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nebst beten Gratisbeilagen

Amtliches Kreisblatt

für die Kreise Marburg und Kirchhain und

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Wöchenüiche Bellagm: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. - ^illustriertes Souutagsblatt. $< ,ni Äug M

den, x Dir Teichsregier««- ««- Frankreich, auf j -

zehvitt! t cu! t

-avke,^ man n

®,c Teutschenhetzerer der Pariser Zeitungen und »er Parriotrnliga wahrend der lltztcn Tage der An­wesenheit der Kaiserin Friedrich in Pari« hätten fcr RnchLregierung sehr gleichgiltig sein können, wenn btt französische Regierung nur ein Wort der Mißbilligung für jene« Treiben gehabt»e. Da­is rin, daß die Regierung in Pari« schwieg, liegt da« s eigentliche Beschämende für sie, da« Beleidigende Deutschland, das ist in allen deutschen Zeitungen ht . entschieden verurteilt, und daraufhin hat die Reich»- «gierung auch kräftig geantwortet, um den Fran- :r. -r»sen zu beweisen, daß wir nicht alles und jede» < sun« gefallen laffen: Alle bisher getroffenen Er- beim Paßzwange sind wieder aufgehoben, vom kommenden Dienstag an treten alle Er­schwerungen wieder inkrast. Diese Antwort ist eine lNchtge aber bedeutsame, und sie ist auch in der istmzösischen Hauptstadt vollauf bei flanken. Man Jmrb wieder vernünftig und jeder versucht die Schuld auf den anderen zu schieben. Daß die fran- WWHe Regierung wegen den Preßhetzereien nach- -itrWch sich entschuldigen lassen wird, ist nicht anzu- ^«hmen, und jedenfalls hätte ein solches Vorgehen,

«ntorifirte deutsche Uebertragung.

(Fortsetzung.)

Nun gut!" schloß sie mtt der Mir« bei Um WM.eo lies nur weiter, wenn Dtt'S Spaß blber ich .bleib' dabei, 's ist nichts für 'n to$KreWe* Unb b5S weta ItWe# Wort schwach von Begriffen, Alte", y ihr «alte mtt bedauernde« Achsel,»ck.n.Du «strhst dapi eben nicht genug vo« Lttteratm. Die «tster haben i« besten Falle nicht sehr viel Suimus, ®x warst nie Im besten Falle. Fahr' nur fort 6 ist spät geworden und ich möchte gern wehr von dem Frettag hören und was der arme

«rsche aufiag."

e . Arles« und Zuhörer waren beide so rifria bei Sache, daß Jud seinen »«such west über die gt. Miche Zeit ansdrhnte. Der Kuabe ließ sich das - kümmern. Er hatte die Wälder in

Begleitmrg zu ost durchstreift, um sich davor L» sülchte», gleichviel in welcher Stunde. Er war kP manche Nacht stetwtllig unter einet Hecke ent. UJn und hatte süß nnd sorglos gernht, ohne sich ^vud welche Gedanken zu machen.

llluch heute trat er stöhlich deu Heimweg an. Der U^ute Himmel war kalt nnd unbewölkt: Zud batte 2? «Uten Imbiß tm Magen nnd einen angenehm Frachten «beud hinter sich. Munter und guter schlenderte er vorwärts, »tarne und Hecken

>!? schou halb ihrer Blätter beraubt waren, schienen T** so verlockenden Reichrhnm an Vogelnestern zu _ «?Su, daß er hin und wieder zur Sette ging, um

n g »»?ader daraufhin an prüfen. Nester gab eS gorua.

°«chdieVögeliavougezogenware^ «odteseS . Drosseln gebaut hatten, konnten andere nächsten« ** * Sr* bauen, nab es »ar jedenfalls gut, darüber C0unt*fito«6en p samuelu. Da er ans diese«ttse

Illllstriertes So««tagsblstt werden noch fortwährend von allen Postanstalten und Landpostboten, sowie von der Expedition (Markt 21), in Kirchhain von Herrn B. R i n d t eutgegengenommen. Reu zugehenden Abon- umten wird je ein Exemplar unseres Sch reib- Sfilunb Wandkalenders für das Jahr 1891 uachgeliefert.

ft 5 Die Exped. der Ob-rh. Zeitg.

. k.. cw m® d. Blattes,

twrne d,e Amioncen-Bureaux von Haasensteiu und Boaler

XXVI Jahrgang.

Hannover, Paris.

weil gar zu sehr verspätet, auch kaum Wert. Die« kämm« der königlichen Familienaüter v Wall-» Im.rs. Lr . t

Presst aller Länder vtrurtttlt die Pariser Charakter- berg mit Verleihung des Prädikate«' ffft' R man ietem patriotische» Gefühle die

lofigkeit in mehr oder minder scharfe» Worten, und die Ernennung L »eb^^^Ü^a laste». Die mit Ei».

Irgend welche sonstige ernstere Folgen sind nicht! rate, Goldbeck zum Präsidenten der Hofkamm« 9 finnm«'* fium 8tu8bVl(,e «slangte vaterländische Ge-

tiet» harten Zusammen « J"?

«°b « am Sonnabend im Reichstage zwischen bent {^?tbJ?ef$,ebcn- ~ ®e Verhandlungen über die Alpen bis zum Meere in dem Gedanken an bS R.tch-k°»zl-r v Caprivi und dem Abg EugenP" ** »atei« ««TeÄ Jnf«« RE ter. ES gab schon zu Anfang der Sitzung ei» | L.J 5/1* ,n~ na_^ be5 «SWagb. Ztg." nunmehr I würden. Die Verfchärfuna der Baü- Flüstern im Saale, da« aus besondere Dinge vor-!5.üeschlosten. Am 5. Marz verläßt der kaiserlicheIm aßre gel für Elsaß . Lothringen findet nickt

und -ich», hm f0. Di- M» °°» S°dh. durchw-, Z^immu-D ,° «Äk L

welche bei lettenbe Staatsmann abgab, ließ an ® ,.,Dr- Paters geht al« .Reichskommissar an Thier» Wort, man bürfe einen beaanaene» ^e^ler Deutlichlichkeit nichts zu wütschen übrig: er kon- !^.derstig»ng beS Gouverneur»' mit ihm. Eine «nicht allzu rasch wteber aut n,»ck/n

Stierte, baß für ihn ein Zusammenwirken mit ber!^'^ Ste^mig wirb EminPascha einnehmen. Auch lause man Gefahr, auf den eisten Fehler einen zweiten steiftnnigen Partei wegen bereit eitrig btrneintnber 16 Wtßmann offen zu setzen. E» sei eine wahrhaft blutige Ironie daß

Haltung unmöglich sei; er konstatierte ferner, bod£tm ü6er £ne Entscheidung bezüglich bet An-1 die Pariser Reise der Kaiserin Friedrich mit der tue Ratschlage des Abg. Richter für ihn nicht maß- noch »W» fest. Die beabsichtigte Rückkehr zur Bismarck'schen Methode der kalten

gebend seren, und gab auch eine Abweisung der 7""" b" ^-'K- Wasierstrahlen endige. 9 M

Unterstützung der steisinnigen Zeitungen. Von frei Mark betragen. S.e soll hauptsächlich Potsdam, 28 Febr. Die städtischen Behörden

finniger Sette kam darauf die Gegenerklärung, daß ^'?^en verendet werden. DerReichs- Polsdam« haben in ihrer gestrigen Sitzung Professor man fich unter keine» Umständen dazu verstehen | : ®et gattete den Vertrieb I vr. v. Helmholtz zum Ehrenbürger der^tadt er-

werde, zu bewilligen, was gegen die Ueberzeugung|? xa ®ormfer Dombaulose für den Bereich!wählt. Bekanntlich ist Herr v Lelmbolü in Not«, der Partei sei, daß man trotz der Erklärung des b^ p^ischen Staatsgebietes. - Die dam geboren V

RetchSkanzlers bleibe, was man gewesen, und bad« an0. ^9 " konstatiert betreff» der jüngsten Weimar 28. Febr Dir Kontreadmiral e D b«fer zu den Gewohnheiten des Fürsten »iSmarck l» Frankreich die erfreuliche Ueber- HeuSner ist gestern Abend hier am Herzschlag

Übergegangen sei. Im Tone und der Auffassung I emPfun0/ mit welcher das nationale Empfinden,! gestorb'en. S 5 W 8

ihrer Führer besprechen die freisinnigen ZeitungenI~ Verhalten eine» frentben VolkesI Stuttaart, 1. März Stuttaart ist

.1 ... a i t Pen unb | k.]>it,r>. sjq..n, ar., s.....,, , | s eine nternationale GemäldeouSstelluna durch

natlonalllberalen Zeitungen betonen, daß eine bößige, 15** ff 9tIan8em Wenn in die Königin Olga und den Prinzen Wilhelm vo?

unbedwgte Absage der Reichsregieruvg an die freiJ h, v Einzelheiten und Nebendingen! Württemberg eröffnet worden. Auf der Ausstelluna

finnige Partei stattgefunden habe. kerne Verschiedenhett zutage trete, so fei dies nur ein! vertreten find Deutschland Oesterreick 'tronfrHrf?

----------------------------------- L? L ^ack^ Selbstständigkeit de-Urteils. Belgien, Hollan^^^Jtklftnd^Sp?»L

Deutsches Deich. &äu» Knut SCttL tet 9etinflercn Straßburg i. E., 28. Febr. Da, Ministerium

«erliu, 28. Febr. Kaiser Wilhelm hatte Blatt betone, M da« SigM zu dm Paris« Bov !^ Elsaß Lothringen hat durch Beifügung vom heu- eine längere Konferenz mit dem konservativen Partei Iaänaen van U o"or I 0Cn Tage bestimmt: Vom Dienstag, den dritten

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besuchten beide Majestäten d-n Gottesdienst im Be?- Schwäche des Widerstand binwellt^^^wtlckln bd Verordnung vom 22. Mai 1888 betreffend den Paß- g"meins°m/ »S ff SäSJSEÄ ^ezügllch' de»

ent Festdiner im O'fizierkasino abgehalten. Dem Aufwand von v°trwti2m ^nrn. T Frankreich nicht gewillt ist, mit Deutschland in

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kernt, bevor er Zett gefunden hatte, an Ermüdung zu! Um« »»« ist .. ... u |3»b, daß feine Sage gefährlicher war, als er fick an»

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t 4 04 i'*1«V« UM-! d-»Ä-i-»MLifrTdk ÄS m»it"'!h- «»«« W, '« »-«!»-» n ,»ch-» such»»« etwa» in die Stage. «haben. Nicht ein Augenblick verging, in dem sich dieI b-^! ?? 3»d kühn.

»Hier muß e« fein', fa^e er zu fich.Ichdenke!beidenSaufcher hätten retten könne». Ein plötzlich«|bret Männ« verständigten fich unter leisen ,K 68 ®m6 mk Jemand p». ««r»f der lleberrvschnug an« drei Märmerkchlen ^"-^

boi^ommn fein. |b schon hatte Dan Sowrie die niedrige Hecke flberj »®r hat jedes Wart gehört«, sagte Bo arte «tt

In diese» Augenblick stutzte er und blieb lauschend | sprangen und Jud bei« Kvagen gepackt. D« Manu | unterdrückter Wut.

war haae* m a »S.W<WtUe btÄBabt« bis ih«i Nach kurze« Stillschweigen begann Sowrie von

War war da»»" sagte er.E, ist Jemand aufl selbst ber Atem auSging. INeuem:

der anderen Sette b« Heckel« , irager Satan!' schrie er mtt vor Wut! »'S bleibt nicht« übrig, als ihm die Kehle zu

Der Schall mehrer« Stimmen batte seine Knf.lc eLeE. klimme.Du hast gehorcht, gelt? DuIstopfen', sagte er. »Stürzt ihn in benkbaät. daß merksawkett erregt Stimmen, welche Mtanern au.!*?2^86^ ^»ustretten. 'S soll Dir schlecht be»!^» der Teufel hott. Er soll mir da» Spiel nicht gehörten, die ans der andern Sette b« Bttfc U komme«, bei Gott!' I verderben, und wenn ich dafür hängen muß !'

Dicki-t verborgen sein mißten. Im nächsten Augen. I 'M mA,loS I* rief Jud, bleich vor Entsetzen, Nib winselte und Jud'S H«, klopfte laut. Alle blick erreichten fie sein Ohr denttich« als znnst, nub »3ch Habs nicht bös «Beute inNiggan kannte» Da» läwriemd fürchteten

°un tHannte er fie vied«. l0e^ schwollt'»nrnach'mVogelnestauSschan'nl'Iihn. «eine Meuscheuseett va? in d« NäL^!

2o»xi»8.LeMrt »afl mkSu Ja#te®rit- »Du hast!Bente vermieden die Minen zur Nachteil geru^ und Kki^ra^tite«*,betett Worte o«.lfl . sveun fie ihn aus irgend eine Weise bei Sewschaffen

r ^?fe i""f «»b die Hands d,^ koS , war ÄleS, wa» Jud hervorbrachte, lwollte», so brauchte» fie »icht a» fürchten, beobachtet warnend auf Nib'S Hal» legte. I 2» diM» «ngeublick bliifte ein« der anderen! zu werden. Glücklicherweise schien aber die Sache

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ßrfcheiut täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Än <

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8d" Dienstag, 3. März 1891.