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jugkgangrn. Emm schreibt ruhig, sachlich, ohne alle Himmelstürmerei und man gewinnt aus seinen Schilderungen die lleberzeugung, daß der ehrenwerte

weder hier, noch da etwas vor, was weitere Kreise im größeren Maßstabe zu interesfieren vermöchte. Der Eisenbahnbeamtenstreik in Schottland ist zum Abschluß gekommen, und haben damit die zahlreichen Attentate ihr Ende erreicht. Gerüchtweise verlautet, daß sich in Tunis die Franzosen darauf vorbereiten, die benachbarte türkische Statthalterschaft Tripolis wegzuschnappen. Möglich ist zwar manches, aber doch klingen diese Angaben etwas abenteuerlich. Italien und dir Türket und England würden sich einen solchen Handstreich, der eine grobe Rechtsver- letzung bedeutete, nicht so ohne weiteres gefallen lassen, und den Franzosen kann heute wenig daran liegen, sich ohne Not Feinde zu schaffen.

Auf der Weltreise, welche die beiden ältesten Söhne deS Czaren gemeinsam unternahmen, hat der jüngere, der Großfürst Georg, Malheur gehabt. Er ist vom Mastbaum herabgestürzt und soll sich nicht unbedeutend verletzt haben. Jedenfalls ist er zurück­berufen worden und wird sich zunächst nach Athen begeben, um dort seine Genesung abzuwarten. In Chile in Südamerika dauert der Bürgerkrieg noch immer fort. Die Regierung des Präsidenten Balmaceda läßt alle Tage Siege berichten, und man muß sich blos wunder», woher der alle Augen­blicke besiegte Feind die Streitkräfte zu neue» Zu­sammenstößen nimmt. Etwa- scheint also an der Sache nicht richtig zu sein.

Airs -nnklrr Liefe

Bo» Frances Burnett.

Autorifirte deutsche Uebertragung.

(Forts^uug.)

Wochenschau.

ES ging wieder einmal recht lebhaft zu in den letzten Tagen und seit langer Zeit nicht waren so riele SensationS-Rachrichten im Umlauf, wie vor kurzem. Hinterher stellte allerdings sich heraus, daß bei all dem vielen Geschrei blutwenig Thatsachen gewesen waren. Ueber daS Verhältnis des Kaisers zum Chef des Großen GencralstabeS der Armee, dem -rasen Waldersee, wurden dir sonderbarste» Meldungen in Umlauf gesetzt, nachdem mit Gewißheit bekannt geworden war, daß der General von seinem Posten zurückzutretrn beabsichtige. Graf Waldersre ist aller­dings gegangen, aber seine Beziehungen zum obersten Kriegsherrn sind nicht gelockert, sondern nur be- fchigt; Der Kaiser hat ihm dir ganz besondere Ehre erwiesen, ihm mitzuteilen, daß er für den Kriegsfall zmn Höchstkommandierrnden einer Aimee auSersehen sei. Waldersee hat jetzt daS Kommando des

*34 dachte, <8 wäre eine Venäukaug", sagte er, Elt er sich gefaßt hatte,aber er ist eine Srbett für (75 «> Wundarzt, e» ist ein Kaocheubkuch."

*. Ä18 solcher erwies eS sich bei der Untersuchung »vch de» uächsteu Arzt, und Derrick erinnerte sich tah eines gewaltigen Ruckes mit* Schlages, den er m Dau Lovrte'S letzter Anstrengung, sich zu befreien, ttpfange» hatte. Einige der kleiaereu Handwurzel- Wochen waren entzwei.

Republikanern fehlte eS aber an Courage, einem entschlossenen Angriff der RegierungStruppr» hielten sie in keiner Weife Stand, und in wenigen Stunden war der Tanz vorüber. Sonst ist im Lande die Ruhe nirgends gestört worden, und damit der beste Beweis gegeben, daß die breite Maffe der Bevölke­rung keine Neigung hat, mit der Umsturzpartei ge­meinsame Sache zu machen. Die Regierung hat energisch durchgegriffen, uud diese Straffheit wird auch künftig die Ruhe sichern.

Einen Mllitärskandal hat die belgische Haupt­stadt erlebt. In voriger Woche sollten in Brüsse bekanntlich große Arbeiter-Demonstrationen stattfinden, und aus Vorficht und um etwaigen Unruhen rnt- gegrnzutrete», waren mehrere tausend Mann Reserven rwgezogen. Den wackeren Kriegsknechte» behagte aber der Dienst nicht, fie verlangten ihre Entlastung in die Heimat uud machten großen Skandal auf de» Straßen. Zu ernste» Ausschreitungen kam es nicht, aber eS hat doch allenthalben im Lande einen pein­lichen Eindruck gemacht, zu sehen, rote die Hüter der Ordnung die Ersten beim Skandal waren. DaS Beispiel der Reservisten haben die Rekruten nachge­ahmt, die in öffenttichen Demonstrationen fich gegen den Militärdienst erklärt haben. Wie viel faul im Staate Belgien ist, ersieht man auS diesen Bor­kommnisten. Rur allgemeine Wehrpflicht giebt Disziplin.

Eine wichtige politische Thatsache ist in Wien eingetreten, welche eine Schwenkung der gesamten Regierung-Politik bedeutet. Der erbittertste, unver­söhnlichste Gegner der deutschen Parlament-Parteien im Ministerium Taaffe war der Finanzminister von Dunajew-ki, ein gewandter und fähiger Politiker, aber auch ein Deutschenfeind, wie kaum ein schlimmerer zu denken ist. Und dabei schien er felsenfest zu stehen. Aber auch ihm ist ein Stärkerer über den Kops gekommen, Kaiser Franz Joseph, wie der Ministerpräsident Graf Taaffe haben eingrsehen, daß die Dinge nicht so weiter gehen könnten, und eines schönen Morgen- hatte der Herr Finanzmmister seinen Abschied. Sem Nachfolger, Geh. Rat Dr. Steinbach, ist kein ausgesprochener Parteimann und steht den Deutschen sehr sympathisch gegenüber. Der Ministerroechsel wird deshalb in allen deutschen Zeitungen Oesterreich mit großer Genugthuung be­grüßt. Ruckwärtsschrauben läßt sich kein Staat, auch Oesterreich-Ungarn nicht.

In Paris und London war e- ganz still. Die Parlamente tagen mit solcher Geräuschlosigkeit, daß ihre Existenz kaum bemerkt wird. ES liegt auch tzreugsteu Pflicht gemacht, ihre Darylawpen ge­schloffen zu halte» fie müsse» sogar ihre Schlüffe! vor dem Si»fahre» ablieser», uud da Derrick deu Lowrie im stärkste« Verdacht hatte, im Besitz eiueS Nachschlüssels zu sei», so gab er ihm eine» etwa» scharfe» Verwett deshalb uud drohte, ihn a»zv- zeige», u»d das E»de vom Liede war ihr gestriger Zusammenstoß. Sin Wunder ist eS, daß Derrick Sieger blieb. Er soll den Kerl ordeutlich zerdroschen haben. Es steckt ei» tüchtiger Sera tt dem jungen Manne", sagte er mrd rieb feine Hände; ,es ist ein ein Hanpthahu wie wir i» Oxford z« sage» iflegtrn."

Anice fühlte et» Gemisch vo» Unbehagen v»d Furcht; ihre» BaterS augeuschetoliche Freude war ihr mverstäudlich. Weuu uuu die Sach« anders ge- !ommeu wäre weuu mm Lowrie gesiegt hätte! Rau erzählte fich entsetzliche Dinge davon, zu war *tese Leute in ihrer bltudeu Wnt fähig wäre». !owrie wäre nicht dabei stehe» gebliebe», wo Derrick tehe» blieb. Die Zettuugeu brachte» fürchterliche oerichte vo» solche» Säwpse», die oft damit eadete», daß der Besiegte vo» seinem brvtale» Sieger zertreten, verstümmelt, z» Tode geschlagen wurde.

,88 ist doch sonderbar', sagte fie etwas unwillig, .daß Mr. Grace nicht» gesagt hat; er muffte doch Kenntnis davon habe». Wem er doch hier wäre!'

Der Zosall wollte, daß die Thür iv diesem lngeublick aufgtug,> Grace gemeldet wurde.

Stellung führte ihn ost zu mgewöhulicher stmde uud merwartet »ach dem Psarrhanse, md .»evte geschah e» iu Schulaugelegenhesteu. Der Rektor "grüßte ih» mit mgewöhulicher Wärme. »Gerade >" Mm», de» wir brauche»', rief et aus. »Aoice tofiafite soeben ihre Anwesenheit. Wir sprachen von "t" Vorfall zwischen Derrick md Lowrie, md wartete»

Besorgnis auf da», was Sie dmo» triff en.' Grace warf einen unruhigen Blick auf Auiee.

. »olle» wissen, ob Mr. Derrick gmz mbe- chädigt davo» gekommen ist', sagte sie. »Papa hat

Engländer, Mr. StokeS, mit welchem er auszog, ihn beim ReichSkommiffar von Wißmann recht arg verklatscht hat. Bou einem ernste» Zwist zwischen Wißmann und Emin kann demzufolge gar keine Rede sein. Der ReichSkommiffar gedenkt mit Rück­sicht ans seine Gesundheit aber doch zum 1. Apri! auS dem aktiven Kolonialdienst auSzuscheiden, während Emin Pascha zusammen mit Dr. PeterS voraussichtlich einen neuen Zug nach Centralafrika unternehmen wird. Eingegangen ist außerdem ein Bericht des RcichSkommisiarS über einen erfolglosen Zug seines Offiziers Ramfay gegen den Jao-Häupüing Machemba auf welchem 4 eingeborene Soldaten getötet, zwöl verwundet wurden. Leutnant Ramfay hatte die Schwierigkeiten der Expedition unterschätzt, daher der Mißerfolg. Im preußische» Abgeordnetenhause ging eS recht still zu. ES wurde» nur kleinere Vorlagen genehmigt, darmier der Gesetzentwurf über die Einverleibung von Helgoland in die preußische Monarchie, außerdem mehrere Anträge und alsdann die Etatsberatung fortgesetzt. Die neue Landge­meindeordnung und daS Einkommensteuergesetz sind in den betreffenden Kommissionen im Ganzen an­genommen.

Da» HauptereigmS der Woche war der Fall des Ministeriums CriSpi in Italien. Bei den Kammer­neuwahlen im vorigen Herbst hatte CriSpi erst eine große RegierungS-Mehrheit erhatte», doch hat dieser Umstand nicht gehindert, daß die ganze Mehrheit mit einem Male in Stücke ging, als der Premier­minister durch eine scharfe Aeußerung der italienische» Eigenliebe zu nahe ttat. Mit erheblicher Mehrheit wurde ihm ein Mißtrauensvotum erteilt. Große Freude über diesen Zwischenfall bestand in Pari», man frohlockte schon, daß e» nun auch mit dem Dreibunde sein Ende haben müsse, hat fich hinterher aber doch überzeugt, daß in dieser Beziehung alles beim alten bleiben wird, mag nun CriSpi abermals Minister werden, oder dauernd von der politischen Bühne ausgeschlossen bleiben. Der Frieden-bund besteht in jedem Falle fort. Die definitive Neu­bildung eines Ministerium- ist noch nicht gelungen am wahrscheinlichsten ist eine Einigung zwischen Gemäßigt-Konservativen und Gemäßigt-Liberalen, doch ist eS auch nicht ganz unmöglich, daß CriSpi den Auftrag zur KabinettS-Neubildung empfängt.

Eine Revolution hat eS in Portugal gegeben. Die republikanische Partei, die seit dem Auftauchen deS Kolonialstreites mit England ununterbrochen im Lande gewühlt hat, hat in Oporto glücklich einen Militärputsch zu Wege gebracht. Den portugiesischen Schatte» der Beftemdung tmb Angst überzog sei» Erficht, »nd die Farbe verließ eS.

Da mettrst" stammelle er.

3a, ich glaube, daß eS fie vielleicht erschrecken oder beängstige» möchte", antwortete Derrick;fie könnte die Sache ernster nehme», als fie ist."

So, so ja. Da hast vielleicht Recht." Und er ging hinaus. Aber der Schatte» war avf fetter Stirn zurückgeblieben.

9. Kapitel.

Wenn auch Anice durch Grace utchtt vo» dem Vorfall vernahm, so erfahr fie iha doch vo» «»derer Seite her.

Am nächste» Tage erzählte men fich in ganzen Städtchen die Einzelheiten de» Kampfe» zwischen dem Londoner und Dau Lowrie.

Mr. Barholm, der am Morgen Gelegenheit hatte, anSzugehe», kehrte zum Frühstück im Zustande größter Erregung zurück.

Gott steh' mir bei!" begann et fast noch während de» Sttttetev».Entsetzlich! WaS für abscheuliche Bestien find diese Sohlengräber!"

Anice und ihre Mutter blickte» ih« erstaunt »nd fragend an.

,.Wa» rnettt Ihr wohl, hab« ich soeben gehört?" fuhr er fort.Mr. Derrick hat ett böse» Zusammen, tiiffeu mit ettem der Sohlengräber gehabt, die unter ihm beschästtgt find und zwar mit jenem Dan Lowrie dem Vater bis junge» Mädchens. Das ist ette böse Sorte, vie'S schettt, uud Lowrie hatte noch dazu etteu Haß auf Derrick uud griff ihu öffentlich tt der brntalste» Weise an, al» er gestern abend durch die Stadt ging."

,Lst e» wahr?" rief Anice,sprich, Papa!" »nd st« stützte ihre Hand auf de» Tisch, al» ob fie eine» Halt suchte.

»Daran ist nicht der geringste Zweifel", war die Antwort; »alle Wett spricht davo». E» ist natürlich den Leuten, während fie in der Grnbe find, znr

Btulfihtö lUidi.

Berlin, 6. Febr. Kaiser Wilhelm allar- mierte am Freitag Bormittag in Berlin da» 1. Garde-Feld-Arttllerie-Regimeut und das 2. Garde- Manen - Regiment und ließ dieselben verschiedene Uebungen machen. Alsdann wohnte ter Kaiser im Schauspielhause einer Generalprobe des Wildenbruch- schen StückesDer neue Herr" bei und hörte dann Borträge im Schlosse. Abends sand im Opernhause im Beisein des kaiserliche» Hofes der Subskriptions­ball im Opernhause statt. DaS außerordentlich glänzende Schauspiel hatte auch ein zahlreiches Zu- schauerpublikum herbeigelockt. Vor einigen Tage» lud sich der Kaiser bekanntlich beim Finanzminister Dr. Miquel für den Abend ein. Nach dem Willen de» Kaisers ist bei solchen Gelegenheiten jede beson­dere Beraustaltnng untersagt. Der Kaiser raucht während der Unterhalttng seine Zigarre und trirckt einige Gläser Bier; mit großer Ruhe und Geduld hört er alle Urteile über Tage»ftagen an, um dann selbst seine Ansichten zu entwickeln, die eine geradezu überraschende Sachkenntnis verraten. Einem Herrn,

nicht» davon gehört, ob er verletzt ist ober nicht, aber Sie werben nns das jedenfalls sagen können."

SS ttg ein Ausdruck in ihren Augen, als fte fragend zu ihm aufblickte, be» er barin noch nie be­merkt hatte. Er fühlte, baß der Schatten vom Abeub vorher fich fetter Seele wieder bemächtigte.

»Er hat eine Verletzung davougetragen", ant­wortete er, »es ist jedoch nichts von Bedeutung. Er kam gestern abend nach meiner Wohnung und blieb bei mir. Sein Handgelenk ist gebrochen."

Er sprach nicht gern über da» Thema; bitt er­kannte sogar Mr. Barholm, der fich bemühte, ihn auSzuforsche». Er schien eS sogar vermeiden z» wollen, nachdem er kurz mitgeteilt, wa» er darüber wußte. Im Janer» fettes Herzen« fühlte er eine nervöse Unruhe, fast noch größer, alS die Snice's. Er hatte feine eigenen Gedanken über Lowrie'» zukünftige« Verhalten. Dishalb berührte chn die gute Laune be« Rektors unangenehm und er sprach nm wenig.

Anice verhielt sich ebenfalls schweigsam. Rach bem Frühstück jedoch begab fie sich tt ihr Heine» anstoßendes Planderstübche» und rief Grace, bevor er fich verabschiedete, zu fich.

,E» ist sonderbar, daß Sie unS gestern abend nicht« erMtten", sagte fie. »Warum thateu Sie da» ?'

»Derrick münfchte e» aus Rücksicht auf Sie nicht", antwortete er. »Er fürchtete, daß die Geschichte Sie beunruhigen würde, und da ich ihm hierin Recht geben mußtt, schwieg ich. 68 war jedoch zwecklos, wie ich sehe."

»Er dachte, ich könnte mich erschrecken", sagte sie.

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»Hat ihn fein Unfall anf8 Krankenbett geworfen?" »Nett, da» richt, obgleich der Brnch sehr schmerz» ' «st »nd »»bequem ist."

»3ch bi» sehr besorgt nm ihn, bitte sagen Sie hm da». Und, Mr. Grace, wenn er fich im Stande ühtt z» un» zu kommen, so möchte ich ihm gern etwa» sagen."

v f.-.. schleswig-holsteinischen Armeekorps übernommen, nach- 1 *7 dem der Befehlshaber derselben, General v. Leszynski : oW dem aktiven Dienste geschieden ist. Rcch bunter »asfim all die Nachrichten über Waldersee, waren die Über Herrn Miquel, der mit unfteiwilligen Ehre» über-

. Reverend Pa»! war maßlo» erschrocken. Er rief ^bst den Arzt herbei und sah dem Verbttden und oandagiren mit ängstlichem Gesicht zu, wobei er ebenso M litt, al» Derrick, vielleicht noch etwa« mehr. Er bellte nichts vom Nachhansegehen au demselben Abend Aren, sondern bestand daraus, daß er blieb, wo er war.

,3ch hnu anf dem Sopha schlafen", behauptete kk. »Zwar muß ich Dich ans eine halbe Stunde *eiu lassen, aber ich werde wahrhaftig nicht länger bleiben."

»Wohin willst Du gehen?' fragte Derrick.

-Fiach dem Psarrhanse. Mr. Barholm schickst einer Stunde einen Boten, daß er mich tt Ge- chisstn zu sprechen wünsche."

. Fergn» willigte ein, dazubleibe». Als Grace da» «tarnet verlassen wollte, wandte et fich zn ihm.

Du gehst nach dem Psarrhanse, sagst Du?" 3a!"

Glaubst Du, Anice zn treffen ?"

Sehr wahrscheinlich", antwortest Grace verwint tab ett wenig betroffen.

Ich meinte nur, ich wollte Dich bitte», ihr nichts der Geschichte zu erzählen", sagte Derrick. De- Mats Gesicht nahm hierbei einen Ar »druck an, deu tat Freund glücklicher Weise nicht bemerfte. Ein

häuft wurde. Bald sollte der Finanzmmister preußischer Ministerpräsident, bald gar Vizekanzler _____ im Reiche werde». An dem Gerede ist natürlich Kd» Wort wahr gewesen. Dr. Miquel hat mit seinen beW« Fmanzaugelegenheiten noch so viel zu thu», daß er gar nicht daran denken kann, sich noch neue Würden

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I Wöchentliche Beilagen: Kreis Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

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Dauben. 4o. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari-.

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griw^-Sn^l^wmenaj^ta bei der «go- iViWDUMf

bitten »'/» ML, bei kn Postämtern 1 ML 60 Pfg. (ertL

Sonntag, 8. Februar 1891

md Bürde» auf den HalS zu laden. Er wird sich . freuen, daß e» ihm so schnell gelungen ist, dst Steuer» resormgesetze im preußischen Landtage zu führe», aber ------ übermütig wird dieser Erfolg ihn sicher nicht gemacht habe». Bon einer geringen Heiserkeit war die Kaiserin Augusta Viktoria zu Anfang der Woche befallen. Das unbedeuteude Leiden ist denn auch . pröxl bald wieder gehoben worden.

;etrag« 3m Reichstage zieht die Etatsberaiung ihre -er st ^hnen. Man ist jetzt beim Kolonialetat angekommen md Freunde und Feinde der Kolonialpolitik ent« [75 vickeln ihre Ansichten in ruhiger Darlegung. An der Bewilligung der gesamten kolonialpolitischen Forderungen besteht indessen kein Zweifel, Herr Windthorst giebt mit feinet Partei den Ausschlag p Gunsten derselben. Neue Aktenstücke aus Deutsch- Ostafrika mit deu Berichte» Emin Paschas über taten Zug zum Vikioria-Nyauza sind dem Parlament