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Kaiser Wilhelms I. Todestag.
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Aus dunkler Tiefe,
«on France» Burnett.
Antorisirte deutsche Uebertragung.
(S»rtsetzuug.)
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Deutsches Reich.
Berlin, 8. März. Kaiser Wilhelm konferierte am Sonnabend mit dem Reichskanzler von Capiivi, hörte den Vortrag des Grafen Schlieffe», des Ehest des großen Generalstabs und empfing den Kultusminister v. Goßler und den Chef de» Cioilkabinetts, Geh. Rat v. LucanuS. Am Sonntag besuchten beide Majestäten den Gottesdienst und unternahmen am Nachmiltage eine gemeinsame Spazierfahrt. — Ende d. M. wird der Kaiser wieder einen AuSstug nach Thüringen machen, um als Gast des Großherzogs von Weimar von der Wartburg aus der Auerhahnjagd obzuliegen. — Auf dem Eisenmarkte ist ein ganz gewaltiger Preisrückgang eingetreien, allem Anschein »ach infolge der Bestellungen der staatlichen Verwaltungen, denen die inländischen Preise zu hoch waren. Während noch vor wenigen Monaten mindestens 138 Mark pro Tonne von deutschen Werken gefordert wurden, ist jetzt die Tonne mit 125 Mk. angeboten. Seit einem Jahre ist der Preis pro Tonne um über 40 Mark gesunken. — Die bi, jetzt vorliegenden Beschlüsse von den vier Bezirkseisenbahnräten in Köln, Frankfurt a. M, Hannover und Bromberg über den neuen Eisenbahnpersonentaris, sowie die Kundgebungen einer ganzen Anzahl von Handelskammern und wirtschaftlichen Vereine» über die geplante Neuerung lauten in der Hauptsache übereinstimmend ablehnend. — DaS Herrenhaus hält am 19. März seine nächste Sitzung ab. — Der Balneologenkongreß beschloß anschließend an einen Vortrag Goldschmidt- (Reichevhall) über die Notwendigkeit einer Gesetzgebung für Kurorte und Hellanstalten, mit der Vorberatung dieser Frage eine verstärkte Kommission von Hygienikern zu betraue», welche die bezüglichen Wünsche deS Kongresses formulieren und de» gesetzgebenden Körperschaften unterbreiten soll. — Den .Politischen Nachrichten" zu- folge beschloß eine hier tagende Versammlung von Vertretern der deutschen privaten Bergwerksindustrie, die einmütige Erklärung abzugeben, sie könnte in den von Bergarbeitern verschiedener Reviere Deutschlands erhobene Forderungen nur einen verwerflichen Versuch erblicken, eine allgemeine AuS- tandSbewegung einzuleiten; allgemein berechtigte Forderungen der Bergarbeiter beständen derzeit nicht. Die Androhung der Arbeitseinstellung seitens der Arbeiter werde die Bergwerksindustrie nicht veranlasse», irgend welche Zugeständnisse zu machen. — Der Schwiegersohn des Geheimrats vr. Koch, Stab»-
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Mardurg und Kirchhain. - Illustriertes Sonntagsblatt. Spedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
Vor vier Wochen fand eine Explosion in den Grvbeu 8» Brownton statt, deren Ursache de» Meisten ein Geheimnis dünkt; aber es find alte Bergleute dort, es besser wisse». Die zurückströmeude Last, mit Ga» belade», entzündete sich an den Oese», und das Resultat waren vierzig Tote «ud Verwundete, die mau aus dem Schachte holte, um ihre verstümmelteu leberreste, so weit sie uoch kenntlich wareu, ihre» «ugehörigeu zu übergeben; ihren Müttern, Weibern und Kinder», deren ärmliche Existenz voa ih»e» ab- gehangen hatte."
- A"rickbegrüudete. seine Meinung mit Eifer nab Sachkenntnis, ohne daß er in seiner Erregung zu S-gaug-n wäre; als er aber alle feine Gründe erschöpft halte, ohne einen Schritt Wetter gekommen zu sein, und als er einsah, daß ihm dies nie geltngeu würde, gewauu sei» ««fühl die Oberhemd t» ihm.
»Dann, meine Herren", rief er ans, .bleibt mir °ur Ein« übrig. Ich will nicht «ehr mtt Men ch«I Uten spiele». Ich habe die Ehre, Ihne» meine Ent. lassuua amubieteu.*
Ein mttlutenlangeS Stillschweigen folgte seine» Worten. Sie waren ans diesen Ausgang wobl nicht gefaßt. Eta freundlicher junger Manu, der tu Derrick'S Nähe faß, wandte sich schnell nad in leise« Tone
.Mein lieber Freund", sagte er, .eS wird Ihr Ruin sei». Ich bewundere fflr «einen Teil Ihren EathufiaSwnS, aber handeln Sie nicht gn rasch?" ,
.Siu Manu mtt festem Willen nnb reinen Händen l nicht so leicht rniniert", antwortete Derrick etwas lttzig. .Ich bi» weder vorschnell noch enthnstaüisch. Nicht EuthustaSmn» ist el, war mich antreibt, r» find traurige Thatsacheu, die mich bestimme»."
MS er de» Sitz»»gSsaal verließ, war fein Schicksal ntschieden. vom Ende der Woche an hatte er in ngga» nichts mehr zn such«. Nnr zwei ArbettS. tage lagen noch vor ihm nnb er hatte ben wenig be. »eideurwerten Ruf eines jungen Hitzkopfe« errangen,
Heute am 9. März werden drei Jahre vergangen fein, seitdem der greise Held, der das deutsche Reich wieder errichtet, die müden Augen zum ewigen Schlummer schloß. Er war müde geworden, der fast 91jährige Herr, herbe» Kummer . hatten ihm daS letzte Lebensjahr gebracht und das ttOn weiße Haupt, dem des Volkes jubelnde Grüße " alljeder Zeit zugeklungen, war auf die Brust herab gesunkn. Aber in aller Sorge und allem Leid stand daS deutsche Volk in Treue zu seinem Kaiser, es sorgte mit ihm und betete mit ihm und daS hob des alten Helden Kraft, daS gab ihm den Wille»,
M vr. Pfuhl vom medizinisch-chirurgischenIzwischen dem Minister und den Bischöfen ei» Diö- Friedrich-Wllhelms-Jnstltut ist für em Jahr beur- zesenfondS für emeritierte Geistliche ms. ».gebildet. ~ ? ®0.rb^' “m Koch bei bet Publckatton berl Hamburg, 7. März. Der auf den Namen i unt"?,^en- vi-. Pfuhl „Ka.ser- getaufte vierte große Dampfer der ost-
™“*b. ^JakSUlte~ö.E.5 Sanitatskorps gestellt. — I afrikanischen Reichspost-Dampferlinie ist glücklich vom Von verschiedenen Seiten war gemeldet worden, die Stapel gelaufen? 8 W
Ersenbahnvcrwaltung hätte in mehreren Häfen Be-1 Paderborn, 7. März. Bischof Dr Drobe ist stell»» gen auf englische Kohlen gemacht. Wiel gestorben .
der .Aktionär" ausführt, erklärt sich die Sache Ou81s— der Vorschrift, daß die Staatsbahnverwaltung in I StlFctt -- Uaffait
jedem Bezirk für den Verkehrsbedarf auf etwa sechs I Marburg, 9. März. Im hiesigen Kgl. Gym- Kohlenvorrate zu unterhalten hat. Die »asium begann heute morgen nach Beendigung der schrfff ßrotfitp l. ju.«. I Leitung des Direktors der An-
»ShTi h6 Bezirken, statt, Herrn Dr. Buchenau, die mündliche Prüfung
@ m oUni 9Z0rb,ere' rur Verwendung der im ÄbgangSexamen befindlichen 23 Abiturienten Sw mW“"' T Ia±n?e" Betriebei Dieselbe wird voraussichtlich bi, zum Mittwoch Vor. genöttgt. Mit der beginnenden Wiederherstellung mittag dauern. Aufgrund ihrer schriftlichen Arbeiten ^nes geregelten Verkehr- mußte schleunigst an die wurden die Abiturienten Aks-, Eisenberg, Groll, Kompletierung her Kohlen ager herangegangen werden. Jul. Heß, Hofmann und Schäfer von der mündlichen Die Eisenbahnverwaltung sei selbstverständlich zunächstI Prüfung dispensiert
c" bLehkimitfttn.-?°^en8^^n fe.fletreten'n liet‘ Marburg, 9. März. Das am Sonnabend abend iebo^ überall auf die Erklärung gestoßen, im hiesigen Saalbau veranstaltete Konzert bei ge- ?ltfcrun9e" ru benIfeierten Violinmeisters Wilhelms zeigte, trotz deS ^""Lttchke ten gehöre,- die Förderungen seien über- ungünstigen EinflufleS den die Universüätsfrrien auf all verschlossen eine namhafte Steigerung derselben derartige Unternehmungen in der Regel auszuüben m, unthuulich, und schon pflegen, ein volles Haus. Herrn Wilhelmj hörten
die Erfüllung bestehender Lieferungsverträge sei nur wir hier in Marburg zum ersten«ale und muffen mtt ben äußersten Anstrengungen, und auch dann die Macht und Größe seiner ToneS, die Eigenartigkett nmLiS zu erreichen Die Eisenbahn- seiner Auffassung, sowie die schier unfehlbare Technik
Verwaltung habe sich dahin entschließen muffen, fremde und die Sicherheit dieses Virtuosen rückhaltlos be.
bo !" den Kohlenbezirken wundern. Alle Borträge entfesselten wahre Beisallr- Lwwft anbauentb flrofcn ^Schwierig-1 stürme; von einziger Schönheit war das Violin- , man sich für den KohlenbezugIKonzert in G*moll von Max Bruch und die durch
Hafttiplatzen an der Ost- und Wilhelmj populär gewordenen Ungarische» Volk«- Rordsee entfchreden. — Die konservative» Mitglieder I weisen. I» dem Konzert wkkte der Pianist Herr der S p e r r g e l d er -Ko m m i s s i o n des preußischen Rudolph Niemann mit, dessen Soli sich durch künst- Abgeordnetttlhauses haben sich jetzt über ihre An-Ilerische Vollendung auszeichneten.
?l0e, äT geeinigt. Darnach sollen aus dem I Marburg, 9. März. Wir werden gebeten, fühil^unh «rrn9t beVOnbf Sealträ?e “n foI^e 3«' darauf hinzuweisen, daß heute Abend kein Vortrag
nnrbfnf»»?6 beziehungsweise deren Rechts- im Fortbildungsverei» gehalten wild. Herr Ober,
werden, welche durch das Sperr- lehrer Loeber, welcher den Vortrag übernommen
^ren fünften erlitten haben, hatte, ist durch Berufsgeschäfte gehindert, sein Vor.
S leter Diözese eine haben auSzusühren, und wird erst im nächsten Winter
SrÄL i flinf Mitgliedern entscheide», von sprechen. Zugleich sagen die zahlreichen Mitglieder
l preu^Wen Kultusminister deS Fortbildungsvereins öffentlich Dank für die her- “"b Blasen ernannt werden. Die vorragend tüchttgen und lehrreichen Vorträge auf
® e”arnnten Mitglieder müssen sprachlichem, naturwissenschaftlichem, sozialem, medi' romlsch-kathollscher Konfession unb zum Richteramt zinischem unb geschichtlichem Gebiete, welche in diesem befähigt sem De« Vorsitzenden der Kommission be- Winter gehalten sind. ' ’ '
ELo't?’ s b” tttDa rur Ber- Marburg, 9. März. Die Athleten-Gesellschaft Wendung kommenden Summe wird nach Verabredung | Köln veranstaltet t» den Tagen vom 28. bis 30.
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f L,«® ist alles Unsinn", sagte einer. „Eett die IV 2?* erschlossen find, waren anch bie Oefen bo, 1 Zr Uedrigen, glanb' ich, kommt bie ganze Sache F do» ben Klagen ber Arbeiter her. Sie beklagen s stet« — da« haben sie immer gethan."
u jwwtb ste haben so wett ein Recht zur »löge", be. । ^.Derrick. „Allerdings gab e« Oese», so lange !• L Minen da find, aber e» gab anch Explosionen, ■j ® vielen Fällen durch ste verursacht wurden.
33. Kapitel.
»Die Eigentümer der Rtgganer Grabe» hieve» ve Versammlung ab. Daß ein Man», der i» . 2?..Dienste» stand, feine eigene Meinung hatte H r 5* Verfahren kühn nnb offen verurteilte, war ™ außergewöhnliches Ereignis. ES war noch nicht _____ M°dfen, daß eta junger Mann, ber am Anfänge •♦♦♦ ^""fbahn staub, sich dergleichen herauSzune men M. ES war eta riskantes Dtag, wie fie unter »sagte», we»a eta junger Mann, ber noch keine W hinter sich hatte, eine so einflußreiche Stellung «or, nnb ste waren Überzeugt, baß btefe Erkenntnis »Mückhallen würbe. Desto größer war ihr Er. "»^n, als fie stch von be« Gegenteil überzeugten.
« brachte feine Pläne «tt nnb legte fie ihnen waren Pläne zur Abschaffung veralteter ” gefährlicher Einrichtungen zur Sicherung ber M^von Leuten, welche mit stündlicher Lebensgefahr Anete», Mb zur Erleichterang btefer Arbeit. Zus. *W>ere waren es Pläne zur Einführang eines VenttlattonS»Syste«S, welche Winbtrommeln
Stelle ber gewohnten Gebläfeöfen setzte».
■ Me ber jüngeren Herren stimmte» für seine Vor- „ Me. Die älteren jeboch hieven ben anSschlag. Mden Einfluß in Häuben unb waren wenig ge.
Knt.! genug war, seine Eristeuz aus baS ,W giebt nichts, was fie ohne Grnub thäte", ~ t , meinte Derrick Ulfe, wie im Selbstgespräche.
M Straßenlaterne ttas er «race, berl .So ist'S", erwiderte der junge Geistliche.
M «fi SÄ firÄ.be? ^eim®efle ?efaub. Einen Augenblick später begegneten stch ihre Blicke ® degletteu, sagte er nnb nahm I wie auf Verabredung, «race starrte ihn wie vom fernen Arm. I Schlage gerührt an. Derrick errötete nur.
Als fie fich erst innerhalb der vier Wände des| »Was giebt'S?" fragte er.
gemütlichen kleinen Zimmers befanden, wurde es ihm| »3dj — ich habe Dich wohl nicht recht verstanden", leicht, sein Her, anSzuschMeu. Er beschrieb ben Auf-1 stammelte «race. .Ich bin doch nicht von Stauen?" tritt mtt seinen Arbeitgebern nnb wie er geeubet hatte. I »Nein", sagte Derrick k tief erregt, „Du bist nicht
.Noch vor wenigen Monaten schmeichelte ich mir, von Sinnen, Du kennst ja längst bie Wahrheit, daß meine AuSfichten fich günstiger gestattet hätten", I Hüllst Du etwa meine Leibenschaft für so nnbe« sagte er, .aber jetzt scheint eS, als müßte ich von vorn |dentenb, baß ich fie sobalb befiegt haben könntt? beginnen, nnb baS ist nichts Leichtes, »te bie Ver. 13oan Lowrie —" hLttniffe liegen." ,Loan Lowrie!"
Als er fich ausgesprochen hatte, legte fich feine ^?"L§"mme hatte fich durch seine Srstarrang SrregMg ein wenig, aber sein Entschluß strad!nichts. PJÄffita.
destoweuiger fest I vetoen Manner starrten stch tu gegenseitiger
B Nachdem fie ben Thee eingenommen Mb bie Leh». D-rrick fanb zuerst bie Sprache
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.MS Du mich heut abeub trofft frfirte m ®toct antwortete mtt sichtlichem Erbeben.
einem Besuche bei Joan Lowrie"»mück.^ ^ 6 L ,"Benn Deine Liebe pr Ioan Lowrie meintest",
,3n Thwatte'S Hause?" iraate Derrick | sagte er, „als Du vor einigen Monaten von Deine« 'Ja. .Ich - U tu ii, 6, Kammer mit mir sprachst, ja so habe ich Dich miß»
schloffen, ihre biSberiae LebraSw^e a»f^k>^n^' I verstauben. Wem bie Hindernisse, von denen Du tiDtf öS «Sara • ’ <raf$ttfltbeX «^ sprachst, ms die Kluft zwischen Dir und Jom Bezug
.Meso?" haben, so habe ich Dich allerdings mißverstand«.
»i, hl,„ ... - . . |Wem Du nicht meintest, daß eS Deine edelmüttge
'in ?deuMtara arbeit«. IchIFreundschaft sei, welche Dir Deine Liebe al« ein
eiMe eafcere Beschäftigung für fie I Unrecht geg« mich erschein« ließe, so habe ich Dich 8 traurig mißverstanden."
Stillschweigen ein, welche» Derrick zuerst| Lieber Junge!" rief Derrick bewegt m«, „Du
Utltervrach. |bUbeteft Dtt ein, ich meinte Miß Barholm?"
LZrace , s-Ke rr, .kaMst D» mir sag«, weshalb ,Lch glaubte es sicher", gab «race ebenso zurück.
v I^Bie gefagt, ich habe Dtth traurig mißverstanden." erstaunt nnb fragend an. „Unb doch sagtest Du mir kein »ort ber Miß.
. kann Dtt sag«, wo» fie über btefe Sache|billig«,?"
^«äre keine ^ch hatte kein Recht bopu Wo» Dn, wie ich Frmraarbeit, und fie wäre derselb« müde." |Glaubte, erruug«, hatte ich deshalb nicht verlor«.
iQfl s-rtzuarbeiten in alter Weife bi« zum letzten Tage VVl vor seinem Scheibe». Mit aller Gewalt unterschrieb ’S er noch eine Ordre, die Hand zitterte und wollte versagen, aber der Kaiser gedachte deS Wortes: r f ,Zch habe keine Zeit müde zu sein ?-" Und bald ” darauf, in den Vormittagsstunden des grauen März- -- » tages, hauchte der in der ganze» Welt verehrte Herrscher seine Seele aus. Es waren Trauertage md wenngleich drei Jahre seit ihnen verstrichen, s- stehen fie doch fest in unserer Erinnerung und
<- mhmütig gedenken wir heule der Tage, als der liebe, alte Herr mit feinem freundliche» Gesicht jeden grüßte und jedem banfte, der ihm einen HerzenSgruß darbrachte. Kaiser Wilhelm I. stellte in seiner Person des Reiches Einheit dar; das war uns allen die größte Erquickung, darauf stützte da- deutsche Volk feine Hoffnung, das war seine Zuversicht. Uud wie er war, so ist es geblieben. Der deutsche tiliö« Kaiser bildet noch heute den Grund, auf welchem »sich Deutschlands Stämme zusammen finde» unb hat sich sonst manche» tat Laufe ber Jahre anbei» gelastet, das ist geblieben unb so sollen auch ferne Tage noch ba» deutsche Volk einig und treu sehen.
stillen Haine de» Charlottenburger Schlosses 7—^schläft der erste deutsche Hohenzollernkaiser den „.I ewigen Schlummer; aber sein Name und sein An- ...-"liZ denken leben in un» und werden auch nie bergt ff en i»lv«tWlben‘ ®tIten hat einem Fürsten da» Schicksal Glanz unb mehr Ruhm gegeben, aber nur M 1 Wenige blieben so bescheiden, so schlicht, so pflicht- ffsirah N bis zur letzten Stunde, wie Kaiser Wilhelm I. ------ « stand unb steht unserem ganzen Denken und Fühlen nahe, er war de» deutschen Volke» Vater, da» mit vollem « ««trauen zu ihm ausschaute. Gesegnet sei sein An- P koken, wie sein Deutsches Thun und Handeln es nstehes l°e£ für Deutschlands ganzes, großes Voll!
Erscheint täglich außer an Werktagen narfi Knnn. nnb
Feiertagen. - Quürtal-Abonnements.Preis bei der Expe- yfl< {„"ä;e'95n Jnmmt entgegen die Expedition d. Blattes,
t»tion 2'/. Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 50 Pfa. (ertt. d» Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler
Bestellgeld). Jnserttonsgebühr für die gespaltene ^eile 10 1801 n, Frankfurt a M., Cassel Magdeburg u.Wien; Rudolf XXVI
10 Pfg., Reklamen für d e ffeileZö Ma § ^leNSiag, 1U. lVtar§ 10^1. Moste,n Frankfutt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. 11 >sUljrg«Ng
——J 12 Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pans.