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lag der Kranke in einem leichten Schlummer, dann
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und Mi!/«. aber begriff er, was sie wünschte, FÄt* bt” 6a“fe' beffen Giebel bereits
A«s d««kler Tiefe.
Bou France» Burnett. Autorifirte deutsche Ilebertraguna.
(Fortsetzung.)
, -«e find dnrchkLltet, nnb Ihr Tuch ist naß" fi*ttnnek8»tt«. "®e6en 6it 18 mir nnb setzen Sie rab Ste, "üffen sich durchwärme»
K" Taff« Thee hinten, nnb bann wollen wir von Riggan planbern.
tJS’sÄ' weichgepolsterter Lehnseffel mit nieb- „81“ » 1 $nr Seite des Samin« nnb Joan J* "'hmen. Der plötzliche
Ns-l °us d-r feuchten, kalten Winterlnft in bie Be- biesis Platzes überwältigte das Mädchen bei. "°be. Eie war todtenbleich, als MrS. Salloway ge- ^b/lbatte, nnb ihre Lippen zitterte»; fie versuchte »naen ^ Thräueu füllten ihre
4nBe<5* ®nbI^ J»ermo(bte sie zu antworten.
"N/itteumVerzeihuug", sagte fie. „Siebranchen K """sch ängstigen. Die plötzliche Wärme Ä b°S ist alles. Ich bin
tiror«8 Nicht mehr baran gewöhnt/'
Sir«. Gallowoy trat auf fie zu.
"Rtnb, toa« sagen Sie bal Es beängstigt mich." Madam", antwortete Joan.
«M>», ' l6,,m KUid- md (d U»
."Ich habe ihn von Miß «nice erhalten, als ich an« Riggan sortging", sagte fie.
L, ®0hH3°a“ durch den abendliche» Nebel nnb ■ Wegen vorwärts, bem Hause Mrs. Gallo wov'S ent. flefl mn.®8.n«Übd6e romantisch gelegene Villa, b.« fanber S'b°lteue Hecke umgab
auf K Dauern Baten bis zum Giebel hin. L "" Ephen bezogen, phauiastisch gestaltete Brx. I ?"a^äucher und andere immergrüne Gewächse gaben Ifebe»01«^!« ft Winter ein sommerliches AnS- n^u Anblicke des Gartens nud deS SSf, >fSA3oaii beimisch. Vielleicht trag dazu bei. Joan stand einen Augenblick still und blickte über die Hecke.
welche an ihrem Arbeitstisch in Musters saß, war ans daS schlanke ZMle Mädchen aufmerksam gewordeu, welches die Straße herabkam und an der Hecke entlang schritt. »Sie hat etwas Ungewöhnliches an sich", sagte r ^,Ä„„h64e ”nfe ink «sbl'y-Wold fremd flt».‘ fiw&Är»bä «m zu frieren*, sagte Mrs. Galowoy fl» ebK ttBe lange Reise hinter
fich hätte. Ich will Hollis zu ihr herausschickeu.' „1 Paar Miuuteu später eilte ein nettaekleideteS - blickten fie I HanSmädchen dnrch den Gartenweg. 8
V" bähe fie vom Fenster ans gesehen und gemeint, fie sei ermüdet und bedürfe der Stihknng. Oh sie mit in das Haus kommen wollte? u !. »3oan antwortete unter Erröten. Sie kam sich fast wie eine Bettlerin vor. w
.s sagte sie, .ich will kommen. Wenn
" ** ** --- i6rfi°” dtt Hausthür entgegen. »Das Mädchen ist aus Lavcashire, Madam*, sagte
6“nb °uf ihre Schulter. . 'Desto bester für mich*, eutgeguete fie, .deuu ich iudeu —* dl°a8 tM a”8e* 6te möchten gern Arbeit sterben'* arMt fiel Joan ein, .oder »Gleichviel welcher Art?*
»3<6 habe mein Lebtag bei den Grnben ge» arbestet*, sagte Joan. .Ich bin also nicht wählerisch, wie Sie denken können.*
MrS. Salloway rieb die eine ihrer kleinen, welken Hwde, welche fie ans ihre Knie gelegt hatte, mit der anbern.
.Dan» werden Eie vielleicht mein Anerbieten nicht zuröckweisen*. sagte fie langsam, .und hier bei mir bietben«
Zhnen?* rief Joan an».
bin eine alte Fran, wie Eie sehen*, ant. wartete Mrs. Salloway. .Ich habe stets in Ashley»
ge6t?4t”*rt”‘ *6te bat einen Brief sür Sie mit.
'Aus Lancashi«!' rief Mrs. Salloway. s»e?Aus Riggan, Mistreß*, sagte Joan. .Von Miß «uice. Ich bin Joan Lowrie.*
Daß Joan Lowrie für Mrs. Salloway ein nn. Mgfttmta ta»Ä.rt ftr"AuHd s“Jbrel Lügen. Sine freundliche Wärm o brtn dl"««« nud die «orte floffin schneller von ihren Lippen.
f,n*3°a“ Lawrie!" sagte fie. .Die Frenudin meiner
M StonÄb“,,6*‘ eom™ t^ftr ** ^ä tte tn ba8 Zimmer nnb schloß die
Nach demselben hatte der Monarch eine Unterredung er verblieb jedoch nur bi» "zum Jobre"I "'idem Reichskanzler und erteilte mehrere Audienzen. - W öuw 3°bre 1853 m der Nachmittags unternahm:» beide Majestäten eine
<F4f*I8m,b^ ^bee aufgetragen war nnb Joan am Dische Platz genommen hatte, laS bie alte Dame ben
'-£oIte ffe bei Dir, wenn Du kannst. Gieb ihr, was fie am meisten nötig hat. Sie hat eine schwere Zeit hinter fich nnb braucht Erholung." SHrrSen”J,8 fiULtoM6te"' Mrs. Galloway in Stmen, „was fie wohl am meisten nötig haben mag."
Die seltene Schönheit beS MäbcheuS fesselte sie L'/UL ^a-er fesselte; abe? fie blickte unter die Oberfläche nnb sah mehr tu ihrem Gesicht, als ih»6eft6 i®<e 168 ihren Kummer, fie la«
ihre Standhaftigkeit darin.
Als fich Ioan vom Tische erhob, stand bie alte bem Briefe in der Hand. Sie faltete ihn endlich zusammen.
h«:?3mRn*fte1J8e”fi8e“b °usgeruht stad*, sprach fie, .daun möchte ich gern Einige« mit Ihnen besprechen. Erzählen Sie mir von Ihren Plänen.* W SÄ -»
zj nicht dazu eingerichtet, persönliche Feindschaft ndorzurufen. Ter verstorbene Parteiführer war fltt L0”8 s""er kühlen Ruhe zu bringen, und diese verdankte er seinem weitgehenden Scharfblicks
8**SlÄ i«r »reife Rarwr, UN» «rchhnin. - Marburg, ^0 L'L SL' Dienstag, 17. März 1891.
fnhllP Xie ___ CbttTOll d. Blattes,
fotrnc dre Annoncen-Bureaux von Haaseristein und Boaler
NlFrankfurt a»M., Easfel, Magdeburg u Wien' 9hibnTf VVVI rv.*;
& roatMt —______________ 71 Hegang.
auf »,» Gipfel feiner p-,l-m-°,-ri,«e» ME.lA'e
strllung ist der greise Führer der deutschen Zentrums- dieser Snrf.i 6 \erInteresse fallen worden und bie 3(ente 6efürttteten L,« Hauser unb trat im Dezember
Partei durch dcn Tod abberufen worden. Dr Windt-! stütz auf diese außerordentlich sein Ein-1 Morgen die bevorstehende Auflösung — Windttorst lin tnrfi«. “8 Ministerium BrandiS-Graf Platen ein,
hoch war der Mann des Reichstages, befhnlC I Ken L'eBL ^ , ^-r trotz de« unendlich I begann nach Mitternacht heft^ 7?bant°,?rm Ä Li £ b'-Verwaltung der Justiz übernahm.
Ä'Ä*.!? >1™ Uc«»».UrIXÄ’S KSX.»’ ”wÄ*L K
»»ch--»'». --»» <- fein muffle, ft «tag auf X k fi Z* “ * ±. Ä» ei«“ a-fammien RichteestaL i™
I dlese Zahigkeit Erfolg hatte. Windthorst hat so! die Nacht über an feinem «eftl ^, ten Ibe6 Landes an Oesterreich. Er schied am 21 Ok-
b8lIor- ^EN eigentlichen Charakter Minuten setzte der VulS fast au« » bie Ansprüche des Welfenhauses zur Geltung »u
des ZenttumsfuhrerS zu ergründe», ist schwer. Trotz Bewußtsein zurück und *»!» fh“ A»? « ^rtc ba8 ^w9en- Bon dem Wahlkreise Siegen-Meppen wurde sewer hauftgen Reden, ttotz allen persönlichen Auf-! Schwester» die Sterbegebete de^ > Windthorst sowohl in den verfassunggebenden wie
“ ^vn man doch den Gedanken nicht los vor. Wmdtbörst svrack dleselben L.^^ den ordentlichen norddeutschen Reichstaa aewäAt
..m Worte nur gebrauchte, Anwesenden im^immer vernehmlicher S mme nach 118afi??' ???r‘,On bem Qm r». Oktober
E'ne feine Jrome Als die Stelle gekommen: In Deine fiärrbJ 5’ 11? « 9 f 6 Veschlusse seiner politischen Freunde
zu häufig auf seme» L.ppen er hat fehle ich meinen Geist*, stockte" die Sprach^- Lud ^?"b" preußischen Abge»
• J er werter sah, als viele andere, wig Windthorst hatte aeendtt P ^ud- ordnetenhause an. Am 17. Oktober 1869 sehen । gate 8_2Z___________________ wir chn m Berlin auf dem sogenannten Laienkonzil,
sich i« einer Adresse an die beut» Wm-thorsts Lebe«. H e,tt6rTl^ofe fle9tn bie s^te von der päpstlichen
Geboren am 17 Januar 1812 in @r>rh»»8nf le । aussprach; al» aber gegen Ende des
FÄ? 2S LV r dtiS SB?5» ÄÄÜ7Ä ay,n.Ä
befaB ein Zhisehen, wie kein anderer seiner Kollegen. I Gegner den Minsster Stüne bisherigen trums »ach dem Tode seine» Führer» gestalten
Dem Wunsche des Präfidenten von Lewetzow kann ris schen Bestrebuna n PaEar. werden, bleibt abzuwarten 9 9°^'^
man sich nur anttl efien nnb mft rt«. 1 ' . -oepreoungen und trat der nationalen Be-1_________________ ___
Gesetz, welches die Volksvertretung beschloß, wurden seine Ausfuhrnnge» mit Aufmerksamkeit angehört u^,.dielf°ch waren diese Ausführungen für die dtsimttve Gestaltung der Vorlagen entscheidend. BmdthorstS ausschlaggebende Stellung im Reichstage ist besonders in letzter Zeit, wo er sich der Keichs:egierung sehr genähert hatte und bi? Ve- wmigimg verschiedener, dringend gewünschter For terunge» durchsetzen half, sehr klar hervorgetreten, uub darum ist fein Tod auch für Deutschland ein , politisches Ereignis ersten Ranges, das vielleicht Mzenschwere Zwischenfälle nach fich ziehen kann. l Zent:umspartei ist niemand vorhanden, der kn Dahingeschiedenen zu ersetzen vermöchte: er »ar kein staatsmännisches Genie allerdings, aber ein | -rlamentorier ersten Ranges, ein Diplomat und u ..ben„nit^18 von der Befolgung seiner ein-l äää’iä, 1
* Man sagt Windthorst noch, er habelrecht gut aewutzt^daK »r < <; ■ i ? ........ |10me
»ä Ävife ■?»* xrt’ÄrÄ vtä s ksw 4 »«**• ~
ng sehr fraglich waren. Gewiß ist daß Ludwig I autzero^denttick fc"' ^eng rechtlicher und Geboren am 17 < A°rft bei der Errichtung deS deutsche» Reiches au, er ft" btt nTnattttm®1” h ^" Kirchspiel Ostercappeln
bie Erhaltung und Kräftigung des Reiches mderholt erngetrehn ist. Aus feiner tuhcren Laufbahn Hal er titele partikularistische Ge bcibehalten, aber er war viel zu klug, als
1 eiJetn Stoßes Ziel um Kleinigkeiten willen AL b°tte. Fürst Bismarck und! [161 ». Ihorst haben sich während deS Kulturkampfes
5 J08 Wtiflfte befeböet, und sie verkehrten schließ. • ? y freundlich miteinander- daS ist eben das
’ £nnibfnr„ UtoSinbtit01?' A ” VEk und man fich nur anschließen un'b""mit"'ttm "faaen • Tr I^Nrevungen und trat der nationalen Be- i. Ä,ai*-b‘!Äta 1SÄ2*?*.'-**
m« r i « . , v * '* *" DwhO** «vOv^vl*
m, t M. Kapitel.
? ^?Ofleki ”^bre” 3oan Riggan verlasse» ' ihr. » J bi- Ortschaft «shlt y. Wold. Sie ir .3” zmückgelegt; nur hin nnb anftofäLm”gJttt!”bliltcr Fuhrmann ihr einen ke”i<Je™em Wage» anbot, war fie ein paar .Mer netten ^“^‘^Sbr Sßfab war ein dornen. ■ iß 3hre Erwartungen waren getäuscht
‘ b«ß ife/“ JLf^bfe.tt8fi?iW,d Wtu st-verfolgt fei«® "icht vorgestellt, eS würde
fei«. Arbeit zu finden, obgleich fie Snic- »ichlS davon verlauten ließ, aber e« war' L?. l.Mtoitrißer, al« fie geglaubt hatte. Sv Hellen gab es keine Arbeit, an andern witS Ifffl Qb/ i°eil fie in der Gegend fremd war.
- 4ttnf,to tmb^b1 Seworden, als fie in «fhl.y.Wold iatB fe ® " keiver, anhaltender Regen fiel herab. I) ewpsindlich kalt. Eie fröstelte und
-n B 'Schimm./ ?°Ä"fe»er,wEichkS seinen flacker», ipt »i^ Nttver dvrch die Fenster der Landhäuser I JiL ii'fi fie ihre körperliche Abspannung doppelt I S“ erregte in ihr ben Wunsch nach Ruhe!
btärkuug. Einige Leute, bie bei ihr vorüber.! toH7, weistenteils ArbeÜer unb Arbeiterinnen, | •®n ihrem Tagewerk znrückkehrten - Ui-.. " 1 ® v».
l62Hw ,?"rachtete den »rief als ihre letzte Zuflucht. | , —^.ihr nicht» anbereS übrig blieb, wollte fie davon | ni0|6t”, eher nicht. Eie hatte jedoch stets I t— Auug nach Sshliy. Wold inuegehalte». Jetzt | Sich i ^ihr an der Zett, zu MrS. Salloway zu
,.v°d deu Brief abzugeben. 8 1
lsJLb,a6 bttT,£- Vi-lt fi- still nnb stagte 1 Ba<b 1bc« Wege. Der Mann verstand "erblichen Dialekt kau« nnb starrte sie ver.
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