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Die Revision -er Rnfallversichernvg.

Die letzttägigm Erörterungen bei Reichsta ck über

e in einer Weise, daß dasselbe nicht lange mehr der Lage ist, dieselben so zu erledigen, baß bamit ben beteiligten Interessen geradezu beuach- iligende Verzögerung svermudin wird. Bei dieser läge ist es angezeigt, schon jetzt einem Wunsche druck zu geben, den die mit unseren Unfallver nungSgesetzen gemachte praktische Erfahrung an Hand gegeben hat.

Wenn wir die UnfalldnsicherungSgeletze betrachten, che andere Staaten nach dem Beispiele Deutsch d», namentlich Oesterreich und Jtclien, erlassen , so fällt dabei aus, daß, während in Deutsch-

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5*<ft wurde, devx st- stützte ben Kopf in die Hände J» ihre gonge Hattuug schien einen ttesex Seelen.

„Ein Mädchen", sagte er laut. „W-» k'uu bei ein Mädch-n feix? So spät ax btefem O.t, und

(Rachdruck verbeten)

A«o dvirktrr Tiefe.

Bon France» Burnett.

Autorifirte deutsche Uebertragung.

(Fortsetzung.)

«Ich s-h' nicht ein, »atz Sie fich nur mich sorgen*, sagte fie fast zornig. .Ändere Leute thun baS nicht. Mein ganzer Leden war ich Mutterseelenallein.* Ihr Hanpt sank »lebet herab nnb fie bebte am ganz n Leide.

.Ich aber sorge nm Dich, mein Sind', erwiderte er. .Ich kann und will Dich nicht hier allein lassen. *$olge mir nnb ihn' war ich gesagt habe; bie Leute, zn bene» Du gehen soll», brauchen nichts zn erfahr», was Du nicht sag'» willst.'

Seine Beharrlichkeit macht« fie augenscheinlich schwankend, er ließ daher nicht nach, iu fie zu dringen und so erreichte er endlich, baß fie sich langsam erhob und das Papier vom 8ob-n ausnahm.

.W uu'r b-llu sein muß, so fef»*, sagte fie, das Blatt unbewußt in ben Fingern z rkuttternb; bann trat eine Pause ein, in bei fie sich offenbar bemühte, etwas za sagen, beim fie staub mit verlegener Miene nnb ges nkten Hauptes vor ihm. Südlich brach fie vas Schweigen, indem fie plötzlich aufblickte und ihr großer Äuge voll auf ihn richtete.

.Wär' ich eine große Dame', sagte fie, .so utöcht' ich schon wissen, wa» ich Ihnen sagen soll: weil ich'» aber nicht bin, weiß ich's nicht. So gewiß fie aber ein seiner Herr find, wisse, »sie auch, was ich Ihnen gern sagen wöcht' und tonn’» nicht, ja gewiß, Sie wissen'».'

Noch während fie sprach, kämpfte der Seist des T'vtz S ix ihrem Herzen mit dem höheren Trieb« der Daekdarkeit; doch der höhere T ieb siegte, und als fie ihren Blick in den seinigkU senkt«, schien ihr ganzer Btftn fich zu einer bisher nngekaunten Bürde und Weidlich kett zu erheben. Und während et dies wahr, nahm, fühtte er auch, daß Borte hier nicht am Platze feien; deshalb saßte er feine Antwort möglichst kurz.

.Bee ist da viel zu bauten*, sagte er, .wenn ich einmal Hilfe brauche, bann komme ich zn Ihnen.'

Ihr Haupt erhob fich schnell — ein lebhafter Glanz verbreitete fich über ihr Gesicht.

.Wenn Sie jemals tzllfe brauchen bei dar Grube.

Rücte cn gesvW V

Seußerungen bet Regierung?vertretet vor. Daß te Revision aber auch schon in r üchster Zeit ein treten wttd, darauf läßt eine Aeußerung schließen, »mach die Stellung deS Reiasoeisicherungsomte»

Im MoudltLt fah er, daß es Joau war. Er zog s tue Hand von ihre« Arme und trat einen Schrttt zurück.

„Sie find verletzt!' rief er onS.

„Ja", antwortete fie langsam, „ich habe mich ver­letzt — etwas arg —"

Er fragt« nicht, woh«r diese V iletzung gekommen sei. Er wußte so gut, als ob fie es ihm erzählt hätte, daß es iu eine« Aufalle bet trunkenen Wat ihre» BtteiS geschehen sei. Er hatte betgleicheu schon vor seine« Anfenthalte in Mtneudtstrlkteu erlebt, so seht ihn aber betgleichen st.t» auwiberte, nie wat fern gar z s Besen bavou so tief empört worden.

„Sie st»b Joau Lowrie?' sagte er.

„Ja, dos bin ich, wenn Ihnen was b'tan liegt." „Sie muffen etwa» für bie Bunde auf Ihrer Schläfe thun", fuhr er fort.

Sie erhob bie Hand mb wischte fast «geduldig bitt Blut hinweg.

„*» ist schon gut so", sagte fie.

„Sie irren sich", antwortet« et, „Sie verlieren «eh Blut al» Sie glaub-u. Darf ich Ihnen helfen?

Sie wachte eine unmutige Bewegung.

Er achtete aber nicht auf ihr Widerstreben, sondern zog fein Taschentuch hervor, und »ach kurzer Bemühung gelang es ihm, da» Blut za stillen; bann verband r bie Wunde. Vielleicht lag etwas in ben wttfühlen- en Schweigen mb bet ganzen Art nnb Weise seine» Verfahren», bo» Jom äugen-hm berührte. Ihr 6t» ficht, das ix fast b-wütiger Haltung zu ihm aufblickte, ichteu einen Augenblick lang zu erbeb« und ihre L pp-v schloffen fich, btt et sertia wat; bann erhob fie fich nub staub ix ihrer alt« Unbeweglichkeit vor ihm.

.Schön' Dank", sagte fie mtt gepreßter Stimme, .baS ist alles, was ich Ihne» sag« kam."

.Schoo gut, schon gar', antwortete er, ,e» war war bas W vigste, woS ich thm konnte. B«n Sie j tzt beiw^.h-u könnten —*

.3» geb’ h»«' abenb nicht heim!' unterbrach fie chu ta kurzem Tone.

lano bet Ar den gebet allein bie Kosten der Unfall Versicherung zu bestreiten hat, in den genannt« Staaten auch der Arbeitnehmer daran beteiligt ist. E» ist ja sein Beitragsanteil ein ganz winziger, jedoch ist damit zweierlei erreicht. Einmal wird die Simulation soweit möglich zurückgedrängt, sodann aber werden die Arbeiter auch abgehalten, sich leicht­sinnig der Unsallgesahr auSzusetzen. In Deutsch­land nehmen, wie die Unfallstatistik bt» Reichs-Ber- sicherungSamteS für baS Jahr 1887 bewiesen hat, die durch Verschulden der Arbeiter herbeigeführten Unfälle eine ganz beträchtliche Prozentzahl der ge­samten Unfälle in Anspruch. Nun uird e» ja nicht möglich fein, bei uns nachträglich den Weg zu be­tteten, welchen Oesterreich und Italien eingeschlogen haben. Nachdem einmal durch Gesetz der Grund­satz oufgi stellt ist, daß die aus der Unfallverficherung entstehende Last die Schultern der A> beitgeber allein drücken soll, wird daran a»S sozialpolitischen Gründen nicht gerüttelt werd« könne«. Trotzdem wird versucht werden müssen, auf anderem Wege der unnötigen Eschwerung dieser Last durch die in­folge bei Leichtsinn» der Arbeiter herbeigeführten Unfälle entgegenzuwirken.

Das Gesetz vom 6. Juli 1884 erkennt sämtliche in ihren Folgen über 13 Wochen dauernde Unfälle all entsckädigrrngspflichtig an bil auf die vorsätzlich herbeigeführten. Diese Vorschrift soll auch seiner nicht angetcftet werden. Jedoch wird man erwägen müssen, ob ei nicht blos im Interesse der Arbeit geber, sondern auch in dem der Moral der Arbeit­nehmer gerechtfertigt ist, in der Höhe der Entschädigung der unverichutdeten und der durch Leichtsinn herbei- gesührten Unfälle einen Unterschied zu machen. Wir kennen Fälle, in denen einzelne Arbeiter trotz er­folgter Abrnchnung infolge reinen UebermutS zu einem Arm- oder Beinbruch, ja gar zutode kamen. Es kann nicht aut bleiben, daß, wenn von Staat#« »egen die Folgen bei Leichtsinn» genau so hoch entschädigt werden tote die der nun einmal unver­meidlich! en Beiriebigefahren, in der Arbeiterschaft dos Rechtsgrfühl arg geschädigt wird. Deshalb wäre eS notwendig, daß diesem Gesichtspunkte bei ter demndchstigen Revision der Unfallversicherung Rechnung getragen würde.

Arntschrs Rrich.

® erlitt, 22. Jan. Nach dem .Reichsanzeiger* hat der Kaiser befohlen, es solle an seinem Geburts­lage von der Illumination aller öffentlichen Gebäude auf Staateloften Abstand genommen werden.

kommenden Provinzen: Ostpreußen, Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien, Sachsen, Hannover und Hessen-Nassau, bei der Neuverpachtung Mark 795 322 an Pachtzins erzielt worden, b. h. Mark 15.90, mehr all der Etat annahm. Zu bemerken ist hierbei, als auffallende Thatsache, daß in den fünf östlichen Provinzen nur Mindererträge erzielt wurden, im Ganzen Mark 71092, während Sachsen, Hannover und Hessen Nassau zusammen ein Mehr von Mk. 71 108 eintrugen, als im Etat vorgesehen war. — Nach den Betriebsergebniffen der für Rechnung des preußischen Staates verwalteten Eisenbahnen im Be- triebSjahre 1889/90 stiegen die Gesamteinnahmen von 782 546 897 Mk. in 1888/89 auf 856 038 231 Mark in 1889/90, also um 73 491334 Skt. ober 9,4 Proz. Davon kommen auf ben Personenver­kehr 212 544 758 Mark, auf ben Güterverkehr 604 054 648 Mark und auf sonstige Einnahmen 39 438 825 Mk in dem Berichtsjahre gegen bezw^ 194722 936 Mark, 559 319 202 Mark und 28504759 Mark im Vorjahre. Die Gesamt­ausgaben stellten fich ans 470 846 338 Mark in 1889/90 gegen 419 365 733 Mk. in 1888/89 ober um 51 480 605 Mk. (12,3 pCt.) höher. Auf 1 Sim. mittlere Betnebslänge kam« im Berichts­jahre 19 936 Mk. gegen 18 265 Mk. im Vorjahre, auf 100 000 Wagenachl-Kilorneter 6503 Mk. gegen 5301 Dk. nnb auf 1000 Lokomotiv-Kilometer 2354 ML gegen 2276 Mk. Der Ueberschuß der Betriel»- • einnahmen über die Betriebsausgaben betrug in 1889/90 385 191 893 Mk gegen 303 181 164 Mk. in 1888/89, hat somit in dem Berichtsjahre um 22010 729 Mk oder 6,1 pCt. zugenommen. Im Verhältnis zum Anlagekapital ergiebt der Neber- schuß eine Verzinsung von 6,26 pCt. gegen 6,02 pCt. im Vorjahre.

— Eine in Nummer 2 des „Konserv. Wochen bl.* erschienene Besprechung über die Denkschrift deS Be- znke-Borstande» der Alten-Herren-Bereinigungen für Württemberg, bett. Abstellung von Mißbräuchen bei den studentischen Korps, wovon Blätter aller Parteien, je nach dem Standpunkt, mehr ober weniger wohlwollenb Notiz genommen haben, veranlaßt da» 3-ntralorgan der Sozialdemokratie — Vorwärts, Berliner Bolksblatt — zu einem heftigen Ausfall unter obiger Spitzmarke. Die „Sonf. Korresp.* giebt hierauf eine längere Antwort, der wir folgen­des entnehm«: „Was soll es heißen, wenn man die Frage der Korps auf den Universitäten unter einem Gesichtspunkte betrachtet, als seien dieselben integrierende Teile einer politiichm Partei. Man

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ÄreisMatt

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Die Exped. der Oberh. Zeitg.

Bschebtt WM a*n » «O von» mrd lx»ett« nimmt entgegen die Sxpeduum o. «Hatte»,

»«irrt»-«.Dwtri<»oiremCTtMßigt» bei der ffpe- ZVtUTVllVlIf sowie dieAnnoneen-Bureanr von Haasenstein nubBeglei ______ ,

Ju Sonnabend, 24. Januar 1891. ™ Jahrgang.

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in der Behandlung der Rekurslachen abgtäi bert Ulllvl ®erben soll. Es häufen sich räml ch bie Rekurse 1 (7p gegen die Entscheidurgen der Schiedsgerichte in

nb Etat des Reichsamt» des Innern hab n er» »** *1* fanen lassen, daß in Regiermigtkreisen eine Revision

„ der UnfallverficherungSgefetzeS vom 6. Juli 1884 W Auge gefaßt ist. Hlerüber lieg« unmittelbare

05*, 'Z Sie erhob langsam das Hanpt xxb sah ihn 97’ s ■ M»nt xxb verwirrt an. Ihr 6 fi rt trug bi« Spuren S Mißhandlungen nnb tie «in- Schläfe zeigte ein» o* 1 » ^»de, oox bet bett Blut ihre Wange herabtröpfelte.

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— Nach dem amtlichen Blatt hat weiter der Staats- Minister Freiherr von LuciuS schon vor längerer Zeit ben Betrag deS ihm vom Kaiser Friebrich er­lassenen FideikommißstempelS dem Kaiser zur Ser« wmbung für gemeinnützige Zwecke übergeb«. — Dem BundeSrat ist der Entwurf eines Gesetzes über das Telegraphenwefen zugegangm. Ter § 1 des- selben besagt folgendes: „DaS Recht, Telegraphen­anlagenherzustellen und in Betrieb zu nehm«, steht ausschließlich dem Reich zu. Unter Telegraphen­anlagen sind die Fern sprech anlagen mitbegriffen.' — Die Budgetkommission des Reichstag» beriet heute über den Militär-Etat. Kriegsminister von Kaltenborn erklärte, voraussichtlich würden in abseh barer Zeit keine militärischen Neuforderungen erhoben werden, abgesehm von solchen, die durch notwendige Resormen bedingt seien. Die fortdauernden Aus­gab« des KriegsministeriumS wurden ohne Abstrich bewilligt. Bei dem Kapitel 24 (Geldderpfieguvg der Truppen) werden die dreizehnten Hauptleute mit 22 gegen 4 Stimmen abgelehnt. — Nach der „Soff. Ztg" hat bie konservative Fraktion dm Kompromiß- Vorschlag der Regierung in der Landgemeinde- ordnungs-Frage angenommen. — AuS Ober« schlesien wollen die doittgen Städte eine Petition um Aushebung des FleischzolleS an ben Reichstag richten. — Der neue ReichSgerichtspriifidmt Herr von Oehlschläger wirb sein Amt Anfang Fe bruar antreten. Seitens der städtischen Behörden Leipzigs soll ein festlicher, offizieller Empfang ge­plant fein. — Die Kommunalverwaltung von Apia, der Hauptstadt der Samoainseln, soll unter deutsche Leitung gestellt werd«, und zwar ist der Freiherr Senft von Pilsach, Oberomtmavn von Hechingen, für diesen Posten ansersehen. Der zukünftige Ge- melnberat von Apia wird au» sech» von den dor­tigen Weiß« gewählten Ser trete« bestehen, und an seiner Spitze wird eben Freiherr Senft von Pilsach stehen. — Die Führer der Berliner Sozialdemo­kratie haben, der „Nal.-Ztg." zufolge beschlossen, zu empfehlen, daß der 1. Mai selbst nicht gefeiert werde. Eine Arbeiterfeier foll erst am kommen ben Sonntag (am 3. Mai) veranstaltet werden. — Als Ergänzung zu dem Etat der landwirtschaftlichen Sertoaltung ging« wie alljährlich dem Abgeordneten- hause die Nachweisung über die Ergebnisse der anderweitigen Verpachtung der im Jahre 1890 pacht­los gewordenen Domänenvorwerke, sowie die Nachweisung über die Flächen-Adgänge und Zu­gänge bei der Domänen und Forstverwaltung zu. Im Ganzen find in dm acht hierbei in Bettacht

.Sie könne» doch »tcht im Freie» bleiben!' rief er an».

.'» wär' nickt zn« erst« Mal, baß ich'» thäte', sagte fie, inbem fie feinem befolgten Blick mit einem ruhigen Selbstbewußtseiu begegnete, ba» fein Mitteid nnb feine Teilnahme znrückwte». Sei» fr- nndlich mitfühl, ube» Bis« matzte ihr jedoch wohlgethau haben, ben» schon in bet nächste» Minute schlug fie eiueu fanfteren Ton an.

.Hab'« schon oft gethax', fügte st« hinzu, ,»nb fürcht' mich gar nicht mehr. Sei'» Sie unbesorgt Herr, ich bin so 'wa» gewöhnt.'

„Aber ich kau» hoch nicht weggeh«» xxb Sie hier allein lassen', sagt« er.

-Wirb Ihnen nicht» OHb'rt» übrig bleib«', war bie Antwort.

.Haben Sie keine Freunde?' bracht« er zögerub hervor.

.Nein', sagte fie vieber in kurzem Tone nnb drehte fich w»g, all ob fie bie Unterhaltung zn endigen wünschte. Aber «r nahm k-ine Notiz davon. In seinem Eharakter lebte derselbe entschloss ne Geist, ®t« in dem ihrigen. Er nahm ein Blatt an» feine» Notizbuch und gab e» ihr, nachdem er einig« Zeil« darauf geworfen hatte. .Bem Sie ba» an Fran Thowatte» geb« motten*, sagte er, .fo brauchen Sie nicht bie ganze Nacht im Freien znznbringev.'

Mechanisch nahm fie ba» Blatt an» seiner Hand, "ährend er sprach. Damr aber drisch wand ihr künstlicher Sletchmat, ihre Hand, ihr ganzer »5 per begann krampfhaft zu zittern, ba» Blatt fiel pr Bode» und fie sank auf ihr« S tz zurück, indem fie laut aufschluck zenb ba» G fickt in d« Händen verbarg.

.Ich Willi nicht nehmen!' rief fie an», .ich will nicht 'rumlanf'tt nnb ben Leuten erzähle», baß man «ich wie ’nen Hund aus bie Sasse jagt!'

Da» Bewußtsein ihre» Elend» nnb bie Scham darüber schüttelten ihr« Körper wie Fieberftost. Eablich aber gewann fie wieder die Herrschaft über fi4 ftlbst.

Wöchentliche Beilagen. Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchham

Illustriertes Sonntagsblatt. Expeditton: Markt 21. — Redaktton, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

v» |IUI*i D1C «HU XDCyiUnDC IA Del 051 ld M« eimr Sohlengiaberhütte sich, wahrscheinlich ein 993’i i Mbenmädchen, ba» von irgend einem Kummer de- 01’, ip­so* 4 "1 fc* vui

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SIS er in bet $)unt.iuc4 d-u Ort erreicht hatte, . dieser Damm seine» 8nfa»g nahm, ginge» seine m [ «batten wieder den alten Beg; aber «» war ein l8ttt Gegenstand, dem fie fick znwandten — nut mutte» w«, Ioan Lovrie, dem Srndenwädchen. De, Barsukl dttbrnck, ben die Geschickte Joan» nnb ihre» schreck. Alohn« M» Loosi», ans ihn gemacht hatte, war nickt so W zu verwischen, ben» ba» jammervolle El'ttd ——' Mr Mmscheuklaffe, bie sein Mttgefühl lebhaft in nl Spruch nehmen mußt, trat hier tu fast drawattschei 1 "toltnng zu Tage. Ein« schmerzliche Ser stimm»» g ^öchttgte fich seine» ganz« B sev».

1 .Hütte ba» Schicksal fie an ben Platz j ne» anbei» •dt. ‘ 7^»«» gestellt ', fagte er pi fick, „hätte fie ein w» gesunden wie diese Anic! —*

, „1 .Doch er vollendete feinen Satz nickt. Ei» Gegen- ” 2 Jttb hi kurzer Entfernung von ihm f'ffefte fein Ange