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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marvnrg und Kirchhain

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iisenbahn-Frachtverkhr, feine Zustimmung.Graf

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Verden. Als künftiger Grneralstabschef wird Gras

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l*ilM Verhandlungen die Besorgnis geknüpft wird, »tilg N6 den besonderen Verhall nisten und Bedüi fristen

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«cht volle Berücksichtigung zuteil werden möchte, so vag daran erinnert werden, daß die Ergebniste Mr Verhandlungen einen definitiven Charakter

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tationswahl eines Vertreters von Danzig im Herren Hause nurde von dem Magistrate einstimmig Bürger, meister Baumbach gewählt.

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dbriefträgern und für die Stadt Mar- g in der Expedition (Markt 2 1) an« ommen. In Kirchhain von unserer Filiale B. Rindt).

Die Exped. der Oberh. Zeitg.

vollen Ermahnungen riefen immer nur neue Thräaeu hervor und verstärkte» stets ihren Widerwillen, und schließlich »ahm sei» Besuch ei» so klägliches Ende, als sich seine Philosophie wohl nicht hätte träumen laste».

Mttten tu seine» beredte» Vorwürfe» fiel ei» Schatte» aus die Schwelle der Hütte, nab als Liz mit de« Rase3oanl* * aufblickte, trat ein Mädchen in Grnbeukleidung et», de» Hut au» der Stirn ge­rückt, de» Hals bloß, dir Barchendjacke über den Arm gehangen. Sie blickte fragend von Einem zum Andern und runzelte zornig die Stirn, al» ste Lt, weinen sah. Al» Antwort ans ihren Blick begann Liz in klagendem Tone:

's iS der Pfau', Ioan', sagte sie,er kommt nnb spricht wie die Andern alle und macht «ich schlecht, daß 'S nicht znm Aushalten iS.' 0 p- 3» diesem Augenblicke stütz da« Kind einen ver, drietzlicheu Schrei auS; Joa» schritt dnrch das Stübchen nnb nahm e» aus ihren Arm.

Sie haben baS Äinb hier ganz erschreckt*, sagte ste,sonst wützt' ich nicht, was Sie wollten.*

Ich hielt eS für meine Pflicht, al» Rektor bei Kirchspiels*, erklärte Barholm tu kurzem Toue,Ihre Freuabiu znm vollen Bewutztfein ihrer Lage zu bringen.*

Joan wandte sich z» ihm.Hast Du da» gethau?* fragte ste.

Reverend Harold fühlte feinen SuthvstaSwu» für da» Mädchen schwinden.

Ich o ich* stammelte er. Ioan unter, brach ihn.

Siehst Du, datz 'S ihr 'aa» geholfen hat?* fragte fie;ich seh'» nicht!'

Ich versuchte nach meinen besten Kräften ihre geistige Lage zu befferu*. antwortete der Geistliche.

Dacht' ich wft'S doch', sagte Joan.Ich glaub' schon, datz Du Deiu B-steS gethau hast. Vielleicht hast Du ihr gegeben, was Du entbehre» kannst, aber wen» Du klüger wärst, als D» bist, dann hättest Dn fie iu Ruh' gelassen. Da» ist sicher, datz keiu Pfau' zwtfcheu hier und Loudon lebt, der ihr nicht hätte

(Nachdruck verboten.)

A«s dunkler Tiefe.

Boa FraaceS Burnett.

Autorifirte deutsche Uebertragung.

(Fortsetzung.)

Ausland.

Rom, 29. Jan. Im Dome zu Catania auf Sizilien wurde der Sarg der heiligen Agathe ge« sprengt und seiner Juwelen beraubt Da» aufgeregte Volk veranstaltete eine Kundgebung gegen dar Dom- kcpital.

Brüssel, 29. Jan. Der Leichenzug bei Prinzen Balduin setzte sich heute vormittags 10'/» Uhr unter dem Donner der Kanonen und dem Geläute der Totenglocken vom Palai» des Grafen von Flandern au» in Bewegung. Alle Straßen, welche der Zug passierte, waren bereits seit dem frühen Morgen von einer zahlreichen Menschenmenge besetzt. Sämt­liche Häuser tragen Trauerzeichen, die brennenden Gaslaternen sind mit Flor verhängt. Die Leiche wurde von Unteroffizieren getragen. Der König, der zur Rechten den Prinzen Heinrich von Preußen, zur Linken den Grafen von Flandern mit dem Prinzen Albert hatte, folgte zu Fuß, dann kamen die übrigen fremden Fürstlichkeiten. Der Zug be­wegte sich langsam durch rin Truppenspalier, hinter welchem das tiefbewegte Publikum in lautlosem Schweigen verharrte. Militärmusikkapellen, die in dem Spalier aufgestellt waren, spielten Trauerweisrn, Um 11 Uhr langte die Leiche in der St. Gudula» kirche an, wo der Erzbischof von Mecheln das Trauer­amt abhielt. Um 12 Uhr 20 Minuten wurde die Leiche auf den Katafalk gehoben. Der König, der Graf von Flandern und die Prinzen kehrten von der Kirche nach dem Schlosse zurück.

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Mat-IM«#.

Marburg, 30. Januar. Die gestrige General­probe zu dem heutigen 4. Konzert deS Akademischen Konzerwerein» in welchem Beethoven» Missa solemnis zur Aufführung kommt, erfreute sich rir.eS sehr zahl­reichen Besuches, der jedenfalls auch dem heutigen Konzert zu Teil werden wird.

Marburg, 30. Jan. An der Straße zwischen Marburg und Wenkbach wurde die Leiche eine» alten 7075jährigen Mannes aufgefunden. Dieselbe lag abseits vom Wege in einem Strohhaufen und wurde ein Vorübergehender Landmann durch einen Hund auf dieselbe aufmerksam gemacht. Angestellte Er­mittelungen ergebe», daß e» die Leiche de» Korbmacher» Balthasar Stütz auS Allendorf a. d. L. ist, welcher seit 14. Tagen vermißt wurde.

scheidung über die Ergebniffe der Wiener Verhand lungen die eingehendsten Prüfungen vorangehen werden. Dabei wird ohne Zweifel auch den be rufenkn und fachverständigen Vertretern der beteiligten wirtschaftlichen Interessen Gelegenheit gegeben werden, diese in wirksamer Weise wahrzunehmen. Der Finanzminister hat für die ihm untergebenen Behiudin bestimmt, daß gegenüber den von der Staatsverwaltung beschäftigte» invalidität»- und alterSverficherungspflichtigen Personen von der Be rechtigung, bei der Lohnzahlung die Hälfte der Bei- üäge in Abzug zu bringen, Gebrauch zu machen ist- In den Reichstagskommifsionen scheint nach vielen Genehmigungen jetzt einmal eine Periode des AblehnenS anbrechen zu sollen. Die Zucker- stenerkommission hat das ganze neue Zucker steuergesrtz mit 24 gegen 2 Stimmen abgelehnt, so daß die Beratungen der Kommission ohne jedes praktische Ergebnis geblieben sind, und man für die zweite Beratung im Plenum gerade so klug ist, to'e bisher. ES sollen Versuche gemacht werden, ein Einvernehmen herbeizuführen. In der Budget- k o m m i s s i o n sind verschiedene von der Militär­verwaltung nachdrücklich befürwortete Forderungen aus Sparsamkeitsgründen gestrichen, so namentlich die Unterosfizierprämien, deren Einführung dem Mangel an Unteroffizieren abyelfen sollte. Ueber diese Forderung wird es wohl im Reichstag« noch zu recht erheblichen Auseinandersetzungen kommen. Bestätigt wird jetzt von allen Seiten, daß die ReichSregierung in der That daran denkt, versuchsweise das Verbot der Einfuhr für amerikanischen Speck und Schinken aufzuheben. Die Bolksschulkommissio n lehnte den Ent­wurf, bett, die Entnahme von je 10 Millionen für die Jahre 1890/91 und 1891/92 aus den durch die lex Huene entstehenden Mitteln für BolkS- fchulbauten ab. Dem Reichstag wirb, wie wir erfahren, in den nächsten Tagen ein Nachtrag zum Etat des Auswärtigen Amts zugehen. ES ist die Errichtung einer selbstständigen Gesandtschaft in Luxemburg geplant, wofür : 0 000 Mark ausgeworfen werden. Im preußischen Abge­ordnetenhause hat der Abg. Brömel einen Antrag eingebracht, die königliche Staatsregierung zu ersuchen, die bestehenden Personen-, Gepäck- und Gütertarife einer Reform zu unterziehen, welche durch Ermäßigung der Tarifsätze und Vereinfachung deS Tarifsystems die preußischen Staatsbahnen für die wirtschaftlichen Interessen des Landes in erhöhtem Maße nutzbar macht. Bel dem Verlassen deS

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Wge, seinen Posten al» Chef deS Groß«» General- stades, wovon schon seit den letzten großen Manövern üh^ki» Rede war, auf, und wird der Nachfolger be» tmmandierenben Generals v. LeSzynSki in Altona

stieße» einanbet an, wenn fie vorbeiging, nnb bte hernmspielenben Kinder starrten st« nach ihrer ge­wöhnliche» Art an; aber selbst ba» bissigste alte Weib kounte ihr nichts SnbereS nachsagen, a!S ettra: Sie ist »ich' an» Lancashire, ba» iS klar wie Mehl» foppe', ober:An der iS nich' viel bran, auf keine Weise »ich'. So'» kleiner, zerbrechlicher Balg, bie hat ja lein» Tropfe» Blut in« Adern 1"

Da»» und wo»» fing Kniet einige dieser Worte ans, ohne fie jedoch jemals übel z» nehme». Sie hatte erfahre», baß Beaten, benen ba» Leben tat harten, entbehrnngsvollen Kampfe dahivfließt, bie Neignng, Andere herunter zn reißen, znr zweiten Natur wird. ES ist leichter, fein eigenes Mißgeschick zu ertragen, als das Glück der besser Sitnirien. Da» ist der Hohn, den das Schicksal dem Elend in de» Mund gelegt hat.

Riggan war ein uurnyiges, viderhaarigeS Nest nnb hatte für ben zufälligen Beobachter, ber die 6onberart feiner Bewohner nicht kannte, bnrchaR» nicht« Einladendes. Bo» der einzigen breiten Straße mit ihrem verworrene» Haufe» baufälliger, alter Bubcu nnb neuer, aufgeputzter Verkaufsläden zweigten fich enge, hügelige Fahrwege ab, gesäumt von Kohlen» gräberhütteu, bie hin und wieder mit einem Krämer» laben abwechselteu, in benen Biod nnb Speck fried­lich neben Kartoffeln nnb welken Kohlköpfen ausge­schichtet waren; allerlei Vertreter beS Tierreiches, speziell ber Luftbewohuer, an» blassem Kucheuteich modeltet nnb mit stieren Schwarzbeer-Augeu, lehnten uostcher gegen bie Fensterscheiben eine schwere Versuchung für bie jugendliche Bevölkerung.

Auf einem dieser Seitenwege sollte Anice ihr erste» Abenteuer bestehe». AIS fie nm die Ecke bog, vernahm sie daS scharfe Gebell eint» HuudeS nutet einem Hansen von Kindern, dem fast unmittelbar da» Gellen lauter zorniger Knabenstimmen folgte, und bald hörte man am Tone, daß eine heftige Schlägerei im Sange war. Anice stand einige S künde» still und Überblickte die aufgeregte kleine Schaar;

Larholm fuhr verlege» mit der Hand durch sein Mar. Dieses einfältige Geschöpf mißverstand ihn. iii'We Scham, ihr Kummer, ihr Schmerz, alle» ba« ggS Melle nur in ber elenben Begier nach Wohlleben. _/ W ihre Sünbe selbst war es, wo« ste bedrückte,

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Wdj< Berlin, 29. Jan. Der Bunde» rat erteilte km internationalen Uebereinkommen, betreffend den

Häseler, kommandierender General in Metz, genannt. Kalbersee hat al« Nachfolger Moltkes den Posten tckmnüich im August 1888 übernommen. Wenn (59 A manchen Kreisen deS deutschen Erwerbslebens an tie in Wien schwebenden handelspolitischen

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flJ-jBaldrrsee flieht, derNordd. Allg. Ztg.

Hrerft noch nicht tragen. Es handelt sich zunächst M Vorschläge, welche ganz abgesehen von der Mit 00 Dickung des Reichstage» erst durch die Zustimmung kr beteiligte» Regierungen die Bedeutung einer Rast Mtrag»mäßigen Abmachung erlangen. ES liegt in kr Natu der Sache, daß der diesseitigen Ent­

AbgeorrnetenhauseS stürzte der Abg. Dr Windt- horst griffrn abends einige Treppenstufen herab und zog sich dabei mehrere Hautabschürfungen, be­sonder« im Gesichte, zu. Windthorst verbrachte die Nacht gut, daS Allgemeinbefinden ist befriedigend. Beim Fürsten BiSmarck in Friedrichsruh fand am Dienstag zur Feier deS Geburtstages deS Kaisers ein Diner statt, zu welchem alle fürstlichen Beamten und verschiedene Gäste geladen waren. Fürst Bismarck erschien in großer Generalsuniform mit allen Orden und brachte den Toast auf den Kaiser in warmen und herzlichen Worten au». Die sozialdemokra­tische Fraktion deS Reichstages beschloß gestern abend» bei starker Beteiligung, ihren Parteigenossen zu empfehlen, die Maifeier aus den ersten Sonntag im Mai zu verlegen. Ein Aufruf mit Gründen soll folgen. DiePost" schreibt: Eine denk­würdige Viertelstunde für alle Beteiligten war es, al» der Geheime Medizinal-Rot Dr. Koch anfangs dieser Woche das Sanatorium Dr. Cornels in Charlottevburg besuchte und sich bemerkenswerte Kranke vorstellen ließ. In einer Abteilung kamen fünf Kranke zur Vorstellung: zwei Lupuskranke und drei an der Lungentuberkulose Leidende. Von jenen kennte eine 30jährige Patientin, welche seit ihrem dritten Lebensjahre an dem Lupus auf der rechten GefichtShälste litt, al» geheilt, die andere, welche feit 22 Jahren krank ist, und bei welcher der Lupus vom Gesicht aus sich über den ganzen rechten und über Teile de» linken Armes verbreitet hat, als wesentlich gebessert bezeichnet werden: im Gesicht war selbst für einen Laien die Besserung deuttich erkennbar. Diese beklagenswerte Kranke, welche vor der Behandlung schon zehn Mal ohne andauernden Erfolg operiert worden ist, vermochte die beim Anblick ihres Retters überströmenden Ge­fühle de» Danke» nicht zurückzudrängen; vor freudiger Aufregung zu sprechen unfähig, küßte sie dem Ge­lehrten unter Thränen die Hand. Bon den drei vorgestellten Lungenkranken hat ein IZjähriges Mädchen seit ca. einer Woche keine Bacillen mehr und sieht in den nächsten Tagen ihrer Entlassung als geheilt entgegen. Bei einem 28jährigen Manne wurde eine thatsächliche Besserung konstatiert. Der dritte Lungenkranke war seiner anfänglich überaus hohen Reaktion wegen bemerkenswert, nach der sechsten Jnjeftion reagierte er bisher noch nicht; auch bei ihm ist eine wesentliche Besserung zu kon­statieren, wiewohl er erst seit ca. 3 Wochen in Be­handlung ist.

Danzig, 29. Jan. Bei der heutigen Präsrn-

sageo könne», wa« fie für eine Sünderin ist und welche Schande ste über fich gebracht hat, aber 's iS auch wohl kein Pforr' zwischen hier und London, dem fie da» nicht hätt' selber sagen können. Doch sei's wie's fei, nun hast Du ihr gesagt, was Du wolltest, und nun kannst Du stem Zett lang zufrieden lassen.'

Mr. Barholm war an diesem Tage während be« Abendessens ungewöhnlich schweigsam, und al« er bei feinem Glase Wein saß, brach sein Mißmut wie gewöbnlich hervor.

Ich bin hem' abend nicht gnt aufgelegt, Anice', begann, er.

-Ich habe hem' Joan Lowrie besucht', antwortete er zögernd,bin aber wenig befriedigt von ihr. Ich glaube danach kaum, daß eS rätltch für Dich wäre, Dich mit ihr abzugebe». DaS Mädchen ist wenig liebenswürdig nnb scheint mir sehr dickköpfig zu sein. Sie HM so etwas von einer bösen Sieben an fich.'-

4. Kapitel.

ES war Mr. Barholm zur Sewohuhett geworden- fich an Anice zu wende», wemr er über Menschen nnb Dinge im Unklaren war. Auf ihren planlosen Spaziergängen sah Anice alle», waS ihm entging und hörte Vieles, wofür er taub war. Die rohe», harten Männer nnb bie lirmenben Mädchen, bie zu nnb von der Bergarbeit gingen, zogen fie jedeSmal an ihr Fenster. Sie wünschte sehnlichst, Bestimmteres von ihnen zu wissen, ihrer wenig versprechenden Lebensweise etwas näher zu tretet. Mitunter fingen jene beim Vorübergeben einen Blick von ihr auf, fragten bann unter fich, wer fie wohl wäre und kamen Überein, baß ste zur Familie gehöre.

'S iS dem aUen Psarr'a fein Mädel", fügten einige.Die schaut gar nich' so Übel auS, wenn ste nur nich' so'» gar kleine» Ding wär'."

Leute, die Mr. Barholm mit so ungünstigen Sagen betrachteten, hegten beim Anblick deS hübschen Mädchens keinerlei Groll. Die zerlumpten Weiber

Mehrt ttglich «t Bntti|a -ich vorne- mtb Auzeige» nimmt entgegen die Expedition b. Matte«,

Feiertagen. Quartal-«bounemr»». Preis bei der «xpe- (ITUIIl(I# sowie die Annomen-Bmeaux von Haasenstein und Seglet

bitten 2*/t SRI, bei den Postämtern 1 Btt. 60 Pfg. (exkl. * in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg n. Men; Rudolf XXVI

f»t Mfodtene Seil- Sonnabend, 31. Januar 1891. Masse in Iranffurl ^.M., «tetta Stündjen u. Köln«. L. AAV1 ^ayrgang

________10 Asg., Ktamttn kür die Reil« 26 Pfg.' Daube n. Co. in Frankfurt a. M., verlen, Hannover, Paris.

Sffujkiertes Sonntofldjfatt

M°nate Februar und März ^1891 werden von allen Postaastalten und

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ge,

Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Slug. Koch.

.Da sollst eiusehen, gutes Mädchen' auf das jejige Geschöpf in ihrem Schosste deutenddatz « hier etwas sehr Schlimmes ist.*

Liz brach in jämmerliches Schluchze» aus nnb beim« lant wie ein Sind, dem man weh gethau hat.

»Ich weist wohl, wie schlimm baS iS', rief fie Ä,ich kunu auf keiu« Arbeit geheu, nicht in bie Jri>e nnb nid t in bie Werkstatt, so lange wie ich's «»schleppen mutz; nnb dabei hab' ich leinen Platz, » w ich mein'» Kops hiulegeu kann, nutzer hier. Wenn 1 Wau nicht wir', ba müßt' ich umkomme» nnb das <»b dazu. Uub bann bin ich garnicht so schlecht, 1*, Eie 'S machen. Ich ich war ihm sehr gut,

* ** war ich, nnb ich dacht', er wär' mir auch gut 106* 1,1 wär' ein ehrlicher Mann dazu. Er war kein 96' "ähnlicher Arbeiter, und er war immer sehr lieb mir, bis er» bann satt hatte. Die kriegen uns S der Zeit alle fatt, sagt Joan. Ich wünschte, ich At'S lieber erst Joan erzählt nnb ste gefragt, waS 1 thu» soll.*

82^5^1» deren Lutzere Folgen. Nicht Gram nnb 106* schmerz quälte fie, fonbern nur bie Entbehrung beS WvuffeS. W-uu fich ihr Loo» äutzerlich gebessert Me, würde auch bie innere Pein ste verlassen haben, gt M 68 wurde ihm immer klarer al» je, daß man das E so mitansehen dürfe, und er wappnete sich zu Wem BeffernugSwerke mit feiner ganzen Beredt- S»lett. Doch erschöpfte er vergeben» seinen ganzen Mrat schönklingender Redensarten. Sein« salbungs-

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