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Die Exped. der Obe>h. Zeitg.

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schabenges etz beschloß die Einfügung eines neuen Paragraph««, welcher jeden Schadenersatz ausschließt, sobald die Umstände ergeben, daß Bodenerzeugnisse nur in der Absicht, einen Schadenersatz zu erzielen,

zu bewirken hat, wurde gestrichen, dagegen wurde gwehmigt, daß in die Bestimmung, wonach den Jagdberechtigten gestattet werden kann, eine schädi-

von unserer Filiale (Herr B. Rindt) und m hiesiger Stadt von unserer Expedition

Sie liebte Paul wohl sehr, doch schien ihr dieser Schritt doch zu abenteuerlich.

Er hatte deu Arm um sie geschlungen und ging mit ihr vor dem Bo k-uhänScheu ans uud ab. Sie fühlleu sich heute so ficher. Sie wnßten, daß Alle im Schlöffe ihre Aasmerksamkett de» Fest.sooibr» rettuogeu zuvaudteu.

Ich deuke, di. 8 wird nicht ausführbar sei», Paul", sagte Isolde sehr vernünftig.Harald würde meine Spar doch fi den, daun wehe ans. Er ist schrecklich in seinem Zorn. Ich hört« ihn schon einigt« male seine Diener schelten nud mir graut»/'

Hob doch mußt Du Dich füge». Das V rhältuiS, wie es j tzt besteht, ertrage ich feraer nicht."

Er sprach es nrit Festigk.it. Sein hübsches, leiden­schaftlich. 8 Erficht trug riueu ausgeprägten Ang eigen« finnigen T-otz S, der jtzt besonders hervoitrat.

.Wir?' fragte Isolde zärtlich, «ist Dir unsere verstohlene Liebe nicht genug?*

Sie sah kokett zu ihm empor. Ihr rofigeS Antlitz war ihm zngeweuvet. Mit heißer Aufwallung zog er ste au sich uud preßte einen Kuß auf ihren Mund.

»Elender, erbärmlicher Saecht!' hörte er da plötzlich tatet sich rufen, von einer Stimme, die ihm ote der Schall des jüngsten Gerichtes dünkte. Jiolde fühlte sich ergriffen uud zur Seite geschleudert, daun sauste Haralds Reitpestsche einmal, zweimal über beS Forftadjnukten Antlitz und hinterließ purpurrote Striemen. Eben holte bet Oifistet, in seiner Wut keine Grenzen kennend, zam dritten Male au8, als er stch »nrvckgehalten fühlte. Sein s Bruders Hand entwand ihm die Peitsche, mit eisernem Griff hielt Engen Haralds Handgelenk umspannt.

»Beherrsche Dich', raunte er ihm zu.

Er war soeben mit E Uh ans dem Wald getreten und Zeuge der Katastrophe geworden.

»Laß mich', tobte der O fistet. »Du weißt nicht, waS er wir angethav. Wie anders soll ich den elenden Buben züchtigen?!*

»Du mußt Dich dennoch bezwinge». Ueberlaß

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Uck mund utzung [8099

warmen Quellen hm, welche doch nut durch inner« Wärme entstehen könnten, da sowohl die Winter kält«, wie auch die Sommerwärme auf tiefere Schichten sthr wenig Einfluß hätten. Dies erklärte er durch Versuche, angeftellt in großen Kellern m>t Thermo­metern, die immer ein und dieselbe Temperatur zeigten. Die Behauptung, daß, je tiefer man steige, je höhet die Temperatur würde, ergäbe sich leicht auS Beobachtungen, die man in Tunnels und Berg­werken gemacht habe. So hätte man in dem Gotthardttunnel, dem längsten und tieffim, eine Tempe­raturzunahme von 30 Gr. C. wahrgenommen, in Berg­werken steige die Temperatur oft so hoch, daß der Abbau der Erze gehindert würde. So habe man in den Comstock Silber- und Goldbergwerken in Nevada bei einer Tiefe von 600' eine Temperatur von 40 Grad C, bei welcher di« Arbeiter nur mit Unterbrechungen arbeiten können. Weiter« Beweis«, daß die Temperaturen im Inneren zunähmen, böten unS die Bohrlöcher, bei denen man mit dm sogen. Diamantbohrern eine liefe bis 5600 Fuß erzielt habe. So habe man im tiefsten Bohrloch bei Schladenbach in der Nähe von Halle bei einer Tiefe von 5500 Fuß eine Temperaturzunahme von 50 Grad C ebenso in den Steinsalzbergwerken bei Berlin eine Temperaturerhöhung von 40 Grad 0. beobachtet. Als dritten Beweis dienten die heißen Quellen und Laven, bei denen eS auch nur aus den Ursprungsort ankame und man hab« berechnet, daß die Temperatur bei je 100' Tiefe, um 1 Grad 0. steige. Die größeren Temperaturen zeigten uni die Lavaströmen, bis 4000 Grad C. Hitze, und da die­selben übet die ganze Erde verbreitet seien, so sei dies doch ein Beweis, daß das Erdinnere sich dauernd im Schmelzfluß befinden müsse. Redner führt nun weiter aus, daß eS doch durchaus nicht nötig fei, anzunehmen, daß daS Erdinnere schmelz- flüssig sei. ES könne ebenso wie bei allen anderen gasigen Körpern, die man imstande ist in festen Zustande zu bringen, durch den urgeheuten Druck der Kern der Erde fest geworden ist. Hiergegen seien jedoch Zweifei laut geworden, was jedoch bei der Tewperaturzunahme nicht bet Fall fei, da man sie zurückführen will aus chemische Prozeße, als z. B. Verbindung bet Körper mit Sauerstoff (Oxy= dationi, mit Kohlenstoff (Carbonat«), mit Wasserstoff (Hydrat-Bildung). Dies könne jedoch nicht der Fall sein, da nach Beobachtungen die Wärme hierdurch nur vermehrt würde um */« Grad, ebenso könne die Wärmezunahme nicht zurückgeführt werden auf die mechanischen Bewegungsvorgänge. Die Schwan-

Hauff ist auf

(Nachdruck verboten.)

Nach -em Sturme.

Novelle von 6L B^ollbrecht.

(Fortsetzung.)

Schinken zu beantragen. In dem Prozeße der Schau'p elerin SchobelSki gegen Paul Lindau und den Theaterdirektot Baruay wegen Beleidigung er­kannte die Strafkammer des Landgerichts aus die gegen das sreisprechende Urteil des Schöffengerichts erhobene Berusung gegen Lindau auf 50 und gegen Barnay aus 80 Mk. Geldbuße. Der .Reichs­anzeiger" konstatiert aufgrund deS jetzt vorliegenden, ton dem Geschworenengerichte in Wadowice gegen galizische AuSwandrrungs-Agenten ergange­nen Erkenntnisses, daß eS wesentlich der Psttchttreue und dem Eifer der preußischen Grenzbeamten zu danken ift, wenn überhaupt die schmachvollen Oswie eien et Vorgänge aufge deckt und die Schuldigen zur Verar twortung gezogen würden. ES scheine ge­boten, dies vor der Oeffentlichke't sestzustelleu und die schweren Angriffe zmückznwetsen, die man gegen die Ehre von preußischen Beamten erhoben habe. Die Absicht, den Obetrealschulen das Recht der Vorbereitung zum Staatsbaufache wiederzugeben, besteht, wie wir erfahren, in den leitenden Kreisen der Unterrichtkverwaltung. Desgleichen soll die ge­nannte Schulgattung daS Recht bekommen, zum Post-, Forst- und Bergfach vorzubereiten. Man geht in den leitenden Kreisen von der Ansicht aus, daß ohne diese Berechtigungen die Lebensfähigkeit der Oberrealschulen vollends vernichtet werden würde und daß somit auch die Beschlüße, welche die Schul- komwijsion in Hinsicht auf diese Schulen gefaßt hat, bedkutungs- und gegenstandslos sein wüiden, wenn man ihnen die genannten Berechtigungen nicht zurückgewährt, bezw. neu verleiht. Die Eisen- bahnverwaltungen sind dem Bernehmrn nach von der Central - Instanz angewiesen worden, die graphischen Entwürfe für den Sommer - Fahrplan zum ersten male nach einheitlicher Zeitrechnung an- zusertigen. In parlamentarischen Kreisen Berlins erzählt man sich, daß der eifrigste Befürworter einer Ermäßigung der Getreidezölle bet Kaiser selbst ist, und es auch burchgesttzt habe, daß die Verbündeten Regierungen sich mit derselben im Prinzip einverstanden «rklärter. Eine offizielle Kundgebung über die Herabsetzung ter Getreieezölle wird im Reichstage schon in nicht allzuferner Zeit erwartet.

Königsberg, 12. Jan. Die Anwaltskammer in Königsberg hat eine Petition an den Justizmtn ster wegen Wiedereinführung der Berusung in Straf­sachen gerichtet.

Bochum, 12. Jan. Das amtliche Wahlergebnis ist jetzt sestgestellt. Demnach hat MMensiefen 27 304 Bartmann 25 641 Stimmen erhalten.

ta widmen gewohnt fei. DaS wat ein zufälliges Ung-führ....

Krampfhaft ergriff fie Eugens Atm. »Laß uns eilen, Engen, es gilt Haralds Glück, seine Ruhe. Es gilt ein fürchterliche« B rhäugniS abzulenken/

.WaS fürchtest Da?' tief Euren, ihre namenlos« Unruh- erkennrnb. »fege mir, was Dich ängstigtl'

»Dazu ist jetzt keine Zett', stammelte Edith, beinahe metaenb, »wir müssen vor Allem Harald tuchen, bet bet Eremitage werben wir ihn vielleicht finden.*

Sie (»ritten in b> flügelter Eile wettet.

Im Walde herrschte ein traumhaftes Schweigen. Edith wat lange keine 8 Wortes mächtig, daun aber, nährend st« weitet gingen, flog daS B kenntaiS, welches mit,»teilen ste stch j tzt für berechtigt hielt, übet ihre L pp-n.---

Kurze Zett zuvor hatte Isolde denselben Weg eingeschlagen. Sie wat schnellen SLtitteS emporge- stiegen, rosig, leuchtend, im dnfttgen Morgenkleid trat fi- a»8 dem Walde und fm k einem Manne in die Atme, bet fie vor bet Eremitage erwart-1-.

»Mein Liebling! So kommst Dn doch!'

»Ja, Panl. Drin Brief meinte mich ja so bring-nb baza.'

»ES wat nicht allein meine Sehnsucht, die Dich hierher rief. Ich wollte Dtt sagen, baß ich Aukfivt habe, bestimmte Aarfirt, den Posten als Forstmeiste' ans den Gütern btB Fürst n Kubinov in Rußland zu erhallen, von welchem ich Dir neulich sprach.*

Es glitt wie Mißvergnügen über ihre Züge. »Darm muß ich mich aber von Dir trennen!" riet ste seufzend.

Trennen?! O. Geliebte, dann trennen wir nur nur für eine kurze Z-it. Ich bereite Dir dort ein trauliches scköaes Heim, k-hte dann heimlich hierher zurück und Du evtfl ehtt mit mir."

Sie schwieg. Sie konnte stch au diesen Vorsatz, den er schon wiederholt angebeutet, nicht gewöhnen.

Marburg,

Mittwoch, 14. Januar 1891

doch zu späterer Stande, was ober füotte ihn hier« h", in eine dem Herrenhaus ganz entgtgenlaufenbr Richtung?

Edith trat nähet und streichelte wie nm Auskunft verlangend, des edlen Ttetes Hais. Uad ah da kam er ja wohl. Sie vernahm durch den Wall« hoben gedämpfte, sich nähernde, männliche Schritte. Gespannt hart ten ihre Augen an bet Bi-gang, vor welcher btt Wandernde erscheinen mußte, j tzt sah fie ihn. ES wat nicht Harald, eS wat Eugen.

Sie fflblte stch nicht minder froh bewegt. Sie entbehrte Engens Gegenwart tu neueret Z-tt oft nachdrücklich. Größere bauliche B-räudetuogen auf den entfernteren M-ierhöfeu hielten ihn hävfig fern, zuwellen schien eS ihr auch, als fache er nach Ursachen um ihre Nähe zu meiden. Als fi- ihn h-nte sah, wickeu ihre beängstigenden Phantasten dem Sicher- hettSgefühl der Wirklichkeit.

.Sagen, Du hier?!*

Et lüftete feinen Hut. »Sei gegrüßt, Edith*, tief er h-iter und fuhr auf Saitling deutend fort, »ich fiade Dich ans derselben Fährte, die auch ich befolge.*

»Harald?*

Er hatte ihren Arm durch den (einigen gezogen. Sie schritten den nächsten Holzweg hinan.

»Harald, sagte mit Susanne, sei vor einer halben Stunde int Herren hause eingetroff n, und da er dort Niemanden angeiioffin, habe er stch nach kurzem Aufenthalle entfernt, da man ihm wittellte, Isolde promeniere im Walde. Wo ihn aber finden? Ich muß ihn (o bald als möglich sprechen, eS gilt noa Bestimmtes für baS F-netwerk am Abend anzu- o bnen, zu welchem er einen Kar onier zu bestellen v rsp ach."

Edith vernahm die letzten Wort« nicht mehr. Jh> 'per erbebte unter lähmendem E schrecken. Isolde zu dieser Zeit im Walde, wo fie, nach ihrer Be« vanptung, tz'ts noch zu schlafen pfl gte, wo fie wußte, daß Edith fie regelmäßig ihteu Mnfikübungen

Deutsches Deich.

Berliu, 12. Jan. Tie zeitweilige Uele siedelung deS Prinzen Heinrich nach Berliu s.eht für

Hesse«-Nassau.

Marburg, 13 Jan. Gestern abend hielt in bet Aula be» RealprogymnasiumS den zweiten Vor­trag im FortbilbungSverein Herr Professor Dr. Kayser und zwar überdie Ansichten der Be­schaffenheit deS Erd inner«." Redner legte seinen Ausführungen die wißenschaftliche Annahme zugrunde, voß das Erdinnere heißflülfig sein müße und wirS zur Begründung dieser Annahme zunächst auf die

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Neubestellungen auf die Hkeeßess. Zeiiimg mit ihren Gratisbeilagen Kreisbkatt

|8t die Kreise Marburg und Kirchhain

und

Bremen, 12. Jan. Der Norddeutsche Lloyd hat soeben einen neuen Fahrplan herausgegeben, welcher eine dankenswerte Neuerung aufweist. Es werden allein auf bet Strecke zwilchen Bremen unb Newyork währenb beS größten Teiles des JahreS jede Woche drei der Schnelldampfer Dienstags, Mitt­wochs unb SamstagS abfahren. Dadurch wird vom März an au Dienstagen von Bremen auS ein neuer Posttag geschaffen. Nach Einrichtung der schwimmenden Postbüreavx wird eS möglich fein, daß die mit diesen Dampfern beförderten Briefe hüben wie drüben am Donnerstag Morgen im Jnlande zur Auslieferung an den Empfänger gelangen. Nach der soeben erschienenen Amltstatistik wanderten im Jahre 1890 über Bremen 140 000 Personen gegen 103 000 im Vorjahre aus; ferner über Hamburg 99 000 gegen 74000 im Vorjahre. Nach Brasilien allein wan­derten über Bremen 32 000 Personen gegen 7000 im Vorjahre aus.

Ausland.

Rom, 12. Jan. Diebe drangen gestern Abend durch die Glaskuppel der Sakristei in die Kathedrale zu Piacenza und raubten alle im sogenannten Arsenal aufbewahrten Schätze, darunter kostbare Kunstobjekte im Werte von 200,000 Lire. Die Diebe sind bis­her nicht ermittelt worden.

Paris, 11. Jan. Die republikanischen Blätter verzeichnen mit großer Genngthuung die mehr als sechz>hnsache Ur Verzeichnung der Anleihe. DerTempS' meint, eS sei schwer, sich eine glänzendere Manifestation des Kredit- und der finanziellen Macht Frankreich- vorzustellen.

Leith, 12. Jan. In der Nähe deS Vorgebirges Saint AbbS Head, an der schotttschen Küste, sand gestern ein Zusammenstoß zwischen den englischen DampfernBritannia" und »Bear- statt, wobei beide Schiffe untergingen. Bon der Mannschaft deS Bear" sollen 13 Personen ertrunken sein, die Paßa- giere der »Brttannia" wurden von einem Bugsier­dampfer gerettet und hierhergebracht.

tt eine W8,n wurden. Sie nahm ferner einen Zusatz an, wonach die indgiltige Schadenabschätzung auszusetzen ist, lis die Wirkung einer Beschädigung mit Sicher­heit festgestellt werden kann. Die Bestimmung, wo­nach die Aufsichtsbehörde die Abminderung einer fchädigenden Wildart durch Forst- oder Jagdbeamte

. nächste Zeit bevor. Der Prinz soll den Kaiser Acht nur in bet Repräsentation unterstützen, sondern nebst c f8fl auch in der allgemeinen Staatsverwaltung vrrs Mtlg sein. Die Kommission für da- Wild-

Sende Wildart abzuschießeu, das Wort .kann" durch da» Wort .muß' ersetzt werde. Die Fortsetzung nUi Beratung wurde bann auf morgen vertagt. 11 h m deutsch-freisinnige Partei hat, einer Anregung utzunz ReichstagSabgeordneten Barth folgend, beschloßen, mk k* btm Reichstage die Aushebung bi« Einsuhrver- foro» tate6 gegen amerikanischen Speck und

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

Zettel: anser* :achsetr n 90

DeV ich bei werev barmt i herx [27 ei 1891. tp. _ Sonn- dBor- ver> c wird k. Be-

Iryetgen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte- sowie die Annoncen-Bureaux von Haasmsteta und Vogler MÄS Jahrgang

Daube u. 6a in Frankfurt a. SR., Berlin, Hannover, Paris.

(Markt 2 1) noch fortwährend entgegen- Lethen, genommen.

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Ä Iffustrierles Sonntags6fatt

' ' werden von allen Postanstalten, in Kirchhain

Sein heutiges Erswetueu h tte wie jederzett unliebsamste Gedankenverbtaduug in ihr angelegt. Weidj fie Isoldens Versprechen Glauben beimaß vd keinen neueren Grund hatte, au beten Treue zu Geiseln, staub doch in ihr die lieber gengung fest, B Weffeuberg Tannrode verlassen rnüff«. Er schien Ve Bedenken za ahnen. Wie ans der Eide ge. Wow ® fen daud er oft vor ihr, als wolle er von feinem TL, Zeugnis ablegen. Ihre Ausflüge wurden aver^tzr dadurch oft verleidet. Auch Isolde schloß stch M öfter als früher, und öfter als ihr lieb war, zu Awziergängen an. Niemals tarn sie in Worten auf «s statt«,» fundene Ereignis zurück, beide aber fühlten, *6 die E tnnernng daran mit ihnen ging.

9lit Schrecken kehrte bet G davke an JsolbeuS vhbeutnng in Sdtth wieder. Die Uebetzengnng, ihr WtafttS Fahlen blosgelegt zu wiffen, machte fi M'fichtS Haralds befangen und unsicher. Ste mied itate Nähe, innerlich um sein Glück besorgt. Ach, es nicht deS Leides genug für ihn, dort keine xsb- ,n finden, wo er fie voraus setzte, bei seiner Mu?I.....Möchte ihm doch jederz-tt die Ahnung

Men verhüllt bleiben, waS fi- nun für immer be- Mgt glaubte Isoldens Natten«.

Ein stampfend-S scharrendes S-ränsch entzog fie Sinnen und richtete ihre Aufmerksamkeit der «u klick kett zu. Nicht wett von ihr, an den Stamm F*r Tanne gebunden, stand Dairlirg und naate a« Haselstanden, die baS niedere Gestrüpp beS WUd- l- MeS btlbetcn. Zseck umkreiste ihn vergnügt. 'en- _ walbe Pferd I- Wie kam eS hierher und * war ft in Retter?

^E'ue plötzliche Augst ergriff fie ... Harald war einigen Tagen in bet Festung znrückaehalten, i* 'lesen Vormtttag erwartete man ihn mit Sicherheit,

Erscheint täglich außer en WerNageu nach Son»- und Feiertagen. Onartal-Ad onnenuntS« Preis bei der krpo- dttion S' . «t, lei be» Postämtern 8 «k. 50 Psg. (exkl. chestellgeld). Jnfertionsgebühr für bi« gespaltene Zett' 10 Pfw. Refiewen für die Nette 85 Pfg.