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t bat. Und wenn auch; 's ist da wahrhaftig großer Unterschied -mischen nnS. So, da» hätt' ench nn’ gesagt — nut) wer nn’ noch war hat mit Li-, der sag'S der Joan Lowriel" Wie roh nnd jeder mitleidigen Regnng nnzn. glich anch die Mehrzahl von ihnen war, Joan
»Ich möchte Sie 'wa» fragen*, sagte ste kurz, rw ste zugleich seine Aufforderung, näher -a tretet > Platz za nehmen, abl'hnte.
.Wenn ich etwa» für Sie than kamt —* begann kriek.
«'sist nicht meinetwegen* unterbrach sie ihn. .Da
Tklegraphenanlagen zu verstehen fei. Daß das Fernsprechwesen dem allgemeinen Begriff der Telegraphie unterzuordnen ist, ergiebt sich aus besten innerem Wesen und ist nach der in- und ausländischen Judikatur als feststehend anzusehen."
(Nachdruck verboten.)
A«s dnrrkler Tiefe.
Bon Frances Burnett.
Autorisirte deutsche Uebertragung.
(Fortsetzung.)
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte»,
£Mie die Annoncen-Burcaux von H aasenstein nnd Bogle»
A»Mf«ck a.M., Laffel, Magdeburg n-Bien: Rudolf XXVI
»toffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. RMn; @. g. ’ Mw*PtJwuö’
Daube n. To in Frankfurt a. M., Berlin. Hannover. Paris
... wui, jvua
»est Wie die richtige Sette in ihnen angeschlagen. tich< vielleicht ttng jene» dramatische Moment da» in dem Uttft ?porhaltrn de» Linde» und in ihrem heldenhaften
<gl Mreten für seine Mutter lag, zu dem Erfolge ihrer —' *r befehlenden Fürbitte eben so viel bet, al» irgend
48 bcr i-'-cnsallS insoweit der Charakter
einer lex imperfecta anhaftet, al» es an Bestim mungen fehlt, welche den Umfar g des Regal» präzisieren und Eingriffe in dasselbe unter Strafe stellen. Die Frage der rechtlichen Begründung de» Regals hat in neuerer Zeit, insbesondere infolge der großen Ausdehnung, welche der Fernsprechverkehr erlangt hat, erheblich an praktischer Bedeutung gewonnen, und es erscheint zur Wahrung der Rechte des Reich», welche in der Rechtsprechung nach den neuerlich ge machten Erfahrungen nicht immer den notwendigen Schutz finden, geboten, da» Regal selbst und dessen Umfang gegen jede Anfechtung sicherzustell n. Der vorliegende Gesetzentwurf bezweckt, dieser Aufgabe zu genügen und zugleich den Mängeln abzuhelsen, welche sich auS der baigelegten Natur deS Artikels 48 der Verfaflung als einer lex imperfecta ergeben.
Der § 1 bringt zum Ausdruck, daß dem Reich das ausschließliche Recht zur Anlegung und zum Betriebe von Telegraphen anlagen zusteht. Wenn, wie im Eingang bemerkt ist, die rechtliche Begründung des Regals aus Artikel 48 der Verfassung in der L.tteratur Widerspruch gefunden hat, so wird doch überwiegend anerkannt, daß eS im Jntereffe deS allgemeinen Wohles, sowohl nach der Richtung der öffentlichen Ordnung, als auch noch der Richtung des Verkehrs hin, wünschenswert sei, die Telegraphie als ein Regal zu behandeln (vergl. z. B. Zorn, daS Staatsrecht de» Deutschen Reichs, Bd. II, S. 16: „Der durch Post und Telegraphie zu erfüllende Staatszweck kann nur dann völlig erreicht werden, wenn die Hauptmaste des Betriebes ausschließlich dem Staate Vorbehalten ist." Meili, daS Recht der modernen Verkehrs- und Transportanstalten, S. 106: „Wenn irgendwo, so ist hier der ErsahrnngsbeweiS sür die Zweckmäßigkeit deS staatlichen Betriebes geleistet.") Insbesondere verbieten die Juteresten deS allgemeinen Verkehr», die Tele graphie der privaten Handhabung und der privaten gewerbemäßigen Ausnutzung zu überlasten, da bei tem unausbleiblichen Nebeneinander bestehen einer Reihe von Prioattelegraphen ein geordneter Tele graphenbetrteb zur Unmöglichkeit werden würde. Auch in den meisten anderen europäischen Staaten ist da» Telegraphenwesen al» ein Regal anerkannt worden, namenllich in Großbritannien und Irland, in Frankreich, in Italien, in Belgien, in den Niederlanden, in der Schweiz, in Oesterreich, in Ungarn, in Norwegen, in Portugal, in Griechenland.
Durch den zweiten Absatz be» § 1 soll jedem Zweifel darüber vorgebeugt werden, was unter
'st ’u armes Mädel, dem ich gar zu gerne helfen wöcht', wenn ich nur könnte; ich btn’8 aber wahrhaftig nicht im Stande. Nu' kenn' ich aber Wetter keinen hier, al» Sie und noch den Pfarrer, und Sie kenn' ich noch bester al» den, — und da dacht' ich mir halt, ich möcht' Sie bitten, daß Sie mit ihm sprechen thäten wegen dem armen Dinge, ob er ihr vielleicht 'wa» könnte zu arbeiten geben, daß ste wieder ans die Füße lommt*
Derrick blickte ernst und prüfend in ihr hübsche» Erficht.
„Wenn ich nickt irre', sagte er, „sah ich heut', wie Sie da» Mädchen gegen ein paar ihrer alten Bekannten verteidigten.'
Sie errötete, erwiderte feinen Blick jedoch nicht.
„Ich mein' eben nicht, daß man so 'n arme» Mädel bis auf'» Blut kränken soll', sagte ste, „bin ich doch auch ’n Mädchen."
Und nun erhob fie plötzlich ihr Auge.
«Da» Kleine von ihr t» ’n kleine» Mädel', sagte fie, „und ich kann 'mal den Gedanken nicht ertragen, wo» mtt ihm wiben soll, wenn seine Mutter so au», gestoßen wird ihr Leben lang, ich kann'» wahrhaftig nicht ertragen.'
„Ich werbe heut abend meinen Freund treffen*, sagte Derrick, „nnd will mit ihm darüber sprechen. Wo kann ich da» Mädchen finden?'
„Bei mir', antwortete ste, „ich hab' fie Beide mit mir nach Hanse genommen."
3. Kapitel.
81» Reverend Paul in da» Familieuzimmer deS Pfarrhanse» kam, sand er feinen Freund schon anwesend. Mr. Barholm, feine Gattin und Auict bildeten mtt ihrem Gaste eine Grupp- nm da» Herd- feuer, und Grace sah mtt einem Blicke, daß Derrick unbewußt zur Mittelfigur dieser Gruppe geworden war. Er erzählte, und die Andern hörten zu, Mr. Barholm mit seiner gewöhnlichen Ungeduld, seine Fran mit augenscheinlichem Jutereste, 8nke nach
Deutsches Reich.
Berlin, 26. Januar. Der Reichstag begeht den Geburistog deS Kaisers durch ein Festesten im Kaiserhof. — Für den Festtag werden wieder zahlreiche Gnadenbeweise und OrdenS-Auszeichnungen erwartet. — Bon Emin Pascha ist ein an Dr. Peters gerichteter, vom 10 Oktober 1890 aus Bus fist datierter Brief in Berlin eingegangen. Der Pascha schildert darin seine schon auS WißmannS Berichten bekannten Erlebnisse und konstatiert, daß eS ihm gelungen sei, in den von ihm durchzogenen Gebieten einigermaßen Ordnung zu schaffen. Er bezeichnet die später von ihm ins Werk gesetzte Gründung einer Station in Kawirondo am Viktoria Nyanza als unbedingt erforderlich, damit der Elfenbeinhandel aus den Aequatorialgebieten nicht in die Hände der Engländer gerate. Dringend ersucht er um Beschaffung eine» deutschen Dampfers für den Viktoria Nyanza. — Die „Köln. BolkSztg." veröffentlicht einen vom 4. Oktober 1890 vom Südufer de» Bik- toria-SeeeS datierten Brief de» Missionar» Schynse, welcher der Expedition Emin Paschas zum Viktoria- See vorauSzog. Schynse schreibt, daß der Marsch unter deutscher Flagge ohne Schwierigkeiten auch dort vor sich geht, Wo derselbe früher große Opfer forderte, und daß die Häuptlinge überall sich zuvorkommend betragen. — Die Budgetkommission de» Reichstage» beriet heute über die Forderung von 4'/, Millionen Mark für Dienstprämien an ausscheidende Unteroffiziere. Major Gäbe empfiehlt ein aussteigendes Prämiensystem. Die Prämien seien so notwendig, wie Blei und Eisen; sie würden auch den Uebergang zu einer Civilstellurg erleichtern, da fie die Mtttel zu Kautionen böten. Auch Kriegs- Minister von Kaltenborn empfiehlt dringend die Bewilligung. Singer (Soz.) erklärt die Prämien geradezu verhängnisvoll, da das kleine Kapital gewagte Unternehmungen veranlaste, wobei is meist verloren ginge. Mit der Aufbesterung de» Einkommen» der Unteroffiziere hätten die Prämien nicht» zu thun. Hahn (kons.) ist sür die Bewilligung. Sperlich (Zentrum) empfiehlt die Aufbesterung der Zivilstellen, welche den Unteroffizieren zugänglich sind. Die Prämien bewillige er nicht. Die Diskussion wird sodann vertagt.— lieber den Bau und die Einrichtung von
vorn über ihr Fantentl geneigt und eifrig lauschend.
„Ahl' rief Mr. Barholm, al» der Diener den Eiutteienden anmeldete, „da» trifft ja gut. Da kommt Grace. Sehr erfreut, Sie zu sehen, Grace; nehmen Sie Platz. Wir sprechen Über einen außergewöhnlich interessanten Fall. Ich glaube, Sie kennen das Mädchen auch."
Anice blickte auf.
„Wir sprechen von Joan Lowrie', sagte fie, „Mr. Derrick erzählt nn» von ihr.'
»Sehr interessante Geschichten — wirklich, sehr interessant', meinte der Rektor lebhaft, ,e» muß etwas geschehen für das Mädchen. Wir müssen fie auf. suchen und kennen lernen — ja — ich selbst werde zu ihr gehen.'
Er hatte ans einmal Feuer gefangen, freilich wieder in seiner konsequenten, selbstvertrauenden Manier. Nicht» al» geistlicher Zuspruch war e», was da» junge Weib brauchte, soviel war sicher. Und wer war so sehr geeignet, ihr diesen zu gewähren, al» er selber?"
„ .3», ja, ich will selbst gehen', sagte er. „Diele Art Leute ist leicht zu leiten, wenn sich einer auf fit versteht. SS liegt trotz alledem ein guter Kern in ihnen. Sie sehen, Grace, e» ist so, wie ich Ihnen »'sagt habe — man maß ste nur verstehen und ihnen wiederum verständlich werden, dann gebt’» ganz von selbst."
Derrick blickte vom Vater zür Tochter. Die klaren Augen deS Mädchen» ruhten auf jenem mit einem sonderbaren Ausdrucke.
„Glaubst Du, Papa', sagte fie rasch, „daß fie e» gern haben, wenn wir ste auf diese Weise besuchen kommen? HLllst Du es für Ung, ste daran zu erinnern, daß wir mehr verstehen als fie und daß, wenn ste leinen wollten, ste von uns lernen müßte», weil un» ein glücklicheres Loos fiel, al» ihnen? Ich glaube eher, daß die Uozufriedenen unter ihnen fragen fein^”' Wel$e* ^cht wir denn haben, glücklicher zn
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Volksschulhäusern sind von verschiedenen preußischen Bezirks ■ Regierungen für ihren Bezirk Entwürfe und Anschläge aufgestellt, vervielfältigt und an die Nachgeordneten Behörden verteilt worden, damit diese Vorlagen in geeigneten Füllen unmittelbar für eintretendes Baubedürfnis als Grundlage benutzt worden, oder doch, wo sie nicht als unmittelbar anwendbar befunden werden, die Vorarbeiten für den Bau wesentlich erleichtern und abkürzen können. In einem Eelaß vom 5 Januar bezeichnet der Minister von Goßler ein solches Vorgehen in dem angedeuteten Sinne als empfehlenswert, namentlich wenn eS sich zugleich al» möglich erweise, bei den Entwürfen auch den Besonderheiten Rechnung zu tragen, welche durch die verschiedenartigen örtlichen Berhältniffe der einzelnen LandeSteile bedingt sind. Der Untereichtsminister legt aber nach dem Staat» Anzeiger entschieden Wert darauf, von solchen allgemeinen Verfügungen der Provinzialbehörden vor ihrer Veröffentlichung Kenntnis zu erhalten, damit er prüfen lassen könne, ob die Vorlage mit den erlassenen Normativbestimmungen übereinstimmen und inwieweit die nach den örtlichen Verhältniffen al» erforderlich erachteten Abweichungen diesen allgemeinen Bestimmungen gegenüber als zulässig erscheinen.
— Dem Reichstage sind folgende Anträge be» Abg. Richter zugegangen: Der Reichstag wolle beschließen: 1. die verbündeten Regierungen zu ersuchen, die de» Reichsbeamten bei dienstlicher Beschäftigung außerhalb ihre- Wohnorts zustehenden Fuhrkosten derart zu regeln, daß für Dienstreisen, welche auf Eisenbahnen oder Dampfschiffen zurückgelegt werden, an Stelle der Kilometergelder die für die Fahrkarten thatsächlich verausgabten Beträge vergütet werden. 2. die verbündeten Regierungen zu ersuchen, in Erwägung zu ziehen, inwieweit au» den Mitteln deS Reichs - JnvolidenfondS sür die Militärpersonen der Unterklaffen, Welche durch den Krieg invalide geworden sind, eine Erhöhung au Penfionszulagen oder eine Erhöhurg der Entschädigung für Einbuße an der Erwerbsfähigkeit angezeigt erscheint. — Zu diesen Anträgen haben die Abgg. Graf Dougla», Freiherr von Manteuffel und Menzer folgenden Zusatzantrag eingebracht: Der Reichstag wolle beschließen: dem Antrag Richter hinzuzufügen: sowie die Verbündeten Regierungen zu ersuchen, dem Reichstage baldmöglichst einen Gesetzentwurf vorzulegen, durch welchen die Härten und Unzuträglichkeiten beseitigt Werden, die sich bei Anwendung de» Militär-PenfionSgesetze», insbesondere
»Liebe» Kind', meine der Rektor, einig-rmaßen ärgerlich — er konnte nun einmal das (Entgegen« stellen von Hemmnissen auch in der Debatte nicht vertragen — „liebes Kind, wenn Da mit den Leuten w so nahe Berührung gekommen wärst al» ich ober auch nur Grace, so würdest Du einsehen, daß fie nicht darauf angelegt find, die Dinge vom meta» pbystschen Standpunkte zu betrachten. Mit Meta- phyfik haben fie nicht» zu schaffen. Für fie gtebt es tetne Lebensfrage al» da» liebe Brod, und kein Problem als den Speck dazu."
Ein Schatten zog Über Anic-'» Gesteht und Derrick merkte deffen Vorhandensein besonder» gegen Ende be» Besuche». Ihr Later mar es, her benfeiben heraufbeschwor, ba» sah er. Hub doch war nicht der geringste Zweifel, baß fie den Mann liebte, und in keinem gewöhnlichen Grabe liebte, und baß diese Liebe durchaus gegenteilig war. Wie Barholm mit fich selbst zufrieden war, so war er auch mtt seiner Familie zufrieden. Er liebte sein Weid, er liebte seine Tochter vielleicht ebenso sehr in Anerkennung feine» guten Geschmacke», solch ein Weib gewählt zu haben, und Baler einer solchen Tochter zu fein, al» in Anerkennung ihrer eigenen Vorzüge. Er war ftolz ans fie und sah ihnen viel nach. Sie dienten ihm gewiffermaßen al» Folie für feine eigenen Verdienste.
„Sie haben ihn sehr lieb“, bemerke Grace späterhin zu seinem Freunde, „und da» zeigt, daß doch ein ganz T-il Gute» in dem Manne stecken muß, ja wirklich, t» steckt eis ganz Teil Gute» in ihm. Du selbst, Derrick, mußt an ihm eine gewisse Kind, lichkett b-mertt haben — und eine edle Offenherzig» kett", setzte er mit tiefernstem Tone hinzu.
Dieser tiefe Ernst machte fich im Tone be» jungen Manne» stet» bemeikiich, wenn er von seinem getft» Uchen Vorgesetzten sprach — eine fast ängstliche Besorgnis ihn in ein gute» Licht zu stellen und fich Den jedem Verdacht, al» ob er ihn verurteilte, frei zu halten. Derrick wurde dadurch stet» an den Schatten auf Anice varholm's Geficht erinnert. (Fortsetzung f.).
-So manche von euch yar's kein Haar besser ge. 1 Seht euch das Lind an und dann fehl euch Mutter an! Siebzehn Jahre ist fie erst alt, die . und die Welt Hal fie schon arg mitgenommen, half A will nicht sagen, daß eS einer von nn» etwa .—■ Zv» gut ergangen ist in der Welt, aber eben weil wir kett AMühe gehabt, nn» aufrecht zu halten, darum tauchen wir nicht auf einer ’rnmzutreten, die's nicht
*\ onbeIt6- Denn selbst die Rohesten von ihnen •-J Ulten sich bewegt von ihren kühnen, eindringlichen t(aul Aorten und dem Feuer, da» in ihrem Blicke glitt.
*>n tun an war Liz vor ihnen sicher, soviel stand fest. Als Derrick abend» vor'm Nachhausegehen feint 'Piere ordnete, rief ihn ein Auftrag an» der Werk, tt, und al» er die Thür öffnete, fand er .. Joan torie davor stehen, halb demüttgen, halb entfchloffenen ick« S.
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Matt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
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geterteaen. — Q»artsMD<ntneuttntk$«eiS bei der Lxpe- TWiflVVllFU«
d-tion S'/. Kt, lei hh Postämtern 8 SW. 50 Psg. (erkl. TV
** Mittwoch, 28. Januar 1891.
and derselben entsprechend gefiallet ist, sich allein er Anerkennung nicht zu «freuen hat, daß dieselbe vielmehr in ter Litteralur auch von ange- 'Ub< k^”en Schriftstellern bestritten wird. Obwohl die voll "hegenstehenden Ausführungen für überzeugend nicht ^°lten werden können, so muß dech zugegeben '^Verden, daß Zweifel gegen die rechtliche Grundlage von dem Reich in Anspruch fltnom menen Re-
Bestellungen
M auf die
NkrrHrss. ZstitWg U mit ihren Gratisbeilagen M Areisßfatt
Wir die Kreise Marburg und Kirchhain
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■ Sffußriertes Sonntagsblatt
Mr die Monate Februar und März MSI werden von allen Postanstalten und Wandbriesträgern und für die Stadt Mar- Wlrg in der Expeditton (Markt 2 1) an« Wmommen. In Kirchhain von unserer Filiale M>err B. Rindt).
U Die Exped. der Obeih. Zeitg.
Die dem Gesetzentwurf über das
■f Lelesrnphenivesen
[D(|2 ^gegebene Begründung besagt u. A.:
„Der Artikel 48 der Reichsvtrfaffung schreibt
>m, daß da» Telegraphenwesen für daS gesamte t)OD<e<bitt des Reichs als einheitliche Staatsverkehrs-
«stalt eingerichtet und verwaltet werden soll. Dieser faflungsbestimmung ist von Reichswegen stets Auslegung gegeben, daß dadurch nicht nur den kmzelstaaten — von Bayern und Wülttemberg ab ehen (Art. 52) — die Einrichtung und Berwal- 9 des TelegraphcnwesenS entzogen, sondern daß ach dieselbe auch positiv, insoweit es sich um Be- ung bet Telegraphie zu Zwecken „beS Verkehr»" sandelt, ein Alleinrecht des Reichs begründet fei. ES ist bekannt, daß diese Auffaffung der Bedeutung ^S Art. 48, Wenngleich der Thatsächlich bestehende