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Provinz Brandenburg, hurra! hurra! und zum dritten mal hurra!"
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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-Abonnements-Preiz bei der Expedition 2*/t Mb, bei allen Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. fexkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Beile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Ans dunkler Tiefe.
Bon Francei Burnett. Äuwrisirte deutsche Uebcrtragung.
(Fortsetzung.)
Grace trat auf ihn zu und legte die Haud breite Schulter.
L »Komm, setze Dich, uud ich will zu Dir sprechen", Ute er. Sein Gesicht war bleich.
Derrick gehorchte dem leise» Drucke seiner Fiugrr Nt schwachem Lächeln.
„ . .Ich bin zu stürmisch uud hitzig', sagte er. .Du * Ust mich abkühleo. Du bist so sauft wie ein «tb, Grace, mein Freund.'
Der junge Geistliche, eine schlichte, dnrchavs nicht «denhaste Gestalt tn seiner abgetragenen, beinahe Menscheinigen Kleidung, stand vor ihm. Such er Welte.
Marburg,
Dienstag, 24. Februar 1891
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tz Wir stehen gewiflermaßen roch unter dem Schatten E»rS Tage-, den wir vor kurzer Heil gef iert haben: Ach meine das Jubiläum jene» Gioßen Brandenburgers ton dem ich so ost und gern zu Ihnen gesprochen 'U" ♦ habe, des Großen Kursinsten, jenes Mannes, der l 1- . ,i»it seinem vollsten Herzen und allen Fiebern an
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für den Monat März auf die
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Die Exped. der Oberh. Zeitg.
fernem Heimatlande hing und mit unermüdlicher, restloser Thätigkeit dafür sorgte, daß aus tiefer Not und tiefem Elend die Maik Brandenburg zu einem festen einigen Ganzen emporstieg. Er ist der Vorfahre von mir, für den ich die meiste Schwärmerei habe, der von je her meiner Jugend als Vorbild vorangeleuchlet hat.
Ich weiß, sehr wohl, daß in dieser Zeit und im vergangenen Jahre manches geschah und sich ereignet hat, wa» Ihre Herzen und Gemüter bewegt; ich freue mich, daß meiner Aufforderung zum gemeinsamen Arbeiten, zum einigen Thun im Lande, welche ich damals in Schleswig-Holstein und später in Schlesien aussprach, so gern und willig in jeder Beziehung in der Bevölkerung entsprochen worden ist, ebenso auch hier in der Mark Brandenburg. Ich meine aber zu gleicher Zeit einen gewiffen Stillstand wahrnehmen zu können, ein gewiffes Zagen und ein gewiffes Zaudern; ich meine zu sehen, daß eS den Herren nicht leicht wird, den Weg zu erkennen, den ich beschreite und den ich mir vorgezeichnet habe, um Sie und uns alle zu meinem Ziel und zum Heil de- Ganzen zu führen.
Wenn wir Schritte thu» und arbeiten wollen zum Heil de- Ganzen, so müffen wir auch immer das Ganze im Auge haben. Zu diesem Zweck thut es wohl gut, sich zuweilen in unsere Geschichte rückblickend zu vertiefen.
Ich habe im vorigen Jahr an einer Stelle gestanden, die uns allen teuer, lieb und wert, ich möchte sagen, geheiligt erscheint; es ist der Boden von Memel. Ich bin in dem Hause gewesen, wo meine Urgroßeltern gelebt und ihre Zeit in schwerer Anfechtung und Sorge zugebracht haben, da unser Land zerschmettert am Boden lag, den Eroberer in sich walten und schalten sehend, ohne Hoffnung aus die Zukunft.
Und gerade von dort au-, da niemand wußte und niemand sich denken konnte, daß das Land sich jemals wieder erheben würde, von dort aus sind tie ersten Anfänge zur Größe unserer Jetztzeit aus- gegangen. DaS Fürstenhaus, ftsthaltend an Gott, am Glauben, on der Treue zu seiner Pflicht; daS Volk, fest vertrauend der Hand seines Führers: sie fanden sich beide wie! er zusammen, und in diesem Vertrauen liegt die Größe, liegt daS Geheimnis der Größe unseres Vaterlandes.
Ich weiß sehr wohl, daß in der Jetztzeit es ver sucht wird, die Gemüter zu ängstigen. Es schleicht der Geist deS Ungehorsams durch das Land, gehüllt in schillerndverführendes Gewand versucht er, die
Andere Mädel on ihrer Stelle möchten sich lieber vor keinem Menschen seh'n lassen."
Die Sache war die, daß da» arme Geschöpf von uenem in den Strom der Außenwelt fortgeriffen wurde. Ihre Seele dachte an keine Gefahr. Die Eintönigkeit ihres Daseins langveUte sie und so suchte sie eben einige Abwechselung. Hätte sie in die Zukunft ""»en können, so würde sie vor dem ersten Schritte aus diesem Pfade zuröckgebebt sein. Nicht neue Schmach und Schande war e8, was sie suchte, sondern nur etwas Abwechselung und Unterhaltung.
, ®te ging ans einem Seitenwege nach Moxy'S Hütte und beschleunigte in der Abenddämmerung ihre Schrute, al» sie auf einen Mann stieß, der sorglos mit einer Zigarre im Munde den Weg entlang schleuderte und die balsamische Kühle deS Sommer, abends zu genießen schien. Es war gerade hell genug, um zu sehen, daß dieser Mann noch jung und wohlgekleidet und daß in einen Bewegungen eine gewisse graziöse Leichtigkeit 'lag; 6d berfelbeu Be- leuchtung erkannte er seinerseits, daß daS halber, fchrockene Gesichtchen vor ihm einer hübschen, fugend, lichen Mädcheugestalt angehöre. Dieser Bemerkung von seiner Seite schien unmittelbar »och eine andere M folgen, denn er Kat rasch einen Schritt zurück.
»Liz!' ries er. .Wie? Liz, mein Mädchen!'
Li, stand still. Sie stand still, well sie unfähig war, sich zu bewegen. Ihr Herz pochte wild auf. und in der nächsten Minute bebte ihr gonget Leib in nie gefühlter Erregung. ES schien, olr ob lonae schreckliche Monote in dieser Minute verwischt wären al» ob, do sie nun in do» Gesicht ihres grausamen Liebhabers blickte, alle» wieder wie früher wäre. Da» war der Manu, der sie auf beu höchsten Gipfel ihres Glücke» erhoben hatte, um fie in beu tiefsten Abgrund bet Schwach und de» Etenbe» zu stürzen. Die Stimme versagte ihr zuerst, halb aber brach sie in einen Strom leidenschaftlicher Thräueu ans. Dem jungen Manne schien das wenig angenehm zu sein — vielleicht rührtt e» ihn ein wenig. Ralph Laudfell»
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e Mob! stohr tm Winde. Da» Sind läßt sie der Joan anf'm Grub« ra» und stolziert mit ihrem ausgeputzteu Hute umher, fr L7H
.Ich will Deine Frage beantworten", sagte er, tod da» ist meine Antwort: Wenn ein Mann Liebe N'topfiudet für ein Weib — eine vollkommene wahre, "rO«e Liebe, gepaart mtt der höchsten Achtung — so M solche Liebe das höchste und edelste Ding in dieser skEtlt und nicht» soll im Stande sein, ihn davon Mbriugen — nicht Ehrgeiz, nicht Hoffnung, nicht mmndschast."
, M 22. Kapitel.
Deutsches Keich.
Berlin, 22. Febr. In dem Zustande des er- krankten jüngsten Sohnes des Kaiser» war am Sonn- । tag eine erfreuliche Besserung eingetreten. Eine di- rekte Gefahr scheint jetzt überwunden. — Der Kaiser empfing am Sonntag die Be'uche des Großherzog» von Hessen, welcher nach Darmstadt zurückgereist ist, und des Prinzen und der Prin- zesfin Heinrich. Die beiden letzteren reisen heute nach Kiel zurück. — Bedauerlich ist, daß auf der Berliner Börse vorgestern ein schändliches Manöver gegen die neue Anleihe versucht worden ist. Außer dem Gerücht von einer Erkrankung des Kaisers wurde ein solches von der Kaiserin Friedrich in Paris widerfahrenen Beleidigungen in Umlauf gefitzt, ebenso, daß der Präsident der französischen Republik Carnot sich mit Rücktrittsgedanken trage. Nachdem der Präsident der Seehandlung bereits bemüht gewesen war, an der Börse selbst insbesondere das erstgedachte Gerücht, wie alle ähnlichen in bündigster Weise zu widerlegen, erschien auch noch der Geh. Ober-Finanzrat v. Könen im Auftrag deS Finanzministers, um daS Nämliche zu erklären. Der Börsenvorstand will alle» thun, um die Urheber der nichtswürdige» Ausstreuungen ausfindig zu machen; hoffentlich ist die Mühe nicht umsonst. — Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht einen Beschluß des Bundesrates vom 5. Februar, wonach bei Kaiser WilhelmS - Plantagen - Gesellschaft bie Rechte einer juristischen Persönlichkeit verliehen werden. — Die Meldung der „Kreuzzeitung" von der Ernennung Miezkowskis zum Erzbischof in Posen ist mindestens verfrüht. An unterrichteter Stelle ist nichts davon bekannt. — Die „Norddeutsche Allg. Ztg." bemerkt gegenüber den Mitteilungen, wonach die Absicht bestehe, chinesische Kulis nach Ostafrika zu bringen, eine solche Absicht bestehe in maßgebenden Kreisen nicht. — Im Kultusministerium ist unter d m Vorsitze des Geh. Rats Hintzpeter der Siebener Ausschuß der Schulrevifions-Kommission zu neuen Beratungen zusammengetreten. Die Durchsübrung der Vorschläge der Schulkon- ferenz würde der „Rat.-Z." zufolge nach einer im Unterrichtsministerium angefertigten Ausstellung eine Mehrausgabe von jährlich 10 Millionen Mark erfordern, wovon 6 Millionen Mark auf den Staat, 4 Millionen Mark auf die Gemeinden fielen. — Die Branntweinsteuer- Kommission nahm den Antrag
geseh'n! Laß mich fein! 'S ist jetzt vorüber, und ich bin froh, daß 'S so ist.'
Er ließ feine Hand finken und biß fich in bie Lippe». Er hatte Liz geliebt, wie ein Mann seines Schlages bies eben vermochte. Sie war ihm aber zuletzt lästig geworben unb botnnt hatte er fich in feiger Flucht bem Zorne feines Vater» unb de» Folgen feiner HanblungSweise entzogen.
»Wärst Du nicht so schnell davongelausen, so hättest Du erfahren, baß ich nach allem, wa» borge» fallen, nicht so schlecht gegen Dich sein wollte, wie Du meinst', sagte er. .Ich schrieb an Dich unb schickte Dir Gelb unb teilte Dir mit, warum ich Dich vorläufig verlaffen müßte; aber Du warst auf unb bavon unb so kam bet Brief an mich zurück. A» mir log kaum bie Schuld.'
»Die Schuld lag nicht au Dir?' sagte Liz. »Ich sag' Dir, ich wurde hinauSgeworsen, aber — da» — hat jetzt nicht» mehr zu sagen.'
Jetzt, wo fie sich ihm entzog, entdeckte er, baß fie uoch nicht alle Anziehungskraft auf ihn verloren hatte. Sie wat hübscher als jemals. Das Tuch war von ihrem welligen Haare herabgeglitten, bie Thräueu in ihren großen Augen verliehen blefen einen fünften, «uchten Schimmer unb gaben ihrem Gesicht be» Ausdruck de» hilflose» Leide»» — er fühlte, daß er ich verteidige» müsse, wen» et fich auch nicht al» chuldloS hivstelleu konnte. Al» fie die Bewegung machte, nm davon zu gehen, hielt et fie fast ängstlich zurück.
»Du wirst nicht Weggehen', sagte et. .Du wirst nicht so von mir gehen, Lizzie.'
Der alte Ton, halb schmeichelnd, halb vorwurfsvoll, hatte größere Gewalt übet hp» Mädchen, al» e» bei einem festeten Charakter begreiflich erschiene» wäre. Et tief ihr so vieles zurück — je»e erste» chöne» Tage, ihr kleine» Befitzthum, in dem fie allein herrschte, ihre kindliche» Freude», die Liebe, bie er ür fie zeigte, alle ihre verlorene Herrlichkeit. Wäre ie mit Ueberlcgung schlecht gewesen, fie hätte hier
Gemüter meine» Volkes und die mir ergebenen Männer zu verwirren; eines Ozeans von Druckerschwärze und Papier bedient er sich, um die Wege zu verschleiern, die klar zu Tage liegen und liegen müffen für Jedermann, der mich und meine Prinzipien kennt. Ich lafle mich dadurch nicht beirren; es mag meinem Herzen wohl wehe thun, zu sehen, wie verkannt bie Ziele sind, die ich verfolge; aber ich hege da» Vertrauen, daß alle diejenigen, welche monarchisch gesonnen sind, die e» gut mit mir meinen, und daß vor allen Dingen die brandenburgischen Männer nicht einen Augenblick wankend geworden sind und nie gezweifelt haben an dem, waS ich that.
Wir müffen vorwärts streben, wir müffen arbeiten und im Innern kämpfen. Aber wenn das Ganze gedeihen soll, so seien Sie sich deffen klar, müffen hier und da im Einzelintereffe Opfer gebracht werden.
Unsere jetzigen Parteien sind gegründet auf Jn- tereffen und verfolgen dieselben oft zu sehr, eine jede für sich. ES ist ein hohes Verdienst meiner Vorfahren, daß fie sich nie zu den Parteien gesellt, sondern daß sie stets darüber gestanden haben, und daß eS ihnen gelungen ist, die einzelnen Parteien zum Wohle des Ganzen zu vereinigen. Nun, Sie sehen ja, wie der Erfolg diese Bemühungen gekrönt hat zum Heile deS Ganzen, zum fortschreitenden Gedeihen unserer Arbeit.
Ich hoffe und spreche die feste Zuversicht auS, daß ein jeder von Ihnen in seiner Arbeit und in seinem Wirkungskreis verstehen wird, daß er sür dos Ganze wirken und arbeiten soll, daß er mir treu zur Seite stehen und mir helfen muß. Ich glaube nicht, daß die brandenburgischen Männer zaudern toetben, mir zu folgen auf den Bahnen, die ich beschreite.
Sie wissen, daß ich meine ganze Stellung und meine Aufgabe als eine mir vcm Himmel gefitzte auffasse, daß ich im Auftrage eines Höheren handle, dem ich später einmal Rechenschaft abzulegen berufen bin. Drßhalb kann ich Sie versichern, daß kein Abend und kein Morgen vergeht ohne ein Gebet für mein Volk unb speziell ein Gedenken an meine Mark Brandenburg.
Nun, Brandenburger! Ihr Markgraf spricht zu Ihnen, folgen Sie ihm durch dick und dünn auf allen den Wegen, die er Sie führen wird. Sie können versichert sei», e, ist zum Heile und zur Größe unseres Vaterlandes.
In dieser Gesinnung rufe ich: E» lebe die
Charakter war dem de» Mädchen» nicht unähnlich. Er wurde stet» durch den Augenblick beherrscht — der einzige Unterschied war vielleicht, daß er von einem bösen Antriebe sich ein wenig leichter fort. Wm liefe, al» von einem guten. Der Reiz ihre» hübschen, bethräuteu Gefichtchen» gewann die Oker. Hand übet seine ernste unangenehme llebettaschuna, al» et sich so plötzlich ihr gegenübersah. Darum wollte et nicht, bafe fie hinwegliefe unb ihn bazu tu ihrer Aufregung verrate; unb so erhob er bie Hand unb berührte ihre Schulter.
f°0te er* -Schrei nicht so. Armes, tteineS Gänschen, ba» Du bist. Mau könnte uns Horen.'
Da» Mädchen machte eine Bewegung, um sich von der Hand, bie auf ihrer Schulter lag, zu befreien, so sei» Griff auch war, et genügte, nm fie sestzuhalteu.
»Sofe mt« fein!» tief fie, flehentlich schluchzend. »Du hast kein Recht an mich. Du Hatz mich schnell genug gehen laffen, — damals als ich in grofeer Not war!'
™ »^1* wiederholte er. .War ich nicht auch in Not? Du wirst doch nicht thun, als wüßtest Du nicht, in was für einer Klemme ich stack? Ich geb' a. ö", e» sah etwas schäbig ans, Liz, aber ich könnt' mir nicht ander» raten. ES wat keine Zeit znw laugen Erwäge». Mei» Alter war uns auf den Fersen, und das wir' ’ne schöne Geschichte geworden. Sei nicht böse aus Deinen Schatz, Lizzie. Du —Du bist doch zu hübsch dazu.»
Aber Li, wollte nicht hören.
.Du hast Dich ohne ein Wort für mich aus 'm Staube gemacht', rief fie. .«ns ’m Staube hast Du Dich gemacht und ich könnt' feh'n, wo ich bliebe, und w«'s doch nicht im Stande. Auf die Sttaße haben ie mich gejagt, und wär' das Hospital nicht gewesen, dann hätt' ich im Rinnstein sterben können. Laß »ich sein, sag' ich DK! Ich will nicht» mtt DK zu thun habe». Hätt' ich doch Dein Gesicht nie wieder
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. BlatteS, sowie die Annoncen-Bnreaux von Haasenstein und Bögler in Frankfurt a.M., Cassel, Magdeburg u Wien; Rudolf YYV1 Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. 44 ’1 •VU17 Daube u. Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, Paris.
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain __Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
L Brandenburgische Männer! Ich freue mich von su: • - ,ew Herzen, daß es mir vergönnt ist, wieder t H 7 n Abend unter Ihnen zuzubrmgen, denn es ist
- ' ' aern immer wohl, mit Männern sich zusammen
■ . finden, von denen man weiß, daß man mit ihnen ltbereinstimmt unb daß man sich mit einander üinS sühlt.
j.Zch weiß nicht, was ich mit ihr anfangen soll"’ We Joan z» Anice, al» fie zusammen über Liz > 38 . twchev. „Mitunter ist fie ganz außer Rand und ------"Stob vor Lustigkeit unb bann stöhnt unb seufzt sie MSL. ?>" Über ba» Geringste. Es scheint, fie hat die wkerei mit bem Kinde zum Sterben satt."
4 . »Da» Lowrie. Mädel hat fich mit der Liz 'ne
^mme Rute anfgebnnben", sagte ein Rigganer zu ce. liegt 'mal nicht» in ihr. Sie ist toie 'n
»affehl 1
Kaiser Wilhelms Programm-Rede.
Gegenüber den mancherlei Deutungen und An- gchten, welche über die Pläne des Kaisers und der keichsregierung verbreitet wurden, hat der Monarch selbst in einer längeren Rede im Brandenburgischen Provinziallandtage in Berlin das Wort ergriffen.
■ rpi < Was der Kaiser gesagt, bedarf keiner weiteren Er- n -* | klärung, überall werden die Worte liefen Eindruck l<W’ rvorrufen. Nachdem der Kaiserliche Redner zum """ P i.inn des verstorbenen Herrn von Rochow-Plcssow ' * cht, fährt er fort: