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»ahtg besteuern, mit deu Buschkleppern dort tu deu Fluchten deS Balkans ans eine Stufe zu stelle» «ten?- warf Gerald ein.
Sie «olle« Keine Arche.
Der Bergarbeiterausstand, welcher in dem dem preußischen Staate gehörigen Saar - Kohlen - Revier autgebrochen ist, ist von ganz besonderem Interesse derhalb, weil rS sich hier um jenes Revier handelt, in welchem nach dem Willen deS Kaiser» Srbeiter-
die Augen zum Sehen, und nicht zum Zumachen, und dir Arbeiter können und müssen doch sehen, wie die Dinge in Wahrheit stehen, und wo Recht und Unrecht sich befinde». Daraus folgt dann von selbst auch die richtige Handlungsweise. In Westfalen hatte fich bei dem mißglückten allgemeinen Ausstand etwa der sechste Teil aller Bergleute dem Streik ange- schloffe»; im Saarrevier war eS nur der fünfzehnte Teil. Man sollte meinen, mit diesen Ziffern sei wirklich der sogenannten ,,Führer" Urteil gesprochen.
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den Monat Juni werden Bestellungen auf die „Oherhesstsche Jritmtg“ nebst bereit Gratisbeilagen Amtliches LttiS- Mirtt und Illnstriertes Sountagsblatt zum Preise von 60 Pfg. bei freier Lieferung ins Haus angenommen.
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(Nachdruck verboten.)
Spates Glück.
Roman von Friedrich Meister.
(Fortsetzung.)
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler in Frankfurt a.M., Cassel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXVI QttÜTrtrttTA Moffe in Frankfurt a. M-, Berlin, München u. Köln; G. L. AA11'
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
-usschüsse eingeführt sind, um dieselben Bettiebe, welche nach den wiederholt geäußerten Worten de» Monarchen Musteranstclten werden sollten. Der sehr geringe Bruchteil der Arbeiter, welcher an dem Stteik teilgenommen, beweist, daß die Leute wirklich zustieden find, und in der That hoben auch die Bergleute von den Bergbehörden zahlreiche Zuge- ständniffe erhalten, bei jeder Gelegenheit Entgegenkommen gefunden. Daß dieses Verhalten von den Leuten anerkannt worden ist, zeigte fich schon bei der Wahl von Vertretern für den Pariser internationalen Bergmanns-Kongreß. Recht viele Bergleute im Saar Revier erklärten damals offen: Wir machen nicht mit !, und dieselben Leute sind es gewiß, welche nunmehr gesagt haben: Wir wollen keinen llontraktbruch! WaS liegt denn nun eigentlich vor? Wenn die Streikenden fich ernsthaft diese Frage Vorhalten, so muff«, fie selbst sagen, daß fie nicht ncht eigentlich wissen, warum fie feiern. Da wird ^von gesprochen, daß de« Arbeiterausschüffen keine Gelegenheit zu wirksamer Thätigkeit gegeben werde. Warum ist daS aber nicht früher herausgefunden? Bisher ist wieder und immer wieder berichtet worden, die Arbeiterausschüffe hätten sich gut bewährt. Der Haken sitzt wo anders. Es ist versucht, den Mit- Bedern der Arbeiterausschüffe weiß zu machen, ihre «echte seien zu gering. Dem ist aber mit Nichten s«. Den Leuten hat es jederzeit freigestanden,
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und dürfte später mit greifbaren Anordnungen in dieser Richtung hervortreten. — Die Minister der ’ öffentlichen Arbeiten, des Innern und der Finanzen : haben Veranlassung genommen, darauf hinzuweisen, 1 baß eine agitatorische Thätigkeit zu 1 Gunsten von Eisenbahnprojekten seitens : der Beamten der allgemeinen Staatsverwaltung den ■ Interessen der Disziplin nicht enspreche, und zugleich i die Unbefangenheit zu beeinträchtigen geeignet er- ■ scheine, mit welcher diese Beamten auch unter dem Gesichtspunkte de» Allgemeinwohles und mit Rücksicht auf das Interesse der StaatSfinanzen fich der Be- , urteilung solcher Unternehmungen von Amts wegen l iu unterziehen hoben. Demzufolge find die Ober- ' Präsidien ersucht worden, die Landräte anzuweisen, gegen« l über neuen Eisenbahnprojekten in Zukunft dasjenige Maß » von Zurückhaltung nicht außer Acht zu lassen, welche»
ihnen durch ihre amtliche Stellung vorgezeichnet ist. — ■ Der Vorstand de» evangelischen Bundes hat ! einen Aufruf erlassen, in welchem er die sozialen 1 Aufgaben unserer Zeit betont, zur Gründung von , evangelischen Arbeitervereinen u. s. w. zur Teil- ■ nähme an dem evangelisch-sozialen Kongreß und : feinen Bestrebungen auffordert. — Angesichts der > ununterbrochen andauernden Preissteigerung für 1 Brotkorn (an der Berliner Börse wmde schon bi»
zu 215 Mk., ein unerhörter Preis für Roggen gezahlt), tritt die Frage einer Sommersession : des Reichstage» in de« Vordergrund. Die : verbündeten Regierungen sind entschlossen, im Falle die Verteuerung fortdauert, Maßnahmen zu ergreifen, und die Einberufung des Reichstages wird dabei nicht zu umgehen sein. — Die preußische Schulreform. Der Siebener-Ausschuß zur Vorbereitung der Reform des höheren Unterrichiswesens in Preußen wird kommenden Donnerstag wieder unter dem Vorsitz des Geh. Rates Dr. Hintzpeter in Berlin zusammentreten. — Die mexikanische Regierung gedenkt ihre Infanterie nach deutschem Muster zu uniformieren. Komplette Ausrüstungen sind bereits zur näheren Prüfung nach Mexiko abgegangen. Bon dem Resultat dieser Prüfung hängt alles Weitere ab. Durch die Herstellung der Uniformen würde der deutschen Industrie ein hübscher Verdienst erwachsen. — Die deutsche Reichsregierung hat den in Zürich wohnenden Dr. Hans Schinz, einen als Forscher berühmten Schweizer, als wissenschaftlichen Leiter einer Expedition nach Baghirmi in Zentralaftika berufen, um mit den Fürsten der Umgebung des Tschad-Sees freundschaftliche Beziehungen anzuknüpfen. — Des früheren Kultus-
Bank keine Wechsel diskontiert und da ich voranssetze, daß der Herr Baro» nicht soviel bare» Geld tm Hause liege» hat, um damit seine Anslösaog zu de« wirken, so mvß ich schon darum bitte», u»S nach deu Berge» z» folge«, bis das Geschäft abgewickell worden ist. Ich lasse Ihne» fünf Minute» Zett zu Ihre» Vorbereitungen, Herr Baro»."
besetze die Eingänge vud die Feuster und schieße jeden nieder, der zu entflieheu versucht. Demetrius I durchsuche daS HauS; findest dn etwas Brauchbares, so berge eS. Darf ich inzwischen um eine Taffe Kaffee bitten, Madame s Und dieses schöne Fräulein wird ficherlich so gütig fein, mir eine Ztgarrette zu präsentieren, nicht wahr?«
Damit m chte er deu Dame» eine tiefe Ser» bengnug, legte seine beiden Revolver ans den Tisch und setzte fich davor nieder. Eleonore aber nnd ihre Nichte folgten seinem Verlangen n»d bedienten ihn mit dem Gewünschten.
Der Konsul und der Proseffor kamen in einer «rzen, geflüsterten Unterredung überein, die Dinge hre» Lauf nehmen ,n laffen, da fie weder für fich selber noch für Gerald gegenwärtig etwa» zn unternehme» im Staude wareu.
Gerald selber aber hatte seine Schreibtafel hervor» aezoge» und schrieb hastig ein Telegramm au Gustav Ltudttröm, Redatteur zu Stockholm.
Nach und nach kehrte» die Raubgeselle» do» der Durchsuchung de» Ha»seS in die Veranda znrück, alle mehr oder weniger mit allerlei Beute beladen.
Zn jeder anderen Zeit würden H-rr von Reimar nnd feine Schwester energischen Widerspruch gegen >iese Maffenplündernng ihres Haushaltes erhoben hoben, jetzt aber waren ihre Gedanken auSfchli'ßltch nttt ihrer gefährlichen Lage und mit de» Opfer, welches Gerald ihnen brachte, beschäftigt.
,Der Havptmann, der seinen Kaffee nttt Behagen sWIfcft hatte, erhob fich, ging auf den kleine», cmgstbebenden Professor zu uud zog demselbeu die Uhr au« der Westentasche.
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Wünsche und Klagen vorzubringen,' daß nicht Allem und Jedem Rechnung getragen werden kann, ist selbstverständlich, und da» würde auch nicht anders sein, wenn die Mitglieder des Arbeiterausschüffe» die gesamte Verwaltung unter fich hätten. Daß aber nicht» Billiges verweigert ist, zeigt daS Fernbleiben der überaus großen Mehrheit der Bergleute vom Streik. Die Tausende, welche heute gleichgiltig dem von einem Teil ihrer Kameraden begonnenen Streik zufehen, würde» gewiß eine andere Haltung einnehmen, wenn die Ursache der Arbeitsniederlegung eine gerechte wäre. Hinzukommt, daß in den Berichten fast aller Zeitungen, auch solcher, welche ganz entschieden die Interessen der Arbeiter wahrnehmen, zugestanden wird, daß die königliche Bergverwaltung fich wirklich eifrig bemühte, im letzten Jahre die früher aufgetretene» Mängel und Umständlichkeiten zu beseitige». Natürlich können die Dinge nicht so weit gehen, daß jeder Bergmann kommandieren kann, wie ein Bergrat, und hieraus, aus falschem Ehrgeiz und noch viel Schlimmerem, find ganz unstreitig die letzten Bemühungen herzuleiten, einen großen Ge- neralstreik zu beginnen. Diese Bemühungen mußten scheitern, weil fie doch immer nur de» Wünschen und Interessen einiger weniger Rechnung trugen, aber nicht denjenigen der gefommten Knappschaft. Der ganze Vorfall beweist, daß, mag auch gethan werden, was da will, es doch immer noch Elemente giebt, die keine Ruhe wolle», deren Beruf es ist, den Frieden im Arbeitsverhältnis zu vernichten, den Unfrieden hervorzurufen, damit fie wichtige Personen bleiben. Es ist Lug und Trug, wenn diese Elemente vor- schützen, der Gesammtheit dienen zu wollen; sie denken durch die Gesammtheit nur fich selbst hervor- zuheben, und sind sie oben, nun dann mögen diejenigen, welche am Hochbringen geholfen haben, selbst zusehen, tote sie fertig werden. Da» ist eine unerfreuliche Seite, die Verstimmung erregen, von Manchem abhalten könnte, was im wahren Interesse der Arbeiter geplant ist. Aber wo Schatten ist, da ist auch Licht, und im vorliegenden Falle ist da» letztere in der Thatsache zu erblicken, daß die Mehrheit der Arbeiter fich geweigert hat, sich als Vorspann für egoistische Pläne brauchen zu lassen. In dieser Erscheinung liegt auch etwas Erfreuliches, die mit dem Anderen aussöhnen, es vergessen machen kann. Es ist nicht zu tadeln, wenn die Arbeiter fich vereinigen und geschlossen ihre Interessen zu wahren suchen, Jeder thut zu seinem Besten, was er kann, aber dabei soll man fich nicht Vorreden lassen, daß weiß schwarz und rot himmelblau ist. Der Mensch hat
gegnete Gerald, „sondern gar häuft, auch Leute vo» Bildung."
„Sie setzen mich in Erstaunen!"
„Nun, »ns bleibt wenigstens ein Trost", fegte der kleine Professor. „Wir befinden n»8 hier, wen» auch eine ziemliche Strecke von der Stadt entfernt, so doch unter dem mächtigen Schutze des rusfifcheu Adlers, und jene Schakale der Wildnis werden nus so leicht nicht zn belästigen wagen."
Diese Worte waren kaum auS seinem Munde, al- plötzlich eine Schar wüster und wildblickender Kerle tu zerlumpten Phautastekostümen au» de« Jauern des HanseS und vom Galten her auf der Veranda erschien. Sie tagen Feuerwaffen der verschiedensten Att, dazu IataganS, EcimitarS, Dolche und sogar Kücheumeffer.
Mit lautem Geschrei und drohenden Seberden drangen fie aus die schreckeuSstarren Hausbewohner ein und riefen denselben auf rumänisch, türkisch und griechisch zu, fich ,n ergeben.
Der Konsul und sein Freund, der kleine Profeffor, waren im ersten Schreck nach dem Hintergründe der Veranda zurückgewichen; die Damen, obgleich sprachlos und bleich, verrieten äußerlich nur wenig Furcht.
Der Anführer der Eindringlinge war ein hoch- gewachsener Monn von stattlichem, befehlendem Senßeru, mit schwarzem Bart, blitzenden Augen und gebräunter GestchtSfarbe. ‘
Er tag einen Fez auf dem krausen Haar und seine Kleidung bestand auS einer Art türkischer JuterimSuniform. Wenn seine ungewaschenen, u». gekämmten und in Lumpen einhergeheuden Gesellen nicht gegenwärtig gewesen wären, so hätte man ihn für einen Kapitän der Baschi-vozuk» halten können.
Gerald stand auf.
„Bleiben Sie wo Sie find!" rief ihm der Haupt» mann iu leidlich guter französischer Sprache zu. „Ein Schritt, und Sie find tot!"
Der alte Konsul und der Professor wurden blaß
Deutsches itetdi»
Berlin, 26. Mai. Kaiser Wilhelm wird, wie nunmehr offiziell mitgeteilt wird, am Freitag Vormittag aus Ostpreußen wieder in Berlin ankommen. — Die Erbprinzefsin von Meiningen ist bei der Kaiserin Friedrich in Homburg eingettoffen, der Kronprinz und die Kronprinzessin von Griechenland werden in den nächsten Tagen dort erwartet. — Die Königin Emma der Niederlande erhielt, wie auS Amsterdam gemeldet wird, vom Kaiser Wilhelm ein eigenhändiges Schreibe», worin derselbe anzeigt, daß er am 28. Juni in Amsterdam eintteffen werde. — Staatssekretär von Bötticher über die wirt- schaftliche und politische Lage. Auf einem Festessen in Stralsund machte der Vertteter deS Reichskanzlers folgende fehr bemerkenswerte Darlegungen: „Wenn auch die neuen Handelsverträge das Maß de» Schutze», welches die Landwirtschaft bisher genossen hat, nicht aufrecht erhalten könne», so ist man doch lange nicht berechtigt zu der Annahme, daß die Landwirtschaft geschädigt werde."---„Er ist der Kaisers
Wille, sein ernster Wille, die öffentliche Wohlfahrt mit allen Kräften zu fördern, und glauben Sie mir, meine Herren, die Sorgen find bei weitem nicht so begründet, wie man im Lande deS Oeftercn hört. Der politische Horizont ist klar und rein, lassen Sie sich nicht durch französische oder russische lieber« treibungen beunruhigen! Meine» Erachtens ist nirgend» ein vernünftiger Grund zu finden, um mit uv» an- zufangeu und wir werden niemals anfangen!" — In einer Beziehung hat der jetzige preußische Kulturminister Graf v. Zedlitz-Trützschler die volle Erbschaft seines Vorgänger», deS Herrn v. Goßler, angetreten. Man weiß, daß der letztere unablässig bemüht war, die erhöhte Ausbildung der Körperkraft und Gewandtheit anzustreben. In dieser Beziehung trug sich Herr v. Goßler mit umfassenden Pläne», welche in nächster Zukunft greifbare Gestalt gewinnen sollten. Graf v. Zedlitz läßt eS fich, wie man hört, sehr angelegen sein, auf diesem Wege weiterzuarbeiten,
vor Eutsetzeu. Die Damen faßen da wie ein paar Steinbilder.
Gerald aber verlor feine Geistesgegenwart nicht.
„Einem Herrn von Ihrem Handwerk brauche ich uicht erst klar zu mache», daß ein lebendiger Esel mehr wert ist, alS ein toter Löwe", sagte er lächelnd, »und da e» hier, wie ich annehme, anfS Plündern abgesehen ist..."
„Plündern?!" schrie der Hauptmann ihn drohend an. „Monfiem!"
„Nun, sagen wir ans Kriegsbeute, weuu Jbneu daS besser gefällt. ES fei ferne von mir, die Empfindsamkeit eines so feinfühligen Herrn zu verletzen."
„Sparen Sie Ihre Worte. Sind Sie der Konsul?" Die Damen schauten mit angstvollen Blicken von Gerald ans den alten Herrn vo» Reimar.
Der Räuber bemertte dies, und fich schnell an den letzteren nnd dessen Frenud, den Professor, wendend, fragte er:
»Oder IstP vielleicht einer dieser Herren?' »Nein, nein, ans mein Ehrenwort, ich bin nicht der Konsul!' ries Doktor Mauk in Todesangst.
Herr von Reimar schwieg.
Ich will Ihnen nicht nvtzlose Unannehmlichkeiten verursachen, meine Herren', sagte der Brigant. »Meine Abficht war, nur einen von Ihnen mit mir in die Berge zu nehme»; Sie selber werde« die Schuld tagen, wen« ich Sie alle mitschleppe« nutz.'
Er mutterte den Konsul uud den Profeffor mit scharfen Blicken uud wendete denselben sodann verächtlich den Rücken zu.
»Diese beiden scheinen mir ftrSmer ans der Stadt zu fein', begann er von neuem, gegen Gerald gewendet. »Sie, Moufienr, haben das Ansehen eine» Mannes von Rang nud Distiuktton. Ich darf wohl annehmen, i daß Eie der Sousnl find.'
»Sie dürfen amtehme«, was Ihnen gut dünkt, । Moufienr', entgegnete Gerald ausweichend. i
»Gut. Das vereinfacht die Sache. Da unsere 1
»Die Herren "Pfz. ” oairon ftno Stander, die nehmeu'S von Denen, ^$7 die da haben.
- Die Sache hat doch wohl noch eine andere
»keineswegs!" entgegnete der andere eifrig. »Das ist eine Schmach für die moderne Welt!"
„Schlechter noch als die alte Wett der Hoben Horte?" lächelte Gerald.
„Tausendmal schlechter!"
, io* - »Hören Sie, Maak", sagte der Konsul, „ich rate Hack j "Eich,- Ihren Unfiu« für fich zu behalten. —----- : ”nf alte Handschriften mögen Sie sich verstehen, wie «aber sonst in der Well zugeht, davon baden Sie ««e Ahnung, wie'S scheint. Bon unseren Zuständen r A ui Lande wissen Sie ganz und gar nichts. Ich Wbe hier in einem einzigen Monat wehr Korrvption, «ehr Räuberei und mehr allgemeine Schlechtigkeit ‘'jmen gelernt, als fich daheim in einer ganzen «benSjett zutage» könnte."
. '-Das glaube ich gern", bemerkte Gerald. „Diese «-ikanränber, die Herr Dsttor Maak erwähnte, find Christen, dem Namen nach wenigstens; ihr «mrf aber ist, ihre Mitchristen jeglicher Nationalität Zufällen und ausznplündern und die Bente dann «t tyter Obrigkeit, dem Türken, zn teilen." «-"Sollte eS wirklich möglich fei«, daß diese schreck. stS* Menschen Shristen fhib, wie wir?" sagte ««lein von Reimar.
»Nicht nm Christen, gnädigste» Fräulein", ent,
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain
Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Mar» 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
r. A i ibit' gegenl den G rnkuH bauunff
en- > . ------ —
!u Hai . -Nicht doch', sagte der Professor.
Pfg. m Balkan find Räuber, die nehmen'»
13 Fahrpläne für die Bahnen der Direktionen
(2597 Hannover und Elberfeld.
Erscheint täglich außer an Werttagen »ach Soun- und LNHA -
Feiertage». — Quartal-Abonnements-Preis bei der Expe- jFF(,Qrn1I|/(|.
bitten 2*/. Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (e$tL
^I«^,9Mene 8ti,e Donnerstag, 28. Mai 1891.
P>8 / oieruunen für du geile zo Pfg.