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Marburg,

Mittwoch,Mm 1891

meindewohl unverträglich gänzlich verboten sein. Die Petenten wünschen aber mindesten-, daß die Ein­richtung und der Betrieb von Konsumvereinen nur auf Arbeiter beschränkt werde und daß im Genoffen- schastSzesetz dem Verbot de« Geschäfts mit Nicht- mftgliedern ei« Strasparagroph beigefügt werde. Auch das Akttengesetz soll nach den Wünschen einer großen Anzahl Petenten einer Revision unterzogen werde«. Hinsichtlich des Verkehrs mit Spirituosen wünschen viele Petenten, daß den Konsumvereinen der Verkauf konzelfionspflichttger Getränke überhaupt Verbote« werde, während andere wollen, daß berfetbe von der behördlichen Konzession abhängig gemacht werde. Die meisten Petitionen wollen auch, .daß die Konsumvereine unter die Vorschriften über die Maß- und Gewichtspolizei gestellt werden, daß mithin die gesamten deutschen Polizeiorgane angewiesen werden, bei den periodischen Revisionen der int öffentlichen Verkehr verwendeten Maße und Gewichte auch die Konsumvereine in den Kreis der zu revi-

Emwas Tode so häufig zu Besuch kam. Eine peinliche Empfindung durchströmte seine Seele: das geschah, um zu spionieren.

Aber ans welcher Veranlassung? SnS

-bU'da fiel die ErkeuutuiS wie ein Keuleuschlag °uf HaUiugS Herz, «erber wußte von jenem Der, spreche», das die Heimgegangene verlangt und empfangen Ä " wEe sich wohl von Zeit zu Zett Überzengen, ob eS gehalten werde.

Und nnn konnte Halling ohne Mühe den Zu. sawmeuhaug der Dtuge klar erkennen. Die Dienst, boten hatten sich gefragt: ,Mas wird der sagen, wenn sein Schwager die zweite Fran iuS Hans bringt?" und bann war Noras Name genannt worden. ru6^ne Roses erstauntes Erficht zu bemerken, 6er. ! das Wohnzimmer. Sicherlich, wenn die ^»sühleude Nora derartiges gehört hatte, wenn fie von den Dienstboten anf so plumpe Weise beleidigt wurde, daun war ihres »leibens hier nicht länger.

Auch das noch, und gerade jetzt, nun die Arme ein neneS schweres Opfer in unermüdlicher Treue ¥et »toet Monate lang hinter ver. hüllten Scheiben in einem Krankenzimmer zu fitzen und kleine Kinder mit immer gleicher gednldiger ßiebe zn pflegen und zu trösten, das ist wahrlich keine geringe Aufgabe.

Nora würde je eher, desto lieber das Gut ver. laffen, fie mußte eS sogar, das erkauute er vollstäudig.

betäubt faß er am Fenster seines arbeit«. |tmmer8. Was sollte aus seinem Hause werden, wenn die Hüterin desselben fehlte?

ES war so ganz unmöglich, sich das Leben obne dies stille blaffe Mädchen ,n M Ls uotweuU mar, das erkannte fie schon, ehe noch er selbst davon gesprochen hatte; was er wünschte, das erfüllte fie s'ion ehe er bat Und mm sollte Nora gehen, ohne puück,«kommen? *

möglichen Bedarfsartikeln und Lebensmitteln versehe, so stelle sich das als Aktiengesellschaft gegründete Waarenhau« für deutsche Beamte in Berlin und

- .®8. war ihm wie etwa einem Menschen, der iu. Bodenlose fällt. Jetzt erst fühlte er, wie viel ihm das junge Mädchen galt, wie unentbehrlich ihm chre

Erscheint^rch außer an Werktagen «ach Sonn« und Feiertagen. QumNal-Abomiements-B-rir bei der Erve- ditimr 2»/» Mk, bei allen Postämtern 2 Bit 50 Pfg. (ejft BesteSgeld). ZnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Die PetitionSkommiffion de« Reichstags hat vor Kurze« über eine Angelegenheit verhandelt, welche M das gewerbliche Leben von besonderer Bedeutung Üt handelt sich um den schwierigen Konkurrenz kawp! von Kaufleuten, Wirten und Gewerbe- lieidenden gegen d,e Konsumvereine und andere daS Geschäft im «roßen betreibende zentralisierte Ber- keusSanstalten; dazu lagen eine Reihe Petitionen von kaufmännischen Vereinen und Gewerbetreibenden

München die Aufgabe, die Reich»-, Staats- und Geweindebeamten und ihre Angehörigen mit allen Artikeln zn versorgen und scheine ein Absatzmonopol für diese Kreise anzustreben. Die genannten Institute foEen sich, wie behauptet wird, einer besonderen Förderung und Begünstigung durch die Behörden erfreuen. AIS besonders verhängnisvoll stellen die Petitionen die Steuerfreiheit aller der genannten Vereine dar. und verlangen für alle ohne Ausnahme, auch sür dirjenigen, welche nur mit Mitgliedern Geschäfte machen, die Befle«erung. Außer der Steuerfreiheit wird besonders getadelt, daß den Konsumvereinen der koncessionSfreie Ausschank von geistigen Getränken überlaffen, daß dieselben weder dem Nahrungsmittelgesetz, noch auch der Prüfung von Maß und Gewicht, noch in ihren Aus­schankstätten den polizeilichen Vorschriften unter­stellt seien. Bemerkenswert erscheint noch, daß durch fast alle Petionen etn sehr erregter Ton geht, welcher auf eine große Mißstimmung und Unzufrieden­heit in den beteiligten Kreisen schließen läßt. Zn erster Linie verlangen sie absolutes Verbot der Konsumvereine oder doch möglichste Einschränkung derselben. Insbesondere soll allen Beamten, Lehrern, Offizieren :c. untersagt sei«, an der Gründung und Verwaltung solcher Vereine teilzunehmen oder den­selben als Mitglieder beizutreten. Auch die Marken- konsumvereirte sollen als mit dem Staats- und Ge-

(Nachdruck verboten.)

SchWbruch im Hafen.

Novelle von W. HSMr.

bterenben Geschäfte einzubeziehen." Alle Petenten endlich erblicken eine wirksame Hilfe darin, daß alle Konsumvereine zu allen Staat»- und Gemeinde- steuern voll herangezogen werben sollen. Seiten» ber Vertreter bet verbündeten Regierungen wurde solgende Erklärung abgegeben: Aehnliche Petitionen feien auch an den Bundesrat gelangt, der über dieselben iudeffen noch keinen Beschluß gefaßt habe. In der Sache selbst sei zu bemerken, daß die Be­steuerung der Konsumvereine und die Frage ber Anwenbung der hinsichtlich de» Maß- und Gewichts­wesen» geltenden Bestimmungen auf diese Vereine zur Kompetenz der Landesregierungen gehöre. Wenn weiter beantragt werde, den Konsumvereinen den Vertrieb geistiger Getränke entweder ganz zu unter­sagen ober sie wenigsten- der Konzessionspflicht bes § 33 der Gewerbeordnung zu unterwerfen, so möchte dieser Frage erst bei der Beratung des angekündigten Gesetzentwurfs, betreffend die Bekämpfung des Miß­brauchs geistiger Getränke, in welchem voraursichtlich auch die Bestimmungen über das Kouzesfiovswesen für daS Schankgewerbe einer Revision unterzogen würben, näherzutreten sein. Davon, baß Osfizier- und Beamtenvereine, von denen übrigens die beiden am meisten genannten, der Deutsche Offizierverein und da« Warenhaus sür deutsche Beamte, gar nicht die Eigenschaft von auf Grund deS GenossenschaftS- grsetzes gebildeten Konsumvereinen besäßen, eine warliche Begünstigung erführen, sei nichts bekannt; man wiffe im Gegenteil, daß die preußische Staats­regierung erklärt habe, sie stehe jenen Vereinen in

vollkommener Neutralität gegenüber, und daß die bayerische Regierung sich gegen dieselben direkt ab­lehnend verhalte. Die Kommission beschloß, beim Reichstag zu beantragen, die Petitionen dem Reichs- kanzler zur Erwägung zu überweisen.

Und daun erschien fie, zögernd, mit »tedergefLlageuev Auge». Ihr Erficht war sehr rot, die Lider geschwollen vorn Wetueu. Ohne ein Wort zu sprechen, »ahm fie ihre» früheren Platz wieder ein. I MßW

Halling trat ihr näher. Seit fie ein kleines Kind ®flr, hatte er das junge Mädchen schon gekannt »u > immer gern gehabt; jetzt legte er in väterlicher Weis die Hand auf ihre» Kopf.

»Nun, Rose, was giebt eS denn, he?*.'

Sie brach in Schluchzen aus, so heftig, so uu. wiederstehlich, daß eS ihr im erste» Augenblick nn- möglich war, ihm zu antworte», später fielen schwer n»d einzeln die Worte von ihren Lippen.

.Nora WA fort!" wer -W°s?" rief er heftig erschreckt. ,WaS 1*7' «Nora geht fort!'

Wer hat Ihne» das gesagt?"

.Sie selbst."

Und Rose schlnchzte wie ein Sind. .Ach, Herr Halling, versnchen Sie doch alle» Erdenkliche, damit Nora hier bleibt." Z. e

Er war immer »och ganz konsterniert.Weshalb will »ns Fräulein Soiff verlaffen?" fragte er daun.

fie Ihnen Gründe angegeben?"

Rose schüttelte den Kopf.Nein. Nora weinte, fie sagte nur: ES muß sei», Kind, frage mich nicht." Und wefter nichts?" Gar nichts. Aber--"

»Nn»' Rose, verschweigen Sie mir nichts."

Das junge Mädchen feufjte.Es ist nnr eine Vermutung, die ich noch hinznfügen wollte, etwas, das ich aunehwe, ohne es zu wissen. Nora hat nenlich eine hämische Bemerkung hören müssen."

Jedenfalls von de» Dienstboten?"

«3». Als Herr Doktor «erber fortgegangen war."

»Ah!" |

Tottor «erber war HallingS Schwager, ein Bruder einer vnstorbenen Fran. Nun erst, in diesem Augen, blick fiel es dem Gutsbesitzer ans, daß dieser Man», mit dem er nie besonder» intim gewesen war, jetzt

-Esches -eich.

Berlin, 4. Mai. Unser Kaiser sst am Montag Vormittag zum Beginn seiner Rheinreise in Düsseldorf angekommen und dort schlich empfangen worden. Der Monarch wohnte in der Nähe der Stadt einer Truppenübung bei und kehrte mit den Soldaten zur Stadt zurück. Im Laufe deS Nach­mittags nahm der Kaiser noch mehrere Sehens­würdigkeiten -in Augenschein und reiste am Abend

Köln weiter. Auch dort fand festlicher Empfang statt. Dienstag Abend trifft der Kaiser in Bonn etn In letzter Zeit sind in Deutschland ver­schiedene Brochuren erschienen, die sich in recht gehässiger Weise gegen Oesterreich - Ungarn wenden.

Nun hat ja Jedermann em Recht zur wahrheitsge­mäßen Kritik, aber wer solche Angriffe erhebt, der soll auch mit seinem Namen sür die Wahrheit dessen, wa» er behauptet, eintreten. Das ist in allen diesen Fällen aber nicht geschehen und dadurch wird b.e Sache um so bedauerlicher. Hinter einem Zaun hervor Steine gegen Jemand zu werfen und sein Gesicht dabei nicht sehen zu lassen, ist gerade kein feiner Ruhm. Auch der erste Sonntag im Mai ist sehr still und ruhig verlaufen. Eine größere Kundgebung, die aber ebenfalls unter Auf­rechterhaltung der größten Ordnung verlaufen ist, scheint nur in Hamburg stattgefunden zu haben, wo em Festzug abgehalten wurde. 10 Mufikkorps und 30 000 Arbeiter nahmen daran teil. Oberhof- prediger Kögel ist, wie sich jetzt herau»stellt, in semem Gesundheitszustände derart erschüttert, daß er nicht imstande ist, irgend eine Predigt oder sonstige größere geistliche Amtshandlung zu übernehmen. Seine Verabschiedung ist in der nächsten Zeit zu erwarten Die konservative Fraktion und die Zentrum,- partes des Abgeordnetenhauses haben beschlossen gegenüber der Fassung deS Herrenhauses hinsichtlich ^er dreiprozentigen Einkommensteuer von den höheren Einkommen an der Fassung des Abge­ordneten Hause« (4 Prozent) festzuhalten. Die L an d gern ein d e ord nun g s-Korn Mission deS Herrenhauses beendigte die erste Lesung der Vorlage und nahm das Gesetz in der Fassung des Abge­ordnetenhauses mit einer unwesentlichen Abänderung be«§ 75, sowie des § 109 an, wonach die Sitzungen der Gemeindeversammlung unter beschränkter Seffent* l'chke't stattfinden sollen. Am Sonntag hat sich rn Wien ein für die wirtschaftliche Entwickelung unseres Erdteil» und insbesondere unsere» deutschen Vaterlandes hochbedeutsames Ereignis vollzogen. Nach vielmonatigen schwierigen Verhandlungen ist in der Donaustadt der Handelsvertrag

zwischen Deutschland und Oesterreich unterzeichnet worden. Der Inhalt de. Vertrage» wird amtlich noch nicht bekannt gegeben werden weil erst die Verhandlungen mit anderen Staaten der Schweiz, Serbien u. s. w. zum Abschluß ge­bracht werden sollen, doch sind wichtige Einzelheiten zum Teil schon seit längerer Zeit bekannt, namentlich die Herabsetzung der deutschen Getreidezölle von '0 °uf 38 Mark für den Doppelwaggon, der wesent­liche Herabsetzungen der österreichischen Jndustriezölle gegenüberstehen. Am 15. Februar 1892 soll der Vertrag in Kraft treten. Er ist für eine zwölf- jafrnge Dauer vereinbart und enthAt außer dem

Gegenwart geworden war. Das Bl»t drang ihm heiß zum Herz-», heiß in die Schläfe». Liebte er ^^'«Ereu Verlust ihm heute so »uv-rträgltch schien? - Seit Jahren teilte fie jede» feiner Gedanken, war fie die, wtt der er den Plan zuerst besprach, der « zuerst die Erfüllung verküudete. Sie gehörten zu- einander wie die beiden Hälften eines Ganzen, abw er tour sich beffen bis heute nie bewußt geworden, er batte an den Begriff der Liebe niemals gedacht.

eL eifo6,te' ?o6 die Dienstboten mehr beobachtet hatten, wie er selbst.

m.Unb,« knirschte mit den Zähnen. Dieser unselige ® Io^ »jetzt ans aller Zukunft.

,öfir heute war an keine Arbeit mehr zu denken. Halling ging auch nicht in das Kinderzimmer. Es wäre ihm unmöglich gewesen, jetzt ruhig und ftenndlich wie immer mit dem jungen Mädchen zu verkehren, «ime Nora, wie sehr fie fich verletzt fühlen mußte!

Und bann verfolgten feine Gedanken eine neue Richtung. Ob er ihrem Herzen etwas galt? Ob fie ihn vermissen würde? pc

Wieder vergegenwärtigte er fich jenen Moment in dem er neulich zum Fenster des Kraukenzimuwr» zurücksah. War es Nora» Antlitz, das sekundenlang zwischen den Vorhängen erschien? 8

Er sprang auf und ging rntt dröhnenden Schritten N SL& Ä liebte, wenn er für

?beu so unentbehrlich war, wie fie für da» seiuige, durste daun ein überellteS, gam gedankenlos gegebene« Versprechen hindernd zwischen ihn und fie treten?

Unmöglich. Da» hätte aller wahren Moral, allem erlaubten Freiheitsgefühl Hohn gesprochen.

Er dachte eS, um im nächste» Augenblicke Wim» zurückznfallen in die ftüheren Zweifel.

m «in Eid, eine Berufung anf die ZengenfLast des ei* Gab eS da auch ein Loskommen?

sekundenlang das Erficht mit de» 01,8 ""loren, jede Hoffnung!

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte», sowie die Anuoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler m Frankfurt a.M., Eaffel, Magdeburg u. Men: Rudoli YYVT

MostemFrankfurta. M., Berlin,Münchenu. Köln; ®. L it. Co. m Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari»'

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öchenüiche Beilagen: Kreis-Blatt sür die Kreise Marburg und Kirchham Illustriertes Sonntagsblatt. «Spedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

(Fortsetzung.)

Eie lachten jetzt beide und Halling verließ das wer, nachdem er noch versprochen hatte, birett röM. o«ie hinanszugehen nm nicht etwa seinerseits , 'Ansteckungsstoff in Roses Nähe zu bringen.

* 3 Draußen wandte er den Kopf und sah zurück z» elst- l01^ verhüllten Fenstern ber Kinderstube, blitz- verschwand etwas Weißes, vielleicht war auch 7 'unr Täuschung gewesen, aber doch blieb in feiner Ui»5 « etwas wie ein angenehmes Gefühl zurück.

ve ihm Nora nachgesehen?

.Thorhett! das mhige, selbstbewußte Mädchen." ?r fand erst jetzt, daß fie auch heute viel zurück- seist «aber gewesen war, als sonst wohl. Ihr ganzes das schien verändert, eS lag aus ihrer Stirn ein Wien, ber nicht mehr verschwand.

Aber weshalb doch nur?

llnd er grübelte und forschte, ohne auch nur eine Wutung finden zu können. Ob er selbst fie »ach ^Grunde ihrer Verstimmung fragen sollte?

vielleicht, wie fich eben die passende Gelegenheit n gab.

2880 Mige Tage später geschah etwa», da» diese Sorge Mai L*LCt n9f£8l8 rrschriuen ließ. Als Halling ,» nn. -U£ ^"ter Stunde das Familienzimmer Betrat, sah j°6 Rose vom Stuhl aufsprang und eilends fl Ungehaltener Hand flüchtete, fie hatte offenbar *** Rg geweint.

Holling stützte. .Rose!" rief er.

bnbof »Ach komme gleich!"

am ^tttt' kommen Sie in diesem Augenblick."

dachte keine Sekunde an Fräulein Lorff, sondern #te, bafe Rose irgend ein Geheimnis haben mfiffe, diesem wollte er anf bte Spur kommen. «« «f ja vielleicht einen Mau».

»Rose!" rief er nochmal».

jur. Die Petitionen führen au», daß die Konsum- «mne, ursprüuglich ist der wohlmeinenden Absicht gegründet, den Arbeitern Amd armen Leuten eine aaterielle Hilfe zu gewähren, allmälig eine dieses beschränkte Maß überschreitende Ausdehnung au lllle und-namentlich die wohlhabenden Kreise gewonnen ost B» jäten. Wenn bte Konsumvereine nach dem neuesten ' ~ SenoffenschaftsgeseH« nur mit Mitgliedern Geschäfte

mich«! sollen, so fei diese Bestimmung rein illusorisch,- dwu einmal fei deu Vereinen der Verkauf an Nicht- «ligliedern schwer zu beweisen, keine Behörde könne

Erfüllung der betreffenden Gesetzesbestimmung Srrwachen, und zur Denunciaften etwaiger hleber- Uetung werde sich kein Bürger hergebe»; dann ober llige JWe eS auch in dem Genossenschaftsgesetz an jeder afbestimumng. Da die Konjumvereine sich -von r zu Jahr weiter verbreiteten, sei, wenn nicht etzlich eingeschritten werde, es nur mehr eine Frage

Zeit, daß der gegenwärtig noch viele hundert- eud Existenzen umfassende mittlere und kleine belS- und Gewerbestand vollständig verdrängt rumiert und der bisher staatt erhaltende Mittel- d zu einem staatsbedrohend en Proletarstat herab- "ckt werde. Al» eine besonders schädliche Art rtf Ic Konsumvereine werde» die sogenannte« Marken- V/iwtae bezeichnet. Dieselben halten kein Lager, °etßem Bbern schließen mit den Kaufleuten, kleinen Händlern °ckern, Schlachtern u. s. w. Lieferungsverträge, Men» welche ihren Mitgliedern von diesen Gewerbe- JL'fi ödenden hei Einkimfen ein möglichst hoher Rabatt 1 "Ehrt wird. Eine sehr heftige Klage wird ferner sührt über den ausgedehnten Geschäftsbetrieb, den ____. K deutsche Offizierverein und das Waarenhaus für alaaen "tsche Beamte unterhalten. Der deutsche Offizier- cheitei e',n JoE bemt8 einen Umsatz von 11 Millionen na jährlich haben und noch allenthalben neue ialen errichten. Wie der Offizierverein die pztere der Armee und Flotte mit ihren Ange­lgen einschließlich der Reserve- und Landwehr- tziere, als feine Domäne betrachte und mit allen

* zu «her P8