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damit auch die neue Betriebs- Schankwirte. Die Folgen der zeigten sich ganz besonders Räume bei hohen Hauses
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Ans dunkler Tiefe. . Bon Frances Burnett. Nutorisirte deutsche Uebertragung.
XXI
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dafür interessiire,. so war gehen des Reichskanzlers Caprivi übertraf diesmal an Gewar dtheit, er ließ
preußischen Kultusministerium, Dr. Barkhausen, ein geborener Hannover«?er, ist auf diesen Posten berufen. $id Gerede hat die angebliche Zustimmung des Fürsten Bismarck zu feiner Aufstellung all Kandidat tm ReichtztagLwahlkrerfe Geestemünde gewacht. Hinterher hat stch nun herausgestellt, daß der Fürst wegen bei Mandatsannohme noch gar nicht befragt, als« auch gar richt in der Lage ge wesen ist, eine zustimmende Erklärung abzugeben. Jedenfalls st.ht soviel fest, daß der Fürst nicht entfernt daran denkt nach seiner Vergangenheit und in feinem Aller nochmals eine parlamentarische Laufbahn zu beginnen. Der alte Windlho'st ist nicht ganz unbedenklich an einer Lungenentzündung erkrankt.
Nach dem großen Landkampfe um die Unter osfiziertprämien wurde im Reichstage noch eine große Seeschlacht bei der Debatte über den Marine-E:at
proklamierten, ist jetzt im Sinken. Der Vorstand ' des Verbandes der Seeleute und Heizer plante einen 1 Generalstreik für das ganze Land, ist ober bei seinen Mitgliedern auf ganz entichiedenen Widerspruch gestoßen. Der Plan hat infolge dessen fallen gelassen werden müssen. In Irland besteht gegenwärtig ein erbitterter Kampf der Parteien. Die katholische Geistlichkeit hat sich im Laufe desselben abermals gegen den bisherigen parlamentarischen Führer Par- nell erklärt. Parnells Stern erscheint unwiderrustich im Sinken.
In Rußland ist des Czaren Geburtstag festlich begangen. Doch herrscht in der Kaiserfamilie lebhafte Sorge um die Gesundheit des Prinzen Georg, des zweiten Sohnes des Kaisers. Es ist offenbar, daß der Prinz von der Schwindsucht befallen ist, und da seine Körperkonstitution nur schwach ist, so ist diese Sorge gerechtfertigt. Der kranke Kaiser- sohn soll längere Zeit in Algier verleben. Die neulich verbreiteten Gerüchte von einem Rücktritt bei Ministers bes Auswärtigen von Giers find wieber verstummt,- der Ministerwechsel scheint aber doch nur eine Frage der Zeit zu sein.
In Belgrad wird wieder mal Skandal gemacht. Exkönig Milan streitet sich mit dem Ex-Premier- Minister Geraschanin in offenen Briefen herum, die recht erbauliche Sachen an daS Tageslicht bringen. Unter anderem wirft Geraschanin dem Könige vor, er habe politische Verbrecher, deren Aussagen ihm unbequem waren, im Gefängnis «drosseln lasten. Der Streit der politischen Parteien geht ungewöhn- lich hoch; die Urheberin aller dieser Vorfälle scheint die Exkönigin Natalie zu sein, deren Bestreben offenbar ist, der Regierung Verlegenheit zu bereiten und sich selbst zu Macht und Ansehen zu bringen.
Die Bürgerkriege im Süd-Amerika dauern fort. In Chile ist wiederholt Waffenstillstand zwischen der Regierung und den Aufständischen geschloffen, aber der Kampf brach immer wieder von neuem aus. Die allgemeine Gährung hat sich auch der Insel Kuba bemächtigt, eine allgemeine Erhebung gegen die spanische Herrschaft scheint bevorzustehen. Aul Madrid ist bereit! die Absendung einer großen Truppenzahl beschlvsten. In Kanada haben Neu- wählen stattgesunden, deren Resultat beweist, daß die Partei, welche auf eine Bereinigung von Kanada mit den Vereinigten Staaten von Nordamerika hinarbeitet, sehr gewachsen ist Der Umstand bereitet in London arge Kopfschmerzen.
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sehr der Kaiser selbst sich auch ein energisches Vor- z« erwarten. Herr von aber alle Parlamentarier
steuer für Gast- und anstrengenden Session im Reichstage. Die zeigten zeitweise eine
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endet hatte. «Was Dich augeht, Grace — mm — Worte braucht'! nicht zwischen uns."
«Unter Freund« find Worte überflüssig*, war Grac-'S Antwort. «Darum wollen wir davon Zweige». D« bist de« Grabe entsprungen, liebster Junge — da» ist genug !'
, Derrick verhielt sich deu Tag über schweigend nnd m sich gekehrt, aber seiu Geist war vollanf beschäftigt. Abends brannte eine fieberische Röte ans seinen Waogeu nnd fein Puls schlug bedenklich schneller.
«Ich muß abwartea', sagte er z« Grace, «und das ist hart für mich.*
Sntki faß gerade in ihrem Stübcheu im Pfarr- Hanfe, in Gedanken mtt Ioan beschäftigt, als fie erst Schritte anf dem Gauge und daun ein Klopsen an ihrer Thür vernahm.
«Herein', rief fie.
ES war jedoch kein Hausmädchen, wie fie der- mutet hatte; es war Ioan, welche eiu Bündel anf dem Arme trug.
«Du gehst fort, Ioan?' sagte fie, «tu der Nacht?'
.Ja', antwortete Ioan, indem sie au deu Kamiu trat, «ich gehe iu der Nacht.'
«Und Du bist fest entschloss«?'
,3a', sagte Ioan, «ich muß «ich loSreißen. Ich muß fort, fo weit «ich meine Füße tragen. Könnte ch vergeffeal Ich muß iu der Nacht weggehe«, weil ch nicht ausgefragt seiu will. Benn ich am Tage durch die Stadt ginge, würden fie mich mtt ihrem Geschwätz quälen.'
»Hast Du Mr. Grace gesehen?' fragte Snice.
.Nein, ich werde ihm wohl kein Lebewohl sagen könne«. Ich komm' auch deshalb z« Dir, am Dich zu bitte«, es ihm auSzurichte«.'
«Ich will'! th«a. Und dach wünschte ich, daß ich keine »eranlaffavg da,» hätte. Ich wünschte, ich könnte Dich zurückhalte».'
Gl«e knrze Panse tret eia. Ioan hatte sich bei Kamiufchirme ans etil Kate niedergelassen.
«3ch dachte an Li,', sagte sie. «Ich wollte Dich
(Fortsetzung.)
Aber eS gab anch einige Wenige unter ihnen, *«e die Verantwortlichkeit für das beklagenswerte «retgnts fühlten.
Einer von den Letzttre« stellte den Antrag, die Erschlüge Derrick'S ohne jede Einschränkung aazn- Meu, und den Ingenieur selbst auszusordern, wieder » sewe frühere Stellung eiuzutreten und die Bettung ^.Werkes von Neuem zu übernehmen. Der Auttag 22 allerdings zuerst noch auf leisen Widerspruch, ■tt die Katastrophe stand noch so frisch in Aller Er. «rrnng, daß fie schließlich ihre Einwilligung gaben.
8« dieser Zeit aber lag Derrick noch bewnßtloS C feinen Krankeulager und so war die Deputation ” Unternehmer darauf angewiesen, fich mit Brace verständig« und ihm gegenüber ihr Beileid sür > Verwundeten auszudrücken.
«IS Joan nach ihrem jetzigen Heim znrückgekehrt i wurde auch fie mit verschiedenen Besuchen be.
Ihr Verhalten hatte Aufsehen und Ver.
g erregt, ein junges und hübsches wen, das eine so bemerkenswerte Rolle in dieser die gespielt hatte, mußte notwendig ein Gegen- de» allgemeinen JaiereffeS werden.
Rr. Barholm war fich vollkommen klar darüber, etwas für fie geschehen müsse, und er beeilte sich ‘, der Heldin des Tages feinen Besuch abzu-
SS konnte fich nur nm die eine Art der
1 ein stilles Gebet om Grabe d.s alten Helden be- ■ gangen. Ein besonderer Traue goiteSdienst fand I nicht statt. Nach dem Besuch in der Gruft des 1 Charlotter burger Mausoleum! verweilte der Kaiser roch längere Zeit allein im Sterbezimmer seines i Großvaters. Zur Prüfung der eingezogenen Gardr- Landweh'leute ließ bei Kaiser am Mittwoch diese, fcwie einen Teil der Berliner Garnison allarmieren und rahm mit den Truppen ein scharfes Gefechts- exerzieren vor. Am letzten Tage dieser Woche soll im Berliner Schlosse eine Deputation des Straßburger LardeSautsLusses empfangen werden, die bekarntlich dem Kaiser eine Adresse in Sachen bei Paßzwangei überreichen will. An eine balbige Milderung der neu eingetretenen Verschärfungen ist aber in keiner Weise zu denken.
Die Pariser haben sich nachgerade wieder völlig abgekühlt. Es wird jetzt ein neues Künstlerkomitee gebildet, welche! die Beschickung der diesjährigen internationalen Kunstausstellung in Berlin vorbereiten soll Besonderer Widerspruch erhebt sich nicht. In Rom liegt Prinz Jerome Napoleon, dal gegenwärtige Haupt der Familie und der Vetter bei dritten Napoleon, im Sterben. Mit seinem ältesten Sohne 83icor, mit welchem sich der Prinz recht schlecht stand, hat er fich selbst auf dem Krankenlager nicht wieder aulgesehnt, und seine bekannte Freigeisterei beibehalten. Jeden geistigen Zuspruch hat er mit großer Entschiedenheit abgewiesen. In der Deputiertenkammer beginnt in diesen Tagen die Beratung deS neuen Zolltarifs. Aus den Kreisen der Industrie find massenhaft Proteste dagegen ein gelaufen. In Nordfrankreich sind wieder verschiedene Streiks im Gange.
Die österreichischen AbgeordnetenhauSwahlen sind jetzt zum Abschluß gekommen. Eine feste Mehrheit haben dieselben in keiner Weise ergeben, und das Ministerium Taaffe wird versuchen, fich auf die konservativen und liberalen deutschen Parteien, sowie auf die Polen zu stützen. Zu gröberen Unruhen ist es während ben Wahlen in Galizien gekommen, wo die jüdische Bevölkerung verschiedener Städte von den Arbeitern überfallen und geplündert wurde. Drei Juden sind getötet. In der italienischen Kammer haben die radikalen republikanischen Elemente heftige Angriffe gegen Oesterreich-Ungarn vor- gebracht, die vom neuen Ministerpräsidenten Rudini und feinem Vorgänger Ensch mit großer Energie zurückgewiefen wurden.
Die Macht der großen englischen Arbeiterverbände, deren Vorstände nach ihrem Belieben Riesenstreikl
Wochenschau.
Der Prinz - Regent Luiepold von Boyern, der fett 1885 an der Spitze des zweitgrößten beufdjen Bundesstaates steht, beging in dieser Woche untei allgemeiner Teilnahme der Bevölkerung seinen si b zigsten Geburtstag. Der Regent, der in recht un richiger Zeit da! Staatsrnder in die Hand nahm, Hot e! verstanden, das Vertrauen und die Zuneigung seines Volke! zu gewinnen und es die trüben Tage der Katastrophe von Schloß Berg vergessen zu machen. Mhl gedenkt heute auch man« er Bayer deS traurigen Geschickes des kranken Königs Otto In Schloß Fürstenried, ober die Jahre haben b wiesen, daß es unmöglich ist, die geistige Nackt, welche den Unglücklichen un hüllt, zu beseitigen, und so kann dem, was ist, sein Recht nicht verweigert werden. In München haben glanzvolle, festliche Veranstaltungen zu Ehren des sehr populären Regenten stattgefunden. Alt und Jung, Hoch und Niedrig haben ihre Huldigungin ihm bargebracht. Vom beutschen Kaiseihofe und den Fürstenhöfen find die herzlichsten Glückwünsche ein- gegangen. Dem Prinz Regenten, der sich heute noch m voller Mannerkiaft befindet, wirb el sicher vergönnt sein, noch manches Jahr über des BayernlandeS Bohl zu wachen und dem deutschen Baterlande und dem deutschen Kaiser eine feste Stütze zu sein!
Ein Ministerwechsel, seit längerer Zeit schon vor- «lsgesehen, hat sich in Berl n nmmehr vollzogen. Der Kultusminister von Geßler ist von seinem Posten zmückgetreten. Herr von Goßler hatte als außerordentlich liebenswürdiger Mann und Politiker kaum bei irgend einer Partei einen persönlichen ®egner, er hat auch mit großem Erfolge lange Jahre hindurch seinen Posten aulgefüllt, aber seitdem in Berlin die Konferenz für die Reform del höheren Schulunterricht! zusammentraf, all der Kaiser aus itrfelben Ansichten entwickelte, welche genau dal Gegenteil von dem besagten, mal Herr von Goßler ausgesprochen, als die reue Sperrgeldervorlage kam, die Schwierigkeiten de! neuen Bolksschulgesttzel, da nahm die Amtlmüdigkeit bei Ministers überhanb, «nb so hat er benn seinen Abschied eirgereicht, der «ch unverzüglich bewilligt wurde. Zum Kultusminister ernannt ist der bisherige Okerpräsident von Posen, Gras Zedlitz-Trützschler. Die Hauptaufgabe des neuen Ministers wird allem Anscheine ein definitiver Ausgleich mit der katholischen Kirche sein. Zn gleicher Zeit ist auch die Stelle dc! Präsidenten des Evangelischen Oberkirchenrat,s in Berlin wieder ne« besetzt. Der bisherige Unterstaatssekrefär im
erwartet. Die Budgetkommission hatte bekanntlich die Forderungen für neue Schiffsbauten abgelehnt, und da man wußte, wie '' ~ ""
. einen Teil der Reuforderungen fallen, hielt am Rest zwar um so bestimmter fest, stellte aber auch dafür Sompenfationen in Aus sicht. Dadurch erlangte der Reichskanzler vorerst die nochmalige Prüfung der Forderungen in der Budgetkommisfio», und dort und später auch im Plenum die Annahme. Damit ist die zweite Etatsberatung zu Ende, und für diese ReichStagSsession auch die prinzipiellen Schwierigkeiten. An die Vorlegung des deutsch-österr«ickischen Handelsvertrages im Laufe derselben Ist nicht mehr zu denken, denn die Verhandlungen sind wieder recht in! Stocken geraten. Außerdem erledigte der Reichstag noch einige kleine Vorlagen und Petitionen. Von den letzteren verursachte eine solche um Zulassung der Frauen zum Universitätsstudium eine sehr lebhafte Debatte, aber der Reichstag wollte nichts von studierten Damen wissen und verwarf kurzer Hand die Petition. Im preußischen Abgeordnetenhause wurde das Gewerbesteuergesetz in zweiter Lesung be- raten und ziemlich unverändert nach der Regierungsvorlage angenommen.
taute» hr stark« n. Wo
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- - geradezu erschreckende Leere.
Der Todestag Kaiser Wilhelm« I. ist in diesem 3"hre von der deutschen Kaiserfamilie nur durch
ch«e« eiuflößte. Sie wäre« übereiugekommeu, etwas für fie zu ihn» und hätte« diese« Abend anSerseh«, «« ihr daS R-snltat einer kleine« Sammlung überreichen zu lassen.
. ber Hand der Mannes, der fie
bereit Sielt, schienen im Verlaus dieser Rede glühend zn Berten. Ioan Lowrie stand hochansgerichtet vor M. r.etne H°ud auf die Lehne eines Stuhles gestützt, als er aber im Begriff war ihr das «Zeichen der Bewunderung' zu überreichen, trat fie einen Schritt vorwärts. Ihr ganzer früherer Stolz schien fich in ihr aufznbäumeu. Ihre Angeu schossen Blitze, ihre Züge wurden hart wie Stein, eine plötzliche Röte überflutete ihr ganzes Gesicht.
«Weg damtt!' sagte fie. .Ich »eh«' es nicht!'
Der Mann, welcher da- Geld berett hiett, legte eS schnell aus den Tisch neben fich, als ob es ihm die Hand verbrenne. Er glflte vor Seraer und Scham über den Mißgriff, der begangen worden war.
«Ich bitte nm Verzeihung', sagte er. «Ich sehe, daß wir uns getäuscht haben.' w
_ '3°/, sagte fie, «Ihr habt Euch getäuscht. Wenn Ihr daS hier nehme» nnd iS de» armen Frauen nnd Kindern geben wollt, die ihre Ernährer verloren haben, so sollt Ihr meinen Dank dafür haben.'
Am ersten Tage, den Derrick im Lehnstuhl am kamiu znbringeu durste, hörte er ans dem Munde eines Freundes die Geschichte seiner Errettung. In >ie stützenden Kiffen znrückgelehut, lanschte er den Worten Pauls.
«Fürchte nicht, «ich antzureg«', hatte er zu ihw gesagt. «Ich habe «ich mit Verwntnngen genug ab. gequält. Erzähle mir die ganze Geschichte. Laß mich nicht länger in der Ungewißhettl'
Derricks Atem ging während der Erzählung chueller und stoßweise, und sein abgemagerteS Gestcht varde rst. Richt nur fein Freund war eS, dem er ein Leben verdankte, er verdankte es auch Joan Lowrie.
«Ich «nß fie spreche«', sagte er, «II Grace ge»
WÄ *rtIennnn8 handeln, die eine höhere GesellschastS. 54? Ar einem Mitglied der niederen zollen wußte, und ZJ. hatte selbstverständlich Mr. Barholm zu« Ver- derselben gemacht. Er setzte Ioan den Zweck Besucher auseinander. Seine Freunde und F^ttteu hätten die Geschichte ihrer Heldeuthat ge- , sühltt» sich verpflichtet, ihr einen Beweis Bewunderung zu geben, welche ihr Verhalt«
bitten, wenn'S sein sollte, und sie käme zurück, während ch schon weg bin, daß D« ihr ein gütiges Wort sagst, und ihr von dem Kinde erzä ist, und wie ich hr niemals böse war, und daß nie ein Tag gekommen st, wo ich fie nicht von Grund meiner Seele bedauert hätte. Ich will nach dem Süden herunter', fuhr fie nach einer Welle fort. «Mau sagt, der Süden ist gegen de« Norden was der Tag gegen die Nacht ist. Ich habe etwas Geld, um mir sortzuhelf«, und wen« ich da bi», werde ich mich nach Arbett umsehen.'
Snice'S Gestcht hellte fich plötzlich auf.
«Nach dem Süden!' sagte fie. «Warum habe ich uicht früher daran gedacht! Wenn Du »ach bem Süd« willst, fo ist dort Ashley. Wold, wo meine Großmama wohnt, MrS. «alloway. Ich will ihr schreibe», weu» Du erlaubst.'
«Wen» Du mir eine« Bries mitgebeu willst, werde ich ih» dankbar annehmen', sagte Joan. »Ich wäre ftoh, wenn fie wir zn einem Dienst oder der» gleichen verhelfen könnte.'
Aaice'S Großmutter war immer ihre Zuflucht geweseu, und doch hatte fie merkwürdiger Weise j-tzt nicht eh» daran gedacht, all bis Ioau's Worte fie daraaf brachte«.
Joa« «ahm de« Brief »nd steckte ih« in deu Buse«.
«SS hat feine Gefahr mehr mtt ihm', sagte fie. «Thwatte erzählte mir, daß eS besser mit ihm ginge."
«Ja", antwortete Snice aus ihre halbe Frage, „er ist außer Gefahr. Joa«, war soll ich ihm sagen?"
,ZH« sagen!"
Sie war erschreckt znfarnmeugesahre», aber bald gewann fie die Herrschaft über fich zurück.
«Nichts", sagte fie, iadem fie aufstaad «nd stch znm Gehen auschickte.
Auch Snice erhob fich. Sie streckte ihr beide Hände entgegen und Ioan ergriff dieselbe«.
•3$ will Dich hinabbegletteu', sagte Snice; und le ginge» zusammen hinab.
Als sie dar Snßenthor erreicht hatten, küßt« sie
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Matt sür die Kreise Marvurg «nd Kirchhain _____________Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
. Zeigen nimmt entgegen die Expedition d. BIcutes,
wwie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein unb Segler
Sonntag, 15. März 1891. XXVI Jahrgang
Xaube u. Eo. in Frankfurt a M., Berlin, Hannover, Paris.