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hehörden gehört. Am Mittwoch Morgen unternahmen
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। nworben hat. — Dem Staa Itl »st ein Gesuch zugegangen, Ml Briefe von 15 auf 20 Gr
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»ilber da« ist e» sehr selssam«, warf der Staat».
slö *ält ein, .daß er auf Reis«, geht Mr »Men
-1 t jedenfalls hierher beordern.'
^Eer. welcher sich gleich, ihn sofort attroppiereu würde.* all» bescheiden znrückziehen wollte. Der Muttster .DaS wäre allerding» das Best«
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Er gab Austrag, den verhafteten Hanptschreiber nach dem Uutersnchvug,.Gefängnis abptführen. Einer der Schutzmänner gog Handschellen au» der Tasche und machte Miene, fie dem Lrrhaftrten auznlegeu.
.Such »och«, sagte Schönperl ganz verdutzt, .ich abe doch freiwillig gestanden.*
.Lassen Sie', wehrte der StaatSanwaU ab, .der Patron wird wohl nicht echapptereu vollen. Lassen Sie eine Droschke besorgen nnd steige» Sie mit ihm ei».'
Er verabschiedete sich von dem Minister.
Ersatz dieser Lehrer durch Kräfte au» dem glichen Teile der Monarchie. Der Erfolg end Wh diesen Erwartungen so wenig, daß der Ber- 4 al» fast gänzlich gescheitert arzusehen ist. Die
-Da» wäre allerdings das Best«*, entgegnete der offduIUDt Mnnflff.
3a, aber r, geht nicht — ich habe Kinder daheim,
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Sie war«, anf der Straße angelangt upd schüttelten stch zum Abschied herzlich die Hemd.
.Wen» ich könnte*, «einte Sattler, .ich reiste dem Schmkeu sofort »ach, und ich weiß gewiß, daß ich
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' Die Aussagen Schönperl'« klangen st» wahr.
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Prinzesstn Luise von Ale. $ u hat Heu e unter Teilnahme sämtlicher Mitglieder des königliche» und herzogliche» Hauses, sowie vieler Festgaste i» Nymphenburg stattgefunden. Die Ziviltrauung vollzog der Minister Frhr. von CrallSheim, die kirchliche Trauung der Erzbischof von München Dr. von Thoma. -
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Mi aus nnanzuuen muctfichten vom Leiter b fnj Reichipost abgelehnt worden. — In Dar-es- ieblt e“aam fanb äu Ehren des Gouverneur» von Soden Iifns. ^atabc und ein Abendfest statt. — Dir Re- 1,1 US| Simms versprach sich anfänglich sehr viel von der ü:___Setzung von Lehrern au» den polnischen
irkSM^ud es teilen in die westlichen Provinzen und
<urS; .aber ich fürchte ficherltch, dass tl nichts @»t»; ist 1 O, die Menschen äharl» sich all« — bei keine« findet stch Aufrichtigkeit I'
, Eise» gab ihr keine
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I -t * Desversteht stch', meint« der Minister beistimmend. ionuB »Vielleicht, daß er zn seiner Srholnng einen SnSstna tenbj «rvommeu hat', wendete er nochmal» ei», da er c V; a« »och nicht M di- Schlechtigkett Bvläuder'»
1 Schulreform wird nunmehr in den Kadetten- 1 Häusern zur Durchführung kommen. Gemäß einer ; erlassenen Kabinettsordre werden dazu neue Lehr- l mittel ausgearbeitet für den Geschichtsunterricht, die : Sagenkunde und die Heimatskunde. Letztere nimmt 1 die vom Kaiser als besonders wichttg bezeichnete Stelle ein. Die neuen Lehrbücher erscheinen hier
1 bei dem Hofbuchhändler Mittler.
Köln. Für die Reise Sr. Mafestät bei Kaisers । an den Rhein ist das Programm nunmehr dahin festgestellt, daß Sr. Majestät am 4. Mat Morgen» in Düsseldorf eintrifft und das Festmahl an- nehmru wird, welches die Provinzialstände der Rheinprovinz dem Kaiser im Ständehause anbieten. Nach diesem Festmahle findet in der städtischen Tonhalle ein von der Stadt Düsseldorf und der Künstler- schast veranstalttttS Festspiel statt, dessen Grundidee von dem Historienmaler Fritz Roeber herrührt. Abends 9 Uhr erfolgt daun die Abreise des Kaisers nach Köln, wo derselbe um 10 Uhr auf dem Zentralbahnhofe eintreffen wird, wo die Begrüßung de» Monarchen durch die Behörden der Stadt Köln stattfindet. Alsdann wird Se. Majestät eine kurze Rundfahrt tarch den um den Dom liegenden Stadtteil unternehmen, während welcher der Dom mit bengalsschem Lichte beleuchtet wird; Absteigequartier nimmt Se. Majestät in den dazu hergerichteten Staatsgemächern de» königlichen RegierungSgebäudeS. Am 5. Mai wird nach Abhaltung militärischer Uebungen der Kaiser wiederum eine Rundfahrt durch die neueren und die ältesten Telle von Köln machen, welche am Gürzenich endet, wo Se. Majestät um 1»/, Uhr ein Bankett der Stadt Köln anzunehmen geruht. Um 4Vi Uhr erfolgt die Weiterreise nach Bonn mittelst Salondampfer». — Nach der „Köln. Ztg.' wird sich der Reichskanzler, General v. Caprivi, im Gefolge de» Kaisers befinden.
Geestemünde. Im 19. hannoverschen Reichstagswahlkreise Geestemünde hat am Mittwoch die Ersatzwahl stattgefunden. Kandidaten sind: Fürst Bismarck, Adlost (fretf.), von Plate (Welfe), Schmalfeld (Soz). Eine rrhebllche Stimmenzersplitterung hat stattgefunden, sodaß eine Stichwahl als zweifellos erachtet wird.
Münch«». Der Prinz-Regent von Bayern genehmigte, wie man meldet, den Rücktritt des Professor» von Kaulbach und ernannte Professor Loefftz zum Direktor der Münchener Kunstakademie mit der Bestimmung, kaß künftig der Akademiedirektor alle zwei bi» dr« Jahre neu ernannt wird. — Die Vermählung de» Prinzen Alfons von Bayern mit sagte der alte Mau» mtt edle« Stolze; .denn b-i Sott im Httmuel, ich bi» so »»schuldig au de« »er. breche» gewesen wie Sie.'
Der Miutster versuchte ehr behagliche» Lächeln. »Na ja', meinte er, ,»S soll mich freuen, anf. richtig freuen — Herr, Herr Generalkasfirer außer Diensten, wenn fich Ihre Schnldlofigkett herauSstellt. Aber mein Beamter Bvläuder — hm, nein, ich kann t» »och nicht glaube» — dieser Bvläuder »ar doch immer eine treue, ehrliche Haut.'
Sattler verabschiedete fich durch eine tiefe Per. 'euguug und verließ dann »ach de« StaatSanwaU da» Zimmer.
Dor der Thür aber blieb «eine» Augenblick steheo. Er konnte nicht anders, er hätte ausschreie» möge» au» tiefster Brust vor lauter Wonne Md wiederer. »achter Hoffmmg.
.Herrgott, ich danke Dir!' stammeüe er, indem er die Hände faltete und dicke Thräueo in seine» grauen Bart rirsetten. ' —
Der Staatsanwalt wandte fich nach ihm um Md lahm ihn NM beim Arme.
.Lasse« Eie nu» da» Beste hoffe», Herr Sattler', agte er freMdlich. .ES wäre aber Mch zu schrecklich, «schuldig 6eraiteilt worden zn fetal — Wenn wir am diese« Herr» Bvläuder in Bälde erwischen.'
»Das gebe Sott', sagte Sattler tief «satmend; >e« er hat nicht nur «ich, sondern auch «einen Frumd Eise» ans dem Gewissen. — Ra ja, ich denke, da» wird stch heranSstelle«.*
schaftsminister von Heyden und empfing de» neuen tun a Mpsche» Kriegsminister von der Planitz. — Al» indlich Vertreter des Kaiser» ist der Generalmajor Prinz (24| Wert zu Sachsen-Altenburg zur Teilnahme an den Seisetzungsseierlichkeiten für die Großfürstm Olga -°ch Petersburg gereist. — Kaiser Wilhelm hat den Wunsch ausgesprochen, O fiziere der Armee möchten nicht an solchen Wettrennen trilnehmeu, welche des Sonntags abgehalten werden. — Die „Nordd.
Ztg " kündigt an, daß bie Aushebung des deutschen Einfuhrverbot» von amerikanische« Schweinefleisch demnächst erfolgen werde, da Ich n jcht von amerikanischer Seite genügende Garantie bau« für die Gesundheit de» Fleisches gegeben werde. — - Im preußischen Abgeordnetenhause hofft man die . teile Beratung der Landgemeindeordnung IO] ff »«h Vor dem Pfingstfeste zu beendigen. Die .Nordd. Iwlg Ellg. Ztg.' warnt die konservative Partti vor einem ® ikwfi'kt mit der Regierung wegen der Landgemeinde- °s w° ordnung und rät zum sachlichen Ausgleich, von welchem allein alle Teile Nutzen habe« könnten. — 9c0r®? Die Herren Staalsminister vonGoßler und Graf Mud Zedlitz-Trützfchler find von der Historischen P ? J Gesellschaft für die Provinz Posen einstimmig z« Shreumitgliedern ernannt worden, in dankbarer An
*9 «kerinvng der großen Verdienste, die der Eine al» Minister, der Andere al» Oberpräfident und langjähriger erster Borfitzender fich um die Gesellschaft *’ Dem Staatssekretär vonSterphan
. , V . , das Gewicht sür einfache Briefe von 15 auf 20 Gramm zu erhöhen. Das Gesuch ist au» finanzttllen Rücksichten vom Letter
Wien. Zu den Handelsvertrags Verhandlungen berichtet daS Wiener „Frcmdenbl.": „Die seit anfang» 1 Dezember im Zuge befindlichen Verhandlungen über den Abschluß eine» HandelsvertrrgeS mit dem deutschen Reiche gehen zu Ende und werden im Laufe der nächsten Woche ficher finalisiert werden. In welcher Form die» stattfinben wirb, ob in Form eines Schlußprotokoll» ober in der Unterzeichnung eine» Bertragsbokument», ist noch weittrrr Erwägung Vorbehalten, aber jedenfalls wird die Form eine, solche sein, daß da» Uebereinkommen selbst al» ein unabänderliche», beide Teile fest bindendes zu gelten haben wird, welchem nur die parlamentarische Behandlung Md die Sanktion der Krone zu seiner AktivierMg fehlen wird. Die prinzipiellen Momentt. des neuen Vertrages find vollständig vereinbart, und einige Detail», die noch der ErledigMg harrm, wie die FeststellMg der Dxtierung de» Stoffes,, bieten nur ganz minime Schwierigkeiten, die ta-, Laufe dieser Tage beseitigt werden sollen, aber m: ihrem Wesen jetzt bereits vollständig geklärt find. So fehlt beispielsweise noch die endgültige Festsetzm»-. des^ sogenannten Eisenbahntaris-Paragrophen, obgleich bezüglich der prinzipiellen Anschauungen über den Inhalt deffelben keine Differenz mehr obwaltet. Der neue Vertrag ist ein Tarifvertrag auf länger« Dauer und, wie wir heute schon sagen können, auf eine den Zeittaum von 10 Jahren übersteigende Dauer. Er bildet die Bast» sür die handelspolitischen Verhandlungen mit den anderen Staaten Europa» und muß au» diesem Grunde bi» zur Vorlage an, die Parlamente geheim bleiben. Ohne diese Gchett»^ Haltung wäre ein Vertragsabschluß mit anderen Staaten unmöglich, da ja mit der Publizierung der Tarifsätze die Erlangung einer jeden Konzession au8» geschlossen wäre. Auswärtige Blätter haben schon neulich gemeldet, daß die deutsche Regierung dem- nächst, und zwar nach Abschluß de» Vertrages mtt Oesterreich Ungam, in BerttagSverhandlmegen mtt' der Schweiz einzutteten beabsichtigt. Wir können heute hinzusügen, daß diese Verhandlungen gemein«' sam mit Vertretern der deutschen und österreichisch- ungarischen Regienmg im Laufe des Monats Mai
meine älteste Tochter hier wäre; aber bie dient d«tz Vaterland al» Krankenpflegerin.'
«Nm, wir wollen auch fo anf glückliche» Erfolg hoffen', sagte der Staatsanwalt, indem er Sattler »ochmal» die Hand schüttelte. D«n trennten fie fich, da fie verschiedene Richtungen einznschlagen battet' mb jeder schritt hastig feine» Wege». /, (LLj u. ix. ■ ■■rß' »k
. AIS Sattler von de« ehe«alige« Fremde geschieden war, blieb dieser eine lange Weile in tiefe' Gedanken versunken in seinem ArbettSzimmer zurück. Er wurde noch nicht recht klug au» Sattler. Konnte dieser Man», welche» er ein halbe» Menschenalter httwnrch sür de» verächtlichsten Schurken gehallm hatte, körnte Lebrecht Sattler rnschuldig an dem ihm zur Last gelegten Verbrechen sein? — Nein, nein! b tarnte fich der Trotz Eisen'» dagegen ans, er konnte fich nicht derartig geirrt, konnte dem FrerndeSherze» nicht so himmelschreiende» Unrecht zugefügt hoben!
Und doch, wie ehrlich und tren hatte e» an» Sattler'» blauen Augen gestrahlt. Eisen sühüe fich wundersam bewegt, und der niederdrückeude Sedauke stieg in ihm auf, daß am Ende dtt Mensche» auch au seine Schuld glaubten. Sott aber wußte e», wie Ämaßnng?» t^ate” ®tt <bleK schädlichen
Eise« erhob fich, mu feiner Gattin den uner» ’ warteten Besuch und bie Ursache bavou mttzuteileu. Aber Frau Essen war kau« in ber Lage» ihn auch nur aozuhören. Sie hatte bisher mutig gekämpft rat' fich aufrecht zu erhatteu — jetzt bermochtt fie e» kaum mehr, und ihr gräßlicher Seelenschmerz brückte fie-. nahezu zu Boden.
IJ. , (Nachdruck verboten.)
‘h;. Verlorene Ehre.
ndTeMlung von Georg Höcker) „LWrx
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' Vertt», 16. April. Kaiser Wilhelm hatte °m Dienstag Vormittag einer Schießübung der Artillerie i Hu^ bei Kummersdorf bcigrwohnt und am Nachmittag i, Hch i« Berliner Schlosse die Vorträge der höchsten Marine- iftleibt l 7 *■ ” ~ ____________
Atha beide Majestäten eine gemeinsame Spazierfahrt. Nach ten he, derselben konferierte der Kaiser mit dem Landwirt I btt schastsminister von Heyden und empfing den neuen
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die Expedition d. Blatte», / "r..
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17 grttvtf isa^u^ r;SS«Frantst,rt N.M., Coffel, Magdeburg - Wien; Rudolf TTVI
tyrClIUß, 1 t . Apru Iwlbiowg Moisem Franltat» «., Berlin, München u. Köln; G. L.
____fif Daube u. Co. in Frankfurt m M., Berlin, Hannover, Paris. /■ M
Lehrer aus Westpreußen und Posen konnten fich in dem neue« Wttkungskreise nicht zurechlfinde», und ebenso erging es den Lehrern, welche aus dem übrigen Teü der Monarchtt nach den polnischen LandeSteilen versetzt waren. Mau h«t nun damit begonnen, die Maßnahme rückgängig zu machen; doch wird sich die» rur sehr langsam vollziehen, da die Zahl der polnischen Lehrer in den westlichen Provinzen «ine ziemlich brttSchtlichc ist. — Aus Anlaß der em 12. d. MtS. in Frankreich stattgehabttn Volkszählung hat bie französische Regierung bie beut'che R-gierung ersucht, die Zahl, daS Geschlecht, das Alter, die LebenssteLmlß rc. derjenigen französischen Unterthanen fest- stellen zu lassen, welche fich am 12. April in Demsch- land ausgehalteu habe». — Demzufolge sind sämtliche Lokalbehörden angewiesen worden, diese E hebungen für ihre resp. Bezirke, wie vor 5 Jahren bereit» geschehen, vorzunehmen und die auszustellende Hebe» sicht noch dem damal» mitgettilttn Schema an bie Kreis- bezw. Regierungsbehörden möglichst bald eiuzureichen. — Ueber die Art bet Tellung des innerdeutschostafrikanischeu Gebiete» zwischen Dr. PeterS, Major v. Wißmann und Dr. Emin Pascha erfährt der .Hamb. Korr." folgende»: Dr. PeterS wird, wie wir schon meldeten, Usambara und da» KLimandscharo Gebiet al» Arbeitsfeld erhalten; zu seinen Aufgaben wird außer der Durch- führung der Berwaltungsorganisation und der Beförderung der Kulturarbeiten auch die Leitung des von der Deutsch-Ostaftikcmischrn Gesellschaft geplante» EisenbahnbaueS von Tanga nach Korogwe gehöre», ohne welchen Eisenbahnbau Plantagenanlagen im innere» Usambara und am Kilimandscharo sich nicht würden rentieren können. Major v. Wißmann dagegen würde dem genarmttn Blatt zufolge nicht das Bidoria-Nyanza-Gebiet, sondern den südlichen Teil von Derttsch-Ostafrika erhalten. Das Bittoria- Nyanza Gebiet — für den Augenblick wohl da» wichtigste von den dreien — soll Dr. Emin Pascha zufallen, der bekanntlich schon seit längerer Zett im deutschen Reichsdieuste am Nya«za und am nördliche» Tanganika thätig ist, und der e» ohne Zweifel al» eine seiner Hauptaufgaben betrachten wird, die von ihm als sür Deussch - Oftaftika so ungemein wichtig bewnten Handelsbeziehungen zu den Gebiete» am nördlichen Biktoria-Nyanza, namentlich, zu Uganda, zu pflegen. Da» deutsch-englische Abkommen, da» in jenen Gebieten bekanntlich volle Handelsfreiheit gewährleistet, kann dabei kein Hindernis bUde». — Die vom Kaiser in der Schulkonferenz vertretene
»Da« dürste eine wette ErholragSreise werben'- ttcheste ber Staatsanwalt sarkastisch, welcher jetzt «ar zn schauen anfing. ,68 wird wohl das Beste
^?^en seiner sonderbaren Reise ein rn- ftettvilligeS Ende.*
Der Minister war ganz verwttrt. ~ k
-ES ist uicht möglich, e» ist nicht möglich', flüsterst er ei» «der bas andere Mal, ,ich sagst »oländer erst gestern, daß er Aussicht habe, zum General- birettor ernannt zu werbe«.'
, „*5», toir »erben von dem Herr« jebenfall» a« öksteu selbst Aufschluß erhallen körnen, welche Beweg« gründe ihn ,n feiner mindesten» etwas auffälligen Reife veranlaßt haben', meinte der Staatsanwalt. .. i^lber wohin mag er fich gewendet haben?' fragte dst ErMen, noch immer faffragSlo».
.Lerwutltch Hamburg zu', fagte der öffentliche llustäger, ttldem er die Schullern hochzog. »Amerika st ja in jüngster Zett das Eldorado aller derarttgeu Spitzbube».'
.Sie verzttheu, wem ich mich jetzt bemlande, Exzellenz', fuhr er fort, .aber dst Pflicht ruft und e» ist kein Augenblick zu verlieren — es müssen sofort Depeschen nach allen «egenden der Wütdrose ver- andt werde».*
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6ial ßTjitaniOfI264'31fi ... ... .... . , - . . . _
Wöchenüiche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise MarlmralmL MrchüaDL -^ ' ,Illustriertes Sonntagsblatt. 'ÄL ’
■••$36 m Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn» und rus nv.t- rww*. < ' s rase ,c:;< — ... '.
Bestellgeld). Jnsertionsgebü^ für die gespaltene Zeile
!g 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 26 Pfg. :5-
rut auf ihn zu und streckte ihm zögernd dst Hand TX1»if«.k»ke«b
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CT? “?b v«fen dabei ein so grelle» Licht anf w Charakter Bvläuder'», daß der Staatsauwall §u>klich mit dem Kopfe schüttelst und meinte, der ,, ^^"Easstrer werde stch jedenfalls gründlich 1.1 D rechtfertigen haben.
1.U E» dauerst sehr lauge, bi» der nach Bvläuder Msaudt« Bost zuiückk-hrst, und der Staatsanwalt dstse Zeit, um ein Protokoll Über bie AuS- « ku» ""hasteten Hauptschreibers anfznnehmeu. «üblich erschien btr Diener und meldete, daß der '"Astasfirer ntrgeudS aufzufiuden gewesen sei und Wirtin auf Befragen «itgeteüt habe, Bvläuder feiner Aussage »ach fett dem Mtttag auf einer Wen Dienstreise begriffen.
, Der Staatsanwalt blickte den Minister bebentfa» »ad dieser gab all« Anzeichen der Unruhe.
»Mein Gott*, sagst er, indem ihm der Helle greife auf die Stirn stat, ,,e» wäre schrecklich — Mer rad jetzt auch Elfen vielleicht - großer Sott, Wer Abgrund thnt fich vor «einen »licken auf!« — Hat Herr Bvläuder eine Dienstreise ut unter« äu?" fragte ber Staatsan wall.
Der Minister schüttelst den Kopf.
...Durchaus nicht, besonder» jetzt nicht, wo er dst
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