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Mit Ende dieses MonatS besinnt im . «°®ber ^Leihe der Fahnen und Standarten

fÄn'ti11 aT4 te.** S-i'JK »£ spannenden _ Novelle von Franz Eugen: I mandierten Truppenteile im Lustgarten ab. Kurz DaS Erbe von Rauheneck." por 11 Uhr erschien Seine Majestät, aus dem

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I. Ihr Reich« lagen» :S ist värmt ;uung. denen m ist, nthält louer. reifen» Wirte t,benn nicht, ts den

erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Ouartal-Abonnements-Prei» bei der Erpe- dition 2/. Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 50 Psa. (ertI. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

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xnn Bezüge der OberhMschen Leitung nebst deren Beilagen Amtliches Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain und Illustriertes Sonntagsblatt werden jeder­zeit von allen Postanstalten, Landbriefträgern, von unserer Agentur in Kirchhain, sowie von der Expedition selbst (Marburg, Markt 21) entgegengenommen.

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Marburg, Dienstag, 21. April 1891.

Gedenktage habe Ich heute den Regimentern neue Fahnen und Standarten verliehen. Mögen die Regimenter ihrer Tradition getreu bleiben und ihrer Geschichte gerecht werden: pro gloria et patria! SWit Gott für König und Vaterland. Ernste Zeiten find es, in denen wir leben. Deshalb wollen wir unsere Fahnen und Traditionen Hochhalten, eingedenk der Worte und Thaten eines Albrecht Achilles. In diesem Sinne bringe Ich Meiner Armee und den heute von Mir beliehenen Regimentern ein drei­faches Hoch!

Deutsches Reich.

Berlin, 18. April. Ihre Majestäten der Kaiser und dir Kaiserin vollzogen heute Vormitiag in der Bildergalerie drö Königlichen SchlcfseS die Nagelung der den gestern genannten Truppenteilen verliehenen neuen Fahnen und Stan­darten. Nach der Weihe der Fahnen und Standarten

nimmt entgegen die Expedition d. Blatte»

I06® dre Annoncen-Bnreaux von Haasenstein und Boaler

SÄÄäÄfaÄ XXVI Jahrgang.

D°ube u. Eo. in Frankfurt °-M., Berlin7H°mwver. Varis'

Wöchmtliche Bettagm: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg unb Kirchhain. - _________^illustriertes Sonntagsblati. $«»». _ ,:nl M M

auf dem Dennewitzplotz. dessen f m L hervorragendsten Persönlichkeiten und den

geschmückt Walstatt. Der^^sser Ereignissen aus der neuere» und neueste»

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der kirchlichen jhefcHrh.« k m. i I ®eftn- 3. Die Helmatt künde nimmt m dem neuen

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großherzog von Baden Graf Moltk lc ^'ie^bl^n Inkrri^t* ber H-imatSknnde" auSgearbeitet, die Hommerfchläge thaten' Vrovst Brückner schloss """negfachea und nutzbringenden Anregungen, UM-MMWMWW

S* 6d« b,n L #«"«««, 17. 8prif. H-rrR,g«un»r°sid-»t

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Unterricht al der Sff Mr b-» Geschrchts- Welfenfond zuteil geworden wären. Diese Behaup-

^ttten und Leben ), beginnend nut des letzt regte» | Neuhaus (Prov. Hannover), 18. April. Bei

Wa^eutbüren"w^rden^anf?E-n" 3fl bte 8»g ll°- pf-»geschwinb durch die Nacht. Boläuder ggfÄtidÄSS18 Nber plötzlich schrak er töb »«lamm»«__1. 5® ben erste» Morgenstunden klingelte e8 vor

bTRNckünd°wätt°zu?°deu ÄrTWM» tHmWa^ "ürSem ttstm «"uickend^ die beiden SchntzleMe ibn nicht^soe^^ Schlummer seit langer Zeit; aber e« klang wie Mnfik r i « enie 1"n ausgesaugeu hatten. I in seinen Ohren, als Sattler ibm in die Arme stürrte

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aAufgetauchten hatte durchdringend auf beml

Flüchtigen geruht, und dieser wußte mit einem Male,! 818 der Weihnachtsengel durch die Straßen zog, daß er unrettbar verloren war. iFrende und Licht ansgießend in die Menschenherzen,

Sattler denn kein Anderer war der so unver-I da wandte er ttanernd sein Haupt, als er au einem ^knene eilte mit der Gewaudthett eines! hohen, finsteren Gebäude vorüberflog.

Jllugliugs aus dem Eiseubahuwageu, erfaßte ben] Drinnen in einer gstternrnsponnenen Zelle saß et» halb Ohnmächtigen hart beim Anne nnb schrie ben | gebeugter Manu die grobe ZuchthauSlleibung am« Polizisten iu namenloser Erregnng zn: .Verhaften! schlotterte seinen abgezehrten Leib nnb sei« Gesicht vte ihn es ist bet durch ben Telegraph bereits blickte dbe nab ttübe tu bte Dunkelheit, welche ibn steckbrieflich verfolgte «afleubteb Boläuder!« umgab. ' w w

r . Der Ertappte machte einen letzten Versuch, sich! 6o mußte er noch fitzen lange, lange Jahre loSzmeiben nnb zu entfliehen; aber nervige Arme! wenn er wieher heraus durfte ans bem engen Gemach, halten ihn fest. Ibau» war er etn betagter GreiS; im Herzen aber

unb »0$ einer bangen halben Stnnbe bestieg er pühtte er, baß er nicht einmal bteS mehr erlebe» den Eisenbahnwagen aber nicht nach Hamburg I würbe. Er war gerichtet unb geächtet von bet Wett. !?MhJeBtfle?'n - ntb tb Der WeihnachtSeugel flog weiter bmch bte Stabt, d» Kl» Wisten nnb ihm gegenüber mti über! «ab als er vor bem Thore berselbeu iu eiuem fatS htateriifii« <.,ber do« ihm! lichen Hause bea Christbamu auzünbete, ba^laa

^eben88lfid himmlischer Friebe auf seinem Antlitz.

ff M.k'hr Johamlavorgefunden^audnachdem I Da btinnen in ben festlich geschmückten, lichtbe.

Ei08» flüchtigen Kuß auf bte Stirn! strahlten Räumen schlugen glückselige Weuscheuhermu tfoh!?btr FW'8 ?'nr8 ®ifen nnb Frau Anna, Leonhard nnb feine »raut mit \ utee nnb be6 drenube» Ehre Vater Sattler mti seiner lustigen ausgelassenen Ktuber»

hatte. ! schar stauben in alückseliaer Vereiuwnna

®ee Dampfroß schnaubte unb stöhnte, nnb ber| Friebe und Freude war wieder ei'ugekehrt bei

Die Exped. d.Oberh. >ita." I Königlichen Schlöffe kommend, zu Pferde und ritt I bie Fronten der Truppen ab. Daraus übergab ttfltrr frriltkltirtidt X-a Allerhöchstdersklbe dte neuen Feldzeichen der Truppen-

A M v Kaisers, teilen mit einet-kurzen Ansprache, worauf der

Auf dem Mahle zur Feier der am letztens kommandierende General de» Garde-Korp- Freiherr Sonnabend im Berliner Schloß stattgehabte» Fahnen- von Meerscheidt Hüllessem ein dreifaches Hoch auf weihe brachte Kaiser Wilhelm IL folgenden Tunk- Seine Majestät ouSbrachte. Hieran schloß sich der spruch au«:kro xlona st patria'. Das istiBorbeimarsch der Infanterie in Kompagnie-Kolonne die lleberschrtst für den heutigen Tag. ES ist heute und der Kavallerie in Zugfront. (Seit dem Re­ck Tag des Gedenkens und Rückblicks. Wenn Ich gierungsantritte Kaiser Wilhelms II. find bereits heute für unser ganzes Land spreche, so thue Ich s mehrere alte beschädigte Fahnen und Standarte» dies m der Erinnerung, daß am 18. April der« s durch neue ersetzt worden. Von Jntereffe dürften ckst iener tapfere Wittenberger Mönch sein große» s Mitteilungen über die Verletzungen preußischer Feld- wort sprach: «Hier stehe ich, ich kann nicht ander»!'szeichen während der letzten Kriege sein. In den »er «ste, welcher kem unerschrockenen Mönch Feldzügen 1864 und 1866 find nicht weniger al» Interesse entgegenbrachte, war em Kriegsmann, Georg 199 Feldzeichen durch feindliche Geschofle getroffen Frundiberg, der Luther zurief: .Mönchlein, worden und für den Krieg 1870/71 beziffert sich JMletn, Du thust einen schweren Gang!" Und deren Zahl auf 151. Eine Fahne, diejenige des ,^5 biefen ©ang gesegnet zum Heile 7. West,. Infanterie-Regiment, Nr. 56, ist sogar yew» Solle« imb besonder» unserer Heimat, von 23 Kugeln allein in der Schlackt von Mars la Ranch ähnlichen Gang hat unser Volk und unser Tour am 16. August getroffen. Ferner find im ir8'nb dk preußische Armee geihan. deutsch-französischen Kriege nicht weniger als 38 »erAchtzehnte ist stet» em Tag des Gedenken» Fahnenträger (Offiziere, Unteroffiziere und Gemeine) str un» gewesen und wird e» bleiben. Am 18. mit dem Panier in der Hand den Heldentod ge Januar war Preußen ein Königreich, am 18. April storben, wa» aus den betr. Fahnen und Standarten 1864 war es, als die preußische und österreichische durch silberne Ringe mit der Inschrift:Es starb «wee einem tapferen Femde gegenuberftanden und mit dieser Fahne in der Hand den Heldentod seine Verschanzungen entriffen! An diesem f (Namen)" vermerkt ist. Bei zwei Truppenteilen

I (Nachdruck verboten.) I ungeduldigen Reisenden atmeten erleichtert aus. Der

Verlorene Ehre. 8ng batte bie letzte Station verlassen so war

Erzählung von «eorg Hbcker. !"aW«t worden bie Bahubeaatten liefen ben

(Schluß.) I«e=eB, ®tfl anI nnb uieber nnb empfahlen ben

a\,_r. , |Paffagiereu an, sich bereit zu hatten.

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Mnnen8«B, »d<bet 0eflauflen m°r, nnb hatte sich knänel" Die Laterne" wUche nurntittw« Werlbw

wnb in ber mit Münzen reichgefMten Geldtaicke 18 L* 1 .

»fiblt hatte, daß da» Metall bnrcheiuanber ae. I ettönt der langgezogene, schrille

Mgen war, hatte er einen Exkrazug nach Hamburg I m b^ Reifenden schauen in

ieftkllt. Der Bahuvorstaub hatte natürlich bie AchselnIb e aJn^etn,8' ble Rvknnft beS Zuges zn erspähen, stvckt; denn eine Beförderung per Extrazug unter I j2?1/ ?igen sich, «och in weiter, dunkler Ferne, herrschenden Verhältnissen war gcmz imbentbar. r taten?? ro[e Lichter fte kommen näher nnb £» hatte der fremde Paffagier indessen nicht ein. I ?5J*e.r bröbnen bie Schienen unter bet Last

wollen, fonbern er war immer heftiger in seinem!-!8 5et®fanfenben Kolosse» nun raffeln bie Wagen Mangen geworben, je mehr bie Nacht heradsank. I w°n nft*er*

«tabejn unglaubliche Summen hatte er schließlich! Hivter unserem vekanuteu standen, wie aus der «einen Exttazug geboten es mußte ihm viel,! Erde gewachsen, plötzlich zwei nuisorwierte Mäuuer. M viel au seiner Weiterbeförderung liegen; aber!die hatten schon stundenlang den Perron durch- S Uawögliche war eben nicht möglich zu machen,! wandert wie der Herr, hinter welchem ste jetzt S der Bahnbeamte hatte dem fich wie verzweifelt Illeben aber denselben bisher noch nicht bemerkt, «erbendeu einfach den Rücken gewandt. j .Achtung! Vorsicht I' riesen die Bahubeamteu um . Seit einigen Stunden trieben fich auffällig viel I letzten Male.

Wzisten aus dem Bahnhofe herum, und er kam! Mit Schnauben und Pusten fuhr der lauaersebute «, daß fie hin und wieder einen hochgewachsenen,! 8»g bie Halle ein. ~

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Wft werben ans ihre» langen Warten, und bie] Der Erkannte gab keine Antwort.