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Deutsches Reich

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bekannte Adresse wegen Aushebung des Paßzwanges überreichen soll, am Sonnabend den 14. März, in Berlin.

DerPol. Storr." wird geschrieben: In der Kolo­nialpolitik beginnt sich allmählich das Wort des Reichskanzlers zu erfülle», daß Deutschland nicht mit dem Schwert, sondern mit Stationen, Kara­wanen, Missionen und Plantagen vorgehen werde. Die feste Abgrenzung der Gebiete, wie sie der Ver­trag mit England herbeigefühit hat, erweist sich als die sichere Grundlage des Vorgehens. Missionäre und Kaufleute schreiten gleichzeitig vorwärts. Im Frühjahre wird die Berlirer MissionSgesellschast den Missions-Superintendenten MerenSky mit einer Anzahl von Missionären nach dem Nyanza-See ent­senden und ebenso wird die Herrnhuter MisfionS- gesellschaft Sendboten voraussichtlich »ach dem Kili mandscharo gehen lasten. Sodann ist unter dem Inhaber des 37 Jahre in Sansibar ansässigen Hauses Honsing u. Co. eine Seen. Gesellschaft in Bildung, die den Handel zwischen der Küste und den Seen durch geordnete Karawanen zu beleben bestrebt ist. Die Leitung der Karawanen wird Herr v. Gravenreuth übernehmen. Es bestätigt sich, daß Dr Peter! unter dem Gouverneur als Kom- mistär für einen Teil de! inneren Distrikte! nach Afrika geht. Dieselbe Stellung und dieselben Be­dingungen sind, wie man hört, Emin Pascha und Major v. Wißmann zugestande». Alle drei werden im Inneren große Verwaltung! gebiete mit aulge­dehnten Vollmachten übernehmen; ihnen wird es vornehmlich obliege», die deutsche Herrschaft zu be­festige», den Frieden zu erhalten und das Land wirtschaftlich zu erschließen. Der neue Gouverneur des ostafrikanischen Gebietes, Herr v. Soden, wird sich, wie bereits gemeldet wurde, am 18. d. M. in Neapel auf einem deutschen Reichsdampfer mit seinem BerwaltungSstabe, in dem sich ein Neffe bei FelbmarschallS Grafen Moltke befindet, nach seinem neuen Wirkungskreis einschiffen.

Bresla«, 9. März. Wie aus Reiste gemeldet wird, ist der Vorsteher der dortigen ReichSbank- nebenstelle, Mayer, wegen Wechselfälschung gestern nacht verhaftet worden.

Kaiserslautern, 8. März. Pfälzische Bismarck- sreunde verehren dem Fürsten zu seinem Geburts tage am 1. April einen goldenen Pokal und eine Sendung edelster pfälzischer Weine. Eine Abord­nung, an deren Spitze der ReichSiagSabgeordnete Dr. Buhl steht, soll daS Geschenk demnächst über­reichen.

Straßburg, 9. März. Sicherem Vernehmen nach empfängt der Kaiser die Abordnung bei Landes» ausschusses von Elsaß - Lothringen, welche ihm die

besitzen oder auf wirklich besestene Loose viel mehr Anteilscheine auSgebe», als der Umfang ihre! Sooft» besitze! erlaubt, oder endlich, indem fie ihrerseits erhobene größere Gewinne unterschlagen und mit denselben verschwinden. Zur Unterscheidung der Loosanteilscheine von den echten Loosen machen wir daraus aufmerksam, daß die letztere» stet! eine» Stempel mit der inneren UnterschrittKönig!. Preuß. General - Direktion" tragen. Zur Unter­scheidung zwischen den sich alsLotterieeinnehmer" benennenden und ihr Geschäft allLotterieeinnehmer" oderLotteriekomptoir" bezeichnenden Privatverkäufern von Loosen einerseits und den Königlichen Lotterie- Einnehmern andererseits aber machen wir darauf aufmerksam, daß die letzteren allein all Königl. Lotterie Einnahme oder Königliche Lotterieeinnehmer sich namhaft machen."

Marburg, 10. März. Der Märzenschnee ist vom Landmann gesürchtet, die Strahlen der März­sonne von der Damenwelt, aber das schlimmste Märzgeschenk scheint starker Regen zu sein. Nachdem daS starke EiS del Winter! bisher ohne nennen!» werte Zwischenfälle vergangen ist, wird jetzt infolge bei FrühjahrSrege»! von verschiedenen Seiten besonder! au! dem Gebiete der mitteldeutschen und ostdeutschen Flüffe, ein starke! Anwachsen der Fluten und der Beginn vo» Ueberschwemmungen gemeldet, die nicht blcs manchen Schaden am Eigentum herbei» sühren, sondern auch den Verkehr zu stören geeignet sind. Im letzten Jahrzehnt sind die verschiedenen Bezirke del deutschen Reichel so häufig von Ueber­schwemmungen und Wasterkatastrophrn heimgesucht worden, daß der Wunsch, neue Ueberflutungen abge­wendet zu sehe», ein sehr berechtigter ist. Feuer!- brunst ist schlimm, fie trifft doch meist nur Einzelne, el kann ihr schnell erfolgreicher Widerstand geleistet werden, aber Wafferlnot ist schlimmer, sie betrifft Hunderte und Tausende und Widerstand ist unmöglich, wenn der Sturmwind die Wogen peitscht und diese Ine engenden Dämme zerstören. Trotz allem aber i ttnbet bas feuchte Naß boch ben nahenden Frühling, »in wirkliche! Winterregiment scheint also nach dem Abschluß der langen Frost- und Eisperiode mehr aufkommen zu sollen. Ander! stand eS vor wenigen Jahren, wo der Frost gerade bis zum Geburtstage Kaiser Wilhelm! I. Stand hielt. In drei Wochen ist nun auch Ostern, da! wegen bei frühen Termin! allerding! kein grüne! Fest sein kann, aber »ach Verabschiedung de! Winter! hoffentlich auch kein weißel mehr sein wird. Die Vorbereitungen zum Fest machen sich schon geltend, vielen Gewerbe»

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«Und ich will verdammt sei«, Burschen«, sagte ®e®.n ^er nicht einer steht, der ihm gern nnb freudig die Hand schüttelt.

®k.e war dal Signal für die Uebrigen, seine« Beispiele zu folgen. Sie drängten fich «m ihren Ude», reichten ihm ihre derben Fänste und drückte» fast begeistert seine Hände.

MlödA Manul-sagte einer. .Wir find eben nicht die feinsten, vir Arbeiter, aber wir sind dabet, ®°8 £robe nnb fflöne That gilt. Wir werben mehr hin seid ®* 3hr lange nicht

, -Da8 sie»! mich, Beute«, antwortete Derrick, ben *SL ÄhÄ Slotter dieser Scene Ä Ähätte mehr (eltta, oa» ist alles."

Aesseu-Nassa«.

Marburg, 10. März. Die Infanterie-Truppen­teile, welche am 1. April 1891 Einjährig- Freiwillige einstellen, sind im Bezirke del 11. Armee-Korp! folgende: Caffel. 2. Thüringische! Infanterie - Regiment Nr. 32, 3. Bataillon. Frankfurt a. M. 1. Hessische! Infanterie-Regiment Nr. 81. Cassel Infanterie - Regiment Nr. 83, 1. und 2. Bataillon. Jena. 5. Thüringisches Infanterie - Regiment Nr. 94, 3. Bataillon. Darmstadt. 1. Großherzoglich hessisches Infanterie- Leibgarde-) Regiment Nr. 115. Gießen. 2. Großherzoglich hessisches Infanterie-Regiment (Groß­herzog) Nr. 116.

Marburg, 10. März. Die Königl. General- Lotteriedirektion bringt folgenden älteren Er­laß in Erinnerung:In Läden und Geschäften, welche al! Lotteriekomptoir, Lotterieeinnahme oder Lotteriekollekte bezeichnet sind und deren Inhaber fich all Lotterieeinnehmer bezw. Kollekteure bezeichnen, werden Loose der preußischen Klaffenlotterie und An­teilscheine auf solche Loose oft unter Benennung als Anteillose für Preise angeboten, welche die im Lotterieplan bestimmten Preise weit übersteigen und ferner noch dadurch erhöht werden, daß in den Anteilscheinen selbst die Verkäufer derselben hohe Gewinnabzüge für sich ausbedingen. Die Anteil­cheine begründen niemals Ansprüche an die Lotterie­verwaltung auf Looseerneuerung und auf Gewinn- i^ahlung. Vielfache gerichtliche Verurteilung von Loosanteilscheineverkäufern haben heraulgestellt, daß solche Verkäufer häufig betrügerisch verfahren, indem sie die Loose, auf welche sie Anteile verkaufen, nicht

Anslarrd.

Lemberg, 9. März. Gegenüber ben Gerüchten von Judenverfolgungen in Galizien wird von authen­tischer Seite festgestellt, daß die Ruhe nur i» Slo- boda und Rungorlka, wo sich große Naphthagruben befinde», infolge von Arbeiterexzeffen gestört worden ist, wobei drei Israeliten und ein Gendarm getötet wurden.

Bern, 9. März. Im Kanton Tessin hat am Montag die Abstimmung über die neue Verfassung bei unruhigen Kanton! statrgefunden. Dieselbe ist mit etwa tausend Stimmen Mehrheit genehmigt.

unternehmen. Ich glaube, ich bin stärker, all Ihr denkt, wenigsten! werde ich mtt ganzem Herzen bei der Sache sein. Ich habe selbst einen Freund unten",hier begann seine Sttmme zu schwanken einen Freund, dessen Beben zehn solche gilt, wie da! meinige ist, wenn man ihu damtt erretten könnte."

Einige der Netteren und Erfahreneren nahmen dal Wort. Vor einer Stunde würde el «möglich sein, einen Versuch zur Rettung zu wagen eher könnte tl länger dauern, aber in einer Stunde könnten fie wenigsten! den ersten Schritt ihun.

Wenn dal der Fall wäre, meinte der Geistliche, so müßte man die Zett bis dahin so gut all möglich benützen. Man könnte indeß viele! anorbnen nnb zurecht legen, wa! ben Verwundeten Erleichterung und Beistand gewähren könnte. Er rief die Stärksten und Er- sahrensteu ans und führte fie ans Werk, ohne lange auf ihre Zustimmung ,n seiner Führerschaft ,n warten. Er sammelte auch die weinenden Frauen und viel ihnen Beschäftigung an. Sie mußten bald diesen, bald jenen nötigen Gegenstand Herbeibrillgen. Einige Knaben wurden nach dem nächsten Flecken ge­schickt, am außerordentlichen ärztlichen Beistand pl Holen, so daß alle! bereit lag, wenn fie ihre arbeit beginnen konnten. Er legte seinen Talar ab, und arbeitete mit den Anderen, bi! alle Vorbereitungen getroffen waren und man el für möglich hielt, in ben Schacht Hiuabzugelangen.

All tl soweit war, begab er sich an die Einfahrt und nahm ruhig seinen Platz ein.

El war ein waghalsiger Versuch, ben sie unter­nahmen. Der Tod konnte fie alle zusammen dabet überraschen. Schlagende Wetter konnten zurückge- blieben sein, schädliche Dünste waren vielleicht noch vorhanden, die ihnen den Tod bringen mußten; ab« gesprengte Massen drohten von den erschütterten Wölbungen auf fie heradzustürze» und fit unter fich K begraben und doch verließ einer dieser Beute nach m andern die Menge der Umhersteheude» und postirte sich zur Seite bei Geistlichen. (Fortsetzung folgt.)

qr -»x- Drrrick,ich bin bereit, zu hören." .-ff Hause drängte sich dichter heran, um so viel » wögltch ,n vernehmen und ihrem Sprecher die MMsqt Unterstützung ihrer Gegenwart zn gewähren.

'st nicht viel, wa! vir zu sagen haben", sprach £®aun,aber vir sagen'! mtt Vergnügen. Ist'! so, Bente?"

«3a, so!, Kanu* hallte der Chor zurück.

--Wir habe» nämlich wa! von Euch gehört. 'S » nu! einer erAhtt, wie ihr gestern den Abschied ven Herren bekommen Habt, nein, wie ihr ben umdrehtet und selber b#u Abschied nahmt, ba! kam davon, haben wir gehört, daß Ihr für Arbetter eingetreten seid daß Ihr Dinge // habt, die tm Bergwerk notwendig find, damtt W größere Gefahr laufen, all unvermeidlich wb wir hörten, wie Ihr kühn und eifrig für gesprochen habt und wtt glauben, daß Ihr bei - getroffen habt. So haben wtt nun de. «, Euch zu sagen, daß wtt dal alle! gehört vefprocheu haben, und vir möchten Euch auch em Wort zmu Dank sagen für die Sorge, die «» «habt habt Ist'! nicht so, Bente?«

so ist !, Kanu«, antwortete der Chor.

Mtzlich ttat einer an! dem Hansen hervor und 1 seine Pike p« Sette.

Einige Stunden später wurde dal ganze Städtchen dm- eine Art Erdbeben in seinen Gruudftsten er. ^ütt»t Dieser Erschütterung folgte ein unglück- verheißender Donner, der die Bente mtt schrecken!- bleichen Grstchtern an! ihren Häusern stürzen ließ. Einige hatten el schon früher einmal gehört Alle wußten, wa! el bedeutete. Aul den Hütten der kohlengräber strömten jammernd und entfett die Leider herbei; Weiber, welche Säuglinge anf den Innen hielten und ältere Kinder an der Hand nach ich zogen, und die wie anf Verabredung alle in ver- zweifelte« Banfe nach den Gruben eilten. Aul den ?äuseru und Werkstätten stürmen Beute hervor, welche in aufgeregten Haufen atemlos durch die Straße rannten, fast stumm vor Entsetzen nnb Alle kürzten nach den Gruben.

»timen fünf Minuten waren au fftnfoig Keuschen ort versammelt, in zehn Minuten Hunderte und da! Geschrei Aller Übertönte der Wehruf der Weiber.

Mein Manu ist unten I"

Meiner auch!« Meiner auch!" Meine vier ~

Mein Kleiner ist habet der jüngste kaum zehn Jahr all kaum zehn Jahr armer kleiner Bursche! Und erst seit einer Woche in der Arbeit!"

Ach, ihr Frauen, Gott sei nn! Allen gnädig Gott sei nn! gnädig!" Und da! Jammern nnb dal Schreien begann von Neuem und verband fich mtt den Augstrnsen der erschreckten Kinder.

El war ein furchtbarer Anblick. Wie viele da unten tot nnb sterbeub in her entsetzlichen Finsternis lagen, ba! wußte Gott allein. Gott allein wußte, wie viele mit zerschmetterten Gliedern dalagen und ihren Tod erwarteten!

Fünf Minuten nach der Explosion brach fich eine kleine Gestatt in geistlicher Tracht mit entschlossener Miene Bahn durch die Menge.

Den hat'! auch gehörig erschreckt, den Psarr'u", meinte man.

Keine Freunde", sagte er mit weithin vernehm- barer Sttmme,ist einer unter Euch, der Fergu! Derrick gesehen hat?"

Nach einer lurgen Pause antwortete ihm ein Kohlengräber, der in seiner Nähe stand.

3$ kam vorner Stunde an! de« Schacht", sagte er. ,Lch war der letzte, der anffuhr, und nnr durch Zufall geschah'!. Derrick war mtt seinen Leuten in der neuen Abteilung her Grube. Ich sah ihn, al! ich durchging."

Grace'! Gesicht wurde um einige Echattirungen bleicher, aber er stellte keine wetteren Fragen. Sein Freund lag entweder tot im Schacht oder erwartet sein Schicksal. Er schritt der Einfahrt etwa! näher.

«Zmu Unglück für mich", sagte er,habe ich keine prallische Kenntui! von der Natur dieser Ereignisse. Wie lange kann el wohl dauern, Beute, bi! «ft die ersten Rettuuglversuche anstelle» können?"

Wollte er dabei «it Helsen, dieser Kuftp! von eine« Geistliche»? Und venu et el that, wußte er, Ml el damtt aus sich hatte?

Ich frage Such", sagte er,«eil ich «it unter ben Freiwilligen sein will, bk ba! Rettung!werk

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rator.

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain __Alustriertes Sonntagsblatt. Expeditton: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

Die Lage her Kolonialpolitik.

Aus dnitkler Tiefe.

Bo» FranceS Burnett.

Autorifirte deutsche Uebertragung.

(Fortsetzung.)

3» dem ersten Stollen, den er betrat, traf er eine otiou von Arbeitern, welche ihn erwartete, eine _____ ppe stämmiger Kohlengräber mit ihren Piken nnb Kettln über den Schütter». Der Führer dieser UL M"tatio», ihr Sprecher, ei» Kann von »och Körperbau und rauherem Anlseheu, al! irrigen, trat auf ihu zu.

«Meister", sagte er,wir Beute hätten ein Wort Euch « fBreÄen "

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. BlatteS, lotete dte Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler

Mittwoch, 11. März 1891. Jahrgang

_________ Daube u. To. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

ms« beantragt die freikonservative Partei eine» 'atz, wonach auch Kasinos, Gefellschaftsvereine rc. gleichen Betriebsfteuer, wie die Gastwirte, näm- von mindesten! zwölf Mark jährlich, unter­werden sollen. Im Regiment der nbennÄL.1. tS &u dem ersten der preußischen Armee b dieser Tage Haussuchungen »ach sozlal- iick ° Malischen Schriften abgehatteu. Bei einem J ßf.; ffl~aten ber vierten Eskadron sollen solche gefunden ' wben sein. Der Mann befindet fich seitdem im

Htt i» Mausoleum zu Chailotterburg zahlreiche Kränze ^4h»ßiedergelegt. Der Kaiser, das großherzoglicke Paar hon Baden, das erbprinzliche Paar von Meiningen UQ imd Prinz Alexander verrichteten in der Gruft ein M-^Mes Gebet, ebenso die Herren au! der persönlichen '"""Hingebung des hochseligen Kaiser!. Die Kaiserin tm. »ar an der Teilnahme behindert. DenBerliner Politischen Nachrichten" zufolge sprach fich da! i btitte^taat6mfni^erium dahin aus, daß nach der Nledigung der Steuergesetze im Abgeortnetenhau e r Stan^'d die Landgemeindeordnung beraten werde beit, wachte dem Präsidenten bezügliche Mitteilungen,

cherlebr ®*e Reichsschulkommission, welche

Erfordern bei Reichskanzlers die Anträge au Berechtigung höherer Lehranstalten zur Aus- llung von Einjährig-Freiwilligen-Zeugniffen be- ac6tet' lritt ^er am 19. d. M. zusammen. PHBie Budget-Kommission be! Reichstage!

- einstimmig ben Antrag bei S'bg. Richter, be­end die Dienstreise-Fuhrkosten der Beamten, in der m Abg. Richter abgeänderten Fassung av, wonach a Reglement, betreffend die Vergütung der Steife» often, den veränderten Verhältnissen entsprechend, Terraff «vidiert werden soll und für die auf Eisenbahnen °d auf Dampfschiffen zurücklegten Dienstreisen an- eilung« «it der Kilometergelder die Betröge der Fahrkarten -----> «gütet werden sollen. Der . ReichSavzeiger" treibt: An der Versammlung der Bergwerks­eiter und Bergwerksbesitzer aller Kohlenreviere nhmen auch Beamte der preußische», bayerischen immw. «d sächsischen Bergverwaltung teü, welche zu Beginn -------ei Sitzung erklärten, daß sie fich an den Diskussionen Beschlüssen der Verhandlung nicht betelligen - - . Mrden. Zur Beratung des Gew erbe­

nd« iten.