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Illustriertes Sonntagsblatt
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Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
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dann folgte die Gratulation der Hofstaaten und bet Fürstlichkeiten, Gottesdienst in der Schloßkapelle und große Gratulationscour im Weißen Saale, et» überaus glänzende», echt kaiserliches Bild. Zum erstenmale seit der Geburt de» jüngst, n Prinzen hatten der Kaiser und die Kaiserin gemeinsam wieder ihren Platz vor dem goldene« Throne, umgeben von den fürstlichen Gästen, eingenommen und empfingen so die Glückwünsche. Bei dem herrlichen Wetter kam auch die glanzvolle Auffahrt in großen Gala» karroffen mit den reich gallonierien Dienern zur vollen Geltung, und die Tausende, welche unter den Linden harrte», fanden sich für ihre Ausdauer belohnt. Mittags wurden bei der Parole - Ausgabe 101 Salutschüsse abgefeuert. Am Nachmittage unternahm der Kaiser mit der Kaiserin eine AuS-
gewußt hat, Berlin zu diesem Tage wir nach: Kaiser die Saale aus«
ihre Versprechungen find eitel Schwindel. Garantie für die Erfüllung derselben ist in keiner Weise vorhanden, es besteht auch keine AuSficht, daß die deutsche Reichsregierung sich für Deutsche wirksam verwenden kann, welche sich freiwillig unter fremde Hand gegeben habe». Daran mag jeder denken, an welchen ein AuSwanderungSagent herantritt, und wenn er auch TrübniS erfahren haben mag, wie schlecht eS dem Menschen ergehen kann, daS hat er doch noch nicht erfahren. Deutsche Teilnahme im Unglück, Hilfe und Beistand haben drüben ein Ende die Auswanderer sollen nichts fein, als Arbeitstiere die für Geringen- arbeiten, und die sterben können, wenn sie nicht mehr zu arbeite« befähigt find. Brasilien ist zu groß, alS daß Justiz -und Behörden im Stande wären, sich um Unterdrückte zu kümmern, deutsche Ehrlichkeit und Geradheit ist dort ebenso wenig zu Hause. Mancher ist voller Glücksträume schon hinübergezogen und in den harten Anstrengungen der Arbeit dem Fieber erlegen. Kan» ein solches Loos in Wahrheit in die Fremde locken? Dazu gehört schon der Mut der Verzweiflung.
wie Kaiser Wilhelm II und einander stehen, der hat eS an erkannt An Einzelheiten trogen Bor dem Gottesdienste ließ der Schloßgarde - Kompagnie im Weißen
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fahrt und wurde auf derselben mit nicht enden« wollenden Jubelruseu begrüßt. Der Monarch strahlte vor Freude. Wer noch nicht
ttarbeiter, die vorzugsweise zum Verla ffe» der wat bewogen werden, so lange sür ein Spottgeld lMENÜtzt, wie ihre Arbeitskraft reicht, und ist die --Ende, können sich die Unglücklichen in einen ' nkel hinlegen und sterben. Es ist al'o eine ;,nL Hi von Behörden, wie von Privaten, dem
1-111 «eiben der AuSwanderungSagenten entgegenzutreten, 10 He den unwissenden Leuten dar Blaue vom
sohnw Wem Falle l egen die Dinge doch etwa- ander», .. Sf) « die Auswanderung nach der neuen südameri-
(5 «schen Republik ist der offenkundigste Menschen «bei, den cS nur geben kann; dort werden die
Bestellungen auf die forljtff. Zeitung mit ihren Gratisbeilagen
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die Kreise Marburg und Kirchhain und
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L. As >«el herunter versprechen, und ihnen dadurch »Kopf verdrehe». ES macht den Agenten auch «nichts weiter aus, denen, welche sie zur AuS «öerung bewöge» haben, schwarz aus weiß zuzu- k«n, daß sie drüben im Lause von z-hn Jahren
Deutsches Deich.
Berlin, 27. Jan. Der 32. Geburtstag Kaiser Wilhelms ist in Berlin mit einer Teilnahme der Bevölkerung begangen, welche der, die sich am 90. Geburtstage feines Großvaters zeigte, nicht viel nachsteht. Die Bevölkerung war selbst ganz überrascht ob diese« harmonischen Einvernehmens, welches die Straßen bis weit hinaus an die Stadtgrenze mit Fahnen geschmückt hatte. Da» Zentrum Berlin» zeigte eine so prächtigen dekorativen Schmuck, wie er seit Jahren nicht da war. Guirlandcn und Kränze, Fahnen und Draperie» waren in noch nicht gesehener Menge verbraucht. Allerding» hat wohl etwas zur Ausdehnung des Festschmuck«» der Umstand beigetragen, daß zum erstenmale seit langen Wochen die Straßen frei von Schnee und Ei» und dem noch »»niger angenehmen Winterschmutz waren und die Sonne vom blauen Himmel mit fast frühlingSarttger Wärme herniederstrohlte. I» den Straßen herrschte ein überaus großartiges Leben und Treibe», alle Augenblicke staute» sich die Wagen- reihen und die Fußgänger konnten nur recht langsam vorwärts kommen. Eingeleitet wurde der Geburtstag des Kaisers durch die übliche Reveille, die Musikkorps der zweiten Garde - Jnfanteriebrigade marschierten unter klingendem Spiel bis zum Brandenburger Thor und zurück. Im Kreise seiner Familie verlebte der Monarch die ersten Vormittagsstunden,
überall tu den untere» Volksklaffe», damit hatte »au tu den Srnbeudtstrikleu ebenso gut zu kämpfen wie tu de« Ackerbau treibende» Gegenden. Und dann war da» Psarrban» solid nnd bequem, sogar malerisch. DaS Han» »ar geräumig, der Garten groß nab v:redelnag»fähtg; Bäume gab eS genug, au de» Mauern raufte fick> Ephen empor, and alle» andere besorgte Äaice. Da« FrühstückSztmmer sah diesen Morgen besonder» einladend an». Aaice, in hübschem, blaßblaaem Kleide, da» am Halse mit einige» Crocusblüten geschloffen war, wartete ans kein Erscheinen an dem elegant mit Silber nnb Porzellan auSgestatteten Frühstückstische, während fie sich die Zett damtt Vertrieb, seine LtebltogSz-Uang zu lese». Der mügebrachte Veilchentops verbreitete von seinem sounige» Platze am Feaster einen schwachen, frühling-artigen Geruch, in der Mitte der Tafel standen CocnS, Schneeglöckchen und Ephen; Sonnenschein anßeu nnb Behaglichkeit innen. Der Rektor erfreute fich eine» guten SppittttS und einer unvergleichliche» Verdauung. Suice erhob stch, al» er eiatrat nnb rührte bie Klingel.
«Mama hat Kopfschmerzen nnb kann jetzt nicht henmter kommen-, saate fie. .Wir solle» aber »icht anf fie warte».- U»d bann brachte fie ihm seine Zettnng nnb küßte ihn mit ehrerbietiger Zärtlichkett.
.Wie ftoh bin ich, Dich wieder glücklich daheim zu sehen, mein liebe» Sind-, bemerkte der Rektor. .Wie vorzüglich heute der Kaffee ist! — noch ein Täßchen, bitte."
»Ich glaube wttklich-, fuhr er nach kurzer Panse fort, .daß Du Dich hier bet all-de« ganz wohl fühlen wirst. Ich für meinen Teil bin ganz zufrieden — den Umständen angemessen. Freilick kann man von den Larcashtrer Sohleugräbern nickt die feinen Manieren d-S Süden» verlangen; wenigstens wird man fie bei ihnen keinesfalls fhben; aber man muß ben Dingen immer bie beste Sette abgewinnen. Ich für meinen Teil komme mtt den Leuten ganz
'ch s , Ans dunkler Tiefe.
[4 | Bon France» Burnett, ö rh« f «utoriflrte deutsche Uebertragunz. (Fortsetzung.)
marschiere» und überreichte derselbe» unter folgender Ansprache eine Fahne: „Meine treuen Kameraden! Ihr alle habt im Felde meinem Vater «nd meinem Großvater treue Dienste geleistet. Dafür dürft Ihr den Rest Eurer Lebenszeit dazu verwenden, meinen persönliche» Dienst zu thun und die Wache in meinem Schlöffe zu beziehen. Um Euch einen erneuten Beweis meiner Anerkennung für die geleisteten treuen Dienste zu geben, habe ich beschlossen, der Schloß« garde-Kompagnie eine Fahne zu verleihe». Sie ist genau nachgebildet nach dem Modell derjenigen, welche dereinst die alte Schloßgarde-Kompagnie gehabt hat. Sie sei Euch ein Symbol der Freude und ein Sinnbild Barer Treue und Tapferkeit! Oberstleutnant von Kess.l dankte mit einem dreifachen Hurrah. Während der GratulationScour standen der Kaifer in großer Uniform der Garde du Corps und die Großherzogin Marie von Mecklenburg rechts vom Throne, links standen der König von Sachsen in der Uniform seiner ostpreußischen Dragoner und die Kaiserin. Die letztere trug über einem weißen Atl ar- unter kleid eine pompöse blaue Sammelt obe und ein hellblaue» Hütchen. Am Nachmittage vereinigte die sürstlichen Herrschaften große Tafel, abends war Gala- Oper. Imposant war die Illumination, zu der hervorragend elektrisches Licht in farbigen Lämpchen verwendet war. Die Ordre de» Kaisers, daß die
prächtig ans. Ick finde hier nicht» von den Schwierig- leiten, über die stch Grace so beklagt.-
.So, beklagt er sich?- sagte Auice. .Ich wüßte nicht, daß er sich gerade beklagt hätte.-
.Grace verliert zu leicht ben Mut-, erklärte ihr ber Rektor mit nachdrücklicher Handbewegung, .«ad macht dann alle möglichen Schnitzer. Er spricht mit and von dttseu Leuten, al» wenn fie au» demselben Stoff wären wie er. Er hat nun 'mal keine Au»- vauer, und daun fehtt e» ihm au Selbstvertrauen. Er meint e» ja ganz gut, aber er ist kein Menschenkenner. Der andere junge Mensch da, der Ingenieur, der würde an seiner Stelle doppelt soviel leisten. Wa» hältst Du, nebenbei gesagt, von dem jungen Menschen, liebe» Kind?"
.Jch habe ihn ganz gern-, sagte «nice, .er steht Rr. Grace ost bei.-
.Grace braucht einige Uaterstütznng-, erwiderte Mr. Varhol« etwa» unwirsch, «und doch scheint er «tt «tr nicht ganz einer Meinung zu sein, wenigsten» nicht so sehr, al» ich wünschte. Ich weiß manchmal nicht recht, wa» ich an» ihm machen soll; jebenfoB» ist e» mir schon fein paar Mal aufgefallen, daß er vorzieht, seinen eigenen Weg eiuzuschlage», statt de» meinigen zu solgen.-
.Papa-, «einte hier «nice, .ich glaube kam«, daß er deshalb zu tadeln ist. Ich bin viel«ehr überzeugt, daß denkende Köpfe — und ein solcher ist Mr. Grace — denen es mit ber Sache ernst ist, auch ihren eigenen Weg gehe» müssen."
Mr. B'rholm warf da» Haar an» ber Stirn zurück. Seine eigene Zähigkeit trat ihm manchmal tu Aaice gegenüber, wenn auch feiner nnb versteckter.
.Grace ist ein junger Mann, liebe» Kinb", sagte er, ,n»b — nnb Vetter gerabe kein starker Geist."
(Fortsetzung folgt.)
Millionäre werben sollen; sie wissen recht gut, daß dieser schriftliche Vertrag nicht ben geringsten Wert mehr hat, wenn sie bie Leute nur erst über da» Wasser hinüber haben. Die Dinge liegen in Bra silien h°ute folgendermaßen: Das Land ist spärlich bevölkert, und bie Bevölkerung noch dazu rechtschaffen faul. Daher kommt es, baß ba» Handwerk dort meist in sremden Händen ist. Die großen Plantagen- befitz-r, die Tabak- nnd Kaffeebarone brauchen zur Bearbeitung ihrer weiten Besitzungen Tausende von Arbeiter», die sie zu Hause heute noch weniger, al» früher finden, den» die Sklaverei ist bekanntlich aufgehoben, und die zahlreichen Schwarze» in Brasilien haben nicht bie geringste Lust zur» Arbeit-n, so lange sie bei Hunger nicht ganz außerorbentlfch quält. Dan» arbeiten sie wohl einige Zeit, brennen aber, fobolb sie wieder Geld in der Tasche sühlen, vergnügt durch. Um fich nun Arbeiter nnb bet brasilianischen Regierung fleißige Unterthanen zu schaffen, verbinden sich die Plantagenbesitzer und die Regierung, suchen sich gewiegte Leute au» und schließen mit denselben folgenden Kontrakt: .Ihr schafft un- so viele weiße Arbeiter, wie Ihr bekommen könnt, pro Kops bekommt Ihr so und so viel!" DaS Geschäft ist für die Agenten um so besser, je schneller e» fich abwickelt, daher versprechen sie alle» Mögliche, sichern sogar freie Ucberfahrt zu, und sie können Letztere», den« ihr Verdienst bleibt reichlich groß. Werden die Arbeitskräfte dringend gebraucht, so zahlt auch der Plantagenbesitzer selbst die Ueber fahrt. Nun kommen die Auswanderer im fremden Lande an, werden schnell in da» Innere gebracht, bekommen dürftige Quartiere, schlechte Nahrung und geringen Lohn. Berufen sie sich auf ihren Kontrakt, so wird ihnen achselzuckend erwidert, mehr, al« gewährt, könne ihnen nicht gegeben werde». Paffe e» ihnen nicht, möchten fie wieder nach Hause gehen; doch vorher hätten fie so lange zu arbeiten, bi« der UebersahrtSpreis getilgt sei. Wa» sollen nun die Leute machen? Sie müssen auShalte», arbeiten wie das Bieh, um überhaupt nur in eine notdürftig ertiäglichr Lage zu kommen.
Ausgeschlossen bleibt ja nicht, daß einige Wenige im Lause der Jahre einmal vorwärts komme», aber bie harte Arbeit, baS dürftige Lebe« und daS ungesunde Klima raffen Tausende dahin. @» ist richtig, Brasilien ist ein reiche« Land, aber die Auswanderer sollen die Schätze nur haben, nicht genießen, sie sollen säen, damit andere ernten könne». Somit ist eS nur in Ordnung, wenn wir sage», da» Treibe» ber Brasilien-Agenten ist bet reine Sklavenhandel würde ich heute noch gehen. Ju der That, er hätte e» schon längst zur Spruche bringen sollen, wie sehr fie an Geist Über die Anderen hervorragt, und fie demgemäß beeinflußt. Ich möchte wohl Äffen, wie fie stch al» Hausmädchen ausnehmen würde, wenn «an fie gehörig abrichtete.*
.Davon kann leine Rede fein", sagte Auice entschieden. „8on der Grubenfahrt zur Küche — der Uibergang wäre unnatürlich."
„Mag sein", gab er wie gewöhnlich zu, » vielleicht hast Du Recht. Doch hab-n wir ja noch Z tt genug, darüber uachzudeukeu. Wir werden bester darüber urteilen können, wenn wir fie gesehen haben."
Er brauchte a« nächsten Morgen nicht daran erinnert zu werden. «IS er aufstand, hegte er noch ebenso viele vage Pläne in bettest Joan Lowrie'S, al» beim zu Bett gehe». Er kam in b-st-r Stimmung uach dem hübschen FrühstückSztmmer herab. Hier war er nämlich stet» in vorzüglicher Laune. Man bunte fich auch kaum darüber wundern. Da» Schicksal hatte ihn von Sindhett an sehr milbe de- handelt. I« Wohlstände geboren, anständig erzogen, gesund und leichtblütig, hatte ihm die Wett stet» ihre beste Sette gezeigt. SIS junger Mann war er ein hübscher, kräftiger Bursche, dem sein hinreichende» Satertetl e» ermöglichte, nie ganz von seinem Berns abhängig sein zu brauchen. Al» Curat hatte er ein gute» Einkommen ohne eigene V-rantworttichkeU; al» Ehemann war er glücklich genug gewesen, eine Frau zu st bin, bie zu seiner Behaglichkeit beitrug; kurz, daS Leben war mtt ihm von jeher so sanft nmge» gangen, baß er durchaus Linen Grund hatte, fftr die Zukunft dem Schicksal in bezug auf seine wert» Persönlichkctt schlimmere Absichten zuzuttaneu. ES war viel wahrscheinlicher, daß eS seine schlimme Laune au jedem Andern, als an ihm auSlaffeu würde.
Selbst Wiggan hatte ihn ganz und gar nicht beunruhigt. Die Schwierigkeiten, welche fich hier dar. boten, waren nicht von der Art, um ihn zu beunruhigen. Man sand lluwiffeuhett, Laster, Sorgen
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die Monate Februar und März
891 werden von allen Postanstalten und onstiz udbriefträgern und für die Stadt Mar- 391 । B9 in der Expedition (Markt 2 1) an« [5S lotnmen. In Kirchhain von unserer Filiale t
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Donnerstag, 29. Januar 1891. ödE*«»» XXVI Jahrgang.
10 Pfg., Gummen für die geil« » Pfg.__________________________________Daube u. Io. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Hari».
"Tm «3ck möchte Ihne» etroae sagen", sprach Miß ittl ?®lm an diesem Abend bet« Abschied zu «race.
stude eS ttt Riggan im Ganzen gar nicht so •" L Ich denke, eS wird mir gerade deshalb teuer am® tkn, weil hier noch alle» so neu und nnentvickelt - Alle Kräfte find ernst und energisch angespannt, atz Umß mtt des Leben hier hn Oct fast schwül vor- «g 'iWN — gerade wie seine Atmosphäre. Btelleickt m £**»»’» dazu kommt — kann ich Ihnen ttt der 7* für jenes Mädchen beistehen, wenigstens werde lvtvw—alle Mühe dafür geben." Sie reichte ihm — und ihre Hand, und al» Reverend Paul nach ® i P Sing, fühlte er fich nicht wenig erleichtert und ug 1 «ft.
)üc 1 Der Rektor stand «tt de« Rücken gegen da» Herd- m ’ r gewendet und starke» Selbstgefühl prägtt fich
i luuer behäbigen Erscheinung an».
.Erinnere wich doch Borgen früh an da» Mädchen, ? **, sagte er, .ich wöckte diese Sache gern selbst [ei ” Hand nehmen. Sonderbar, daß Gracr fie ( i schon früher einmal erwähnt hat. Uederhanpt, । t Du, kommt t» mtt bann nnb wann vor, als •*r'J . t! eB ein wenig an ben nötigen Jutereffe, chitil » a» Energie fehlen lasse."
-• Interesse gewiß nicht, mein Lieber!" wandte PU Mr». Barholm begütigend ein.
0 Mag fein", gab ber Rektor zu, .an Jutereffe kshMicht nickt, aber an Energie ober an — B-r.
Ais. Die hervorragenden Eigenschaften eine» «cktigeu Mädchen» würden mir nickt entgangen , und ich würbe fie in Erwähnung gebracht haben. >”• tiuß ein brave» Geschöpf sein. Solche Mädchen ße - I man ermutigen. Ich will fie morg n in aller
St aufsuchen; wenn t» nicht schon so spät wäre,
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ch Brafil'en, bie einen immer größeren Umfang khmen droht, wird jetzt ernstlich erwogen. Im einen Hobe» ja Weder der Staat, noch Privat- tn da» Recht, Jemand, der nicht im Lande imieth 6tn will, an der Auswanderung zu hindern, !r. 21 ttld kette rechtliche» Bedenken ober Hindernisse __P Frage kommen. Jeder Mensch ist sein eigener sine *«> der thun und lassen kann, wa» er will. Aber
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