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ffen nicht genügten, zum ZwaugSversicherungSsystem. demselben war eine durchgehende Belastung der dntgibcr mit einem Drittel der Beiträge Der» Man darf bei der Beurteilung des Der»
empor, den mau den Baumwurzelu und Stet», oll avgezwnogu batte. Sie wechselten beim Las»
[»reiten tme Worte. Edith trug die lange PPe ihres ReNkteedes ans de« Lr« vnd be. te, daß der Vavm-ist r wit seine» Pläne» und rangen bin Ork l und Eugen wahrscheinlich in der Müdle znrückholt-a würde.
Ans einem vo springenden Plate an stand ein kleiner l avS vukenhol» leichtes vlättergerauk bildete einen lustigen Bor hang. Hier ließen ste st»
kaffen, bei denen ein Beitrag der Arbeitgeber nicht erforderlich ist, benachteiligt werden. Die Zwangs kaffen müffei jeden Arbeiter au'nehmen, die freien Hülfskaffen suchen sich ihre Mitglieder aus. Es ist natürlich, daß sie alte, schwache und kiänkliche Arbeiter zurückweisen, und so über kiffen sie die, um versicherungstechnisch zu reden, gefährlichen Risiken den ZwanzSkaffen, wäh-end sie selbst die leichten übernehmen, ohne auch nur im Geringsten zur L>i stung eines Aequivalents verpflichtet zu sein. Im Gegenteil, sie brauchen ihren Mitgliedern nicht einmal so viel zu leisten, wie die Zwangskassen.
Wenn jetzt die verbündeten Regierungeu in der Krankenverficherungsnovelle da« Verlangen gestellt haben, daß die freien Hülfskaffen freien Arzt und freie Medizin gewähren, und daß sie die Sranken- unterstützungen nicht nach dem ortsüblichen Tage- lohn de» Sitze» der «affe, sondern des Ausenthal s- ortes des Versichert-n bemeffin, so geschuht damit weiter nichts, als d«ß die freien Hüllsklaffen zu denselben Leistungen wie die ZwangSkassen ver pflichtet werden. Es wird damit also nur ein In tereffe der versicherten Arbeiter selbst verfochten. Nach wie vor aber soll den fre e» Hülsekaffen das Rricht der Auswahl ihrer Mitglieder bleiben. Damit werden sie immer einen bedeutenden Vorteil vor d n Zwangskaffen besitzen.
Sie freie« Hülfskaffen.
Je wehr sich die zur Vorberatung der Krank n lchermcville im Reichstage eingesetzte Kommission ien die freien Hülfskaffen behandelnden Bestim-
Wn, welche in der Verdrehung der rhaticchlichen ßnhältviffe allerdings olle» bisher Dagewes. ne über trifft. Dem gegenüber muß nochmals da« wirft che
beziehen die Rente gleichsam al» Alters-Lohnzulage. Ihre Zahl wird sich noch vergrößern, da manche andere Arbeiier der kaiserlichen Tabakmanufoktur gleichfalls bald das 70. Lebensjahr zurücklegen werden. — Die „Nationalliberale Korrespondenz" bringt eine Rechtfertigung der Haltung der Nationalliberalen bei der Abstimmung über de» Antrag Richter betreffs der Agrarzölle. Die Nationalliberalen haben mit Ausnahme von zwei Mitgliedern gegen den Antrag gestimmt, „aber e» tst dies — sagt die Korrespondenz — nicht so zu verstehen, als ob sich damit alle mit Nei» Stimmenden für eine dauernde Beibehaltung der hohen Getreidezölle hätten erklären wollen". — Von den Abgg. Korsch, Dr. Arendt und Bödiker und Genosse» ist dem Hause der Abgeordnete» nach- stehender Entwurf eine» Gesetze» betreffend da» Verbot de» Prwathandels mit StaatSlotterieloosen, zu» gegangen: „Wer eine staatliche Ermächtigung gewerbsmäßig Loose oder LooSabschnitte der Königlich Preußischen Staatslotterie, oder Urkunden, durch welche Anteile an solchen Loosen oder Loosabschnitteq zum Eigentum übertragen werden, feilbietet oder veräußert oder zeitweise an einen Anderen überläßt wird mit einer Geldstrafe von einhundert bi» ein» tausendfünfhundert Mark bestraft. Dieselbe Strafe trifft Denjenigen, welcher ein solche» Geschäft als Mittelsperson befördert."
— Nach Aeußerunge» de» Staatssekretärs des Reicheamt» des Innern von Bötticher in der MontagSfitzung deS Reichstag» ist r» wahrscheinlich, daß der Reichstag sich noch in der gegenwärtige» Tagung mit einem Gesetzentwurf über die Be- kämpfung der Trunksucht beschäftige» wird. Die Vorarbeiten zu diesem Gesetzentwurf haben eine lange Zeit in Anspruch genommen. Im Februar 1888 fand im Reichstage eine Verhandlung über eine Anzahl Petitionen statt, welche Ma^ nahmen zur Nnschränkung und Vorbeugung der schädliche» Folgen de» übermäßigen Genuffe» geistiger Gettänke in Vorschlag brachten. Die Petitionen wurden dem Reichskanzler alS Material zur Gesetz, g'burrg überwiesen. Der Bundesrat, an brn dieser Beschluß ging, überwies da» Material seinem Vorsitzenden. Daraufhin wurden sogleich komwiffarische Verhandlungen zwischen den verfchiedenen Reichsstellen und den betteffenden Ministerien eingeleitet, um in Erwägung zu nehmen, was auf dem Ge- biete der Bekämpfung der Trunksucht zu thun sei. Im Januar 1889 waren diese Verhandlungen zum Abschluß gekommen. Jedoch war die Herstellung
(Nachdruck verboten)
ANS Tiefe.
von France» Burnett.
Auiorifirte deutsche Uebettragunz.
1. »uptteL
Sie fahr» nicht wie Frauen aus; weuigsteuS würde ei« Fremder, her den Kohleuditznkt zum erste» Male betret, ste ihrem Süßere» »ach kaum dafür gehalten Haden, wie sie so an der Sradeneinfahrt beifamme» standen. ES waren ihrer ungefähr et» Dutzend, alles „Grudeumädche»', wie ste genannt »rüden; Frau »zimmer, die einen mehr als halb- männlichen Aazng trogen, laut schwatzten mrd durcheinander lachte»; habet hatten einige von ihnen so grobe und stuwp fi nige Zage, Vie wohl kaum einer von ihre» Büderu, Gatten oder Heizltebften tin Kohlenbergwerk. Sie hatten ihr Lebe» inmitten der Kovkugrnben verbracht, hatten früh und fpit an der .Einfahrt" gearbeitet, seitdem ste überhaupt alt genug oaren, an der schweren Arbeit teilzau-hmen. ES war nicht zu verwundern, b- ß sie babet alle» Schmelz weiblich» r Anmut und Zurückhattang oerlo eu batten. Ähre Mütter wann ihrer Zett G ndeamibche» gewesen, ihr- Gioßwütter nicht anders. In ebmen Hütten geboren, waren ste bei ungenügender Nrhrnug und harter Arbeit auigewacks N; IM Stande und Schmutze her Kohleu hatten sie geatmet und gelebt und wie dieser aus ihren dretsteu, « g wafcheuett ® sichtet» lag, io schien er auch tu Ihr Inneres ein# gedrungen zu sein und fich über ihr aaoz-s Wese» gebreitet zu Haden. Wohl fühlte man sich zuerst von
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adel ge> rdischer btnbuttg et und «bfvd ungdkt irh dir Weden ein bei ihn die
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1891. 1 fatrer. ”
Uthältnis der freien Hülfskaffen zu den Zv ng» dßw dargelegt werden.
Bevor da» KremkeuversickerungSgesitz vom 15. Iwi 1883 in Kraft trat, bestanden bekanntlich in
w, iffes zwischen freien und Zwangskaffen diesen nie außer Acht laffen. Die Arbeitgeber "-"den gezwungen, zur Krankenversicherung her
[Nachdruck verboten.)
Nach -em St«rme.
Novelle von T. v^'ollbrecht.
(Schluß.)
ihren Kniee» und ste vernahm lange kein Wort. Da — als ste fich niebetbengte nnd einen Katz in M« Haar drückte, wollte er doch an die Wirklichkeit glauben — und als er sie ansah, lenchtendeu Aages, va wußten fie es Beide, daß nun das Glück für immer eingekehrt fei.
. wogen derselben väh-rt, um io eifriger werden die P'S dstreugungen der Freunde dieser Kaffen, die von 1: i» bei bür, beten Regierungen vorgeschlagen'n Ab-
rkt und jidenmgen als unzweckmäßige, ja ungereck'e Maß
nzeln erscheine» zu lassen. Ja diesen Ta, ei haben
mhr, daß die Freiwilligkeit bei der Krankenver- »ügtk ßhming nicht auSre chte, daß die Mehizchl d>r Abeiter nicht aus sich heraus Schutz gegen die Not ,111 «folge kommender Erkrankung aus dem Betsict erungS- - Wege suchte und so kam man» eben weil die freien
' m ijl."’ Zu ihnen herauf titote das Brausen bei iZfo8» der fich schäumend fetueu Lanf durch Felsen- । Aus'Will Bttb die enge Schlucht bahnte, in welche sein
WtoU?” 60 «a.^ch Marburg, sowie die Lmumcen-Etoreaux von Erfenstein onbBegl«
Donnerstag, 22. Januar 1891. &*■"*
schul-Kommissiou nahm § 37, belr. die Aufbringung der Kosten, an, bei j 38 (Beseitigung he» Schulgeldes) stellte bet Minister einen Gesetzentwurf über die Organisation der Mittelschulen in Aussicht. § 39 (Aufbringung der Lasten der Einzelgemeinden), § 40 (Aufbringung der Lasten der Gutrbezftft) und S 41, nebst einem Anträge be» Abg. Barth, werden angenommen, wonach die Regelung bet Verteilung bet Gemeindelasten in ländlichen Bezirken nicht dem BezirksauSschuffe, sondern dem Kteirausschnffe über- tragen wird Bei § 45 (Uebergang der Schulvermögen auf die bürgerlichen Gemeinden) wurde btt Absatz, betreffend da» Vermögen bet Kirchen unb Kirchengemeinbe» gestrichen. Sodarn wurde der Rest des Abschnitt»: „Ausbringung her BolkSschul- Saften" ziemlich unverändert angenommen. — Wie wir erfahren, Hot bet Kaiser für da» dem Dichter Hoffmann von Fallersleben auf Helgoland zu errichtende Denkmal einen veittag von 100 M. gespendet. — Wie man der „Nai.Zrg" berichtet, hat sich Fürst Bi»marck neulich gesprächsweise dahin geäußert, daß er die Ausfälle be» Abgeord- orten Richter gegen ihn mit großem Vergnügen lese, unb darin einen neuen Beweis dafür finde, daß er die richtigen Wege gegangen sei. Et wäre über- zeugt, daß diese Angriffe unb Verdächtigungen ledig- lich seinen gute» Ruf al» Staatsmann förderten; chatsächlich seien durch sie schon viele seiner srüheren Gegner zu seinen Freunden gemacht worden. E» würde ihn tief behüben und mit ernstlicher Besorgnis erfüllen, wenn Herr Richter eine» Tage» seine Angriffe einstellte oder chm gar Anerkennung bewiese. Bezüglich be» ersichtliche» Bemühen» de» Abgeordneten Richter, fich dem neuen Regiment angenehm zu wachen, äußerte der Fürst: er muffe seinem Nachfolger, Henn von Eaprivi, da» Zeugnis ausstellen, daß er diese» Wohlwollen de» Abgeordneten Richter nicht verdient habe. — Die Alter»rente empfängt der zu ihrem Bezüge berechtigte Arbeiter auch, wen» er nach der Vollendung de» 70. Lebensjahre» noch weiter arbeitet Damit ist eine Frage entschieden, die fich wohl schon manchem vorgelegt hat. Die Billigkeit sprach für die Bejahung der Frage, während die Analogie der Beomtenpension da» Umgekehrte vermuten ließ. Die kaiserliche Tabakmanufaktur in Straßburg beschäftigt fünf 70jährige Arbeiter, welche veisicherungtpflichtig find und die toeitete Bedingung erfüllen, daß sie in den 3 sitzt en Jahren, also vom 1. Januar 1888 ab, wenigsten» 141 Wochen in Arbeit gestanden haben. Diese Sente arbeiten sämtlich weiter und
Sie amnte nur noch heftiger, aber bte bejahende vrweamrg threS Kopfe» lteß keinen Zweifel Übrig, «r fühlte fich auch vollkommen überzeugt und bat sie, ihn bei den Sudeten zn entschuldigen. Er rette »ach her Festung nah werde sie erst wiebersehe», .neun bte» mit Ruhe geschehen könne.
Sie neigte nur ftnmm daS Haupt. Eie wußte, et würde bald getriftet fein.
Sagen vernahm verhallenden Hufschlag, al» er "01 der Gartensette der Mühle fich durch D>ll und Stachelbeetg.fi üpp den Süfgaug zn Edith bahnte.
Er fand fie allein, rott verwirrter, betretener Miene.
-Luß nn» tin Stück lin den Wald geben*, bat He nnd hiug fich cm feinen Arm. Er fühlte da» Beben ihr.» Körper».
.Und Haralds* fragte er stockend. »Wo ist er?* .Weg.*
Dabet begegneten fich ihre Blicke. Sie sah — er könnte .8 nicht verbergen — den Widerschein innerer 6efrtebtgnng, sein Antlitz erhellen mb in ihr tagt e» vollkommen.
Sie senkte bte Augen nieder und fühlte fich plötzlich von jubelndem Ueberwut erfüllt.
Jbw r. oltte noch immer btt Glaube an da» Glück her Wirklichkeit nicht kommen. Er hatte fich so lang« in btf Ralle be» 6 tlagenben gefügt.
Enöteub wendete ft- bin Kopf, aber mit reizet» her Koketterie schlüp'te hie Frage über ihre L ppev: Urb nun sage anch Du mir, Eugen — wie heißt Dtej-nige, bte Du liebst?'
Da beugte er fich nieder zu ihrem Ohr, uw welche» die Lichter bt» Walde» zitterten, und wi- eiue» Hauch fühlte fie t» fich bmchweh-n: .Edith!
Und al» er t8 auSgesprock en, lehnte ihr Kopf av k-tner Schultet und ihre lächeluhtu Lpp-U f.agter: .Und fi sollte Dich nicht wieher lieben?! O. Eugen!
Da fühlte fie fich enporgehobeu uns in fetnew WlückSgefühl trug er fi- eine Strecke weit. Dann ’ tzie er fie wieder auf hie nächste MooSbank und fiel vor ihr auf die Knie. Bein Antlitz lag auf
He eingeschriebenen HülsSkassen der deutsch n Gewerck- rrfi'ßer- meine an den Reichstag eine Der kfchrff g. l, ngerr
ktertschlanb nur sreiwillige Krankenk-ffen. Da» Diftz über die eingeschriebenen Hülsi kaffcn vom , I.April 1876 r. gelte die Verhältnisse der Mehrzahl I inselden. ES zeigte fich jedoch immer m.hr und
Wöchentliche Beilagen: Kr-is-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Illustriertes Sonnlagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Setlag von Joh. Aug. Koch.
beiden Brüder uno Edith begleiteten Henn nach .Duukelmühl', dem entferntesten »m derselben, wo bauliche Veränderungen seine lenhett erforderten. Al» man vor dem jenseits tzizNgW Waide» gelegenen Hanse angekommen nnd von 2? Pf rd » gestiegen war, geleitete Harald seine t dn schmalen, fich unregelmäßig wtudevheu
«mmen wmden. Als das Gesetz vom 15 Juni 1883 plassen war, wurden hie Verhältnisse der freien Mstkaffen durch die Novelle zum HülfSkaffengesetz ton 1. Juni 1884 neu geregelt, die Hülfskaffen fvfche aber wurden nicht nur nicht entsprechend —-^i ieii veränderten Verhältnissen umgestaltet eS tour ihren vielmehr sämtliche Privilegien, die sie ter den Zwangskaffen voraus hatten, bestätigt. In »mer. u9e ^iirtion ist die Loge aus dem Srankerver- --- chrnmgsgebiet eine solche, daß hie Zwangskaffen, |A teiche den bei der tkrankenversicherung der Arbeiter M mittelbar beteiligten Arbeitgebern schwerwiegende
weiter beizurrager, weil die Mehrzahl derselben fich . btn freien Kaffen nicht versichern wollte, viele auch toi ben b tzteren zur Versicherung gar nicht ange-
sachrr,2^ eingezmöugt war. Au» einem vwroilderteo ,, mitlugte da» graue bemooste Da» her Dunkel, zn Ptz. IrUe, üb.t welche» die hochewponaaeude Bergwand >ppeß ^iuachbarten User» ihren kühlenden Schatten .Nur ungern vernahm Edith Hrrald» lodende Worte, bet SuSsttt galten, bte preisende Stimme rtrf ihr ang fiwtS her Stöße der Ratnr stet» uu Uli- ^kommen nnd unzureichend.
aeiuchl L^te erwiderte deshalb nur wenig, Harald aber wetn^ di 8 für Befangenheit.
. -Edith', rief er endlich und ergriff ihre Hand, 1 ? fie ihm nur ung ru übe ließ, .se oa lange frag-
F für Dich eine Frage ans ben L ppen und iw
Aeutsches Reich.
Berlin, 20. Ja». Der Unterstaatsseftetär Bosse soll zum Staatssekretär im Reichrjustizomte als Rach, folget OehlschlSger», bet Wirkt. Geheime Ober regierungSrat Dr. v. Rottenburg zum Unter« staatSsekretät int ReichSamte des Innern, her Wirft Geheime LegationSrat Göring vo» her Recht» abteilung be» Auswärtigen Amtes zum Chef bet Reichskanzlei ernannt worden sein. — Die nunmehr eingegangene Sperrgelder.Vorlage überweist die ganzen Spetrgeldctfond» nach bestimmten An- teilen an die betreffenden Diözesen. Au» diesen Beträge» befriedigen die Oberen der Diözesen die von Instituten und Personen erhobenen Ansprüche, worüber in jeder Dtöcese «ine au» 3 Geistlichen unb 2 richterlichen, nicht im StaatSdievste stehenden Laien bestehende Kommisflon endgiltig entscheidet. Die überschießenden Beträge werde» von ben Diözesan- Oberes für kirchliche Zwecke unb zur Unterstützung von Gemeinden bei der Errichtung und Wi-der- herstellmig von kirchlichen Gebäuden verw-ndet. Hebet die Verwendung haben die Diözesan-Oberen dem Minister Mitteilung zu wachen. — Die Bolk»-
,Dn?"
,La, Edith — nnd heute —*
, Sprich nicht weiter, Harald-, bat fie bangen Tone». Sie war ein wenig von ihm hinweggerückt und hatte ihm die Hand entzogen, „ich will e» nicht hören."
*8H6t hören, Kind? Du wirst e» noch oft hören «Men, Edith — daß ich Dich liebe*, rief et, ihre Lerwitrnng zu feinen Gunsten deutend — „und — nicht wahr, G liebte — Du liebst mich atub?"
-N in, Harald, nicht so, wie Dn begehrst', erwiderte fie leise, aber deutlich.
Er [ah fie mit flammenden Blicken an. Seine gewaltsame Natur hielt »och immer ben Zweifel an ben Ernst ihrer Worte aufrecht.
.Wie, Ehttb — willst Du leugnen, daß Du «ich von jeder geliebt?'
»Einst. Harald — ja' — und dabei traf ihn überzeugend ihr ruhiger Blick, »aber schon lange lange nicht mehr. Nein', ruf ste, in Th Loen an»- brechend, denn plötzlich kehrte in ihre Brust die Er inuernng be» Lei » zurück, ha» fie um seinetwillen ar tragen, .sprich niemals wieder so zu mir, ich wüßte Dir allezeit dieselbe Antwort geben.'
Eine harte, zornig Erwiderung schwebte auf seinen L ppeu, aber al» er fie da im Schatten be» zitternden 8ilttergerotrre» fitzen sah nnd Tvräoe an» Thräne «b«r ihre Wangen rann, da gedachte er plötzlich bei KindeS „Edith." So hatte ste gemeint, w-un der O M ihm zürnte, wenn er — Harald — al» armer Sünder mit wenig bußfertigem Sinn zum Hank, fest Verurteilt war, während die Anderen fia amüfirten. So hatte fie anch geweint, wen» di. F-rterzeit ihr Ende erreicht hatte und er die kleine Konstue znm Adichied an seine Knabenbrust gezogen — uib, ach — bte bittersten Tbiänev, bte fie um ihn g wettet, vou heue» hatte er keine Ahnung.
Sein Herz aber folgte her wilden Regung.
„Ist btt8 Dein I tzt.» Wort. Koufinchev?" fragte er weich. „Dn weisest wich ab?"