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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn« und Feiertagen. — Ouartal-Bbonnements-Preii bei der Expedition 2*/t Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr sür die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen sür die Zeile 25 Psg.
weil e» leider auch hie und da zum guten Ton gehört, im Ritsenbozar einzukaufe». Daß für solche Betriebe eine Steuerdifferenz zu Gunsten der Detail- Händler völlig ohne Belang ist, leuchtet ein- aber darum bleibt es leider Thatsache, daß Geschäfte dieser Art zur Vernichtung de» gewerblichen Mittel- standeS das allermeiste beitragen. Leider find es nicht einmal nur deutsche Brrsandgeschäste, welche in diesem Bestreben, den gesamten Handel an sich zu reiße», bei uni konkurrieren. Unsere Konsumenten wenden sich zum teil mit großem Gleichmut auch ausländischen Magazinen zu, wenn sie glauben, dadurch Vorteile zu erlangen.
Und doch find die Vorteile dieser Art imaginär. Wal sie bott ersparen, müssen sie hier doppelt bezahlen. Der gewerbliche Mittelstand bildet in den Kleinstädten den Hauptfaktor bei Aufbringung der Kommunalsteuer». Schwächt man diesen, so schwächt man damit die Finanzen der Kommunen. ES sollte also grade von den Bewohner» kleinerer Städte darauf gehalten werden^ daß «an, soweit all diel angeht, die Waren am Orte kaust Man sollte sich gegenseitig zu einem solchen Verhalten verpflichten und so eine , Schutztruppe* für den Mittelstand bilden. Vielleicht aber ließe sich auch — da die Versandgrschäfte vor allem die Kleinstädte schädigen — eine kommunale Sonder - Besteuerung der aul Versandgeschäften importierten Artikel durchsetzen.
Marburg, Dienstag, 26. Mai 1891
$üc den Monat Juni werden Befiel« lrmgen auf die „OberheMfche Ieitimg" gehst deren Gratisbeilagen Amtliches Lreis- tzlatt und IUuKriertes Sovntagsblatt zum Preise von 60 Pfg. bei freier Lieferung ins Haus angenommen.
Neuzugehende Abonnenten erhalten das Blatt bis zum Schluß dieses Monats 'unentgeltlich, sowie je ein Exemplar der Eisenbahn- Fahrpläne für die Bahnen der Direktioueu Hannover und Elberfeld.
Die Exped. d. „Oberh. Ztg."
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iade«7 aum •; 'ker, sH eignet a (324$ traben 2.
(Nachdruck verboten.)
Spätes Gluck.
Roman von Friedrich Meister.
(Fortsetzung.)
Blp ein Spaßvogel, Hektor. Hast aber znm ku recht. Sie ist eia tüchtiges Mädchen. Hast du das Grothnßsche Gut schon einmal angesehen?* i>. »3a; es liegt ja so dicht au deiner Grenze, daß H ab und zu hinüber gegangen bin and mich nm. aut habe.*
-Das Land ist musterhaft bewirtschaftet.* .Musterhast, das muß man sagen.* Ich freue mich, daß du derselben Luficht bist, langen Jahren habe ich darüber »achgedacht, mau die beidru Güter nicht einmal veretuigeu
«»zeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatter, iowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler in Frankfurt a.M., Cassel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXVI Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; @. L. 44 ’1 Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
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Deutsches Reich.
Berlin, 24. Mai. Auf seiner Sommerreise nach Amsterdam zum Besuche der Regentin der Niederlande wird der Kaiser auch von der Kaiserin begleitet werden. Da in der großen holländischen Hafenstadt schon seit Jahren kein fremder Fürst mehr anwesend gewesen ist, wird der Empfang del deutschen Kaiserpaares mit ganz besonderem Glanze erfolge». — Der Rücktritt des Eisenbahnministers von Maybach in Berlin und sein Ersatz durch den Präsidenten Thielen in Hannover steht nunmehr fest. Der Arzt des Ministers hat entschieden auf eine längere LoSlösung von allen auftegenden und aufreibenden AmtSgeschäftru bestanden und diel ist der einzige Grund, weshalb Herr von Maybach sein Gesuch dem Kaiser unterbreitete. Unter dem neuen Minister sollen die schon lange geplanten neuen Eisenbahnreformen beginnen. — Staatssekretär von Bötticher devkt nicht daran, seinen Posten aufzugeben, wie in den letzten Tagen wiederum behauptet war. Damit stellen sich auch die Meldungen, Herr von Bennigsen würde Bötticher! Nachfolger werden,
Sache nicht eiuzuseheu. Hektor, mein Junge, wenn ich nnr noch so lange lebe, nm deinen Erstgeborenen ans meinem Knie schaukeln zu können . . .*
»Onkel, ich bin dir aufrichtig dankbar für deine Fürsorge und gute Absicht; auch dem Fräulein von Grothuß bin ich dankbar für ihre unerwartete Gunst, dennoch bin ich leider gezwungen, die Ehre abzu« lehnen, die sie mir zu erweisen gedenkt.*
»Du weigerst dich doch nicht etwa . . .?* .Das Ihne ich allerdings, lieber Onkel.* .lleberleg' dir das zweimall* .Eiuw al ist völlig ausreichend.*
Die kühle Rahe des jungen ManreS brachte den jähzornigen Grafen so ans dem Gleichgewicht, daß er, von feiner blinden Leidenschaft fortgrriffcu, in die Worte ausbrach:
.Undankbarer Bube! Aber was konnte ich von dem Sohne jenes Proletarier» anders erwarten l*
Damit hatte er die Lunte an ein Pulverfaß gelegt.
Hektor sprang auf.
.Herr Gras l* sagte er mft zorubebender Stimme. .Ich bin hundertmal stolyr darauf, meine» Vater» Sohn, als Ihr Neffe zu sein! Sie beliebten, mich undankbar zu schellen. Wofür sollte ich Ihnen dank- bar fein? Wie? Etwa dafür, daß Sie meine Mutter au» ihrem Heim und ihrem Besitz stießen, so daß sie in der Fremde sterben wußte oder dafür, daß Sie sich zwanzig Jahre lang um «ich nicht gekümmert haben? Und jetzt wollen Sie mich zu einer unmoralischen und niederträchtigen Hettat zwingen, nur um für Ihren Namen und Ihren Besitz einen Erben zn schaffen — nm dir Raffe fortznpflanzen?' Da» wögen aristokrattsche Grundsätze sein, mir aber ist solche Denkweise ein Ekel. Ich würde mir niedriger Vorkommen, wie der Hund draußen in der Hütte, wie die Ratte in der Gosse, wie die Kröte im Loche, wenn ich «ich zu dem schnöden, fetten Individuum herak- vürdigen ließe, da» Str an» mir machen möchtenI*
Dawtt wendete er sich um und ging hinan».
Da» gewalttgere Feuer unterdrückt stet» da»
al! unrichtig heraus. Man hat mal wieder raten wolle», aber, wie gewöhnlich, dal Verkehrte zu Tage gebracht. — Gehässige Brochüren gegen Oesterreich - Ungarn, die in Deutschland erschienen waren, haben tu den letzten Wochen bekannllich mehrfach von sich reden gemacht. Jetzt ist der Verfasser ermittelt. In einem an die Neue Freie Preffe in Wien gerichteten Schreiben aul Berlin mit der Unterschrift: F. von Levetzow, Antisemit, bekennt sich letzterer all Autor der Schriften. Gleichzeitig kündigt derselbe an, er werde demnächst Brochüren .Offene Worte über dal Treiben der Juden in Oesterreich* und »Allerlei aul Oesterreich* mit Enthüllungen über den Jockeyklub und dal österreichische Gerichtswesen veröffentlichen. Herr von Levetzow flieht zu, au» der österreichischen Armee ausgetreten zu sein, weil er sein ganze! Vermöge» verspielt habe. Er teilt dagegen die Gründe seine» Austrittes au! der preußischen Armee nicht mit. — Der Ausschuß bei Zentralverbandes deutscher In- dustrieller hat es abgelehnt, sich schon jetzt über seine Teilnahme an der amerikanischen Ausstellung in Chicago oder an einer deutschen nationalen Ausstellung in Berlin schlüssig zu machen. Weiter hat sich der Ausschuß gegen eine zu weit gehende Verbilligung der preußischen Personentarife und gegen eine Verlegung bei preußischen Bußtages auf einen Freitag ausgesprochen. — Die Haltung der Regierung in der Frage der Zu- laffung des weiblichen Geschlecht» zur Reifeprüfung an den bestehenden Gymnasien und der Errichtung von Mädchen-Gymnasien wurde in der Peiitions - Kommisfion de» Abgeordnetenhauses au» Anlaß einer Petition der Vorsitzenden de» Frauen- vereinS »Reform", Frau Kettler in Weimar, durch den Regierung» - Vertreter, Wirklichen Geh. Ober» RegierungSrat Dr. Schneider in einer längeren Erklärung bargelegt. Danach verhält sich die Regierung diesen Bestrebungen gegenüber durchaus ablehnend. Gleichwohl beschloß die Kommisfion, unter Ablehnung de» Anträge» auf Errichtung von Mädchen-Gymnasien, »da» Abgeordnetenhaus möge den eventuellen Antrag, Zulaffung zum Maturität» - Examen, der Staatsregierung zur Erwägung überweisen." — Reichskommiflar von Wißmann ist mit seinem Adjutanten Dr. Bumiller auf der Rückreise von Afrika in Wien angekommen, und von den dortigen Deutschen begrüßt worden. — Eine große Fleischerei-Ausstellung soll im nächsten März im Landes - Ausstellung- - Palast in Berlin stattfinden und vierzehn Tage dauern. Es wird
geringere; vor diese« leidenschastlicheu SuSbruch war der Graf erstaunt und verstummt. Er hatte sich nie ttinmeu lassen, daß Hektor sich je gegen seine «utorttät auflehueu, viel weniger noch, daß derselbe ihn ver- lasten könnte.
Al» der Jüngling nach kaum zehn Minuten reise, frrttg mit Ueberrock und Handkoffer wieder hn Gemach erschien, fuhr der alle Herr erschrocken in die Höhe.
«Wa» — va» — Hektor — was soll das heißen? Wo willst Du hin?*
»Fort aus diesen Haufe!*
»Fort au» diesem . . . Mein Gott! Aber — va! willst du beginnen? Wovon willst du leben?'
»Darüber machen Sie sich keine Sorg», Herr Graf. Ich besitze einen gesunden Kops, ein mutige» Herz und ein Paar kräftige Arme — e» wüßte schlimm kommen, wenn ich mir damtt nicht meinen Unterhalt erwerben könnte.*
»Hektor, «ein Sohu, du darfst nicht fort! Bleib bet mir! Ich war Übereilt; verzeih mir .. .*
»Daß Sie mich beleidigten, verzeihe ich Ihnen von Herzen gern; daß Sie aber da» Andenken mein« Vater» schmähten — niemals l*
Der Graf zog «tt zitternden Händen ein Fach eine» Schreibtische» auf.
»So nimm wenigsten» ... da, Hektor, da . . .* Er versuchte dem Neffen eine Handvoll Banknoten zuzustecken.
»Nein, ich danke*, entgegnete dieser zmücktteteud. »Ich bin nicht ohne einige Mittel.*
„Du bist also fest eutschloffeu, «ich hier allein in lasten?"
„Ich kam» nicht ander», Onkel. Treffen vir uns päter wieder, daun werden wir einander vielleicht bester verstehen. Ich habe mir erlaubt, den Jagd, wagen anschirren zu lasten, damtt er «ich zur nächsten Bahnstation bringst. Und jetzt bttte ich herzlich, «tt zu vergeben, daß ich auf einen Augenblick vergaß, wa» ich Ihren weißen Haaren und de« Bruder «einer Mutter schuldig bin."
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darin alle! enthalten sein, was irgendwie zum Schlächtereigewerbe gehört. Ein große» Ausstellungskomitee wird sich in den nächsten Tagen bilden.
# Berlin, 24. Mai. Der Verein für Schulreform, welcher jetzt gegen 3000 Mitglieder zählt, hielt seine 2. Jahresversammlung hier« selbst in der Pfingstwoche ab. Folgende Resolutio« »en wurden einstimmig angenommen: „1. Indem Se. Majestät der Kaiser zu Beginn der Dezember- Konferenz für den künftigen höheren Schulunterricht das Deutsche zur Basis gemacht und in Geschichte, Geographie und Sage das Nationale mehr al» bisher gefördert zu fehen wünschte und ferner ver» langte, daß bet Schüler für da» jetzige praktische Leben vorgebilbet, daß die geistige Arbeit zugunsten der körperlichen Ausbildung vermindert, die Zahl der Gymnasien eingeschränkt und daS Examen einfacher gestaltet würde, hat Allethöchstderselbe dem höheren Schulwesen die Bahnen für eine gedeihliche Weiter- entwickelung gewiesen. 2. Die Dezember - Konferenz hat sich diese» Forderungen zwar äußerlich anzupaffen versucht, aber den Weg zu einer innerlichm Aneignung derselben mit Hilfe einer organischen Umgestaltung unsere» höheren Schulwesen» nicht eingeschlagen. Vielmehr steht zu befürchte», daß ihre Beschlüsse, wie fie schon jetzt deutlich erkennbar zu einer Verstärkung del Gymnafialmonopols mit allen seine» Schäden treibe», im Falle der Aul« führung das Nationale nicht genügend fördern, hinter den Forderungen bei Praktischen Lebens wett zmückbleiben, die Ueberbürdung vermehren und trotz« dem den Blldunglwert weder der sprachlich-geschicht- lichm noch der realistischen Fächer zur vollen Geltung kommen laffen werden. 3. Der Verein für Schulreform hält nach wie vor fest an dem Programm der einheitliche» sechlklassigen Mittelschule all ge» memsamen Unterbaue» für alle drei jetzt bestehenden höheren Schularten, mit der Maßgabe, daß dal Bedürfnis einer lateinische» Vorbildung für den gymnasiale» und realgymnafialen Oberbau von Untertertia ab ohne Vermehrung der Stundenzahl be» friedigt wird. Diesel Programm erachtet der Verein sür den einzig gangbaren Weg zur Erfüllung der kaiserlichen Forderungen und zu einem Dauer versprechenden Abschluß der Schulreformbewegung. Al- wichtige Vorfiadie» dazu begrüßt er den Beschluß der Konferenz, nach den ersten sech« Unterrichtljahrrn einen Abschluß zu erstreben, und die Zusage der Regierung, in den Stundenplänen und dem Unter- richt-betrieb der einzelnen Schulen, je nach den besonderen Bedürsniffen, eine größere Freiheit und
St streckte den Grasen die Hand hin, die derselbe hesttg erfaßte.
,.Hektor!" rief der alte Mann. „Mein Sohn! Mein lieber Sohn!"
Er fiel dem Jüngling nm den Hals und brach, vielleicht zum ersten Mal tu seine« Leben, in einen Strom von Thräueu au».
Hektor war tief bewegt, uub hätte in diese« Augenblick nicht her eiutreteude Kutscher gemeldet, daß der Wagen berett fei, bann wäre er wahrscheinlich den Bitten seine» Onkel» gefolgt und auf dem Schlöffe am Weiher geblieben.
Jetzt aber riß er sich nassen Auge» und schweren Herzen» le» und eilte hinan», um den Kampf «tt dem Geschick aufzuuehmeu.
Der Gras Kleist vom Weiher blieb in 6ent öden Schlosse zurück. Er fühlte sich einsamer und »er« (offener al» je zuvor.
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Hektor Orloviu» war nach Stockholm zurückge« ehrt, woselbst fein alter Freund Gustav Liudström hn nrtt offenen Atmen empfing.
Siu Vierteljabr laug weihte derselbe ihn in der »edakttou feines Vaters in die Pflichten und Obliegen- letten eines Speztalkorrefpoudenteu ein.
3« Sudan war bet Krieg ouSgebrochen, nnb die stoße Liudsttömfche Zeitung war e» ihrem Ansehen chnldig, einen Berichterstatter auf den Sriegsschau» Platz ,n senden.
Mau fand für diesen Posten keine geeignetere Persönlichkeit, al» den kenntnisreichen, sprachkundigen und energischen jungen Orloviu»; derselbe machte fich demzufolge auf den Weg nach Egypten, woselbst er bis nach der Eoacnattou be» Sudan» feiten» her englischen Truppen verblieb, währeub feine Sorte, povbenzen in her Liubströmscheu Zeitung da» allge. meintze Aufsehen erregten.
I« EtuvetstäubuiS mtt der Redaktion trat er die Rückreise in gemächlichen Etappen durch die Balkan«
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mws. Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. —
Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
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Der Dampf ums Dafei«.
-Möd«! ES ist leichter, allgemeine Ratschläge zu erteilen, w. mch gö Mittel unb Wege zu finden, welche gangbar fS ^eignet wären, dem Mittelstände den erwartete»
Schutz und die notwendige Hilfe im Kampfe umS Dasein zu bringe». Aber wo ein Wille, ba ist auch ein Weg und schließlich wird ein Appell an do» mH für den Mittelstand warm schlagende Herz uniert» Kaiser» nicht ungehört verhalle», während zornige Kundgebungen leicht daS Gegenteil bewirken. Der gewerbliche Mittelstand beklagt sich gegen« »firtig über zwei seine Existenz schädigenden Faktoren: Ä« die Konsumvereine und die Beamtenver- einigungen überhaupt, sowie ferner über die Ber- s-ndgeschäste. Die Frage bet Konsumvereine sieht, nenn auch erst im Herbst, au» Anlaß der Massenpetitionen im Reichstage einer Besprechung entgegen; »ir können also unter Vorbehalt späterer Behand- lmg heute von der Erörterung derselben absehen. . _ K->» die Versandgeschäfte betrifft, so ist davon schon
)l niete ^geschrieben und sind schon die mannigfachsten (317! 8ot^Ia9e gemacht worden. Die Vetsandgeschäfte arbeiten mit ganz bedeutenden Kapitalien, nutzen die Sonjuukturen auS, machen schließlich ganze Fabriken wn sich abhängig und können daher bei ungeheuren Umsätzen billiger al» die kleineren Geschäfte ver- kwfen. Aber nicht allein die manchmal nur geringe Preisdifferenz veranlaßt da» Publikum, in daS Äiefenmagajin zu gehen oder von dort sich schicken »lassen; e» wird dies vor allem durch die geschickte mgeheure Reklame und durch die oft recht irrige stellung verursacht, daß in einem Versandgeschäft Umsatz flotter geht, die Ware also frischer, oder 1 Modegeschäften, immer „Neuheiten* find und
«Eine schöne Idee, Oukel! Aber die Ausführung?* .Die Ausführung? Na, die ist jetzt doch leicht, kommt nur auf dich an.* w
»Auf mich?*
»Gewiß. Du brauchst nur die «ornelia zu betraten das Ding ist fertig.*
• 34 soll die Sornelia heirateu? Ich, Onkel?* »Jawohl, du!*
»Oukel, du scherzest.*
»Ich denke nicht daran. ES ist mein voller Srust l* _ . ... 34 kenne die junge Dame ja
HetzuA ** »tcht.*
die ® »O» dazu findet fich nach der Höchst noch Zett
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• ttfh ich liebe fie auch nicht.«
»Wer redet denn von Liebe? Hier handett e» fich •»» um» Heiraten, «ornelia beerbt ihre Mutter Sn» »ich, wenn du so herablassend fein rj“#. Also spare dir alle Einreden. Morgen ver. r ihr euch; ich habe mit der alten Grothuß gestern drnd bereit» alle» verabredet.*
* u°d was sagt die junge Dame daz«?*
• Die ist ,» vernünftig, um das Vottetthafte der