Deutsches Reich.

_. Berlin, 10. Mai. Kaiser Wilhelm be- ichtigt jetzt täglich auf dem Bornstedter Felde bei Potsdam die dortigen Regimenter, deren Schluß in der Regel ein Gefechts-Exerzieren bildet. Auch die Kaiserin und der Kronprinz Wilhelm sind bei den Hebungen zugegen. Am Nachmittag widmet sich der Kaiser im Neuen Palais in der Regel den Regierung», geschäften. Eine Begegnung zwischen dem Kaiser und dem Fürsten Bismarck liegt nicht mehr so ganz außerhalb der Grenzen der Möglichkeit. Ein Besuch, welchen Graf Waldersee in Friedrichsruhe erneut abgestattet hat, soll sich hiermit beschäftigt haben. Fürst Bismarck selbst denkt heute auch über gewisse Dinge schon ganz erheblich anders, als früher namentlich hat Graf Herbert de» Fürsten ältester Sohn, dazu beigettagen, seinen Vater zu beruhigen Nur m emem Punkte besteht auch nicht der leiseste Zweisel: Kanzler wird der Fürst nicht wieder und will eS auch selbst nicht! Vertrauten Personen gegenüber hat er in den letzten Tagen Aeußerungen gethan, die hieran auch nicht den geringsten Zweifel lasten. Unter gleichzeitiger Bestallung al» Kron-

Bor einigen Tagen brachten mehrere der Sozial­politik der Reichsregierung freundlich gefinnte Blätter lklagen über die Langsamkeit bei der Bewilligung der Altersrenten an die zu dem Empfang berechtigten Personen. Sofort stürzten sich die freisinnigen und sozialdemokratischen Blätter auf diese Mitteilungen Md wollten dadurch den Beweis erbracht sehen, da die Opposition ihrer politischen Freunde im Reich» tage gegen da- JnvaliditätS- und Altersversicherungs- zesch berechtig: gewesen sei. Die ausgesprochenen Äagen waren ganz allgemeiner Natur und be­zogen sich auf keinen Einzelfall, sodaß man erst die Beibringung von konkreten Beispielen als Be- liige verlangen könnte, el-e man an eine langsame »rbeit der unteren Verwaltungsbehörden und der sichernngsanstalt« als der bei der Bewilligung der Altersrenten vornehmlich in Betracht kommenden vollziehenden Organe zu glauben brauchte. Aber wenn diese Langsamkeit thatsächlich in einigen Den borgekommen wäre, so wäre damit doch nicht« n da» Gesetz bom 22. Juni 1889 bewiesen. Nie b hat bet der Feststellung be« letzteren bie Be- tung ausgestellt, baß es fehlerfrei sei, ja e, ist sogar fig ausgesprochen worden, daß die Notwendigkeit n Abänderungen deS Gesetzes sich wohl bald herauS- Mm würde, wie denn auch thatsächlich durch die Nimahme der Modifikation in der Bezugsbestimmung die Altersrente während der Uebergaugszeit tens deS Reichstags und Bundesrats diese Vor­setzung bereit« ihre Bestätigung ersahren hat. Rie­tz hat auch geglaubt, daß sich ein so bon Grund neues Gesetz ohne jede Weiterung und Schwer- igkeit ein- und durchführen ließe. Wenn sich deS- b hier und da Mißstände gezeigt haben, so d dieselben noch lange kein Zeichen einer ver- lten Einrichtung oder falschen Organisation, dern eben Folgen, wie sie jede Neuerung nach sich Sie werden ganz sicher mit der Zeit bei- inben, wie sie ganz ähnlich auch in der ersten der Funktion der BerufSgenoffenschaften für die sallversicherung aufgetaucht und berschwmiden sind, drtzings allen Klagen, die gegenwärtig ertönen, d and) in Zukunft nicht abgeholsen werden en. So beröffentlicht ein Berliner sozialdemo ''ches Blatt den Erguß eines für einen 71jLhr. ^sicherten Analphabeten eintretenden Genossen, in ohne» sich der letztere beklagt, daß der Greis bie schwerstr6rcnte nicht bekommt unb daß sich überhaupt

(Schluß)

3» Wahrheit aber hatte v-r Konsul seine Freuud- «uer Angelegenheit bon höchster B-d-ntnrg in fein ?t.ane «ezogeu, und gemeinschaftlich war man, reD Lbtm Ate des Arztes bestärkt, zn dem Entschlüsse istcheu dte Damen von dem Genesenden noch so Pm r10 b" batten, bis derselbe seine volle Kraft »Gesundheit st-d-rgewounen habe. - '

Jv® Grafen gewaltige Natur überwand j-tzi sebr ^die letzten Folgen seiner Verwundung und iägltt ft», vüe man ihn bereits am Arme seines Neffen im

L" d^Ausulats hin nud her marschieren sehen. «ueS Nachmittags, nach dem gemeinschaftlich etc« »menen Mittagsmahl, nahm der ans Besuch an. gC blrzt die beiden jungen Herren mit sich

ÄonfuI Hnb b-r Graf allein im

znrückblieb«.

begann der erstere, ,könn« Sie

E-schütternng verttagen?« '

.Herr Konsul«, antwortete der Graf, »ich habe in m Leben so viele Erschütternngen überstanden, iS mir ans eine mehr nicht ankommt wenn J? Ä»D«rg -m Weiher nicht abgebrannt ist.« ,e° s4liwm ist'S nicht, die steht noch. Verzeihen

wenn ich weiter keine Umschweife mache; was 3hnen rnilletten wollte, betrifft Ihre betrifft

Jfiten Sie 3bte Zunge I« -Mgegn-t- der Graf I;; -Das ist ein Thema, dessen Erwähnung tu

Gegenwart ich niemand gestatte. Meine Fran Ett zwanzig Jahren tot«

. e2.' Major; Ihre FrauS-mahlin lebt«

M-tne Frau?« schrie der «ras emporfprtttgend. t et5 "ichi, M-usch! lluttrsteh« Sie fich

80 Sind Sie von Sttmem

® habe ich wieder das Fieber?« *

11 Des Grafen Blick wanderte von dem jungen Manne ! zu dem Mädchen und eine Empfindung stieg tn ihm I auf, bie er fich nicht,n erklären wußte. Während I er noch so stand und die seltsam; Bewegung in fich immer mehr znuehmen fühlte, sagte die schöne Fran I seiner Sette mit leiser, ernster und doch so stolzer I Stimme: 0

I »Valeska ist deine Tochter, Liebster I«

I. hört'S, er steht, aber er kann'S nicht fassen, baß der Himmel ihn so überschwenglich segnet.

Vor ihm steht bas Mädchen Fleisch von seinem | ckl«M an der Haud ihres Geliebten, und fast IrojJ6?'..018 fete? V Orlovius und fein junger I Weib wieder von den Toten auferstanden.

! Er gedenkt deS alt« Zwiste», der sein Leben, wie das ihre, öde gemacht hat er gedenkt bet Geliebten nnb Verlorenen, nnd mit versagender Stimme murmelt er: »Gott fei mir Sünder gnädig!«

L ex®*?* sst erhört, denn vähr«d er noch ftebt wie ein zu Stein Verwandelter, vernimmt fein Ohr eine süß- Stimme: '

»Vater! Lieber Vater!«

. Da wallt fein Her, auf nnd in jnbelnde« Ent» zück« rnft er laut:

-Mein Kind! O Lucie, unser Kind!«

Und schluchzend liegt die Tochter an des Vaters Brnst....

Wir Überlassen die Wiedervereint« ihre« Erst» und nehmen hier Abschied von ihnen.

Der Graf ist nicht länger einsam.

Die Vergangenheit liegt unwiederbringlich hinter ihm, doch die Gegenwart ist sein und bie Zukunft erscheint ihm im rofia-a Schimmer der Hoffnung. t .x?le altersgraue Burg am Weiher hoch oben im

W freudig«

Empfang ihrer Restttug».

für »te üteife REr, un» -

_______________________^llustnertes Sonntagsblatt. Expedition: Mm« 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh Ang Koch.

erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und an r -------------------------- --------------

lg IQE - Quartal-Abonnemems-Preis bei der Expe- VJlAtblWit «njetgeu nimmt entgegen die erpedition d Blatte«

1OD* btfwn 2'/. Mt, be, allen Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exkl. 1 d,e Annoncen-Bureaux von Haasenstein undVMn

Bestellgeld). Jnfertronsgebühr für die gespaltene Zeile 10 -ton« rnFrankfurt M., Cassel, Magdeburg u Wien» VVXTI tx t

10 Pfg, Rettam?n für di- Zeile 2b Srettttg, 12. IllM 1891. Moss- in Frankfurt'-. M, Berlin, LLen u Wln ? ^VI. JahrgÜNg.

--- D°«be u. lko. in Frankfurt a. M., Berlin, H-nnooer.'^ri«.

^nbiken ftnb außer bem Präsidenten der Reichs-jDie nack dieser k t

bank Dr. koch auch bet Präsident der L «q ^lun9 angeordneten Erhebungen

Prüfungs-Kommission Vr°f vr SM°l nnd^de? 2 V '«.vollsten Gauge nnb e« verlautet, baß bem

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tteibegeschäfteS je seit dem letzten Berichte. Die Nach- - » r VI. Deutsche Scklnss,rt»<, w. Weisungen sollen bi« Ende August allwöchentlich erfolgen, später zu Beginn jeden MonslS. DaS Kollegium ernannte eine engere Kommisfion zur Ausarbeitung der Berichte aufgrund gewissenhaftester Prüfung Der Bochumer Prozeß bildet heute da«Tages­gespräch in allen politischen Kreisen; wer bisher noch ein Gegner des neue» preußischen Steuergesetzes mit der Selbsteinschätzung war, sagt nun doch, daß die Droge nicht so weiter geh« konnten. Wichtiger al» drefe Seite ist aber noch die Frage der angeblich unregelmäßigen Stempelung der Schienen rc. beim Bochumer Verein, bem größten deutschen Gußstahl-1 w«k nächst Krupp. Der Staatsanwalt hat erklärt daß der Vorsitzende der genannten Gesellschaft von d'esen Handlungen, w«n solche Überhaupt vorge­kommen seien, keine Kenntnis gehabt habe, aber noch viel wünschenswerter ist die peinlich genaue Fest­stellung, ob und in w-lchem Umfange diese Dinge!

passiert sind. Es ist nicht damit gethan, daß der Bochumer Verein Nachteil hieraus hat, das wäre Privatsache dieser Gesellschaft, man muß nur daran denken, wie die fremdländische Konkurrenz, der alle! Mittel recht find, um uns Eins auSzuwisch«, dies«! Fall auSnützen wird. Es ist sehr leicht Mißtrauen! zu säen, sehr schwer, e« wieder zu beseitigen. Der bekannte Afrikareisende vr. S ch w e i n s u r t h i von einer fünfmonatlichen Reise nach Abessynien im besten Wohlsein und mit reichen Pflanzenschätzen "«ch Berlin zurückgekehrt. Schweinfurth wird nnn| °uch an den Verhandlungen des deutschen Kolonial­rates terlnrhrnen, zu dessen Mitglied er ernannt mord« ist. Bekanntlich besteht bie Absicht, bie gesetzlichen Bestimmung« über ben Gewerbe- ! betrieb im Umherziehen, bat Haufierge-!- werbe einer gründlichen Revision zu unterbieten. I!